Scharfer Hühnchen-Salat mit gebratenem grünen Spargel

Scharfe Thai-Salate esse ich besonders gerne im Sommer an warmen Tagen, weil sie gut sättigen und durch die vielen Zitrus-Aromen sehr frisch und durch die Schärfe durchaus vitalisierend sind.

Mein Lieblings-Thai-Dealer bietet auf seiner Speisekarte genau drei Salate: Mit Rind, mit Huhn und vegetarisch. Was ich an allen Varianten schätze: Das ausgewogene Aromenspiel zwischen scharf, süß und erfrischend. Besonders bei den Varianten mit Fleisch wird eine kleine Geheimwaffe untergemischt: Gemahlener und dann gerösteter Reis, der für den nötigen Biss sorgt. Diese Geheimzutat können wir am heimischen Herd gut selbst herstellen, auch wenn es etwas an Muskelkraft und Schweiß erfordert. Rohe, ungekochte Reiskörner sind im Mörser Gegner mit hohem Level, die einem einiges abverlangen.

Dafür röste ich zunächst die Reiskörner trocken in einer Pfanne an, bis sie einen leichten Braunton annehmen. Danach kippe ich den Reis in meinen Mörser und fuhrwerke solange mit dem Stößel darin herum, bis von den Reiskörnern nur noch kleine Körnchen von etwa einem Millimeter Durchmesser übrig geblieben sind. Es ist ratsam, diese Prozedur einmal mit mehr Reis durchzuführen und das Ergebnis in einer Dose oder einem Glas zwischenzulagern. So könnt Ihr bei der Zubereitung des nächsten Salates (Muss gar keinen Thai-Touch haben) bequem Eure Geheimzutat ausspielen.

Auf dem Bild des Hühnchen-Salates sucht Ihr die kleinen Reiskörner vergebens, ich war bei der Zubereitung einfach zu faul. Den Tipp wollte ich Euch aber nicht vorenthalten. Wenn Euch Thai-Salate schmecken, so verweise ich Euch gerne auch auf meinen Thai-Rindfleischsalat (Mit dem gemörserten Reis!) und auf eine Variante mit Birnen und Spitzkohl, die zugegeben etwas besser in den Herbst als in den Hochsommer passt.

Ich habe den Hühnchensalat aus Resten eines Hühnchens zubereitet, das ich für ein anderes Rezept im Smoker zubereitet habe. Dabei liegt das Geflügel bei 125°C etwa 1,5 Stunden im heißen Rauch (Geschmacksrichtung Hickory) und nimmt in der ersten Phase den Rauchgeschmack wunderbar an (Bis das Geflügel selbst eine Kerntemperatur von 60°C erreicht hat). Bei dieser Zubereitungsart, die sehr, sehr schonend ist, behält das Hühnchen eine unbeschreiblich weiche Textur, trocknet nicht aus und bildet zudem eine leckere Kruste, die besonders intensiv nach Rauch schmeckt. Das habe ich mir für den Salat zu Nutze gemacht und die Haut separat in kleine Stücke gehackt und unter den Salat gemischt.

Wenn Ihr aber keinen Smoker zur Hand habt, so könnt Ihr das Hühnchen auch in Eurem Ofen schonend zubereiten. Dafür heizt Ihr diesen auf 120°C vor und lasst das Hühnchen dort ebenfalls etwa 1,5 Stunden garen. Wenn Ihr einen Dampfgarer habt, so bereitet Ihr das Huhn darin zu. Wenn Ihr keinen Dampfgarer besitzt, so könnt Ihr einfach eine Schale mit warmen Wasser in den Ofen stellen, was ebenfalls für etwas Feuchtigkeit sorgt und damit dazu beiträgt, dass das Hühnchen saftig bleibt.

Guten Appetit!

Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten, wenn das Hühnchen schon gegart ist, ca. 2 Stunden, wenn nicht

Zutaten für den scharfen Hühnchen-Salat mit gebratenem grünen Spargel (Für 2 Personen):

  • 1/2 Hühnchen
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 rote Chilis
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Bund Thai-Basilikum (Oder roter Basilikum)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Limette
  • 200 g Basmati-Reis
  • 2-3 EL Fischsauce
  • 1 EL helle Sojasauce
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 2-3 EL Sesamöl
  • Etwas Salz

Zubereitung:

1 Das Hühnchen ca. 1,5 Stunden bei 120 °C im Ofen garen, am Ende etwa 10 Minuten bei angeschaltetem Grill und 200°C die Haut knusprig garen.

2 Den grünen Spargel an der Sollbruchstelle im hinteren Drittel abbrechen und quer in kleine Stücke schneiden. In etwas Sesamöl anbraten und danach auskühlen lassen.

3 Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Chilis und Frühlingszwiebeln ebenfalls in Ringe schneiden. Koriander und Thai-Basilikum grob hacken. Mit dem Spargel in einer Schüssel vermischen. Das kalte Hühnchen mit der Gabel auffasern und das Fleisch mit in die Schüssel geben. Die Haut fein hacken und auch in die Schüssel geben.

4 Mit Sesamöl, Fischsauce, Limettensaft, Sojasauce, Kokosblütenzucker und Salz abschmecken und 15 Minuten ziehen lassen. Sollte der Salat nicht scharf genug sein: Mehr Chilis!

5 Den Reis während der 15 Minuten garen. Das geht am besten so: Reis in einem Topf kurz anrösten. Dann mit 300 ml Wasser aufgießen, kurz aufkochen, einmal umrühren und dann die Hitze drastisch reduzieren. Deckel auf den Topf und 15 Minuten ziehen lassen, dabei den Deckel geschlossen lassen.

6 Alles mit Reis servieren.

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Ihr sucht leckere, schnell herzustellende Pasta-Saucen, die sich auch einige Tage halten und die sich noch gut als Mitbringsel aus der Küche eignen? Dann habe ich heute wieder einmal etwas für Euch, den Pesto-Sauchen eignen sich dafür schlicht perfekt.

Pesto-Variationen gehören ja zum Standard-Repertoire des Blogs, die langjährigen Leser unter Euch wissen das. Ich mag die Saucen nicht nur sehr, sehr gerne, nein, sie sind in der Regel auch noch schnell und einfach zubereitet. Nudeln im kochenden Nudelwasser können gar nicht so schnell „al dente“ sagen, wie nebenbei ein schmackhaftes Pesto Rosso gezaubert und auf den Tisch gebracht ist.

Die Grundrezeptur eines Pestos ist dabei immer gleich: Neben Gemüse oder Kräutern spielen Olivenöl, Nüsse, Käse sowie diverse Gewürze eine Rolle. Der Fantasie sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt: Erlaubt ist, was schmeckt und gerade Saison hat. Wer eine Anregung braucht, kann sich gerne aus meinem Fundus bedienen:

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Aber damit nicht genug: Pesto ist zudem noch ein tolles Mitbringsel aus der eigenen Küche. In sterile Gläser luftdicht verpackt halten sich die Saucen in der Regel vier Wochen oder mehr. Das heutige Rezept „Pesto Rosso alla Norma“ ist eine Abwandlung eines Pasta-Klassikers, der es im Laufe der Jahre zu großer Bekanntheit gebracht hat: Die Pasta alla Norma ist das wohl bekannteste Nudelgericht Siziliens dessen Name auf einen Künstler zurückgeht, der sich nach dem erstmaligen Genusses zu einem Vergleich mit einer Oper mit Namen „Norma“ des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini hinreißen ließ.

Ich nehme mir solche Klassiker gerne als Vorbild (wie auch bei dem Pesto alla Puttanesca geschehen) und wandle diese als Pesto ab. Für das Pesto alla Norma nutze ich als Grundlage ein klassisches Pesto Rosso, das durch Ricotta und geschmorte Auberginen ergänzt wird. Beide Zutaten lassen das Pesto cremiger werden, der Ricotta sorgt für einen feineren Geschmack, die Aubergine gibt ein besonderes Aroma.

Das Pesto Rosso alla Norma ist mein Beitrag zum „Schenk-mal-was-Tag“, der am 24.06. stattfinden wird (kein Tag im Jahr ist in beide Richtungen weiter von Weihnachten entfernt) und zu dem Vorwerk bittet, im Rahmen der „Thermomix it yourself“-Aktion leckere Geschenke aus der eigenen Küche beizutragen. Im Folgenden findet Ihr also sowohl eine detaillierte Anleitung, wie das Pesto mit dem Thermomix als auch ohne hergestellt werden kann. In der Rezeptwelt von Thermomix finden sich zudem noch viele andere Ideen und Anregungen, was Ihr lieben Menschen zum „Schenk-mal-was-Tag“ als kleinen Gruß aus der Küche zukommen lassen könnt. Vielleicht ist für den einen oder anderen ja noch eine schöne Idee dabei.

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Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten

Zutaten für das Pesto Rosso (Ergibt etwa ein 125ml Glas):

  • 140 g getrocknete Tomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 ml Olivenöl
  • 50 g Ricotta
  • 1 Aubergine
  • 30 g Butter
  • Zum Servieren: 1 Handvoll frischer Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung im Thermomix:

1 Die Aubergine waschen und die Enden entfernen. In kleine Würfel schneiden.

2 Knoblauch, getrocknete Tomaten, Pinienkerne und Olivenöl in den Thermomix geben und etwa 20 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern.

3 Den Ricotta zugeben und 10 Sekunden auf Stufe 2 unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto entnehmen und den Topf säubern.

4 Die Auberginenwürfel mit der Butter 20 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 dünsten. Die Auberginenpaste mit dem Pesto Rosso verrühren und ggf. final abschmecken.

5 Beim Servieren frischen Basilikum über die Pasta geben.

Zubereitung ohne Thermomix:

1 Die Aubergine waschen und die Enden entfernen. In kleine Würfel schneiden. Knoblauch und getrocknete Tomaten grob hacken.

2 Die Pinienkerne trocken in einer Pfanne rösten. Mit dem Knoblauch, den getrockneten Tomaten und dem Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Ricotta vorsichtig unterheben und das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Die Auberginenwürfel mit der Butter in einer Pfanne braten, bis die Auberginen weich geworden sind. Die Auberginenpaste mit dem Pesto Rosso verrühren und ggf. final abschmecken.

4 Beim Servieren frischen Basilikum über die Pasta geben.

Werbe-Hinweis: Dieser Artikel entstand im Auftrag von Vorwerk im Rahmen der „Thermomix-it-yourself“-Aktion. Im Artikel wird Vorwerk sowie Termomix mehrfach genannt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.
  • Alexander

    Thermomix???

    oh oh ich dachte es handelt sich hier um einen vernünftigen Blog…
    😉AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Tjaja! Du wirst nicht glauben, wie schnell sich ein Thermomix mit seinen Fähigkeiten in eine „vernünftige Küche“ integriert…AntwortenAbbrechen

      • Christine

        Wieso messe ich einen Blog am Einstz eines Küchengeräts? Ich finde diesen Blog wegen der super Rezepte, der Einstellung gegenüber Lebensmitteln, der Wertigkeit des Umgangs mit den Lebensmitteln und der wunderschönen Fotos genial. Und es ist mir völlig egal, mit welchem jeweils passenden Utensil das Rezept gelingt. Warum macht man eigentlich um die Benutzung des Thermomix eine Lebens- und Kochphilosophie?AntwortenAbbrechen

  • Doris Klösges

    Freue mich über ThermomixrezeptAntwortenAbbrechen

  • sieht unglaublich lecker aus! und wunderschöne bilder dazu! werde ich auf jedenfall mal austesten, das rezept ist soeben bei meinen favoriten hinzugefügt :).AntwortenAbbrechen

  • […] bin dann mal kurz in der Küche | Der geht immer : Mandarinen-Käsekuchen auf Maras Wunderland | Pesto Rosso alla Norma auf […]AntwortenAbbrechen

  • Sieht total lecker aus, ich mag Pesto auf Pasta und hab es nie selbs gekocht!AntwortenAbbrechen

  • Christine

    So swchell gemacht und oberleckerAntwortenAbbrechen

Peaches Burger

Am Wochenende wird es warm, Zeit, den Grill herauszuholen. Wer mag, kann sich an dem heutigen leckeren Burger-Rezept versuchen.

Früchte vom Grill mag ich ja sehr gerne: Egal ob Ananas, Mango oder gegrillte Apfelscheiben, es gibt viele Möglichkeiten, Früchte gut zuzubereiten. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Rezept von Stefan Müller, der eine ganze Ananas mit einem speziellen Rub einrieb und diese auf einem Drehspieß montiert einige Zeit über der schmatzenden Glut grillte. Das Ergebnis: Ein süß-fruchtig-aromatisches Dessert vom Grill, das aber auch gut zu einem karibisch inspirierten BBQ gepasst hätte.

Die Pfirsiche für den Peaches Burger (Peaches….da muss ich immer an den mittlerweile uralten Song „Peaches“ der „Presidents of the United States of America“ denken, kennt den noch jemand?) habe ich in Scheiben geschnitten und kurz (1 Minute) von jeder Seite gegrillt. Der Clou: Ich habe zu den Pattys etwas Wodka gegeben, was super zum Fleisch und der Frucht passt. Der Wodka schmeckt nicht stark und drängt sich nicht so extrem in den Vordergrund wie ein Bourbon, gibt dem Burger aber ein zusätzliches, kerniges Aroma.

Mit dem Burger-Rezept nehme ich heute am #foodfriday auf Twitter teil – vielleicht ist für Euch ja die eine oder andere zusätzliche Anregung dabei.

Habt ein feines Wochenende, es soll ja gutes Wetter geben…

Rezept

Zutaten für den Peaches Burger (Für 4 Personen):

  • 4 Buns nach dem Brioche Burger Bun Rezept
  • 2 Pfirsiche
  • 4 Scheiben Bergkäse
  • Etwas Ketchup
  • 4 Blätter Kopfsalat
  • 500 g Rinder-Hackfleisch
  • 200 g Speck, gewolft
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 EL Wodka
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Brioche Burger Buns nach dem Rezept zubereiten.

2 Für die Pattys die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Rinderhack, Speck, Wodka, Zwiebeln und Knoblauch vermischen. Petersilie fein hacken und zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4 Pattys à 175 g formen.

3 Die Pfirsiche waschen, entsteinen und in Scheiben schneiden. Diese sollten etwa 1 cm dick sein.

4 Grill vorheizen. Die Pattys bei 180°C direkter Hitze je 3 Minuten von beiden Seiten anbraten. Nach dem Wenden auf jedes Patty eine Scheibe Bergkäse legen. Nebenbei die Buns aufscheiden und kurz auf den Schnittflächen toasten. Die Pfirsichscheiben von beiden Seiten kurz grillen.

5 Etwas Ketchup auf die untere Hälfte der Buns geben, darauf den Salat, dann das Patty, Pfirsich, etwas Ketchup und zuoberst die obere Hälfte des Buns schichten. Servieren.

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  • Lieber Uwe,
    Deine Burger sind sowieso der Wahnsinn, aber diese Kombination mit Frucht und Fleisch (vor allem Pfirsich) hat es mir angetan – super gute Idee!
    Vielen Dank dafür und liebe Grüße,
    SwanAntwortenAbbrechen

  • muss Swan recht geben, interessante Burger, die du hier zur Schau stellst. Somit werde ich das Rezept ausprobieren und dir Bescheid geben, wie er geschmeckt hat.AntwortenAbbrechen

  • Michael

    Habe den Burger gestern mit selbst gewolftem Hüftsteaks zubereitet. Wir waren zu viert und alle waren restlos begeistert. Einfach nur fantastisch!AntwortenAbbrechen

fenchel-mit-tomatensauce-vom-grill

Endlich Sommer! Nun kann ich meine übrigen Rezepte aus dem Sommerurlaub des letzten Jahres verbloggen, nachdem ich es Ende September letzten Jahres nicht mehr geschafft habe, alle zu veröffentlichen.

Fenchel. Mag ich nicht nur als Salat sehr gerne, sondern auch als Gemüse. Dabei sind meine Erinnerungen an die Knolle alles andere als gut: Meine Mutter bereitete in meinen „early days“ oft ein Gericht zu, das ich fürchtete wie kaum ein zweites: Überbackener Fenchel mit Bolognese-Sauce und Parmesan. Dazu gab’s Kartoffeln, die ich früher auch nicht gerade mit wehenden Fahnen und Pauken und Trompeten verspeiste. Nunja, alles in allem hasste ich dieses Gericht regelrecht. Besonders der Fenchel-Geschmack hatte sich mir dabei sehr negativ in die Geschmacksknospen gebrannt. Aus heutiger Sicht kann ich das kaum mehr verstehen.

Im Urlaub klemmte ich eine Aluschale mit Fenchel-Stücken und Tomatensauce zwischen die Kohlen des Grills. Das ist eine tolle Methode, um zusätzlich zum Fleisch auf dem Grillrost Beilagen zuzubereiten. Der Grill wird also vollflächig ausgenutzt. Besonders schön: Eventuell vorhandener Bratensaft oder Fett tropft von oben nach unten in die Aluschale und steigert so den Geschmack. Das funktioniert übrigens auch astrein mit Kartoffelgratin.

Beim Herausholen des Fenchels aus dem Grill passierte mir dann jenes kleine Malheur, welches zu folgendem Foto führte:

pancetta-zucchini-roellchen-brennender-handschuh

Zum Fenchel mit Tomatensauce passt wunderbar ein langsam geräucherter (oder gegrillter) Fisch, in Italien stilecht Wolfsbarsch, hier in unseren landrattigen Gefilden ein leckerer Saibling oder eine schöne Forelle.

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten Zubereitungszeit, ca. 45-60 Minuten Grillzeit

Zutaten für den Fenchel mit Tomatensauce vom Grill (Für 4 Personen als Beilage):

  • 3 Fenchelknollen
  • 500 ml Tomatensauce
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Etwas Olivenöl
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Rosmarinzweig
  • 3 Salbeiblätter
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • Salz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Etwas Zucker
  • 1 Aluschale oder einen gusseisernen Topf

Zubereitung:

1 Fenchel putzen und vierteln. Zwiebeln und Knoblauch hacken. Die Fenchelsamen in einem Mörser zerkleinern.

2 Die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Tomatensauce zugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

3 Fenchel mit Salbei und Rosmarin in eine Aluschale legen und mit der Tomatensauce begießen.

4 Bei der Zubereitung auf einem Holzkohlegrill kann die Aluschale zwischen die Kohlen gelegt werden, so dass sich diese rechts und links der Schale befinden – der Fenchel mit Tomatensauce eignet sich daher wunderbar als Beilage zu Gerichten, die indirekt zubereitet werden. Der Fenchel braucht etwa 1 Stunde, bis er gar ist. Bei der Zubereitung auf einem Gasgrill sollte die Schale in der indirekten Zone zubereitet werden. Sollte der Gasgrill keine indirekte Zone besitzen, gibt es einen Trick: Eine große Aluschale umgedreht (mit dem Deckel nach oben) auf den Rost legen und darauf bei moderater Hitze den Fenchel garen.

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Lachs-Tatar mit Miso-Mirin-Marinade und grünem Spargel

Grüner Spargel, leicht in Sesamöl angebraten und dazu ein Lachs-Tatar mit Miso und Mirin mariniert – es gibt wenig besseres für einen lauen Sommerabend.

„Uwe, wo bleiben die Fotos von der neuen Küche?“ höre ich momentan auf allen Kanälen und jaaaaaa, Ihr habt ja recht, ich bin hier etwas im Verzug. Seit einer Woche steht das gute Stück, seit einer Woche räume ich ein, um und justiere. Es braucht eben seine Zeit, bis alles den perfekten Platz gefunden hat.

Da es in dieser Phase in der Küche eher noch aussieht wie bei Hempels unterm Sofa, habe ich bislang auf Fotos verzichtet. Eines hätte ich aber dennoch im Angebot, mit dem Handy aufgenommen, etwa eine halbe Stunde, nachdem die Handwerker das Haus verlassen hatten:

kueche-das-erste-foto

Eigentlich hat alles sehr gut geklappt, einziger Umstand, der meine Stimmung noch etwas trübt: Das Induktionskochfeld war nach Einbau defekt und befindet sich aktuell in der Reparatur. Wenn alles gut geht, ist diese aber in dieser Woche abgeschlossen und dem Normalbetrieb steht nichts mehr im Wege. Und dann werde ich Euch meine neue Spielwiese auch gerne im Detail vorstellen.

Aber auch ohne Kochfeld ist das Arbeiten wieder deutlich einfacher geworden. Arbeitsflächen, Equipment und vor allem die Spüle ermöglichen mir wieder ein paar erste Schritte. Als erstes (richtiges) Rezept aus der Küche möchte ich Euch heute nochmals meinen Lachs-Tatar präsentieren, diesmal aber nicht mit einem Rettichsprossen-Salat, sondern mit gebratenem grünen Spargel. Die Inspiration dazu habe ich von Fabio Haebel, der letztens nicht nur sein eigenes Buch veröffentlicht sondern auch einen Rinder-Tatar mit gebratenem Spargel gezeigt hat.

Miso und grüner Spargel passt hervorragend, und Fisch funktioniert zu den grünen Stangen ebenfalls prächtig. Das Gericht eignet sich gut als kleine Vorspeise oder als leichtes Gericht für heiße Tage.

Lachs-Tatar mit Miso-Mirin-Marinade und grünem Spargel

Lachs-Tatar mit Miso-Mirin-Marinade und grünem Spargel

Rezept

Dauer: 30 Minuten Zubereitungszeit, etwa 60 Minuten zum Marinieren

Zutaten für den Lachs-Tatar mit Miso-Mirin-Marinade und grünem Spargel (Für 4 Personen als Vorspeise):

  • 500 g grüner Spargel
  • Etwas Sesamöl
  • 300 g Lachsfilet ohne Haut, Sushi-Qualität
  • 5 EL Mirin
  • 1 EL Miso-Paste
  • 1/2 EL Kokosblütenzucker
  • Etwas gemahlene Chili
  • Evtl. etwas Salz
  • 1 Handvoll frischer Koriander

Zubereitung:

1 Gräten im Lachsfilet mit einer Grätenzange entfernen. Den Lachs mit einem scharfen Messer in sehr kleine Würfel schneiden.

2 Miso mit Mirin, Kokosblütenzucker und Chili verrühren. Ggf. mit etwas Salz abschmecken. Koriander hacken und mit der Paste unter den Lachs heben. Etwa 60 Minuten im Kühlschrank marinieren.

3 Derweil den grünen Spargel waschen. Die Enden an der Sollbruchstelle abknipsen. Den Spargel schräg in Stücke schneiden.

4 Den grünen Spargel in etwas Sesamöl rundherum braten, salzen.

5 Den Lachs-Tatar anrichten und den grünen Spargel darauf verteilen.

Tipp: Ich habe Zwiebelsprossen darüber verteilt, Koriander passt aber ebenso.

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  • Schönes leckeres Gericht. Bei mir darf der Lachs ruhig etwas grober gehackt werden!

    VG SaschaAntwortenAbbrechen

  • Das sieht echt lecker aus und passt super in den aufkommenden Sommer!
    Wir bekommen auch bald eine neue Küche. So viel Platz wie du (ihr) haben wir zwar bei weitem nicht, aber wenigstens haben wir dann genug Stauraum … momentan sind ja auch in allen anderen Zimmern irgendwelche Küchenutensilien verstaut 😉
    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • BR

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