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Der Wolfsbarsch, auch bekannt als „Loup de Mer“, ist ein sehr seltener Gast in meiner Küche. Das liegt schlichtweg an dem einfachen Grund, dass der Fisch durch die Überfischung der Meere bedroht ist und ich es daher für nicht vertretbar halte, Tiere aus nicht nachvollziehbarem Fang zu kaufen. Greenpeace hat zu diesem Thema eine Liste zusammengestellt, welche Fische guten Gewissens gekauft und gekocht werden können. Meine beiden Exemplare stammen aus einer Aquakultur aus Griechenland, vertretbar laut Greenpeace.

Die beiden Wolfsbarsche wurden auf dem Grill zubereitet. Drei Stunden vorher habe ich die Burschen mariniert und im Kühlschrank durchziehen lassen. Damit die Fische auf dem Grill nicht verbrennen, habe ich sie in Alufolie gewickelt, die Marinade hineingegossen und bei indirekter Hitze auf den Rost gelegt. Nach einer knappen Stunde waren die Barsche wunderbar gegart.

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REZEPT:

Zutaten für den marinierten Wolfsbarsch vom Grill:

  • 2 ganze Fische, ausgenommen (z.B. Forellen, Saibline, Zander)
  • Alufolie

Für die Marinade:

  • 1 Bund Dill
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Stengel Zitronengras
  • Schale einer Zitrone
  • 3 EL Reisessig
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Fischsauce
  • etwas Butter

Zubereitung:

1 Den Dill und die Petersilie hacken. Die Knoblauchzehen und das Zitronengras klein schneiden. Die Schale der Zitrone abreiben.

2 Alles vermischen. Die Haut der Fische einschneiden.

3 Die Kräuter in den Fisch geben, die Flüssigkeit auf dem Fisch verteilen. Abdecken und ca. 3 Stunden im Kühlschrank marinieren.

4 Fisch in Alufolie wickeln, Butterflocken zugeben und Marinade darübergießen. Alufolie schließen und Fisch indirekt ca. 1 Stunde grillen.