Kaiserschmarrn mit Rosinen

Kaiserschmarrn mit Rosinen

Was für den einen ein typisch österreichisches Dessert ist, ist für mich eine vollwertige Mahlzeit: Kaiserschmarrn steht regelmäßig auf dem Speiseplan.

Wie Ihr am Datum dieses Beitrags leicht sehen könnt, war der Kaiserschmarrn tatsächlich eines der ersten Rezepte, die ich auf meinem Blog veröffentlicht habe. Zeit also, dieses Frühwerk meiner kulinarischen Schaffenszeit zu hinterfragen und einem kleinen Update (19.10.2014)  zu unterziehen. Denn wie so oft mache ich heute einige Dinge anders.

Wenn Ihr Kaiserschmarrn zubereitet, so ist eines ganz wichtig: Die Eier für den Teig müssen sauber getrennt und das Eiweiß aufgeschlagen werden. Das macht den Teig erst so richtig fluffig und gibt ihm die Konsistenz, die wir alle lieben. Rosinen sind für mich ein sehr wichtiger Bestandteil, ich habe jedoch einen schweren Stand in der Familie: Ich bin der Einzige, der den kleinen Früchten große Sympathie entgegen bringt. Da ich mich beim Zubereiten wieder einmal nicht durchsetzen konnte, fehlen die Rosinen auch im oberen Foto. Solltet Ihr aber Rosinen lieben, so empfehle ich Euch, diese ein gutes Stück vor Zubereitung des Kaiserschmarrns in Rum (oder Wasser, wenn Kinder an Bord sein sollten) einzulegen.

Die im Rezept angegebene Menge reicht für 2 Personen als Hauptmahlzeit oder für 4 Personen als Dessert. Dazu gehören natürlich die obligatorischen Zwetschgenröster, wir essen aber auch gerne Apfelmus oder anderes Fruchtkompott (z. B. Kirsch- oder Rhabarber-Kompott) dazu.

Um ein wenig Nostalgie von 2009 in das Jahr 2014 zu transportieren, habe ich das Food-Foto von damals in diesem Beitrag belassen. Da habe ich 2009 schon schlechtere Bilder produziert….

Kaiserschmarrn mit Rosinen

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für den Kaiserschmarrn mit Rosinen (für 2-3 Personen):

  • 3 Eier
  • 1/4 l Milch
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter
  • 150 g Mehl, Typ 550
  • Puderzucker
  • Rosinen
  • evtl. etwas Rum

Zubereitung:

1 Die Rosinen etwa eine Stunde vor der Zubereitung in etwas Rum einlegen. Wer keinen Rum mag, oder wenn Kinder vom Kaiserschmarrn essen sollen, können die Rosinen entweder auch in Wasser oder in Apfelsaft eingelegt werden. Für den Teig das Mehl mit dem Salz vermischen und dann die Milch zugeben. In einer Küchenmaschine vermischen, bis im Teig keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Den Teig etwa 10 Minuten quellen lassen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß in einer sauberen Schüssel steif schlagen. Das Eigelb nach dem Quellen unter den Teig mischen, danach das Eiweiß vorsichtig unterheben und die abgetropften Rosinen zugeben.

Eine Pfanne (Durchmesser: 28 cm) erhitzen und die Hälfte der Butter schmelzen. Den Teig in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze braten, bis er an der Unterseite gebräunt und fest ist. Den Teig mit einem Pfannenwender in Viertel teilen und wenden. Die restliche Butter zugeben und fertig braten.

4 Mit zwei Gabeln wird der Teig nun in Stücke gerissen. Mit Puderzucker bestreut servieren.

Tipps:

  • Zum Kaiserschmarrn passen Kompotte aller Art. Ich esse gerne Apfelmus dazu – besonders lecker, wenn man das Apfelmus selbst gemacht hat. Klassisch wird Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster serviert.
  • In der Weihnachtszeit eignet sich anstelle des Vanillezuckers auch gut Zimt, um dem Kaiserschmarrn eine saisonale Note zu geben

Quelle: Frau Ziii kocht

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  • Kerstin

    Hi Uwe,
    mit dem Rezept hast Du voll unseren Geschmack getroffen.
    Erinnert uns an die Skihütten in Gerlos :-) Allerdings wird
    der Schmarrn bei mir immer zu klein von den Stückchen her
    hast Du da einen Trick?
    Gruß
    KerstinAntwortenAbbrechen

  • Uwe Spitzmüller

    Hi Kerstin,

    ich nehme eine relativ große Pfanne (28cm), lasse die sehr heiß werden und gieße dann Teig hinein, bis die Pfanne ca. 2-3cm gefüllt ist. Die Hitze etwas runternehmen, damit die untere Seite nicht verbrennt. Gut anbraten lassen und dann mit einer Art Spachtel (großer Kochlöffel) in Fetzen unterteilen und wenden. Wichtig: Nicht zu früh teilen.

    Grüße
    UweAntwortenAbbrechen

  • marianne

    nicht die ganzen eier nehmen!!! eier teilen und aus dem eiweiß schnee schlagen!! so wird der kaiserschmarrn viel besser und flaumiger !!!!!
    lg
    marianneAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Marianne, danke für den Hinweis, habe ich entsprechend angepasst.AntwortenAbbrechen

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