Gedämpfte Gänsekeule mit Süßkartoffel-Petersilienwurzelpüree und Rotkraut

Das besondere an dem heutigen Rezept ist die Zubereitung der Gans: Ich habe sie in einem Dampfgarer abwechselnd mit Dampf und Ober- und Unterhitze zubereitet. Der Effekt: Die Gans bleibt extrem saftig und wird dennoch knusprig.

Solltet Ihr einen Kombi-Backofen Euer Eigen nennen, der das sogenannte Intervall-Garen beherrscht, dann kann ich Euch nur empfehlen, diese Funktion an der Weihnachtsgans auszuprobieren. Durch den Dampf bleibt das Geflügelfleisch sehr, sehr saftig und die Haut wird dennoch am Ende der Zubereitung saftig sein. Die Gänsekeulen habe ich über 45 Minuten im Ofen gehabt und diesem vorher etwa 400 ml Wasser für das Dämpfen gegeben. Da die Wasser-Menge von Hersteller zu Hersteller variieren kann, bitte ich Euch einfach, die für Euer Gerät passende Menge zu nutzen.

Wenn Ihr kein Kombi-Gerät besitzt, so kann die Gans natürlich auch klassisch zubereitet werden. In so einem Fall empfehle ich, in den Backofen einfach ein feuerfestes Schälchen mit heißem Wasser zu stellen, das für ein wenig Feuchtigkeit sorgt.

Zur Gans gibt’s selbst gemachtes Rotkraut, das mit Preiselbeer-Konfitüre, Apfelsaft und Rotweinessig abgeschmeckt wurde. Dazu gibt’s ein eher süßes Süßkartoffel-Petersilienwurzelpüree.

Mehr Weihnachtsmenüs

Wenn Ihr noch auf der Suche nach Inspiration für Euer Weihnachtsmenü seid, so kann ich Euch die Zusammenfassungen meiner Weihnachtsmenü-Events von 2011 und 2012 ans Herz legen: In beiden Artikeln findet Ihr zusammen über 50 inspirierende Menüs von klassisch über vegetarisch bis modern. Da sollte für jeden etwas dabei sein.

Rezept

Dauer: Ca. 60 Minuten Zubereitungszeit, ca. 45 Minuten Garzeit

Zutaten für die gedämpfte Gänsekeule mit Süßkartoffel-Petersilienwurzelpüree und Rotkraut (Für 4 Personen):

Für die Gänsekeule:

  • 2 Gänsekeulen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Staudensellerie
  • 1/2 Lauch
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • 250 ml Rotwein
  • 1 Handvoll Beifuß
  • Etwas Butterschmalz
  • Etwas Salz

Für das Süßkartoffel-Petersilienwurzelpüree:

  • 4 Süßkartoffeln
  • 4 Petersilienwurzeln
  • 100 ml Sahne
  • 30 g Butter
  • Etwas Muskat
  • Salz, Pfeffer

Für das Rotkraut:

  • 1 kleiner Rotkohlkopf
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Apfel
  • 100 g Preiselbeer-Konfitüre
  • 500 ml Apfelsaft
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Gewürznelken
  • 2 EL Honig
  • Salz
  • Etwas Butter

Zubereitung:

Für das Rotkraut (Lässt sich prima einen Tag vorher zubereiten):

1 Für das Rotkraut schälst Du zunächst die Zwiebeln und schneidest diese in halbe Ringe. Dann halbierst Du den Rotkohl, entfernst den weißen Strunk und schneidest den Rest in möglichst feine Streifen. Den Apfel schälst Du und schneidest ihn in feine Würfel.

2 Dann erhitzt Du etwas Butter in einem großen, breiten Topf und dünstest die Zwiebeln bei moderater Hitze glasig. Das dauert etwa 30 Minuten. Nach der Hälfte der Garzeit gibst Du die Äpfel dazu. Nach 30 Minuten rührst Du die Rotkohlstreifen unter und brätst diese an. Mit dem Apfelsaft ablöschen, Lorbeerblätter und Gewürznelken zugeben und alles etwa eine Stunde mit geschlossenem Deckel bei moderater Hitze köcheln lassen, bis der Rotkohl weich ist.

3 Wenn der Rotkohl weich ist, gibst Du die Preiselbeer-Konfitüre und den Rotweinessig zu und schmeckst das Kraut mit Salz und Honig ab.

Für Gans und Süßkartoffel-Petersilienwurzelpüree:

1 Zwiebel, Karotte und Petersilienwurzel schälen. Mit dem Sellerie und dem Lauch in feine Würfel schneiden. Die Petersilienwurzeln und die Süßkartoffeln schälen und in dünne Ringe schneiden. In eine ofenfeste Form geben. Das Gansgemüse in etwas Butterschmalz glasig dünsten und mit der Sojasauce ablöschen. Reduzieren lassen und mit dem Rotwein aufgießen. Beifuß zugeben, in eine Reine geben und die Gänsekeulen darauf setzen. Die Gänsekeulen mit einer Salzwassermischung bepinseln.

2 Den Dampfgarer auf 180°C im Programm Intervall Dampf vorheizen. 400 ml Wasser einfüllen und die Gans sowie die Süßkartoffeln und die Petersilienwurzeln etwa 45 Minuten darin garen. Die Haut der Gans sollte schön braun sein.

3 Die Sahne in einem Topf erhitzen. Süßkartoffeln und Petersilienwurzeln zugeben und mit einem Kartoffelstampfer zu einem Brei verarbeiten. Butter untermischen und mit Salz und Muskat abschmecken.

4 Die Gans mit dem entstandenen Bratenfett bepinseln und zusammen mit dem Rotkraut und dem Stampf servieren.

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  • Wie immer. Köstlich sieht das aus.
    Eine Frage allerdings bleibt: Wieso heißt´n das Blaukraut bei dir nich Blaukraut wie bei jedem ordentlichen Franken? :-)

    Schöne Grüße in die alte Heimat
    ConnyAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Erm, eddzadla horchamol, des is wecher dem SEO. Mehr Leud suchn nach Rodgraudd als wie nach Blaugraudd. Dud mer fei sorry, gell!AntwortenAbbrechen

Gebündeltes Wissen für den kulinarischen Autodidakten [Rezension]

Ich beneide die gelernten Köche und Köchinnen. Nicht unbedingt um die harte Schule, durch die die meisten Lehrjahre geprägt sind, aber um das darin vermittelte Wissen. Garmethoden, Lebensmittelkunde, Grundrezepte, Hygiene – alles Dinge, die dabei helfen, möglichst professionell zu arbeiten.

Als Autodidakt und Laie, der beschlossen hat, öffentlich (hier, auf diesem Blog) über Rezepte, das Kochen und verwandte Themen zu schreiben, bin ich mir stets bewusst, dass ich auf einem schmalen Grad gefährlichen Halbwissens wandle. Ich würde ich mir zudem nie anmaßen, mich auf eine Stufe mit gelernten Kräften zu stellen – dafür fehlen mir einfach die angesprochenen Lehrjahre in professionellen Betrieben. Fehler in meinen Texten können also passieren, weswegen ich mich immer auf Hinweise aus der Leserschaft freue, um die Richtigkeit meiner Ausführungen zu verbessern. Damit ich erst gar nicht so viele Fehler mache, versuche ich mich stetig weiter zu bilden und bei der Erstellung von Artikeln und Rezepten auf die Hilfe von bestimmten Quellen zurückzugreifen.

Dabei nutze ich neben „dem Internet“ meist immer die gleichen drei Quellen, um Beschreibungen zu überprüfen, ein wenig technische Substanz an Artikel zu bringen oder um auch mein Verständnis für diverse Dinge zu entwickeln. Diese Quellen möchte ich Euch heute näher vorstellen, denn vielleicht kann sich ja der eine oder andere Kochbegeisterte hier einen Tipp holen, die eigene Bibliothek um nützliche Seiten voller Wissen zu erweitern.

“On Food and Cooking” von Harold McGee

Knapp 1.000 Seiten schwer wiegt der Wälzer von Harold McGee, einem echten Standardwerk der Küchenwissenschaft. In fünfzehn Kapiteln widmet sich der Autor unter anderem Milch und Milchprodukten, Fisch und Fleisch, Obst, allerlei Pflanzen, Teigen, alkoholischen Getränken sowie den Garmethoden und den vier wichtigsten Molekülen, Auffrischung des Chemiewissens inklusive. Das macht auch Sinn, denn der Autor versucht, Abläufe beim Kochen chemisch zu erklären. Das gelingt ihm meist in einem so einfachen Maße, dass es selbst mir absolutem Chemie-DAU (DAU = „Dümmster anzunehmender User“, Anm. d. Red.) meist gelingt, der Argumentation zu folgen. Meist.

Ich benutze das Buch, um einerseits zu verstehen, was bei diversen Vorgängen passiert. Das gibt mir ein Gefühl von Kontrolle und schafft Klarheit, warum manche Arbeitsschritte wichtig sind. Gleichzeitig ist das Buch eine tolle Quelle, um den Unterschied zwischen brauner Butter, Ghee und geklärter Butter zweifelsfrei nachschlagen und verstehen zu können. Für diverse Artikel ist das extrem hilfreich, für den Aufbau von Fachwissen rund um die Küchenpraxis auch.

Das Buch ist also für Leseratten geeignet, die ein Interesse für wissenschaftliche Zusammenhänge haben und gerne einmal hinter die Kulissen blicken, um Abläufe fundiert zu verstehen. Rezepte finden sich nur spärlich in dem Buch, Abläufe und chemische Prozesse stehen klar im Vordergrund. Ich kann das Werk uneingeschränkt empfehlen.

“On Food and Cooking” von Harold McGee
2013, Matthaes Verlag, Stuttgart
ISBN 978-3-87515-083-4

“Der junge Koch/Die junge Köchin”

Zwei bis drei Ebenen tiefer setzt das Standardwerk der Koch-Azubis an. „Der junge Koch/Die Junge Köchin“ begleitet Köche seit Jahrzehnten durch die Ausbildung und weit darüber hinaus als Nachschlagewerk und umfassendes Kompendium für grundlegende organisatorische Abläufe im gastronomischen Betrieb, Verantwortlichkeiten und Rollen in einer professionellen Küche, Hygiene, richtige Lagerung von Lebensmitteln, Lebensmittelkunde und Grundrezepte für Zillionen an Gerichten.

Ich arbeite mich seit ein paar Monaten sukzessive durch das Buch, lese manche Kapitel doppelt und hoffe, dass einige Dinge hängen bleiben und mein Verständnis und Repertoire erweitern. Das Lesen allein macht keinen Koch, aber es erweitert den Horizont. Und das ist gut. Gerade in Punkto Hygiene und sauberem Arbeiten kann und konnte ich mir viel anlesen, und viele Kleinigkeiten habe ich bereits in meiner heimischen Küche angewendet, wie z. B. unterschiedliche Schneidebretter für Obst/Gemüse und Fleisch.

Ich kann das Buch all denen empfehlen, die ihr Wissen rund um das Thema Kochen fundiert erweitern und sich fortbilden wollen. Gleichzeitig finden sich in dem Werk Anleitungen für die wichtigsten Rezepte und dient somit als Nachschlagewerk.

“Der junge Koch/Die junge Köchin“, Grüner, Brandes, Krödel, Metz, Voll, Wolfgang
2013, Fachbuchverlag Pfanneberg
35. Auflage
ISBN 978-3-8057-0675-9

„Aroma“ von Thomas Vierich und Thomas Vilgis

Das Buch „Aroma“ spielt in derselben Liga wie „On Food and Cooking“ und versucht wissenschaftlich belegt zu erklären, wie das Würzen vom Speisen hinsichtlich ihrer Kombinatorik funktioniert. Das Buch beschreibt, wie sich unterschiedliche Zubereitungsmethoden, unterschiedliche Garstufen und äußere Einflüsse auf den Geschmack von Gewürzen und Kräutern auswirken. Es wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass Gewürze, je nachdem wie man sie behandelt, andere Noten betonen und einem Gericht eine andere Richtung geben können.

Mir selbst hilft es dabei, einen sichereren Umgang mit Zutaten in meiner Küche zu leben. Ich kann verhindern, dass ich durch eine unsachgemäße Behandlung eines Gewürzes einen Effekt erziele, den ich nicht haben möchte. Zudem zeigt mir das Buch viele neue Varianten, welche Zutaten kombiniert werden können. Es schafft die Basis für neues Food-Pairing.

Das Buch ist für Personen geeignet, die wirklich tief in die Zusammenhänge des Würzens und Schmeckens abtauchen und auch vor wissenschaftlichen Exkursen nicht zurückschrecken.

„Aroma“ von Thomas Vierich und Thomas Vilgis
2013, Stiftung Warentest, Berlin
2. Auflage
ISBN 978-3-86851-072-0

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  • Hallo Uwe,
    Interessanter Artikel. Das Buch “Der junge Koch/Die junge Köchin” kannte ich schon und hab es selber schon zwei mal durchgearbeitet. Ich kann Dir da nur zustimmen, man lernt immer noch was dazu. Die beiden anderen kenne ich noch nicht – die sind jetzt mit auf meine lange Wunschliste gewandert.
    Zwei Bücher die mich noch sehr gepuscht haben sind:
    Das TEUBNER Handbuch Saucen: Von Aioli bis Zitronensauce
    und die Geschmacksschule von Jürgen Dollase

    Schöne Grüße
    ThomasAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Thomas, oh, danke für die Erweiterung! Das Teubner-Buch kenne ich, das ist wirklich sehr gelungen. Herrn Dollase habe ich bisher erfolgreich umschifft.. ^^AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    vielen Dank für diese Buch-Empfehlungen. Denn genau in dem Bereich wollte ich mich jetzt auch nach passenden Büchern umschauen. Und so kann ich mir jetzt erstmal deine Tipps genauer anschauen. Das passt natürlich prima!

    Viele Grüße, EvaAntwortenAbbrechen

roastbeef-sushi-mit-meerrettich-mayonnaise-2

Auf der Suche nach leckeren Vorspeisen vom Grill bin ich auf diese Sushi-Variante mit Roastbeef gestoßen: Leckeres Roastbeef, trocken gereift, kurz angegrillt, mit Kohl umwickelt und auf einer aromatischen Sauce serviert.

Das Roastbeef sollte gut 3 cm (Oder drei Finger) dick und am besten trocken gereift sein. Da das Stück Fleisch nicht einmal „medium“ gebraten wird, sollte auf die hohe Qualität und Frische ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Das Roastbeef wird auf dem Grill bei etwa 250°C lediglich 3 Minuten von jeder Seite angebraten. Dadurch bekommt das Steak eine hübsche Portion Röstaromen, ist innen aber eher rare als medium-rare. Deswegen braucht das Fleisch nach dem Grillen eine Ruhepause von etwa 10 Minuten, damit sich die Fleischsäfte wieder verteilen können.

Ich habe das Fleisch anschließend in frisch gemörsertem grünen Pfeffer gewendet, genau so wie ich es bei meiner Sashimi-Variante vom Lachs gerne mache. Der Unterschied: Der Pfeffer kommt hier erst nach dem Grillen auf das Fleisch, weil dieser bei den hohen Temperaturen auf dem Grill über 3 Minuten einfach verbrennen würde. Und das wollen wir ja nicht, gell?

Das Fleisch wird dünn aufgeschnitten. Wenn Ihr es nicht gewohnt seid, fast rohes Fleisch zu essen, dann empfehle ich Euch, das Fleisch so dünn wie möglich aufzuschneiden. Das Mundgefühl wird dadurch einfach weicher. Die Fleischscheiben habe ich dann mit Rotkohl umwickelt, der kurz blanchiert wurde. Hier könnt Ihr genauso gut Wirsing, Spitzkohl oder Mangold verwenden, auch mit dem Sparschäler abgezogene Scheiben von der Karotte oder Petersilienwurzel, im Frühling vom Spargel oder vom Rettich passen gut.

Die Meerrettich-Crème besteht im Wesentlichen aus Mayonnaise und Meerrettich. Nach meinem Geschmack darf die Crème schon intensiv nach Meerrettich schmecken und ein wenig die Nase Richtung Augen wandern, wenn Ihr wisst was ich meine. Ich verwende dafür gerne frischen Meerrettich, der einfach in die Mayonnaise gerieben wird. Übriger Meerrettich lässt sich übrigens super in einem wiederverschließbaren Beutel einfrieren und bei Bedarf mit einer Raspel bearbeiten. Koriander und ein Hauch von Chili sowie ein wenig Sojasauce runden den Teller ab.

Roastbeef-Sushi mit Meerrettich-Crème und Rotkohl

Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten

Zutaten für das Roastbeef-Sushi mit Meerrettich-Crème und Rotkohl (Für 4 Personen als Appetizer):

  • 1 Roastbeef, dry aged (400 g, 3 cm dick)
  • 1 TL grüner Pfeffer
  • 4 Blätter Rotkohl (Wirsing, Mangold oder Spitzkohl gehen genauso)
  • 5 EL Mayonnaise (Selbst machen? Hier entlang)
  • 2-3 EL Meerrettich oder 1-2 TL frisch geriebener Meerrettich
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 Handvoll Koriander
  • 1 rote Chili
  • Etwas Zucker
  • Salz

Zubereitung:

1 Das Roastbeef etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

2 Für die Meerrettich-Crème die Mayonnaise mit dem Meerrettich vermischen und mit Salz und Zucker abschmecken. Ggf. noch etwas Sesamöl untermischen, sollte die Meerrettich-Crème zu hart sein.

3 Koriander und Chili fein hacken und vermischen.

4 Den Rotkohl in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden und in kochendem Wasser kurz blanchieren.

5 Den Grill auf 250°C vorheizen. Das Roastbeef von beiden Seiten 3 Minuten grillen. In Alufolie schlagen und 10 Minuten ruhen lassen.

6 Den grünen Pfeffer in einem Mörser grob zerstoßen. Den Pfeffer auf einer Seite des Roastbeefs verteilen. Das Roastbeef dünn aufschneiden und je 2-3 Scheiben mit einem Rotkohlstreifen umwickeln.

7 Die Meerrettich-Crème auf 4 Tellern dekorativ verteilen. Etwas Sojasauce darüber sprenkeln. Je zwei Roastbeef-Pakete auf die Teller setzen und mit der Koriander-Chili-Mischung garnieren.

Inspiration: Living at Home

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"Blogger für Dogger": Eure Rezepte für das WWF-Meeresschutzprojekt „Doggerbank“ [Blog-Event]

Die Wochen vor Weihnachten sind ja bekannt für ihre Spenden-Marathone und karitativen Aktionen. Auch ich brauche im Rahmen eines Blog-Events Eure Hilfe und Eure Rezepte. Denn mit jedem Rezept unterstützt Ihr das Meeresschutzprojekt „Doggerbank“ mit 10€. Neugierig?

Die Doggerbank ist die größte Sandbank in der Nordsee und bietet vielen Tieren Heimat, Nahrung und Schutz für die Aufzucht von Jungtieren. Dank vieler Initiativen und einem WWF-Projekt zum Schutz des Gebietes konnte die Doggerbank zuletzt vor Überfischung oder der Suche nach Öl- und Gasvorkommen nachhaltig geschützt werden. Das Ergebnis: Es wurde beobachtet, dass sich zuletzt wieder vermehrt Tiere wie Delfine, Seehunde oder verschiedene Wale ansiedelten. Um dieses Projekt weiter voranzutreiben und die Schutzzonen weiter auszubauen, ist der WWF auf Spenden und Partner wie COSTA angewiesen, die die Ziele des Projektes unterstützen. Wir Blogger können nun ein wenig dazu beitragen, dass die Doggerbank auch in Zukunft geschützt bleibt und weiter als Rückzugsgebiet für viele Tierarten fungieren kann. Wie das geht? Das erkläre ich Euch nun.

Zusammen mit lecker.de Gutes tun

Gemeinsam mit lecker.de möchte ich Euch aufrufen, im Rahmen eines Blog-Events Garnelen-Rezepte einzureichen. Pro Blog sind drei Rezepte erlaubt, die gerne auch aus dem Archiv stammen dürfen. Für jedes eingereichte Rezept spendet COSTA 10€ an den WWF, um das Doggerbank-Projekt zu unterstützen. Wenn ein Teilnehmer also 3 Rezepte einreicht, werden damit 30€ für das Projekt gesammelt. Das klingt doch ziemlich einfach, oder? Es wird aber noch besser. Jedes eingereichte Rezept wird ab dem 19.01, in einer Zusammenfassung auf lecker.de präsentiert. Aber halt, ich lege noch eine Schippe drauf: Ihr könnt auch noch etwas gewinnen.

Gewinnt ein professionelles Shooting mit lecker.de und eine Veröffentlichung in der LECKER

Jeder Teilnehmer hat mit jedem Rezept die Chance auf einen satten Gewinn. Eine unabhängige Jury (der ich die Ehre habe, angehören zu dürfen) wählt aus allen eingereichten Garnelen-Rezepten zwei Siegerrezepte aus. Die Gewinne:

  • Die Autoren der beiden Gewinner-Rezepte werden zu einem professionellen Shooting in die LECKER-Redaktion nach Hamburg eingeladen und können dem Food-Fotografen und Food-Stylisten bei der Arbeit über die Schulter schauen.
  • Die zwei Gewinner-Rezepte werden exklusiv – soweit die Gewinner einverstanden sind – in den LECKER-Ausgaben 4/2015 bzw. 5/2015 sowie auch auf lecker.de präsentiert.

Das hört sich gut an, oder? Ich zähle auf Euch! Hier kommen die Teilnahmebedingungen nochmal zusammengefasst:

Das sind die Teilnahmebedingungen

  • Es gibt keine Einschränkung. Egal ob Vorspeise, Hauptgang oder Dessert: Jedes Rezept ist erlaubt – Du solltest nur darauf achten, dass es sich um ein Rezept mit Garnele handelt.
  • Pro Person und Blog sind drei Einreichungen erlaubt.
  • Reicht Eure Rezepte bis spätestens 04.01.2015 ein, indem Ihr eine E-Mail mit dem Link zu Eurem Beitrag/zu Euren Beiträgen mit dem Betreff „Costa-Rezeptwettbewerb“ an online@lecker.de schickt.
  • Für die Teilnahme sind neben neuen Rezepten auch Archivbeiträge zugelassen.
  • Banner und Badges für das Blog-Event gibt’s auf lecker.de – es wäre schön, wenn Ihr die Beiträge entsprechend kennzeichnen könntet – wie immer eben:)

Wenn Ihr Eure Beiträge in den sozialen Netzwerken teilt, so wäre es toll, wenn Ihr den Hashtag #bloggerfuerdogger verwendet. DANKE!

Was passiert nochmal mit den Rezepten?

  • Nach Ablauf der Frist am 04.01.2015 werden alle Einreichungen und die Blogs dahinter auf lecker.de vorgestellt (Wenn Ihr damit einverstanden seid).
  • Pro Einreichung spendet COSTA 10€ an den WWF für das Doggerbank-Projekt.
  • Eine Jury wählt 2 Sieger aus, die dann ein Shooting und eine dicke Veröffentlichung auf lecker.de und in der LECKER gewinnen.

Eigentlich ist das ganz einfach – ich freue mich also, wenn Ihr diesen Artikel teilt, befreundeten Bloggern Bescheid gebt und vor allem: Wenn Ihr mit je 3 Garnelen-Rezepten teilnehmt! Ich zähle auf Euch – die Doggerbank wird es Euch danken!

Alle Links zum Thema

Werbe-Hinweis: Das Blog-Event “Blogger für Dogger” ist eine Kooperation mit lecker.de und wurde von COSTA in Auftrag gegeben. Im Artikel wird die Aktionsseite auf lecker.de erwähnt und COSTA als Sponsor namentlich genannt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

Rote-Bete-Suppe mit Whisky-Schokoladen-Cappuchino

Nun scheint der Winter nach dem eher warmen November auch in Franken angekommen zu sein: Ich musste in der letzten Woche zum ersten Mal die Scheiben von lästigem Raureif befreien. Das wird nun wieder einige Zeit dauern, bis ich im Kopf habe, das Haus morgens ein paar Minuten eher zu verlassen.

Kalt ist es also da draussen. Das bedeutet, dass es drinnen warm werden muss. Ich verzichte nun bewusst auf die Stelle im Rezept-Text, in der ausführlich beschrieben wird, wie wärmend Suppen – insbesondere mit Whisky – in der kalten Jahreszeit sein können, denn das dürfte uns allen klar sein. Stattdessen möchte ich ein wenig näher auf die Kombination in diesem Rezept eingehen.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Schokolade“ aus der Collection Rolf Heyne und hat mich beim ersten Anblick schon tierisch angesprochen. Rote Bete mag ich gerne, egal ob gegrillt oder als Salat. Ich mag den erdigen, intensiven, leicht süßlichen Geschmack und die unterschiedlichen Konsistenzen, die Rote Bete annehmen kann, wenn man den Gargrad oder die Methode variiert. Darauf, Rote Bete mit Schokolade zu kombinieren, wäre ich allerdings nicht gekommen. Genau dafür ist das Buch aber eine unglaublich gute Inspirationsquelle: Es zeigt wunderbar, wie Schokolade in salzigen Gerichten eingesetzt werden kann. Toll!

Für den Cappuchino wird also Sahne mit etwas Hühnerfond aufgekocht. Die weiße Schokolade wird gehackt und langsam zugegeben, so dass sie portionsweise schmilzt. Mit Salz und etwas Pfeffer abgeschmeckt schmeckt der Cappuchino schon sehr, sehr lecker und kann natürlich – gerade für Kinder – auch ohne Whisky serviert werden.

Der Whisky gibt der Suppe aber den gewissen Kick. Wichtig ist, dass der Whisky die erdigen Aromen der Rote Bete unterstützt. Das geht am besten, wenn dafür ein torfiger Single Malt benutzt wird. Aber Achtung: Nicht zu viel verwenden! Ein entsprechender Whisky kann geschmacklich schnell dominieren und die Suppe beherrschen. Das soll nicht sein, denn ich möchte die anderen Aromen noch deutlich schmecken können. Deswegen habe ich mich langsam herangetastet und zunächst mit einem EL angefangen. Für mich war das Mischverhältnis bei 2 EL perfekt, es kann aber gut sein, dass das für einen anderen Gaumen zu viel oder zu wenig Whisky-Aroma ist. Tastet Euch einfach heran!

Ich habe den Cappuchino nach Zugabe des Whiskys aufgeschäumt und wie im Rezept in einer kleinen Tasse zur Suppe serviert. Ob Ihr den Cappuchino nun extra dazu trinkt oder in die Suppe rührt, bleibt Euch überlassen. Ich habe mich für letzteres entschieden, was der Suppe wirklich nochmal einen Kick gibt.

Rezept

Dauer: Ca. 75 Minuten

Zutaten für die Rote-Bete-Suppe mit Whisky-Schoko-Cappuchino (Für 4 Personen):

  • 500 g Rote Bete (gekocht oder frisch)
  • 1 L Gemüsebrühe oder Geflügelfond (Ich habe Geflügelfond genommen)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 EL Walnussöl
  • 1/2 TL Kümmel, gemahlen
  • 100 g kalte Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Kresse zum Garnieren

Für den Whisky-Schokoladen-Cappuchino:

  • 2 EL Whisky, torfiger Single Malt
  • 100 ml Sahne
  • 20 g weiße Couvertüre
  • 3 EL Crème Fraîche
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die frischen roten Bete schälen und würfeln, die Zwiebeln ebenso. Die Zwiebeln mit den roten Beten in Walnussöl glasig dünsten. Gemüsebrühe oder Geflügelfond angießen und aufkochen. Köcheln lassen, bis die roten Bete weich sind.

2 Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren. Die kalte Butter portionsweise mit dem Stabmixer einarbeiten und aufmontieren. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Die Sahne mit der Crème Fraîche vermischen und in einer Kasserolle erhitzen. Die weiße Couvertüre hacken und portionsweise unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Whisky zugeben und mit einem Stabmixer aufschäumen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Die Suppe auf Suppenteller verteilen. Etwas Whisky-Schokoladen-Cappuchino mit der Rückseite eines Löffels in die Suppe ziehen, die Kresse auf den Spuren anrichten. Den Cappuchino zur Suppe servieren. Den Gästen bleibt es selbst überlassen, ob sie den Cappuchino unter die Suppe rühren oder dazu trinken.

Tipp: Dazu passt ein Stück gutes Brot.

Quelle: „Schokolade” aus der Collection Rolf Heyne

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  • Wow, die Suppe sieht aber toll aus :)
    Und dein Cappuccino klingt auch super…
    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

  • Rote Bete und ich, das ist ja keine allzu innige Liebe.
    Andererseits… der Whiskey-Schokoladen-Cappuccino wäre ein ganz hervorragender Grund, der roten Bete noch ne Chance zu geben.
    Danke für die Inspiration!
    Viele Grüße
    ConnyAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu Conny (JA, ich hab Deinen Namen nun drauf, war das peinlich…)! Die Suppe schmeckt nicht “brutal” nach Rote Bete. Deswegen kann ich’s nur empfehlen…AntwortenAbbrechen

  • Maren

    Das hört sich MAL WIEDER klasse an. Aber ich finde leider nicht den drücken button, bitte hilf mir.

    Danke
    MarenAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Maren, danke für Dein Feedback! Ich habe noch keinen Drucken-Button integriert, tut mir leid! Das kommt aber bald! Grüße!AntwortenAbbrechen

  • […] in Kombination mit Schokolade – wie zum Beispiel zu dem Schokoladen-Praliné oder einer Rote-Bete-Suppe mit Cappuchino von weisser Schokolade. Food-Pairing mit Whisky werde ich 2015 sicher noch intensiver […]AntwortenAbbrechen