Zitronensorbet mit Minze

Zitronensorbet mit Minze

Es gibt wenig, das an einem heißen Sommertag besser passt als ein frisches, kühles Zitronensorbet. Gut, ein Eistee vielleicht. Oder ein Sprung in einen kühlen Pool, sofern vorhanden. Ein Zitronensorbet ist jedenfalls ein guter Anfang.

“Sorbetto di limone” nennen die Italiener diese Kreation, die oft auch als Zwischengang in Menüs gereicht wird. So geschehen in meinem Sechs-Gänge-Menü, das ich vor einigen Wochen für Freunde zubereitete. Die Geschmacksknospen werden zwischen Zwischengang und Hauptgang beruhigt, quasi auf frische Betriebstemperatur für das Highlight eines Menüs vorbereitet und der Organismus wird nach drei Gängen erfrischt.

Das Zitronensorbet kannst Du in einer Eismaschine zubereiten – Du brauchst diese aber nicht zwingend. Die Zubereitung in einer Eismaschine geht schneller (dauert etwa 40 Minuten, je nach Menge) und ist stressfreier, was Dir gerade bei der Zubereitung eines Menüs zugute kommt. Wenn Du aber keine Eismaschine besitzt, so musst Du nur etwas Zeit mitbringen: Die Sorbetmasse muss mindestens 4 Stunden im Gefrierfach kühlen und jede Stunde mit der Gabel umgerührt werden. Die Masse hat danach vielleicht nicht die gleiche weiche Konsistenz wie aus der Maschine, schmeckt und erfrischt aber genauso gut.

Das Zitronensorbet habe ich durch die Zugabe von ein paar Minze-Blättern etwas aufgepeppt – weitere Varianten sind denkbar einfach. Du kannst das Sorbet auch als kühlen Aperitif reichen. Dazu musst Du das Glas nur mit etwas gut gekühltem Champagner, Prosecco oder Limoncello aufgießen. Zu letzterer Variante passen besonders gut ein paar kleine Blätter Basilikum.

Rezept

Zutaten für das Zitronen-Sorbet mit Minze (Für 4-6 Portionen):

  • 300ml Zitronensaft (Etwa 8 Zitronen)
  • 150g feiner Zucker
  • 250ml Wasser
  • 1 Handvoll Minze

Zubereitung:

1 Die Schalen der Zitronen abreiben. Den Saft auspressen. Zitronenschale, Zucker und Wasser in einem Topf langsam und so lange erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dabei den Topf immer wieder schwenken. Den Sirup nun durch ein Sieb passieren und mit dem Zitronensaft vermischen. Gut kühlen.

2 In einer Eismaschine etwa 40 Minuten zu einem crèmigen Sorbet gefrieren lassen, in Gläser anrichten und mit Minze bestreuen.

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Lieber Uwe, für Zitronensorbet könnte ich sterben… Zwei Anregungen: Die Minze mit sehr wenig Wasser pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Wenn das Sorbet schon fast gefroren ist, mit in die Eismaschine geben. Kannst auch gleich mit der Masse pürieren, aber die Zitronensäure zerstört dir schnell das schöne Grün. Alternative: Basilikum. Knaller!

Schönes Wochenende dir noch und lieben Gruß, Dirk

jetzt fehlen uns nur noch die heissen Tage ! Wir heizen hier und frieren.

Wenn ich solche Rezepte lese, wünsche ich mir ich hätte auch eine Eismaschine.

Uwe

@Dirk: Das kann ich mir saugut vorstellen! Danke Dir dafür! :D

@Robert: Ja, hier auch. Aber ich dacht, ich tu’ einfach mal so als obs schon Sommer wäre.

@Diana: Geht wie geschrieben auch ohne – Du brauchst vier Stunden Zeit und solltest stündlich umrühren…

Zitronensorbet erinnert mich sofort an heiße Tage. Ich kenn da nichts besseres, das so angenehm kühlt. Ich mache Eis immer ohne Eismaschine (auch wenn ich schon mal daran denke mir doch eine zuzulegen) nur habe ich noch nie dazwischen irgenwann rumgerührt. Sorbets sind da sehr einfach. 3 bis 4 Stunden einfrieren lassen oder einfach gefrorene Früchte nehmen und dann einfach mit dem Stabmixer durchmixen. Das ergibt ein wunderbar cremiges Sorbet. Oder Früchte in einen Standmixer geben und tiefgefrorenes Eis (-20 °C) zwischen ein Küchentuch zerbrechen. Dazuschütten und mixen. Sorbet ist fertig. Bei Cremigen Eis ist aber ein Zusatz von Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl notwendig. Dann einfach einfrieren lassen und nach zirka 6 Stunden genießen.

Liebe Grüße
Anna

Uwe

Hallo Anna, danke Dir für diese vielen Tipps! Dann wird sich nun der eine oder andere Leser hoffentlich ermutigt fühlen, auch ohne Eismaschine ein Sorbet zuzubereiten. Brauchen wir nur noch die heißen Tage!

Spargel-Rahmsuppe mit Krabbenpralinen, Spargelspitzen-Ragout und Nordseeschaum [In Vier Gängen]

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Spargel-Rahmsuppe mit Krabbenpralinen, Spargelspitzen-Ragout und Nordseeschaum

Inspiriert vom Cookbook of Colors richtet Steffen Sinzinger auf seinem Blog “Berliner Speisemeisterei” ein Ganzjahresevent aus: Dabei werden zu monatlich wechselnden Hauptzutaten jeweils vier Gänge von Food-Bloggern und Profis gekocht.

Den Auftakt machten in den letzten beiden Monate die Zutaten Kakao und Rote Bete, zu denen bereits je vier wunderbare Gänge veröffentlicht wurden. Nun ist passend zur Saison der Spargel an der Reihe, zu dem ich den zweiten Gang beisteuern darf: Eine Spargel-Rahmsuppe mit Krabbenpralinen, Spargelspitzenragout und Nordseeschaum.

Es freut mich sehr, dass Steffen mit der Bitte, an seinem Event teilzunehmen, auf mich zukam: Die Idee, Umsetzung und Gestaltung des Events ist doch etwas Neues und für mich Herausforderndes. Sieht man sich die bisherigen Gerichte an, so merkt man schnell, dass durch die Bank hochwertige, teils aufwändige Kreationen entstanden sind. Ich denke, dass Steffen am Ende des Events auf eine tolle Sammlung von Menüs zurückgreifen und auf eine tolle Jahresleistung zurückblicken kann. Denn so viel Arbeit in einem Ganzjahresevent auch steckt, so viel Befriedigung und Stolz wird nach getaner Arbeit freigesetzt.

Mein Beitrag zu Steffens Event setzt sich aus den Komponenten Spargel und Krabben zusammen, die jeweils doppelt verwendet werden: Spargel in Form der Suppe und des Ragouts, Nordseekrabben in Form der Krabbenpralinen und der puren Zugabe.

In Vier Gängen: Was bisher geschah

Spargel-Rahmsuppe mit Krabbenpralinen, Spargelspitzen-Ragout und Nordseeschaum

Rezept

Zutaten für die Spargel-Rahmsuppe mit Krabbenpralinen, Spargelspitzenragout und Nordseeschaum (Als Vorspeise für 4 Personen):

Für die Suppe:

  • 500g Spargel
  • 2L Wasser
  • Etwas Zucker
  • 1 Stückchen Butter
  • 200ml Sahne
  • 1 EL Crème Double
  • Salz, Pfeffer

Für die Krabbenpralinen:

  • 250g Nordseekrabben
  • 1 Bund frischer Dill
  • 1 Schalotte
  • Ein Schuss Sahne
  • Feine Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • Ausreichend Pflanzenfett zum Frittieren
  • Salz, Pfeffer

Für das Spargelragout:

  • 1 Schalotte
  • Etwas Butter
  • Salz, Pfeffer

Für den Nordseeschaum:

  • Etwas Milch
  • Ein paar Nordseekrabben

 

Zubereitung:

1 Den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Die Spargelspitzen ebenfalls abschneiden und beiseite legen. Die restlichen Spargelstangen in kleine Stücke schneiden.

2 Zwei Liter Wasser zum Kochen bringen und etwas Zucker und ein Stückchen Butter zugeben. Danach bei mittlerer Hitze die Spargelschalen und Enden etwa 30 Minuten auskochen. Danach die Schalen und Enden entnehmen und die klein geschnittenen Spargelstangen in den Fond geben und nochmals eine halbe Stunde leise köcheln. Mit einem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb abgießen. Den Fond nun aufkochen und etwas reduzieren lassen. Warm halten.

3 Die Schalotte fein hacken und in etwas Butter glasig dünsten. Die Schalotte mit 200g Nordseekrabben, ein wenig Dill und einem Schuss Sahne zu einer Farce verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Das Ei aufschlagen, Eigelb und Eiweiß vermischen. Aus der Farce Kugeln formen, diese in Ei und danach in den Semmelbröseln wenden.

4 Für das Spargelragout die Schalotte fein hacken. Die übrigen Spargelspitzen in dünne Streifen schneiden. Die Schalotten glasig dünsten und die Spargelspitzen zugeben. Leise kochen, bis sie Farbe nehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5 Den Spargelfond kurz erhitzen. Dann die Sahne und die Crème Double zugeben, mit Salz abschmecken und eventuell mit einem Mehlteiglein binden. Die Suppe darf nun nicht mehr kochen!

6 Das Pflanzenfett erhitzen und die Krabbenpralinen kurz hellbraun frittieren.

7 Etwas Milch mit 2-3 Krabben darin aufkochen. Pürieren und aufschäumen. Dill hacken.

8 Das Spargelragout in der Mitte eines Tellers anrichten, die Suppe angießen. In jeden Teller eine Krabbenpraline setzen, dann ein paar Nordseekrabben ringsherum verteilen. Den Nordseeschaum auf dem Teller verteilen und die Spargel-Rahmsuppe mit etwas Dill garnieren.

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Wundervoll Uwe :)
Toll, dass du bei diesem schönen Event dabei bist, ich bin sehr gespannt, was du noch vorstellen wirst.
Dieses Süppchen hier klingt schonmal sehr verführerisch. Eine tolle Zutatenkombination und eine schöne Umsetzung der Rohstoffe in Komponenten unterschiedlicher Konsistenzen. Mir würde das vermutlich super schmecken! Die Fotos sind dabei natürlich wieder sehr gelungen.

Liebe Grüße und viel Freude bei den nächsten Gerichten!
Annett

Uwe

Liebe Annett, danke für Deine lieben Worte! Es hat mir bislang sehr viel Spaß gemacht, Gerichte für Steffen auszudenken und freue mich schon auf die nächsten Gänge, die da noch kommen werden…

Sehr sehr schönes Gericht und Spargelsuppe liebe ich sowieso!
Ein wenig hast du mich ins Wirbeln gebracht, wollte ich doch auch solche Pralinen… ;)

So sehr ich Spargelsuppe liebe – mindestens genauso gern würde ich diese Pralinen auch ohne Süppchen futtern. Am besten eine ganze Schüssel voll… ;-)

Lieben Gruß, Dirk

Uwe

@Heike: Eeecht? Ops. :D – Nächstes Mal trage ich meine Pläne in die Liste ein…

@Dirk: :) Ich glaube, man braucht zu den Jungs schon noch etwas Fluffiges dazu…

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Samtig-weiches Fleisch, knusprige Kruste voller Aromen. Der glasierte Schweinebauch zaubert nach einem Royal Treatment mit Rub, Glasur und sanfter, indirekter Hitze ein Lächeln auf jedes Grillfreund-Gesicht – und sorgt garantiert dafür, dass mehr Menschen zu solchen werden.

Manchmal braucht man als Elternteil gute Nerven. Um halb sechs in der Früh war die Nacht vorbei, mein kleiner zweijähriger Sohn beschloss, aufstehen zu wollen. Nach einem intensiven Tag dachte ich, dass er abends ins Bett sinken und sofort schlafen würde: doch weit gefehlt. Der Bub sprühte vor Energie und probierte sein neuestes Upgrade – die Fähigkeit samt Schlafsack über das Gitter des Kinderbettes zu krabbeln und sich auf der anderen Seite sicher auf den Boden herunterzulassen – rege aus. Nachdem ich ihn also zum x-ten Male in seine Bettstatt verfrachtet hatte, verließ mich langsam aber sicher die Geduld.

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Dabei war der Abend perfekt geplant: Ich wollte grillen, der Schweinebauch schlummerte bereits in seiner Marinade. Dafür hatte ich das Fleisch zunächst mit etwas Worcestersauce sanft massiert und danach mit einem Rub aus Meersalz, Pfeffer, Senfsamen, Koriandersamen, Rosenpaprika und noch einigen anderen Gewürzen eingerieben. Die Aromen strömten schon eine ganze Weile durch den Schweinebauch. Die Glasur aus Barbecue-Sauce, Honig und Aceto Balsamico di Modena war ebenfalls angerührt und duftete intensiv. Der grüne Spargel lag grillbereit neben dem Fleisch und wartete auf seinen – leider wenig beachteten – Auftritt.

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Es war ein lauer Abend, die Sonne war gerade untergegangen. Eine angenehme Restwärme hielt sich noch in der Luft, sicher nicht mehr für lange Zeit. Dieses Zeitfenster wollte ich eigentlich nutzen, als ich den ruhigen Grillabend davonrennen sah. Es hatte keinen Zweck, Benni wollte einfach nicht schlafen. Aber nun eine Stunde Kinderlieder summend am Bett zu verbringen war keine Alternative, dafür war die Vorstellung von glasiertem Schweinebauch zu stark.

Na gut, dann darf der Sohnemann auf bleiben. Muss aber mit grillen. Irgendwann faltet es ihn schon zusammen, kommt die Müdigkeit und drückt tonnenschwer auf die kleinen Augenlider. Die Zeit kann auch Kumpel sein.

Ich verfrachtete den Bub also aus dem Schlafsack in eine Fleecejacke, drückte ihm seine blaue Trinkflasche mit Apfelschorle in die Hand, schnappte mir ein Bier mit blauem Etikett (Kennst Du “Schanzenbräu” aus Nürnberg/Gostenhof? Unbedingt probieren, wenn Du einmal in der Nähe bist!) und prostete ihm anerkennend zu: “Cheers, Buddy.” – Klong. Es sollte an diesem Abend noch oft “Klong” machen, denn aus der Not wurde Tugend: Der erste Männerabend mit meinem Sohn. Benjamin saß brav auf seinem Stühlchen oder meinem Beistelltisch, guckte interessiert auf den Grill und freute sich jedesmal unglaublich, wenn er die Flammen des Gasgrills sehen konnte. “Papaaaaa, ich will wieder die Flammennnn seeeehn!” schallte es mir unzählige Male entgegen, gefolgt von einem “Proooost Papa!”. Klong.

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Wir brieten den Schweinebauch also bei direkter Hitze von jeder Seite kross an und stellten dann auf indirekte Hitze um, um das Fleisch bei etwa 150°C fertig zu garen. Gegen Ende der Garzeit gab ich den grünen Spargel auf den Grill und glasierte den Schweinebauch. Benjamin begutachtete jeden Handgriff ganz genau, bewegte sich keinen Zentimeter von seinem Platz in der ersten Reihe. Klong.

Als der Papa den Schweinebauch aufschnitt, hatte er ob der vielen Klongs schon gut einen in der Krone, was sich in allgemeinem Geschäkere mit dem Sohnemann äußerte und schnell nüchternem Staunen wich, als der Schweinebauch aufgeschnitten und adrett auf dem Teller angerichtet vor uns lag. Dieser Duft! Diese Konsistenz! Dieser Geschmack!

Gemeinsam verspeisten wir das komplette Stück Schweinebauch und allen Spargel. Benjamin verdrückte eineinhalb Stücke Fleisch und zwei Spargel, nur um danach zufrieden und endlich müde in den Seilen seines Stühlchens zu hängen. Nach 3 Minuten war er zufrieden und seelenruhig eingeschlafen. Und der Papa? Der genoss nach zwei wunderbaren Stunden mit dem Sohnemann um 22:24 Uhr mit einem herzlichen “Klong” endlich den wohlverdienten Feierabend.

Aber das beste sollte am nächsten Tage kommen. Ich stand mit Benjamin morgens beim Bäcker in der Schlange um Brötchen für das Frühstück zu kaufen. Verschlafene Stille machte sich breit, bis Bennis Stimme diese wie ein Messer schnitt: “Papa, sag mal, wann gibt es denn wieder glasierten Schweinebauch mit grünem Spargel vom Grill?” Verwunderte Blicke trafen zuerst meinen Zweijährigen und dann mich – es hätte wohl keinen gewundert, hätte er noch hinzugefügt: “Aber bitte mach’ vorher noch das Lachs-Sashimi mit Koriander-Vinaigrette.”

Glasierter Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel

Rezept

Zutaten für den glasierten Schweinebauch vom Grill mit grünem Spargel (Für zwei Personen):

  • 400g Schweinebauch
  • 500g grüner Spargel

Für den Rub:

  • 2 TL Senfsamen
  • 2 TL Koriandersamen
  • 2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Meersalz
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 TL Rosenpaprika
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Piment d’Espelette
  • 2 Knoblauchzehen
  • Etwas Worcestersauce

Für die Glasur:

  • 2 Teile Barbecue-Sauce
  • 1 Teil Honig (dünnflüssig)
  • 1 Teil Aceto Balsamico di Modena

Zubereitung:

1  Den Schweinebauch auf der Schwarte-Seite Karo-förmig einschneiden. Dann die Zutaten für den Rub in einem Mörser fein verarbeiten.

2 Den Schweinebauch mit Worcestersauce einreiben. Dann kräftig mit dem Rub einreiben und 2 Stunden stehen lassen.

3 Die Zutaten für die Glasur zu einer glatten Masse zusammen rühren.

4 Den Grill auf 250°C vorheizen. Den Schweinebauch von allen Seiten direkt anbraten, dann auf indirekte Hitze umstellen und fertig garen (Bis die Kerntemperatur etwa 68°C erreicht hat). Gegen Ende des Garvorgangs den grünen Spargel indirekt grillen und das Fleisch mit der Glasur von allen Seiten glasieren.

5 Aufschneiden und mit dem Spargel anrichten.

Quelle: Stefan Müller, South Side Barbecue

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Das ist eine wunderschöne “Wenn der Vater mit dem Sohne” Schmunzel-Geschichte – passend zum Vatertag ;-) Und Euer glasierter Schweinebauch ist auch wunderschön.

So eine superliebe und amüsante Geschichte! Wunderbar! Davon abgesehen empfehle ich Deine Grillrezepte immer an meinen Göga weiter, der abends auch gerne für uns zwei lauschig grillt. Und manchmal kommt uns dabei auch eins der Kinder “in die Quere”… ;) LG!

Deine Geschichte mit dem Sohnemann ist wirklich nett, aber noch mehr haben mich deine Worte zum glasierten Schweinebraten amüsiert… Bist du auch ein BEEF-Leser? Liebe Grüße, Bianca

Uwe

@Bonjour Alsace: Ja, das war ein wirklich schöner Abend!

@Yushka: Ich glaube das ist überall so :) – zum Glück!

@Bianca: :) Ich bin kein Beef-Leser. Ich habe die Zeitschrift einmal ausprobiert und dann nie wieder angefasst, mir ist sie, ja, hm, zu vulgär – wenn Du verstehst, was ich meine.

Kindermund, herrlich!
“Für mich bitte die Forelle, Lachs gibt’s zuhause immer!” ist so ein unvergessener Restaurantspruch bei uns :)

Uwe

@Heike: Ich bin ja so gespannt, was uns da mit den beiden Rackern noch so alles erwartet. Solche Momente sind einfach genial :)

Meggi

Ein Rezept in so eine zauberhafte Geschichte verpackt!
Einfach genial!!!

Liebe Grüße

Was für eine süße Geschichte. So ist es recht, so lernen die Kinder von Anfang an gutes Essen zu schätzen. Und die Fotos machen Lust auf mehr. Ich wünschte, ich könnte so grillen.
Liebe Grüße, Sandra

Uwe

@Meggi: Danke :) Es war auch wirklich ein wunderschöner Abend!

@Frau Kampi: Hoffentlich lernen sie es und nehmen sich etwas mit…..das Grillen ist gar nicht so schwer, einfach mal ausprobieren.

Uwe, das sieht großartig aus. Und bevor ich jetzt vor lauter Hunger zu später Stunde vor dem Kühlschrank knie, speicher ich das mal besser schnell.
LG, claudia

[...] Glasierter Schweinebauch vom Grill, Baked Beans | Schnittlauch | Zwiebeln, Spiegelei [...]

Rehgulasch mit Semmelknödel und Rotkraut

Rehgulasch mit Semmelknödel und Rotkraut

Auf zum letzten Schmorgefecht der Saison! Heute mit einem zarten Rehgulasch, langsam mit viel Zwiebeln in Wacholdersauce geschmort, dazu luftige Semmelknödel und ein gutes, schnelles Rotkraut.

Hefte raus, kurze Küchenkunde zur allgemeinen Wiederholung: Sautieren ist keine Bezeichnung für ein Schwein, sondern eine Form des Kurzbratens: Dabei wird das Gargut in einer besonderen Pfanne mit hochgezogenem Rand – der Sauteuse – möglichst trocken stark erhitzt. Die Maillard-Reaktion sorgt für das Entstehen von Verbindungen von Eiweißen, Fetten und Zucker und so für den charakteristischen Geschmack. Das Sautieren gehört – wie das Braten – zu den trockenen Garmethoden.

Da beim Sautieren hohe Temperaturen notwendig sind, ist die Benutzung von Butter ungeeignet: Besser eignen sich hierfür Fette mit einem hohen Rauchpunkt, wie etwa Butterschmalz oder Pflanzenöl. Wird das Gargut nach dem Anbraten nun mit Flüssigkeit abgelöscht, so spricht man von Schmoren. Beim Schmoren handelt es sich wiederum um eine kombinierte Garmethode aus Braten, Kochen und Dünsten und wird meist für Gargut benutzt, das durch langes Braten zäh würde. Dies ist meist bei Fleisch mit langen Fasern und viel Bindegewebe der Fall.

Rehgulasch mit Semmelknödel und Rotkraut

Rehgulasch mit Semmelknödel und Rotkraut

Beim Schmoren sollte die Temperatur 80°C bis 100°C nicht übersteigen. So ist gewährleistet, dass der Garprozess mehrere Stunden fortschreiten kann und das Bindegewebe und Gelatine umgewandelt wird – was für die Bindung der Sößchen von Vorteil ist.

Für die Zubereitung des Rehgulaschs habe ich meine neue Sauteuse von Le Creuset benutzt, eine Pfanne aus Gusseisen mit hohen Seitenwänden. Gusseisen besitzt gute Wärmeleitfähigkeiten und wird richtig heiß, was beim krossen Anbraten des Gargutes von Vorteil ist (Viele Shops haben gerade Sonderangebote weil die Schmor-Saison bald endet – vielleicht ein guter Zeitpunkt, um aktiv zu werden, zum Beispiel in einem Le Creuset Pfannen Shop).

Mein Rehgulasch wird in wenig Fett scharf angebraten. Bei Frau Ziii habe ich gelernt, dass in ein gutes Gulasch Fleisch und Zwiebeln um Verhältnis 1:1 zu verwenden sind. Demnach briet ich nach der Entnahme des Fleisches – das gelangweilt im vorgeheizten Ofen herumhing – die Zwiebeln im Bratenfett an, gab das Fleisch dazu und ging zum Schmoren über. Aufgegossen mit Rinderfond und angereichert mit etwas Sojasauce und Gewürzen durfte das Reh in Ruhe etwa 3,5 Stunden in der Sauteuse verbringen, bis es mit Semmelknödeln und Rotkraut auf dem Tisch landete.

Rehgulasch mit Semmelknödel und Rotkraut

Rezept

Zutaten für das Rehgulasch mit Semmelknödeln und Wacholdersauce (Für 3 Personen):

  • 1kg Rehschulter
  • 1kg Zwiebeln
  • 1 kleine Karotte
  • 1 kleine Petersilienwurzel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1L Rinderfond (Besser: Wildfond)
  • etwa 1L Wasser
  • 2-3 EL dicke Sojasauce
  • 8 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer

Für die Semmelknödel:

  • 10 Semmeln vom Vortag
  • ¼ L Milch
  • 3-4 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • 4-5 EL Semmelbrösel
  • Butter oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer

Uwes fixes Rotkraut:

  • 1 Dose Rotkraut
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2-3 EL Preiselbeeren
  • Wasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für das Gulasch die Rehschulter parieren und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln, den Knoblauch, die Karotte und die Petersilienwurzel fein hacken.

2 Das Fleisch kräftig von allen Seiten in etwas Butter in einem Bräter anbraten und gut Farbe nehmen lassen. Entnehmen und warm halten. Nun die Zwiebeln und den Knoblauch im Bratensaft mit etwas Butter glasig dünsten, bis sie beginnen, zu karamellisieren. Das dauert gut und gerne 35 bis 40 Minuten. Gegen Ende der Garzeit Karotten und Petersilienwurzel zugeben und mit dünsten. Das Fleisch zugeben, vermischen und mit der Sojasauce ablöschen. Eindicken lassen, dann mit der Fleischbrühe aufgießen. Gerade so viel Wasser zugeben, dass das Fleisch bedeckt ist. Aufkochen.

3 Die Wacholderbeeren andrücken und mit den Lorbeerblättern zugeben. Nun die Hitze reduzieren, so dass die Flüssigkeit gemächlich blubbert. Alle 20 Minuten umrühren, ggf. etwas Wasser nachgießen. Etwa 3,5 Stunden langsam köcheln lassen.

4 Für die Semmelknödel: Die Semmeln in kleine Stücke schneiden. Die Milch erwärmen und zu den Semmeln gießen – verrühren und 20 Minuten einweichen lassen. Achtung: Die Milch nicht komplett dazugeben sondern „Schlückchenweise“ – die Masse darf nicht zu nass werden. Danach die Eier untermischen. Die Zwiebel und die Petersilie fein hacken. Die Zwiebel in etwas Schweineschmalz glasig dünsten und mit der Petersilie unter die Masse heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Masse zu weich sein sollte, Semmelbrösel unterheben. Einen Knödel in Golfballgröße formen und testweise kochen. Die Knödel müssen ca. 15 Minuten in Salzwasser ziehen.

5 Für das Rotkraut: Die Zwiebeln und den Apfel fein schneiden und in etwas Butter anschwitzen. Rotkraut zugeben, mit Wasser angießen und aufkochen. Mit Preiselbeeren, Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Lorbeerblättern eine halbe Stunde ziehen lassen.

6 Die Sauce des Gulaschs sollte am Ende der Garzeit dick und eingekocht sein. Wenn nicht, kannst Du sie mit etwas Mehlbutter binden.

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Chapeau, sieht toll aus.Und das Rezept so, wie es sein soll.

Uwe

Danke, das freut mich! :)

Brioche Burger Buns

Brioche Burger Buns

Ein guter Burger wird erst zu einem sehr guten Burger, wenn auch das Brötchen rockt. Es ist nämlich gar nicht so leicht, das perfekte Brötchen herzustellen. Kein Wunder also, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mein perfektes Burger-Bun-Rezept zu finden.

Es wäre ein Wunder gewesen, das perfekte Burger-Bun-Rezept außerhalb der USA zu finden. So stolperte ich nach endlosen Google-Suchen bei Smitten Kitchen – einem Blog, den ich schon seit langem verfolge und sehr schätze – auf das Light Brioche Burger Bun Recipe. Deb schwärmt bereits in den ersten Zeilen des Posts über die Qualität der Brötchen, dass es für mich keine Wahl gab außer die Buns auszuprobieren.

Die Anforderungen an Burger Buns sind hoch: Das Brötchen darf weder zu weich, noch zu hart sein, soll angenehm fein schmecken und den Burger geschmacklich nicht dominieren. Zudem sind gewisse Nehmerqualitäten gefordert: Die Benutzung von Saucen darf das Bun nicht zu schnell durchweichen und ein kleiner Röstschock auf dem Grill muss ebenso verkraftet werden.

Brioche Burger Buns

Die Buns dieses Rezeptes besitzen eine leichte Süße, haben den Geschmack von Butter – irgendwo zwischen Weißbrot und Brioche. In der Mitte. Fein. Delikat. Anders. Bereits während des Backens durchströmte ein wohliger Geruch die ganze Wohnung, und ich hatte die Befürchtung, dass ich kaum ein Exemplar auf meinen Webergrill würde retten können – denn die kleinen Kerle schmecken auch wunderbar frisch aus dem Ofen, am besten noch leicht warm. Kennst Du diesen Moment, wenn Du ein Stück Brioche aufbrichst und Dir Duftschwaden feinen Geruchs entgegen schweben? Schnell eine Nase genommen, flugs mit etwas Lindenblütenhonig bestrichen und….ich schweife vom Thema ab.

Brioche Burger Buns

Brioche Burger Buns

Ich kann Dir nur empfehlen, dieses Rezept auszuprobieren – Du wirst es nicht bereuen!

Rezept

Zutaten für die Brioche Burger Buns (Ergibt etwa 8 Burger-Brötchen):

  • 3 EL warme Milch
  • 240 ml warmes Wasser
  • 2 TL Hefe
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 2 Eier
  • 360g Mehl Typ 1050
  • 40g Mehl Typ 405
  • 1 1/2 TL Salz
  • 2 1/2 TL weiche Butter
  • Sesam

Zubereitung:

1 Das warme Wasser, die warme Milch, den Zucker und die Hefe in einer Schüssel vermischen. Etwa 5 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit ein Ei aufschäumen.

2 Das Mehl mit dem Salz vermischen. Die Butter zufügen und mit den Fingern kneten, bis sich kleine Krumen ergeben haben. Die Hefe-Mischung und das Ei mit einem Kochlöffel untermischen, bis die Masse klumpt. Nun beginnt der Workout-Teil: Den Teig 10 Minuten feste kneten, bis er seidig glänzt. Den Teig dann etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

3 Aus dem Teig acht Brötchen formen und auf einem Backpapier verteilen und nochmals eine Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 200°C vorheizen, eine Schüssel Wasser auf den Boden des Ofens stellen und die Burger Buns etwa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Sesam darauf verteilen. Auskühlen lassen.

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Habe ich nicht. Du sollst neben diesem Rezept auch keine anderen Bun-Rezepte haben. So.

Ich suche schon lange ein richtig gutes Rezept – werde dieses hier im Laufe der nächsten Woche ausprobieren, vielen Dank!

Ok, die probieren wir aus. Vor den grossen Schulferien wollen wir mit den Flöten-Musical-Kinder eine Burgerparty feiern, mein Buns Rezept ist ok, die versprochene süsse deiner Brötchen waren wohl für die kleinen Geniesser noch besser. Bin gespannt und trage mal den Briocheduft in der Nase mit ;-)
Liebs grüessli
Irene

Haipo

Also ich hab ein ähnliches Rezept, nur dass ich das Eiweiß nicht in den Teig rühre, sondern die Teiglinge damit bestreiche, Sesam drauf, und dann ins Rohr. Außerdem mache ich immer 9 Stück, weil man das einfach besser am Blech aufteilen kann. Übrigens kann man die buns auch am griller mit geschlossenem Deckel machen, wird besser als im Rohr.

Also für nen Nichtbäcker sehn die ganz schön gut aus – dem Burgerbrötchen an sich wird viel zu wenig Aufmerksamkeit zuteil, aber das ändern wir ja jetzt ;-)

Eigentlich dachte ich (bis jetzt) ich hätte die ultimativen Buns gefunden, schau mal hier:

http://bonjouralsace.blogspot.fr/2012/06/luxus-hamburger-die-besten-hamburger.html

Doch so wie Du diese Dinger beschreibst, muss ich die jetzt auch noch probieren.

[x] vorgemerkt

Naaaaa gut. Du bist derart begeistert von deinen Buns, dass ich – obwohl ich ja schon “mein” Rezept gefunden habe – denen eine Chance gebe. Wenn du von Hefeteelöffeln schreibst, meinst du wohl Trockenhefe? Die hätte ich auch da. Fehlt nur noch das Spezialmehl. Aber das kommt noch.

Liebe Grüße von der Luna

Da du nun so viel von den Brötchen geschwärmt hast, werde ich sie auf jeden Fall auch ausprobieren. Das kommende, lange Wochenende schreit ja förmlich danach. :)

Uwe

@Torben: Bin gespannt, was Du berichten wirst!

@Irene: Du kannst die Süße ja noch beliebig variieren, Brioche wird es Dir verzeihen :)

@Haipo: Guter Tipp! Auf dem Grill hab ich’s noch nie probiert…

@Alex: LOL, das wird ein interessanter Battle-Summer… – und ja, ich habe auch das Gefühl, dass sich das gerade ändert…

@Bonjour Alsace: Danke! Deine Jungs hören sich auch super an…

@Jens: [x] cool

@Luna: Hehe, ich hoffe, dass Du es nicht bereuen wirst…

@Muffin: Uh-oh, so viele Bäcker, die ein Backrezept von einem Nichtbäcker nachbacken….hoffentlich gibt’s da Hinterher nichts auf meine…Backen.

Danke für das Rezept! Danach habe ich schon lange gesucht.
Wird bestimmt demnächst ausprobiert!

Yeah, die sehen so aus wie beschrieben – muss ich dringend nachbacken, kommen auf meine Liste!
Falls du noch jemanden zum vertilgen suchst (ja, ich weiß – eher unwahrscheinlich…), E-mail genügt!
Liebe Grüße!

Karl-Heinz

Am 3.Mai nach dem Schmökern Appetit auf Bärlauch- Burger bekommen, geärgert, dass das Rezept für die Buns nicht dabei war und zufällig auf Smitten gestoßen, am selben Abend noch die Buns gebacken, eisern vor der Familie verteidigt und am nächsten Tag die besten Burger aller Zeiten genossen. Danke und beste Grüße aus Aalen

Uwe

@Querbeet: Gerne! Viel Spaß beim Ausprobieren!

@Christina: Bin gespannt, was Du berichten wirst :) Wie schnell kannst Du aus dem Pott in Nürnberg sein? ;)

@Karl-Heinz: Verstanden. Ich hätte die Quelle einfach schon im ersten Artikel nennen sollen. Wird das nächste Mal gemacht! Schön, dass es Euch geschmeckt hat!

steffen

da ich mich mal an hand-pulled-noodles probiert habe, musste ich allerhand über verschiedene mehltypen in erfahrung bringen… ich bin mir ziemlich sicher das du die mehle aus dem smittenkitchen-rezept falsch übersetzt hast. all-purpose-flour entspricht vom weizen und ausmahlungsgrad eher unserem 405. bread-flour ist eher 550. 1050 wäre whole-wheat-flour. aber man müsste es mit 550 strecken.

Uwe

:) Danke für die Anmerkung, und Du hast Recht! Aber: Ich hab’s nicht falsch übersetzt, ich hatte schlicht kein anderes Mehl da, *gg*

[...] seine Kräuter auspackt, ein leckeres Chimichurri zubereitet und anschließend lustig pfeifend Brioche Burger Buns über der offenen Flamme des Lagerfeuers backt. Gut vorstellbar, dass sich Chef Hansen und meine [...]

steffen

aha… wenn du es wusstest, warum hast du nicht mehr flüssigkeit genommen? Oder hattest du nur exakt 240ml Wasser? :D egal, ich probiere die buns auch mal aus. aber wenn du gestattest nach dem nyt-rezept ;-)

Uwe

Hm, wahrscheinlich, weil ich vom Backen wenig Ahnung habe. ;)
Na klar gestatte ich :)
Viel Spaß!

Frank

Habe das Rezept gestern ausprobiert! Ich hatte mich ob des 1050er Mehls auch gewundert (hätte auch eher 550er erwartet), ich brauchte aber einiges mehr an Mehl als angegeben. Oder soll der Teig wirklich so extrem weich und klebrig sein? Backen ist bisher nicht so mein Metier…bisher nur Pizzateig gemacht.

Das Ergebnis war aber toll. Die Burger waren sehr lecker. Der Teig ist recht dicht und schwer, weichte wirklich kaum durch. Ich fands (auch trotz – vielleicht auch wegen – des etwas dunkleren Teigs) wirklich perfekt.

Uwe

Hallo Frank, jetzt erwischst Du hier natürlich eine Back-Nulpe wie mich mit solchen Fragen *g* – ich rate einfach mal: Der Teig soll schon eher weich sein. Ich habe beim Abmessen der Zutaten Cups verwendet – ich habe ein kleines Set – und das hat seitens der Mengen super geklappt. Ich habe dann die Cup-Angaben einfach umgerechnet. Wahrscheinlich ist da Unschärfe drin. Ich mache die Buns aber definitiv bald wieder und werde dann die Mengen genau abmessen und das Rezept aktualisieren.

Aber schön, wenn es trotzdem geklappt und geschmeckt hat! :D

[...] mit etwas Orangenschale aufgeschmackt für den Deckel. Dann Brioche Buns – entdeckt bei Uwe – in meiner [...]

Das ist eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Ich bin auch eine große Freundin von Brioche in herzhafter Mission und habe sie solcherart kürzlich in getrüffelter (Pilz, nicht Schoki) Variante als Croûtons getestet, auch nicht schlecht. Zu Deinen tollen Buns als Basis würde mir auch sofort der eine oder andere Burger einfallen.

Uwe

@Claudia: Ich bin ja gar kein Bäcker, bin aber mit den Brioche Burger Buns auf den Geschmack gekommen. Ich will demnächst unbedingt “echte” Brioches machen – und mal sehen, was sich daraus noch so alles ergibt…