Pasta all'Alfredo

Beschäftigt man sich etwas ausführlicher mit Pasta-Klassikern, so kommt man früher oder später an der Pasta all’Alfredo nicht vorbei. Gut so.

Ja, zugegeben: Die Pasta eignet sich nicht für die gesunden Kategorien dieser Welt. Für die Sauce wird nämlich Fett mit Fett und anschließend zur Sicherheit noch einmal mit Fett kombiniert, abgeschmeckt und mit Fett bestreut. Da ist es auch schon egal, auf fettarme Varianten bei der Zugabe der Fette zu achten. Der Geschmack reiht sich hier allerdings nahtlos ein, und kann mit einem Wort sehr treffend beschrieben werden: Fett.

Aus Sahne, Butter und einer ordentlichen Portion Käse entsteht eine wunderbar sämige Sauce, die mit einem Hauch Salz und viel Parmesan jede Pasta-Sorte in ein Fest verwandelt. Fett und Kohlehydrate funktionieren eben immer. Die Pasta-Kreation geht zurück auf den Restaurantbesitzer Alfredo di Lelio, der 1914 ein uraltes Rezept aus dem 16. Jahrhundert adaptierte. Das Gericht war zunächst als „doppio burro“ bekannt, weil die Nudeln vor und nach dem Kochen mit Butter versetzt wurden. Alfredo machte daraus sogar eine noch reichhaltigere Version „triplo burro“, als seine schwangere Frau während der Schwangerschaft mit argen Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte. Die Pasta fand den Weg auf die Speisekarte seines Restaurants und wurde alsbald als Pasta all’Alfredo weltbekannt.

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für die Pasta all’Alfredo (Für 4 Personen):

  • 600 g Pasta
  • 100 g Butter
  • 200 g Sahne
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Nudeln al dente garen.

2 Währenddessen die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Sahne und den geriebenen Parmesan zugeben und unterrühren. Einkochen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz hat. Abschmecken.

3 Mit den Nudeln vermischen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Quellen:

  • Rezept: „Alles über Pasta“ aus dem Christian Verlag
  • Hintergrundinformationen: Wikipedia

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