Apfelmus aus dem Ofen

Apfelmus aus dem Ofen

Heute gibt’s etwas ganz Einfaches. Ohne großes Brimborium. Ohne doppelten Boden. Und Spezialeffekte. Heute gibt’s schlicht das wohl leckerste Apfelmus der Welt. Und das ist untertrieben. Das Rezept habe ich bei Micha von grain de sel schamlos geklaut und nachgekocht. Nachgeschmort.

Dabei werden einige Äpfel von der Schale befreit, in Scheiben geschnippelt und dann einfach mit etwas Kreuzkümmel, Zimt und einer einsamen Nelke in eine feuerfeste Form gepackt, zugedeckt und fluffige 6-7 Stunden im Ofen weichgekocht.

Dabei fängt der Fruchtzucker an, zu karamellisieren und sorgt für die intensive Farbe des Apfelmus. Das beste: Das Apfelmus kommt ohne ein Gramm Zucker aus und schmeckt dabei süß genug. Toll. Hin und weg ich bin.

REZEPT

Zutaten für das Apfelmus aus dem Ofen:

  • 2,5kg Äpfel
  • 1 Zimtstange
  • 1 Nelke
  • 1TL Kreuzkümmel

Ich habe noch ein Sternanis hinzugefügt.

Zubereitung:

1 Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Mit der Zimtstange, dem Kreuzkümmel, der Nelke und dem Sternanis vermischen.

2 Bei 160°C Ober-/Unterhitze 6-7 Stunden schmoren. Je länger geschmort wird, desto dunkler wird die Farbe.

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  • Dazu kann ich nur sagen: das Apfelmus sieht bei dir auch sensationell aus und wird genauso schmecken! Ganz klar: le Top du Top!AntwortenAbbrechen

  • das steht bei mir schon länger auf der Nachmachliste. Wenn du nun auch noch so begeistert bist und das Ergebnis sieht ja auch toll aus, dann sollte ich mich endlich auch mal dran begeben!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Eva: Es ist’s auf jeden Fall wert! Kann Dir nur empfehlen, das Rezept zu probieren!AntwortenAbbrechen

  • Muss ich probieren!AntwortenAbbrechen

  • Wenn ich mal wieder 6-7 Stunden den Ofen bewachen kann, dann wird das sofort ausprobiert! :D AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach, so viel bewachen musst Du gar nicht. Die Äpfel schön zudecken und alles läuft von alleine.AntwortenAbbrechen

  • Das hab ich auch bei Salzkorn schon gesehen, und jetzt bei dir! Genial, wenn Zucker hier überflüssig wird. Größere Mengen zum Einwecken haben sich aber dann wohl erledigt, ohne Zucker, oder?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Ellja: Größere Mengen würde ich nicht riskieren. 2,5kg Äpfel ergeben ca. 800ml Apfelmus. Reicht ja auch mal ein Stück des Weges.AntwortenAbbrechen

  • Ok, ich gebe mich geschlagen. Jetzt koche ich es auch nach, zumal meine Boskoop im Keller nicht besser werden. Obwohl, vielleicht doch, sie sind sozusagen schon etwas dry-aged mit konzentrierten Aromen ;-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Widerstand ist zwecklos. Und je aromatischer, desto besser, traue ich mir mal zu behaupten…AntwortenAbbrechen

  • @Elljia: das Apfelmus wecke ich ein – s.Post. Bei dem Aufwand will ich nicht riskieren, dass mir ein Glas kippt. Und so hält es mir dann unbegrenzt, also bis alle aufgegessen sind ;) AntwortenAbbrechen

  • Wunderbares Rezept, ich war auch sofort fasziniert. Meines habe ich dann im Marzipan-Bratapfel-Eis weiterverarbeitet. Ebenfalls sehr zu empfehlen. Aber die Hälfte habe ich wohl schon vorher im Stehen weggefuttert. ;)

    Mit Birnen habe ich es auch ausprobiert, da gab es als Zugabe Safran und eine halbe Vanillestange. Burner!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Mit Birnen…woah. Das probiere ich aus. Apfel-Quitte kann ich mir auch gut vorstellen.AntwortenAbbrechen

  • [...] arthurs tochter… kam die auch schon zum einsatz. vor ein paar tagen wurde das mus dann noch hier verbloggt und  macht sich jetzt auf die reise, die welt zu erobern. kleine abweichung vom [...]AntwortenAbbrechen

  • ulrike

    Richtig eingekocht in Twist-off Gläsern (wie ja auch Zwetschgenmus) wird das auch in großen Mengen nicht schlecht. Die Amis packen diese Variante vom Apfelmus aufs Brot und nennen es dann applebutter. Ich liebe es heiss und innig.AntwortenAbbrechen

  • Morrie

    Einen schönen Guten Abend,

    ich habe gestern Abend dieses unglaublich wunderbare Rezept probiert und bin hin und weg. Der Duft aus der Küche war einmalig. Und der Geschmack… leichte Säure, genau wie ich es mag!
    Allerdings die Menge war etwas wenig. Bei 2 kg Äpfeln hatte ich knapp 700 oder 800 g.
    Morgen wollte ich diesen Mus erneut zubereiten und unseren Gästen als Weihnachtsgeschenk geben. Ich würde gerne wissen, ob ich die Apfelmenge verdoppeln darf? Oder lieber zwei Mal, je 2 kg Äpfel, schmoren? Würde das Ergebnis das Gleiche sein, wenn die Menge verdoppelt wird? Die Garzeit vermutlich wird länger! Ich hatte 4 1/2 Std. den Römertopf im Backofen. Die Farbe war etwas heller als Ihre und noch mit leichtem Fruchtwasser.

    Ich danke Ihnen und wünsche Ihnen ein frohes Fest, entspanntes und gesundes Fest!

    Herzlich und mit besten Grüssen,
    MorrieAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Guten Abend! Der Geschmack ist der Wahnsinn, oder? Hat mich auch begeistert. ich denke, dass es kein Problem ist die Menge zu verdoppeln. Je länger die Schmorzeit, desto dunkler wird das Mus. Ebenfalls ein frohes Fest!AntwortenAbbrechen

  • [...] Äpfel eignen sich natürlich wunderbar zur direkten Weiterverarbeitung, beispielsweise für das weltbeste Apfelmus (Sorry, Mel) oder den ein oder anderen [...]AntwortenAbbrechen

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