Kokos-Zimt-Granola mit Nüssen und Cranberrys

Granola, also selbst gemachtes Müsli, spielte bislang in meiner Küche gar keine Rolle: Ich war bis dato kein Müsli-Fan. Aber ein selbst gemachtes Granola….mjamm.

In amerikanischen Blogs oder Kochbüchern stolpere ich zwangsläufig irgendwann über ein Pancake- und Granola-Rezept. Jeder Haushalt, so scheint es, hat seine eigene Mischung, sein eigenes spezielles Rezept, das wie ein Augapfel gehütet wird. Wo Granola ist, ist Oatmeal nicht weit. Und *gazziiiing* befinde ich mich mittendrin in der Wissenschaft hochgesunder Frühstückskultur.

Granola ist eigentlich nichts anderes als Knuspermüsli. Anstelle von Zucker verwende ich Honig, Agavendicksaft oder andere Arten von Sirup. Das verhindert pampige Klümpchenbildung und sorgt dafür, dass jede Getreideflocke von einer würzig-süßen Schicht aus Agavendicksaft oder Honig überzogen ist.

Für selbstgemachtes Granola verwendet Ihr einfach verschiedene Sorten Getreideflocken: Ob Hafer, Roggen oder Dinkel ist völlig egal, ihr könnt auch gerne gemischte Varianten benutzen. Die Getreideflocken werden dann mit Gewürzen und eben Honig oder Agavendicksaft vermischt, gerne könnt Ihr noch Nüsse, Kokosflocken oder Trockenfrüchte zugeben.

Für mein Rezept kommt Kokoscrème zum Einsatz, die ich erst langsam schmelze, dann mit Agavendicksaft mische und unter die Getreideflocken rühre. Etwas Zimt, gehackte Pekannüsse und Mandeln komplettieren das Rezept. Die Mischung gebe ich dann bei 160°C für etwa 30 Minuten in den Backofen. Damit das Granola gleichmäßig bräunt, müsst Ihr regelmäßig, also etwa alle 10 Minuten „umrühren“. Nachdem das Granola ausgekühlt ist, kommen noch ein paar wenige Cranberrys dazu. Die Betonung liegt auf ein paar wenigen! Wenn Ihr das Gefühl habt, die Beeren im Müsli suchen zu müssen und Euch frenetisch auf darauf freut, endlich die nächste Beere zu entdecken, so ist das Mischverhältnis richtig. Zu viele Cranberrys oder Rosinen im Müsli machen selbiges nämlich nicht besser, im Gegenteil. Hier hilft Verknappung und Maß halten in der Tat.

Live-Fotosession im Rahmen des Chefkoch-Foodcamps in Nürnberg

Das eigentlich Besondere an diesem Artikel ist die Entstehung des heutigen Rezeptfotos. Im Rahmen des am gestrigen Samstag in Nürnberg von Chefkoch.de veranstalteten Foodcamps hielt ich einen Vortrag zum Thema Food-Fotografie. Ich gab den interessierten Teilnehmern Einblick in meinen Foto-Workflow und demonstrierte diesen anhand des Granola-Rezeptes. Wir richteten gemeinsam an, knipsten und bearbeiteten das entstandene Bild via Beamer live nach. Das Ergebnis könnt Ihr oben betrachten…

Das Foodcamp selbst hielt den ganzen Tag über diverse Sessions bereit, unter anderem erklärte der Spitzenkoch Christian Mittermeier aus Rothenburg ob der Tauber die Grundprinzipien des Flavour-Pairings und Sous-Vide-Garens, Markus Wolf von „Nürnberg und so“ vermittelte zunächst Grundlagen für Spitzenburger und demonstrierte die Umsetzung anschließend in einer tollen Kochsession. Fräulein Kimchi bereitete in einem Live-Kochkurs mit den Teilnehmern Kimchi in verschiedenen Variationen zu.

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für das Kokos-Zimt-Granola mit Nüssen und Cranberrys (Ergibt etwa 500 g):

  • 400 g gemischte Getreideflocken (Dinkel, Roggen, Weizen…)
  • 30 g Kokoscrème
  • 120 ml Agavendicksaft
  • 50 g Mandeln
  • 50 g Pekannüsse
  • 2 TL Zimt
  • 1 EL Cranberrys

Zubereitung:

1 Die Kokoscrème in einem Topf bei geringer Temperatur schmelzen. Agavendicksaft zugeben und gut vermischen.

2 Die Getreideflocken mit dem Zimt in einer Schüssel vermischen. Die Pekannüsse und die Mandeln hacken und zugeben. Alles gründlichst mit dem Gemisch aus Kokoscrème und Agavendicksaft vermischen.

3 Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 30 Minuten backen. Alle 10 Minuten umrühren.

4 Entnehmen und auskühlen lassen. Cranberrys untermischen und luftdicht verpacken. Das Granola sollte sich ein paar Wochen halten.

Tipp: Das Granola schmeckt hervorragend zu Joghurt und Bananen. Yummy.

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Gelbes Süßkartoffel-Curry mit Brokkoli, Lauch und Duftreis

Heute auf der Tageskarte: Ein leckeres, vegetarisches Süßkartoffel-Curry mit allerlei Wintergemüse und einer sämigen Sauce. Bitte zugreifen, solange noch etwas da ist!

Ich geb’s ja zu: Asiatisch könnte ich jeden Tag essen. Ich mag Reis, ich liebe Curry, ich mag’s scharf, ich stehe total auf knackiges, frisches Gemüse. Und Kräuter. Und Gewürze. Egal ob chinesische, vietnamesische, thailändische, indische oder japanische Küche: Her damit. Mittags. Abends. Zwischendrin. I take it. Das Komische: So gern ich asiatisch esse, so schwer finde ich es, diese Geschmäcker in die eigene Küche zu holen. Irgend etwas fehlt, macht es weniger authentisch – und nein, damit meine ich nicht das viel zitierte Glutamat, mit dem asiatische Küche gemeinhin gerne assoziiert wird. Ich finde es einfach sehr schwer und herausfordernd, die Gewürz-Saucen-Kombinationen so authentisch zu treffen, dass selbst hergestellte Gerichte mit dem Geschmack in einem guten asiatischen Restaurant mithalten können.

Beim heutigen Rezept ist mir das meiner Meinung nach einmal gelungen. Es handelt sich nicht um einen Rezeptklassiker, sondern um eine Eigenkreation. Aber die Kombi aus sämiger, süßlicher Sauce, würzigem gelben Curry, Fischsauce und ein wenig Zitronensaft zum Abschluss haben mich innerlich jubilieren lassen.

Der Clou: Ich habe die Süßkartoffelwürfel mit etwas Zwiebeln zunächst in Sesamöl angebraten und dann so lange in Wasser langsam und leise gekocht, bis sich die Kartoffeln mit dem Kochlöffel zerdrücken ließen. Daraus ergibt sich mit gelber Currypaste, Sahne und Fischsauce eine wunderbar schmackhafte Sauce, in die das Gemüse gerne schwungvoll eintaucht. Wichtig: Bitte verkocht das Gemüse nicht! Brokkoli, Karotten, Lauch und Staudensellerie schmecken dann am besten, wenn sie noch Biss haben und nur ein paar Minuten in der Sauce simmern.

Lasst es Euch schmecken!

Rezept

Dauer: Ca. 60 Minuten

Zutaten für das gelbe Süßkartoffel-Curry mit Brokkoli, Lauch und Duftreis (Für 2 Personen):

  • 1 große Süßkartoffel
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Handvoll Thai-Basilikum
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 1-2 TL gelbe Currypaste (oder mehr, je nach Geschmack)
  • Etwas Sesamöl
  • 200 ml Sahne
  • 1-2 EL Fischsauce
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Duftreis

Zubereitung:

1 Die Süßkartoffel, die Zwiebel und die Karotte schälen. Die Süßkartoffel und die Zwiebel in feine Würfel schneiden, die Karotte in dünne Streifen. Brokkoli waschen. Dem Lauch und den Staudensellerie waschen und schräg in Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und hacken.

2 Süßkartoffel und Zwiebel in etwas Sesamöl in einem Wok anbraten. Mit Wasser ablöschen, so dass Kartoffeln und Zwiebeln vollständig bedeckt sind. Etwa 30 bis 40 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln so weich sind, dass sie sich mit einem Kochlöffel zerdrücken lassen. Ingwer, Currypaste, Fischsauce und 1-2 EL Sesamöl zugeben und final mit Salz und Fischsauce abschmecken.

3 Eine Tasse Duftreis mit zwei Tassen Wasser in einen Topf geben, aufkochen, einmal umrühren, salzen, Hitze drastisch reduzieren, mit einem Deckel abdecken und 15 Minuten köcheln, bis das Wasser verschwunden ist.

4 Wenn der Reis fertig ist, Karotten, Lauch, Staudensellerie und Brokkoli in die Curry-Sauce geben und 5 Minuten unter Rühren köcheln. Mit Zitronensaft abschmecken und mit den Kräutern anrichten.

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  • Marion

    Ich bin gerade am Nachkochen, klingt superköstlich.
    Wann kommt denn die Sahne zum Einsatz?
    Ich nehme an, am Ende von Punkt 2?
    Leckere Grüße :-)AntwortenAbbrechen

  • Das klingt sehr lecker für mich als Süßkartoffelfan! Ich mag bei deinen Rezepten die Farbabstimmung sehr gern. Was sind die lila Blättchen? Eine Kresseart? Meinst du für eine vegane Variante könnte man die Sahne durch Kokosmilch ersetzen? Liebe Grüße, BiancaAntwortenAbbrechen

  • Moritz

    Gestern zubereitet und für köstlich befunden. Da ich nicht so aufmerksam wie Marion war, habe ich die Sahne besorgt (da sie bei den Zutaten steht), aber nie verwendet (da sie im Rezept nicht auftaucht). Das ginge auch als Antwort an die Elbköchin: es schmeckt auch ganz ohne Sahne.AntwortenAbbrechen

Scharfes Lamm mit Linsen, Kräutern und rotem Kampot-Pfeffer

Dieses Gericht lässt die Küche duften: Der Geruch von angebratenem Lamm-Fleisch vermischt sich mit Knoblauch, geröstetem Kreuzkümmel und Zitrusaromen. Lecker!

In meinem letzten Artikel hatte ich Euch ja schon ein paar Details rund um den Kampot-Pfeffer aus Kambodscha genannt. Für dieses Rezept kam nicht schwarzer Kampot-Pfeffer, sondern roter Pfeffer zum Einsatz. Der rote Pfeffer schmeckt etwas fruchtiger, ist auch etwas milder als der schwarze. Dennoch ist die Schärfe lang anhaltend und im Mund- und Rachenraum sehr präsent und daher eher für Genießer geeignet, die es gerne etwas weniger scharf und dafür ausgewogener mögen.

Das Gericht ist schnell zubereitet und eignet sich deswegen auch für die Mittagspause und einen schnellen Abend-Snack, der noch dazu auf viele unanständige Kohlehydrate verzichtet. Der Clou: Das Lamm-Hack wird beim Anbraten in die Pfanne gedrückt und nicht gewendet. Dadurch bleibt es saftiger, wird nicht bröselig und muss nur einmal gewendet werden. Es entsteht quasi ein großes Patty…

Nach dem Anbraten müsst Ihr das Fleisch nur noch würzen und mit den Linsen, der gehackten Gurke und den vielen Kräutern vermischen. Etwas Knoblauch, leicht geröstete Kreuzkümmel-Samen und etwas Pul Biber sorgen für Geschmack und Schärfe. Der rote Pfeffer sorgt für den Charakter, die finale Umarmung, den kreativen Abschluss. Ich habe das Gericht auf griechischem Joghurt, der nur mit einem Hauch Zitronensaft verfeinert wurde, angerichtet. Wer partout nicht auf ein paar Kohlehydrate verzichten mag, der greift am besten zu einem frischen Pita-Brot, das optimalerweise noch ofenwarm auf den Tisch kommt und angenehm nach schwarzem Kümmel duftet. Ach ja, ich könnte schon wieder….

Zuletzt noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe die Ehre, der aktuellen Ausgabe der MUTTI ein Rezept beisteuern zu dürfen. Wenn Euch diese tolle Kochzeitschrift einmal näher interessiert, dann verlose ich an dieser Stelle unter allen Kommentatoren gerne 5 Exemplare. Einfach einen Kommentar bis Donnerstag, 18 Uhr, hinterlassen, und mit etwas Glück liegt die neue Mutti schon bald in Eurem Briefkasten.

Scharfes Lamm mit Linsen, Kräutern und rotem Kampot-Pfeffer

Rezept

Dauer: 30 Minuten

Zutaten für das scharfe Lamm mit Linsen, Kräutern und rotem Kampot-Pfeffer (Für 2 Personen):

  • 400 g Lammhack
  • 1 Tasse gelbe Linsen
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Handvoll Thai-Basilikum
  • 1 EL Pul Biber
  • 1 TL Kreuzkümmel-Samen
  • 1 TL roter Kampot-Pfeffer (oder schwarzer Pfeffer)
  • 3 Knoblauch-Zehen
  • 1/2 Salatgurke
  • 100 g griechischer Joghurt
  • 1/2 Zitrone
  • Etwas Sonnenblumenöl
  • Salz

Zubereitung:

1 Die Knoblauch-Zehen schälen und hacken. Die Gurke und die Kräuter waschen und fein hacken. Den Pfeffer im Mörser grob zerstoßen.

2 Die Linsen al dente garen und abgießen.

3 Derweil etwas Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und das Lammhack auf dem Pfannenboden verteilen und pressen. Etwa 4-5 Minuten anbraten, dann vorsichtig wenden und die andere Seite braten. In eine Schüssel geben.

4 Die Linsen in etwas Sesamöl in derselben Pfanne braten, bis sie beginnen, braun zu werden. Fleisch zugeben und etwas zerstückeln. Hitze radikal reduzieren und Kreuzkümmel, Pul Biber und Knoblauch zugeben. Mit Salz abschmecken und anschließend Pfeffer, Gurke, Koriander, Petersilie und Thai-Basilikum zugeben. Final abschmecken.

5 Etwas Joghurt auf einem Teller verteilen, Zitronensaft darüber pressen und das Lamm darauf anrichten. Dazu passt Pita-Brot.

Quelle: Bonappetit.com

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Werbe-Hinweis: Im Artikel wird das Magazin “Mutti” genannt, verlinkt und verlost. Die 5 Exemplare wurden mir freundlicherweise für die Verlosung zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.
  • Manuela Dornick

    Hallo Uwe, hab Mutti nicht gekannt, aber gleich geklickt und gedacht wow, mal was anderes.
    Würde gern mal probelesen..

    LG

    Manuela DornickAntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe!
    Eine Mutti für die Mutti wäre toll!
    Und das Lamm klingt köstlich….
    Lg, PetraAntwortenAbbrechen

  • Lisa

    Ich lese immer gerne die Rezepte von diesem Blog und ab auch schon einiges nachgekocht :) immer lecker!
    Voll super wäre es, dann auch noch die “Mutti” neu entdecken zu dürfen. :)
    Lg LisaAntwortenAbbrechen

  • roter kampot-pfeffer hab ich noch nie gehört^^ der hat aber nichts mit rosa pfeffer zu tun, oder?
    die mutti ist schon allein wegen dem coolen design immer einen blick wert. trotzdem hab ich mir schon viel zu lange keine mehr mit nach hause geholt, vllt kommt sie ja von allein zu mir:D
    liebe grüße, sabine =)AntwortenAbbrechen

  • Ich bin weder Mutti noch Vati, aber lesen tät ich das gerne mal ;-)
    Schön angerichtet hast Du da, mitessen tät ich auch!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    AndyAntwortenAbbrechen

  • Daniela

    Würde mich auch sehr über ein Exemplar freuen. Und falls ich nicht gewinne bin ich trotzdem neugierig: Was für ein Rezept hast du denn beigesteuert?
    Viele Grüße
    DanielaAntwortenAbbrechen

  • Hallöchen,

    ich kenne die Mutti zwar nicht und bin auch keine, habe aber eine und würde gern mal probelesen :)

    Viele Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Martina K.

    Hallo Uwe,
    das liest sich ja schon wieder so lecker! Das würde ich zu gerne einmal nachkochen. Aber ich befürchte, das werden meine Kinder nicht essen… Schade!

    Liebe Grüße
    MartinaAntwortenAbbrechen

  • Hi Uwe!
    Vor der Mutti hab ich auch schon ein paar Mal vor gestanden – ich gestehe, mich schreckt der Titel ab…Vielleicht sollte man ihr mal eine Chance geben?
    Liebe Grüße, LarissaAntwortenAbbrechen

  • hanni

    Jeder braucht eine gute Mutti … :-)AntwortenAbbrechen

  • Rolf

    Wow. Das wäre was für mich. Beim nächsten Einkauf ist Lamm mit dabei.AntwortenAbbrechen

  • Johanna

    .. also wenn in der aktuellen Mutti ein Rezept von Dir ist, dann würde ich mich sehr über ein Exemplar freuen. :-)AntwortenAbbrechen

  • Babett

    Schlimmer Titel!!
    Aber wenn Du Rezepte dafür beisteuerst würde ich gerne mal reinschmecken :-) und mich von meinen Vorurteilen verabschieden.AntwortenAbbrechen

  • Hallo,

    nachdem ich durch eine Augenverletzung Ende letzen Jahres in den vergangenen Monate nur sehr eingeschränkt lesen konnte, freue ich jetzt wieder über jede neue Lektüre.

    Gruß MichaAntwortenAbbrechen

  • Schade, Donnerstag ist schon vorbei, hätte mich mal interessiert, die Mutti:)AntwortenAbbrechen

  • Die Idee, das Lammhack im Ganzen zu braten und dadurch saftig zu halten finde ich toll. Überhaupt bekomme ich bei dem Foto sofort Lust, das pfefferige Lamm zu probieren. Leider hat der Metzger meines Vertrauens geschlossen, aber sobald ich wieder an gutes Lammfleisch komme, wird nachgekocht!AntwortenAbbrechen

Karotten-Kardamom-Suppe mit Ricotta-Klößchen und Kampot-Pfeffer

Karotten, Kardamom, Kampot-Pfeffer und Ricotta-Klößchen: All das funktioniert wunderbar, ist schnell zubereitet und schmeckt zusammen wirklich lecker – perfekt als schnelles Abendessen unter der Woche.

Liebe Freunde von mir waren im Sommer mit dem Rucksack in Kambodscha und haben neben Land und Leuten auch die kulinarische Seite des Landes erkundet. Mit im Gepäck auf dem Weg nach Hause hatten sie Kampot-Pfeffer. Kambodscha war vor dem Vietnam-Krieg und der Machtübernahme der Roten Khmer bekannt für den exzellenten Pfeffer, der in der gehobenen französischen Küche nicht wegzudenken war und zu den besten der Welt gehörte.

In den letzten Jahren erlebt der Pfeffer wieder eine Art Renaissance, viele Bauern in Kambodscha beginnen, sich wieder der alten Tradition zu widmen und Pfefferfarmen aufzubauen. Der Pfeffer hat ein feines, aber kräftiges Aroma, ist feurig und intensiv gleichermaßen. Ich habe die schwarzen Pfefferkörner nur leicht zerstoßen und zur Suppe gegeben, was mit dem Kardamom vortrefflich harmoniert.

Die Suppe stammt aus der Feder von Nigel Slater, einem bekannten Koch und Kochbuchautor aus Großbritannien, der unter anderem regelmäßig für „The Guardian“ schreibt. Die Zubereitung ist einfach: Karotten, Staudensellerie und eine Zwiebel werden glasig gedünstet, dann mit Brühe aufgegossen und püriert.

In die Suppe kommen noch locker-luftige Klößchen aus Ricotta, Mehl, Haferflocken, Butter und Petersilie – wer mag kann mit den Kräutern wunderbar spielen und variieren.

Etwas frischer Kampot-Pfeffer gibt der Suppe eine tolle Note, und sorgt für einen schönen, warmen Tagesabschluss.

Karotten-Kardamom-Suppe mit Ricotta-Klößchen und Kampot-Pfeffer

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für die Karotten-Kardamom-Suppe mit Ricotta-Klößchen und Kampot-Pfeffer (Für 4 Personen):

  • 1 L Gemüsebrühe
  • 400 g Karotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 10 Körner schwarzer Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Kardamom
  • Etwas Olivenöl
  • Salz

Für die Klößchen:

  • 70 g Mehl
  • 70 g Haferflocken
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 75 g Butter
  • 200 g Ricotta
  • Salz

Zubereitung:

1 Die Karotten schälen und in Ringe schneiden. Die Staudensellerie-Stangen in Streifen schneiden, die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Petersilie ebenfalls hacken.

2 Die Karotten, den Staudensellerie und die Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit der Brühe auffüllen, aufkochen, Lorbeerblatt, Pfefferkörner und Kardamom zugeben und etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten weich sind.

3 Währenddessen Mehl, Haferflocken, Petersilie, Butter und Ricotta vermischen. Abschmecken und kleine Klößchen formen.

4 Die Suppe pürieren, abschmecken und die Klößchen zugeben, etwa 15 bis 20 Minuten köcheln. Servieren.

Quelle: Nigel Slater, The Guardian

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  • Sehr spannendes Rezept. Ich habe ein italienisches Ricotta-Kügelchen-Rezept, das ich diese Wochenende erkochen muss. Bin ich auch sehr gespannt darauf.

    Bei diesem hier könnte ich vielleicht auch endlich mal meinen indonesischen Langpfeffer “verpfeffern”. Wirklich sehr cool, probiere ich mal aus.AntwortenAbbrechen

  • Michael

    Das muss ich mal nachkochen. Was ist bei dir ein TL Kardamom. Die Körner Innendrin oder mit Schale? Ich habe Grünen und braunen Kardamom hier. Welchen hast du genommen?AntwortenAbbrechen

  • Ohh das sieht aber lecker aus! Karottensuppe mag ich sowieso gern und ich bin ein großer Kardamom-Fan.
    Liebe Grüße,
    ElaAntwortenAbbrechen

Winter-Caponata

Auch im sonnenverwöhnten Sizilien ist einmal im Jahr Winter. Früher waren die Menschen dann gezwungen, ihre Küche saisonal anzupassen und das Gemüse zu verwenden, das verfügbar war. Deswegen ist es also kaum erstaunlich, dass eine winterliche Version der Caponata existiert.

Das Rezept stammt – wie sie klassische Variante der Caponata – aus Giorgio Locatellis Buch „Sizilien – Das Kochbuch“, welches mich letztes Jahr während meines Italien-Urlaubs begleitet und begeistert hat. Eine ausführliche Rezension mit vielen ausprobierten Rezepten findet Ihr hier.

Früher wurden für die caponata d’inverno ursprünglich Pastinaken verwendet, um eine sättigende und zugleich süße Komponente im Gericht zu haben. Heute wird die Pastinake vielerorts durch Karotten ersetzt, was auch ich im Rezept getan habe. Seit diversen Babybrei-Erlebnissen werde ich mit Pastinaken nicht mehr warm…

Der Clou an dem Rezept: Das Gemüse wird kurz in kochendem Essig blanchiert, anschließend in Olivenöl frittiert und abschließend in den heißen Ofen gegeben. Das gibt einen angenehm sauer-süßen Geschmack, den ich sehr mag. Anstelle frischer Tomaten, die im Winter ja keine Saison haben, wird Tomatenmark verwendet und unter das Gemüse gerührt. Zuletzt schmecken die Sizilianer die Caponata mit Salz, Zucker und Pfeffer ab und geben gehacktes, gekochtes Ei darüber. Ich habe die Winter-Caponata am Tag der Zubereitung mit Pasta und den Rest am Folgetag mit einem rosa gebratenem Roastbeef gegessen.

Winter-Caponata

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für die Winter-Caponata (Für 2 Personen):

  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Karotten
  • 3 rote Zwiebeln
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Artischocken aus dem Glas
  • 2 EL Kapern
  • Grüne Oliven mit Stein
  • Olivenöl
  • 30 ml Tomatenmark
  • 50 ml Weißweinessig
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 2 Eier
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Staudensellerie und die Frühlingszwiebeln waschen und schräg in Stücke schneiden. Karotten schälen, halbieren und ebenfalls schräg in Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden. Artischocken abtropfen lassen.

2 Die Oliven mehrmals einschneiden und vom Kern lösen. Die Petersilie hacken. Die Eier hart kochen.

3 Den Essig in einer Pfanne mit geringem Durchmesser erhitzen und nacheinander Staudensellerie, Frühlingszwiebeln und Karotten je 1 Minute blanchieren.

4 Eine Pfanne mit Olivenöl füllen, bis dieses etwa 1,5 cm hoch steht. Erhitzen. Nacheinander Staudensellerie, Frühlingszwiebeln, Artischocken und Karotten kurz frittieren, jedoch nicht braun werden lassen. Am Ende die roten Zwiebeln frittieren, bis sie glasig sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

5 Ein EL Öl mit dem Tomatenmark vermischen. Tomatenmark mit dem Gemüse, den Kapern und den Oliven vermengen und in eine ofenfeste Form geben. Bei 180°C im Backofen über etwa 5 Minuten durchwärmen.

6 Die hart gekochten Eier schälen und hacken. Caponata mit Salz, Pfeffer, Zucker und ggf. etwas Essig abschmecken. Mit Petersilie und Eiern bestreut servieren.

Tipp: Dazu passen Polenta, Pasta, Risotto oder ein Stück Roastbeef.

Quelle: „Sizilien – Das Kochbuch“ von Giorgio Locatelli

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Jan, da haste was verpasst. Wow. Puha. Holla die Waldfee. Da hat mir aber ein Gericht gezeigt, wou der Baddl den MosddWeiter zum Rezept >>

  • Klingt interessant – mit einem Stück Roastbeef könnte ich mir das sehr gut vorstellen! :)AntwortenAbbrechen

  • Danke für das tolle Rezept! Ich liebe Locatellis ‘Made in Italy’, vielleicht sollte ich mir das Sizilienkochbuch auch mal anschaffen :) Wird das Gemüse leicht bitter durch das Frittieren in Olivenöl, oder gar nicht?
    Liebe Grüße, SwanAntwortenAbbrechen

  • Spannend! Ich liebe ja die sommerliche Variante. Und kam noch gar nicht auf die Idee, dass es ein winterliches Rezept gibt. Dabei mag ich sogar Pastinaken. ;-)AntwortenAbbrechen

  • Das klingt ja wieder sehr köstlich. Muss ich demnächst mal ausprobieren – solange noch Winter ist ;-)

    LG AmikaAntwortenAbbrechen

  • Heidi

    Super! Das ist wirklich eine tolle Idee! Musste ich sofort ausprobieren. Schmeckt kalt auch noch am nächsten Tag! Und optisch sind die Karotten hübscher als Pastinaken.
    LG HeidiAntwortenAbbrechen