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Eine Currymischung kann aus 20 oder mehr Einzelgewürzen bestehen. Das lässt erahnen, wie viele unterschiedliche Kombinationen und Varianten es gibt. Die Inder bereiteten für jedes Gericht eine eigene Mischung frisch zu, nicht selten besaßen Familien eigene Familienmischungen.

Wissenswertes:

  • Der Name „Curry“ leitet sich vom indischen Wort „kari“ ab, was aber als Bezeichnung für Suppen, Saucen  oder Eintöpfe benutzt wird
  • Currypulver oder Mischungen werden in Indien als „Masala“ bezeichnet
  • Ein typisches Curry sollte aus mindestens fünf Zutaten bestehen, die verschiedene Geschmackskomponenten besitzen: scharf, fruchtig, süß, herb und neutral.
  • In Indien gab es lange Zeit einen Beruf der Gewürzmischer, die die Kunst der Zubereitung der unterschiedlichsten Mischungen beherrschten
  • Zu den Standard-Zutaten eines typischen Curry gehören Bockshornklee, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kurkuma und Zimt.
  • Mit der englischen Kolonialherrschaft in Indien kamen die Gewürzmischungen auch nach Europa – wurden jedoch an die Geschmäcker der Europäer angepasst.

Verwendung:

  • Vor dem Mahlen werden die Zutaten meist angeröstet, was den Geschmack verstärkt. Dabei werden verschiedene Röstmethoden benutzt (trocken und mit Fett).
  • Anschließend werden die Zutaten in einem Mörser gemahlen und zusammengeführt.
  • Auf fertige Pulver oder Mischungen können vor dem Gebrauch geröstet werden, bis sie intensiv duften. Hier sollte man aufpassen, dass die Mischung nicht verbrennt.
  • Besonders gut harmonieren Currypulver mit fetthaltigen Speisen (z.B. Kokosmilch) und mit Gemüse.
  • Currypulver sollten dunkel und trocken aufbewahrt werden

Bekannte Currypulver und Gerichte mit Currypulver:

  • Currypulver Madras (Feinherbe Mischung)
  • Garam Masala (Indische Gewürzmischung)
  • Currywurst 😀
  • Phuu Phat Phong Karii (Thailand, Gebratene Krabben mit Currypulver und Ei)