Kichererbsen-Salat mit Saté-Spiessen

Ich bin vom Kochgesetzbuch von Christian Rach schwer begeistert – immer wieder finde ich interessante Anregungen und Rezepte, die geschmacklich wirklich lecker sind. Interessante Kombinationen wecken meine Neugier – und diese ist bislang noch nicht enttäuscht worden. Ambitionierten Hobbyköchen kann ich dieses Werk nur wärmstens empfehlen.

Heute habe ich mich an Rachs Rezept „Kichererbsen-Salat mit Saté-Spießen“ versucht und einige wenige Änderungen vorgenommen. Ich dachte mir, dass zu dem recht asiatisch angehauchten Essen frischer Koriander bestimmt ebenso gut passt wie Petersilie und wurde nicht enttäuscht.

Christian Rach gibt in der Einleitung zu seinem Rezept hilfreiche Hinweisen – zum Beispiel muss das Wasser, in dem die Kichererbsen quellen weggeschüttet werden, da beim Quellen giftige Stoffe im Wasser gesammelt werden. Die Hülsenfrüchte sollten auch nicht in dem Quellwasser gekocht werden. Ebenso sollten Hülsenfrüchte nicht unter starker Hitze sondern langsam gekocht werden.

Rezept

Zutaten für den Kichererbsen-Salat mit Saté-Spießen (Für 2-3 Personen):

  • 250g getrocknete Kichererbsen
  • 1 Knoblauchzehe, je nach Geschmack
  • 2 Chilischoten, je nach Geschmack
  • 500g Schweinefilet (alternativ funktioniert auch Rinderfilet)
  • 200ml Kokosmilch
  • 1-2 TL Palmzucker
  • Zitronensaft einer halben Zitrone
  • 4 TL Fischsauce
  • 6 TL Sojasauce
  • 4 EL Öl

Für die Salatsauce:

  • 1 Zwiebel (empfohlen wird eine rote zwecks des besseren Kontrastes)
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Limette
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • etwas Zucker
  • 6-8 EL Joghurt
  • 50 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung des Kichererbsen-Salates mit Saté-Spießen:

(1) Die Kichererbsen müssen über Nacht in ausreichend Wasser quellen. Am nächsten Tag abschütten und in frischem Wasser etwa 60 Minuten kochen.

(2) Die Schweinelende waschen und trockentupfen, eventuell die sehnigen Teile und das Fett entfernen. Nun das Fleisch in Stücke schneiden und diese auf Spieße aufspießen. Das Fleisch wird vor dem Braten mariniert und sollte mindestens eine Stunde ziehen. Für die Marinade die Kokosmilch mit dem gehackten Knoblauch, der gehackten Chili, dem Palmzucker, dem Zitronensaft, der Fischsauce, der Sojasauce und dem Öl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Marinade über das Fleisch geben und ziehen lassen.

(3) In der Zwischenzeit kann der Kichererbsen-Salat vorbereitet werden. Für die Salatsauce muss zunächst der Koriander gewaschen und gehackt werden. Die Zwiebel ebenfalls in kleine Stückchen hacken, den Staudenselliere auch fein zerkleinern. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Limettensaft, dem gemahlenen Kreuzkümmel, dem Zucker, dem Joghurt und dem Olivenöl gut vermischen. Wer mag, kann in die Salatsauce Chilischoten und Knoblauch geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ziehen lassen.

(4) Eine Pfanne heiß werden lassen und die Saté-Spieße fertig braten. Dabei immer wieder mit etwas Marinade bepinseln, bis die Spieße die gewünschte Bräune erreicht haben. Während des Bratens die Kichererbsen zu der Salatsauce geben und gut untermischen. Kurz vor dem Servieren abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Quelle: „Das Kochgesetzbuch“ von Christian Rach (Zur ausführlichen Rezension hier entlang)

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