Tasmanischer Pfeffer

Ralf verwendete für sein zweites Wettbewerbsgericht beim Spirit Link Grillcontest 2011 den tasmanischen Pfeffer als Zugabe für seinen Tomaten-Minz-Salat. Dies war auch meine erste Begegnung mit dem Gewürz und ich war sofort begeistert. Ich bin ein Pfeffer-Fan und habe einen zunächst süßen, dann scharfen Geschmack dieser Intensität bei einem Pfeffer noch nicht erlebt. Der tasmanische Pfeffer (Tasmannia lanceolata) stammt aus Australien und wird dort hauptsächlich in der traditionellen Küche der Ureinwohner (Bush Food) verwendet.

Wissenswertes

  • Der tasmanische Pfeffer gehört zur Familie der Winteraceae, die im pazifischen Raum und in Südostasien beheimatet ist
  • Der tasmanische Pfeffer ist auch als Bergpfeffer oder australischer Pfeffer bekannt
  • Von der Pflanze können sowohl die getrockneten Beeren als auch die Blätter kulinarisch genutzt werden
  • Der Pfeffer schmeckt zunächst etwas süßlich und entfaltet danach einen intensiven, scharfen Geschmack. Nach der Schärfe hinterlässt der Pfeffer ein leicht taubes Gefühl auf der Zunge (so wie es auch beim Szechuanpfeffer der Fall ist)
  • Der tasmanische Pfeffer ist in Europa nur via Import erhältlich und nicht ganz billig (~25 Cent / Gramm)

Verwendung

  • Der tasmanische Pfeffer wird entweder im Ganzen konsumiert oder im Mörser zerstoßen. Für die Mühle ist er nicht geeignet
  • Der tasmanische Pfeffer färbt leicht rot. Dieser Effekt kann verstärkt werden, wenn er mit Salz in Berührung kommt
  • Der tasmanische Pfeffer sollte erst kurz vor dem Servieren zugegeben und nicht mitgekocht werden
  • In der australischen Küche (Bush Food) wird der tasmanische Pfeffer gerne als Teil einer Marinade für Kurzgebratenes oder für Eintopfgerichte verwendet
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