Die Koffer sind gepackt, die Akkus geladen, das Programm steht: Morgen geht es für eine Woche nach Singapur, um die Löwenstadt kulinarisch zu erkunden.

Etwa 10.000 Kilometer liegen zwischen Nürnberg und dem südostasiatischen Stadtstaat, etwa 12 Stunden Flugzeit trennen mich von einer Woche voller neuer kultureller und vor allem kulinarischer Eindrücke. Diese werden vielfältig sein: Das Programm sieht von Streetfood in den Hawker-Centern bis hin zu Besuchen ausgewählter Restaurants der florierenden, spannenden Fine-Dining-Szene alles vor.

Ab heute werde ich Dir jeden Tag von meinen Erlebnissen in einer Art „Reisetagebuch“ berichten. Es lohnt sich also, in den nächsten Tagen öfter auf die eigens eingerichtete Themenseite zu sehen.

Was mich erwartet

Singapur ist ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen: Auf einer Fläche, die in etwa der Größe Hamburgs entspricht, finden sich malayische, indische, chinesische und noch ein paar wenige Einflüsse aus der britischen Kolonialzeit. Die Küche ist dementsprechend vielseitig: So kommt es, dass Singapur nicht nur ein Nationalgericht, sondern gleich mehrere aufwarten kann. Für mich bedeutet das paradiesische Zustände, zählt die asiatische Küche in all ihren Facetten doch zu meinen liebsten.

Einen kleinen Vorgeschmack bekam ich bereits letztes Jahr in San Sebastian. Dort stand die Küche Singapurs im Fokus der Gastro-Messe „Gastronomika“. Führende Köche aus Singapur wie André Chiang, Ryan Clift, Malcolm Lee oder Willin Low repräsentierten den Inselstaat und zeigten in vielen Kochshows und Gala-Dinner (siehe „Ein Menü von Ryan Clift“) ihr außergewöhnliches Können.

Chili Crab von LG Han aus dem Restaurant

Chili Crab von LG Han aus dem Restaurant „Labyrinth“

„Toriyama veal with umami textures“ aus einem Menü von Ryan Clift, Tippling Club

In den letzten Wochen habe ich mich deshalb zur Reisevorbereitung intensiv mit Singapur beschäftigt und einige Dinge auf der Liste, die ich gerne sehen, erleben und probieren möchte. Als da wären:

  • Laksa in vielen Varianten probieren
  • Im Tippling Club essen und Cocktails probieren
  • Im Restaurant „Labyrinth“ die Melange aus traditioneller und moderner Küche probieren
  • Die „Gardens by the Bay“ besuchen
  • Das Raffles Hotel besuchen, aber auf den Retorten-Singapore-Sling verzichten
  • Ein Bier in der Craft-Brauerei Level 33 trinken
  • Chinatown, Little India und Tiong Bahru erkunden
  • Die „Fullerton Heritage“ ansehen
  • In vielen Hawker Centern essen
  • Chili Crab essen
  • Chicken Rice probieren
  • Die Henderson Bridge ansehen
  • Char Kway Teow probieren
  • Einen Wok kaufen
  • In „The Library“ einen Cocktail trinken
  • Keinen Sonnenbrand bekommen

Meine Erlebnisse möchte ich mit Dir teilen: Ich werde versuchen, jeden Tag einen Reisebericht zu schreiben. Diesen wirst Du hier auf dem Blog finden. Alle Berichte, Bilder, Tipps und Artikel findest Du zudem auf der eigens eingerichteten Themen-Seite „Singapur“: Dort werden auch alle Beiträge von Twitter, Instagram, Vine, Facebook oder Pinterest gesammelt und quasi live aktualisiert.

Wenn Dich interessiert, wie die Food-Blogger-Szene in Singapur aussieht, so findest Du dort schon eine Liste ausgewählter Blogs (Alle in englischer Sprache). Viel Spaß beim Schmökern!

Es lohnt sich also, dort in den nächsten Tagen immer wieder vorbei zu sehen. Das Abenteuer startet am Montag ab 4 Uhr deutscher Zeit (Singapur ist sechs Stunden voraus). Bis dahin!

 

Offenlegung: Die Reise durch Singapur erfolgt auf Einladung des Singapore Tourism Boards, wofür ich mich sehr herzlich bedanke! Auf die Berichterstattung wird kein Einfluss genommen.