Ein Blick hinter die Fotografie-Kulissen: Mein Equipment

zorra hat den Food-o-Grafie Blog-Event wiederbelebt und dazu aufgerufen, einen Artikel über das eigene Foto-Equipment zu verfassen. Da sich in letzter Zeit die Anfragen häufen, mit welchem Equipment und wie ich meine Food-Fotos erstelle, komme ich der Aufforderung gerne nach.

Das Thema Food-Fotografie wird über die vielen Blogs ganz unterschiedlich behandelt und gewichtet: Die Fotografie ist neben der Kocherei und Sport das dritte wichtige Hobby für mich. Daher habe ich den Anspruch an mich, möglichst gute Bilder zu schießen. Dem opfere ich aber weder ein warmes Essen, noch das gemeinsame Mahl mit meiner Familie oder die möglichst natürliche Ästhetik. Wenn ich Gäste habe, verzichte ich oft auf das Fotografieren. Die Gerichte werden bei mir so abgelichtet, wie sie auch verzehrt werden können. Keine Tricks, kein doppelter Boden, kein Haarspray. Heute möchte ich Dir einen Einblick in mein Equipment geben, garniert mit ein paar Bildern abseits der Food-Fotografie.

Wer viel Geld in gutes Equipment investiert, kauft sich dadurch nicht automatisch gute Food-Bilder. Die Fotografie ist ein Handwerk, welches erlernt werden will. Und wie in jedem Handwerk muss der Umgang mit Werkzeugen trainiert und die Fähigkeit, die richtige Wahl des für die Aufgabe bestgeeignetsten Werkzeuges verbessert werden.

Wer jedoch plant, ernsthaft in die Food-Fotografie einzusteigen, wird um den Erwerb semiprofessionellen Equipments nicht umhin kommen. Zu oft beeinflussen schlechte Lichtverhältnisse den Grad der Ergebnisqualität. Nicht umsonst wünschen sich Fotografen „Gut Licht“ für anstehende Aufgaben.

Gutes Licht ist der Unterschied zwischen einem exzellenten und einem mittelmäßigen Bild. In 99% aller Fälle herrschen aber schlechte Lichtverhältnisse, die mit gutem Equipment kompensiert werden können. Und lichtstarkes Equipment ist teuer und meist den semiprofessionellen Spiegelreflexkameras (DSLR) vorbehalten.

Light Painting mit Feuerzeugen und "unendlicher" Verschlusszeit.

Zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Serie werde ich mich in einer Episode der Frage widmen, wie gut eine digitale Kompaktkamera an die Ergebnisqualität einer DSLR herankommt. Denn ein exzellenter Fotograf mit dem geschulten Auge für Motiv und Perspektive wird immer gute Bilder machen, egal mit welcher Kamera er fotografiert.

Es ist also immer das fotografische Können für ein gutes Bild entscheidend, ein gutes Equipment sorgt für technische Qualität.

Wenn sich jemand ernsthaft mit der Fotografie beschäftigen und mittelfristig die Qualität seiner Food-Bilder nachhaltig verbessern möchte, so empfehle ich den Erwerb einer digitalen Spiegelreflexkamera. Dabei ist es gleich ob ein Modell von Canon oder Nikon gewählt wird, beide Hersteller beherrschen ihr Fach und bieten in etwa gleiche Angebote. Ich bin vor Jahren mit einer Canon EOS 450d in die Fotografie eingestiegen und seither bei Canon geblieben – und voll zufrieden.

Während der "Blauen Nacht" wird die Nürnberger Burg durch Projektionen erhellt.

Ich fotografiere mit einer Canon EOS 50D. Die Kamera rangiert am oberen Ende der semiprofessionellen Mittelklasse und war bis zum Erscheinen der Canon EOS 60D und Canon EOS 7D (die auch filmen können) die bestausgestattete Kamera mit APS-C-Sensor. Die Kamera besitzt ein für den Preis gutes Rauschverhalten mit ISO-Werten zwischen 100 und 3200. Das angenehm große Display ermöglicht eine gute Kontrolle der geschossenen Bilder.

Bei der Kamera handelt es sich um eine sogenannte “Crop-Kamera“. Durch den APS-C Sensor bringt die Kamera einen Zoom-Effekt um den Faktor 1,6 mit. Dies bedeutet, dass jede Brennweite, die man an der Kamera benutzt, eigentlich um den Wert 1,6 multipliziert werden muss. Ein 50mm-Objektiv ist an einer Crop also ein 80mm-Objektiv: Man ist näher am Objekt. Verwendet man die Objektive an einer Vollformat-Kamera, erhält man die “echten” 50mm – auf dem Bild ist also mehr zu sehen, die Aufnahme wird weitwinkliger.

Boston bei Sturm und mit Tele.

Nachdem ich viel experimentiert habe, verwende ich mittlerweile nur noch Canon-Objektive. Die sind zwar etwas teurer als die Produkte diverser Dritthersteller, dafür harmonieren sie aber auch optimal mit der Canon-Kamera. Ich handle nach der Maxime „An eine Canon kommt nur Canon“ und fahre seither sehr gut damit. Vorher hatte ich immer Probleme mit der Schärfe (Back-/Frontfokus, Unschärfen, verwaschene Bilder), was für mich nicht tragbar ist, wenn ich mehrere Hundert Euro für ein Objektiv ausgebe. Ich empfehle daher, immer Gläser des Kameraherstellers zu verwenden.

In meinem Objektivpark befinden sich momentan folgende Gläser:

  • Canon EF 24-70mm f/2.8L
  • Canon EF 70-200mm f/2.8L
  • Canon EF 85mm f/1.2L
  • Canon EF-S 60mm f/2.8 Macro
  • Canon EF-S 10-22 f/3.5-6

Für die Food-Fotografie verwende ich meist das Canon EF 24-70 f/2.8L, das Canon EF 70-200mm f/2.8L und das Canon EF-S 60mm f/2.8 Macro.

Und was bedeuten die ganzen Abkürzungen?

EF” bezeichnet bei Canon Objektive, die an Spiegelreflexkameras der EOS-Serie (APS-C und Vollformat) benutzt werden können. “EF-S“-Objektive dagegen können nur an den semiprofessionellen SLRs mit APS-C-Sensor  benutzt werden.

Venedig mit dem 24-70mm.

Die mm-Angabe beschreibt die Brennweite des Objektivs. Dabei unterscheidet man zwischen Zoom-Objektiven (wie z.B. das Canon EF 24-70mm) und Festbrennweiten (wie z.B. das Canon EF 85mm). Zoom-Objektive ermöglichen die Wahl der Brennweite. Hinein- und herauszoomen ist damit ihm Rahmen der Brennweite möglich. Bei einer Festbrennweite besteht diese Möglichkeit nicht. Festbrennweiten haben den Vorteil, dass sie meist eine höhere Lichtstärke haben und schärfere Bilder liefern.

Im Bereich der Zoom-Objektive unterscheidet man zudem noch in Standard-, Tele- und Weitwinkelzoom. Letztere kommen meist bei der Landschaftsfotografie oder in engen Räumen zum Einsatz. Das EF 24-70mm ist demnach ein Standard-Zoom, das EF 70-200mm ein Tele-Zoom und mein EF-S 10-22mm mein Weitwinkelzoom.

Schleiereule mit Telezoom.

Die Angabe “f/1.8” beschreibt die maximale Blende. Je kleiner der Wert, desto mehr Licht kann in die Kamera gelangen, desto höher ist die Lichtstärke. Dieser Wert ist etwas verwirrend, da gilt: Je kleiner der Wert, desto größer die Blende. Leider gilt auch: Je größer die Blende, desto teurer. Für Lichtstärke musst Du in der Regel viel Geld bezahlen – vor allem für Werte um f/2.8 oder darunter.

Das “L” steht für die Profi-Objektiv-Serie von Canon.

Wann verwende ich welches Objektiv?

Canon EF 24-70mm f/2.8L

Meistens kommt dieses Objektiv bei der Food-Fotografie zum Einsatz. Das Objektiv bringt solide Bildqualität, eine gute Schärfe und eine flexible Brennweite, die für meine kleine Küche gut geeignet ist. Objektive haben eine “Naheinstellgrenze”, d.h. sie benötigen einen minimalen Abstand zum Objekt, bis sie in der Lage sind, das Bild scharf zu stellen. Die Naheinstellgrenze ist bei diesem Objektiv einige wenige Zentimeter, was auch Detailaufnahmen zulässt. Die Schärfe bei Offenblende (= f/2.8) leidet leider, weshalb ich maximal mit f/3.5 fotografiere. 90% meiner Bilder werden mit diesem Objektiv geschossen.

Nüsschen mit Blitzlicht aufgehellt - Gegenlicht.

Vor und nach der Nachbearbeitung in Lightroom.

Canon EF 70-200mm f/2.8L

Ich liebe diese Linse. Ich liebe die unglaubliche Schärfe (die beim Nachfolgemodell noch unglaublicher ist, sogar bei Offenblende) und das wunderbare Bokeh (Unschärfe im Hintergrund). Leider ist meine Küche zu klein, sonst würde ich wohl nur mit dieser Linse knipsen. Sie hat eine Naheinstellgrenze von 1,5 Metern, was mir keinerlei gestalterischen Freiraum lässt. Deswegen setze ich die Linse nur ein, wenn ich an anderen Orten koche. Neben der Food-Fotografie nutze ich die Linse meist für Portraits oder auch im Wald:

Canon EF 85mm f/1.2L

Mein kleiner Star im Park, sozusagen der Lamborghini in der Garage. Die Lichtstärke des Objektivs ist unglaublich, selbst bei Offenblende macht die Linse rattenscharfe Bilder – besonders an einer Vollformat-Kamera. Leider ist die Linse für Food-Fotografie wegen der hohen Brennweite und meiner kleinen Küche nicht geeignet – ich bräuchte viel Platz, um Objekte damit gut in Szene zu setzen. Ich nutze die Linse ausschließlich für die Portrait-Fotografie.

Aus der Serie "Gesichter Nürnbergs", Available Light, Aufheller.

Canon EF-S 60mm f/2.8 Macro

Eine Macro-Linse besitzt die Fähigkeit, durch eine praktisch nicht vorhandene Naheinstellgrenze Details zu erfassen. Durch die Festbrennweite ist die Schärfe des Objektivs auch gut, kommt nach meinem Dafürhalten nur nicht an die L-Serie heran.

Soweit die Materialschlacht. Zu Beginn des Artikels hatte ich es bereits erwähnt: Ich habe in letzter Zeit immer wieder Fragen zur Fotografie bekommen – und nun möchte ich die Gelegenheit nutzen, Dich zu fragen: Was interessiert Dich am meisten? Folgende Themen kann ich Dir anbieten, in weiteren Artikel darüber zu schreiben:

  • Einblick in mein kleines Küchen-Fotostudio: Wie ich fotografiere, was ich verwende, was herauskommt
  • Eine kleine Demo, wie man auch mit Point-and-shoot Kameras gute Food-Fotos machen kann (Das muss ich erst probieren, aber ich habe da eine Idee)
  • Tipps für scharfe Fotos
  • Einführung in die Grundlagen: Verschlusszeit, Blende, ISO, Weißabgleich und Konsorten

Ich bin gespannt auf Deine Favoriten – oder Ergänzungen!

food-o-grafie 2013 - #1 Kamera Ausrüstung (Einsendeschluss 28.02.2013)

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  • Lieber Uwe,

    danke für den schönen Beitrag. Und auch dass du die Objektive so genau beschrieben hast.

    Ich würde gerne mal sehen, wie dein kleines Küchenstudio so aussieht.

    VG SarahAntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    danke für den bereichernden Beitrag – ich bin leider bisher nicht dazu gekommen bei zorras Event mitzumachen.. vielleicht hole ich das am WE noch nach. Meine Ausrüstung ist (leider noch) nicht so umfangreich wie Deine, aber ich arbeite dran ;-)

    beeindruckende Bilder – auch abseits der Food Fotografie. Besonders angetan hat es mir das Boston-Foto, nachdem ich ja im Oktober selbst dort war und die Stadt als Fotomotiv so liebgewonnen habe.

    liebe Grüße
    *annetteAntwortenAbbrechen

  • Lieben Dank für den schönen und informativen Artikel. Beim Lesen habe ich es wieder genau gespürt. Fotografieren und ich mappen einfach nicht. In mir gibt es einen komischen Widerstand der nichts über Brennweiten, Objektive und Abkürzungen lesen will :-).

    Und ich fürchte, das wird so bleiben. Deshalb bin ich auch so glücklich mit meiner Entscheidung, “brauchbare” Fotos reichen. Ich müßte mich so sehr quälen, um bessere Bilder zu machen und das würde mir so sehr den Spaß am Kochen und Bloggen verleiden und das kann doch auch keiner wollen.

    Wie gesagt, Dein Beitrag war jetzt nochmal perfekt für mich, die Entscheidung auf den Prüfstand zu stellen.AntwortenAbbrechen

  • Das ist ja echt mal ne Objektivsammlung zum neidisch werden.

    Das Küchenstudio würde mich übrigens auch interessieren.AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,

    vielen Dank für den tollen Einblick!

    Ich wäre auch vor allem neugierig auf dein Küchenstudio :-)

    Viele Grüße,
    MajaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Sarah: Gerne. Puh, dann muss ich wohl meine Küche einmal gehörig aufräumen für die Aktion…

      @annette: Boston hat mir auch sehr gut gefallen. Ich war dort vor zwei Jahren im Mai und war wirklich begeistert von dieser Atmosphäre. Da will ich unbedingt nochmal hin…

      @bushcook: Ich glaube ja dass jeder den Weg für sich finden muss, der am meisten Sinn macht. Ich halte nichts davon, per se einem perfiden Dekret “Wenn du einen Food-Blog betreibst, musst Du geile Bilder machen” zu folgen. Erstens ist es ein Hobby, das Spaß machen soll und zweitens ist es doch die Individualität, die ein jedes Format für sich einzigartig macht. Ich liebe die Fotografie, ich liebe das Kochen und ich liebe es, hier und da technisch an dem ein oder anderen Feature herumzuspielen. Mein Blog vereint nahezu alle meiner kreativen Interessen – das ist es, was mich an diesem Hobby motiviert und fesselt. Und ich beschäftige mich dann eben auch gerne mit Brennweiten, Foto-Technik und Beleuchtung. Gut, dass Du eine Meinung dazu hast und dem Weg folgst, der für Dich am meisten Sinn macht.

      @Jens: Die Sammlung ist auch über die Jahre gewachsen…Küchenstudio. Aufräumen. Ach ja. ^^

      @Maja: Gerne! Nochmal aufräumen. Ich seh’ schon….AntwortenAbbrechen

  • Tolle Bilder, Uwe! Besonders das von der Burg bei der Blauen Nacht und die Schleiereule finde ich toll! Dieses Jahr müssen wir das mit einem Treffen hinbekommen :).

    Ich möchte auch das Küchenstudio sehen… war ja klar ;).

    Liebe GrüßeAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Lena: Danke Dir! Ein Treffen in diesem Jahr sollten wir wirklich hinbekommen – wann bist Du denn mal wieder im Lande?AntwortenAbbrechen

  • Was für ein informativer, interessanter, wunderschöner Artikel, vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße
    ChristinaAntwortenAbbrechen

  • Vielen Dank, das ist alles sehr spannend – schön, dass du die Objektive so informativ vorgestellt hast!

    Für mich steht beim Bloggen das Gericht im Vordergrund, dazu gehören auch Fotos, die appetitanregend sind und bei denen man erkennt, was auf dem Teller liegt – das war zu Beginn meiner “Karriere” vor knapp 9 Jahren nicht immer der Fall ;-) Ein Vorsatz ist, mich mehr mit der Kamera zu beschäftigen und auch mal andere Objekte abseits von Food zu fotografieren – da ist noch viiiel Raum nach oben, aber es macht Spaß!

    Ich würde auch liebend gerne etwas über dein Küchenstudio lesen.AntwortenAbbrechen

  • Was für ein äußerst informativer und schön anzusehender Artikel. Ich fühle mich auch noch relativ am Anfang der Fotografiererei und bin immer froh um Hintergrundinfos von Leuten, die tolle Bilder schießen ;). Die Themen klingen alle sehr interessant, das Küchenstudio reizt mich aber doch auch am meisten.. ist immer wieder faszinierend, was man auch aus kleinen und dunklen Küchen herhausholen kann – vielleicht besteht ja noch Hoffnung für meine.
    Für mich die das Fotografieren inzwischen auch zum “großen Hobby” geworden, da bin ich dem Bloggen doch sehr dankbar – ich weiß gar nicht, ob ich sonst darauf gekommen wäre.AntwortenAbbrechen

  • Küchen-Foto-Studio bitte!! :) Und grundgütiger.. Ich wünschte ich hätte so viel Kohle für Kameraequipment übrig *g* Mein allerteuerstes Objektiv war ein Canon 50mm / 1.4, und das ging kaputt vor einiger Zeit. Ich vermisse es schmerzlich!!
    Ansonsten – toll, mal bisschen mehr Hintergrundwissen zu deinen Bildern zu haben :)
    Das Eulenbild ist ein Wahnsinn. Wirklich großartig. Aber auch die anderen – top.

    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    auch ich möchte gern dein “Küchenstudio” sehen :) und wir scheinen ja zeitgleich in die “DSLR Ära” eingestiegen zu sein, denn bei mir war’s auch die Canon 450D und Dank meines Freundes ist mir die 50D auch keine Unbekannte, wobei wir beide inzwischen zusätzlich mit Vollformat unterwegs sind. Über Crop und Vollformat hab ich mich mit Beispielbildern auch in meinem Beitrag zu Zorras Food-o-Grafie ausgelassen. Da wirst du dann auch merken, dass unsere Objektivschnittmenge dafür doch seeehr übersichtlich ist, obwohl ich Food auch fast nur mit Canon fotografier :)
    Viele Grüße, EvaAntwortenAbbrechen

  • Sind das MEINE Nüsschen?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Christina: Gern geschehen! :)

      @Petra: Ich habe schon angefangen, die Küche aufzuräumen. Artikel über das Küchenstudio kommt! Was ich an der Fotografie so liebe ist die große Flexibilität. Es gibt immer noch so viel zu probieren, so viel zu entdecken.

      @Kathi: Danke Dir! Kleine, dunkle Küche…also sowas, *schnaub* – Du hast ja recht. Meine Küche ist durch ein Nordfenster auf einen Balkon seeeehr dunkel. Deswegen brauche ich Blitz und gute Lichtstärke…

      @Ela: Studio ist gebucht….Ich habe mir die Objektive nach und nach angeschafft. Und da ich sonst kein teures Hobby wie Auto-Schrauberei, Carbon-Rad-Fetischismus, Koi-Karpfen oder Herrenhandtaschen habe, geht das ganz gut. Ich glaube dir, dass du das 50mm 1.4 vermisst! Hat ja einen sauberen Bums, das Teil…

      @Eva: Vollformat wird irgendwann kommen – meine Objektive sind ja bis auf das Weitwinkel schon darauf ausgelegt. Die 5D Mark III ist mir momentan noch einen Tick zu teuer – aber irgendwann werde ich auch schwach werden. Ich habe das 100mm Macro tatsächlich ausprobiert, komme damit in meiner engen Küche und an der Crop aber nicht gut zurecht. An der Vollformat sähe das wahrscheinlich anders aus. Das 50mm ist ne tolle Brennweite und wäre sicher auch für mich gut geeignet – obwohl ich dann wahrscheinlich eher zum 35mm greifen würde – das neue Sigma ist der Hammer, das hatte ich vor ein paar Wochen ausprobiert. Das Schöne ist doch, dass sich mit vielen Objektiven gute Bilder machen lassen :)

      @Mel: Ehm, jaaaa? Auch wenn Imperfekt besser angebracht gewesen wäre…AntwortenAbbrechen

  • Ich schließe mich mal an: Mal wieder absolut geniale Fotos!
    Genau deswegen finde ich deine Idee, mal mit einer Standard-Kamera zu fotografieren, fast noch spannender, als dein Foto-Studio zu sehen. Also… natürlich will ich das auch sehen! :)
    Aber gerade begeistert mich wirklich die Idee, von Menschen, die eben neben der Technik auch das Auge dafür haben, mal Fotos ohne die Technik zu sehen… Gerade weil ich denke, dass du auch damit richtig tolle Fotos hinbekommen wirst, und das wohl für viele ohne professionelle Ausstattung sicher motivierend und inspirierend wäre!

    Und ansonsten merk ich mir deinen Post mal für die Zeit, wenn ich im Lotto gewonnen habe oder so, und mir all die tollen Objektive auch leisten kann… ;)

    Liebe Grüße,
    InaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Ina: Najut. Weil Du’s bist. Und wenn ich die Küche schon mal aufgeräumt habe, dann kann ich auch gleich die Sache mit der Standard-Kamera testen. Alles gut in Freak City?AntwortenAbbrechen

  • Nagut: Tun das meine Nüsschen gewesen sein?AntwortenAbbrechen

  • Oh ja, das stimmt in der Tat: gute Bilder lassen sich mit vielen Objektiven machen! :-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Mel: Ja, das waren DEINE Nüsschen. Nachschub?

      @Eva: Zum Glück! :D AntwortenAbbrechen

  • Ich sag´s mal so: Mein Essen hat noch nie so gut ausgesehen, wie auf deinen Bildern. Schärfer als die Realität und so ;-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Andy: Danke, das freut mich! :)

      @Alex: Hat auch großen Spaß gemacht, Dein Essen zu knipsen…und zu futtern :) AntwortenAbbrechen

  • Puh, da hast du dir aber wirklich eine ansehnliche Sammlung zugelegt. Ich würde dir auch recht geben, dass eine teure Ausrüstung nicht automatisch für gute Fotos sorgt, aber wie du schreibst, die Qualität der Fotos nimmt doch zu.
    Zwischen deiner Ausrüstung und der der meisten anderen Foodblogger/innen dürfte ja doch ein mittlerer vierstelliger Betrag liegen, das macht bestimmt was aus :)
    Mit (ein klein wenig neidischen) Grüßen,
    SteffenAntwortenAbbrechen

  • Klar würde ich auch gerne dein Küchenstudio sehen!!

    Als wenig technikbegeisterte und handyfotografierende Fotoanfängerin wäre ein Artikel zum Thema Point-and-shoot Kameras für mich aber wirklich richtig spannend.

    Tolle Fotos haust du uns da übrigens um die Augen.. :) AntwortenAbbrechen

  • tolle Fotos – ich mag deine Portraits!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Valeska: Danke – ich fotografiere Menschen sehr, sehr gerne. Leider komme ich viel zu selten dazu…AntwortenAbbrechen

  • Superschöne Bilder!
    … und vielen dank für die vielen Tipps.
    Bei meinen Bildern bin ich immer noch ein wenig beim Experimentieren, aber es wird.AntwortenAbbrechen

  • [...] Im Fokus: Nach­dem es etwas schlep­pend begon­nen hat, fol­gen nun immer mehr Food­blog­ger dem Auf­ruf vom Koch­topf zur Food-o-grafie. Bedeu­tet: Sie stel­len ihre jewei­lige Foto­aus­rüs­tung vor, mit der sie ihre Gerichte ablich­ten. Mit dabei sind Vege­ta­rian Dia­ries, Schö­ner Tag noch, die Man­go­seele, Chest­nut & Sage, Feed me up und High Foo­da­lity. Koch­topf (Ankün­di­gung), Vege­ta­rian Dia­ries, Schö­ner Tag noch, Man­go­seele, Chest­nut & Sage, Feed me up, High Foo­da­lity [...]AntwortenAbbrechen

  • Af-fen-stark! Alles. Bilder. Text. Tipps. Jetzt noch das Küchenfotostudio und ich bin im Himmel.AntwortenAbbrechen

  • Toller Bericht! Fotografieren war mal Teil meines Berufes, doch selten nehme ich mir die Zeit dazu. Für mich ist zur Zeit das kochen, backen und mit der Familie zu essen sehr viel wichtiger. Gerne wurde ich das Küchenstudio sehen ;-)
    Liebs Grüessli
    IreneAntwortenAbbrechen

  • harry

    Affenstark. Ein Arsch voll Kohle! (die Objektive mein ich)
    HarryAntwortenAbbrechen

  • Super informativer Beitrag. Danke dafür. Sag mal wie lange brauchst du für deine Foodfotos bzw. wieviel mal knippst du bis das richtige dabei ist?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke! :)

      Ich brauche für meine Fotos mittlerweile sehr wenig Zeit – wenn ich Standard-Fotos knipse. Dann ist das in 2-3 Minuten durch, meist knipse ich 6-10 Bilder, wobei ich immer doppelt auslöse (Reihenaufnahme), denn das zweite Foto ist meist schärfer (Keine Verwacklung durch das Drücken des Auslösers).

      Wenn ich eine Aufnahme für das Kochbuch mache, brauche ich mehr Zeit, weil ich dann auch mehr Equipment benutze. Die Dauer variiert zwischen 20 bis 45 Minuten.AntwortenAbbrechen

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