Bagel-Cheeseburger

Leute! Grills raus, es ist ja schon lange Saison. Und wer grillt braucht keine Küche. Küchen sind überbewertet. Echt…

Geschafft! Ich bin über das Wochenende in eine neue Bleibe gezogen, habe Kisten geschleppt, Möbel montiert und mich tierisch darüber gefreut, wie viele verloren geglaubte Dinge unter den demontierten Schränken zu finden waren. Grundsätzlich hat alles auch wirklich gut geklappt, mein Hausstand hat die Strapazen ohne größere Schäden überstanden.

Die Kinderzimmer sind bereits fertig eingerichtet und wir arbeiten uns von Zimmer zu Zimmer vor, um das Chaos und das Leben aus Kisten ein wenig zu begrenzen. Und da wären wir auch schon bei meinem Problem, nun ist es real: Ich muss die nächsten fünf Wochen auf eine Küche verzichten. Grumpf.

Immerhin habe ich einen Kühlschrank und eine Spülmaschine, was wirklich eklatant wichtig ist, solange im Erdgeschoss kein fließend Wasser zur Verfügung steht. Überhaupt wird die Möglichkeit, fließend Wasser samt Spülbecken in der Küche zu haben, unterschätzt: Mir ist in den letzten beiden Tagen aufgefallen, wie viele Arbeitsschritte ein Spülbecken benötigen. Das fängt beim schnellen Händewaschen an und hört beim Wasser holen für den Wasserkocher auf: Letzteres gehört nun zu meinem Fitnessprogramm, denn ich bekomme den Wasserkocher nur im Bad im Obergeschoss unter einen Wasserhahn. Trepp-auf, Trepp-ab.

Zu meiner weiteren Ausstattung zählt nun eine einzelne Induktions-Kochplatte und ein ur-ur-ur-ur-altes Doppelkochfeld, das wahrscheinlich schon im Krieg benutzt wurde. In welchem, weiss ich allerdings nicht. Ergänzt wird der Notbetrieb durch den Thermomix, der in den ersten beiden Tagen für Grießbrei und Suppe zum Einsatz kam. Ich werde Euch Fotos zeigen, sobald ich meine Kamera ausgepackt habe…

Bagel-Burger gefällig?

Das Rezept für heute ist zugegeben aus dem Archiv, genauer gesagt von letzter Woche. Ich hatte noch Bagels eingefroren, die vor dem Umzug aufgegessen werden wollten. Daraus wurden schnelle ratz-fatz Bagel-Cheeseburger ohne Hexerei: Buns, Patty, Cheddar, Salat, Ketchup und schnelle Aioli. Zubereitungszeit: 15 Minuten. Glaubt Ihr nicht? Seht selbst:

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  • Schöner, simpler Burger, Uwe.
    Bringst mich jetzt ein bisschen in Bedrängnis. Wollte doch als nächstes die Buns vom Hansen testen aber Bagel klingt natürlich auch sehr gut. Kommt mit auf die Liste.AntwortenAbbrechen

  • Also, der sieht so lecker aus, dass ich am Liebsten gleich reinbeissen möchte. Ich muss mich auch mal an Burgern versuchen.
    Ich mag deinen Blog total gerne :-)
    LG
    DesiAntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    erstmal finde ich deinen Blog wiirklich toll und beim Bagleburger muss ich jetzt auch mal einen Kommentar darlassen. Da sieht man mal wieder das lecker nicht gleich kompliziert sei muss.
    Die Idee Bagle statt typischer Buns finde ich auch super. Das ist mal was anderes.
    Vielen Dank für die InspirationAntwortenAbbrechen

  • Chrisi

    Hi Uwe ! Sieht ja richtig lecker aus !
    Die Patties nur salzen und pfeffern, oder wie bereitest du sie vor ?

    Grüße aus Ö !AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach, da gehen die Lehrmeinungen ja weit auseinander. Viele sagen, das Patty müsse gar nicht gewürzt werden, andere experimentieren da gern. Ich auch, denn ich finde, dass das Patty dann aromatischer und saftiger wird. Ich gebe gerne Zwiebeln, petersilie, Worcestersauce, Salz, pfeffer und ja, manchmal auch ein Ei dazu.AntwortenAbbrechen

  • Das sieht ja unglaublich lecker aus. Mir gefällt es generell, bei Burgern mit dem Brot zu variieren. Bagels kamen mir noch gar nicht in den Sinn, aber nach den Bildern muss ich das wohl mal probieren 😉AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ich arbeite noch viel zu selten mit unterschiedlichem Brot, seit ich den Brioche Burger Buns über den Weg gelaufen bin….AntwortenAbbrechen

Lammkarree mit Frühlingserbsen und Sauce Vierge

Hallo, Mai! Willkommen, hoffentlich hast Du reichlich Sonne im Gepäck. Ich wäre nämlich soweit.

Euch wird es ähnlich gehen wie mir: Das frische Grün auf Wiesen, an Bäumen und Sträuchern motiviert und macht große Freude. Zu keiner anderen Zeit im Jahr leuchtet die Welt so saftig grün wie in diesen Tagen. Wer ein Faible für die Fotografie hat und schon immer einmal die Stille des Waldes festhalten wollte, sollte nun nicht länger warten und mit Stativ und Kamera bepackt losziehen. Der Wald leuchtet, überzeugt Euch selbst davon – natürlich gerne auch ohne Foto-Apparat!

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Das heutige Rezept ist eine kleine Hommage an den Frühling: Das zarte Grün kommt in Form von erntefrischen Erbsen auf den Teller. Die Lamm-Karrees werden langsam im Ofen auf 63°C Kerntemperatur gebracht und zusammen mit einem Saucen-Klassiker, der Sauce Vierge, serviert.

Die Sauce Vierge besteht grundsätzlich aus Öl, Zitronensaft, gehackter Tomate und Basilikum und ist ein typisches Relikt aus den 80er Jahren, als die französische „nouvelle cuisine“ populär und durch intensiven Butterkonsum sowie schwere Sauce auffällig wurde.

Solltet Ihr den unbedingten Drang verspüren, den Frühling mit einem ganzen Menü zu begrüßen, so empfehle ich folgende Speisenfolge:

Lust?

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für das Lammkarree mit Frühlingserbsen und Sauce Vierge (Für 4 Personen):

  • 600 g Lammkarree
  • Etwas Butterschmalz
  • 100 g frische Erbsen, bereits aus der Schale geholt
  • Murray River Fingersalz
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Tomate, entkernt
  • 1/2 Limette
  • 1 EL Balsamico
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Ofen auf 140°C vorheizen. Das Lamm rundherum salzen und pfeffern und von allen Seiten in einer Pfanne anbraten. Das Lamm im Ofen braten, bis eine Kerntemperatur von 63°C erreicht ist (am besten mit einem Fleischthermometer messen).

2 Währenddessen für die Sauce Vierge die Schalotte und die Tomate fein hacken, das Öl in einer Kasserolle erwärmen und die Schlotte glasig dünsten. Den Topf vom Herd nehmen und die Tomate, den Saft der Limette, den Balsamico und die gehackte Petersilie zugeben. Die Sauce mit Salz und Pfeffer, ggf. etwas Zucker abschmecken. Die Erbsen in etwas Salzwasser 2 Minuten blanchieren. Mit der Sauce Vierge vermischen.

3 Das Lammkarree aus dem Ofen holen und aufschneiden. Auf der Sauce Vierge anrichten und mit etwas Fingersalz bestreuen. Dazu passen Kartoffeln oder Polenta-Ecken.

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Gebratener Spargel mit Kräuter-Joghurt-Sauce

Spargelzeit! Wie in jedem Jahr eröffne ich diese für mich mit Spargel zum Satt essen, dazu braune Butter, guter Schinken und Kartoffeln.

Nachdem der erste Heißhunger auf Spargel gestillt ist, habe ich Zeit und Muße, mich neuen Rezepten abseits des Klassikers (Achtung! Altes Rezept! Uuuuuuraltes Foto!) zuzuwenden. Den Anfang macht heute eine kleine, aber feine Vorspeise: Gebratener Spargel (ich habe nur weißen Spargel verwendet, Ihr könnt aber gerne auch mixen und zu dem weißen Spargel ein paar Stangen grünen Spargel gesellen, das sieht auf dem Teller sehr schön aus) mit einer schnellen, kalten Sauce aus Joghurt und frischen Kräutern.

Das Rezept ist sehr schnell zubereitet und innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch. Daher möchte ich es Euch als Feierabend-Essen empfehlen: Solltet Ihr die Tage nach einem anstrengenden Arbeitstag an einem der vielen Spargel-Verkäufer am Straßenrand vorbeikommen, so schlagt einfach zu. Meist haben die Verkäufer auch ein paar Handvoll Kräuter, die sich für die Sauce eignen.

Zur allgemeinen Auffrischung sei nochmal wiederholt, wie Ihr Euren Spargel am besten und schonend zubereiten könnt, denn vom Kochen in Wasser solltet Ihr wirklich absehen:

  • Dampfgarer: Egal ob Dampfgar-Kombigerät, Topf oder asiatisches Bambuskörbchen: Das Kochen mit Dampf ist sehr, sehr schonend und eignet sich für den Spargel wunderbar. Mehr dazu findet Ihr hier.
  • Bratschlauch: Ich bereite meinen Spargel auch gerne im Bratschlauch im Ofen zu. Der Vorteil: Der Spargel ist geschützt und kann zudem aromatisiert werden, indem Ihr Butter, Kräuter, Öle oder andere Zutaten mit in den Bratschlauch gebt.
  • Pfanne: Viel zu selten wird der Spargel einfach angebraten. Dabei ist er für die gebratene Variante mehr als geeignet. Röstaromen, Bissfestigkeit und eine leichte karamellisierte Note durch die Hinzugabe von Zucker sind wahrlich lecker.
  • Roh: Spargel kann auch roh oder mariniert als Salat verzehrt werden. Ich kann Euch meinen Spargelsalat vom letzten Jahr nur wärmstens ans Herz legen.
  • Sous-vide: Für alle, die ein Sous-vide-Becken besitzen sei diese Methode ganz nah ans Herz gelegt. Spargel bei 80°C etwa 25 Minuten mit einem Stückchen Butter schwimmen lassen ist schlichtweg eine Sensation.

Genießt Eure Spargelsaison!

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Mohnbuchteln mit Rhabarberkompott

Heute auf der Sonntags-Tageskarte: Leckere Mohnbuchteln mit einem süß-sauren Rhabarberkompott. Mjamm.

Jaja, das hat schon in Anflügen etwas von Ironie, was mir da widerfahren ist. Ich ziehe nächstes Wochenende mit meiner Familie um und habe zum ersten Mal in meinem Leben die Möglichkeit, mir meine Küche nach meinen Vorstellungen zu gestalten. In meinen bisherigen Wohnungen waren die Küchen immer vorhanden und einmal mehr oder einmal weniger für meine Belange geeignet. Kompromisse musste ich überall machen: Entweder war die Küche zu klein (Gibt es eigentlich jemals eine Küche, die groß genug ist?) oder unvorteilhaft geplant, oder beides.

Nun habe ich also gemeinsam mit einem Küchenplaner viel Zeit damit verbracht (Mehr darüber folgt!), meine Küche sorgfältig zu planen und so zu gestalten, dass ich nicht nur genug Platz habe, sondern auch gut fotografieren und filmen kann. Die neue Küche wird eine große Kochinsel besitzen, ein großes Induktionskochfeld und viel Arbeits- und Stauraum jenseits der Insel aufweisen. Wie ich mich drauf freue! Wäre da nicht die lange Lieferzeit: Ich bin ab dem ersten Mai wohl sechs Wochen ohne Küche. Ganz ohne. Ich. Mein Koch-Kumpel Ralf, der in den Anfängen des Blogs auch das eine oder andere Rezept hier veröffentlicht hat, brach in herzliches Gelächter aus, als ich ihm davon erzählte.

Mohnbuchteln mit Rhabarberkompott

Mohnbuchteln mit Rhabarberkompott

Und tatsächlich: Die nächsten sechs Wochen werden so durchaus eine Herausforderung. Ich werde versuchen, die Zeit mit Grill, Thermomix und einem einzelnen, tragbaren Induktionskochfeld zu überbrücken, alles hübsch auf meinem Gartentisch angeordnet. Fotos werden folgen, und natürlich auch exklusive Einblicke in meine provisorische Küche und die entstandenen Ergebnisse.

Deswegen gibt’s in den letzten Wochen viele Gerichte, die ich im Mai nur schwer zubereiten kann, denn auf einen Backofen muss ich verzichten. Die Mohn-Buchteln sind mein süßer Ofen-Abschied aus der Küche, aus der fast alle Rezepte auf dem Blog stammen. Zusammen mit frühlingshaftem Rhabarber-Kompott und einer ordentlichen Portion Puderzucker lenkt das Gericht gut ab vom allgegenwärtigen Umzugschaos und sorgte auch am familiären Esstisch für eine seltene Begebenheit: Stille.

Habt einen feinen Sonntag!

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  • Sechs Wochen ohne Küche ist schon eine Herausforderung. Zum Glück ist ja Salatzeit, da muss man nicht ganz so viel kochen. Auf Deine improvisierte Küche bin ich echt gespannt. Aber hattest Du nicht eine Krups Prep&Cook zum Testen, in der kann man durchaus auch ein paar Kleinigkeiten zubereiten.
    Liebe Grüße DaniiAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Jau, wir werden definitv nicht verhungern! Bilder & Berichte werden folgen 😀AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, sechs Wochen ohne sind hart, aber wenn´s für die eigene Traumküche ist, wird sich der Frust in Grenzen halten. Diese Buchteln entschädigen mich jedenfalls schon mal ein bisschen für die kommende, stillere Highfoodality Zeit! Herzlichen Gruß, KathrinAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Nanananana! Niemand hat was von „stiller“ gesagt – hier geht’s wie gehabt weiter! 😀AntwortenAbbrechen

  • 6 Wochen ohne Küche? Ich würde vermutlich durchdrehen… bin gespannt, was Du Dir alles einfallen lässt 😉

    Für den Umzug gutes Gelingen und ich bin MEGA gespannt auf die ersten Bilder von und aus Deiner neuen Küche!AntwortenAbbrechen

  • Da bin ich ja froh, dass Du so ein leckeres Rezept noch vorher veröffentlich hast – ich liebe Buchteln und Rhabarber, das klingt richtig gut.
    Viel Erfolg für den Umbau und genieß die Vorfreude :)
    Liebe Grüße,
    SwanAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke Dir, das wird schon werden. Schließlich lassen sich mit Grill und Thermomix auch tolle Sachen machen…AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,

    was für ein herrliches Bild! Die zarten Buchteln auf dem Rhabarberkompott. Grandios! Bei uns ist heute Markt und ich werd frischen Rhabarber jagen. Vielen Dank für Dein Rezept.
    Und – by the way – Ich freue mich hit Dir. Eine Küche neu planen und einrichten ist etwas ganz wunderbares. Wenn man von der Qual der Wahl mal absieht. Dein Blog hat mir viel Spass gemacht. Ich schau ab jetzt öfter mal rein.
    Dir noch einen tollen Tag, ich geh dann mal auf Jagd….

    Liebe Grüsse,

    AnneAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Anne, vielen Dank für Deinen Kommentar und die lieben Worte – das freut mich sehr! Das Planen der Küche hat ganz große Freude bereitet, denn endlich konnte ich mir meinen Lieblingsraum einmal so gestalten, wie ich das gerne haben möchte. Sobald die Küche geliefert, aufgebaut und bestückt ist, gibt’s hier natürlich auch ein paar exklusive Einblicke :)AntwortenAbbrechen

  • […] Geschmolzene Kakaobutter mit den anderen Zutaten vermengen. Die Masse auf ein Backpapier geben und zu einem Rechteck von ca. 36 x 20 cm und einer Dicke von ca. 1,5 cm formen. Ein zweites Backpapier darauflegen und die Masse kurz mit den Handflächen andrücken, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. 30 Minuten im Tiefkühler oder 60 Minuten im Kühlschrank kühl stellen. Anschließend mit einem scharfen Messer in ca. 20 Riegel schneiden. Zubereitung ca. 25 Minuten plus ca. 30–60 Minuten Kühlzeit Verwendete RAPUNZEL Produkte: Mohnbuchteln mit Rhabarberkompott | HighFoodality. […]AntwortenAbbrechen

Tiroler Röstnudeln mit Bärlauch

Mehr als vier Zutaten braucht es nicht für dieses einfache und leckere Rezept für die schnelle Alltagsküche. Es ist Zeit für eines der simpelsten Rezepte auf dem Blog.

Nudeln, Semmelbrösel, gute Butter und etwas Bärlauch: Mehr Zutaten benötigt Ihr für das Nachkochen nicht. Damit eignet sich das Rezept perfekt für eine schnelle Nummer mittags in der Büroküche oder abends als wohlverdienter Feierabendsnack.

Die Nudeln kocht Ihr al dente. Derweil habe ich die Butter zu brauner Butter werden lassen und die Semmelbrösel darin angebraten, bis diese zu duften beginnen und Röstaromen entstehen. Das ist wichtig, denn dadurch bekommt die Pasta einerseits einen tollen buttrigen Geschmack und andererseits wird das Gericht knusprig. Die Nudeln mischt Ihr nun unter die Semmelbrösel und streut darüber eine gute Handvoll frischen Bärlauch. Wichtig: Danach nicht mehr aufkochen, weil der Bärlauch nicht so auf direkte Hitze steht.

Fertig. Habt‘ eine feine Woche!

Rezept

Dauer: 12,43 Minuten

Zutaten für die Tiroler Röstnudeln mit Bärlauch (Für 2-3 Personen):

  • 500 g Pasta
  • 150 g Butter
  • 75 g Semmelbrösel
  • 1 Handvoll Bärlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Pasta al dente garen.

2 Die Butter bei milder Hitze erhitzen, bis sich das Eiweiß absetzt und nach unten sinkt. Die Butter beginnt nun, aromatisch nussig zu duften. Semmelbrösel zugeben und unter Rühren rösten.

3 Nudeln mit Butter und Semmelbrösel vermischen. Bärlauch hacken, darüber geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Quelle: Ich habe die „Tiroler Röstnudeln“ in einem Magazin gesehen, finde die Quelle aber nicht mehr. Wer einen Hinweis hat: Ich freue mich über einen Kommentar!

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  • … und wie so oft sind die einfachen Dingen die besten!AntwortenAbbrechen

  • Annegret Linder

    Dauer: 12,43 Minuten?
    Ganz genau, heute! :)

    Einfaches und tolles Rezept. Danke!AntwortenAbbrechen

  • Ohhh das sieht ja lecker aus :) Tirol mag ich so gern zum Wandern, aber meist ess ich dort nur die Klassiker (Kaiserschmarrn, Spätzle). Deine Röstnudeln probier ich mal aus!
    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

  • Isabel

    Super! Einfache Rezepte sind bei mir immer Willkommen. Als Auszubildende mit niedrigem Einkommen muss man oft auf einfaches zurück greifen. Zum Glück muss das nicht unbedingt schlechter sein. Wird demnächst ausprobiert.AntwortenAbbrechen

  • Christine Ott

    Habe das Rezept gestern ausprobiert. Schmeckt, obwohl es so einfach ist, echt grandios. Bin begeistert!AntwortenAbbrechen