Erdbeeren findest Du selten als Zutat in herzhaften Gerichten. Dass das gut funktionieren kann, möchte ich Dir heute mit diesem Grillgericht zeigen. Vielleicht hast Du ja Lust, es einmal selbst auszuprobieren…

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Nach dem Zweierlei aus Spargel-Salat mit Rucola und Parmesan und einer Spargel-Mousse als Vorspeise sowie dem fantastischen Erdbeer-Risotto (davon bin ich immer noch ganz begeistert!) als Zwischengang folgt nun der Hauptgang des Erdbeer-Menüs, das ich für die Sektkellerei Henkell entwickelt habe. Ich freue mich ganz besonders darauf, Dir diese Kombination zu zeigen, denn sie ist ganz außergewöhnlich.

Erdbeeren assoziiere ich zunächst immer mit etwas Süßem. Salzige Gerichte sind die Ausnahme, aber nicht weniger schmackhaft. Schon beim „Risotto alle fragole“ mutet die Kombination zunächst fremd an, der Geschmack überzeugt. Der Hauptgang besteht aus einem gegrillten Rinderfilet, nur mit etwas grobem Meersalz gewürzt, grünem Spargel und einer Erdbeersauce.rinderfilet-vom-grill-erdbeersauce-gruener-spargel-1

Erdbeer-Sauce zu Fleisch – passt das nun?

Es ist kein Geheimnis, dass Erdbeeren gut mit Balsamico und Pfeffer harmonieren. Von der Zubereitung des „Risotto alle fragole“ weiss ich, dass die Früchte ebenso gut zu Knoblauch, Zwiebeln und Rotwein funktionieren und mit diesen Zutaten perfekt harmonieren. Knoblauch und Schalotten sind Teile der Sauce, ebenso Butter, etwas Sekt, der schön auf der Zunge perlt und eben Pfeffer sowie Aceto Balsamico di Modena. Die Erdbeeren geben der Sauce eine süßlich-fruchtige Note, der Erdbeer-Geschmack kommt dezent durch.

Rosa gebratenes, zartes Fleisch, ordentlich mit Meersalz gewürzt, ergänzt die fruchtig-säuerliche Sauce ungemein. Und wer immer noch zweifelt: Die Zutaten für die Erdbeer-Sauce sind nahezu identisch mit den klassischen Inhaltsstoffen eines Chutneys. Einzig der hohe Zuckeranteil fehlt. Und Mango- oder Zwiebel-Chutney funktioniert zu Fleisch außerordentlich gut, ebenso Kirschen-Chutney mit einem Hauch Rosmarin zu einem feinen Schweinenacken-Steak.

Wusstest Du dass Erdbeeren eigentlich Nüsse sind?

Ja? Dann hattest Du mir etwas voraus. Meine Verwunderung war sehr groß, als ich ob dieser in meinen Augen recht gewagten Aussage das Internet zu Recherche-Zwecken heranzog. Doch tatsächlich: Botanisch gesehen gehören Erdbeeren nicht zu den Beeren, sondern als Rosengewächse zu den Sammelnussfrüchten. Die Nüsse sitzen auf der Oberfläche der Frucht, es sind die kleinen grünen Punkte, die auch gerne fälschlicherweise als Kerne bezeichnet werden. Haben wir wieder etwas gelernt.

Food-Pairing mit trockenem Sekt – Verlosung

Zu diesem Gericht schmeckt mir entweder ein gut gekühlter Rosé, ein ebenfalls gut gekühlter Brouilly aus dem Beaujolais oder ein Glas kalter, trockener Sekt. Da ich das Rezept als Teil eines Erdbeer-Menüs für die Sektkellerei Henkell entwickelt habe, möchte ich heute einen Karton (6 Flaschen) Henkell-Sekt verlosen! Wenn Du an der Verlosung teilnehmen möchtest, so hinterlasse einfach einen Kommentar unter diesem Artikel. Alle Kommentare, die bis Freitagabend, 18 Uhr, eingegangen sind, können an der Verlosung teilnehmen. Der Gewinner/die Gewinnerin wird wie immer per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!rinderfilet-vom-grill-erdbeersauce-gruener-spargel-2

Rezept

Zubereitungsdauer: 45 Minuten

Zutaten (Für 4 Personen):

Für das Rinderfilet:

600 g Rinderfilet
250 g grüner Spargel
Murray River Fingersalz

Für die Sauce:

250 g Erdbeeren
3 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
30 ml Sekt
Etwas Butter
1-2 EL Aceto Balsamico di Modena
1 TL schwarze Pfefferkörner
Salz

Zubereitung:

1 Das Rinderfilet etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen. Den grünen Spargel waschen und an der Sollbruchstelle abbrechen.

2 Für die Sauce die Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen und würfeln. Die Schalotten und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Schalotten, Erdbeeren und Knoblauch in einer Kasserolle mit der Butter glasig anschwitzen. Mit dem Sekt ablöschen, dann den Essig und die Hälfte des Pfeffers zugeben und alles fein pürieren. Mit Salz abschmecken. Die restlichen Pfefferkörner grob zerstoßen.

3 Das Rinderfilet in vier Steaks schneiden. Den Grill auf 180°C indirekte Hitze vorbereiten. Die Steaks und den grünen Spargel zunächst direkt von beiden Seiten je 2 Minuten grillen, dann beides in die indirekte Zone legen und 5 Minuten ruhen lassen. Das Steak aus dem Grill nehmen und auf einem Brett nochmals 5 Minuten ruhen lassen.

4 Das Rinderfilet in Scheiben aufschneiden. Steak und Spargel mit dem Fingersalz würzen und mit der Sauce sowie dem übrigen schwarzen Pfeffer servieren.

Tipp: Dazu passen Kartoffelspalten, geröstetes Brot oder ein Weißwein-Kartoffel-Gratin (Gerne auch vom Grill!).

Werbehinweis

Das Rezept wurde als Auftragsarbeit für die Sektkellerei Henkell produziert. Im Artikel wird Henkell sowie ein Produkt genannt und die Webseite verlinkt. Die verlosten Flaschen Sekt wurden von Henkell zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt der Artikels wurde kein Einfluss genommen.