Gutes frisches Brot, dazu eine schmackhafte Butter, mehr braucht es oftmals nicht. Das Joghurt-Brot ist innerhalb einer Stunde fertig, gelingsicher und dazu noch äußerst schmackhaft.

Update: Der Artikel wurde am 28.09.2016 aktualisiert.

Sonntage sind zum Relaxen da. Meine Frau und ich nehmen uns gerne die Zeit, sonntags ausgiebig zu frühstücken, dabei Zeitung zu lesen, Musik zu hören, mit den Kindern zu spielen. Guter Kaffee dampft in der Tasse, der Frühstückstisch ist reichhaltig gedeckt.

Aber oftmals reichen uns zwei Dinge: Frisches Joghurt-Brot und eine gute Sauerrahmbutter.

Das Joghurt-Brot ist das perfekte Einsteiger-Brot: Keine lange Teigführung, keine komplizierten Arbeitsschritte mit Vorteig, Gare und hastenichtgesehen, zudem weizenfrei. Das Joghurt-Brot ist innerhalb einer halben Stunde im Ofen und muss dort etwa 40 Minuten backen.

Die Zutaten: Neben Dinkelmehl besteht das Brot zu einem große Teil aus Joghurt, was dem Brot einen angenehmen, leicht säuerlichen Geschmack verleiht. Hinzu kommen viele Körner, Kerne und Saaten, die geschmacklich Akzente setzen und dem Brot zudem eine körnig-knackige Textur verleihen.

Wer mag darf geraspelte Karotte zugeben, das ist aber kein Muss.

Rezept

Zutaten für das Joghurt-Brot (Reicht für einen Laib, ca. 1 kg):

  • 500 g Dinkelmehl
  • ½ TL Natron
  • 1 Packung Backpulver
  • 150 g Saatenmischung (Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
  • 2 EL Hirse
  • 200 g Karotten
  • 350 g Joghurt
  • 1 Ei

Zubereitung:

1 Die Karotten waschen, schälen und raspeln. Den Joghurt gut mit dem Ei vermischen, dann die Karottenraspel untermischen. Das Dinkelmehl mit dem Backpulver, dem Natron, dem Salz, der Hälfte der Saatenmischung und 1 EL Hirse vermengen. Alles mit einer Küchenmaschine zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.

2 Den Teig zu einem Laib formen. Die restliche Saatenmischung mit 1 EL Hirse vermengen und auf einen Teller schütten. Den Laib mit Wasser bestreichen und in der Mischung wälzen, so dass die Körner auf dem Teig haften bleiben.

3 Bei 180 °C etwa 40 Minuten backen.

Quelle: Schrot & Korn