T-Bone-Steak mit Cranberry-Salsa

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Metzgern, die eine Parzelle in einem großen Supermarkt gemietet haben, schenke ich erst einmal wenig Beachtung. Zu oft war ich von der feilgebotenen Qualität enttäuscht. Gerade beim Fleisch hatte ich immer den Eindruck, billige Massenware zu erwerben. Seitdem ich mit meiner Familie nach Nürnberg gezogen bin, vermisse ich noch den “Metzger meines Vertrauens”. Sollte also der ein oder andere Nürnberger den Blog lesen, freue ich mich über Tipps!

Ein guter Metzger ist Gold wert

Umso überraschter war ich, als ich den Metzger in einem Erlanger Supermarkt testete. Jeden Donnerstag gibt’s dort frischeste Ware zum Grillen – wahlweise eingelegt oder natur. Die Marinaden kommen nicht aus dem 10-Liter-Eimer, sondern werden selbst aus frischen Zutaten hergestellt. Die Fleischauswahl ist sehr regional geprägt, auch wenn man immer wieder einem irischen oder argentinischen Produkt über den Weg läuft.

So begegnet man in der Auslage regelmäßig gutem Roastbeef, Rinderfilet, frischer Ente, Lammlachse, -keulen und -filets – und eben T-Bone-Steaks. Die Fleischstücke liegen aber nicht einfach so da, sondern sind mit ausreichend Marinade (oder auch pur) in Aromabehältern vorbereitet. Toll!

Ein T-Bone-Steak vom Grill ist schnell zubereitet

Nach meinem ersten Test war ich begeistert. Tolle, frische Qualität, gutes, saftiges Fleisch. So soll’s sein. Seither stehe ich Donnerstagmorgen öfters an der Theke und flirte mit den Fleischwarenfachverkäuferinnen.

Ein T-Bone-Steak wird mit Filet und Knochen aus dem Zwischenrippenstück geschnitten und ist zwischen 3cm und 6cm dick. Namensgebend für das T-Bone-Steak ist der Knochen, der wie ein “T” geformt ist und das Steak in zwei Teile teilt. Da das Fleisch nur einen geringen Anteil an Bindegewebe aufweist, kann die Garzeit gering gehalten werden.

Ich habe das Steak auf dem Kugelgrill zubereitet und von beiden Seiten ca. 5 Minuten direkt gegrillt. Der Kugelgrill war geschlossen. Zuvor hatte ich das Steak über Nacht in einer einfachen Marinade aus Olivenöl, Chili, Knoblauch und Rosmarin durchziehen lassen. Ich nehme das Fleisch ca. 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, so dass es Zimmertemperatur annehmen kann. Nach dem Grillen lasse ich das T-Bone-Steak 2-3 Minuten ruhen und gebe noch etwas Salz und frischen Pfeffer darüber.

Da das Fleisch einen exzellenten Eigengeschmack hat, genieße ich es gerne mit minimaler Beilage. Hier habe ich es mit der Cranberry-Salsa serviert.

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REZEPT

Zutaten für das T-Bone-Steak mit Cranberry-Salsa (für 2-3 Personen):

  • 1 T-Bone-Steak (~700g)
  • 3 El Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer

Für die Cranberry-Salsa die Angaben aus dem Rezept befolgen.

Zubereitung:

1 Das Fleisch mit dem Olivenöl, den Knoblauchzehen, dem Rosmarin und der Chilischote über Nacht marinieren.

2 Das Fleisch von jeder Seite ca. 5 Minuten (je nach Dicke) bei geschlossenem Deckel direkt grillen.

3 Das Fleisch 2-3 Minuten ruhen lassen, salzen und pfeffern und mit der Cranberry-Salsa aufgeschnitten servieren.

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  • Vom Prinzip her eine tolle Sache, mir wäre das Fleisch aber wieder zu durch ;-)

    Gruß TomAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Grunz. Ja. Hast recht ^^. War’s mir auch. Auf der dickeren Seite hat’s gepasst.AntwortenAbbrechen

  • Wie Preiselbeeren zum SchnitzelAntwortenAbbrechen

  • Karin

    Mein Einkaufstip ist der Freitags – Bauernmarkt am Kobergerplatz mit dry-aged-Beef, ansonsten Weidefleisch, welches man auch nach amerikanischenm oder französischen Schnittmuster bestellen kann. Ich habe da sogar Kronfleisch und Nierenstock bekommen. Der Metzger ist auch meine Bezugsquelle für Schwein. Des weiteren gibt es dort einen ganz hervorragenden Ziegenkäsestand. Mein zweitliebster Metzger ist dann schon wieder in Bamberg…AntwortenAbbrechen

  • Das sieht ja schon nach der hohen Kochkunst aus!
    Traumhaft…AntwortenAbbrechen

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