Dry-aged Roastbeef mit Chipotle-Salz und Kung-Pao-Gemüse [Verlosung]

Heute gib’s echtes Fusion-Food: Ein Klassiker des BBQ trifft einen Klassiker der chinesischen Küche. Und wäre das noch nicht genug, habe ich auch noch eine Verlosung für Euch.

Vor einiger Zeit habe ich Euch bereits von meiner Vorliebe für Hühnchen Kung Pao erzählt. Als Student kehrte ich oft in einem chinesischen Restaurant ein, das dieses Gericht aus der Provinz Szechuan auf der Karte hatte. Ich liebe den knoblauchigen, süß-scharfen Geschmack, die gerösteten Erdnüsse und das viele Gemüse, das mit dem marinierten Hühnchen serviert wird.

Das Hühnchen habe ich für dieses Gericht weggelassen und durch ein schönes Stück Roastbeef ersetzt. Das Roastbeef reifte „dry-aged“ über mehrere Wochen und war deshalb unglaublich zart. Wenn Ihr die Gelegenheit habt, gutes dry-aged Fleisch zu bekommen, so solltet Ihr das in dieser Grillsaison unbedingt einmal ausprobieren. Der Unterschied zu herkömmlich (wet-aged) gereiftem Fleisch ist signifikant und für die Genießer unter uns ein echter Differenzierer.

Steaks, die auf den Grill kommen, müssen dick sein. Das, was normalerweise in den Auslagen der Metzgereien als Steak bezeichnet wird, verdient den Namen nicht: Fleischstücke, die einen knappen Zentimeter dick sind, werden auf dem Grill schnell trocken. Gleichzeitig besteht kaum eine realistische Chance, diese Steaks punktgenau zu garen. Wenn Ihr also Steaks grillen möchtet, dann lasst Euch diese vom Metzger vom Stück schneiden. Steaks sollten immer 3-4 Zentimeter dick sein, als Faustregel gilt: 3-4 Finger einer Hand sollten der Dicke entsprechen. Jetzt sagen viele, dass doch niemand ein solches Steak alleine schafft: Ja, das ist korrekt. Aber es spricht auch nichts dagegen, für 4 Leute zwei dicke Steaks zu kaufen und diese anschließend nach dem Grillen aufzuschneiden und zu verteilen. Das Ergebnis wird saftiger sein, zudem könnt Ihr den Gargrat besser kontrollieren. Ein dickeres Steak verzeiht mehr Fehler.

Gutes Fleisch richtig salzen – aber nur mit gutem Salz

Wenn ich ein gutes Steak genießen möchte – besonders wenn es sich dabei um eines handelt, dass trocken gereift ist – dann würze ich das Steak vor dem Grillen kein bisschen. Dann möchte ich den puren Fleischgeschmack so gut es geht erhalten. Nachdem das Fleisch gegrillt ist, schneide ich es auf und bestreue es mit einer Prise Fingersalz.

Dafür nehme ich nicht irgendein Salz, sondern eines von möglichst guter Qualität. Ich liebe schöne, große Salzflocken, die so dünn sind, dass das Licht durch sie hindurch scheinen kann, wenn man eine Flocke in die Sonne hält. Ich liebe Salz, das fein schmeckt, fast schon fruchtig, und dem Fleisch ein dezentes Aroma mitgibt. Gutes Salz wird meist per Hand an Orten geschöpft, die durch klimatische und geologische Bedingungen prädestiniert für den Salzabbau sind.

Dry-aged Roastbeef mit Chipotle-Salz und Kung-Pao-Gemüse [Verlosung]

Für mein Roastbeef zum Kund-Pao Gemüse habe ich ein mit Chipotle-Flocken aromatisiertes Salz von Falksalt verwendet, welches neben dem leichten, fruchtigen Salzgeschmack noch eine scharfe Note auf das Fleisch bringt. Das passt hervorragend zu gegrilltem Fleisch und steht über den Sommer immer auf meinem Tisch, wenn ich Gegrilltes serviere. Die Salzflocken haben eine charakteristische Pyramidenform, welche durch die Bedingungen auf Zypern – dort wird das Salz geschöpft – entstehen.

Meerwasser wird durch die immer vorhandenen Wellen mit viel Kraft und Wucht an die felsige Küste Zyperns geschleudert. Dort trocknet die Gischt durch die permanente Sonneneinstrahlung sehr schnell, wodurch das Salz an den Felsen übrig bleibt. Der immer vorhandene Wind formt aus den Salzkristallen dann die charakteristische Pyramidenform.

Lasst mich also an dieser Stelle noch ein kleines Plädoyer für gutes Salz halten: Niemand benötigt Rieselhilfen, Trennmittel oder andere künstliche Zusätze im Salz. Niemand benötigt Industriesalze, die unter Raubbau an der Natur gefördert wurden. Wenn Ihr Euch bewusst ernährt und Euch schon jetzt Gedanken macht, welche Lebensmittel Ihr wo einkauft, so solltet Ihr Salz ebenfalls auf diese Liste und auf faire, hochqualitative Anbieter setzen.

20 Salzpakete zu gewinnen – einfach einen Kommentar hinterlassen!

Falksalt war so freundlich, mir 20 Salzpakete zur Verfügung zu stellen, die ich nun unter Euch verlosen möchte. Die Pakete enthalten je eine Packung Chipotle- und Chili-Fingersalz, welche perfekt für den nächsten Grillabend als Finishing-Salz geeignet sind. Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst Ihr einfach nur einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen. Am Sonntag (25.05.2014) ermittle ich um 18 Uhr die 20 Gewinner, die dann per E-Mail benachrichtigt werden. (Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen).

Aber wie funktioniert das nun mit den Steaks?

Steaks perfekt auf den Punkt zu garen ist nicht ganz so einfach. Aber auch hier möchte ich mit einem Mysterium aufräumen: Steaks vom Rind müssen nicht zwangsläufig medium-rare gebraten sein. Es gibt keine Lehre, die mir persönlich vorzuschreiben hat, wie ich mein Fleisch am liebsten genieße. Es gibt nur meine Präferenz, die sich durch Geschmack und Mundgefühl zusammensetzt. Und für viele ist ein Stück Fleisch mit dem Gargrad medium-rare schlichtweg unangenehm. Das ist ok. Und viele Leute sollten das da draußen auch akzeptieren. Ich mag mein Steak am liebsten medium-well, immer noch zartrosa, aber dennoch mürbe, weich und saftig.

Ich halte nichts von dem Trend, Fleisch mit ultrakrassen Hochleistungsgrills eine kräftige 800°C-Watsche zu verpassen. Ja, die Kruste mag der Hammer sein. Aber was bringt mir das, wenn das Fleisch innen roh ist? Das Mundgefühl wird dadurch nicht besser. Wie so oft ist die Lösung ein Mittelweg: Die gesunde Mischung aus Hitze für die Krustenbildung und Zeit, um das Fleisch langsam fertig zu garen. Dafür reichen mir aber 180°C auf dem heimischen Gasgrill.

Zuerst brate ich die Steaks von allen Seiten 2-3 Minuten direkt an, um eine Kruste zu bekommen. Dann lege ich die Steaks in die indirekte Zone des Grills und gare das Fleisch über 10 bis 15 Minuten fertig. Schön langsam. Wer auf Nummer sicher gehen will, kontrolliert hin und wieder die Kerntemperatur des Fleisches und nimmt das Fleisch vom Grill, wenn das Steak eine Temperatur von zwei Grad weniger als die angestrebte Temperatur erreicht hat. Das Fleisch gart noch nach. Kurz ruhen lassen, aufschneiden, mit gutem Salz salzen. Fertig.

Dry-aged Roastbeef mit Chipotle-Salz und Kung-Pao-Gemüse [Verlosung]

Rezept

Zutaten für das Dry-aged Roastbeef mit Chipotle-Salz und Kung-Pao-Gemüse (Für 4 Personen):

  • 2 dicke Roastbeef-Steaks (Mindestens 3-4 cm dick!)
  • Etwas Chipotle-Fingersalz (z. B. von Falksalt)

Für das Kung-Pao-Gemüse:

  • 3 EL Erdnüsse oder Cashewkerne
  • 2-3 rote Chili
  • 2 rote Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2-3 cm frischer Ingwer
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL helle Sojasauce
  • 2 TL dunkle Sojasauce
  • 2 TL Zucker
  • 1/2 TL Aceto Balsamico di Modena
  • 4 EL Wasser
  • 2 TL Kartoffelstärke
  • Etwas Sesamöl
  • Salz

Zubereitung:

1 Für das Roastbeef den Grill auf 180°C indirekte Hitze vorbereiten. Das Roastbeef von allen Seiten direkt etwa 3 Minuten grillen, dann beiseite in die indirekte Zone legen und über etwa 10 Minuten fertig garen.

2 Derweil das Kung Pao zubereiten. Dafür Chili, Ingwer und Knoblauch fein hacken. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Den Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in 1cm große Würfel schneiden, die Frühlingszwiebeln in Ringe hacken.

3 Die Erdnüsse (Oder Cashewkerne) trocken rösten. Etwas Sesamöl in einem Wok erhitzen und die Chili, den Knoblauch, den Ingwer und die Zwiebeln anbraten. Dann die Paprika und Frühlingszwiebeln zugeben und unter Rühren braten.

4 Die helle Sojasauce mit der dunklen, dem Zucker, dem Essig, dem Wasser und der Stärke vermischen und das Gemüse ablöschen. Aufkochen, bis die Sauce eindickt. Dann alles mit Salz abschmecken.

5 Das Roastbeef vom Grill nehmen, kurz ruhen lassen und dann aufschneiden. Auf etwas Kung Pao Gemüse anrichten, geröstete Erdnüsse darauf verteilen und mit einer Prise Chipotle Fingersalz finalisieren.

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Werbe-Hinweis: In diesem Artikel wird Falksalt erwähnt und Produkte werden verlost. Zudem wird die entsprechende Webseite verlinkt und auf das Informationsangebot hingewiesen. Zwischen HighFoodality und Falksalt besteht zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung keine aktive Geschäftsbeziehung.
  • Michael Huber

    Ich war bisher immer der Meinung Salz ist Salz, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
    Auf jeden Fall ist das Rezept sehr schön, nicht zu kompliziert aber trotzdem ein Hingucker.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Das dachte ich auch lange. Aber dem ist nicht so, probier’s mal aus!AntwortenAbbrechen

  • Klasse – die “Sanftgriller” werden immer mehr! :) AntwortenAbbrechen

  • Chipotle- und Chili-Fingersalz…?
    Man lernt nie aus.
    Klingt auf jeden Fall sehr interessant… & das Roastbeef… yummy… sieht sehr lecker aus!
    Viele Grüße
    BrittiAntwortenAbbrechen

  • Kullmann

    Ich liebe besonderes Salz – ich liebe deinen Blogg – und ich liebe deine Rezepte! Außerdem habe ich am Sonntag Geburtstag! Also muss ich das Salzpaket unbedingt gewinnen :-) AntwortenAbbrechen

  • Manuela Dornick

    “Weniger ist Mehr”

    …. sehr hochwertiges Salz krönt das das Roastbeef, perfekt.

    Viele Grüße
    ManuelaAntwortenAbbrechen

  • Stefan

    Salz wird leider häufig vernachlässigt. Was es da für Unterschiede gibt!
    Und ja, wir mögen das Fleisch auch eher Medium-Well und trotzdem noch saftig. :-)

    Toller Blog, den du da hast, Uwe!

    beste Grüße, StefanAntwortenAbbrechen

  • Gutes Fleisch braucht gutes Salz – einfach lecker!AntwortenAbbrechen

  • Franz

    Gutes Salz wäre perfekt für die neue Wohnung.
    Toller Artikel der Lust macht jetzt den Grill anzuschmeißen :) AntwortenAbbrechen

  • Alex

    lustig, ich habe auch in Aachen als Student die Vorliebe für Kung Pao entdeckt. und über das Salz würde ich mich natürlich auch freuen ;)
    viele GrüßeAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hehe, ich denke, da gibt’s noch viele Studenten, denen das auch so gegangen ist…AntwortenAbbrechen

  • Kolja Picklapp

    Herrlich, ich liebe gutes Salz :) AntwortenAbbrechen

  • Lieben Dank für die genaue Grillanleitung- ist immer eine leichte Bauchwehnummer sonst für mich, aber das probiere ich gleich Samstag.

    viele Grüße SigridAntwortenAbbrechen

  • *seufz*
    ich liebe Salz, aber das Gericht würde ich jetzt (09:22 Uhr Ortszeit Südpfalz)
    auch nehmen ;-)

    Herzlich, KerstinAntwortenAbbrechen

  • Chipotle Salz? Chili Salz? Klingt interesant und meine Neugierde ist geweckt.

    Und wenn ich schon beim kommentieren bin, dann mach bitte weiter so mit BBQ meets Küche. Finde ich immer sehr interessant.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke für das Feedback! Ja, ich glaube, da habe ich meine Nische gefunden!AntwortenAbbrechen

  • Huuuuuuuuuunger :)
    Es geht doch nichts über ein gutes Steak…so zum Frühstück :D

    Grüße,
    FabianAntwortenAbbrechen

  • grete

    ich will gewinnen, weil:

    1. ich will genau dieses gericht
    2. ich fange gerade meine kochausbildung an und will so viel wie möglich probieren
    3. ich habs verdient, wirklich

    greteAntwortenAbbrechen

  • Simon

    Das ist mal ein gutes Plädoyer für ein ordentliches Steak und auch das Rezept für das Gemüse klingt lecker. Weiter so!AntwortenAbbrechen

  • 66%ige Zartbitterschokolade mit Chipotle Salz und 45%ige herbfruchtige Vollmilchschokolade mit Chilisalz oder andersrum?
    Gutes Salz verdient sehr gute Schokolade. ;-)
    Ich drücke mir mal die Daumen und würde mich über so ein feines Salzpaket freuen. :-D

    Liebe Grüße,
    NeleAntwortenAbbrechen

  • Oliver

    Gutem Salz wird leider oftmals nicht die Bedeutung beigemessen, die es verdient!AntwortenAbbrechen

  • und ich dachte immer, die Pyramidenform wird künstlich durch Pressen des Salzes in eine Form erzeugt. Es gibt nämlich Pyramidensalze, da ist jedes Pyramide gleich groß. Bei Falk ist mir allerdings schon aufgefallen, dass die Pyramiden unterschiedlich gewachsen sind. Man lernt nie aus … Danke für den schönen Beitrag!AntwortenAbbrechen

  • Larissa

    Hallo Uwe!
    Über Salz aus nachhaltiger Produktion habe ich mir – zu meiner Schande – noch nie Gedanken gemacht! Wir haben zwar grobes Salz aus Ibiza hier – von dem tollen Laden Violetta! – aber das benutze ich nicht gerne zum Bavken. Da gestern mein Supermarktsalz leer geworden ist, werde ich gleich mal in den Bioladen meines Vertrauens huschen…deine Verlosung kommt da genau richtig, ich würde mich freuen, mal in den Genuss zu kommen! ;-)
    LG
    LarissaAntwortenAbbrechen

  • Heidi

    Hallo Uwe, das Rezept hört sich wieder mal super an! Ich liebe auch besonderes Salz und würde natürich gerne eines der Pakete gewinnen!
    Liebe Grüße
    HeidiAntwortenAbbrechen

  • Taktikfuchs

    Joa, das würde ich mir doch gerne schmecken lassen tun.AntwortenAbbrechen

  • s.voigt

    ich finde auch dass gutes salz wichtig ist…also hüpfe ich doch mal mit in den lostopf…AntwortenAbbrechen

  • Deine Bilder sehen immer so super lecker aus! Da bekomme ich direkt Hunger.

    Ich würde gerne ein Salzpäckchen gewinnen für die nächste Grillfamilienfeier.
    GLG SarahAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Na dann drücke ich die Daumen :) Was wird’s zu dem Salz dazugeben?AntwortenAbbrechen

  • Annegret Linder

    Feines Rezept.
    Leider sind wir immer noch nicht in Besitz eines Grills in Ermangelung eines Gartens, dafür haben wir unsere Ofen-Niedriggarmethode optimiert. :) AntwortenAbbrechen

  • Heike

    Ich kann Deinen Ausführungen zu Salz und Fleischdicke beim Grillen nur zustimmen!
    Ich hole mir immer wieder gerne Anregungen auf Deinem Blog!
    Weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Michael Gläser

    Das sieht seeeeeeehr lecker aus. Wird bestimmt nachgekocht, wie schon einige Deiner Rezepte vorher.
    Ob dieses Salz allerdings besser ist, als das von mir bevorzugte Fleur de Sel aus der Camargue werde ich ja hoffentlich bald feststellen. ;-)))
    Auf alle Falle danke ich Dir für den schönen Blog und wünsche noch alles Gute.
    Liebe Grüße
    MichaelAntwortenAbbrechen

  • Cato

    Wieder ein tolles Rezept!
    Wie halten Sie es mit dem Fleischsalzen? Vor oder nach dem braten?!
    Gruß CatoAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Cato! Ich salze – wenn ich Finishing-Salz benutze wie das Falksalt – nach dem Grillen. Wenn ich eine schöne Kruste – z. B. auf einem Stück Picanha – möchte, dann salze ich vorher.AntwortenAbbrechen

  • Fritz

    Super Rezept,

    das wird hundertprozentig nachgekochtAntwortenAbbrechen

  • Gott wie lecker!
    Ich habe einige Salze zuhause, bin aber für neue immer offen.

    Ich wünsche mir viel Glück :) AntwortenAbbrechen

  • Gerhard

    Ich kann auch nur empfehlen die Kerntemperatur des Fleisches zu messen, dann kann man sicher sein, dass es den gewünschten Gargrad erreicht. Mein “Thermapen” ist bei jedem Grillen dabei…
    Als Salz finde ich Maldon Sea Salt eine preiswerte Alltagsvariante, allerdings hört sich das pyramidenförmige Zypriotensalz auch recht interessant an.AntwortenAbbrechen

  • Ingo H.

    Hallo Uwe,

    ich nehme das Fleisch immer (egal ob Grill oder Pfanne) mindestens 90 Minuten vor der Zubereitung aus der Kühlung. Gut, ich mag es lieber etwas weniger durch, aber eben nicht kalt.

    Ist das bei Deiner Vorgehensweise notwendig?

    Gruß
    IngoAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Ingo, ich nehme das Fleisch auch immer rechtzeitig aus dem Kühlschrank, so dass es Raumtemperatur hat. Das macht schon Sinn :) AntwortenAbbrechen

  • Philip

    Hallo Uwe! Ich frug mich schon des öfteren warum Fingersalz Fingersalz heißt. Der Begriff ist mir noch nicht wirklich untergekommen. Aber ich bin gespannt es selbst in den Fingern zu halten ;)
    Beste Grüße aus MainzAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Philip, weil Du es mit den Fingern zum Schluß auf das Gargut träufelst :) AntwortenAbbrechen

  • Thomas Steinig

    Vielen Dank für die Tipps und Rezepte.
    Übrigens war das Spargelpesto super.AntwortenAbbrechen

  • Hanna Simons

    Oh fein, das Chipotle-Fingersalz würde ich gerne mal probieren (Chili natürlich auch;)). Für alle Hamburger: Dry-aged beef gibts in hervorragender Qualität bei Beisser.AntwortenAbbrechen

  • Kasia Pohl

    Hi Uwe,

    Du machst schon wieder einer dieser phantastischen Gerichte, einfach und genial. So habe ich es am liebsten und Du hast recht, die Zutaten müssen von guter Qualität sein. Da kommt man nicht nach mit dem kochen;)
    Ich benutze gern Fluer de Sel und das Maldon Salz, die hauchdünne Flocken, die so wunderbar mild schmecken.
    Das Salz von Falksalt kenne ich noch nicht und vielleicht habe ich Glück am Sonntag:)
    Viele Grüße
    KasiaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Kasia, das Maldon Salz mag ich auch sehr gerne. Hast Du schon einmal Murray River Salt probiert?AntwortenAbbrechen

  • Thomas Steinig

    Nebenbei bemerkt besteht unser tolles Tafelsalz nur aus zwei Elementen, nämlich aus Natrium-Chlorid, Meersalz hingegen aus 84. Tafelsalz entzieht unserem Körper sogar wichtige Mineralien, was bei Meersalz auch nicht der Fall ist. Spricht also auch für den Kauf von natürlich kontrolliertem Meersalz, denn unsere Meere sind ja auch nicht mehr so richtig sauber.AntwortenAbbrechen

  • Dann versuch ich doch auch mal mein Glück und würde mich über das Salz sehr freuen :-) AntwortenAbbrechen

  • Maximilian

    Zum Reinlegen gut, so liebe ich es auch!AntwortenAbbrechen

  • Christoph Hupp

    Das schaut ja mal richtig lecker aus.

    Werde es auf jedenfall mal nachkochen und grillen.
    Habe bisher immer schwarzes Pyramidensalz genommen und war damit schon zufrieden.
    Bin mal gespannt wie das hier beschriebene Salz schmeckt.

    Weiter so.AntwortenAbbrechen

  • Ich würde gerne gewinnen. ich hatte das Salz schonmal in den Fingern und weiß wie toll das ist. Daher habe ich es aber einer lieben Salzverliebten Freundin geschenkt. Wenn ich es jetzt selber nochmal bekommen könnte, wäre das toll!AntwortenAbbrechen

  • Thea

    Ich liebe Chipotle (darauf gebracht hat mich vor langer Zeit Petra von ChiliundCiabatta). Und tausend Dank für alles Wissenswerte zum guten Steak.AntwortenAbbrechen

  • Elli

    Würde mich riesig freuen, da wir gerade umgezogen sind und unser Gewürzregal noch ziemlich zu wünschen übrig lässt. Gutes Salz kann jedes Gericht aufwerten!AntwortenAbbrechen

  • Regina

    Es gibt doch einfach nichts besseres, als ein perfekt gegartes Steak ohne Schnick und Schnack. Deine Bilder lassen das Wasser im Mund zusammen laufen. Perfekt!AntwortenAbbrechen

  • Thorsten Schwalb

    Hiho,

    ich liebe meine Steaks auch innen noch leicht zartrosa.
    Und das Salz wäre natürlich eine echte Bereicherung.

    Gruß
    ThorstenAntwortenAbbrechen

  • Die Salze scheinen beliebt zu sein – ich weiss warum :-). Tolles Rezept und wie immer hammermässig fotografiert!
    Da wünsche ich mir mal viel Glück.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    AndyAntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    schon lange bin ich stetige Leserin Deines Blogs und finde Deine Gedanken zum Thema Salz absolut richtig.
    Ich selbst probiere oft neue Salze aus, das von Chipotle-Salz von Falksalt kenne ich noch nicht – umso mehr würde ich mich drüber freuen :)

    Liebe Grüße,

    SwanAntwortenAbbrechen

  • Birgit Schneider

    Hallo Uwe,

    das klingt superlecker. Das Salz habe ich auch schon mehrfach verwendet und finde es einfach nur genial. Ich werde es nachkochen. Wollte dir allerdings noch ein großes Kompliment für das grüne Spargelpesto geben. Einfach total gut und dabei so einfach. Man muss nur auf die Idee kommen. Weiter so!
    Liebe Grüße aus Forst,
    BirgitAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Birgit, danke für Dein Feedback! Das freut mich wirklich sehr!AntwortenAbbrechen

  • Kat-rin

    Hallo Uwe,
    ich habe dich erst vor kurzem entdeckt und freue mich schon darauf ein paar deiner Rezepte nachzukochen. Ein gutes Salz wäre dafür sicher hilfreich :-)

    Viele Grüße und weiter so mit deiner tollen Arbeit hier!AntwortenAbbrechen

  • Renate

    Du sprichst mir “salzmäßig” aus der Seele!! Vielen Dank für dieses mal wieder höchst interessante Rezept….Da paßt es doch bestens, daß das nächste (Grill)Wochenende quasi vor der Tür steht…..AntwortenAbbrechen

  • Melanie

    Ich liebe gutes Salz und hüpfe daher gerne in den lostopf…AntwortenAbbrechen

  • Melanie

    Ich liebe besonders Salz und hüpfe daher gerne in den lostopf…AntwortenAbbrechen

  • Ich bin immer wieder überrascht und beeindruckt von Deinen Kreationen – sowohl koch- als auch fototechnisch. Und gegen einen Gewinn hätte ich natürlich auch nichts. ;-) AntwortenAbbrechen

  • ariane brückel

    danke für die vielen guten Anregungen, vieles habe ich schon umgesetzt und variiert. Jeden Tag freue ich mich auf neue Ideen.
    Gruß
    ArianeAntwortenAbbrechen

  • Matthias

    Ich beneide dich um dein Budget! Als Student sind häufig nur slow – cooked cuts drin. Aber da ich meinen Fleisch Konsum eh gering halte, ist das nicht schlimm. Jedenfalls bewundere ich deine Rezept Kreationen! Viele liebe Dank für alle Inspiration!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Lieber Matthias, bei mir kommt auch nicht jeden Tag ein Stück dry-aged auf den Tisch :) AntwortenAbbrechen

  • Sehr richtig, dünne Steaks taugen nichts :)
    Das Gericht sieht genial aus und klingt auch toll!
    LGAntwortenAbbrechen

  • Sehr schönes Rezept, dass ich sicherlich einmal nachkochen/-grillen werde.
    Dazu muss ich nur noch das Salz gewinnen :-) AntwortenAbbrechen

  • ich liebe gutes Salz mindestens genauso wie Du. allerdings ist es mir bisher noch nicht gelungen, hauchdünne Salzflocken zu finden, meistens sind die als Fleur de sel verkauften Flocken sehr dick.
    Nun sehe ich mich mal auf dem empfohlenen Shop um, vielleicht finde ich da ja genau das Richtige.AntwortenAbbrechen

  • Ole Joormann

    Das sieht sehr sehr gut aus.AntwortenAbbrechen

  • Luxxe

    Schönes Gericht! Und wie immer auch klasse Fotos.

    Mir ist aufgefallen das im Rezept die Champignons fehlen AntwortenAbbrechen

  • Oh das Kung Pao sieht wirklich sehr lecker aus, das werde ich mit Sicherheit mal versuchen. Was die Steaks an geht hast du eindeutig recht: medium-rare ist vond er Konsistenz tatsächlich eher schwierig. Der Farbton den das Fleisch auf deinem Bild hat lässt einem hingegen das Wasser im Mund zusammenlaufen.AntwortenAbbrechen

  • Annelore Balke

    Beim nächsten Grillabend werde ich das Rezept ausprobieren.Dry ayed-Beef bekomme ich hier bei einem sehr guten Fleischer.

    Ich verwende seit längerem schon das Zitronen-Fingersalz für Fisch, auch sehr zu empfehlen.

    LG AnneAntwortenAbbrechen

  • Josefine

    Hallo Uwe,
    ich koche, solang es mein Studentenbudget zulässt, ganz viele deiner Gerichte nach und bin jedesmal begeistert!

    Ich würde mich sehr über das Salz freuen! (Meine WG bestimmt auch, weil ich sie dann mit gut gesalzten Fleisch bekochen werde!)

    Liebe Grüße,

    JosefineAntwortenAbbrechen

  • Matthias

    Top Blog, nehme viele Rezepte von hier.
    GrüßeAntwortenAbbrechen

  • Susanne

    Mhhh, das sieht ja wieder köstlich aus. Mein Magen knurrt…

    Ich muß ja ehrlich zugeben: bis jetzt habe ich mich nicht besonders für Salz interessiert. Vielleicht ist das ja bald anders ;-)

    Viele Grüße aus Karlsruhe SusanneAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Susanne, grüß’ mir Karlsruhe, da hab’ ich mal ein Jahr gewohnt…AntwortenAbbrechen

  • Ismea

    Es wäre wirklich wunderbar könnte ich dieses Rezept mit dem “dazugehörenden” Salz ausprobieren!

    Grüsse
    IsmeaAntwortenAbbrechen

  • Andreas

    Schöner Artikel, tolles Rezept!AntwortenAbbrechen

  • Mira

    Erst mal vielen Dank für deinen tollen Blog, die vielen außergewöhnlichen Rezepte, die mich, auch durch die beeindruckenden Fotos, immer wieder zum Nachkochen animieren.
    Um das Salz habe ich mir bislang noch nicht die größten Gedanken gemacht… Zwar habe ich normales Salz, grobes Himalaya- und gutes Kräutersalz zuhause, aber was wirklich besonderes fehlt mir noch!

    Viele liebe Grüße,

    MiraAntwortenAbbrechen

  • gilili

    Schöner blog! Ich würde mich über das Salz freuen, um einmal ein wirklich gutes Salz kennen zu lernen.AntwortenAbbrechen

  • Du hast uns auf die Idee gebracht, dass wir uns mal wieder ein schönes Roastbeef machen sollten. Das sieht zum Anbeißen aus bei Dir, herrlich!

    Gruß,
    JensAntwortenAbbrechen

  • Janina

    Schon sooo viele Kommentare.. Aiaiai.
    Nun ja, ich drücke mir die Daumen :D AntwortenAbbrechen

  • AlexAndre

    Scheibenkleister, ich habe HUNGERAntwortenAbbrechen

  • AlexM

    toller Artikel, gerne dabei!AntwortenAbbrechen

  • Johanna

    wirklich tolles gewinnspiel, da hüpf ich doch glatt mal mit in den lostopf rein! :)
    ps.: jetzt habe ich total lust das märchen “der salzprinz” zu sehen! haha :) AntwortenAbbrechen

  • Thomas

    Auch wenn ich kein Fleisch esse, hätte ich jede Menge tolle Verwendungsmöglichkeiten für die Salze ;) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gutes Salz funktioniert nicht nur mit Fleisch, vollkommen richtig, Thomas!AntwortenAbbrechen

  • g

    Lieber Uwe, es gibt mittlerweile keinen Kochblog, dessen Rezepte ich so oft nachkoche, weil ich wirklich noch nie enttäuscht worden bin. Ich kann fast nicht mehr zählen, wie oft ich in der letzten Zeit allein das Spargelpesto zubereitet habe und erst kürzlich habe ich meinen Vater mit leckerem Kürbisöl angesteckt, über das ich zuerst auf deinem Blog gelesen habe. Mit Salzarten habe ich mich bisher noch kaum bis gar nicht beschäftigt, deshalb gerne mehr davon auf dem Blog! Herzliche Grüße aus Nürnberg.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo g, das freut mich sehr, vielen lieben Dank für Deine Worte! Solche Rückmeldungen motivieren mich, tagtäglich weiter zu machen!AntwortenAbbrechen

  • Anne

    Das Rezept / Bild verlockt mal wieder zum Nachkochen. Heute auf dem Markt die Zutaten erstanden, lediglich das Salz war nicht zu bekommen :) Sommerliche Grüße aus Osnabrück. AnneAntwortenAbbrechen

  • Ole

    Wird morgen nachgekocht, beim Salz muss ich noch improvisieren.AntwortenAbbrechen

  • Pixelpu

    Dein Plädoyer stößt auf offene Ohren. Vor gar nicht so langer Zeit hab ich auch nicht glauben können, welchen Unterschied gutes Salz machen kann.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Wie gesagt, ich musste das auch erst lernen. Es ist schön, dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt…AntwortenAbbrechen

  • Dennis

    Dein Rezept liest sich gut. Ich habe bislang nur mit Fleur de Sel gearbeitet, gerne das der beiden Damen aus Mallorca.

    Zu dry-aged, Gargrad und 800 Grad-Grills:
    ich teile Deine Vorliebe für trocken gereiftes Fleisch. Habe es mittlerweile bereits zu Hause selbst gereift (28 Tage), mit speziellen Membranreifebeuteln (4 Euro) braucht man keinen Reifeschrank sondern einen Kühlschrank, der die Temperatur von 3 Grad konstant halten kann (also bloß nicht den Kühlschrank des täglichen Gebrauchs!). Zugegeben, man benötigt einen Kammervakuumierer.

    Der Vakuumierer ermöglicht aber gleichzeitig das Betreten der Welt der Sous Vide Küche. Das ist für mich die Revolution des Kochens. Und als Ergänzung dazu macht dann ein 800 Grad Grill durchaus Sinn, wenn man die perfekte Kruste durch Karamellisierung erreichen möchte, auch in Kombination mit dem Gargrad medium-well bleibt das Fleisch unglaublich saftig (perfekt für Rib Eye/Entrecote).

    Trotzallem, um Nichts in der Welt würde ich meinen Kohlegrill einmotten. Das ist schliesslich mehr als nur Zubereitung sondern ein Lebensgefühl. Aber aus beiden Möglichkeiten wählen zu können ist klasse.

    Uwe,
    mach bitte so weiter mit Deinem Blog, ich liebe es hier durch die tollen Rezepte zu stöbern!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Dennis, ja, das kann ich so gelten lassen, auch wenn ich finde, dass es eine infernalisch aufgeheizte gusseiserne Pfanne auch tut.AntwortenAbbrechen

  • Das Roastbeef sieht soooo lecker aus…vielen Dank für das Rezept :)

    Grüße,
    -FabianAntwortenAbbrechen

Ajvar-Köfte mit Salat von Paprika und Spargel auf Röstbrot

Köfte sind nichts anderes als türkische Fleischpflanzerl, meist scharf mit Chiliflocken (pul biber), Kreuzkümmel und Knoblauch gewürzt. Auf ein paar Spieße gepinnt und langsam über schmatzendem Feuer gegrillt wird daraus schnell ein fantastisches Grillgericht, das einen lauen Sommerabend verschönern kann.

Aber auch wenn gerade kein Grill zur Hand oder das Wetter eher schlecht ist, sind Köfte aus der Pfanne eine leckere Angelegenheit. Die Jungs sind, was die Garmethode anbelangt, beileibe nicht anspruchsvoll. Egal ob kochen, braten, grillen oder frittieren – alles ist möglich. Ebenso sind Köfte ein sehr vielseitiges Gericht, denn „die eine“ Würzmischung gibt es nicht und Varianten sind so zahlreich wie Sterne am Himmel (Oha, ich sollte keine Texte nach der Lektüre eines Fantasy-Romans schreiben…).

Für meine persönliche Rezept-Variante verwende ich gerne Ajvar, eine Gemüsepaste aus Paprika und Auberginen. Die Paprika werden zunächst gehäutet und dann mit etwas Olivenöl solange langsam geschmort, bis ein Mus-artige Konsistenz entsteht. Das Mus wird noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, in moderneren Rezepten werden Auberginen oder Chili-Schoten zugefügt. Die Schärfe des Ajvar kommt eigentlich von den Paprikaschoten selbst – die verwendeten Sorten sind wesentlich würziger als die, die wir typischerweise in unseren Breitengraden in den Supermärkten bekommen.

Ich habe also unter die Hackfleischmasse ein wenig Ajvar gemischt, was dem Fleisch einen süß-scharfen Geschmack und eine schöne rote Farbe gibt. Dazu kommen die Klassiker Knoblauch, Kreuzkümmel und Petersilie. Für die nötige Bindung sorgt ein Ei und etwas gehacktes Toastbrot – denn die Köfte sollen ja schließlich nicht vom Spieß rutschen. Für das Formen der Bällchen ist es ungemein nützlich, die Hände immer wieder leicht mit Wasser zu befeuchten. Dadurch lässt sich das Fleisch leichter und runder formen, zudem bleibt weniger Masse an den Händen kleben.

Zu den kleinen Fleischklopsen gibt’s einen Salat von gebratenem Paprika und Spargel, welcher mit einer Vinaigrette aus Zitronensaft, Ajvar, Senf und Öl angemacht ist. Ich habe beides auf einem gerösteten Schwarzbrot serviert, der schnelleren Variante im Vergleich zur händischen Herstellung einer Pita oder eines Fladenbrotes. Unser deutsches Schwarzbrot passt wunderbar zu den orientalischen Aromen.

Da fällt mir ein: Ajvar kann man bestimmt wunderbar selbst herstellen….das wäre doch was für meine Serie „Zutaten selbst gemacht“, oder?

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Benötigtes Equipment: 4 Schaschlik-Spieße

Zutaten für die Ajvar-Köfte mit Salat von Paprika und Spargel (Für 4 Personen):

Für die Ajvar-Köfte:

  • 600 g Rinderhack
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 EL Ajvar
  • Etwas Kreuzkümmel
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • Salz, Pfeffer

Für den Paprika-Spargel-Salat:

  • 3 rote Paprika
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 Handvoll Rauke
  • 1 rote Zwiebel
  • 4 Scheiben Schwarzbrot

Für die Vinaigrette:

  • 1 TL Ajvar
  • 1 TL grobkörniger Senf
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

1 Für die Köfte die roten Zwiebeln, den Knoblauch und die Petersilie fein hacken. Das Toastbrot fein würfeln. Mit dem Ajvar, dem Rinderhack, dem Ei und etwas Kreuzkümmel vermischen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wem die Mischung noch nicht scharf genug ist, der kann mit Chiliflocken nachhelfen.

2 Aus der Hackfleischmischung 12 Bällchen formen und je drei Bällchen auf einen Spieß stecken. Den Grill auf 180°C vorheizen und direkt von jeder Seite etwa 4 Minuten grillen, danach indirekt noch etwa 10 Minuten ziehen lassen. Alternativ können die Spieße natürlich auch in der Pfanne mit etwas Butterschmalz gebraten werden.

3 In der Zwischenzeit die Paprika waschen, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Den grünen Spargel leicht schälen. Die rote Zwiebel schälen und in breite Ringe schneiden. Spargel, rote Zwiebel und Paprika auf dem Grill kurz garen (oder in der Pfanne). Danach den Spargel in kleine Stücke schneiden. Die Rauke waschen.

4 Für die Vinaigrette den Ajvar mit dem Senf, dem Zitronensaft und dem Zucker vermischen. Dann das Öl in dünnem Strahl zugeben, bis sich eine Emulsion ergeben hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Paprika, rote Zwiebel, Spargel und Rauke mit der Vinaigrette vermischen.

5 Die Schwarzbrotscheiben auf dem Grill oder in einer Pfanne von beiden Seiten kross braten.

6 Salat auf dem Schwarzbrot anrichten, zuoberst einen Spieß mit Köfte platzieren.

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  • Rüttger Britta

    Bitte informieren Sie mir kostenfrei per MailAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Sie können sich jederzeit für meinen Newsletter registrieren – Formulare dazu finden Sie unter jedem Beitrag!AntwortenAbbrechen

Basilikum-Eis mit Zuckerbrotsegel und Rhabarberkompott

Wer eine Eismaschine sein Eigen nennt, der sollte unbedingt dazu übergehen, Eis-Varianten abseits des Mainstream auszuprobieren. Basilikum-Eis ist eine solche Variante, die ein Grinsen auf die Gesichter zaubern wird.

Zugegeben, ich bin spät dran. Der Hype rund um Basilikum-Eis ist schon 1-2 Jahre alt. Damals flatterten viele Rezepte und Anleitung zur Eis-Kreation durch die Blogs, begleitet von einer Lobeshymne nach der anderen. Und einmal mehr zugegeben, ich wollte nach Kauf der Eismaschine zuerst meine Lieblingseissorten selbst herstellen, bevor das Experimentieren Einzug hält. Und so musste ich mich erst durch Schokoladeneis, Bacio, Vanilleeis, Zitronensorbet und Fior di Latte (Immer noch mein absoluter Favorit!) löffeln, um schließlich und endlich beim Basilikum-Eis zu landen.

Im Prinzip ist Basilikum-Eis nichts anderes als mit Basilikum aromatisiertes Vanilleeis. Die Basis besteht klassisch aus einer Eiercrème, in die Vanillemark und -schote gegeben wird. Basilikum wird mit Rapsöl zu einer möglichst feinen Paste verarbeitet und unter die Masse gezogen. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist nicht nur die Temperatur perfekt für den Frier-Vorgang, auch das Aroma hatte genug Zeit, sich zu entwickeln.

Das Eis schmeckt angenehm nach Basilikum und ist keinesfalls eine geschmackliche Überdosis des Krauts. Aber hier ist der definitiv der persönliche Geschmack gefragt: Wer das Aroma intensiver herausarbeiten möchte, erhöht den Fettanteil, lässt die Vanilleschote weg und verwendet wesentlich mehr Basilikum. Eine weitere Stufe wäre, den verwendeten Zucker durch Basilikum-Sirup zu ersetzen.

Anstelle einer Waffel aus der Tüte könnt Ihr ratz-fatz eigene knusprige Begleiter zum Eis herstellen. Die Zuckerbrotsegel bestehen aus dünn abgeschnittenen Brotscheiben, die ich mit etwas Zucker bestreut in einer Pfanne langsam und vorsichtig knusprig ausgebacken habe. Mit etwas Geduld und Sorgfalt entstehen knusprig-braune Kräcker, die jede gekaufte Waffel-Variante schlagen. Zubereitungszeit: 10 Minuten.

Saisonal passend könnt Ihr im Frühsommer ein wunderbar rosa Rhabarber-Kompott dazu servieren, was nicht nur optisch sondern in der Kombination mit dem Eis auch geschmacklich ein absoluter Knaller ist.

Viel Spaß beim Nachmachen und einen schönen Sonntag!

Basilikum-Eis mit Zuckerbrotsegel und Rhabarberkompott

Rezept

Dauer: 20 Minuten Vorbereitungszeit, 6 Stunden Kühlzeit, 60 Minuten Gefrierzeit in der Eismaschine

Benötigtes Zubehör: Eismaschine, Pürierstab

Zutaten für das Basilikum-Eis mit Zuckerbrotsegel (Für etwa 4 Personen):

  • 250 ml Milch
  • 125 g Crème Double
  • 80 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bund Basilikum (etwa 25 g)
  • 30 ml Rapsöl

Für die Zuckerbrotsegel:

  • 1 Scheibe Roggenbrot, dünn geschnitten
  • 1 TL Zucker

Zubereitung:

1 Die Vanille auskratzen und mit Milch und der Crème Double erhitzen, aber nicht kochen lassen. Den Zucker mit dem Eigelb schaumig schlagen und bei reduzierter Hitze (Die Masse darf nicht kochen!) langsam unter konstantem Rühren unter die Milch heben, bis die Masse leicht eindickt. Das Basilikum mit dem Rapsöl pürieren und die Masse unter die Eiercrème heben. 6 Stunden gut kühlen und danach 60 Minuten in einer Eismaschine gefrieren.

2 Das Roggenbrot in dekorative Chips schneiden und trocken in einer Pfanne goldbraun rösten, dann von beiden Seiten leicht mit dem Zucker bestreuen. Beides anrichten.

Tipp: Dazu passt hervorragend ein Rhabarberkompott.

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  • Du meine Güte, was für eine geniale Farbexplosion. Super! Super! Super! Zwar hat mir meine Ma ihre Billigeismaschine aufgedrückt, aber irgendwie bin ich von dem Teil noch nicht ganz so überzeugt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich die Eismasse vorher nie über Stunden gekühlt habe sondern direkt in das Maschinchen gefüllt habe. Bin halt so furchtbar ungeduldig. :D AntwortenAbbrechen

  • Kasia Pohl

    Lieber Uwe,

    wie immer fantastisch, Basilikum Eis habe ich noch nicht probiert, aber es steht auf der kulinarischen Liste für diesem Sommer. Rhabarber lieben wir sehr und essen in der Saison sehr oft, nur wir kriegst du ihn so schön rosa???:)
    Viele Grüße
    KasiaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Kasia, ich würde sagen: Glück gehabt. Meistens ist der Rhabarber auch bei mir eher braun – dieser hier war wunderschön rosa.AntwortenAbbrechen

  • Lala

    Hi Uwe!
    Bei uns in der Eisdiele gibt es Basilikum-Zitronen-Eis, eine überragende Kombination, richtig lecker und erfrischend!
    Deine Vanillevariante werde ich aber auch mal ausprobieren, danke für das Rezept!
    LalaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gerne, ich bin mir sicher, dass sie dir schmecken wird. Und die Kombi Basilikum-Zitrone wird vorgemerkt, das ist bestimmt sehr lecker!AntwortenAbbrechen

  • Bisher habe ich solche Experimente mit Basilikum im Eis immer gemieden. Konnte es mir einfach nicht feststellen …
    Aber so knackig grün sieht es doch schon verführerisch aus, dass muss ich gestehen. Könnte durchaus sein, dass ich dieses Jahr schwach werde :-)

    Gruß,
    JensAntwortenAbbrechen

  • ilona

    Danke für das Rezept!Ich freue mich sehr darüber – nun wo ich eine Eismaschine mein Eigen nennen darf — und momentan hochsommerliche Temperaturen herrschen, nutze ich die Zeit und Gelegenheit zur Eisproduktion. Soeben kühlt ein Schokoeis aus dem “Eisartists”.
    Du bist mir Ansporn um zu Experimentieren. Ich werde mal schauen, wie sich die Tannenpfötchen eignen. Dann bin ich mal wieder in der Küche
    herzlichst, ilona IAntwortenAbbrechen

  • Letztes Jahr konnte ich in einer Eisdiele in Barcelona Basilikumeis probieren, dank deinem Rezept habe ich jetzt endlich selbst welches machen können – wirklich lecker!
    http://zuckerbaeckerei.com/2014/05/basilikum-eis/AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Oohhhh, das sieht aber auch lecker aus! Danke für’s nachmachen und verlinken :) AntwortenAbbrechen

The Giant Goat: Burger mit Crottin de Chèvre, Zwiebel-Chutney und Brioche Burger Buns

Vorhang auf für meinen neuen Lieblingsburger: Zartes Rinderpatty, die altbewährten Brioche Burger Buns, eine aromatische Lage Zwiebel-Chutney und dazu: Ziegenkäse. Genauer gesagt Crottin de Chèvre. Yeah, Baby.

Cheeseburger mal anders. Fruchtiger. Süßer. Aber doch mit ausreichend Säure. Und Würze. Weich. Gaumenschmeichelnd. Anschmiegsam. Ichbinverliebt.

Das Burger-Baby und ich hatten vor ein paar Tagen ein Date, wir trafen uns an einem wohlig-warmen Ort, das Feuer knackte bereits glutverzehrend und hungrig im Grill. Die würzigen Pattys lagen adrett geformt und mit Petersilie, Worcestersauce, Schalotten und Knoblauch aromatisiert auf einem Bambustablett und warteten darauf, die heißen Flammen innig zu küssen. 4 Minuten wilde Knutscherei von jeder Seite, dann ab in eine wohlig-warme, kuschlige Umgebung. Die Brioche Burger Buns warteten nur darauf, das heiße Fleisch aufzunehmen und die wohlige Wärme zu konservieren, bis….ja bis dieser Burger verzehrbereit vor mir stand. Lieblingsburger. Geschmacksfeuerwerk.

Der eigentliche Clou an diesem Burger sind weder Fleisch noch Buns, sondern die Kombination mit frischem Zwiebel-Chutney und Ziegenkäse. Fleisch, Zwiebel-Chutney und Ziegenkäse harmonieren so perfekt miteinander, dass sich die Komponenten im Mund sofort zu einem großen Ganzen zusammenfügen und größer wirken. Eine Geige hört sich gut an, ein Orchester besser. Dramatischer. Opulenter. Der Begriff der Harmonie bekommt erst dann eine Bedeutung, wenn die Anzahl der Beteiligten größer eins ist. Und doch wird aus sechs Beteiligten eins: Perfekte Harmonie. Ihr merkt schon, ich bin nachhaltig begeistert und nicht ganz objektiv. Bitte entschuldigt!

Blogger-Banner - QuerformatDiese Subjektivität ist aber notwendig, denn ich habe mit dem Burger Großes vor. Im Rahmen eines Wettbewerbs der Webseite www.ziegenkaeseausfrankreich.de reiche ich mein Burger-Rezept ein und bin gespannt, ob die Leser auch so begeistert sind wie ich selbst. Auf der Webseite finden sich sehr viele Informationen zu den unterschiedlichen Sorten Ziegenkäse sowie Erklärungen, wie Käse hergestellt wird und für welche Art Zubereitung sich welcher Käsetyp eignet. Wer also gerne Ziegenkäse isst und sich in diesem Kontext schon immer einmal fortbilden wollte, der bekommt hier eine Menge guter Informationen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

The Giant Goat: Burger mit Crottin de Chèvre, Zwiebel-Chutney und Brioche Burger Buns

Rezept

Dauer: 120 Minuten für die Buns, 60 Minuten für die Burger-Zubereitung

Zutaten für den Burger mit Ziegenkäse und Zwiebel-Chutney (Für 4 Personen):

  • 4 Brioche Burger Buns nach diesem Rezept
  • 300 g Ziegenkäse, z. B. Ziegencamembert, Sainte-Maure oder eben Crottin de Chèvre
  • 1 Handvoll Rucola
  • Etwas grobkörniger Senf

Für die Pattys:

  • 700 g Rinderhack mit mindestens 20% Fett, frisch
  • 2 Schalotten
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Etwas Petersilie
  • 1-2 EL Worcestersauce
  • Salz, Pfeffer

Für das Zwiebel-Chutney:

  • 500 g rote Zwiebeln
  • 100 g Cranberrys oder Rosinen
  • 100 ml Weißweinessig
  • 300 ml Apfelsaft
  • 50 ml Rotwein (wer mag)
  • 30 g brauner Zucker
  • 1 TL Senfsamen
  • 1 Handvoll Koriander oder Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Brioche Burger Buns nach Rezept zubereiten.

2 Für das Zwiebel-Chutney die roten Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Den Koriander (oder die Petersilie) fein hacken.

3 Dann den Weißweinessig mit dem Apfelsaft, dem Rotwein und dem braunen Zucker aufkochen. Die Zwiebeln, Cranberrys (oder Rosinen), Senfsamen und den Zucker zugeben und bei schwacher Hitze etwa eine Stunde köcheln lassen. Sollte die Flüssigkeit in dieser Zeit komplett verschwinden, einfach etwas Rotwein nachgießen. Leicht abkühlen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am Schluss den Koriander (oder die Petersilie) unterrühren.

4 Für die Pattys die Schalotten, den Knoblauch und die Petersilie fein hacken. Die Schalotten und den Knoblauch in etwas Butter glasig dünsten. Schalotten mit Knoblauch, Petersilie, Ei, Semmelbröseln, Worcestersauce und Rinderhack vermischen. Den Fleischteig gut vermischen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einer Burgerpresse vier Pattys à 175 g formen.

5 Den Grill auf 180°C direkte Hitze vorbereiten. Die Pattys pro Seite etwa 4 Minuten grillen. Nach dem Wenden die Brioche Burger Buns aufschneiden und kurz auf den Schnittflächen grillen.

6 Etwas Senf auf dem Brioche Burger Bun und darüber Rucola verteilen, ein Patty daraufsetzen. Den Ziegenkäse auf das Patty legen und zuoberst Zwiebel-Chutney platzieren. Mit dem Brötchen-Deckel abschließen und genießen.

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Werbe-Hinweis: Dieser Artikel und die Teilnahme am Rezept-Wettbewerb entstand in Zusammenarbeit mit www.ziegenkaeseausfrankreich.de. Im Artikel wird die entsprechende Webseite verlinkt und auf das Informationsangebot hingewiesen.
  • Gesehen und wird in etwas abgewandelter Form heute Abend gleich gemacht! Natürlich mit deinen Buns!

    Schönes Wochenende!AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe – gestern waren wir im Burger-Himmel! Meine ersten Buns sind eine Mischung aus Deinem und Chef Hansens Rezept geworden und waren himmlisch. Pattys und Ziegenkäse wie hier, und beim Chutney hab ich mein Rezept mit Rotwein, Balsamico und Honig gemacht. Alles zusammen: einfach grandios! Danke für eine mal wieder zum Sterben leckere Inspiration!AntwortenAbbrechen

  • So sehr mich deine Kreationen und “Titel” auch immer faszinieren, manchmal stehe ich tatsächlich kurz davor mir ein Wörterbuch zu besorgen. Aber dann reicht es doch, einfach nur den Artikel durchzulesen. ;) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Luna, ich musste schon ein wenig schmunzeln als ich Deinen Kommentar gelesen habe – ich gelobe Besserung! :D AntwortenAbbrechen

  • luxxe

    Im Chutney Rezept steht 2mal Zucker drin aber nicht bei der Zutatenliste. Dort steht nur 30g brauner Zucker.
    Soll da noch weißer Zucker rein?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Nein, kein weißer Zucker mehr. Das ist dann ein Fehler. Danke für den Hinweis!AntwortenAbbrechen

  • Eben gegessen – sehr sehr lecker!AntwortenAbbrechen

  • […] wir hier etwas für Sie: Wir haben die Blogger von Cucinapiccina, Confiture-de-vivre, Genuss-sucht, Highfoodality, Küchenchaotin, Lizandjewels, Magnoliaelectric und Törtchenzeit aufgerufen, für Sie eine […]AntwortenAbbrechen

  • René

    Hallo Uwe,

    seit einer kurzen Zeit begleite ich aufmerksam deinen Blog und habe schon ein, zwei Sachen nachgeahmt. Diese waren bisher auch geschmacklich sehr interessant und sind bei allen gut angekommen.
    Vor zwei Wochen habe ich den oben beschriebenen Burger gemacht und das hat alle aus dem Häuschen gehauen.
    Eine bessere Kombination von einem Burger habe ich selber noch nie gegessen und wir kommen auch wirklich viel rum in der Welt.
    Auch habe ich dein Burgerfleischrezept letzte Woche für ein paar Massentaugliche Burger benutzt und alle waren wieder restlos begeistert.
    Niemand möchte auf einmal in unseren umliegenden Frittenbuden einen Burger essen um sich nicht den Geschmack zu versauen.

    Wirklich große Klasse was du hier leistest.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo René und willkommen! Vielen lieben Dank für das Lob, es freut mich immer sehr, wenn ich höre, dass die Rezepte ankommen und funktionieren! Den Burger habe ich auch geliebt, habe selten eine bessere Kombinatio gegessen. Grüße!AntwortenAbbrechen

Focaccia, Hummus, Ziegenkäse-Pops und Estragon

Auf der Suche nach einem Amuse bin ich bei dieser Kombination gelandet – lauwarme, selbst gemachte Focaccia mit wunderbar lockerer Krume, dazu cremiger Hummus und würzige Ziegenkäse-Bällchen.

Selbst gemachte Focaccia ist etwas sehr Leckeres. Ich mag es, wenn die ganze Wohnung zu duften beginnt. Besonders freue ich mich auf den Moment, wenn ich die warme Focaccia anschneiden darf und die im Brot gespeicherte Wärme dampfend entweicht, die Kruste mit einem knisternden Schmatzen knackt und die feine, lockere Krume freigibt. In diesem Moment höre ich auf zu schneiden und gehe dazu über, die Krume langsam auseinander zu brechen und beobachte, wie sich die feine Struktur des Innenlebens der Focaccia langsam löst und in zwei Teile teilt. Lauwarm schmeckt das Brot am besten, lange überlebt hat eine Focaccia bei mir noch nie.

Auf die Focaccia brauche ich in der Regel nicht viel – gute Butter, ein paar Kräuter, oder einige Spritzer Olivenöl reichen völlig aus, um kurzzeitig dem Hier und Jetzt zu entfliehen und kulinarisch in anderen Welten zu schweben. Aber ein gutes, selbst gemachtes Brot wird natürlich nicht schlechter, wenn man es von ebenso guten und selbst gemachten Dingen begleitet in den Kampf schickt. Im Gegenteil: Das Erlebnis wird besser.

Hummus ist für mich eine dieser unglaublich flexiblen und vielseitigen Aufstriche, die auch noch gut schmecken und – wäre das nicht schon genug – schnell zubereitet sind. Für Hummus braucht Ihr nämlich nur Kichererbsen, gern auch aus der Dose, Sesampaste (Tahini), ein wenig Öl, Säure und einen Pürierstab. Was Ihr darüber hinaus zusetzt, ist Eurer freien Fantasie überlassen. Im Herbst habe ich das Tahini durch Kürbispüree ersetzt und gerösteten Knoblauch sowie Rosmarin verwendet, was in einer echten Geschmacksexplosion endete. Die Zugabe von Kräutern – wie z. B. Koriander, Zitronenmelisse oder aber auch Minze – gibt dem Basis-Hummus eine andere Note. Viele Zitrus-Aromen und Dill sorgen dafür, dass Hummus zu einem perfekten Begleiter zu Fisch – egal ob gegart oder roh – serviert werden kann.

Ich habe ein paar Hummus-Varianten für Euch dabei – die Rezepte dafür sind leider noch nicht auf dem Blog, mangels Foto. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Basis eines jeden Hummus ist die unten aufgeführte Zutatenliste:

  • Hummus Hot & Spicy: 1-2 Chili-Schoten werden sehr klein gehackt und unter den Hummus gemischt.
  • Hummus Ajvar Style: 2 rote Paprika auf dem Grill auf der Hautseite rösten, bis die Haut schwarz wird. Haut abziehen und das Fruchtfleisch mit einem Stabmixer zu einer Paste verarbeiten. Mit einer sehr klein gehackten roten Chili unter den Hummus heben.
  • Hummus Fresh & Fruity: Eine Tomate kurz mit heißem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Das Kerngehäuse und den Strunk entfernen und die Tomate sehr klein hacken. Mit Limettensaft, Schale einer Zitrone und etwas geriebenem Ingwer unter den Hummus rühren.
  • Hummus Sweet & Cosy: Eine Süßkartoffel schälen und weich garen. Mit der Gabel zu einem Brei verarbeiten, den Brei unter den Hummus heben.

Vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für Dein nächstes BBQ dabei.

Ziegenkäse-Pops…klingt nach einem Hipster-Gericht…

Für die Ziegenkäse-Pops habe ich schlichtweg einen weichen, aromatischen Ziegenkäse genommen. Dafür eignet sich ein Ziegencamembert oder ein Crottin de Chèvre. Der Ziegenkäse wird mit glasig gedünsteten Schalotten, Schnittlauch und etwas Zitronensaft vermischt sowie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Der Käse wird dann zu kleinen Bällchen geformt, die wunderbar in Schnittlauch oder weißem und schwarzem Sesam gewendet werden können.

Die Gesamtkomposition ist schnell gemacht: 4 Scheiben Focaccia dick mit Hummus bestreichen, einen Zahnstocher in jedes Bällchen stecken und selbige locker-luftig schwebend auf das Brot pinnen und mit Estragon garnieren. Servieren. Aber nur in einem sehr großen Teller…

Focaccia, Hummus, Ziegenkäse-Pops und Estragon

Rezept

Dauer: 60 Minuten

Vorbereitung: Kichererbsen am Vorabend in kaltem Wasser einlegen

Zutaten für die Focaccia mit Hummus, Ziegenkäse-Pops und Estragon (Für 4 Personen als Vorspeise):

Für den Hummus:

  • 200 g Kichererbsen
  • 2-3 TL Tahini
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Für die Ziegenkäse-Pops:

  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 2 Schalotten
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Focaccia nach diesem Rezept zubereiten – am besten das Backen so planen, dass die Focaccia noch warm ist.

2 Für den Hummus die Kichererbsen mit Tahini, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl zu einer Paste pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Für die Ziegenkäse-Pops die Schalotten schälen und in einem kleinen Topf glasig dünsten. Abkühlen lassen. Mit dem Ziegenkäse vermischen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und einen Teil davon zusammen mit dem Saft der halben Zitrone unter den Ziegenkäse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Den Ziegenkäse zu kleinen Bällchen formen und diese in den übrigen Schnittlauchstückchen rollen, bis die Außenseite komplett mit Schnittlauch bedeckt ist.

5 Die Focaccia aufschneiden und 4 Scheiben dick mit Hummus bestreichen. Je ein Bällchen auf einen Zahnstocher stecken und auf das Brot pinnen. Mit Estragon garnieren.

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  • Hallo Uwe,
    das klingt wunderbar und ich würde es sehr gerne ausprobieren.
    Kann es sein, dass der link zum Foccacia fehlt? Ich finde ihn nicht…
    Liebe Grüße
    LissiAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Lissi, ja, der Link hat gefehlt…ist jetzt drin! Danke für den Hinweis!AntwortenAbbrechen

  • Deine Foccacia will ich doch schon längst nachbacken, gut, dass du mich wieder daran erinnerst. Schaut auch mal wieder klasse bei dir aus!
    Aber immer diese kleinen Portionen auf den zu grossen Tellern ;-) ))))
    (*duckundweg*)AntwortenAbbrechen