Pastéis de nata

Solltet Ihr für den Sonntagnachmittags-Kaffee noch eine Idee und Inspiration benötigen, so habe ich hier etwas für Euch: Ihr braucht nur Blätterteig, Sahne und ein paar Eigelb.

Die portugiesische Küche ist bei mir wahrlich selten zu Gast. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mir selbst bei scharfem Nachdenken auf Anhieb nur Bacalhau und Caldo verde als typische portugiesische Gerichte einfallen.

Dabei ist mir die Art zu kochen durchaus sympathisch: Die Portugiesen stehen seit jeher auf Suppen und Eintöpfe sowie fangfrische Fischgerichte, was ich beides sehr gerne mag. Zudem finde ich die Mentalität, aus vielen kleinen Speisen, die in kleinen Schüsseln auf den Tisch gestellt werden, ein gemeinschaftliches Essen zu gestalten, sehr reizvoll.

Die Pastéis de nata basieren auf einem sehr alten Rezept, nach dem wohl schon vor dem 18. Jahrhundert gebacken und genossen wurde. Die erste richtige Erwähnung mit konkreter Jahreszahl stammt aus dem Jahre 1837, als eine Patisserie in einem Stadtteil Lissabons begann, die Pastéis de nata unter dem Namen Pastéis de Belém zu vertreiben.

Dabei handelt es sich um einfache Blätterteig-Törtchen, die mit einem Sahnepudding bestehend aus Sahne, Eigelb und Speisestärke, gefüllt werden. Bestreut mit einer Mischung aus Puderzucker und Zimt sind die Törtchen ein echter Leckerbissen und ganz, ganz schnell verzehrt. Auf Pudding-Füllungen stehe ich sowieso – ich kann mich noch gut daran erinnern, als mir meine Frau zum ersten mal Muffins mit einer Vanille-Pudding-Füllung vorsetzte. Lange überlebten die Jungs nicht…

Habt einen feinen Sonntag!


Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten Zubereitungszeit, ca. 20 Minuten Backzeit

Zutaten für Pastéis de nata (Ergibt etwa 10 Stück):

  • 250 g Blätterteig
  • 1 TL Speisestärke
  • 250 ml Sahne
  • 75 g Zucker
  • 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 4 Eigelb
  • Etwas Puderzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Etwas Butter zum Fetten der Muffin-Form

Zubereitung:

1 Zunächst die Hälfte der Sahne mit der Speisestärke gut verrühren, sodass keine Klümpchen übrig bleiben. Restliche Sahne, Zucker und Zitronenschale in einem Topf langsam erwärmen bis die Sahne zu dampfen beginnt, aber noch nicht kocht.

2 Eigelb zugeben und gut rühren, die Flüssigkeit darf nicht kochen. Sahne-Stärke-Mischung zugeben und rühren, bis die Masse eindickt. Abkühlen lassen.

3 Derweil den Blätterteig auslegen und etwa 10x 10 cm große Kreise ausstechen. Eine Muffin-Form mit Butter fetten und die Teigkreise einpassen. Mit einer Gabel den Teigboden einstechen.

4 Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

5 Den Teig zur Hälfte mit der Sahne-Mischung füllen und im Backofen etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen. Zimt und Puderzucker vermischen und die Törtchen damit bestreuen.

Quelle: Chefkoch-Magazin

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  • Diese Teilchen sind einfach nur grandios, vor allem, weil sie auch so schnell zu backen sind. Irgendwo in einem Blog habe ich die schon mal gesehen und mir abgespeichert. Aber bei einer ellenlangen Nachkochliste verliert man auch leicht den Überblick. Danke fürs Erinnern und einen schönen Sonntag.AntwortenAbbrechen

  • In den Pfingstferien geht es für mich nach Portugal – ich kann es kaum erwarten diese berühmten Gebäckstücke vor Ort auszuprobieren. Bis dahin versüße ich mir die Wartezeit mit deinem Rezept. Vielen Dank und noch einen schönen Sonntag! MiriamAntwortenAbbrechen

Lachs-Ravioli mit Limonen-Beurre-Blanc und Fenchelkraut

Fischzeit! Die Tageskarte spuckt heute mit Lachs gefüllte, selbst gemachte Ravioli aus, die in einer *ähem* leichten Beurre Blanc baden und mit ein wenig Fenchelkraut garniert sind.

Puh, da habe ich gerade noch einmal die Kurve gekriegt. Meine Nudelmaschine war beleidigt und ziemlich eingeschnappt, weil sie den Eindruck hatte, ich mag das Sous-vide-Becken viel lieber, und seit der Thermomix im Regal steht, würde ich sie ja keines Blickes mehr würdigen.

Also, raus aus der Kummerecke. Den Edelstahl sanft mit einem Mikrofasertuch auf Hochglanz bringen. Leicht mehlen, dann langsam und vorsichtig Teigbahnen ausrollen (Wo ist eigentlich dieser dritte Arm, wenn man ihn braucht?!?).

Die Füllung feierte ihre Premiere in meiner Küche: Bisher hatte ich mich noch nicht an einer Fisch-Füllung aus Lachs für Ravioli versucht. Die Farce ist dabei sehr schnell hergestellt: Der Fisch wird mit etwas Sahne, Fenchel und Fenchelsamen in einem Mixer verarbeitet und anschließend abgeschmeckt.

Bislang habe ich meine Ravioli eher umständlich zubereitet: Nachdem ich die zweite Teigplatte auf die Füllung und erste Teigplatte gelegt und festgedrückt hatte, habe ich ein Lineal und ein Teigrädchen benutzt, um mehr oder weniger quadratische Ravioli herzustellen. Das dauert nicht nur lange, sondern fördert auch eher ungleichmäßige Resultate zu Tage.

Ich habe mir daraufhin vor einigen Wochen einen Ravioli-Ausstecher gekauft. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Formen, mit geraden oder geriffelten Kanten, rund, quadratisch oder eckig. Ich kann Euch nur empfehlen, einen solchen Ausstecher zu besorgen – er erleichtert das Leben ungemein. Und wenn Ihr so wie ich darauf steht, wenn die Raviolis nahezu identisch aussehen, so führt an dem Ausstecher kein weg vorbei.

Ausser Ihr wollt Eurer Nudelmaschine etwas Besonders gönnen und investiert in einen Ravioli-Aufsatz. Hat jemand von Euch ein solches Teil? Das funktioniert in etwa so: Teigplatten und Füllung werden in den Aufsatz gegeben, dann wird gedreht und unterhalb des Aufsatzes kommen wie durch Zauberhand fertige, gefüllte Raviolis heraus. Funktioniert das gut? Das würde mich sehr interessieren.

Die Sauce zu den Raviolis ist eine Neuinterpretation einer alten Bekannten: Ich habe Beurre Blanc, die ich schon öfters zu Fisch serviert habe (Zander mit Kohl und Kartoffeln, Zander mit Vanille-Beurre-Blanc), mit wenig Zitronensaft verfeinert. Reicht. Schmeckt. Macht Lust auf Nachschlag.

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Rezept

Dauer: Ca. 90 Minuten, wenn der Nudelteig selbst gemacht wird.

Zutaten für die Lachs-Ravioli mit Limonen-Beurre-Blanc und Fenchelkraut (Für 4 Personen):

Für den Nudelteig:

Für die Füllung:

  • 600 g Lachsfilet ohne Haut
  • 1 Fenchel
  • 200 ml Sahne
  • 1 TL Fenchelsamen
  • Salz, Pfeffer

Für die Limonen-Beurre-Blanc:

  • 2 Schalotten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200ml Weißwein
  • 100g Crème Fraîche
  • 200g Butter (kalt)
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Nudelteig nach Anleitung herstellen.

2 Für die Farce eventuell verbliebene Gräten aus dem Lachs entfernen. Den Lachs in kleine Würfel schneiden. Den Fenchel waschen und das Grün entfernen und aufheben. Den Strunk entfernen und den Fenchel in kleine Würfel schneiden.

3 Fenchelsamen, Lachs, Fenchel und Sahne in einem Mixer zu einer cremigen Farce verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Den Nudelteig mit einer Nudelmaschine zu Teigplatten walzen – ich walze bis zur vorletzten Stufe. Das Ei vermischen. Auf eine Bahn im Abstand von ca. 3 cm mit zwei Teelöffeln Füllmasse platzieren. Den Nudelteig mit Ei einstreichen und eine zweite Teigbahn darauf legen. Vorsichtig festdrücken und mit einem Ravioli-Ausstecher ausstechen. Auf einem mit Hartweizengrieß bestreuten Blech/Brett zwischenlagern. Für 4 Personen braucht Ihr etwa 24 Ravioli, bei mir wurden es mit diesen Mengen knapp 30.

5 Wasser zum Kochen bringen.

6 Derweil für die Beurre Blanc die Schalotten fein hacken. Die Schalotten zusammen mit dem Lorbeerblatt und dem Weißwein in einer Kasserolle aufkochen und stark reduzieren lassen. Danach die Schalotten und das Lorbeerblatt abseihen. Den Weinsud auffangen. Mit der Crème Fraîche verrühren und bei moderater Hitze die Butter nach und nach einrühren, bis die Beurre Blanc eine sämige, dicke Konsistenz besitzt. Die Sauce darf nicht mehr kochen! Zum Schluss etwas Zitronensaft (1 EL) zugeben und ggf. abschmecken.

7 Die Ravioli etwa 3 Minuten im Salzwasser kochen. Entnehmen, abtropfen lassen und kurz in der Limonen-Beurre-Blanc durchschwenken. Mit Fenchelgrün und Pfeffer servieren.

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  • Tina

    Nachdem bei mir seit dem Einzugs des Thermomix meine Kitchenaid die beleidigte Leberwurst war, habe ich ihr den Raviolimakeraufsatz gegönnt und ich muss sagen, ich bin begeistert.So schnell und einfach habe ich noch nie Raviolis gefüllt.Es braucht natürlich auch erst ein bisschen Übung (Füllmenge und Länge der Bahnen damit die Raviolis nicht auseinanderreissen wegen des Gewichts etc.) aber wenn man es erst mal raushat macht es wirklich Spass.AntwortenAbbrechen

  • Ich kenne viele gängigen Ravioliaufsätze für Nudel- und Küchenmaschinen, sie funktionieren, ja. Aber. Sie sind mir viel zu klein, sprich die Ravioli werden zu winzig, egal ob Kitchen Aid, Kenwood oder Marcato-Nudelmaschine. Ich mache sie mit einem Raviolibrett, das geht ruck zuck und sie haben eine angenehme Größe. Die Ravioliaufsätze eignen sich meiner Meinung nach eher für Desserravioli. Als Ersatz für den dritten Arm empfehle ich Dir einen Motoraufsatz, nie war nudeln schöner :)AntwortenAbbrechen

  • Ich habe damals mit der handbetriebenen Nudelmaschine auch einen Ravioli-Aufsatz gekauft. Er funktioniert nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Vielleicht fehlt mir die Geduld oder die Sorgfalt, aber man kann die äußere Reihe eigentlich wegwerfen, denn es gelingt mir einfach nicht, die Päckchen zu schließen. Ein Beispielfoto gibt’s hier: http://dreiminutenei.de/selbstgemachte-ravioli-mit-walnuss-ricotta-fuellung/AntwortenAbbrechen

  • So sehr gehen die Präferenzen auseinander. Ich hab vor kurzem Ravioli mit einem Ausstecher gemacht und hab halb die Krise bekommen wie lang das gedauert hat.
    Von dem nicht unerheblichen Kraftaufwand die Nudeln auszustechen fang ich gar nicht erst an…
    Ich werde mir wahrscheinlich auch so ein Raviolibrett besorgen wie von Astrid empfohlen.

    Nichts desto trotz hört sich das Rezept sehr lecker an!AntwortenAbbrechen

  • Martina K.

    Den dritten Arm vermisse ich beim Nudeln auch! Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass Kinderhände da nicht wirklich hilfreich sind… Aber dein Rezept liest sich toll! Leider bin ich hier die einzige, die Fenchel mag.
    Liebe Grüße
    MartinaAntwortenAbbrechen

  • Die sehen ganz hervorragend aus! Vielleicht sollte ich mich auch mal an eine Fischfuellung wagen… Ich besitze einen Ravioliaufsatz für die Nudelmaschine, den ich exakt ein Mal verwendet habe. Die Ravioli waren mir zu klein und schlossen nicht richtig. Ich greife seitdem auf Plätzchen Ausstecher zurück. Das funktioniert für meine Zwecke wunderbar.AntwortenAbbrechen

  • Deine Raviolis sehen ganz fantastisch aus! Ich persönlich benutze ein Raviolibrett, Teigblatt drauf, Füllung rein, 2. Teigblatte drüber und mit dem Mininudelholz drüberrollen und fertig sind wohlgeformte, gleichmässige Ravioli. Man hat auch keine Probleme mit Luft in den Ravioli und ein Ei zum Binden benötige ich eigentlich auch nie…Die Ausstecher finde ich grundsätzlich auch sehr schön, habe aber das Gefühl es ist mehr Bastelarbeit als mit dem Brett?! Mit dem Ravioliaufsatz für die Nudelmaschine von Atlas bin ich nicht klargekommen, außerdem waren mir die Formen zu klein.Viele Grüße aus Hamburg!AntwortenAbbrechen

  • […] dem Spargeltraum gab es Uwes Zitronen-Beurre blanc und Lachsfilets. Das Ganze habe ich mit Bourbon-Pfeffer garniert. Bourbon-Pfeffer wächst in den […]AntwortenAbbrechen

Blutorangen-Radicchio-Salat mit Pecorino und Radieschensprossen

So, Zeit für Salat. Nach dem Osterwochenende tut uns allen wohl ein wenig Zurückhaltung gut, doch bitte ohne auf geschmackliche Hochgenüsse zu verzichten.

„Uwe“, setzt meine Frau regelmäßig an, wenn wieder einmal ein Salat auf dem Tisch steht, „Du musst Deine Salat-Kreationen viel öfter auf den Blog bringen. Besonders die Salatsaucen!“. „Mmmhm“ entgegne ich ihr meist kauend. Tatsächlich landen sehr wenig Salate hier in meiner Rezeptesammlung, obwohl ich recht viele davon zubereite.

Ich denke mir oft, dass Salate ja kein Hexenwerk sind, und sehr einfach zubereitet werden können. Da braucht’s doch keine Anleitung dafür. In den letzten Wochen habe ich mich bei diversen Gelegenheiten mit Lesern unterhalten können, und oft kam dabei der Wunsch nach frischen, knackigen Salatrezepten durch. Und besonders nach genauen Anleitungen für die Herstellung von Vinaigrettes und Salatsaucen. Deswegen möchte ich die Gunst der Stunde nutzen und einmal hier in die Runde fragen:

Wollt Ihr mehr Salat-Rezepte und Anleitungen für Vinaigrettes und Salatsaucen auf dem Blog lesen?

Ich freue mich sehr darüber, wenn Ihr dazu einen Kommentar hinterlasst. Als kleine Motivation verlose ich unter allen Kommentatoren eine dreiteilige Probierbox mit Sojasaucen von Kikkoman (Die Teilnahmebedingungen finden sich unten am Ende des Beitrages).

Das heutige Rezept kombiniert die bitteren Aromen des Radicchio, den ich besonders gerne lauwarm und leicht gebraten mag, mit der Süße von reifen Blutorangen, den salzigen Noten eines jungen Pecorino und der leichten Schärfe zarter Radieschensprossen.

Die Vinaigrette ist ein Klassiker und besteht aus Balsamico, Senf, Honig und Öl. Die Emulsion wird so klassischerweise oft zu Tomaten-Mozzarella-Salat gereicht und ist keinesfalls mit den unsäglichen Crema di Balsamico-Vergewaltigungen so vieler Bistro-Salatteller zu vergleichen.

Hinweis zur Verlosung: Wenn Ihr an der Verlosung teilnehmen wollt, so hinterlasst einfach bis Dienstagabend, 07.04.2015, 23:59 Uhr einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail-Adresse. Der Gewinner wird unter allen Kommentatoren ausgelost, per E-Mail angeschrieben und benachrichtigt. Ab Eingang der E-Mail hat der Gewinner dann drei Tage Zeit, mir seine Adresse zu übermitteln. Nach Ablauf der drei Tage wird ein neuer Gewinner ausgelost. Bitte beachtet, dass ich nur an eine Postadresse in Deutschland verschicke.

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für den Blutorangen-Radicchio-Salat mit Pecorino und Radieschensprossen (Für 2 Personen):

  • 1 Radicchio
  • 2 Blutorangen
  • 50 g Pecorino
  • Radieschensprossen
  • Etwas Rapsöl

Für die Vinaigrette:

  • 2 EL Aceto Balsamico di Modena
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Rapsöl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Radicchio waschen, den Strunk entfernen und in Spalten schneiden. In etwas Rapsöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne anbraten. Der Radicchio sollte nicht zu braun werden.

2 Die Blutorangen schälen und in Scheiben schneiden, den austretenden Saft dabei auffangen und zur Vinaigrette geben. Die Scheiben sollten weniger als einen halben Zentimeter dick sein. Den Pecorino in dünne Scheibchen hobeln. Die Radieschensprossen waschen.

3 Für die Vinaigrette Essig, Senf, Honig und Pfeffer in eine Tasse geben und vermischen. Dann das Öl in dünnem Strahl unter Rühren zugeben, bis eine Emulsion entstanden ist. Mit Salz abschmecken. Die Vinaigrette mit dem Radicchio gründlich vermischen.

4 Radicchio in einer Schüssel mit den Blutorangen anrichten, Pecorino und Sprossen darüber streuen und servieren.

Tipp: Dazu passt geröstetes Brot.

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Werbe-Hinweis: Im Artikel wird Kikkoman genannt und eine Probierbox Sojasaucen verlost. Die Probierbox wurde mir freundlicherweise für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.
  • Kasia Pohl

    Lieber Uwe, ich stimme Deiner Frau zu: bitte regelmässig Salatrezepte inklusive Vinaigrette posten:) Ich esse sehr gern Salate oder einen Mix aus Salaten und Gemüse oder Veggie Bowls mit einer Sättigungsbeilage wie gerösteter Buchweizen, Quinoa, Graupen oder Hirse. Dazu probiere ich immer wieder neue Saucen oder Vinaigrettes aus.

    Ich verzichte freiwillig auf die Teilnahme an dem Gewinnspiel, ich wohne jetzt in Ireland und das Porto wäre ich glaube sehr teuer;)

    Liebe Grüße und frohe Ostern!
    KasiaAntwortenAbbrechen

  • Eindeutiges Ja! Ich freu mich immer über neue Anregungen, auch oder gerade weil sie kein Hexenwerk sind. Aber oft macht man halt doch immer wieder die gleichen Kombinationen, da kann etwas Abwechslung nicht schaden :). Liebe Grüße, KathiAntwortenAbbrechen

  • Jaaa, sehr gerne nehme ich deine Salat-Rezepte, ich freue mich immer über Anregungen.
    (dies schreibe ich dir einfach nur so – ohne Teilnahme an der Verlosung)AntwortenAbbrechen

  • Für mich als Vegetarierin sind Salate ja mehr als nur Beilage, sondern oft mal ne komplette Hauptmahlzeit. Also ja, gerne mehr Salat-Rezepte :)AntwortenAbbrechen

  • Wolf

    Mehr Salat! Immerdoch gerne :)
    Gerne mach ich auch beim Gewinnspiel mit.AntwortenAbbrechen

  • Claudia Rautenberg

    Sehr gern bin ich an Salatrezepten interessiert. Die Bikinifigut schreit geradezu danach :)Und in Verbindung mit einem Gewinnspiel natürlich noch viel lieber. Herzliche Grüße ClaudiAntwortenAbbrechen

  • Peter

    Ich liebe Salate, insbesondere in Kombination mit Frucht – z.B. Eichblattsalat mit grünem Spargel, Ziegenfrischkäse, Erdbeeren und Pinienkernen. dazu eine einfache Vinaigrette und leckeres Brot. So einfach kann das Leben sein…

    Tatsächlich teile ich jedoch Deine Einschätzung – Salate sind kein Hexenwerk. Einfach mit offenen Augen und etwas Phantasie über den Wochenmarkt, alles zusammenwerfen – fertig.

    Und auch, wenn ich im Vergleich zu den Co-Kommentatoren hier als Außenseiter auftrete: der Salat ist eine klasse Vorspeise, eine super Begleitung und ja, manchmal auch solo ganz hervorragend. Aber ganz ehrlich: ich will Fleisch, am Liebsten Burger!AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,
    ich würde mich sehr über weitere Salat-Kreationen freuen – insbesondere, wenn es so ausgefallene sind wie diese hier!
    Schöne Rest-Ostern :)AntwortenAbbrechen

  • Martina K.

    Ja! Salatrezpte sind immer gut! Da darfst du uns gerne öfter mit bereichern.
    Liebe Grüße
    MartinaAntwortenAbbrechen

  • Stefanie Schneider

    Bitte unbedingt gute Salatrezepte!AntwortenAbbrechen

  • Tobias

    Guten Abend Uwe,
    auch ein klares JA, bitte mehr davon, aus München.
    Viele Grüße
    TobiasAntwortenAbbrechen

  • Jutta

    Na klar möchte ich auch gerne Salate & Dressings auf Deiner Seite lesen und nachmachen oder zumindest mich davon inspirieren lassen! Dieser hier ist bis auf die Radieschensprossen ein Klassiker in unserer Küche! Und über neue Dressings freut sich die ganze Familie. Lieben Gruß JuttaAntwortenAbbrechen

  • Fagotia

    Lieber Uwe, freue mich auch über neue Anregungen in Richtung Salat. Beste Grüße, FagotiaAntwortenAbbrechen

  • süni

    Ja, Salate sind immer gut. Wir lieben Salate. Ich habe deine Anregung aufgegriffen und auch im “Salatbuch” meiner Tochter gestöbert. Ich könnte mehr machen, mehr variieren.
    Da wären deine Ideen und Anregungen mehr als recht.
    Thema Vinaigrette: auch da hat sich eine Art Standard eingeschlichen, so etwa drei Typen.
    Also Salatkreationen und tolle Fotos wären genau richtig für den Frühling, den Sommer, den Herbst. Und erst Wintersalate mit Rosenkohl z.B. oder Rotkraut, oder … ;-)
    Herzliche Grüße
    süniAntwortenAbbrechen

  • Cornelia

    Sehr gerne mehr Salatrezepte! Vor allem wenn es jetzt auf den Sommer zugeht und man gerne etwas Leichtes essen möchte.
    Herzliche Grüße
    CorneliaAntwortenAbbrechen

  • Daniela

    Ja, lieber Uwe! Bitte! Ich koche ganz ok (nicht auf deinem Niveau, aber es macht mir meist viel Spaß und ich bin glücklich, wenn es gelingt und schmeckt), aber Salatsaucen und Vinegrettes kann ich einfach nicht. Ich hatte mal so eine Flasche, in die man die Zutaten bis zu den außen markierten Linien gießen konnte, dann schütteln und fertig war das Dressing. Damit war es echt ganz lecker. Auch in vielen Rezepten steht drin, wie das Dressing geht…aber irgendwie so allein klappt das nicht. Ich weiß schon, Öl-Essig 3:1, Qualität von Öl und Essig entscheidend usw. So ein ganz schlichtes Öl-Essig-S-P-Dressing ist lecker, aber es gibt so viele Möglichkeiten. Wir haben neulich in einem Restaurant einen Spinatsalat gegessen, der in viel Dressing schwamm – es war perfekt. Ich schätze, Tahin war drin, aber es hat auch nach Huhn geschmeckt. Und Sahne? Egal, für den Spinatsalat war es perfekt, auch, dass es so viel war. Wenn du also deine Dressings hier reinstellen würdest, würde ich die dann ausprobieren und in mein Repertoire übernehmen. Ich ess zu selten Salat, weil es mich frustet, diese ganze Schnippelei und Wascherei von dem Grünzeug, das ich dann mit einem 0-8-15-Dressing versaue…Also, ja, bitte!AntwortenAbbrechen

Grillen - Das Buch [Rezension]

Es dürfte nicht unbemerkt geblieben sein, dass ich mich im letzten Jahr sehr ausführlich mit dem Thema Grillen auseinander gesetzt habe. Pünktlich zum Saisonstart habe ich daher eine neue Buchempfehlung für Euch: „Grillen – Das Buch.”

Moment mal: Habe ich eben Saisonstart geschrieben? Es ist immer Grillsaison. Egal ob Sommer oder Winter, grillen geht immer. Klar ist aber auch, dass es im Sommer einfach gemütlicher und geselliger ist, gemeinsam am Bratwurstbratgerät zu stehen, ein Bierchen oder einen gekühlten Rosé zu schnabulieren und mit guten Freunden in den Abend hineinzuleben.

Passend dazu ist seit kurzem ein neues Grillbuch auf dem Markt, das sich auf die Fahne schreibt, für alle geeignet zu sein – also für “Anfänger, Angeber oder Experten”. Bei dererlei unspezifischer Ansprache wird mein Marketingherz sofort skeptisch, lernt man doch sehr bald, dass die Zielgruppe für ein Produkt nicht zu breit gewählt werden sollte.

Grillen - Das Buch [Rezension]
Grillen - Das Buch [Rezension]

Die Zielgruppe der Anfänger wird durchweg gut bedient. Wenn Ihr Euch also in dieser Saison zum ersten Mal an die Grills wagen wollt, so findet Ihr in diesem Buch nicht nur Rezepte, sondern auch viele Informationen rund um die richtige Grillausstattung und die Warenkunde zu Rind, Schwein, Geflügel, Fisch und Grill-kompatibles Obst und Gemüse. Zusätzlich bietet das Buch eine solide Basis für Dips, Rubs und Marinaden, die etwas fortgeschritteneren Grillgerichten den entscheidenden Twist verpassen und meiner Meinung nach in keinem Grillbuch fehlen dürfen.

Die Rezepte selbst reichen von Klassikern wie dem obligatorischen Burger (leider ohne eigenes Bun-Rezept), gutem Rumpsteak, Saté-Spießen und Pulled-Pork bis hin zu Spare-Ribs. Die Angeber werden mit im Ganzen gegrilltem Jungschweinerücken, gegrillten Beinscheiben, Involtinis, Nuss-Polenta-Schnitten und den wirklich tollen Beilagen bedient: Diese reichen von Paprikasalsa über gegrillte Gurken mit schwarzen Bohnen, Pfeffermelone bis hin zu Texas-Marinade und würzigem Popcorn. Für Experten habe ich dagegen nichts gefunden. Dennoch: Das Buch liefert sehr viele tolle Anregungen für ungewöhnliche Grillgerichte, mit denen der lauschige Abend sicher zu einem schönen Erlebnis für alle Beteiligten und geladenen Gäste werden wird.

Grillen - Das Buch [Rezension]
Grillen - Das Buch [Rezension]

Ich selbst habe im Rahmen der Vorbereitung für diese Rezension Lammkoteletts zubereitet, zu denen ich leckere Grillkartoffeln mit Kräutermarinade und eine fantastische Apfel-Aioli gereicht habe. Die Anleitung für Koteletts und Aioli stammte aus dem Buch und war nicht nur einfach zu verstehen und nachzumachen, sondern hat auch noch ganz fantastisch geschmeckt. Besonders die Apfel-Aioli kann ich Euch schon jetzt wärmstens ans Herz legen – diesen Dip wird’s bei mir über den Sommer sicher noch öfter geben. Das Rezept hierfür folgt wohl im Laufe der nächsten Woche.

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Bei „Grillen – Das Buch“ handelt es sich nicht nur um ein inhaltlich schönes und inspirierendes Werk, sondern auch um ein schön gestaltetes Buch. Sowohl die Fotografien der Gerichte als auch das generelle Layout sprechen mich an und machen doppelt Appetit: Einmal auf die Gerichte und einmal auf die nächsten Seiten.

Ich kann das Buch all jenen bedenkenlos empfehlen, die auf der Suche nach einem guten, soliden Grillbuch mit handwerklich guten Rezepten und Kombinationen abseits von Nudel- und Kartoffelsalat suchen. Anfänger und Fortgeschrittene werden ihren Spaß damit haben, für Grill-Experten finden sich doch eher wenig neue Erkenntnisse oder Inspirationen. Was aber nicht wirklich ein Manko ist.

Grillen – Das Buch
Edeka Verlagsgesellschaft
200 Seiten
ISBN-10: 300047840X
ISBN-13: 978-3000478406

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

Grillen - Das Buch [Rezension]

Ein paar Grillrezepte

Burger mit Radicchio, Scamorza und Mango-Chutney

Es gab hier schon viel zu lange keinen Burger mehr! Deswegen gibt’s heute eine fruchtig-würzige Variante mitWeiter zum Rezept >>

Schweinebraten vom Grill mit Bourbon-Ahorn-Mob und lauwarmen Kürbissalat [Maple Week]

Der dritte Teil der “Maple Week“ beschäftigt sich mit dem amerikanischen Volkssport Nummer 1: Dem BBQ. Ich gebeWeiter zum Rezept >>

Gegrillter Ziegenkäse in der Mandel-Hülle mit Heidelbeer-Ragout

Das Dessert eignet sich für alle, die ohne großen Aufwand eine leckere Zugabe vom Grill zaubern und die Gäste mitWeiter zum Rezept >>

Werbe-Hinweis: Die Rezension erfolgte im Auftrag der EDEKA Verlagsgesellschaft. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

Fettuchine mit Cashew-Spinat-Rote-Bete-Pesto

Ungewöhnliche Kombinationen haben eine besonders große Anziehungskraft, der ich mich selten entziehen kann. Geröstete Cashew-Kerne, gedämpfter Spinat und gebratene Rote Bete: “Bassd scho“, wie der Franke sagt.

Ein großer Nudeltopf steht auf der Kochinsel und brodelt dampfend vor sich hin. Im Topf hängen vier Siebe, in die der Koch nach und nach frische Nudeln für das kurze Bad im kochenden Wasser füllt. Heute gibt es Fettuchine, jene schmalen Bandnudeln, die sich so wunderbar für die Aufnahme eines tomatigen Sugos oder Pestos eignen.

Neben dem großen Topf hat Paolo verschiedene Pfannen auf den Gasflammen platziert, in denen die Saucen für verschiedene Sorten Pasta oder das vorgegarte Risotto köcheln. Die Dunstabzugshaube verrichtet angenehm rauschend ihren Dienst und sorgt dafür, dass der kleine Raum einigermaßen frei von zu starken Gerüchen bleibt. Ich befinde mich im Esscafé, einem kleinen italienischen Restaurant im Herzen von Erlangens Osten, dem Röthelheimpark.

Das Restaurant besteht aus einem einzigen Raum, der zur Hälfte vom Bar- und Küchenbereich eingenommen wird. In der Mitte des Barbereichs steht die Kochinsel, auf der Paolo gemeinsam mit seinem Sohn seine mediterranen Köstlichkeiten zubereitet. Das Esscafé ist mittags rappelvoll, um 12 Uhr ist es schwierig, einen freien Platz zu bekommen. Viele Menschen machen hier Mittagspause und nutzen die Zeit, um für 6 bis 9 Euro Pasta, Risotto, Salate, Fleisch- oder Fischgerichte zu sich zu nehmen.

Esscafé Erlangen

Um die Kochinsel herum herrscht hektische Betriebsamkeit: Zwei Servicekräfte richten an, nehmen Bestellungen auf, schenken Getränke aus und kümmern sich um die knapp 20 Gäste, die sich heute rund um die Bar und an den wenigen Tischen tummeln. Ich hatte Glück, denn an der Bar war für mich alleine gerade noch ein Platz frei. Mein Vormittag war arbeitsreich, viele Termine bestimmten die letzten vier Stunden. An solchen Tagen nutze ich die Mittagspause gerne, um eine Stunde zu entspannen. Mich dem Trubel zu entziehen. Mich zurückzuziehen. Alleine. Die Bedienung kennt mich schon und wundert sich nicht mehr über den Typen, der mit Kopfhörern allein an der Bar sitzt, Paolo bei der Arbeit zusieht und meistens Risotto oder die Tagespasta mit einem Glas stillen Wasser bestellt.

Die Musik im Ohr kapselt mich vom Rest der Welt ab, schottet mich vom Surren der Dunstabzugshaube, dem Gemurmel der vielen Stimmen und dem Klirren der Teller ab. Ich habe Pause.

Heute hat Paolo als letzten Punkt auf der Wochenkarte ein Pesto, das meine Aufmerksamkeit erregt: Vollkorn-Nudeln, Cashew-Nüsse, Rote Bete und Spinat, zusammen, als Pesto. „Wow“, denke ich, „das muss ich probieren“. Ich werde nicht enttäuscht, die Pasta ist gut abgeschmeckt und das Pesto hat nichts von dem befürchteten erdigen Aroma. Die Rote Bete ist geraspelt und wohl roh gebraten, Nüsse und Spinat sind nicht zu einem Brei gemixt und besitzen noch kernige Textur. Frischer Pfeffer und guter Parmesan runden das Gericht ab, das Löffel für Löffel in meinem Mund verschwindet. Begleitet von den angenehmen, sommerlichen Klängen der „Kooks“ stellt sich ein Sättigungsgefühl ein und die Gewissheit, dass ich dieses Gericht sehr bald am heimischen Herd nachkochen werde.

Esscafé
Konrad-Zuse-Straße 18
91052 Erlangen

Rezept

Dauer: 30 Minuten

Zutaten für die Fettuchine mit Cashew-Spinat-Rote-Bete-Pesto (Für 4 Personen):

  • 2 nicht zu große Rote Bete
  • 500 g Spinat
  • 200 g Cashew-Kerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Pecorino
  • >Salz, frischer schwarzer Pfeffer
  • 50 ml Rapsöl
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Pasta je nach Hunger

Zubereitung:

1 Die Rote Bete schälen und mit einer Reibe in feine Streifen hobeln. Den Spinat waschen und den Pecorino reiben. Die Petersilie hacken. Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.

2 Die Cashew-Nüsse in einer Pfanne trocken rösten. Dabei die Pfanne immer wieder schwenken, damit die Nüsse gleichmäßig braun werden und nicht anbrennen. Die Cashew-Nüsse in einem Mixer zerkleinern, aber bitte nicht atomisieren. 2-3 EL Nüsse abnehmen und beiseite stellen.

3 Etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen (der Topfboden sollte etwa 2-3 cm mit Wasser bedeckt sein. Knoblauch zugeben und den Spinat dämpfen/kochen, bis er beginnt, zusammenzufallen. Zu den Cashew-Kernen in den Mixer geben. Öl und eine Prise Salz zugeben und zu einer cremigen Paste mixen.

4 Die geraspelte Rote Bete in einer Pfanne in etwas Rapsöl anbraten, bis die Rote Bete weich ist. Salzen. Mit dem Spinat-Pesto vermischen, ggf. etwas Öl zugeben. Mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.

5 Pasta al dente garen. Nudeln mit dem Pesto vermischen, einen TL Nüsse, gehackte Petersilie und frischen Pecorino sowie eine Umdrehung schwarzen Pfeffer oben auf geben. Heiß servieren.

Hinweis: Ohne Pecorino ist das Pesto sogar vegan…

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