Ein weiteres Gewürz-Öl hat dieser Tage Einzug in meiner Küche gehalten, sehr aromatisch und intensiver Ätherik.

Vadouvan ist eine französische Abwandlung einer klassischen indischen Curry-Gewürzmischung. Das Originalrezept („Vadavam“ oder „Vadakam“) beinhaltet mindestens Zwiebeln, Knoblauch. Kreuzkümmel-Samen, Senfsamen und Bockshornklee, je nach Region fügen die Inder aber noch andere Zutaten hinzu.

Die Gewürzmischung trocknet mehrere Tage in der Sonne. Zerkleinert und mit Rizinus-Öl vermischt formen die Inder kleine Ballen, die anschließend einmal mehr mehrere Tage in der Sonne trocknen.

Aus der Gewürzmischung und einigen Knoblauchzehen lässt sich nach Daniel Humm ein aromatisches Öl herstellen.

Das Öl passt zu:

  • Gemüse, z. B. geschmorte Möhren
  • Pürees, z. B. Blumenkohl- oder Kichererbsenpüree
  • Salaten, z. B. zu Quinoa- oder Couscous-Salat
  • Pochiertem Fisch

Weitere Öle:

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Rezept

Dauer: ca. 30 Minuten

Zutaten (für ca. 200 ml Öl):

200 ml Traubenkern- oder Rapsöl
10 g Vadouvan
8 Knoblauchzehen

Zubereitung:

1 Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.

2 Das Öl sanft erhitzen. Sobald es 71 °C erreicht hat, die Knoblauchzehen und die Vadouvan-Gewürzmischung zufügen.

3 Bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein sterilisiertes Glas füllen.

Das Öl hält im Kühlschrank mindestens eine Woche.

Quelle: „Nomad Das Kochbuch“ von Daniel Humm, zur Rezension oder bei Amazon kaufen (Affiliate-Link).