Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse

Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse

Das Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse ist eine tolle, leichte Vorspeise, die besonders gut zu nicht allzu schweren Menüs passt. Das Rezept ist das Zweite, welches ich aus Simon Hopkinsons Kochbuch „Alles Gemüse!“ nachgekocht habe.

Im letzten Herbst kochte ich daraus die fantastische Kürbissuppe nach Paul Bocuse. Dabei wird der Kürbis ausgehöhlt, mit Crème Double gefüllt, mit Käse verstärkt und im Ofen für 1,5 Stunden geschmort. Ergebnis: Ein etwas mitgenommener Kürbis, der aber extrem lecker schmeckt und mit einem Löffel bis auf die letzte Ecke ausgekratzt werden will. Ich empfehle Euch dringend, diese Suppenvariante auszuprobieren. Ich habe noch kein besseres gegessen.

Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse

Das zweite Rezept aus dem Kochbuch „Alles Gemüse!“ von Simon Hopkinson ist eine leichte Vorspeise – ein köstliches Tomatengelee, welches – bei der Verwendung richtig reifer Tomaten – unglaublich intensiv schmeckt und perfekt von weichem Ziegenfrischkäse begleitet wird. Etwas Knoblauch und frischer Basilikum runden dieses Gericht toll ab.

Ich habe die Vorspeise im Rahmen eines vegetarischen Menüs serviert und war am Ende hellauf begeistert. Das Kochbuch mausert sich langsam zu einem Quell wunderbarer Rezepte, was ich gerne weiter auf die Probe stellen möchte.

Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse

Rezept

Zutaten für das Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse (Für 4 Personen):

  • 500g reife Tomaten
  • Etwas Olivenöl
  • 125g Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Sauerrahm
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Agar-Agar
  • 1 TL Zucker
  • ½ TL Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Tomaten halbieren und die Knoblauchzehe fein hacken. Das Basilikum waschen und fein schneiden.

2 Die halbierten Tomaten auf ein Backblech geben, mit wenig Olivenöl, Pfeffer und Chili bestreuen und bei 120°C etwa eine Stunde im Ofen trocknen.

3 Den Ziegenfrischkäse mit dem Sauerrahm, dem gehackten Knoblauch und dem Basilikum vermischen. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Ziegenfrischkäse gleichmäßig in vier Gläser verteilen.

4 Die Gemüsebrühe in einem Topf mit dem Agar-Agar zum Kochen bringen und schwenken, bis der Agar-Agar schmilzt. Ein paar Minuten köcheln lassen. Dann die halben, gerösteten Tomaten, den Zucker, die restlichen Chiliflocken und etwas Salz zugeben und kurz erhitzen – die Masse sollte nicht kochen.

5 Die Masse anschließend durch ein Sieb in eine Schüssel abgießen, die Tomaten ausdrücken. Die Schale und die Kerne sollten nicht in der Schüssel landen.

6 Eine größere Schüssel mit sehr kaltem Wasser füllen (Wer Eiswürfel zur Hand hat, wirft ein paar hinein). Den Tomatenfond über dem Eiswasser langsam umrühren, bis die Masse zu gelieren beginnt. Das passiert etwa nach 10 Minuten und geht dann auch sehr schnell.

7 Das Tomatengelee abschmecken und in die Gläser auf den Ziegenfrischkäse geben. Im Kühlschrank richtig durchkühlen lassen. Mit einem Basilikumblatt garnieren und servieren.

Quelle: Alles Gemüse! Von Simon Hopkinson

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  • Habe auch mal ein Tomatengelee auf Mallorca gegessen… Da war es weiß, also durchsichtig. Das würde zwar farblich nicht so schön passen, ist im Mund aber noch mehr Explodiert da man nicht mit so viel Geschmack gerechnet hat… ;) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ich habe mir einfach nicht die Mühe gemacht, zu filtern und erst eine Essenz zu bilden….kann mir aber gut vorstellen, dass die Wirkung ungleich größer ist, wenn das Gelee nicht die rote Farbe besitzt…AntwortenAbbrechen

  • Anja

    Also, ich habe diese Kombi Hl. Abend auf unserem Buffet mit angeboten:

    Habe es in Cocktailschalen geschichtet – Optik (grad auch farblich!) und Geschmack waren klasse!

    Sehr lecker wurde es auch zu den gefüllten Minifrikadellen (Rinderfrikadellen mit einem Kern aus getrockneten /eingelegten Tomaten) empfunden.

    Ich habe allerdings das Tomatengelee etwas anders gemacht, da ich kein Agar-Agar hatte, sondern gem. Gelantine.

    LG
    AnjaAntwortenAbbrechen

  • Sehr schönes Rezept, so ähnlich hatte ich es auch schonmal genossen. Ja, aus einigen Tomatensorten kann man auch Desserts zaubern. Siehe hier ;-)
    http://freihaendigkochen.de/tomatenzeit-warum-cherrytomaten-manchmal-kuessen/

    tomatige Grüße im August

    StefanAntwortenAbbrechen

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