Wraps mit gebratenem Schweinefilet und Mango

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Geht Euch das auch so? Richtig gute mexikanische Restaurants findet man selten. Und dabei eignet sich die mexikanische Küche wunderbar für tolle, frisch zubereitete Kreationen. Viel zu oft bekommt man Wraps oder Enchiladas mit Füllungen aus Dosenfutter serviert, recht lieblos gewürzt und von Fertigsaucen begleitet. Dabei wäre es so einfach, mit Frische und Einfallsreichtum zu punkten.

Haben wir wieder was gelernt: Chili con Carne ist kein mexikanisches Gericht

Wenn ich zum ersten Mal bei einem Mexikaner bin, bestelle ich immer ein Chili con Carne. Ich glaube glaubte fest daran, dass ein gutes Chili zeigt, wie “mexikanisch” ein Restaurant wirklich ist – das Nationalgericht Gericht sollte meines Erachtens beherrscht werden. Ich musste schmerzlich lernen (Danke für den Hinweis, nudelino!), dass Chili con Carne ungefähr so mexikanisch ist wie ein Schuhplattler, der eine Chili auf der Nase balanciert. Das Chili con Carne hat seinen Ursprung wohl im Süden der USA, wann und wo genau es entstand ist unbekannt. Anyways.

Wraps müssen kein Fast Food sein. Bestes Beispiel dafür ist dieser Wrap mit gebratenem Schweinefilet, Mangos und einer Sauce aus Crème Fraiche, Kräutern und Zitronensaft. Das Rezept entstammt Johann Lafers Grillbuch.

 

REZEPT

Zutaten für die Wraps mit gebratenem Schweinefilet und Mango (für 2 Personen):

  • 4 Wraps
  • 1 kleines Schweinefilet
  • 1/2 reife Mango
  • einige Eisbergsalatblätter
  • 200g Crème Fraiche
  • Schnittlauch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Chili
  • 30ml Sojasauce
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

1 Die Schweinelende in der gehackten Chili und der Sojasauce 10 Minuten marinieren.

2 Derweil den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und die Schale der Zitrone abreiben. Eine Hälfte der Zitrone auspressen. Den Eisbergsalat waschen und in mundgerechte Blätter zerteilen. Die Mango schälen und den Kern entfernen. Die Hälfte der Mango in hauchdünne Scheiben schneiden.

3 Die Crème Fraiche mit dem Schnittlauch, den Zitronenzesten und dem Zitronensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

4 Das Schweinefilet von alles Seiten in einer Pfanne je 3-4 Minuten braten. In hauchdünne Scheiben aufschneiden und die Scheiben kurz in der Pfanne schwenken. Mit dem Rest der Sojasaucen-Marinade ablöschen.

5 Die Wraps 1 Minute bei 100°C im Backofen erwärmen.

6 Die Crème Fraiche auf den Wraps verteilen, dann den Salat darauf legen, danach die Mango, zuletzt das Schweinefilet. Rollen und mit einer Serviette umwickeln.

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  • Bei uns gibts Schweinefleisch ungefähr so selten wie den guten Mexikaner. ;)
    Dieses Rezept hat es mir angetan, ist schon abgespeichert! Und ich werde mal Deinen Tip zum Chili beherzigen!AntwortenAbbrechen

  • nudelino

    zitat
    …. Wenn ich zum ersten Mal bei einem Mexikaner bin, bestelle ich immer ein Chili con Carne. Ich glaube fest daran, dass ein gutes Chili zeigt, wie “mexikanisch” ein Restaurant wirklich ist – das Nationalgericht sollte meines Erachtens beherrscht werden…..
    sorry dass ich klugscheissen muss, aber ein chili con carne ist absolut nicht mexikanischen ursprungs (KEIN nationalgericht mexikos). vielmehr ist dies eines der ‘aushängeschilder’ der tex-mex-küche, die nur bedingt mexikanisch ist.
    bitte informiere dich mal zb. bei wikipedia über diese thematik.AntwortenAbbrechen

  • yvonne

    Sollte man nicht auch die Warps selbst machen oder lohnt sich das nicht. Ich habe mich noch nie rangetraut. Das Rezept klingt super-lecker!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Arthurs Tochter: Ach, Schweinefilet gibt’s bei uns schon recht oft. Den guten Mexikaner leider genauso wenig.

    @nudelino: Danke für’s Klugscheißen ;) – man lernt ja nie aus. Bislang war ich fest davon überzeugt, dass das Chili con Carne wirklich aus Mexiko stammt.

    @yvonne: Klar sollte man auch die Wraps selbst machen – die Industrie-Produkte sind nicht frei von Zusatzstoffen. Ich habe mich da bislang auch noch nicht rangewagt, werde es aber sicher noch tun.AntwortenAbbrechen

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