Himmel und Erde (vegetarisch)

Himmel und Erde (vegetarisch)

Himmel und Erde ist ein wahrer Klassiker der deutschen Küche und darf eigentlich auf keinem Food-Blog fehlen. Da ich das Gericht – ich traue es mir ja fast nicht zu schreiben – noch nie gegessen hatte, wurde es also langsam Zeit. Ich war begeistert – und habe das Fleisch nicht vermisst…

Hoch oben in den Bäumen wachsen sie, die kleinen Äpfelchen – fast schon im Himmel. Ihr Geschmack ist so süß und fein, fast schon grazil. Tief im Boden werden die Kartoffeln der Erde entrissen, und geben jedem Gericht eine mächtige, sättigende Grundlage. Himmel und Erde ist eine rheinländische Spezialität, die dort seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist. Traditionell wird dazu eine geräucherte und gebratene Blutwurst gereicht. Die heutige Rezeptvariante verzichtet auf Fleischbeigaben und konzentriert sich nur auf die Gemüse-Komponenten: Neben den Kartoffeln und Äpfeln spielen langsam geschmorte Zwiebeln sowie frischer Majoran eine gute Rolle.

Das Rezept stammt aus dem famosen Kochbuch “Deutschland Vegetarisch“, welches ich vor ein paar Wochen bereits rezensiert und überschwänglich gelobt habe. Besonders hat es mich gefreut zu hören, dass das Buch schon in die zweite Auflage geht und damit anscheinend nicht nur mir sehr viel Freude bereitet. Wenn Du also noch ein Weihnachtsgeschenk von Format mit vielen tollen Anregungen aus der deutschen vegetarischen Küche suchst, so kann ich Dir dieses Werk ohne Umschweife empfehlen. Was elegant zu folgender Frage überleitet: Ich habe vor zwei Jahren einmal kulinarische Geschenkideen für Weihnachten zusammengetragen – hättest Du dieses Jahr wieder Interesse an einem solchen Artikel? Ich freue mich über Rückmeldung in den Kommentaren!

Rezept

Zutaten für Himmel und Erde (vegetarische Version, für 2 Personen):

Für das Zwiebel-Apfel-Gemüse:

  • 4 Zwiebeln
  • 2 Äpfel
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 2 Zweige frischer Majoran
  • 50 ml Apfelsaft
  • 10 g Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 6 EL Öl
  • Etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer

Für den Kartoffelbrei:

  • 800g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 40 g Butter
  • Etwas Salz
  • Etwas Muskatnuss

Zubereitung:

1 Die Kartoffeln in ausreichend Salzwasser gar kochen, abgießen und auskühlen lassen. Schälen. Die Sahne mit der Milch erhitzen, zu den geschälten Kartoffeln geben und alles mit einem Kartoffelstampfer zu einem Brei verarbeiten. Anschließend die Butter unterrühren und den Kartoffelbrei mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

2 Die Zwiebeln schälen und in Achtel schneiden. Die Petersilie und den Majoran hacken.

3 Die Zwiebeln in etwas Butter langsam glasig dünsten. Währenddessen das Kerngehäuse der Äpfel entfernen und die Äpfel in dünne Scheiben schneiden. Den Majoran zu den Zwiebeln geben, untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Weißwein (Alternative: Verjus) ablöschen, aufkochen und etwas reduzieren lassen.

4 Die Apfelscheiben in einer Pfanne in etwas Butter anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Zwiebeln und Petersilie zu den Äpfeln geben, mit Apfelsaft ablöschen und reduzieren lassen und abschmecken. Mit Kartoffelbrei servieren.

Quelle: Deutschland Vegetarisch

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  • Hallo Uwe,
    das Gericht habe ich in deinem Jahrsrückblick entdeckt, und bereits nachgemacht. War so richtig lecker und wird als Klassiker auch in meine Rezeptesammlung eingehen.
    Danke für das Rezept,
    SarahAntwortenAbbrechen

“The Icecreamists” von Matt O’Connor [Rezension]

"The Icecreamists" von Matt O

Wenn ich ein Ranking der verrücktesten Kochbücher in meinem Regal aufstellen müsste, dann wäre “The Icecreamists: Exklusive Eiscrème und andere Laster” ziemlich weit vorne. Das Buch besticht durch sehr gute Rezepte, einen wunderbaren Wortwitz und ein aberwitziges Layout.

jeden-tag-ein-buch_arianebille“Liberating the world one lick at a time” steht da etwas versteckt im Logo des Buches zu lesen. Das Buch befreit die Welt von der Masse schlechter Eiscrème, zusammengeschusterter Chemiekugeln und aromazersetzten Alibi-Eises. Auf diese Massenware hat man nämlich keine Lust mehr, wenn man zum ersten Male ein Vanille-Eis mit “echter” Vanille genießen durfte.

Die “Agents of Cool” bringen im Buch sowohl Klassiker als auch abgefahrene Rezepte unter das Volk und bauen dabei auf einer Standard-Mixtur auf, die sich von Rezept zu Rezept wiederholt und nur durch zusätzliche Geschmackskomponenten erweitert wird. Die Basis für Eiscrème besteht zumeist aus 250ml Vollmilch, 125g Crème Double, 2 Eigelb und 88g Zucker. Daraus entsteht eine Eiercrème, die im Laufe der Zubereitung mit dem eigentlichen Geschmacksträger vermischt wird.

Die Kreationen tragen dabei so illustre Namen wie “Chocwork Orange”, ein Schokoladeneis mit Orangenkomponente, “Ingwiana Jones”, ein fantastisches Ingwereis oder “Jesus Christ Scooperstar” – ein schlichtes Fior di Latte. Wortspielenthusiasten kommen so im Buch voll auf ihre Kosten, denn die Autoren nehmen die Materie nicht so ernst und pflegen eine gesunde Selbstironie. Die sprachliche Präsentation der Eiskreationen schlittert damit immer auf dem schmalen Grad des Kitsches, driftet aber nie auf die peinliche Seite ab. Das hat zur Folge, dass es wirklich Freude bereitet, die Texte zu lesen und auf Entdeckungsreise zu gehen: Auf den einzelnen Rezeptseiten sind viele Informationen versteckt, teils grafisch verpackt, teils textuell.

"The Icecreamists" von Matt O

Das Buch folgt einem einfachen Aufbau: Zunächst widmet sich der Autor – Matt O’Connor zeichnet für das eiskalte Werk verantwortlich – diversen Grundrezepten für Eis und Sorbets, die er dann im zweiten Teil des Buches zu komplexeren Kompositionen wie Eisbecher, Desserts oder Cocktails ausbaut. Im Grundlagenteil wird stets auf die fortgeschrittenen Rezepte verwiesen. Die Grundrezepte behandeln dabei jedoch nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern gehen schnell ich ungewöhnlichere Kreationen über: Eiscrème mit Minze, Mascarpone oder Espresso reihen sich zwischen Popcorn-Eis, Earl-Grey-Kreationen und gewürzter Kürbis-Eiscreme ein: Die Anregungen und Inspirationen scheinen endlos.

Die Gestaltung des Buches ist extravagant. Jedes Rezept besitzt ein eigenes Foto, das geschmackvoll und technisch hochwertig produziert ist. Die Präsentation der Eiscrème ist fantasievoll und passt zum generellen “Rock’n'Roll”-Image, das sich das Buch versucht zu eigen zu machen. Auch hier meistern die Macher die Gradwanderung zum Kitsch hervorragend und bieten neue, visuelle Anreize, die das Kochbuch von anderen deutlich abheben.

Rock’n'Roll Icecream

Die Rezepte sind klar formuliert und in sinnvolle Arbeitsschritte gegliedert. Eine allgemeine Einleitung erklärt die wichtigsten Grundsätze der Eisherstellung und führt auch Neulinge gut an das Thema heran. Die Rezepte sind ganz klar auf die Zubereitung mit einer Eismaschine ausgelegt. Der Autor bemüht sich zwar aufzuzeigen, dass die Zubereitung grundsätzlich auch ohne Eismaschine möglich aber keinesfalls mit dem Ergebnis eines entsprechenden Gerätes zu vergleichen ist. Dieser Maxime folge ich: Du solltest schon eine Eismaschine besitzen, wenn Du die Rezepte bestmöglich zubereiten möchtest. Was mir besonders gut gefällt: Die meisten Rezepte beruhen auf dem selben Grundrezept. Wenn Du es einmal geschafft hast, eine gute Eiercrème herzustellen, so hast Du die wichtigste Komponente der Eisherstellung gelernt und verstehst, wie Du selbst neue Eiskreationen erstellen kannst. Das Grundrezept ist ausgewogen – für mich lediglich einen Tick zu süß, aber das ist Geschmackssache. Ich habe mit diesem Grundrezept die bislang besten Ergebnisse erzielt.

Aus dem Buch habe ich schon einige Rezepte zubereitet – meist sehr klassische Rezepte. Ein selbst hergestelltes Vanilleeis ist mit nichts auf der Welt zu vergleichen – ich habe noch nie ein so intensives Vanillearoma in einem Eis geschmeckt und möchte eigentlich nie mehr etwas anderes essen. Mir ist die Lust auf im Supermarkt gekauftes Eis endgültig vergangen. Das Vanilleeis servierte ich mit ein wenig Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen – das solltest Du unbedingt einmal ausprobieren.

“Fior di Latte” bedeutet übersetzt Milchblume und stellt das wohl reinste Eis dar: Neben Crème Double und Milch kommen nur noch Eier und Zucker in das Eis sowie eine kleine Prise Salz. Deswegen ist es wichtig, dass für diese Eiscrème nur die besten Zutaten verwendet werden. In Deutschland habe ich bislang noch in keiner Eisdiele “Fior di Latte” gesehen, dabei gehört dieses Eis definitiv zu meinen absoluten Favoriten. Zusammen mit Mandelhippen und Portwein-Pflaumen habe ich es als Dessert zu einem Menü serviert.

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Meine kleine Tochter liebt Schokoladeneis. Im Buch finden sich diverse Anregungen für die unterschiedlichsten Schoko-Kreationen: Mit Zartbitterschokolade, mit Milchschokolade, mit weißer Schokolade. Jedes Eis besticht durch eigene feine Geschmacksnuancen und hat meinem kleinen Schokofreak sehr gemundet.

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Fazit

“The Icecreamists” von Matt O’Connor ist das beste Eis-Kochbuch, das ich besitze und bisher in den Händen halten durfte. Das Buch hebt sich sowohl inhaltlich als auch seitens der Gestaltung vom Einheitsbrei ab und besticht durch ungewöhnliche Eiskreationen, die man in keiner Standard-Theke einer Eisdiele findet. Das Buch eignet sich bestens für Leute, die eine Eismaschine besitzen und Spaß daran haben, neue Kombinationen auszuprobieren.

Kaufen: “The Icecreamists” von Matt O’Connorbei Amazon

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links.

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  • *seufz* sieht das chic aus! Schon das Cover und ich schieb es auf den Merkzettel. Und Fior di Latte mag ich sehr, sehr gerne. Danke für diese Buchvorstellung :-)
    Liebs Grüessli
    IreneAntwortenAbbrechen

  • Wirklich ein sehr ansprechendes Cover und eine tolle Rezension!
    Ich vertraue deinem Urteil voll und ganz, ein Eiscreme-Buch fehlt mir ohnehin, also: Ist bestellt :)
    Meine Eismaschine freut sich schon – und ich kann es kaum erwarten, endlich darin schmökern zu können.
    Danke für den Tipp!
    LGAntwortenAbbrechen

  • […] Kein übertriebenes Layout, kein konstruiertes Image – also das krasse Gegenteil zum Kochbuch “The Icecreamists”, was ich im Rahmen von der wunderbaren Aktion “Jeden Tag ein Buch” am Donnerstag […]AntwortenAbbrechen

  • ilona

    Jaaa, ich habe das Buch auch und es ist so wie Du es beschreibst – einzigartig.Danke! Aus mir spricht die Begeisterung. Nur habe ich jetzt die Entscheidung zu treffen: Welche Eismaschine soll ich mir zulegen.
    Herzlichst, ilonaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Ilona, schönes Buch, gell? Ich habe eine Unold Cortina und bin zufrieden. Die Maschine bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.AntwortenAbbrechen

  • Na toll… und wieder ist die Kochbuch-Wunschliste um einen weiteren Titel angewachsen! Danke für die Vorstellung.

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    JulianeAntwortenAbbrechen

  • Aber natürlich! :) Eine Unold Cortina. Habe auch schon zwei Eissorten damit verbloggt: Holunderblüten-Quark-Eis und geröstetes Zwetschgen-Zimt-Eis, beides super geworden!AntwortenAbbrechen

Pasta mit Kürbis-Ragout

Pasta mit Kürbis-Ragout

Die Kürbis-Zeit neigt sich dem Ende entgegen und will in der Endphase nochmal ausgenutzt werden. Heute mit einer Pasta mit einem sehr puren Kürbis-Ragout, das nur mit etwas Sternanis, Knoblauch und einem Spritzer Verjus verfeinert wurde.

Mein absolutes Kürbis-Highlight in diesem Herbst war zweifelsohne der Kürbis-Hummus – egal ob als Brotaufstrich oder als Teil des “The Pumpking Burger“. Die Kombination Knoblauch und Kürbis hatte ich all die Jahre nicht wirklich auf der Agenda und nun ganz frisch für mich entdeckt – sehr zum Leidwesen meiner Frau, die sich mit der Vampirknolle etwas schwer tut. Die Geschmacksexkursion wurde gestern im Rahmen eines Food-Blogger-Treffens in Würzburg durch die Osteria Trio in Würzburg noch ein Stück weiter geführt: Die servierten Bruscetta mit Kürbis-Püree, Knoblauch, einem festen Ricotta und Shiitake-Pilzen waren eine geschmackliche Explosion. Kürbis und Pilze – das taugt.

Bruscetta mit Kürbis-Püree, Knoblauch, einem festen Ricotta und Shiitake-Pilzen

Für diese Pasta habe ich einfach Kürbis mit Zwiebeln in etwas Olivenöl angebraten. Sternanis und Knoblauch dazu, immer wieder mit Wasser aufgießen und eindicken lassen, solange, bis der Kürbis weich ist. Dann nur noch ein wenig Säure in Form eines Verjus (Saft von grünen Trauben) dazu, abschmecken, ab unter die Nudeln, fertig. Trocken angeröstete Haselnüsse und Kürbiskerne machen sich wunderbar dazu und geben der Pasta ein wenig Textur.

Aus dem Gericht lässt sich ganz einfach eine vegane Version erstellen: Dafür lässt Du einfach die Butter weg und verzichtest auch auf den frischen Parmesan. Voilà.

Pasta mit Kürbis-Ragout

Rezept

Zutaten für die Pasta mit Kürbis-Ragout (Für 4 Personen):

  • 500g Pasta
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Spritzer Verjus
  • Etwas Wasser
  • Etwas Olivenöl
  • 30g Butter
  • 1 Sternanis
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1 EL Haselnüsse
  • 1 EL Kürbiskerne
  • Etwas frischer Parmesan
  • Etwas Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Pariser Messer (Kugelausstecher) entfernen. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, die Zwiebeln achteln, den Knoblauch hacken. Die Nüsse grob hacken, die Petersilie und den Sternanis fein. Die Fenchelsamen in einem Mörser zerstoßen.

2 Etwas Olivenöl in einem Topf mit großer Bodenfläche langsam erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Sternanis zugeben, rösten. Dann Kürbis und Fenchelsamen zugeben und unter konstantem Rühren anbraten. Hitze reduzieren und etwas Wasser angießen. Immer wieder umrühren, bis das Wasser reduziert ist und mit dem Kürbis eindickt. Vorgang 2-4 mal wiederholen, bis der Kürbis weich ist und sich ein dickflüssiger Sugo gebildet hat. Mit Verjus, Salz, Pfeffer und Butter abschmecken und ziehen lassen.

3 Die Nudeln in der Zwischenzeit al dente kochen. Die Nüsse trocken anrösten, salzen.

4 Den Sugo mit den Nudeln mischen und mit den Nüssen, der Petersilie und frisch geriebenem Parmesan sowie einem Spritzer Olivenöl servieren.

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Von Steuerbeamten, Whiskey und Großzügigkeit

Poppies In October

Wenn die Tage kürzer werden, die Temperatur vom nahenden Winter kündet, die Welt in ein tristes grau versinkt und im Kachelofen leise schmatzend ein Holzscheit knackt, dann fehlt eigentlich nur noch eine weiche Decke, ein bequemer Sessel und ein wärmender Drink. Ein Whiskey vielleicht?

Erinnerst Du Dich? Vor einiger Zeit veröffentlichte mein lieber Freund Frank zwei Jahre lang jeden Dienstag einen Cocktail – frisch gemixt, immer abseits des Mainstream und atemberaubend in Szene gesetzt. Als Frank sein Engagement Ende letzten Jahres beendet hatte, fanden das viele Leser schade. Zeit also, ein Jahr nach Ende von Cocktails, Longdrinks und Aperitifs auf Highfoodality an die tollen Kreationen zu erinnern und mich noch einmal bei ihm zu bedanken. Das möchte ich heute mit einer Geschichte nachholen.

Als 1824 im schottischen Cardow die Brennerei “Cardhu” von John und Helen Cumming offiziell gegründet und lizenziert wurde, hatte das Ehepaar bereits zehn Jahre illegal Whiskey gebrannt und viel Erfahrung und Kunden gesammelt. Die Utensilien für das Brennen – große Maische- und Gärbottiche – wurden als Brotteigbehälter getarnt. Kamen die Herren Steuerbeamte zu unangekündigten Kontrollen, so bemehlte Helen ihre Hände und bot den Kontrolleuren Tee an. Während diese die Bücher studierten und den Tee tranken, hisste Helen eine rote Flagge auf der getarnten Brennerei um die ebenfalls schwarz brennenden Kollegen entlang der Quellen Mannoch Hill und Lyne Burn zu warnen.

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Tee passt dabei auch hervorragend zu Whiskey selbst – nämlich in Form eines Cocktails. Frank mixte seinerzeit den “Smokey Old Bastard” (siehe oberes Bild), einen rauchigen Drink mit Whiskey, Lapsang Souchong Tee, etwas Ahornsirup und ein wenig Bitters. Das hätte den Steuerbeamten bestimmt auch geschmeckt. Selbst für Kaffee-Liebhaber hätte es eine Variante geben können: Im September 2012 stellte Frank mit “The Revolver” (Bild unten) eine Version vor, in der der Whiskey mit Kaffee-Likör gesüßt und mit Orange Bitters abgerundet wird. Der Geschmack erinnert ein wenig an ein Schokoladen-Dessert.

The Revolver

Die Cummings hatten aber nicht nur ein Herz für Steuerbeamte, sondern ganz besonders für die vielen armen Menschen dieser Zeit. Ihre Türe stand immer offen, und jeder Bedürftige, der an die Türe klopfte, bekam etwas zu trinken (Keinen Tee an dieser Stelle) und eine warme Mahlzeit. Die Großzügigkeit der Familie sprach sich schnell herum und wurde schließlich auch mit dem Whiskey verknüpft. Die Brennerei existiert nunmehr seit 189 Jahren und hat den Geist der Großzügigkeit bis heute bewahrt: Immer noch werden hin und wieder Whiskey-Flaschen verschenkt um eine alte Tradition lebendig zu halten.

Frank, gemäß dieser schönen Tradition ist es mir eine wahre Freude, mich bei Dir nochmals für die vielen, vielen tollen Cocktail-Rezepte zu bedanken und Dir eine Flasche dieses guten Tropfens zu schenken – auf dass er Bestandteil vieler toller Kreationen werden wird!

Du als Leser meines Blogs sollst aber auch nicht leer ausgehen: Ich verlose unter allen Kommentatoren weitere zwei Flaschen des 12 Jahre alten Single Malt aus dem Hause Cardhu. Um teilzunehmen musst Du einfach nur einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen. Die Flaschen werden am Mittwoch verlost, die Gewinner werden direkt per E-Mail benachrichtigt. Bitte beachte, dass Du mindestens 18 Jahre alt sein musst, um teilzunehmen – das Alter wird überprüft!

Wie immer beim Genuss von alkoholischen Getränken sollte der Grundsatz gelten, dies verantwortungsbewusst zu tun.

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Werbe-Hinweis: Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Cardhu erstellt. Im Text wird mehrfach der Produktname erwähnt.

Franks Whiskey-Cocktails

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  • Johanna

    Mein Freund würde sich sehr über den Whiskey freuen. Und ganz vielleicht würde er mich dann ja auch mal probieren lassen. :-) AntwortenAbbrechen

  • Nina

    So eine tolle Verlosung bringt auch eine stille Leserin mal zum kommentieren. Habe vor kurzem erst deine leckere Blueberry Lemonade nachgebastelt. Da könnte ich jetzt direkt weiter machen mit den Cocktails, wenn ich denn so eine feine Flasche Whiskey hätte.AntwortenAbbrechen

  • So ein guter Whiskey ist definitiv was sehr feines – auch wenn der vermutlich fast zu schade ist zum mixen ;-)Nette Story!AntwortenAbbrechen

  • Hannes

    Dieser Whisky würde sich gut in meiner kleinen Sammlung machen, zum mixen wäre er mir aber auch zu schade.

    Über eine Fortsetzung der Cocktail-Reihe würde ich mich sehr freuen, besonders auch wegen der tollen Bilder!AntwortenAbbrechen

  • Susanne S.

    Ich interessiere mich schon länger für Whiskey, würde sehr gerne mal bei einer Verkostung mitmachen. Vielleicht ist das ja der Anfang einer Leidenschaft.
    Vielen Dank für die Verlosung + viele Grüße SusanneAntwortenAbbrechen

  • Hallo, ich finde es wunderbar, das du dies hier machst. Wishkey ist was besonderes finde ich. Kein gewöhnlicher Alkohol, der mal schnell runtergetrunken ist. Was zum geniesen und wohlfühlen ^^

    Gerne würde ich eine Flasche gewinnen, ich würde sie mit meinem Bekannten geniesen.

    Übrigens, am 16. ist im Ramadahotel in Altenfurt bei Nürnberg ein Highland-Dinner mit Whiskeyverkostung. Vielleicht sieht man sich???

    Gruß MarionAntwortenAbbrechen

  • ZeeD

    Dass die Cocktail-Posts beendet wurden hatte mir damals ein wenig Leid getan, da diese immer sehr gut waren.
    Sollte ich diesen Whisky gewinnen wird dieser Drink direkt ausprobiert – ich habe da keine Hemmungen, teure Spirituosen zu vermixen ;)
    Jeder Cocktail ist nur so gut wie seine schlechteste Zutat!AntwortenAbbrechen

  • Lukas

    Oh wie super dieser Post passt! Ich habe gestern mit meiner Freundin einen Apple Harvest genossen. Dies ist auch ein herrlicher Herbst-Drink!
    Ich danke euch für die tollen Speiße- und Getränkerezepte!

    Der Whisky wäre eine super Ergänzung und würde meine Spirituosensammlung super ergänzen- pur und gemixt!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Johanna: Ganz vielleicht nur? Obwohl Du ihm dann den Whiskey besorgt hast? Da würde ich aber anders verhandeln :D

    @Nina: Dann drücke ich die Daumen und wünsche viel Spaß beim Nachmachen!

    @Tring: Ach, ich sehe das ja anders: Ein Cocktail ist nur so gut wie das schlechteste Grundprodukt. Ich nehme ja auch keinen Tetra-Pack-Wein für meine gute Schmorsauce (aber natürlich auch keinen 80€-Bordeaux).

    @Hannes: Siehe oben – ich hätte keine Hemmungen, diesen Whiskey zum Mixen zu verwenden. Da prallen eher die Philosophien aufeinander “pur genießen” vs. “mixen”. Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden. Zur Fortsetzung: Vielleicht kann ich Frank ja mal wieder zu einem kleinen Special bewegen… ;)

    @Susanne S.: Ich war auch noch nie bei einer Verkostung, obwohl Nürnberg in diesem Punkt ja durchaus ein Hot-Spot ist. Naja, man könnte so viel ausprobieren…

    @Froschmama:Spannend! Muss ich mir mal näher ansehen, bin aber am 16. leider schon verplant…

    @ZeeD: Sehe ich genauso!

    @Lukas: Ich drücke die Daumen! :) AntwortenAbbrechen

  • Chris

    Oh,
    so einen tollen Whisky würde ich ja auch gerne in meine kleine Sammlung aufnehmen und angemessen verkosten.AntwortenAbbrechen

  • Ulli

    Da ich gerne mal einen winzig kleinen Schluck Whisky trinke, würde ich mich sehr über das gute Getränk freuen :) AntwortenAbbrechen

  • Stefan

    Da dieser Whisky noch in meiner Sammlung fehlt würde ich auch sehr gerne bei der Verlosung mitmachen.
    Einen großen Lob noch für Dein tolles Blog. Mach weiter so. Ganz große Klasse!!AntwortenAbbrechen

  • Sehr schöne Geschichte und den Cardhu habe ich bisher noch nicht probieren dürfen! Wird also Zeit :) AntwortenAbbrechen

  • DAS Lebenswasser würde ich auch gerne probieren, wir haben dieses Jahr sogar einen Whisky-Adventskalender ;-) AntwortenAbbrechen

  • Ich bin ja auch keine Whiskey-Expertin, aber Herrn bushcook könnte ich damit eine große Freude machen.AntwortenAbbrechen

  • Das schöne am Whiskey sind auch die Geschichten, die sich um dieses Getränk ranken. Du hast hier ja mal wieder eine Solche liebevoll erzählt. Und was kann es Schöneres geben, als beim Whiskey-Genuss auch Geschichten über Whiskey zu genießen (muss gar nicht unbedingt am Kamin sein, das Zeug wärmt ja auch so – Körper und Seele). Mein Geheim-Tipp zum Whiskey ist ein informativer, spannender, frecher, witziger Whiskey-Krimi: Ralf Bernhardt & Hans-Georg Würsching, Wasser Gerste Leiche, Verlag: Cluaran oHG, http://www.cluaran.de, ISBN 3-9809344-6-2AntwortenAbbrechen

  • Oh – da spring ich doch direkt mal mit in den Lostopf!
    Just die Beschreibung von dem guten Tropfen gelesen und festgestellt, dass er wunderbar in mein Beuteschema passt.

    Übrigens – mein Kalbsbäckchendebut ist zwangsaufgeschoben. Die Lieferung wurde vergessen. :-< Nächster Woche Neuanlauf ;) AntwortenAbbrechen

  • Das ist ein leckerer Tropfen, den ich gern gewinnen würde :) AntwortenAbbrechen

  • Schöne Geschichte, aber um ehrlich zu seien fehlt mir noch eine “Kleinigkeit” für meinen Liebsten zum Geburtstag am Ende des Monats (ich bin außer Landes und habe ein furchtbar schlechtes Gewissen). Wo könnte man denn so eine Flasche käuflich erwerben, falls ich nicht gewinne?
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    SophiaAntwortenAbbrechen

  • Wir alle vermissen Frank! Noch heute schaue ich oft auf Deiner Seite nach, wenn ich Inspiration brauche. Zum Whisk(e)y bin ich erst vor wenigen Jahren durch einen Kollegen gekommen, der private Tastings veranstaltet. Mittlerweile habe ich ein bisschen was über Scotch Single Malts gelernt und meinen Geschmack herausgefunden. Der Cardhu würde sich gut machen neben dem Glen Elgin und dem Laphroig :) Schön, dass Du Frank noch mal ein Denkmal gesetzt hast!AntwortenAbbrechen

  • Hilde

    Hallo Uwe,
    eine tolle Geschichte !
    Habe sofort an die Spruch gedacht “was man sät wird am auch ernten” Die Cummings säten Freundlichkeit Barmherzigkeit und Großzügigkeit. Wenige Firmen gibst so lange. Ich selber trinke nicht so gern Whiskey aber meine Männer ( Mann und zwei Söhne ).
    Die drei würden sich freuen wenn ich gewinne .
    Danke für die tollen Rezepte und Bilder .
    Gruß HildeAntwortenAbbrechen

  • Fabian

    Diesen tollen Whisky wollte ich schon lange mal probieren – vielleicht klappt es ja! Schöne Geschichte um diese Brennerei und die Bilder sind sowieso der Wahnsinn. Weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Gerhard Stefan

    (ch liebe diesen blog und auch whiskey!
    LGAntwortenAbbrechen

  • Über ein Google-Ergebnis für Cocktails bin ich damals hierher gekommen und lese den Blog jetzt regelmäßig. Über einen Whisky, zu dem es gleich das passende Cocktail-Rezept gibt, würde ich mich natürlich sehr freuen.

    Durch die anderen Whisky-Cocktails werde ich gleich noch ein bisschen stöbern, die kommen mir im Herbst gerade recht.AntwortenAbbrechen

  • Martina

    Ich bin seit einiger Zeit stille Leserin. Jetzt möchte ich auch einmal einen Kommentar abgeben. Mein Mann und ich haben gerade den Whisky für uns entdeckt. Daher kommt diese Verlosung gerade recht… Vielen Dank dafür!AntwortenAbbrechen

  • Der Whiskey klingt gut und besonders der “smokey old bastard” hört sich verlockend an. Kann man den Lapsang Souchong Tee auch durch eine etwas gängigere Alternative ersetzen?

    LG, KathaAntwortenAbbrechen

  • Regina

    Mein Mann würde sich darüber besonders freune, er hat gerade seine Liebe zu Whiskey neu aufleben lassen. Wenn er nicht zu rauchig ist, mag ich ihn auch.

    ReginaAntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe
    Bei einem so tollen Gewinn kann man ja nicht nicht mitmachen! ;) liebe Grüsse, Laura und ValerioAntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe!
    Die Geschichte des Whiskys gefällt mir. Da mache ich gerne bei der Verlosung mit.
    Gruß
    ChrisAntwortenAbbrechen

  • Sebastian

    Danke für die schöne Geschichte. Ich würde mich über mehr dieser Posts freuen!AntwortenAbbrechen

  • hanna

    das passt wunderbar zu gemütlichen Vorweihnachtsabenden nach einem guten Essen :-) AntwortenAbbrechen

  • Sascha

    Toller Artikel – trifft die jahreszeitliche Stimmung.
    Den Rye-Cocktail mit Teelikör werde ich probieren – da läuft mir schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammen.AntwortenAbbrechen

  • Rudi

    Dieser Whiskey wäre ein Genuss! Ich würde ihn gerne testen!AntwortenAbbrechen

  • Daniela

    Tolle Geschichte! So ein Cocktail würde mir jetzt bei dem Gruselwetter auch gut schmecken :-) AntwortenAbbrechen

  • Jürgen

    Eigentlich trinke ich Single Malts ja nur pur, aber ich würde den 12jährigen Cardhu nach diesem Artikel auch gern einmal als Cocktail probieren.AntwortenAbbrechen

  • Achim

    Ich habe schon sehr lange keinen Whisky getrunken und wurde hier angeregt mal wieder einen guten Tropfen zu geniessen. Warum sich nicht von dem hier beschriebenen Tropfen verwöhnen lassen.
    Gruß AchimAntwortenAbbrechen

  • Thomas

    Ich bin zwar kein so guter Whiskeykenner wie mein Vater und meine Brüder, aber ein Grundstein für meine eigene Sammlung wäre nie verkehrt ;)
    Und vielleicht kann ich mich auch dann dazu überwinden einen so guten Tropfen zu einem Cocktail zu verarbeiten.
    Vielen Dank für diesen tollen Blog
    ThomasAntwortenAbbrechen

  • Simon

    eine Variante in Kombination mit Tee und eine mit Kaffee-Likör – die auch noch an Schokolade erinnert… da ist ja wirklich für jeden was dabei!AntwortenAbbrechen

  • Ich stöbere hier immernoch alle paar Monate im Archiv wenn ich einen Aperitif oder Cocktail für ein Dinner suche. Von daher auch von mir nochmal vielen Dank an Frank.AntwortenAbbrechen

  • Regina

    ‘When you hold it in your hand, it’s the pulse of one small nation, so much more than just a dram. You can see if you will – the people and the weather. And the land. The past into the present is distilled.’

    ‘Wenn du ihn in deiner Hand hältst, ist er der Puls einer kleinen Nation, so viel mehr als nur ein Schluck. Du kannst es sehen, wenn du willst – die Menschen und das Wetter. Und das Land. Die Vergangenheit bis zur Gegenwart sind destilliert.’

    Robbie Laing , Text aus seinem Lied ‘More than just a dram’.AntwortenAbbrechen

  • Arishi

    Das sieht wirklich lecker aus. Da bekomme ich gleich Lust auf einen gemütlichen Kaminabend, draußen schneit es am besten noch ;) Sehr schön!AntwortenAbbrechen

  • Torben

    Den würde ihc wohl auch gewinnen wollen, zum pur trinken und ohne Eis ;) AntwortenAbbrechen

  • Janina

    Ui. Like a sir <3AntwortenAbbrechen

  • Johannes

    Über solch einen tollen Whisky würde ich mich sehr freuen… das Eis ist schon mal gekühlt!AntwortenAbbrechen

  • Tine Fass

    Hallo Uwe,
    hab nach langer Zeit mal wieder bei Dir `reingeschaut und mit Genuß Deine kleine Whisky Geschichte gelesen. Übrigens hab ich vor vielen Jahren mal bei einer Verkostung in Schottland teilnehmen dürfen. Die haben mir damals erklärt, dass die Schreibweise Whiskey nur für amerikanische Produkte gilt und nur mit y eben für schottische bzw. irische. Ob´s wirklich so ist, hab ich nie nachgeprüft, vielleicht weiß es jemand?
    Ansonsten würde ich mich natürlich auch über so einen tollen Whisky freuen. Besonders lecker mit einem Schuß von unserem guten Leitungswasser.
    Liebe Grüße aus dem hohen Norden von TineAntwortenAbbrechen

  • Jörg Fischer

    Das sieht ja toll aus! Passt sicher gut zu einem Kaminabend (sofern vorhanden). Würde den schon gern probieren!AntwortenAbbrechen

  • Chris

    Dann will ich mich auch mal noch in die bereits lange Liste an Gewinnspielteilnehmern einreihen. Ich schaue täglich auf Highfoodality und bin von deinen Rezepten absolut begeistert. Als alter Cocktailenthusiast habe ich immer mit großer Freude Frank’s Beiträge und Rezepte gelesen. Sie sind, samt der Bilder, neben deinen Rezepten wohl einzigartig in der deutschen Foodblogszene. Zahlreiche Cocktailrezepte wie “The Dillinger” oder der “Gin Basil Smash” haben mich zum Nachmachen bewegt und mich schließlich auch zu einem Besuch in Deutschlands vermeintlich bester Cocktailbar – dem “Le Lion in Hamburg – angehalten.

    Auch wenn deine bebilderten Kochrezepte, sowie der gesamte Blog von unglaublich hoher Qualität sind und mich regelmäßig inspirieren, haben die Cocktails doch eine wöchentliche Lücke hinterlassen. Die beiden Sparten aus Essen und Cocktails haben sich immer super ergänzt.

    Genieße den Whisky Frank und lass dich vielleicht doch noch einmal zu dem ein oder anderen Gastbeitrag hinreißen! :-)

    Grüße
    ChrisAntwortenAbbrechen

  • Norbert Kleischmann-Wermers

    Ich folge dem Blog von Uwe erst seit ein paar Wochen und muss sagen, dass dieses schon alles hochprofessionell ist. Seine Fotos und Rezepte genügen mit Sicherheit dem Anspruch eines Hochglanz-Foodmagazines. Ich bin begeistert! Und nun zum Single Malt. Habe bis vor einem Jahr nichts auf dieses Elixier gegeben. Dann hatte ich Glück und ein echter Kenner und Sammler hat mich an einem lauen Sommerabend ein wenig in die Geheimnisse der Single Malts von der Insel Islay einegführt. Herrlich torfig und ein wenig salzig. Dann noch mein persönlicher Spitzenreiter: ein in alten Portweinwässern gereiftes Edeltröpchen – zum Niederknien. Also ich würde diesen Whiskey sehr gerne mal probieren. Bis denne – der NobbiAntwortenAbbrechen

  • Patricia

    Ich LIEBE Produkte, die mit Liebe und Leidenschaft entstehen und hinter denen sich eine Geschichte verbirgt. Die Geschichte vom cardhu klingt toll, der Tropfen schmeckt sicher lecker! Whiskey ist für mich ein faszinierendes Neuland, mein Schatz ist ein erfahrener Genießer. Obwohl ich glaube, dass es schade ist so einen Whiskey zu vermixen, reizt mich die Geschmacksexplosion natürlich auch die hier vorgestellt wird. Oder Whiskey mit Schokolade, hmmmmmmmmm!
    Nächstes Jahr im Mai findet in Limburg ein Whiskey-Festival statt, das wir mal besuchen werden, vielleicht ist das ja auch für den ein oder anderen hier interessant.
    Gerne springe ich also mit in den Lostopf und wünsche uns viel Glück und dem Gewinner eine tolle Zeit mit dem edlen Tropfen!AntwortenAbbrechen

  • Britta

    Genau das Richtige für trübe Novemberabende. Die im Oktober von der Schottlandreise mitgebrachten Flaschen von Tallisker und Glenmorangie wurden alle (seufz: alle) verschenkt. Die Besichtigungen der Brennereien dagegen bleiben in guter Erinnerung.AntwortenAbbrechen

  • sergej

    So ein Whisky wäre schon mal ganz nett zum genießen :) AntwortenAbbrechen

  • Hört sich guuuut an :) AntwortenAbbrechen

  • Marja

    Oh, wie schön!
    Diese Flasche Whisky soll einen ganz besonderen Menschen erfreuen. Seit 8 Wochen brauche ich wegen der gebrochenen Schulter und der ländlichen Lage ganz viel Hilfe.
    Jetzt hoffe ich mal?
    Liebe Grüße
    MCAntwortenAbbrechen

“Foodblogs und ihre besten Rezepte” von Ariane Bille [Rezension]

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Die Geschichte des Buchs klingt schon ein wenig märchenhaft: Ariane Bille suchte eine Idee für ihre Diplomarbeit, entschied sich für ein Kochbuch, startete ihren eigenen Blog, finalisierte das Buch und fand schließlich einen Verlag, der bereit war, ihr Werk zu drucken.

Foodblogs und ihre besten Rezepte: Kulinarische Momentaufnahmen” ist der gelungene Versuch, die gedruckte mit der digitalen Welt, die Schnelligkeit des Internets mit der heimeligen Ruhe eines Buches und die Vielfalt der Food-Blogger-Szene mit der Singularität des Printmediums zu verbinden.

Ariane stellt 12 Food-Blogger vor, die je vier Gerichte beisteuern. Zusammen ergeben diese jeweils ein komplettes Vier-Gänge-Menü: Je 2 Gerichte stammen vom Blog der beteiligten Blogger, je zwei Gerichte wurden eigens und exklusiv für das Buch produziert. Mehr noch: 12 Blogger passen zu 12 Monaten, und so sind die 12 Menüs auch noch saisonal und ermöglichen so ganzjährigen Spaß. Ariane hat es geschafft, das einem Blog anhaftende Wesen des täglichen Begleiters in ein Buch zu übersetzen. Die Autorin ließ es sich nicht nehmen und kochte jedes der 48 Rezepte nach und fotografierte alle Bilder im Buch selbst. Ariane ist also Autorin, Fotografin, Food-Sytlistin, Köchin, Layouterin und Gestalterin in Personalunion.

Und genauso wenig wie Food-Blogs reine Rezept-Datenbanken sind, genauso wenig ist “Kulinarische Momentaufnahmen” eine reine Auflistung hübscher Kochanleitungen. Ariane hat jeden der 12 Food-Blogger interviewt und herausgearbeitet, was die jeweilige Person antreibt, motiviert und bewegt. Die Interviews lesen sich mitunter spannend bis lustig und geben einen sympathisch-bodenständigen Eindruck der karikierten Personen mit vielen tiefen und persönlichen Einblicken. Die 12 beteiligten Food-Blogger sind auch beileibe keine Unbekannten. Neben Robert von “lamiacucina”, zorra von “1x umrühren bitte!”, Claudio von “Anonyme Köche”, Astrid von “Arthurs tochter kocht”, Stevan Paul von “nutriculinary” und Heike von “Kochzeilen” sind noch mein guter Kochkumpel Alex von “Chef Hansen”, Katharina von “esskultur”, Claus von “Nur das gute Zeugs”, Ines von “Vorspeisenplatte” sowie Sebastian von “Rettet das Mittagessen” und Eveline von “Küchentanz” dabei.

Das Buch entstand aus der Abschlussarbeit für Arianes Kommunikationsdesignstudium. Da bei ihr stets die Affinitiät und Leidenschaft für gutes Essen vorhanden war, lag der Entschluss nahe, ein Kochbuch zu gestalten. Ariane startete ihre Ausarbeitung und dokumentierte den Fortschritt parallel auf einem Blog – “Kulinarische Momentaufnahmen“. Dass sie gut drei Jahre später die Früchte ihrer Arbeit gedruckt in Händen halten würde, war zunächst wohl ein insgeheim gehegter Wunsch, der aber mit der Zeit immer realer wurde. Nach konstantem Suchen eines Verlages wurden die Gebete erhört und das Buch erschien nun zur Frankfurter Buchmesse im Hädecke Verlag.

Wenn Du nun Lust bekommen hast, mehr über die teilnehmenden Blogger zu erfahren und sie über die Interviews von einer privaten Seite kennenzulernen und dazu noch einige tolle Rezepte wie Hansens Lammbratwürste, Roberts Gnocchetti, Claudios “Filet Robbespierre” oder Astrids Kalbsbäckchen zu probieren – dann greife beherzt zu und unterstütze eine junge Autorin – Du wirst es nicht bereuen!

Kaufen: Foodblogs und ihre besten Rezepte: Kulinarische Momentaufnahmen  bei Amazon

Hinweis: Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links!

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  • Fabian

    Hey :D
    Meinst du das Buch ist ein schönes Geschenk für meine Freundin zum Geburtstag? Deine Kritik liest sich wirklich toll, und das man einen Eindruck in verschiedene Blogs bekommt finde ich auch toll! Vorallem kann man sich ja dann auf den entsprechenden Blogs weitere Ideen holen!

    Grüße,
    FabianAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Fabian, wenn Deine Freundin sonst auch gerne Food-Blogs liest oder aber wenn Du glaubst, dass sie Spass daran hätte, dann ist das ein schönes Geschenk!AntwortenAbbrechen