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Grüne Smoothies sind momentan ein regelrechter Trend: Viele schwören auf den Vitamin-Kick als Start in den Tag oder ersetzen sogar eine komplette Mahlzeit durch einen grünen Trunk. Ich hab’s einfach einmal ausprobiert.

An einem Sonntagmorgen liebe ich einen frisch gepressten Orangensaft oder einen süßen Smoothie, gerne auch mit Dickmilch gemixt. Über grüne Smoothies bin ich bislang nur in Kochbüchern oder hin und wieder in einem Blog gestolpert. Ich habe mich immer gefragt: „Kann das schmecken?“, denn gerade Kohlsorten oder aber Kräuter besitzen doch eine gehörige Portion Bitterstoffe. Klar, richtig zubereitet sind die grünen Jungs eine Vitaminbombe – aber schmecken sollten sie schon. Deswegen gilt die Faustregel, dass auf einen Teil Grünzeug immer ein Teil reifes Obst in den Mixer kommt. Bei Kräutern ist das Verhältnis sicher zu justieren, da Kräuter per se bitterer sein können und das Verhältnis zu ihren Gunsten verschieben.

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Ich habe mich, um’s einmal auszuprobieren, zunächst an Feldsalat gehalten. Feldsalat hat den Vorteil, dass sich die Bitterstoffe in Grenzen halten und dass der Salat jetzt Saison hat und frisch verfügbar ist. Aus reifen Birnen, dem Salat, einigen Datteln und der Zugabe von ein wenig Säure verarbeitete mein Mixer fix eine sämige Masse ohne störende Fasern (Und das ist für den Genuss wichtig: Der Mixer sollte schon eine gewisse Leistungsfähigkeit besitzen). Danach habe ich den Smoothie mit etwas Wasser „gestreckt“, bis mit Konsistenz und Geschmack zugesagt haben. Die Farbe war der Knaller: Mir strahlte ein tolles, frisches Grün entgegen.

Ein paar Tipps zum Start:

  • Verwendet nur wirklich reifes Obst. Dadurch wird der Smoothie süßer, die Bitterstoffe aus dem verwendeten Grünzeug bekommen einen Gegenspieler.
  • Feldsalat ist ideal, um einmal einen grünen Smoothie auszuprobieren, weil Feldsalat nicht so bitter schmeckt wie z. B. Kräuter oder auch Kohlsorten.
  • Beim Mixen solltet Ihr darauf achten, am Anfang nicht zu viel Wasser zuzugeben. Ich püriere den Smoothie in zwei Schritten: Zunächst mit so wenig Wasser wie möglich, um einen sämige Konsistenz zu erreichen. Erst danach fülle ich das restliche Wasser zu.
  • Im Winter ist Grünzeug rar. Als Zutaten für einen grünen Smoothie eignen sich neben Feldsalat auch Spinat, Grünkohl, Postelein oder jeder andere Salat.

Ich hob das Glas also in das spärliche Sonnenlicht und war soweit, zu probieren: Der Geschmack ist zunächst ungewöhnlich, neu, anders, aber dann lecker. Ich kann jedem also nur empfehlen, einmal einen grünen Smoothie auszuprobieren.

Zuletzt habe ich noch einen Tipp für Euch (Achtung, Werbung!): Ich bin letztens über den wunderschönen Online-Shop „Bleywaren“ gestolpert, der bei mir ein hübsches Gefühl von Nostalgie und Moderne hinterlassen hat (Dort habe ich meinen Entsafter gekauft und hatte viel Spaß beim Stöbern): Wer Lust hat, kann sich dort im virtuellen Schaufenster einmal umsehen.

Rezept

Dauer: 10 Minuten

Zutaten für den grünen Smoothie mit Feldsalat, Birnen und Datteln (Für 500 ml):

  • 3 reife Birnen
  • 2 Handvoll Feldsalat
  • 4 Datteln
  • 2 cm Ingwer
  • Saft 1/4 Zitrone
  • Etwa 250 ml Wasser

Zubereitung:

1 Die Birnen entkernen und vierteln. Den Ingwer schälen. Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut mixen.

2 Mit etwas Salz und ggf. Honig abschmecken.

Quelle: Nach einem Rezept von gruenesmoothies.de abgewandelt.

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