Gedämpftes Hühnchenbrustfilet mit Orichiette und Zitronenschaum

Hühnchenbrustfilet mit Orichiette und Zitronenschaum

Seit letztem Oktober bin ich stolzer Besitzer eines Dampfgarers. Seit dieser Zeit habe ich schon viele Gerichte mit damit gekocht, vor allem Fisch, Gemüse und Geflügel. An Schwein oder Rind habe ich mich dann noch nicht herangetraut.

Rezepte mit dem Dampfgarer habe ich bislang noch keine veröffentlicht, da auch dieses Handwerk ersteinmal gelernt sein will: die Korrellation zwischen Temperatur und Dämpfdauer sowie dem Gargut – hier muss man das ein oder andere probieren um Unterschiede wahrzunehmen.

Schonend gegartes Gemüse aus dem Dampfgarer (bei 70-75°C) schmeckt wunderbar aromatisch, Fisch zerfällt nicht. Außerdem kann man den Dämpffond gleich als Grundlage für eine Sauce nutzen und hat somit alles verwertet. Bei den Dämpffonds geht dann die Kreativität richtig los, hier kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Ob einfaches Wasser, aromatisierte Brühe, scharfer Sud mit Chili und Knoblauch – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Ähnlich wie zu den [intlink id="2703" type="post"]Pastateigen[/intlink] werde ich noch einen Sammelpost für Dämpffonds schreiben, ebenso einen generellen Erfahrungsbericht mit dem Dampfgarer. Alle Rezepte, bei denen der Dampfgarer zum Einsatz kam, sind auch ab sofort unter selbigem Tag erreichbar.

Zutaten für das Hühnchenbrustfilet mit Orichiette und Zitronenschaum (für 2 Personen):

  • 2 Hühnerbrustfilets
  • 250g Orichiette
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Schalotte
  • 1TL gekerbelter Zitronenthymian (alternativ normaler Thymian)
  • 2-3 TL Olivenöl
  • 250ml Weißwein
  • 250ml Hühnerbrühe
  • 100ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung der Hühnchenbrustfilets mit Orichiette und Zitronenschaum:

(1) Zunächst werden die Hühnchenbrustfilets mariniert. Die Hühnchenbrustfilets waschen, trockentupfen und mit Olivenöl bepinseln. Nun in Zitronensaft, Zesten einer halben Zitrone, etwas Zitronenthymian und frisch gemahlenem Pfeffer für ca. 10 Minuten marinieren.

(2) Nun wird der Dämpffond vorbereitet. Dazu die Schalotte fein hacken und im restlichen Öl im Dampfgarer anschwitzen, mit dem Weißwein ablöschen. Die Hühnerbrühe und den Zitronenthymian zugeben. Den Saft einer halben Zitrone zugeben, alles aufkochen.

(3) Die marinierten Hühnchenbrustfilets in den Einsatz legen und ca. 15 Minuten bei 80°C garen.

(4) Derweil die Orichiette nach Vorgaben al dente garen.

(5) Nach der Garzeit die Hühnchenbrustfilets entfernen und warm halten. Die Sahne zu dem Dämpffond geben, aufkochen und deutlich einkochen lassen. Durch ein Sieb abgießen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit einem Stabmixer schaumig aufschlagen.

(6) Die Nudeln mit etwas Sauce vermischen und auf einem Teller anrichten. Das Hähnchenbrustfilet aufschneiden und auf den Nudeln anrichten. Den Zitronenschaum über Nudeln und Filet verteilen. Zuoberst frisch gemahlenen Pfeffer und frische Zitronenzesten darüber geben.

Quelle: Basierend auf einem Rezept von WMF

  • Ich bin noch nicht restlos überzeugt von einem Dampfgarer, aber dein Hühnchen sieht sehr lecker aus. Vielleicht steigt der Haben-Will-Faktor, wenn ich meinem Vorsatz folge und mehr Fisch zubereite. Aber dann muss ich auch noch am Woman-Acceptance-Faktor arbeiten…AntwortenAbbrechen

  • Ich besitze schon seit vielen Jahren einen Dampfgarer und brauche von den Vorteilen nicht erst noch überzeugt zu werden. Über Rezepte wie diese freue ich mich ganz besonders und bin schon ganz gespannt auf Deine weiteren Posts zu diesem ThemaAntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Alex: Na, der Woman-Acceptance-Faktor sollte das geringere Problem sein: Schonende Zubereitung, Vitamine bleiben erhalten, vollerer Geschmack, besonders bei Gemüse…. ;)

    @Sabine: Der Dampfgarer ist ein super Accessoire in meiner Küche. Ich will ihn auch nicht mehr missen!AntwortenAbbrechen

  • Das ist ein sehr schönes Rezept!
    Ich dämpfe immer im Thermomix. Da gibts aber nur eine Dämpfstufe. Und die bringt volle Pulle. Bei den Temperaturen unter 100° experimentiere ich noch…AntwortenAbbrechen

  • Ich bin ja seit einigen Wochen auch stolze Besitzerin dieses WMF-Dampfgarers – noch dazu völlig unverhofft, hatte mir eigentlich nur nen normalen großen Bräter gewünscht, in dem ich schöne Schmorgerichte machen kann ;o) Mit dem Dampfgaren hab ich mich bisher noch gar nicht groß beschäftigt, deswegen freu ich mich schon sehr auf Deine Rezepte und Erfahrungsberichte und werde dann hoffentlich bald auch mal meinen Dampfgarer einweihen!AntwortenAbbrechen

  • Ich koche/schmore ab und zu mit dem Dampfgarer, habe aber den Einsatz noch nie verwendet. Bin auch schon gespannt auf Deine weiteren Rezepte.AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Claus: Ich habe das Gefühl, dass man auch eine Weile testen muss. Bisher haben mich die Ergebnisse aber echt begeistert. Ich nutze einen WMF-Vitalis…

    @Kirsten: Es lohnt sich!

    @kitchenroach: Es lohnt sich wirklich! Und geht auch fix.AntwortenAbbrechen

  • Schade,dass ich keinen Dampfgarer habe (muss noch ein Jahr darauf warten,leider), denn sonst würde ich dieses Gericht gleich morgen nachkochen.Sieht sehr lecker aus.AntwortenAbbrechen

  • Alicia

    wow, tolles Rezept!Vor allem der Zitronenthymian ist ein ganz wunderbarer Tip. Habe das gericht gestern abend gekocht und mir noch ein Glas Weißwein gegönnt. Sehr lecker! Habe erst seit kurzem einen Dampfgarer und noch nicht wirklich viel damit zubereitet. Das wird sich jetzt bestimmt bald ändern :-) AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Lisa: Du kannst auch einen großen Topf nehmen, einen Kartoffeleinsatz einhängen und darin das Gericht zubereiten.

    @Alicia: Die Mühe ist es auf jeden Fall wert!AntwortenAbbrechen

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