Sieben Gänge Allgäu-Style

Sieben Gänge Allgäu-Style

Wie mein weltbestes Wochenende aussieht? Auf diese Frage werde ich wohl etwas wie “Eine Mischung aus gutem Essen, entspannter Atmosphäre, liebe Freunde treffen, guter Musik, etwas sportlicher Aktivität oder Passivität und eine Menge zu lachen” antworten. Das Wochenende bei Melanie von pimpimella war verdammt nah dran.

Ich hatte mich sehr gefreut, zwei liebgewonnene Blogger-Kollegen – Melanie und Alexander – endlich auch persönlich kennenzulernen. Das geschah nun im Rahmen eines Koch-Wochenendes bei Melanie im Allgäu. Wir trafen uns Samstagmorgen in Kempten, um nach dem obligatorischen Kennenlern-Kaffee in der lokalen Markthalle die fehlenden Zutaten für unser abendliches Menü zu besorgen.

Die Kemptener Markthalle bietet nahezu alles, was das Herz begehrt: Frisches Obst und Gemüse, Kräuter, Salate, Nudel- und Wurstwaren, regionale Spezialitäten der umliegenden Sennereien sowie eine gute Auswahl an Fisch aus der Region. Die Nähe zu Italien ist spürbar: Überall finden sich Waren aus dem Norden des Mittelmeerstaates. Nachdem wir frischen Koriander, Rotkohl, Orangen, Clementinen, Lachs und Weißwürste besorgt hatten, fuhren wir zu Melanie, die malerisch gelegen auf einer kleinen Anhöhe mit wundervoller Aussicht auf das Winter-Wonderland Allgäu in der Nähe von Kempten residiert. Melanies Küche bietet nicht nur Platz für eine Brigade einige Köche, sondern lässt den kochenden Personen den ganzen Tag diese tolle Aussicht durch große Panoramafenster genießen. Ich habe selten in angenehmerer Atmosphäre gekocht!

Sonnenuntergang Allgäu

Vollmond im Allgäu

Im Vorfeld des Treffens hatten wir uns natürlich rechtzeitig abgesprochen, was wir kochen wollen und entsprechende Arbeitspakete verteilt. Am Ende der Planungen (ergo beim Verlassen der Markthalle) standen sieben Gänge fest.

Ein Kollege bei Spirit Link hatte mir ein Rezept des Nürnberger Zwei-Sterne-Kochs Andree Köthe aus dem Essigbrätlein mitgebracht: Ein Viererlei vom Rosenkohl. Ein Teil des Kohls wird dabei in einer Tonic-Essig-Lake 12 Stunden eingelegt und anschließend mit blanchierten Rosenkohlstreifen, gemischt mit sous-vide gegartem Ingwer und getrockneten Clementinen, gefüllt. Ein Teil der Rosenkohlherzen wird in Sahne gedämpft, der andere Teil sous-vide in etwas Sonnenblumenöl gekocht und anschließend in brauner Butter gebacken. Die spannendste Aufgabe erntete Melanie, die einige Röschen für die Sauce entsaften musste durfte.

Viererlei vom Rosenkohl

Nach dem Amuse Geulle servierte Chef Hansen eines meiner Highlights des Abends: Mit Entenfarce gefüllte Wan-Tan-Säckchen in einer Szechuan-Brühe nach Heston Blumenthal. Unglaublicher Geschmack, wunderbare Harmonie, tolle Aromen – und gut sah’s auch noch aus.

Entenfarce gefüllte Wan-Tan-Säckchen in einer Szechuan-Brühe

Entenfarce gefüllte Wan-Tan-Säckchen in einer Szechuan-Brühe

Ich hatte unter der Woche eine Pomelo – eine Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit – gekauft und morgens auf dem Markt noch einige Zutaten mehr für den Zwischengang besorgt. Die Pomelo, Orange und Mandarine werden geschält und filetiert, der austretende Saft aufgefangen. Die Zitrusfrüchte mischst Du anschließend mit hauchdünn geschnittenem Rotkohl und etwas Fenchel. Abgerundet wird der Geschmack durch eine (scharfe) rote Chili, etwas frischem Koriander und einer Prise Salz, Tellicherry-Pfeffer und Sojasauce. Auf dem Salat habe ich ein Sashimi vom Lachs angerichtet und mit Koriander garniert.

Rotkohl-Pomelo-Salat mit Sashimi vom Lachs

Der eigentliche Hammer des Abends war der vierte Streich: Alex garte einen glücklichen Schweinebauch über 12 Stunden sous-vide und liebkoste diesen mit einer wohlig-warmen Whiskey-Karamell-Sauce, begleitet von salzigem Schmarrn, der vorher in geriebene, frittierte Schweineschwarte getunkt wurde. Mein persönliches Highlight des Abends – und noch dazu von Alex selbst entwickelt. Chapeau!

Sous-vide gegarter Schweinebauch, Whiskey-Karamell, salziger Schmarren

Sous-vide gegarter Schweinebauch, Whiskey-Karamell, salziger Schmarren

Sous-vide gegarter Schweinebauch, Whiskey-Karamell, salziger Schmarren

Kurz vor dem eigentlichen Hauptgang stürzte Mel – also nicht selbst, sondern ihre Pilzterrine, überzog sie mit ein wenig Balsamico-Honig-Reduktion, die erst durch einen Zweig Thymian zu vollen Geltung gebracht wurde.

Pilzterrine

Angenehm gestärkt durch fünf fantastische Gänge konnten wir nun endlich Ernst machen und die weltbesten T-Bones in die Pfanne hauen – genau zwei Minuten, keine Sekunde länger. Danach stand eine Ruhezeit von 12 Minuten auf dem Programm, die Chef Hansen für die Zubereitung der Kräuter-Polenta nutzte, was er wirklich rührend tat. Zum T-Bone (ja, wir haben alle fünf gegessen) gab es neben der Polenta noch Spinat und eine fantastische Cognac-Butter sowie eine Salz-Zucker-Zweierlei-Pfeffer-Mischung – überragend!

T-Bones

Polenta rühren

T-Bones salzen

T-Bones

Obwohl ich nach dem sechsten Gang am liebsten nicht mehr aufgestanden und gleich ins Bett gegangen wäre, quälte ich mich an den Herd um die Orangen-Sabayon für das Dessert aufzuschlagen. Hansen hatte die Basis-Masse für ein Feigen-Eis bereits vorbereitet und die Eismaschine damit befüllt. Der Gâteau Victoire lag schon seit dem Nachmittag beschwipst durch einen Schuss Rum – und sicherheitshalber durch einen zweiten Schuss Whiskey (Hey, wozu muss man sich in der Küche bei Handgriffen abstimmen?) – in der Ecke. Feigen-Eis, Gâteau Victoire und Orangen-Sabayon auf die hübschen Goldrandteller zelebriert – ab die Post.

Feigen-Eis, Gâteau Victoire und Orangen-Sabayon

Selten habe ich stressfreier und harmonischer ein Sieben-Gang-Menü zubereitet: Mel, Alex, mit Euch zu kochen hat mir großen Spaß bereitet – ich stehe jederzeit wieder gerne zur Verfügung. Wenn Ihr mich noch reinlasst…

Die Rezepte gibt es die nächsten Tage über unsere Blogs verteilt – schaut immer mal wieder vorbei, es lohnt sich wirklich! Melanie, danke für Deine unglaubliche Gastfreundschaft, für mich waren die eineinhalb Tage wie ein kleiner Urlaub!

Bis zum 5. Gang war ich mehr als nervös wegen der Portionsgrößen. Aber ab dem 6. Gang habe ich mich entspannt zurückgelehnt :-) .

Sehr schönes Menü habt Ihr gekocht.

Thomas schäfer

was will man dazu sagen……hat alles gepasst ! ..freu mich auf die rezepte.

Hammer! Mir läuft bei jedem Gang das Wasser im Munde zusammen!
Nächstes Mal komm ich auch vorbei ;) .

wow das sieht wirklich klasse aus! Da läuft einem echt das Wasser im Mund zusammen! Von Bild zu Bild wird es immer besser!

Wenn wir Dich noch reinlassen? Ich werde Berge von Thymian besorgen um Dich damit anzulocken! Du wolltest noch das Rezept für den Schmarren, gell? Werde ihn am WE nochmal nachbauen, mit Zettel und Stift, einverstanden?

Ohlala, das sieht nach einem wunderbaren Wochenende ganz nach meinem Geschmack aus.

Das macht sogar Spaß beim Lesen. Das einzige was keinen Spaß macht, ist dass man nicht dabei war.

Grüße an euch Drei

Martin

Gang für Gang habe ich mit “geschmeckt” und freue mich schon auf die Rezepte dazu.

Hört sich nach einem rundum gelungenen Wochenende an! Klasse!Mich würde aber schon noch interessieren, wann du denn jetzt endlich den Veggie-Burger für/gegen Chef Hansen machst? Wäre doch die perfekte Gelegenheit gewesen ;-)

Liebe Grüße!

Ron

Schön, schön, schee, scheeen….

Das hat Spaß gemacht !!!

Unfassbar gut sieht das aus!

Ich glaub Dir bzw. Euch sofort, dass das ein phantastisches Wochenende war!! Einfach klasse! Und wo sind jetzt die Zebras? :D

Juliane, wir dachten, wir machen das mal bei uns zuhause und du machst dann auch mit!

Hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit euch zu kochen und vor allem mit der Familie zu speisen. Der Hammer wie die essen können ;-)

@Chef Hansen: Na, das ist ein Wort – geht klar, bin dabei! :)

Ich bin schwer beeindruckt. Erstens ein Foto schöner als das andere. Speziell die mit den Tan-Wan-Säckchen. Menümässig hätte ich natürlich mit dem 7. Gang begonnen, einschliesslich dem Zebrakuchen, den ich da vermisse. Auf das Rezept für das Orangen-Sabayon bin ich schon gespannt. Wahrscheinlich wäre ich dann auch schon satt. Wie ihr diese 7 Gänge geschafft habt, ist mir ein Rätsel. :-) Oder sind noch mehr Esser als ihr 3 dagewesen?

Liebe Grüße
Anna

…wir waren zu Neunt, und es wurden keine Gefangenen gemacht. Polenta ist übrig geblieben (war aber der Plan, für den nächsten Tag) sonst gaaaaaar nix. Alles ratzeputz weggegessen.

Uwe

@bushcook: Wir waren ja vorgewarnt und haben die Warnungen trotzdem ein wenig belächelt. Zum Glück gab’s T-Bones!

@Thomas: Es war einfach ein tolles Wochenende :)

@Lena: Danke! Gerne, komm rübba!

@Christin: Ich mag die Bilder auch sehr gerne. Das hat beim Bearbeiten richtig Spaß gemacht!

@Melanie: Berge von Thymian? Dann bringe ich auch wieder Nüsse mit!

@Wilde Henne: Ja, das hätte Dir bestimmt gefallen!

@Martin: Schön geschrieben =)

@Petra: Die Rezepte kommen bald! Einfach immer mal wieder reinschauen!

@Cousinchen: Pscht! Nicht dran erinnern!

@Ron: Jawoll!

@nata: Danke!

@Alice: Die grasen auf Youtube!

@Alex: Mir hat’s auch unglaublich getaugt. Schön, Dich kennengelernt zu haben! Und kochen mit dem Cousinchen ist ein super Plan…

@Cousinchen: Juhu!

@Anna: ZEBRAKUCHEN! Mel! Haste das gehört? Anna, die Sabayon-….gut, dass ich wie immer grammgenau aufgeschrieben habe. *gna*

@Melanie: Ich bin wirklich beeindruckt…..

Fan-tas-tisch. Bin ganz sprachlos: wunderbares Essen, wunderschöne Fotos :-)

Das sieht ja herrlich aus, das Essen, die Stimmung (draußen und drinnen), die Fotos… Und was für eine tolle Idee insgesamt! Sehr schön, dass ihr das gemacht habt und wir daran teilhaben dürfen. Und der salzige Schmarrn macht mich definitiv schwach, wie genial. Ich muss nur noch überlegen, wie ich den vegetarisiere und habe da schon eine Idee. Wird nachgekocht!

Uwe

@Petra: Das Kochen hat soooooo viel Spaß gemacht!

@Le bonheur goûteux: Die Aussicht war einfach wundervoll. Es ist toll, in solch Atmosphäre zu kochen. Oder schlafen. Oder wasauchimmern…

Mein Kommentar: Ganz Grosses Kino! Danke :-)
Liebe Grüsse aus Zürich,
Andy

[...] wird, bin ich in Beef Acht auf Mascarpone-Spinat-Knödel gestoßen. Auf der Fahrt ins Allgäu (Uwe und Melanie berichteten, ich werde nachlegen) habe ich die Knödel dann in Gedanken mehrfach [...]

[...] ist anstrengend: Bislang habe ich mich maximal an vier Gänge herangewagt, nur einmal gemeinsam mit Chef Hansen und Pimpimella waren es sieben. Umso mehr erfordern sechs Gänge eine gute Vorbereitung und Planung, damit am Menütag möglichst [...]

Suppe von gelben Linsen, Paprika, Chorizo und pochiertem Ei

Suppe von gelben Linsen, Paprika, Chorizo und pochiertem Ei

Linsen, Chorizo und pochiertes Ei sind eine sichere Kombination. Die Suppe wärmt an grauen, kalten Tagen und ist ein wunderbares Mittel gegen den Winter-Blues.

Ich mag den Winter. Mir macht es wenig aus, dass es morgens, wenn ich aus dem Haus gehe, noch dunkel und schon wieder dunkel ist, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Zwischendrin ist es ja hell genug. Ich freue mich besonders, wenn das Land in eine weiße Decke getaucht ist – die Welt ist unweigerlich heller und freundlicher.

Momentan liegen in Nürnberg und Umgebung 10cm Schnee, was mich täglich daran erinnert, dass ich diese Saison noch keinen einzigen Skitag hinter mir habe – ein Zustand, der langsam unerträglich wird. Ich fahre Ski, seit ich 4 Jahre alt bin. Mein Vater stellte mich damals auf kleine “Rutscherchen” und verbrachte viele Stunden damit, mir das Skifahren beizubringen. Seine Leidenschaft für Berge, Natur und Tiefschnee ist nahtlos auf mich übergesprungen, weswegen es mich Anfang Dezember unweigerlich in den Keller zieht und die Skiausrüstung auf Vordermann bringen lässt.

Wenn ich dann den einen oder anderen Tag auf der Piste verbringe, freue ich mich auch auf das deftige Essen, das ich an Tagen intensiver körperlicher Ertüchtigung brauche. Linsensuppe gibt es nahezu in jeder Hütte, leider meist totgekocht, mit einem eher trivialen Würstchen und TK-Gemüseeinlage. Leider gibt es sie selten mit Chorizo, gegrillter Paprika, bissfesten Linsen und einem pochierten Ei. Wenn es so wäre, würde ich mich viel öfter von meinem Germknödel und der Männerportion Spaghetti ablenken lassen.

Rezept

Zutaten für die Suppe von gelben Linsen, Paprika, Chorizo und pochiertem Ei (Für 4 Personen):

  • 500g gelbe Linsen
  • 1 Chorizo
  • 2 rote Paprika
  • 4 Cherry-Rispentomaten
  • 4 Eier
  • frische Petersilie
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Karotte
  • 1 Chili
  • 1 Schuss Weißwein
  • etwas Butter
  • etwas Rosenpaprika
  • Salz, Pfeffer
  • Wasser
  • etwas Essig

Zubereitung:

1 Die Chorizo schälen und in dünne Rädchen schneiden. Die Paprika vierteln, entkernen und bei 200°C in den Backofen geben, bis die Haut dunkel wird und sich ablöst. Entnehmen und die Haut entfernen. In kleine Stücke schneiden. Die Cherry-Rispentomaten vierteln. Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Karotte schälen und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen hacken. Die Chili hacken.

2 Die Zwiebeln, Tomaten, Karotte und den Knoblauch in etwas Butter glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen. Die Paprika zugeben und verrühren. Mit Wasser angießen und aufkochen. Die Linsen und die Chili zugeben und bei moderater Hitze ziehen lassen, bis die Linsen bissfest gar sind.

3 In der Zwischenzeit in einem hohen Topf Wasser aufkochen. Etwas Essig zugeben. Mit einem Kochlöffel einen Strudel bilden, ein Ei aufschlagen und in den Strudel gleiten lassen und pochieren. Entnehmen. Vorgang mit den anderen Eiern wiederholen.

4 Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika abschmecken. Die Petersilie hacken und mit der Chorizo unterrühren. Mit pochiertem Ei servieren.

Inspiration: La Tartine Gourmande

Tipp: Für eine vegetarische Variante entweder die Chorizo weglassen oder durch Krautflecken ersetzen.

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Das ist wirklich eine Suppe für diese kalten Tage, die ich in ihrer Schönheit so mag…also Tage und Suppe. Es sind alle Elemente drin, die glücklich machen und wärmen. Wird nachgekocht!

Linsen + Chorizo = große Liebe!
Am Eier pochieren habe ich mich noch nicht versucht. Könnte ich ja aber eigentlich auch mal machen…

Viele Grüße und schöner Tag noch,
Juliane

Uwe

@Frau Kampi: Viel Spaß beim Nachkochen! Bei gemeldeten -12°C für morgen ist das sicher kein schlechtes Ansinnen.

@Cousinchen: Eier pochieren ist sehr simpel. Essig ins Wasser, strudeln und los….

Ich muss ja sagen, dass ich schon länger ein heimlicher Leser deiner fantastischen Gerichte bin und jedes mal bin ich aufs neue überrascht!! also Chapeau kann ich da nur sagen – wirklich ganz toll!!!
An pochiertem Ei habe ich mich bisher noch nicht versucht – mal schauen, da werden wahrscheinlich erstmal ein paar mehr Eier nötig sein – als Versuchsobjekte ;-)

Tolles Rezept, vor allem, da wir hier fast alle Linsenfreaks sind und ich bereits nach Varianten der schnöden Linsensuppe mit Speck und Wienerlen gesucht hatte. Und so ein pochiertes Ei lässt sich auch im Thermomix zubereiten…

Uwe

@Asian Food Fusion: Pochiertes Ei ist wirklich nicht schwer. Essig ins Wasser, ordentlich “strudeln”, und ab geht’s =) Schön, dass es Die hier so gut gefällt!

@Sugarprincess: Ich habe keinen Thermomix, da kannisch also nicht mitreden :)

[...] schnell das hässliche Essen vergessen und Augen auf für die schönen Dinge aus der Küche. Die Suppe von gelben Linsen, Paprika, Chorizo und pochiertem Ei aus dem Blog High Foodality ist eine richtige Wohltat für die Augen und wahrscheinlich auch für [...]

Und schwups ist meine Nachkoch-Liste noch länger geworden :)
die Suppe sieht wirklich sehr lecker aus!!!
Und ob man es glaubt oder nicht, ich habe noch nie pochiertes Ei gemacht oder gegessen^^
Lieben Gruß Christin

Spinat-Ricotta-Rolle

Spinat-Ricotta-Rolle

Pasta-Gerichte sind Stammgäste in meiner Küche. Aber selten hat mich ein Pasta-Rezept so begeistert wie diese einfache Spinat-Ricotta-Rolle, die schnell zubereitet ist und wunderbar vorbereitet werden kann. Zudem sind die Möglichkeiten der Füllung fast grenzenlos.

Zugegeben, Nudelteig selbst zuzubereiten ist niemals eine Sache, die “mal nebenbei” passiert. Wenn Du also wenig Zeit hast, kannst Du gerne auf gekauften Teig zurückgreifen – dann empfehle ich Dir, beim Kauf darauf zu achten, dass der Teig nicht zu dünn ist. Besonders gut eignet sich Maultaschenteig, den es in meinem Bioladen um die Ecke täglich frisch zu erwerben gibt.

Die Füllung besteht aus frischem Spinat, den ich mit etwas Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch und Weißwein würze. Am Ende mische ich nur noch den Ricotta unter und habe schnell eine schmackhafte Füllung.

Das Rollen erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl und Geduld, denn der Nudelteig sollte weder reißen noch sollte die Füllung an den beiden Enden heraus laufen. Ich habe die Rolle gedämpft – Du kannst sie sicher auch direkt in der Pfanne mit reichlich Butter zubereiten. Ich mag es allerdings, wenn der Nudelteig im Wasserdampf noch etwas an Volumen zunimmt und schon weich ist, wenn ich ihn anschließend in die heiße Butter packe. Ach ja: Wenn Du die Rolle dämpfst, dann solltest Du den Dampfgarereinsatz unbedingt buttern, da sonst die Rolle kleben bleibt und nur unter fluchen aus dem Dampfgarer auf das Brett transportiert werden kann, das kannst Du mir glauben…

Flugs in Butter geschwenkt, Parmesan drüber und ab auf die vorgewärmten Teller….

Rezept

Zutaten für die Spinat-Ricotta-Rolle (Für 4 Personen):

  • Nudelteig nach dieser Anleitung (Ravioliteig #4)
  • 500g Spinat
  • 200g Ricotta
  • 10 Cherry-Rispentomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Tomatenmark
  • Muskatnuss
  • ein Schuss Weißwein
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Ei
  • einige Salbeiblätter
  • Butter
  • frischer Parmesan
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Nudelteig nach Anleitung zubereiten und etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank gehen lassen.

2 Inzwischen die Füllung für die Spinat-Ricotta-Rolle vorbereiten. Dafür den Spinat waschen, den Strunk entfernen und die Blätter etwas zerreißen. 6 Tomaten waschen und vierteln. Die Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken.

3 Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Tomaten in etwas Butter glasig dünsten. Tomatenmark zugeben, kurz rösten und mit Weißwein ablöschen. Aufkochen und ein wenig reduzieren lassen. Dann die Hitze reduzieren und den Spinat zugeben, bis er zusammen fällt. Topf vom Herd nehmen und den Spinat etwas abkühlen lassen.

4 Den Ricotta mit dem Spinat mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

5 Nun den Teig mit einer Nudelmaschine zu Bahnen auswalzen (Dicke bei mir: Drittletzte Stufe; Der Teig darf nicht dünn sein, weil er sonst reisst). Die Bahnen nebeneinander legen und mit etwas Ei an den Nahtstellen verkleben, bis eine Breite von etwa 30cm und eine Länge von etwa 40cm erreicht ist.

6 Die Spinat-Ricotta-Masse auf dem Teig verteilen, am Rand aber genügend (2-3cm) Platz lassen. Den Rand mit Ei bestreichen und den Teig aufrollen. Die Enden gut verkleben.

7 Den Einsatz eines Dampfgarers buttern, die Rolle darauf platzieren und bei 90°C etwa 10 Minuten dämpfen. Entnehmen. Reichlich Butter mit den zwei verbliebenen angedrückten Knoblauchzehen, dem Salbei, dem Rosmarin und den restlichen in Scheiben geschnittenen Tomaten aufschäumen. Die Rolle zugeben und bei mittlerer Hitze garen, dabei immer wieder mit der heißen Butter nappieren.

8 Die Rolle in Streifen schneiden und mit etwas frischem Parmesan, Butter und frischem Pfeffer servieren.

Tipp: Schneller geht es mit frischem Nudelteig aus dem Bio-Laden. Dann kann das Gericht auch mit wenig Zeit gekocht werden. Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Teig nicht zu dünn ist. Maultaschenteig eignet sich sehr gut.

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Das sieht ja wieder mal sowas von fein aus. Lasagne könnte ich auch wieder mal.
Und menno, das kleine Tomätli… Du glaubst nicht, wie mich das den Sommer herbeisehnen lässt. ;-)

Oh wow, sieht das lecker aus. Es hat gute Chancen, Freitagabend gekocht zu werden :)

Uwe

@WildeHenne, ja, kann ich gut verstehen. Aber sone Rolle geht nicht one 1-2 Tomäteli…

@Muffin: Viel Spaß dabei! Und daran denken: Den Einsatz des Dampfgarers uuuunbedingt buttern ^^

Es scheitert am Dampfgarer … meinst du, man kann den Teig auch im Ofen ein bisschen vorgaren?

Uwe

Auf Facebook kam gerade der Tipp, die Rolle in ein Geschirrtuch einschlagen und ganz normal im Wasser kochen – danach dann in Butter schwenken.

Okay, danke, dann werde ich das so ausprobieren. :)

Lecker! Spinat und Nudeln sind eine super Kombination! Nur mit Ricotta habe ich es noch nicht probiert.
Und das Foto ist mal wieder toll geworden!

Uwe

Liebe Christin, schön, dass Dir das Rezept gefällt. Du musst nicht zwangsläufig Ricotta nehmen – der Käse eignet sich aber ganz gut, weil er die Füllmasse schön “weich” und “sämig” macht.

Vor kurzem hab ich sowas ähnliches in einem Kochkurs gemacht. Als “Roll-Hilfe” haben wir ein Geschirrtuch genommen, die Nudelrolle wurde ähnlich wie eine Sushi-Rolle gerollt, das war echt geschickt :)
Viele Grüße
Julia

[...] Kochabend planen. „High Foodality“ schlägt uns unter anderem eine Spinat-Ricotta-Rolle vor und liefert natürlich gleich das Rezept [...]

Uwe

Liebe Julia, schön zu hören, dann habe ich noch eine alternative Zubereitungsmethode…

Ich hab sowas schon oft im Ofen gegart…aber knuspriger Nudelteig ärgert mich immer ein bisschen. Vielleicht probier ich mal die Idee mit derm Geschirrtuch….ich würds dann aber nur übers Wasser hängen. Lecker Uwe!

Dafür ist ein Dampfgarer wirklich eine feine Sache, sonst müsste man sich zum Garen was ganz anderes überlegen.

Hajo & Rebecca

Die Rolle gab es bei uns heute statt mit Spinat mit Wirsing, sehr (!) lecker. Da wir auch keinen Dampfgarer haben, wurde improvisiert: Casserolle-Pfanne + eingebutterter Spritzschutz, auf dem die Rollen lagen + gewölbter Pfannendeckel. Hat 1A funktioniert.

Danke fürs leckere Rezept :-)

Lachs, Risotto, Dill-Sabayon

Lachs, Risotto, Dill-Sabayon

Luftig, schaumig, locker, leicht: Alles Attribute, die auf die Sabayon dieses Gerichtes zutreffen. Wenn sie denn gelingt, die Gute. Denn bei einem handwerklichen Fehler hilft nur eines: Nochmal machen.

Und der eine oder andere Fehler ist schnell passiert: Entweder wurde die Sabayon zu lange geschlagen, was in einer dicken, unangenehmen Konsistenz resultiert – quasi dem Gegenteil von luftig, locker und schaumig. Oder aber die Sabayon bekommt zu viel Hitze ab und gerinnt – in beiden Fällen ist leider nichts zu retten. Ergo: Nochmal machen. Neben dem Lerneffekt sorgt diese repetive Vorgehensweise auch für körperliche Ertüchtigung: 8-10 Minuten mit einem Schneebesen durch die Masse rocken hat bei mir schon den einen oder anderen Muskelkater im Unterarm hervorgerufen. Ein Handrührgerät schafft hier Abhilfe – wer denn mag.

Beim Zubereiten schossen mir aber kompetitive Elemente durch den Kopf: Zwei Köche, zwei Sabayons, zwei Schneebesen. Gewonnen hat der Koch, dessen Sabayon schneller bindet. Hansen, wie wär’s? (Ich weiss – erst der Burger. Ja-ha!)

Das Risotto wird klassisch zubereitet, ohne viel Firlefanz, sehr puristisch. Umso wichtiger ist die Verwendung eines wirklich oberaffengenialen Fonds. Damit steht und fällt dieses Gericht.

Der Lachs wird schön langsam auf der Hautseite in etwas Butter gebraten und darf sehr glasig bleiben – wer mag verpasst dem Fisch zum Ende noch einen kurzen Hitzeschock von der Fleischseite.

Rezept

Zutaten für den Lachs mit Risotto und Dill-Sabayon (Für 2 Personen):

  • 400g Lachs mit Haut
  • 200g Risotto-Reis (z.B. Carnaroli)
  • etwa 800ml Fischfond
  • etwas Weißwein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Dill
  • etwas Parmesan
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer

Für die Sabayon:

  • 2 Eigelb
  • 1/2 TL Zucker
  • 25ml Fischfond
  • 15ml Wermut
  • 1 Handvoll Dill
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für das Risotto den Fischfond erhitzen und warm halten. Die Zwiebel fein hacken. Den Dill fein hacken. Den Parmesan reiben.

2 Die Zwiebeln in etwas Butter langsam dünsten, bis sie schön braun werden, das dauert gut 30 Minuten. Den Reis zugeben und ein paar Minuten rösten. Mit Weißwein ablöschen und aufkochen. Wenn der Weißwein verkocht ist, schrittweise mit dem Fischfond aufgießen und dabei konsequent rühren. Wiederholen, bis das Risotto eine sämige Konsistenz hat, aber noch bissfest ist. Dann mit Parmesan, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt den gehackten Dill unterrühren.

3 Während das Risotto kocht, den Lachs mit der Hautseite in eine Pfanne auf etwas Butter legen und langsam anbraten. Der Lachs soll nur etwas Temperatur annehmen und keinesfalls durchgebraten werden. Er sollte in der Mitte glasig bleiben. Wer mag dreht den Lachs am Ende der Garzeit kurz auf die Fleisch-Seite – aber nur für ein paar Sekunden. Dann pfeffern und salzen.

4 Den Dill mit einem Stabmixer pürieren oder händisch sehr fein hacken. Für die Sabayon die Eigelbe mit dem Zucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Masse sollte glatt und heller geworden sein. Dann den Fischfond, Wermut und den Dill zu der Eimasse geben und gut vermischen.

5 Jetzt kommt der anstrengende Teil: Die Masse auf einem Wasserbad (Achtung: Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren oder zu nahe kommen, da die Eier sonst gerinnen!) aufschlagen. bis die Sabayon dick wird. Fertig ist die Sauce, wenn sich beim Herausziehen des Schneebesens kleine Sabayon-Türmchen bilden. Dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

6 Den Lachs auf dem Risotto anrichten und mit der Sabayon übergießen.

Quelle für die Sabayon: Oded Schwartz, Das Saucen-Kochbuch

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Lieber Uwe,
das sieht so aus, wie der fürs Risotto verwendete Fond sein soll :-)
Liebe Grüsse aus Zürich,
Andy

Uwe

Lieber Andy, ohne einen guten Fond ist das Risotto auch vegebene Liebesmüh…

Klingt hervorragend! Ich bin zwar noch eine Sabayon-Anfängerin, aber die ersten Ergebnisse waren gar nicht so übel… ein Grund mehr, dieses wunderbare Gericht nachzukochen… Übung macht ja den Meister :)
Viele Grüße
Julia

Was zur Sabayon zu sagen, ohne dir jetzt zu nahe zu treten fällt mir schwer ;-) Jedenfalls wär mir das zu luftig. Ich mach das so: In einem hohen Gefäß die Eier und Zucker mit einem Pürierstab schaumig aufschlagen und einfach die heiße Flüssigkeit dazukippen, Pürierstab hochziehen, fertig. Geht für größere Portionen auch im Mixer. Willst du´s luftiger – mit dem Pürierstab Luft drunter ziehen. Schneebesen…

Uwe

Echt? Zu luftig? Ich liebe gerade das daran :D
Aber Deine automatisierte Anleitung ist einen Versuch wert….ich hab’ ja nicht immer Lust auf Muskelkater…

Rosenkohl-Frischkäse-Frittata

Rosenkohl-Frischkäse-Frittata

Die Rosenkohl-Frischkäse-Frittata ist ein schnelles Gericht, welches sich wunderbar als Amuse Bouche, als Teil eines Buffets oder als kleiner Starter für einen lauschigen Menü-Abend eignet.

Wusstest Du das? Heute vor 76 Jahren wurde bei der BBC die erste Kochsendung ausgestrahlt. Unter dem Titel Cook’s Night Out kochte der französische Koch Marcel Boulestin ein Omelette, welches Teil eines Fünf-Gänge-Menüs war. Nach 15 Minuten war der Spuk vorbei und die erste Kochsendung Geschichte.

Passend dazu gibt’s bei mir heute eine Frittata, die italienische Variante des Omeletts. Ich habe ein Rezept aus Simon Hopkinsons fantastischem Buch “Alles Gemüse” adaptiert und leicht verändert. Passend zur Jahreszeit habe ich Rosenkohl verwendet und Schnittlauch benutzt, um ein wenig mehr Tiefe in den Geschmack zu bekommen. Zu dem kleinen Amuse Bouche hat mir ein halbtrockener Weißwein ausgezeichnet geschmeckt (Uaaah, habe ich gerade von Wein gesprochen? Ieech? Ich habe keine Ahnung von Wein. Ich trinke nur, was mir schmeckt).

Rosenkohl-Frischkäse-Frittata

Rosenkohl-Frischkäse-Frittata

Rezept

Zutaten für die Rosenkohl-Frischkäse-Frittata (Für 2 Personen als Vorspeise):

  • 6-8 Rosenkohlröschen
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 Eier
  • 125g Rahmfrischkäse
  • 30g Parmesan
  • Schnittlauch
  • Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • Butter

Zubereitung:

1 Die Blätter der Rosenkohlröschen abzupfen. Die übrig bleibenden Herzen klein schneiden. Den Parmesan fein reiben. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Eier schlagen.

2 Die Rosenkohlblätter in etwas Butter kurz anschwitzen. Aus der Pfanne nehmen. Danach den klein geschnittenen Rosenkohl glasig dünsten.

3 Die Eier mit dem Frischkäse, dem geriebenen Parmesan, dem glasigen Rosenkohl und dem Schnittlauch vermischen. Mit Salz abschmecken.

4 Butter in der Pfanne zerlassen und die Eiermasse bei mittlerer Hitze einfüllen. Warten, bis die Masse stockt und dann immer wieder die Ränder abheben, so dass etwas Masse unter den Teig läuft. Nach ein paar Minuten die Rosenkohlblätter auf der Frittata verteilen und mit Muskat und Cayennepfeffer würzen. Fertig garen und lauwarm genießen.

Inspiration: Simon Hopkinson, “Alles Gemüse!”

Quelle für die Text-Informationen: Wikipedia.

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Rosenkohl-Tarte

Es geschehen noch Wunder! Ihr erinnert Euch an meine kleine Schwester und ihre Abneigung gegen Gorgonzolasauce? DasKompletten Artikel lesen »

Rinderhüftsteak mit Rosenkohlgemüse und Senfsauce

Dieses Jahr komme ich voll auf meine Kosten, wenn es um Rosenkohl geht. Historisch betrachtet gibt es erste Belege fürKompletten Artikel lesen »

Osso Buco mit Rosenkohl-Quitten-Gemüse und Kartoffelstampf

Vor zwei Wochen traf ich mich mit einigen Foodbloggern in der Osteria Trio in Würzburg. Sechs Stunden geselligesKompletten Artikel lesen »

Pochiertes Rehfilet auf Schwarzwurzel-Rosenkohlsalat, Rotweinsauce, Wacholder-Piment-Joghurt und Birnen-Ravioli

Dass gute Bezugsquellen für diverse Lebensmittel wertvoll sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Wenn man sich durchKompletten Artikel lesen »

Orichiette mit Rosenkohl-Weinsauce und Schwarzwälder Schinken

Rosenkohl! Eine Ode an den Rosenkohl! Dieses Rezept ist der Auftakt für mehrere Beiträge, in dem das Gemüse dieKompletten Artikel lesen »

juhuuu – ich habe alles da! Das schreit doch nach Nachkochen! Wenn ich morgen oder Mittwoch die Zeit finde werde ich es bestimmt mal ausprobieren!
Ich wünsche noch einen schönen Abend!
Lieben Gruß Christin

Uwe

Liebe Christin, dann wünsche ich viel Spaß dabei! Ist eine leckere Sache….und Dir auch einen schönen Abend!

Seit ich den Rosenkohl auseinanderpfriemle (von Dir gelernt), essen bei uns alle gerne Rosenkohl. Menno, aber was für eine Arbeit. Gut braucht es für die Frittata nicht so viel Rosenkohl ;-)

Uwe

Liebe Wilde Henne, ich habe die selbe Erfahrung mit meiner Schwester gemacht, die Jahre keinen Rosenkohl gegessen hatte – die Blättchen – zack! – hat sie’s gefuttert. Die Arbeit ist aber tatsächlich nicht zu verachten…

Mmmh, Frittata und Rosenkohl, das klingt nach einer köstlichen Kombi! Und schaut auch sehr schön aus.

Das sieht ja wirklich toll aus. Das Grün macht sich besonders gut. Das kann nur lecker sein. lg Anna

Hmm. Rosenkohl hab ich vorrätig. Und zwar in rauhen Mengen… Eigentlich für einen hübschen Rosenkohl-Cabanossi-Auflauf gedacht. Aber ich könnte einige Röschen abzweigen und Deine Frittata mal ausprobieren! Ja!
Danke fürs schöne Rezept!

Uwe

@Le bonheur goûteux: Danke. Die Kombi ist toll!

Liebe Anna, das gelb der Frittata braucht immer einen Gegenpol, zumindest, wenn man’s fotografieren will.

@Sugarprincess: Du brauchst wirklich nicht viel Rosenkohl – eine Handvoll reicht…

Alrin

Hm, Rosenkohl mag ich ja eh und das Rezept ist auch noch mit low/no carb vereinbar – bestens! :)

Uwe

Na dann reingehauen :)
Lass es Dir schmecken! :D

Wow – sieht die lecker aus. Die Idee mit dem Rosenkohl ist auch super. Da würde ich sofort ein Stückchen nehmen!

Viele Grüße,
Katha

Uwe

Liebe Katha, Du kannst auf diese Frittata so ziemlich jedes Gemüse packen, ich denke die Eiermasse ist da recht flexibel :)

hmm sieht gut aus – obwohl ich doch eigentlich gar nicht so gerne Rosenkohl mag… sollte ich mich vielleicht doch mal ranwagen.
was war’s denn für ein Weißwein? ;-)
lg *annette

Uwe

@annette: Ehrlich? Ich habe KEINE ahnung mehr. Wahrscheinlich ein Riesling.

[...] ich bei Uwe die Rosenkohl Frittata entdeckt habe stand sie auf meiner “to-cook” Liste. Weniger als Vorspeise, eher als [...]