Schweinemedaillons im Kartoffelmantel auf Topinamburgemüse

Bei uns gibt es recht häufig Gerichte mit Schweinefilet. Wir mögen das zarte Fleisch, welches unterschiedlichst zubereitet werden kann. Egal ob als Curry-Lendchen mit Champignons oder als Schweinefilet mit Tamarinden-Kapern-Sauce, wir finden immer eine Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren. In einer Lust auf Genuss hatte ich schon lange dieses Rezept markiert und es nun endlich geschafft, es auch nachzukochen.

Beeindruckt hat mich weniger die Tatsache, dass die Kartoffelkruste gehalten hat als vielmehr der tolle Geschmack des Topinambur-Gemüses. Damit werde ich in Zukunft sicherlich öfter etwas machen.

Zutaten für die Schweinemedaillons in Kartoffelkruste auf Topinambur-Gemüse (für 2-3 Personen):

  • 1 mittelgroße Schweinelende
  • 5-6 Kartoffeln, normale Größe
  • 1EL Kartoffelmehl
  • 400g Topinambur
  • 200g kalte Butter
  • 50ml Fleischbrühe
  • 2 Zwiebeln
  • 250ml Rotwein
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 Handvoll Kerbel
  • 2-3 TL frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Schweinelende waschen, abtrocknen, parieren und in sechs gleich große Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln schälen und grob in einer Küchenmaschine reiben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, das Kartoffelmehl und den Thymian untermischen.

2 Den Backofen auf 80°C vorheizen. Die Schweinemedaillons mit den Kartoffelraspeln vollständig ummanteln. In einer Pfanne mit etwas Butter goldgelb herausbacken. Danach in den Ofen zum Warmhalten geben.

3 Die Topinambur waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Petersilie und den Kerbel waschen und Fein hacken. Die Fleischbrühe vorbereiten. Die Zwiebeln fein hacken und mit dem Rotwein zum Kochen bringen. Auf ca. 100ml reduzieren lassen. Während dessen die Topinamburscheiben in etwas Butter herausbacken, die Petersilie und den Kerbel untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Fleischbrühe ablöschen. Bei milder Hitze einkochen lassen. Die Sauce mit der restlichen kalten Butter montieren und nicht mehr kochen lassen. Alles anrichten und servieren.

Hinweis: Ich habe beim Kochen keinen Rotwein verwendet, da Kinder mitgegessen haben. Daher ist die Soße auf dem Foto auch nicht dunkelrot.

Quelle: Lust auf Genuss 4/2009