Ab und zu sollte mit Traditionen gebrochen werden. Jedes Jahr ist eine klassische Suppe das erste Gericht, das ich mit Kürbis zubereite. Nicht so 2014: Diesmal hatte ein mediterran inspirierter Salat die Nase vorne.

Im Urlaub gab es mittags kleine Snacks: Gute Salami, herzhaften Schinken, dazu Pecorino, Burrata oder Mozzarella, meist noch begleitet von frischen Oliven und Gemüse. Egal ob Zucchini, Fenchel, Bohnen, Auberginen, Tomaten oder Kürbis: Schnell gebraten und mit Kräutern und Gewürzen aromatisiert lassen sich so schnelle Gemüse-Gerichte für eine leichte Mittagsmahlzeit zaubern.

Unser Lieblingsgericht waren zweifelsohne in Olivenöl angebratene Zucchini, zu denen ein wenig Knoblauch, Tomaten, Rosmarin und Mandeln gegeben wurden. Abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und mit Semmelbröseln aromatisiert ist innerhalb von 10 Minuten eine leichte, frische Speise fertig, die das Mittagessen äußerst schmackhaft macht. Eine ähnliche Variante habe ich hier bereits einmal veröffentlicht.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Kürbissalat: Kürbisspalten vom Hokkaido werden gebraten (oder im Ofen geschmort, bis sie weich sind) und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert. Dazu gibt’s hauchdünn aufgeschnittenen Schinken und frisch geriebenen Pecorino. Wer dennoch lieber eine Kürbissuppe verzehrt, dem sei dieses Rezept empfohlen.

Rezept

Dauer: ca. 30 Minuten

Zutaten für den Kürbissalat mit Schinken und Pecorino (Für 2 Personen):

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 6 Salbeiblätter
  • 50 g Pecorino
  • 100 g gekochter Schinken, hauchdünn aufgeschnitten
  • 2 EL Kürbiskerne (Oder Mandelplättchen)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

1 Den Hokkaido halbieren und das Kerngehäuse entfernen. In dünne Spalten schneiden. Die Spalten mit Olivenöl, Salbei, Salz und Pfeffer in einer Pfanne anbraten und bei mittlerer Temperatur schmoren, bis der Kürbis weich ist.

2 Noch warm auf einer Platte anrichten und mit dem Schinken, dem Pecorino, den Kürbis- (oder Mandel-)kernen bestreuen und einen Schuss Olivenöl zugeben.

Tipp: Dazu passt frisch gebackene Focaccia oder krosses Ciabatta.

Quelle: „Die Venezianische Küche“ von Russell Norman. Zur kompletten Rezension des Buches: Hier entlang.

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