
Langsam wird es eng, ich komme mit dem Bloggen der Skrei-Rezepte dieser Saison nicht schnell genug hinterher. Heute gibt’s den Meeresfisch mit südamerikanischen Hauch: Mariniert in Chimichurri, begleitet von scharfem Gurkensalat.
Das Skrei-Rezept kannst Du wahrlich schnell zubereiten: Einzig die Schnippelei für die Chimichurri-Marinade dauert ein wenig, weil die Kräuter wirklich fein gehackt werden sollten.
Wichtig: Das Chimichurri sollte man nicht warten lassen und innerhalb einer halben Stunde nach Zubereitung servieren: Dann haben sich die vielen Aromen hübsch versammelt und entfalten einen wunderbar aromatischen Geschmack.
Chimichurri kommt aus Argentinien und ist dort ein klassischer Begleiter zu den vielen Rindersteaks, die die Argentinier so hervorragend zubereiten können. Chimichurri eignet sich aber auch als Marinade für Fischgerichte oder als Dressing-Basis für Salate. Du kannst es also als echtes Multitalent einsetzen. Für mich ist schon jetzt klar, dass ich im Sommer – wenn die vielen, vielen Kräuter in Unmengen zur Verfügung stehen – viel mit dieser Marinade arbeiten werde – denn die Kreativität ist auch hier wenig begrenzt.
Du kannst die Zutaten beliebig variieren – Kräuter austauschen, anderes Gemüse zufügen. Benutzt Du zum Beispiel Tomaten, verleihst Du der Marinade eine mediterrane Note, die Du durch die Zugabe von Thymian noch verstärken kannst.
Heute gibt’s das vorletzte Skrei-Rezept für dieses Jahr, eines hab’ ich noch…
Rezept
Zutaten für den Skrei mit Chimichurri-Marinade und scharfem Gurkensalat (Für 4 Personen):
- 2 Loins vom Skrei, mit Haut
- 2 Gurken
- Salz, Pfeffer
Für die Chimichurri-Marinade:
- 1 Bund Petersilie
- 1/2 Bund Minze
- 1 Bund Basilikum
- 2 Knoblauchzehen
- 1 TL Salz
- 3cm frischer Ingwer
- 2 rote Chili
- Etwas Zucker
- Etwa 200ml Olivenöl
- Etwa 75ml Essig
- Etwa 80ml kaltes Wasser
- 1 Limette
- Etwas Sojasauce
Zubereitung:
1 Die Loins abwaschen und trocken tupfen. Die Gurken fein hobeln.
2 Petersilie, Minze, Basilikum, Knoblauchzehen, Ingwer und Chili fein hacken. Mit Zucker, Olivenöl, Essig und Wasser vermischen. Mit Limettensaft, Sojasauce sowie Salz und Pfeffer abschmecken.
3 Die Hälfte der Chimichurri-Marinade mit den Gurken vermischen. Den Gurkensalat mit Salz, Pfeffer, Essig und Chili final abschmecken.
4 Die Hautseite der Skrei-Loins etwas mehlieren.
5 Eine Pfanne erhitzen, etwas Butter zerlaufen lassen und den Skrei auf der Hautseite langsam knusprig braten. Einmal für eine halbe Minute wenden – der Skrei sollte innen noch glasig sein.
6 Den Skrei auf dem Gurkensalat anrichten und mit der Chimichurri-Marinade übergießen.
Don’t Skrei for me, Argentina!

Drei Skrei-Rezepte habe ich noch auf Halde, die ich Dir nicht vorenthalten will. Da die Skreison (Frei nach ArthursKompletten Artikel lesen »

Postelein ist auch bekannt als Tellerkraut und kommt ursprünglich aus Nordamerika. Erst seit einigen wenigen JahrenKompletten Artikel lesen »
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Mittags bei Spirit Link auf dem Tisch, Tags darauf schon auf dem Blog: Die Penne mit Pesto Rosso, geröstetem Blumenkohl und Knusperkapern habe ich eiskalt bei der Verwandtschaft geklaut.
Juliane hat die Pasta im Herbst des letzten Jahres bereits über den grünen Klee gelobt und keinen Hehl daraus gemacht, dass besonders der geröstete Blumenkohl wunderbar funktioniert. Du hast sogar mehr als nur den guten Geschmack davon: Der Duft des röstenden Blumenkohls durchströmt die Zimmer und hüllt diese in ein wohlig-warmes Klima – genau richtig bei diesen Außentemperaturen Mitte März. Bei Spirit Link hatte es den Nebeneffekt, dass kleine Schwaden des Duftes in die Büros drangen und neugierige Nasen aus den Zimmern ragen ließ – schön!
Den Blumenkohl putzt Du und würzt ihn danach nur mit Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer. Wenn Du magst, kannst Du ein-zwei angedrückte Knoblauchzehen zugeben – für einen intensiveren Geruch und Geschmack.
Für das Pesto Rosso verwendest Du eine Kombination aus getrockneten Tomaten, gerösteten Pinienkernen, Parmesan, Knoblauch, Chili, Oliven, Olivenöl und Rosinen. Zunächst war ich skeptisch ob der Kombination Rosinen/Oliven/Kapern, aber die Skepsis löste sich relativ schnell auf. Das Pesto Rosso musste ich nicht einmal abschmecken, durch die verschiedenen Komponenten war genug Salz, Scharfe und Süße dabei.
Die Penne mit Pesto Rosso, geröstetem Blumenkohl und Knusperkapern ist ein wirklich wunderbares Vorfrühlingübergangsjackenzeitessen.

Rezept
Zutaten für die Penne mit Pesto Rosso, geröstetem Blumenkohl und Knusperkapern (Für 4 Personen):
- 60g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
- 40g Pinienkerne
- 50g Parmesan
- 1 Bund Petersilie
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Chilis
- Etwas Olivenöl
- 1 Handvoll Rosinen
- 1 Blumenkohl
- Salz, Pfeffer
- 60g Kapern
- 1-2 EL schwarze Oliven
- 1 Zitrone
- Penne nach Bedarf
Zubereitung:
1 Den Backofen auf 200°C vorheizen.
2 Die getrockneten Tomaten und die Rosinen in warmen Wasser einweichen – mindestens 10 Minuten.
3 Den Blumenkohl in kleine Röschen unterteilen und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen. Wer mag kann eine Knoblauchzehe schälen, zerdrücken und zugeben. Im Backofen goldbraun rösten, dabei immer wieder umrühren, so dass der Blumenkohl gleichmäßig bräunt.
4 Währenddessen die Petersilie fein hacken. Den Parmesan reiben. Die Pinienkerne anrösten. Die Chilis und die Knoblauchzehe hacken. Die getrockneten Tomaten aus dem Wasser nehmen und in Streifen schneiden. Aus den getrockneten Tomaten, den Pinienkernen, dem Parmesan, der Chili, dem Knoblauch und den Oliven sowie mit so viel Olivenöl wie nötig und unter Benutzung eines Stabmixers das Pesto Rosso herstellen. Mit den Rosinen abschmecken (also zugeben und mixen). Ggf. mit Salz und Pfeffer würzen.
5 Die Nudeln al dente garen.
6 Die Kapern in etwas Olivenöl knusprig anbraten.
7 Die Nudeln mit dem Pesto Rosso vermischen, etwas Petersilie unterheben. Blumenkohl und Kapern darauf anrichten, mit etwas Zitronensaft beträufeln.
Quelle: Schöner Tag noch!
Penne, Penne, Penne

Aus aktuellem Anlass schiebe ich die Pasta mit meiner liebsten Tomatensauce zwischen, nachdem ich auf Facebook nachKompletten Artikel lesen »

Vor einigen Wochen war ich zu einem Kochwochenende bei meiner Cousine Juliane von „Schöner Tag noch!“ zu Gast.Kompletten Artikel lesen »

Manchmal braucht’s wirklich schnell eine Lösung des akuten Hungerproblems. Wenn dann noch der Anspruch hinzukommt, esKompletten Artikel lesen »

Wenn die Familie Zuwachs bekommt, dann wird das im Hause HighFoodality gebührend gefeiert: Meine Küche und ich haben vor zwei Wochen einen niegelnagelneuen Le Creuset Bräter standesgemäß mit der Zubereitung von Kalbsbäckchen aufgenommen. Ein schmords Spaß!
Kennst Du das? Du hast ein neues Gadget für die Küche bestellt und wartest nun sehnsüchtig darauf, dass es an der Türe klingelt und ein netter Postmitarbeiter das ersehnte Päckchen liefert. Du quittierst fix auf dem Digitaldingsbums den Erhalt und hast dem armen Mann die Türe vor der Nase zugeknallt, noch bevor er sich gemäß seiner Unternehmens-Service-Policy standesgemäß verabschieden konnte.
In einer fließenden Bewegung reißt Du das Päckchen auf und imitierst die Reaktion auf den Schuhlieferanten dieser Tage, was Dir einen verwunderten Blick Deiner Frau einbringt. Gleich darauf siehst Du aus dem Augenwinkel, wie Deine Frau den Kopf schüttelt und im Geiste ein Klischee bedient: “Oh mein Gott, warum habe ich mir nur einen Typen angelacht, der sich über einen Topf ekstatisch freut?”. Etwas Männliches muss nun her – gut, dass ich mich einige Tage nicht rasiert habe. So freue ich mich wenigstens mit spärlichem Drei-Tage-Bart über meinen Topf.
Nach dem Auspacken musst Du ausprobieren. Ich hatte beim Metzger meines Vertrauens 2kg Kalbsbäckchen besorgt, mit mit gutem Wein versorgt und alle weiteren Zutaten für die Premiere brav gehortet, sprang Sonntagmorgen vollkommen fit aus dem Bett um als erstes Fleisch zu parieren. Wird doch, mit der Männlichkeit.
Die Inspiration für die Zubereitung der Kalbsbäckchen stammt (wie so oft) von Arthurs Tochter, die auf ihrem Blog ein schönes Sammelsurium an Bäckchenrezepten hinterlegt hat. Die Bäckchen hatte ich über Nacht etwa 15 Stunden in ausreichend Côtes du Rhône mariniert. Das resultiert beim Schmoren in einer höchst aromatischen Kruste und sorgt dafür, dass die Bäckchen einen sehr charakteristischen Geschmack bekommen – ähnlich der Zubereitung des Boeuf Bourguignon.
Kriegs-entscheidend für den Geschmack sind wie immer die Grundzutaten für die Sauce: Guter Wein, guter Fond, gutes Gemüse, gute Sojasauce. Und: Zeit. Vieeeel Zeit. Gibst Du dem Gericht Zeit, erledigt sich vieles von selbst: Die Sauce nimmt Geschmack an, dickt ein und das Fleisch wird wunderbar mürbe. Nach etwa 4 Stunden Schmorzeit brauchst Du nur eine Gabel zum Essen, das Fleisch zerfällt förmlich beim Anblick.
Wenn Du Dich bisher noch nicht an Kalbsbäckchen herangewagt hast, so empfehle ich Dir dringend, dies noch zu tun bis der Frühling endgültig das Zepter übernommen hat: Du wirst es nicht bereuen! Kalbsbäckchen bekommst Du in der Regel auf Vorbestellung beim Metzger Deines Vertrauens – das Kilo kostet meist um die 15€ bis 20€.

Darüber hinaus scheint dieser Tage auch kein schlechter Zeitpunkt für den Erwerb eines Le Creuset Schmortopfes zu sein, viele Anbieter haben gerade die Preise gesenkt und wollen anscheinend zum Ende der Schmor-Saison die Lager leeren: Aktuelle Preisvergleiche findest Du hier – vielleicht ist ja ein gutes Angebot verfügbar.
Bevor der Sommer kommt werde ich mir noch Ochsenbäckchen vornehmen – und wenn ich es irgendwie schaffe, noch einmal ein Boeuf Bourguignon. Ein schmords Spaß!
Rezept
Zutaten für die geschmorten Kalbsbäckchen mit Ingwer-Kartoffel-Stampf und scharfem Spinat (für 4 Personen):
Achtung! Die Kalbsbäckchen müssen zunächst mindestens 12 Stunden marinieren, dann 4 Stunden schmoren. Du solltest also Zeit einplanen!
- 1kg Kalbsbäckchen
- 500ml Rotwein
- 500ml dunkler Kalbsfond
- Etwas Sojasauce
- 2 Karotten
- 1 kleines Stück Sellerie
- 1 kleines Stück Lauch (der weiße Teil)
- 2 Zwiebeln
- Etwas Petersilie
- 1 kleine Petersilienwurzel
- 5 schwarze Pfefferkörner
- 3 Lorbeerblätter
- 2-3 Rosmarinzweige
- 600g Kartoffeln
- 4-5cm frischer Ingwer
- Etwas Milch
- 500g Baby-Spinat
- 2 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 1-2 rote Chili
- 3-4 Cherry-Rispentomaten
- Etwas kalte Butter
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
1 Die Kalbsbäckchen parieren. In Rotwein einlegen, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Rosmarinzweige zugeben. Mindestens 12 Stunden marinieren lassen.
2 Die Karotten und Petersilienwurzel schälen und in Ringe schneiden. Die Schale der Zwiebeln NICHT entfernen. Die Zwiebeln vierteln. Den Lauch in Ringe schneiden, den Sellerie würfeln.
3 Den Backofen auf 140°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Kalbsbäckchen aus der Marinade nehmen (die Marinade NICHT wegschütten!) und mit etwas Küchengarn zusammenbinden. In einem Schmortopf in etwas Butter (Besser: Schweineschmalz) rundherum anbraten. Herausnehmen und warmhalten. Das Wurzelgemüse ebenfalls anbraten und Farbe nehmen lassen. Das Fleisch wieder zugeben und mit Sojasauce ablöschen. Reduzieren lassen. Mit der Hälfte des Rotweins ablöschen. Reduzieren lassen. Restlichen Rotwein und den Kalbsfond zugeben und erhitzen.
4 Den Schmortopf auf den Boden des Ofens stellen und ohne Deckel etwa vier Stunden lang schmoren. Dabei immer wieder kontrollieren, ob Du Flüssigkeit nachgießen musst (Rooootwein!) und hin und wieder die Kalbsbäckchen drehen. Die Flüssigkeit sollte ab und an leichte Blasen werfen, keinesfalls aber konstant blubbern.
5 Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Den Ingwer schälen und fein reiben. Kartoffeln mit dem Ingwer in eine Schüssel geben, etwas warme Milch hinzufüllen und mit einem Stampfer grob zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm stellen.
6 Den Spinat waschen. Die Schalotten, den Knoblauch und die Chili fein hacken. Die Tomaten vierteln. Schalotten, Knoblauch und Chili langsam anschwitzen. Tomaten zugeben und zerkochen lassen. Spinat zugeben bis er zerfällt und abschmecken.
7 Die Sauce abgießen, erhitzen und leicht reduzieren lassen. Ggf. mit kalter Butter binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. etwas Sojasauce zur Abrundung verwenden.
Inspiration für die Kalbsbäckchen: Arthurs Tochter kocht (mal wieder)
Gimme Schmor

Vor zwei Wochen traf ich mich mit einigen Foodbloggern in der Osteria Trio in Würzburg. Sechs Stunden geselligesKompletten Artikel lesen »

Beim virtuellen Koch-Event mit Matthias Ruta wurden zwei Gänge zubereitet. Nach der Suppe folgte ein Lammkarree mitKompletten Artikel lesen »

Die Tournedos auf mediterranen Schupfnudeln war mein erstes Rezept auf dem Blog im Juni 2009. Es ist natürlichKompletten Artikel lesen »

Skrei, die Zweite! Hast Du’s gemerkt? Wortspiele mit dem Begriff “Skrei” sind unter Food-Bloggern stark in Mode. Und um da nicht aus der Reihe zu tanzen, habe ich die Top-10-Songs der aktuellen Skrei-Charts recherchiert.
Diese wurden sorgsam nach aktuellem Konsumverhalten zusammengetragen und in fiesliger Kleinarbeit mühsam ausgewertet. Herausgekommen ist eine Shortlist renommierter Künstler, die diesem wunderbaren Fisch einen Song gewidmet haben:
10. Tonight I wanna skrei (Keith Urban)
9. Skrei nach Liebe (Die Ärzte)
8. No time to skrei (Sisters of Mercy)
7. Boys don’t skrei (The Cure)
6. I’m so lonesome I could skrei (Volbeat)
5. Skrei me a river (Justin Timberlake)
4. Skrei, skrei, skrei (Johnny Cash)
3. Skreindal im Sperrbezirk (Spider Murphy Gang)
2. Don’t skrei for me, Argentina (Madonna)
1. No woman, no skrei (Bob Marley)
Welche Songs sollten noch in den Charts stehen? Vermisst Du den einen oder anderen? Dann freue ich mich auf einen Kommentar von Dir
Nach so viel Blödsinn tut etwas Fokus auf das heutige Rezept gut, nicht dass Du skreidebleich den Blog verlässt… Ich habe zwei wunderschöne Loins vom Skrei gekauft und diese schonend und langsam in etwas Öl pochiert. Am Ende des Garvorgangs, kurz bevor der Fisch perfekt ist, werfe ich ihn auf der Hautseite in eine Pfanne und brate die Haut knusprig.
Zum Skrei gab’s schwarzen Nerone-Reis aus dem Piemont und darüber eine luftig-schaumige Sabayon mit Kerbel.
Rezept
Zutaten für den Skrei mit Nerone-Reis und Kerbel-Sabayon (Für 2 Personen):
- 1-2 Loins vom Skrei
- 200g Nerone-Reis
- 1 Chili
- 1 Zitronengras
- Etwas Ingwer
- 5 Pfefferkörner
- 1/2 L Oliven- oder Sonnenblumenöl
Für die Sabayon:
- 2 Eigelb
- 1/2 TL Zucker
- 25ml Fischfond
- 15ml Wermut
- 1 Bund Kerbel
- 1 TL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer
Zubereitung:
1 Als erstes putzt Du die Loins und tupfst sie mit einem Küchentuch trocken. Dann schneidest Du die Chili in Stücke, schälst den Ingwer und hackst ihn und das Zitronengras. Dann erwärmst Du das Öl langsam, bis sich an einem Holzspieß Luftbläschen bilden. Hitze reduzieren, Chili, Ingwer, Zitronengras und Pfefferkörner zugeben und die Loins in das Öl legen. Etwa 10 Minuten leise ziehen lassen.
2 Derweil den Reis gar kochen.
3 Eine Pfanne stark erhitzen und die Loins kurz auf der Hautseite anbraten, bis die Haut knusprig ist.
4 Den Kerbel mit einem Stabmixer pürieren oder händisch sehr fein hacken. Für die Sabayon die Eigelbe mit dem Zucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Masse sollte glatt und heller geworden sein. Dann den Fischfond, Wermut und den Dill zu der Eimasse geben und gut vermischen.
5 Die Masse auf einem Wasserbad (Achtung: Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren oder zu nahe kommen, da die Eier sonst gerinnen!) aufschlagen, bis die Sabayon dick wird. Fertig ist die Sauce, wenn sich beim Herausziehen des Schneebesens kleine Sabayon-Türmchen bilden. Dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Noch Meer Fisch

Drei Skrei-Rezepte habe ich noch auf Halde, die ich Dir nicht vorenthalten will. Da die Skreison (Frei nach ArthursKompletten Artikel lesen »

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Mittwoch, 6. März 2013
Veröffentlicht in Salate10 Kommentare

Ich habe ja gelernt, dass die Grillsaison nie aufhört. Es ist immer Grillsaison. Und da immer Grillsaison ist, brauchst Du auch immer Inspiration für tolle Beilagen: Der Kichererbsen-Koriander-Salat schmeckt bestimmt zu einem saftigen Steak oder gegrillten Auberginen.
Die Familie hat schon wieder Zuwachs bekommen: Nach dem Schmortopf ist nun auch ein schöner, großer Weber Gasgrill bei mir eingezogen und steht einsatzbereit auf dem Balkon. Zuvor hat mich der Grill auf eine Skihütte inmitten der Salzburger Alpen begleitet und bereits seine Jungfernfahrt hinter sich – dazu erzähle ich Dir aber in Kürze mehr.
Kichererbsen sind ein wunderbares Zeug. Egal ob als Hummus, Beilage oder Teil eines würzigen Currys – die Jungs machen immer eine gute Figur. Ich habe neulich auf einem Blog ein Rezept gesehen, in dem Kichererbsen angebraten und als Snack serviert wurden – ich finde nur leider das Rezept nicht mehr. Dieses diente jedenfalls als Inspiration für die Zubereitung des Kichererbsen-Salates: Chili und Curry-Paste sorgen für deftige Schärfe, mächtig Knoblauch für den Charakter und massig Koriander für den Thai-Geschmack – die nötige Säure wird durch Tomaten und einen Spritzer Limettensaft beigesteuert.
Durch den Familienzuwachs darfst Du Dich nun auch über Grill-Rezepte freuen, die ich in nächster Zeit verstärkt auf dem Blog veröffentlichen werde. Denn: Es ist immer Grill-Saison…
Rezept
Zutaten für den Kichererbsen-Koriander-Salat (Für 1-2 Personen):
- 200g Kichererbsen (aus der Dose oder frisch)
- 2-3 Korianderwurzeln mit Grün
- 2-3 rote Chili
- 1/2 TL rote Curry-Paste (Oder mehr, je nach Gusto)
- 2 Schalotten
- 2-3 Knoblauchzehen (Nach Geschmack)
- 1 Tomate
- 1 Stange Zitronengras
- 2cm Ingwer
- 2 Frühlingszwiebeln
- Etwas Erdnussöl
- Sojasauce
- Fischsauce
- Etwas Palmzucker
Zubereitung:
1 Wenn Du frische Kichererbsen verwendest solltest Du daran denken, diese rechtzeitig einzuweichen. Dies sollte am besten über Nacht geschehen.
2 Als erstes hackst Du die Korianderwurzeln sehr fein. Danach machst Du Dich an die Chili, Schalotten, das Zitronengras, den Ingwer und die Knoblauchzehen, die auch fein gehackt werden müssen. Die Tomate kannst Du etwas schlampiger schneiden, da das Tomatenfleisch beim Braten eh zerfällt. Die Frühlingszwiebeln schneidest Du schräg in dünne Streifen.
3 Dann erhitzt Du eine Pfanne oder einen Wok, gibst etwas Erdnussöl dazu und brätst die Curry-Paste etwas an. Dann gibst Du die Zwiebeln, den Knoblauch, das Zitronengras und den Ingwer zu und dünstest die Jungs ein wenig. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gibst Du die Korianderwurzeln und die Kichererbsen zu und brätst den Mischmasch ein wenig unter stetem Rühren. Nach einiger Zeit gibst Du die Tomatenstücke, die Frühlingszwiebeln und die Chili dazu.
4 Nun nimmst Du die Kichererbsen von der Herdplatte und lässt sie ein wenig ruhen. Danach schmeckst Du sie mit Sojasauce, Fischsauce und Palmzucker ab – und fügst ggf. noch ein wenig Salz hinzu. Wenn Du mehr Säure haben willst, machen sich auch ein paar Spritzer Limettensaft ganz gut.
5 Zuletzt hackst Du die Korianderblätter und mischst diese unter die Kichererbsen, wenn diese nur noch lauwarm sind, weil Koriander Hitze nicht verträgt.
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von Uwe
Was für eine köstliche Idee “Chimichurri” mit Skrei und der Gurkensalat, sehr sehr lecker.Das muss ich mir unbedingt merken. Danke und liebe Grüße
Ingrid