The Wallace

The Wallace

Gimlets sind eine leckere Sache. Süffig, erfrischend und mit einem Touch Süße. Üblicherweise präsentieren sie sich eher farblos, je nach Rezept mit einem limettig-grünen Schein. Als Gimlet-Variation ist The Wallace nicht nur farblich aufregend anders.

Was eine so geringe Menge wie ein Barlöffel Maraschino geschmacklich bewirken kann, ist immer wieder erstaunlich. Auf einmal ergibt sich eine ganz andere, leicht bittere Fruchtigkeit. Die Menge sollte man tatsächlich so gering belassen – mehr Maraschino würde den Drink zu sehr dominieren, und die Gimlet-Ähnlichkeit wäre dahin. Natürlich tun die Peychaud’s Bitters ihr Übriges – und färben zudem den Drink dezent rosa.

Im Originalrezept – ich hab’s aus einer Broschüre von Hendrick’s Gin – wird selbstverständlich eben dieser Gin verwendet. Heißt jedoch nicht, dass The Wallace nicht auch mit anderen Gin-Sorten schmeckt.

The Wallace

Rezept

Adaptiert nach einer Rezeptur von Gonçalo de Souza Monteiro.

Zutaten:

  • 45 ml Dry Gin
  • 10 ml Lime Juice Cordial
  • 1 BL Maraschino
  • 2 Dashes Peychaud’s Bitters

Zubereitung:

1. Alle Zutaten zusammen mit Eis im Rührglas ca. 30 Sekunden kalt rühren.

2. In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

3. Glasrand mit einem Stück Gurkenschale abrimmen und eine Limettenzeste über dem Drink ausdrücken.

  • Note to myself: Nicht vor 17h auf die Website gehen! By the way: Kann man eine Zeste echt ausquetschen? Die ist doch recht trocken, oder?AntwortenAbbrechen

    • Beim Ausdrücken der Zitruszeste geht es darum, die ätherischen Öle aus der Schale zu pressen. Das sind nur ganz kleine Mengen, die dann einen hauchdünnen Aromafilm auf dem Drink hinterlassen. Den riecht man meist mehr als man ihn sieht.
      Voraussetzung: frische Zitrusfrüchte verwenden und natürlich vorher gut abspülen.AntwortenAbbrechen

  • Den muss ich heute haben!!!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gimlets? Klingt wie ein Stamm aus Herr der Ringe ^^ – Übrigens: Schönes rosa hast du da :) AntwortenAbbrechen

      • Herr der Ringe – das ist gut :-)
        Der Name stammt wohl eher von einem gewissen Thomas D. Gimlette – einem Marinearzt der British Royal Navy, der Ende des 19. Jahrhunderts die tägliche Ration Gin mit Limettensaft anreichern ließ, um Skorbut vorzubeugen.AntwortenAbbrechen

  • Der sieht aber auch gut aus und klingt lecker. Und natürlich habe ich keinen Maraschino da.AntwortenAbbrechen

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