[tweetmeme] Meine Frau hat mir zu Weihnachten eine Nudelmaschine geschenkt. Ich vermute dahinter neben all der Herzlichkeit und Liebe reinen Eigennutz
– ich habe mich sehr über das Geschenk gefreut! Zusammen haben wir dann die Maschine auch ausprobiert. Nachdem ich einige Zeit damit zubrachte, den Schneideaufsatz zu säubern, da ich natürlich ohne die Gebrauchsanweisung zu lesen (Hey, ich bin ein Mann!) den nassen Teig direkt nach dem Walzen schneiden wollte, konnte die Maschine auch ihr Debut feiern.
Am Ende des Tages waren jedoch noch ein paar Teigplatten übrig, die verarbeitet werden wollten. Spontan ist dieses Rezept entstanden – eine süße Kombination aus Nudeln, frischer Vanille, Amaretto und Äpfeln. Ein schönes, warmes, winterliches Dessert.
Zutaten für die Vanille-Nudeln mit karamellisierten Amaretto-Äpfeln (für 2 Personen):
- 5 Lasagneplatten, wenn man den Nudelteig nicht selbst herstellen möchte
- Für einen eigenen Nudelteig: [intlink id="2703" type="post"]Siehe #1 Standardrezept in Weiße Pastateige[/intlink]
- 1 Vanilleschote
- 1-2cl Amaretto, nach Geschmack
- 1 Orange
- 1 Apfel
- 1/2 TL Zimt
- 25g Vanillinzucker
- 50g Zucker
- 1TL Butter
- 200ml Sahne
Zubereitung:
(1) Ggf. die Pasta laut Basisrezept herstellen oder alternativ die Lasagneplatten al dente kochen. Die Nudeln dürfen fast noch etwas zu al dente sein, da sie noch in der Vanillesauce geschwenkt werden und dort fertig garen können.
(2) Den Apfel in dünne Ringe schneiden, die Orange filetieren. Den Saft auffangen. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen.
(3) Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Zucker einstreuen, goldbraun karamellisieren lassen und mit Amaretto ablöschen. Die Apfelringe zugeben und 4-5 Minuten leicht köcheln lassen. Danach die Sahne und den Orangensaft angießen, das Vanillemark, den Vanillinzucker, den Zimt und die Vanilleschote zugeben. Aufkochen und etwas eindicken lassen. Zuletzt die Orangenfilets zugeben.
(4) Die Nudeln in 4×4 cm große Flecken schneiden und zugeben, gut durchschwenken und servieren.







von Uwe
Klingt sehr lecker und werde ich sicher mal nach kochen!
aber: “Am Ende des Tages”. Welch grausiger Anglizismus.
ups, nach erneutem Lesen: Du meintest wohl wirklich am Ende des Tages.
Sorry
Das darf ins Kochbuch !
@Sven: *g* jau, meinte ich! Anglizismen! Tz! Würde ich nie usen.
@Robert: Ist schon geplant
Sehr viel ansprechender als Roberts Rezept heute. (ohmeingottbinichesdiedasgeradeschrieb?) Das könnt’ ich mögen.
Aber ein fesches Teller ist das schon … und was da drauf liegt auch