Quinoa-Salat mit erfrischendem Zitrus-Dressing, dazu fermentierte Radieschen, gebackene Ringelbete, und saftige Gurke, dazu ein kühles Glas Rosé: #gutbeihitze…

Anzeige. Der Artikel beinhaltet Werbung. (Was bedeutet das?)

Schon zum dritten Mal kam der Verband der Provence-Weine mit der Bitte auf mich zu, zu einem ihrer Rosé-Weine ein passendes Rezept zu entwickeln. Wie schon die letzten Male bin ich nicht allein, gleich sieben Food-Blogger präsentieren eine Woche lang ausgezeichnete Kombinationen. Wie immer verlose ich auch diesmal wieder drei Rosé-Probier-Pakete. Alle Informationen dazu finden sich am Ende des Artikels.

Während sich bei den letzten beiden Malen alles um Rezepte für ein Dinner drehte (Sashimi vom Lachs mit Pfefferbrot, Kürbis-Carpaccio und Rosé-Sabayon, Duett aus Flanksteak und Ente mit Kürbis-Crème, Kürbiskernöl-Malto und Blutorangenschaum), ist das Thema diesmal „Picknick“, passend zu einem neuen Rosé aus der Provence.

Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, der weiß, dass Picknick-Rezepte nicht unbedingt zum Standard-Repertoire gehören. Das Gericht, das ich mir zum Rosé Cuvée Prestige von der Domaine de Féraud ausgedacht habe, ist also ein Salat, der sich gut vorbereiten und im Picknick-Korb auf die Wiese, an den See oder zu einem anderen Idyll transportieren lässt.

Für den Beitrag habe ich den Salat entsprechend angerichtet, auch das lässt sich theoretisch auf der Picknickdecke nachstellen, wenn die Komponenten des Salates einzeln vorbereitet im Korb transportiert werden. Auch beim Picknick muss nicht aus Plastikschüsseln gegessen werden, das Auge isst schließlich mit.

Der Salat: so wird’s gemacht

Für den Salat koche ich Roten Quinoa weich, das dauert etwa eine halbe Stunde. Den Quinoa lasse ich abtropfen und auskühlen, bevor ich ihn mit gewürfelten Schalotten und kleinen Schnittlauchröllchen sowie einer Zitronen-Vinaigrette anmache.

Die Vinaigrette besteht aus Viel Zitronensaft, Olivenöl, wenig Salz und wenig Agaven-Dicksaft, daraus rühre ich eine Emulsion, das geht am besten mit einem Schneebesen und ordentlich Schwung im Arm. Die Vinaigrette soll und darf deutlich zitronig schmecken, das bringt Frische in den Salat.

Die Ringelbete, in Italien „Chioggia“ genannt, backe ich im Ofen, bis sie weich ist. Das dauert fast eine Stunde, danach lässt sich die Haut leicht ablösen. In Achtel geschnitten wandert sie ausgekühlt in den Salat, oder, wenn schön angerichtet werden soll, leicht gesalzen in ein separates Gefäß. Ein wenig Vinaigrette sollte auch hierüber geträufelt werden, so dass der Geschmack harmonisch ist.

Eine weitere Hauptkomponente sind die fermentierten Radieschen, wie ich sie auch schon bei Grill-Gericht Papaya Bellota mit Erbsenpüree gezeigt habe.

Einmal zubereitet halten die fermentierten Radieschen im sterilisierten Glas Monate, und können bei Bedarf aus dem Hut auf den Teller gezaubert werden.

Abgerundet wird der Salatteller durch Gurken, mit dem Sparschäler dünn abgezogen, leicht gesalzen, aufgerollt und mit Zitronen-Vinaigrette beträufelt. Dazu etwas Schafskäse, Blutampfer sowie – wenn vorhanden – ein paar blaue Schnittlauchblüten für den optischen Kontrast.

Der Wein: Rosé Cuvée Prestige, Domaine de Féraud

Der Rosé ergänzt das Gericht durch eine gewisse Kraft, schmeckt vollmundig, die 12% Volumenalkohol sind deutlich wahrnehmbar. Der Wein ist ein Cuvée aus den Rebsorten Cinsault, Grenache, Syrah und Rolle, stammt aus biologischem Anbau und ist mit 1,5 g Restzucker ein recht trockener Vertreter seiner Zunft.

Gerade an heißen Tagen hat mir der Rosé eisgekühlt sehr gut geschmeckt und zur Erfrischung beigetragen. Der leichte Salat mit der eher kräftigen Zitrus-Vinaigrette und den Milchsäurearomen harmoniert hier nach meinem Befinden gut mit der Säure und Struktur des Weines.

Der Wein kann hier bezogen werden.

Verlosung: drei Rosé-Weinpakete zu gewinnen!

Wie bereits in den letzten beiden Jahren verlose ich auch diesmal drei Weinpakete mit einer Selektion von Rosé-Weinen aus der Provence. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte um eines der drei Weinpakete zu gewinnen, hinterlässt einfach bis Donnerstag, 06.07.2017 um 18 Uhr einen Kommentar zu diesem Artikel. Doppelkommentare können nicht berücksichtigt werden. Um an der Verlosung teilzunehmen, gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Morgen serviert die großartige Sandy auf ihrem tollen Blog „Confiture de Vivre“ ein weiteres Rezept im Rahmen der „Rosé-Picknick-Party“. Einfach vorbeischauen, es wird sich bestimmt lohnen!

Rezept

Dauer: ca. 30 Minuten Zubereitungszeit, 14 Tage Zeit für die fermentierten Radieschen

Zutaten (für 4 Personen):

Für die fermentierten Radieschen:

16 Radieschen
Salz

Für den Salat:

6 Ringelbete
1 Gurke
100 g Schafskäse
100 g Quinoa
1 Schalotte
Etwas Schnittlauch
Etwas Blutampfer
Schnittlauchblüten (optional)

Für die Vinaigrette:

50 ml Olivenöl
2 Zitronen
2-3 EL Agavendicksaft
Etwas Salz

Zubereitung:

1 Für die fermentierten Radieschen selbige abwiegen. 2% des Eigengewichts in Salz zugeben, mischen und vakuumieren. Etwa 14 Tage fermentieren lassen. Danach halbieren.

2 Die Ringelbete bei 180 °C etwa 60 Minuten backen. Auskühlen lassen und schälen, dann in Achtel schneiden.

3 Den Quinoa etwa 30 Minuten in ausreichend Wasser gar kochen. Abgießen und auskühlen lassen.

4 Die Gurke schälen. Mit einem Sparschäler dünne Streifen von der Gurke abschneiden, bis das Kerngehäuse erreicht ist. Das Kerngehäuse nicht verwenden. Die Gurken leicht salzen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.

5 Für die Vinaigrette die Zitronen auspressen und mit dem Olivenöl, dem Agavendicksaft und dem Salz zu einer Emulsion vermischen. Dafür am besten einen Schneebesen benutzen. Abschmecken. Die Schalotte schälen und in kleine Würfel schneiden, den Schafskäse ebenfalls würfeln. Den Schnittlauch in kleine Stücke schneiden. Alles mit der Vinaigrette und dem Quinoa vermischen, ziehen lassen und ggf. nochmals abschmecken.

6 Die Gurkenstreifen aufrollen.

7 Für die Picknick-Vorbereitung alle Zutaten (Radieschen, Ringelbete, Quinoa-Salat, Gurken und Schafskäse sowie Blutampfer) mischen und nochmals final abschmecken.

8 Für das Anrichten den Quinoa-Salat kreisförmig auf Teller verteilen. Die halben Radieschen und Ringelbete anstellen. Die Gurkenröllchen verteilen und mit Blutampfer und Schnittlauchblüten garnieren. Sollte noch etwas Vinaigrette übrig sein, den Teller damit beträufeln.

Werbe-Hinweis:  Dieser Artikel entstand im Auftrag des Verbands der Provence-Weine CIVP. Die verlosten Probierpakete wurden vom Verband zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.