Frischkäse indische Art, selbst gemacht

Die indische Küche baut auf einer Vielzahl von Gewürzen auf, die für den europäischen Gaumen mitunter sehr intensiv anmuten. Wer diese Art zu würzen mag, sollte eine indische Frischkäse-Variation ausprobieren.

Ein Grundsatz vorneweg: Bei der Zugabe von scharfen Zutaten entscheidet über die Menge nicht die Anleitung in einem Rezept, sondern der eigene Geschmack. Schließlich soll das Essen genossen werden können und nicht gelitten werden müssen. Mein Rezept ist eher scharf, es kommt jedoch ganz auf die Schärfe Eures Chilipulvers an. Also lieber zunächst etwas weniger nehmen und probieren, und ggf. etwas nachwürzen.

Ein Grundsatz hinterher: Die Wirkung der Gewürze wird stärker, wenn diese erhitzt werden. Ich habe für dieses Rezept darauf verzichtet, Ihr könntet aber Kurkuma, Ras el Hanout und Schwarzkümmel mit den Mandeln langsam rösten. Wenn die Mischung stark zu duften beginnt, kann sie vom Herd. Chili bitte nicht rösten, da sonst das darin enthaltene Capsaicin mit beißendem Geruch um die Herdplatte zieht und das Atmen durchaus erschwert.

Dritter Grundsatz: Wenn Ihr etwas gelb färben wollt, nehmt Kurkuma. Kurkuma beeinflusst Speisen in kleinen Mengen kaum geschmacklich, sorgt aber für eine tolle gelbe Farbe. In einem indischen Frischkäse macht sich gelb sehr gut…

Vierter Grundsatz: Schnell herstellen, schnell essen. Der indisch gewürzte Frischkäse hat leider nur eine geringe Lebensdauer – zu schnell ist er verzehrt. Zum Käse passt frisch geschnittener Apfel.

Frischkäse indische Art, selbst gemacht

Rezept

Dauer: Ca. 10 Minuten Zubereitungszeit, ca. 6 Stunden Ruhezeit

Zutaten für selbst gemachten Frischkäse indische Art (Ergibt etwa 250 g Frischkäse):

  • 1 L frische Milch
  • 1 Zitrone
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Ras el Hanout
  • 1 Msp. Chilipulver
  • 1/2 TL Schwarzkümmel
  • 1 EL Mandelplättchen
  • Salz

Zubereitung:

1 Zitronensaft auspressen. Die Milch in einem Topf erwärmen, bis sie dampft. Die Milch darf nicht kochen!

2 Nun den Zitronensaft mit einem Holzkochlöffel langsam in die Milch einrühren, bis diese gerinnt und sich größere Eiweißpartikel von einer klaren Flüssigkeit, der Molke, absetzen. Dabei langsam und bedächtig rühren, damit die festen Bestandteile nicht auseinander gerissen werden.

3 Topfinhalt durch ein Passiertuch, das in einem Sieb liegt, passieren. Dabei wird die Molke vom Bruch getrennt. Bruch über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

4 Am nächsten Tag den Frischkäse mit den Gewürzen vermischen und mit Salz abschmecken. Die Mandeln trocken goldbraun in einer Pfanne anrösten und unter den Frischkäse mischen.

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  • eine kurze rückfrage :) klingt lecker, aber ist mit frischer Milch Rohmilch direkt vom Bauern gemeint oder reicht die aus der Frischetheke?
    Danke
    LissiAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Lissi! Am besten ist wohl Rohmilch, Frischmilch von der Theke geht genauso. Ich habe auch letzteres benutzt.AntwortenAbbrechen

  • Christina

    Hallo Uwe,

    Wie lang muss man die Milch mit Zitronensaft rühren oder welche Konsistenz muss das haben, wenn ich das ins Passiertuch gebe?

    Leg
    ChristinaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Christina, das geht relativ schnell, in 1-2 Minuten ist das geschehen. Du siehst es sehr deutlich, wenn sich die klare Flüssigkeit absetzt. Die Konsistenz erinnert dann schon ein wenig an Frischkäse…AntwortenAbbrechen

  • Tine

    Hallo, Uwe! Das ist ja eine tolle Idee, kommt da noch mehr? Liebe GrüßeAntwortenAbbrechen

Sülze vom geschmorten Ochsenschwanz

An Sülze habe ich typische Kindheitserinnerungen: Viel gläsernes Aspik, darin eingegraben schweben eine Bratwurst, ein Ei und mehrere Gurken. Eingelegte Paprika komplettieren die Gemüseparade.

Als Kind hat mich Sülze nicht wirklich angemacht. Mein Vater brachte sich ab und an am Wochenende eine Portion vom Metzger mit, und mehr als ein Stückchen Bratwurst habe ich selten gegessen. Ich erinnere mich daran, dass die Bratwurst meist sehr hart war und das Aspik außer nach Salz nach nicht viel schmeckte.

Sülzen spielten für mich also lange keine Rolle, bis ich vor einigen Monaten beim Besuch des Nürnberger Restaurants „Würzhaus“ im Rahmen einer Vorspeise eine Sülze serviert bekam. Diese war ganz anders als jegliche meiner Sülzen-Erinnerungen: Das Aspik war sehr aromatisch, eher weich und unglaublich wohlschmeckend, als Einlage gab es Ochsenschwanz, unglaublich zart und saftig. So wanderte der Gedanke einer Sülze vom geschmorten Ochsenschwanz langsam von meiner Zunge ins Gehirn und von da in mein Notizbuch, in dem ich meine Ideen sammle und organisiere. Dort lag es eine Weile.

Vor zwei Wochen habe ich die Idee dann endlich aufgegriffen und umgesetzt. Die Ochsenbacken wurden in Rotwein, Rinderfond und Zwiebeln geschmort. Aus weiterem Rinderfond, Tomaten und einem gehörigen Schluck Schmorsauce habe ich mit wenig Agar-Agar ein Gelee hergestellt, in dem Teile des Ochsenschwanzes mit Tomatenstücken und Basilikum versenkt wurden. Ich habe zwei Versuche gebraucht um herauszufinden, wie viel Agar-Agar welche Konsistenz bewirkt.

Etwa 6 g Agar-Agar binden in meinem Falle einen halben Liter Flüssigkeit recht hart, das will ich nicht. Ich will eine weiche, Gelee-artige Konsistenz, die sich schmeichelnd um die Zunge legt. Etwa 3 g Agar-Agar haben für mich in diesem Falle sehr gut funktioniert.

Rezept

Zutaten für die Sülze vom geschmorten Ochsenschwanz (Für 8 Personen als Vorspeise):

Für den geschmorten Ochsenschwanz:

  • 1 kg Ochsenschwanz
  • 400 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 ml Rotwein
  • 4 EL dunkle Sojasauce
  • 250 ml Rinderfond
  • 4 schwarze Pfefferkörner
  • Salz

Für die Sülze:

  • 250 ml Rinderfond
  • 150 ml Rotweinsauce (vom geschmorten Ochsenschwanz)
  • 8 Kirschtomaten
  • 3 g Agar-Agar
  • Kleine Basilikum-Blätter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Ochsenschwanz am Vortag mit dem Rotwein und den Pfefferkörnern marinieren und im Kühlschrank ziehen lassen.

2 Die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken und in etwas Butterschmalz langsam glasig dünsten, bis die Zwiebeln braun werden. Entnehmen. Den Ochsenschwanz portionsweise rundherum anbraten. Zwiebeln zugeben und mit Sojasauce ablöschen, einkochen lassen. Mit etwa 1/3 des Rotweins ablöschen, einkochen lassen. Vorgang zweimal wiederholen und dann den Rinderfond angießen. Aufkochen.

3 Backofen auf 140°C vorheizen.

4 Den Ochsenschwanz etwa 5-6 Stunden schmoren.

5 Für die Sülze den Ochsenschwanz aus dem Schmortopf nehmen und vom Knochen lösen. Mit einer Gabel zerteilen.

6 Die Sauce mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7 Die Tomaten waschen und halbieren und mit dem Rinderfond und 150 ml der Sauce aufkochen.

8 Ochsenschwanz auf Gläser verteilen, in jedes Glas Tomaten aus dem Sulz-Ansatz geben. Agar-Agar in den Sulz-Ansatz geben und gut verrühren. Basilikum-Blätter auf die Gläser verteilen und mit dem Sulz-Ansatz auffüllen. Bei Raumtemperatur mit einem Küchentuch abgedeckt auskühlen lassen.

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  • Das Bild sieht wie immer sehr ansprechend aus. Diese Sülze hört sich sehr interessant an, ich glaube dass ich sie auch einmal ausprobieren werde.

    Viele Grüße JessicaAntwortenAbbrechen

  • Klasse Idee, gefällt mir! Und natürlich wunderbar vorzubereiten :-)AntwortenAbbrechen

    • Achja, oben steht mal Ochsenschwanz und im Einleitungstext Ochsenbacken (“Vor zwei Wochen habe ich die Idee dann endlich aufgegriffen und umgesetzt. Die Ochsenbacken wurden in Rotwein, Rinderfond und Zwiebeln geschmort.” Backen oder Schwanz? Wobei Backen ja doch noch einen Zacken zarter werden dürften.AntwortenAbbrechen

  • Sieht wirklich sehr köstlich aus, Ich finde, das Hantieren mit Agar-Agar braucht in der Tat (eigene) Erfahrungswerte – ist dir super gelungen!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ja, das habe ich auch festgestellt nachdem meine erste Sülze eher eine Gummischeibe war. Danke für Dein Feedback!AntwortenAbbrechen

Pulled-Pork-Burger mit Krautsalat und BBQ-Sauce

Eigentlich muss ich zu Pulled Pork nicht mehr viel schreiben. Das unglaublich zarte Fleisch hat viele Fans, eigene Fan-Gruppen auf Facebook und erzeugt allenthalben leuchtende Augen.

Ok, nur um ganz sicher zu gehen: Pulled Pork ist ein BBQ-Klassiker und der wohl bekannteste Vertreter des „Low&Slow“-Garens. Dabei wird Fleisch bei relativ geringer, dafür aber sehr konstanter Temperatur über viele, viele Stunden gegart. Das passiert typischerweise in einem Smoker, also einem Räucherofen, wodurch dem Gargut noch der typische Rauchgeschmack mitgegeben werden kann.

Rein technisch sorgen niedrige Temperatur und lange Gardauer für eine teilweise Lösung des im Bindegewebe des Fleisches enthaltene Kollagen und Bildung von Gelatine. Das Bindegewebe wird unter Hitze also weicher. Genau dieser Effekt sorgt dafür, dass das Schweinefleisch nach etlichen Stunden Gardauer so weich und zart ist, dass nur eine Gabel benötigt wird, um es zu zerteilen. Genau davon leitet sich auch der Name Pulled Pork ab – Gabeln reichen, um das Fleisch auseinander zu ziehen.

Pulled Pork aus dem Ofen

Ich habe leider nicht die Möglichkeit, einen Smoker zu verwenden (Die Nachbarn danken es mir wohl) und muss daher auf andere Möglichkeiten zurück greifen. Pulled Pork kann auch im Backofen hergestellt werden, dabei müssen aber leichte Geschmackseinbußen in Kauf genommen werden. Ich finde, dass das Fleisch nicht ganz so weich wird und natürlich der typische Rauchgeschmack fehlt. Dennoch ist Pulled Pork aus dem Ofen eine tolle Alternative für alle, die keinen Smoker besitzen oder mit dem eigenen Grill nicht räuchern oder in einem Temperaturbereich von 100°C bis 130°C grillen können.

Für Pulled Pork verwendet Ihr ein schönes Stück Schweineschulter. Ich nehme gerne Stücke um die 2 kg um sicher zu sein, dass das Fleisch während des Garens nicht austrocknet. Wichtig ist auch, dass Ihr für die Zubereitung viel Zeit einplanen müsst: Das Fleisch sollte zunächst für 24 Stunden mariniert und dann etwa 10 bis 12 Stunden gegart werden.

Die Marinade besteht aus vielen Gewürzen, mit denen die Schweineschulter eingerieben wird. Ich verwende neben Rosenpaprika, Chili, Knoblauch oder Koriandersamen gerne ein wenig Pimenton de la Vera, also geräuchertes Paprikapulver, um einen Hauch von rauchigem Geschmack an das Fleisch zu bringen. Mit der Gewürzmischung wird das Fleisch dick eingerieben und anschließend 24 Stunden im Kühlschrank sich selbst überlassen.

Wer mag, kann dem Fleisch vor dem Garen eine Infusion verpassen. Das sorgt für mehr Geschmack und mehr Feuchtigkeit, was wiederum das Fleisch vor dem Austrocknen schützt. Ich habe nach dem Vorbild meines lieben Blogger-Kollegen Thorsten Ananassaft genommen und mit einer Injektionstülle in das Fleisch gespritzt.

Danach kommt die Schweineschulter in den Backofen. Ich habe mich für 100°C entschieden und ein Fleischthermometer verwendet: Das Fleisch ist fertig, wenn es 88°C Kerntemperatur erreicht hat. Das war in diesem Fall (2 kg, 100°C) nach knapp 10 Stunden der Fall. Ich habe das Fleisch während dieser Zeit immer wieder mit dem austretenden Fleischsaft bestrichen.

Pulled-Pork-Burger mit Krautsalat und BBQ-Sauce

Der Burger mit Pulled Pork aus dem Ofen stand schon lange auf meiner Liste. Ich habe mich dafür entschieden, ihn einfach nur mit Krautsalat und einer selbst gemachten, sehr aromatischen BBQ-Sauce zu servieren. Kraut passt hervorragend zu Schweinefleisch, besonders wenn das Kraut mit Schwarzkümmel gewürzt wurde. Die BBQ-Sauce sorgte für den würzig-rauchigen Geschmack.

Dafür habe ich gutes Tomatenketchup mit Balsamico, Pimenton de la Vera und einem guten Schuss Rotwein-Sauce eingekocht. Die Rotwein-Sauce war von einem Schmorgericht übrig und gibt der BBQ-Sauce einen unglaublich kräftigen, vollen Geschmack. Alle Komponenten fanden – wie konnte es anders sein – in den bewährten Brioche Burger Buns Halt. Lecker.

Rezept

Dauer: Lange. 24 Stunden Marinierzeit, 10 Stunden Schmorzeit, 2 Stunden Zubereitungszeit

Zutaten für den Pulled-Pork-Burger mit Krautsalat und BBQ-Sauce (Für 8 Personen):

Zutaten für das Pulled Pork:

  • 2 kg Schweineschulter
  • 500 ml Ananassaft

Für den Rub:

  • 1 TL Piment d’Espelette
  • 1 TL Rosenpaprika
  • 1 TL Pimenton de la Vera
  • 1 TL Knoblauchpulver (oder eine gepresste Knoblauchzehe)
  • 1/2 TL gemahlenes Zitronengras
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Senfsamen
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL grobkörniges Meersalz

Für die Brioche Burger Buns:

Für den Krautsalat:

  • 1 kg Spitzkohl
  • 2 TL Schwarzkümmel
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Rapsöl
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 EL Zucker
  • 1 Handvoll Petersilie

Für die BBQ-Sauce:

  • 250 ml Tomatenketchup
  • 100 ml Rotweinsauce (Alternative: Dunkler Kalbsfond)
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 ml Aceto Balsamico di Modena
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Pimenton de la Vera

Zubereitung:

1 Für den Rub die Koriander- und Senfsamen, das Salz sowie den Pfeffer im Mörser mahlen. Mit Piment d’Espelette, Rosenpaprika, Pimenton de la Vera, Knoblauchpulver und Zitronengras vermischen. Die Schweineschulter rundherum mit dem Rub einreiben und über Nacht – am besten 24 Stunden – im Kühlschrank marinieren lassen.

2 In die Schweineschulter den Ananassaft mit einer Injektionsnadel injizieren. Die Schweineschulter bei 100°C auf einen Rost in den Backofen geben. Unter den Rost ein Blech zum Auffangen des Fleischsaftes schieben. Die Schweineschulter immer wieder mit dem austretenden Saft bestreichen. Das Pulled Pork ist fertig, wenn es eine Kerntemperatur von 88°C erreicht hat, das dauert etwa 10 bis 11 Stunden.

3 Für den Krautsalat den Spitzkohl halbieren und den Strunk entfernen. Den Kohl mit einer Mandoline in dünne Streifen schneiden. Den Kohl mit Salz, Pfeffer, Zucker, Öl und Essig abschmecken. Petersilie hacken und mit dem Schwarzkümmel untermischen. Gekühlt 2-3 Stunden ziehen lassen, dabei immer wieder umrühren.

4 Die Brioche Burger Buns gemäß Anleitung zubereiten.

5 Für die BBQ-Sauce die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Anschwitzen. Ketchup, Rotweinsauce, Essig, Honig und Pimenton de la Vera zugeben und gut vermischen. Mit einem Stabmixer pürieren und einkochen lassen. Abschmecken. Wer mag, gibt der BBQ-Sauce mit Chili noch etwas Schärfe.

6 Die Schweineschulter aus dem Ofen holen und mit zwei Gabeln auseinander reißen. BBQ-Sauce auf die Buns streichen, Krautsalat und Fleisch darauf platzieren und den Burger mit der oberen Hälfte der Buns abschließen.

Quelle: Falk Kulinarium

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  • Da läuft mir ja das Wasser im Mund zusammen! So einen hätte ich jetzt wahrlich auch gern … aber im Kühlschrank wartet noch Huhn auf mich, keine Chance also ;)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach Carolin, auch mit Hühnchen lässt sich eine Menge leckerer Sachen herstellen…AntwortenAbbrechen

  • Matthias
  • Der nächste tolle Burger in deiner Sammlung – ist es schlimm wenn man den trotz Erkältung gerne zum Frühstück verputzen möchte???AntwortenAbbrechen

  • Pulled Pork ist wirklich ein Klassiker in der Barbecueszene, bei den die meisten schon anfangen zu sabbern, wenn sie nur Pulled Pork hören. Das Bild sieht wirklich appetitlich aus, da bekommt man doch gleich wieder Hunger. Ich freu mich schon darauf, wenn wir wieder ein leckeres PP im Smoker zubereiten.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Das glaube ich gerne =)
      Ich werde mich mal wieder bei jemand einladen, der einen Smoker hat, und dann 10 Stunden neben dem Teil sitzen…AntwortenAbbrechen

  • Schönes Ding! Sieht klasse aus.AntwortenAbbrechen

  • Die Bilder, der Burger, das Brioche… WOW! Die müssen probiert werden!!Ganz liebe Grüße JuliaAntwortenAbbrechen

  • Christine

    … also …. jetzt hier mal aufgepasst…

    wir hatten am Wochenende Pulled-Pork mit den Burger Buns… für 10 Personen … -> ich hab gute 20 Buns selbst gemacht … WAHNSINN …. unglaublich gut … und wenn ich sage unglaublich gut dann meine ich unglaublich gut … !!!!!!!!!!!!!

    Vielen Dank für dieses Rezept !!!

    Herzliche Grüße
    Christine

    PS: Sorry für die vielen Ausrufezeichen ;)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Christine, puh, da hast Du mich jetzt ganz schön erschreckt. Ich habe nur die Einleitung als Teaser gelesen und mir gedacht: “Oh weh, da ist bestimmt was schief gegangen und es hat nicht geschmeckt…” – Was bin ich froh, dass es nicht so war. Freut mich! :DAntwortenAbbrechen

  • Leon

    Ich möchte am Wochenende dein Rezept ausprobieren. Es klingt einfach himmlisch. Nur habe ich ein Problem, ich bekomme wahrscheinlich keine Schulter. Aus anderen Foren geht hervor, dass auch der Nacken gut geeignet ist. Meinst du das es auch so funktionieren wird? LGAntwortenAbbrechen

  • Hi Uwe! Der andere Burger hat mich hier her geführt und ich bin begeistert! Nur ein Problem: Jetzt hab ich Hunger. Und zwar gewaltig. Und nichts, was nicht dieser Burger hier ist, wird daran etwas ändern können. Verdammt! ;)
    Liebe Grüße (Rezept gespeichert!)
    YlvaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu Ylva, das kenne ich. Pulled Pork könnte ich wirklich oft essen… Viel Spaß beim Nachmachen!AntwortenAbbrechen

  • Der Burger sieht fantastisch aus! Mir läuft das Wasser im Munde zusammen! Werde ich auf jeden Fall nachkochen!AntwortenAbbrechen

pasta-alla-amatriciana

Nach den vielen süßen Rezepten mit Ahornsirup müssen wir heute einmal über Pasta-Klassiker sprechen. Unbedingt. Denn was ich geschmacklich nach meinem ersten Mal mit einer “Pasta all’amatriciana” erfahren durfte, war unglaublich lecker.

Die “Pasta all’amatriciana” besteht aus eigentlich nur aus Speck und Tomaten, und bringt dennoch einen satten, ausgewogenen Geschmack auf den Teller. Wichtig ist, dass de Schinkenspeck ohne Zugabe von Fett bei milder Hitze angebraten wird. Das darin enthaltene Fett tritt aus und reicht aus, um die Würfelchen knusprig zu braten. Zusammen mit reifen Tomaten ergibt sich so schnell eine frische, leckere Sauce. Wie konnte ich diese Pasta nur so lange nicht auf meinem Speiseplan haben? Skandal!

Damit mir das nicht nochmals passiert, koche ich mich nun sukzessive durch alle Pasta-Klassiker. Dazu gehören:

Hab’ ich etwas vergessen? Auf geht’s…

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für die “Bucatini all’amatriciana“ (Für 4 Personen):

  • 500 g Bucatini (oder mehr, je nach Hunger)
  • 200 g Schinkenspeck, z. B. Pancetta
  • 600 g reife Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 rote Chili (je nach Geschmack)
  • Frischer Parmesan
  • Etwas Salz

Zubereitung:

1 Den Schinkenspeck in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten kurz mit heißem Wasser überbrühen, häuten und die Kerne entfernen. Würfeln. Die Chili fein hacken.

2 Den Speck in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett langsam anbraten, bis er knusprig ist. Olivenöl, Chili und Tomaten zugeben und etwas einkochen lassen.

3 Nudeln al dente garen, abgießen und mit der Sauce vermischen. Mit Parmesan servieren.

Quelle: „Alles über Pasta“, Christian Verlag

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Pancakes mit Ahornsirup und Vanille-Pflaumen

Eine Woche “Maple Week” liegen hinter uns und es wird Zeit für das Finale. Ich kann keine Woche im Zeichen des Ahornsirup veranstalten, ohne Euch einmal den Klassiker schlechthin zu servieren.

Da plumpe Pancakes mit ein wenig Ahornsirup darüber aber nicht wirklich eine Möglichkeit für das abschließende Rezept gewesen sind, habe ich dazu noch leckere Vanille-Pflaumen für Euch. Dafür nehmt Ihr einfach ein paar reife Pflaumen (Die es ja noch zur Genüge gibt) und gebt diese mit einem Vanille-Orangen-Ahornsirup-Gemisch bei 180°C in den Ofen. Mit einem Schuss mehr Ahornsirup wird daraus die perfekte Beilage für fluffige Pancakes, die anstelle mit Milch mit Buttermilch zubereitet und mit Zitronenschalen aromatisiert wurden. Lecker!

Vanille-Pflaumen

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Jetzt ein Probierset Jim Beam Maple gewinnen

Letzte Woche habe ich Euch im ersten Artikel der “Maple Week” bereits angekündigt, dass es noch etwas zu gewinnen gibt. Jim Beam war so freundlich, mir Probierpakete des neuen “Jim Beam Maple” zur Verfügung zu stellen, die ich nun verlosen darf. Der Bourbon ist als limitierte Edition nur für kurze Zeit zu haben. Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, der muss nur flugs die folgenden drei Fragen richtig beantworten und per E-Mail an uwe[at]highfoodality[dot]de schicken – die ersten zehn Einsendungen erhalten ein nettes Probierpaket frei Haus zugeschickt (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

Update 17 Uhr: Die Probierpakete sind bereits alle vergeben!

Folgende Fragen habe ich mir ausgedacht, deren Beantwortung mit den letzten drei Artikeln der “Maple Week” ein wahres Kinderspiel sein dürfte.

Ready? Go:

Frage 1: Mit welchem Qualitätsgrad wird in Europa die beste Qualität von Ahornsirup ausgewiesen?

  1. A
  2. A+
  3. AA

Frage 2: Aus welchem Grundprodukt wird Bourbon (zu mindestens 51%) hergestellt?

  1. Weizen
  2. Mais
  3. Gerste

Frage 3: Wie viel Liter Ahornsaft werden benötigt, um einen Liter Ahornsirup zu gewinnen?

  1. 40
  2. 224
  3. 8

War doch gar nicht so schwer, oder? Für alle, die sich die drei Rezepte der “Maple Week” noch einmal ansehen möchten, habe ich die Links zusammengestellt:

Mit Ahornsirup glasierte Jakobsmuscheln auf Linsensalat [Maple Week]

Eine Woche im Zeichen des Ahornsirups bringt Euch vier leckere Rezepte und eine Menge Hintergrundinformationen –Kompletten Artikel lesen »

Kürbis-Gnocchi mit Ahorn-Salbei-Butter und einem Schuß Bourbon [Maple Week]

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Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für die Pancakes mit Ahornsirup und Vanille-Pflaumen (Für 4 Personen):

Für die Pancakes:

  • 3 EL Butter
  • 300 ml Buttermilch
  • 100 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 250 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zitronenschale
  • Ahornsirup

Für die Vanille-Pflaumen:

  • 1 Vanilleschote
  • 500 g Pflaumen
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 2 EL Ahornsirup
  • 4 EL Orangensaft

Zubereitung:

1 Für die Vanille-Pflaumen die Pflaumen waschen und halbieren. In eine ofenfeste Form legen. Vanilleschote auskratzen. Ahornsirup mit Orangensaft und dem Vanillemark vermischen und über den Pflaumen verteilen. Sternanis und Zimt zugeben. Für etwa 15-20 Minuten im Backofen bei 180°C backen.

2 Für den Teig die Butter bei moderater Hitze schmelzen. Abkühlen lassen. Währenddessen Sahne mit der Buttermilch und den Eiern vermischen.
In einer zweiten Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Salz, den Zucker, den Vanillezucker und den Zimt mischen. Danach das Sahne-Buttermilch-Gemisch dazugeben und verquirlen, ganz am Ende die geschmolzene Butter und die Zitronenschalen unterrühren und den Teig etwas quellen lassen.

3 Für die Pancakes eine Pfanne erhitzen, etwas Butter zugeben. Die Pfanne soll schön heiß sein! Dann kleine Pancakes ausbacken, die Hitze dabei reduzieren.

4 Pancakes mit den Vanille-Pflaumen und etwas Ahornsirup servieren.

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Werbe-Hinweis: Die “Maple Week” ist eine Kooperation mit Jim Beam. Im Artikel wird das Produkt “Jim Beam Maple” und der Markenname mehrfach genannt sowie bildlich gezeigt. Auf den Inhalt des Artikels wurde von Jim Beam kein Einfluss genommen.
  • […] eher im letzten Winter der Fall. Da war eh alles anders, da mochte ich auch Saisonales. Wobei diese Pfannkuchen mit Vanille-Pflaumen (tut mir leid, der Artikel enthält Werbung für Schnaps, das Rezept gibts weiter unten auf der […]AntwortenAbbrechen