Johannisbeersirup

Ich liebe Beeren! Deswegen ist der Hochsommer für mich das wahre Paradies, wenn an allen Ecken und Enden im Garten kleine Früchte lauthals leuchten und mir ein verruchtes “Pflück mich!” entgegen werfen.

Das trifft besonders auf die Sträucher einer Nachbarin meiner Arbeitsstelle in Erlangen zu: Das Grundstück wird auf einer Seite eingegrenzt von wunderbaren Himbeer-Sträuchern, die gerade über und über mit den kleinen roten Früchten behängt sind. Ich würde nichts lieber tun, als dorthin zu marschieren und ein Eimerchen für den abendlichen Genuss zu füllen. Es ist grausam zu beobachten, wie die Beeren reifer und reifer werden, den Vögeln als Mahlzeit dienen und nicht geerntet werden. Ich habe mir vorgenommen, die Nachbarin das nächste Mal, wenn ich sie sehe zu fragen, ob sie denn für die Beeren keine Verwendung hat. Ich würde auch selbst ernten…

Genau das tat ich neulich im Garten meiner Schwiegereltern: Die Johannisbeeren hingen in schweren Dolden von den Sträuchern herab und waren leichte Beute. Etwa ein Kilogramm nahm ich mit nach Nürnberg und bereitete daraus Johannisbeersirup zu. Das geht eigentlich sehr, sehr schnell, wäre da nicht die fummlige Arbeit, die kleinen Beeren von den Rispen zu zupfen. Ich beschloss, diese meditative Aufgabe anzunehmen und habe die Tätigkeit mit etwas ruhigem Heavy Metal untermalt – Entspannung pur.

Die Beeren werden anschließend nur mit etwas Wasser und Zucker aufgekocht und mit Hilfe der flotten Lotte passiert. Ab in sterile Gläser, luftdicht verschließen und abkühlen lassen. Ich sterilisiere meine Gläser und Flaschen immer im Ofen. Diesen heize ich auf 100°C vor und lasse die Flaschen dann etwa 20-30 Minuten in der Hitze brüten – danach sollten alle Keime beseitigt sein.

Was man aus Johannisbeersirup machen kann? Nun, ich habe da ein paar konkrete Ideen:

  • Als erstes werde ich daraus ein Ginger Beer herstellen, genauer gesagt ein Redcurrant Ginger Beer. Ingwersirup wird mit Johannisbeersirup vermischt und mit einem “Ginger Bug” versetzt, der den Zucker in Kohlensäure und Alkohol umwandelt. Mehr dazu nächste Woche, da stelle ich Euch das Rezept und meine ersten Erfahrungen mit dem Thema “Homebrewing” vor.
  • Heißer Tag? Dann erfrischt ein Glas Johannisbeersirupschorle mit Minze und reichlich Eiswürfen prächtig.
  • Vinaigrettes für grüne Salate freuen sich sehr über einen Schuss Sirup und eine Handvoll Beeren.
  • Der Johannisbeersirup kann zudem mit ein wenig mehr Zucker (Oder Honig) vermischt zu einer dickflüssigen Konsistenz eingekocht und als Topping für Vanilleeis oder Pancakes genutzt werden.

Wofür würdet Ihr den Sirup verwenden?

Johannisbeersirup

Rezept

Zutaten für den Johannisbeersirup:

  • 500 g Johannisbeeren
  • 200 ml Wasser + Wasser zum Auffüllen
  • 100 g Zucker

Zubereitung im Kochtopf:

1 Die Johannisbeeren mit 200 ml Wasser leise unter Rühren köcheln. Danach durch ein Sieb passieren. Den Zucker mit dem Saft in einen Topf geben und auf 1,2 L mit Wasser auffüllen. Aufkochen und etwa 5 Minuten leise köcheln lassen, dabei stetig rühren, danach in sterile Flaschen füllen, verschließen und auskühlen lassen.

Zubereitung im Thermomix:

1 Die Johannisbeeren mit 200 ml Wasser auf Stufe 1 bei 100°C etwa 20 Minuten rühren. Danach durch ein Sieb passieren und wieder in den Thermomix füllen. Mit Wasser auf 1,2 L aufgießen und den Zucker zugeben. Auf Stufe 1 rühren lassen, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist.

2 Mit Varoma auf Stufe 1 und 90°C etwa 5 Minuten köcheln und dann sofort in sterile Flaschen füllen, verschließen und auskühlen lassen.

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  • Tipp fürs Ratz-Fatz-Beeren von den Stängeln abzupfen von unserer Omi: Mit den Zinken einer Gabel die Johannisbeerrispen entlang fahren und schwupp gehen alle Träuble ganz schnell ab :)
    Auf Deine Homebrewing-Erfahrung bin ich gespannt!
    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Cooler Tipp, ich hab’s einfach mit den Fingern so hinbekommen. Die Omi wusste schon, wie man sich die Arbeit erleichtern kann… Zum Thema Homebrewing wird wohl nächste Woche der erste Artikel kommen. Ist eine spannende Sache und gar nicht sooo schwierig.AntwortenAbbrechen

  • Gina

    Hi Uwe, kann man das auch genau so, nur mit anderen Beeren machen?AntwortenAbbrechen

  • Gina

    Ach ja: wie lange hält sich der Sirup denn?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Gina, es sollte auch mit anderen Beeren so funktionieren, ja. Die Zuckermenge musst Du nach Geschmack justieren, denn Johannisbeeren sind ja recht sauer, da habe ich für meine Verhältnisse recht viel zugegeben – ich nehme eher wenig Zucker. Ich kann Dir nicht genau sagen, wie lange der sich hält – nach zwei Monaten gibt’s keine Probleme.AntwortenAbbrechen

  • Ich habe zu Hause zwar keinen Thermomix, aber dafür einen Dampfentsafter, mit dem ich auch zufrieden bin und das Entsaften ist wirklich denkbar einfach. Zum Filtern nutze ich immer den Nussmilchbeutel, mit dem ich zum Beispiel auch Mandelmilch filtere. Johannisbeeren habe ich bisher noch nie für Sirup entsaftet. Wir haben zwar einen Johannisbeerstrauch im Garten, aber bisher uns die Vögel die Johannisbeeren immer wegstibitzt. Da muss ich dann mal nächstes Jahr Schutzmaßnahmen einleiten :) AntwortenAbbrechen

Picanha - Gegrillter Tafelspitz mit Papaya-Koriander-Salat

Über die Vorliebe der Brasilianer, Fleisch an Spießen über glühenden, schmatzenden Kohlen zu garen, habe ich in den letzten Wochen schon öfter berichtet. Bislang hat in der Rezeptereihe noch der absolute Klassiker eines jeden ordentlichen Churrascos gefehlt: Picanha.

Nach dem letzten Artikel und einer Menge Outtakes wird es nun wieder Zeit für gutes Essen, das mich nicht in solch schlechtem Licht dastehen lässt. Deswegen wird es heute heiß (Nun ja, geht nicht anders, denn der Grill ist an), exotisch und auch ein wenig scharf. Was wie die perfekte Beschreibung meines Standard-Torjubels klingt, ist der zugegeben sprachlich etwas überzogene Teaser für das heutige Gericht: Tafelspitz.

In Deutschland wird Tafelspitz gerne pochiert und mit Meerrettichsauce und Salzkartoffeln serviert, oder als Einlage in Eintöpfen aufgetischt (z. B. im Pichelsteiner Eintopf – wobei wir wieder bei Outtakes wären, wenn ich mir das Foto so ansehe…). In Brasilien gilt Tafelspitz als Delikatesse und wird wie ein Steak zubereitet. Würden wir das mit unseren deutschen Fleischzuschnitten tun, hätten wir beileibe keinen Spaß. Ein Tafelspitz wie ein Steak gegrillt läuft Gefahr, zu einer zähen Angelegenheit zu werden.

Die brasilianische Picanha unterscheidet sich deswegen vom deutschen Zuschnitt: Die Metzger dort lassen dem Stück Fleisch ihre dicke Fettschicht. Diese schützt das Fleisch vor dem Austrocknen. Für dieses Grillgericht habe ich das Fleisch dick mit grobem Meersalz eingerieben, was für einen guten Geschmack und dafür sorgt, dass die Fettkruste vor Freude über die gleich einwirkende Hitze so dermaßen aufpoppt, dass man denkt, Mais in einen heißen Topf geworfen zu haben. Popcorn-Picanha.

Aus einem Youtube-Video habe ich gelernt, wie die Brasilianer beurteilen, wann die Picanha fertig ist: Zunächst wird die Picanha mit der Fettseite nach oben indirekt etwa 30 Minuten gegrillt. Währenddessen habe ich mich in meinen stark getarnten Beobachtungsposten zurückgezogen und genau hingesehen: Der Tafelspitz nimmt an Volumen zu. Das passiert, weil sich die Fleischsäfte erwärmen und ausgedehnt nach oben wandern. Nach 30 Minuten etwa ist das Volumen so vergrößert, dass man hofft, die Picanha möge sich nicht an ihrem Tafelspitz pieksen – denn es besteht akute Platzgefahr. Nun ist die Zeit des Wendens gekommen und das Schauspiel muss sich wiederholen. Die Fleischsäfte werden quasi veräppelt: Einmal den Weg nach oben geschafft befinden sie sich nun wieder am Anfang der Reise und müssen erneut nach oben steigen. Das geht nun aber deutlich schneller. nach etwa 15 Minuten ist das Fleisch fertig und kann vom Grill genommen werden. Etwas ruhen lassen, keinesfalls in Alufolie einschlagen. Ich habe gelernt, dass dadurch nur die Popcorn-Kruste aufgeweicht wird, was milde gesagt ein blasphemischer Vorgang wäre.

Zum Papaya-Salat gibt es nicht viel zu sagen. Oder doch: Das Teil ist super lecker. Die Süße der Frucht, kombiniert mit den scharfen Chilis und dem Koriander, dazu ein frisches Dressing – da fehlen nur noch die hohe Luftfeuchtigkeit, konstante 35 Grad im Schatten, der Amazonas, Vogelspinnen, das Maracana und die Sambatruppe – und man könnte denken, man wäre in Brasilien.

Übrigens: Das Rezept habe ich neben einigen anderen für Weber® produziert. Die komplette Serie könnt Ihr Euch hier ansehen – ist schön geworden, oder?

Guten Appetit!

Picanha - Gegrillter Tafelspitz mit Papaya-Koriander-Salat

Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten Vorbereitung, ca. 45 Minuten Grillzeit

Zubehör: Hitzeschild und extra Grillrost für Grills, die nicht indirekt grillen können

Zutaten für Picanha – Gegrillter Tafelspitz vom Spieß mit Papaya-Salat (Für 4 Personen):

  • 1 Tafelspitz vom Rind, mit Fettschicht, ca. 1,0 -1,2 kg
  • Grobes Meersalz
  • 4 Papaya
  • 2 Handvoll Rucola

Für die Vinaigrette:

  • 1-2 rote Chili
  • 1 TL grobkörniger Senf
  • 1-2 EL Rapsöl
  • 1 Handvoll Koriander
  • 1 EL Zucker
  • 2-3 EL Apfelsaft
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 Zitrone
  • Salz

Zubereitung:

1 Den Grill für 180°C indirekte Hitze vorbereiten.

2 Den Tafelspitz mindestens eine Stunde vor Grillbeginn aus dem Kühlschrank nehmen. Etwa 5 Minuten vor Grillbeginn auf beiden Seiten dick mit grobem Meersalz einreiben und stehen lassen.

3 Nach 5 Minuten das Salz von der Fleischseite gut und von der Fettseite grob entfernen. Dann den Tafelspitz mit der Fettseite nach oben in die indirekte Zone legen und dort etwa 30 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen. Wenn der Tafelspitz deutlich an Volumen zugenommen hat, was nach etwa 30-35 Minuten der Fall sein wird, auf die Fettseite umdrehen und nochmals etwa 15 Minuten grillen. Das Fett sollte durch das Salz schon nach etwa 30 Minuten knusprig sein.

4 In der Zwischenzeit die Papayas mit einem Spargelschäler schälen, halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel entfernen. Die Papayas in Spalten scheiden und in eine Salatschüssel legen. Den Rucola waschen und dazu geben.

5 Für die Vinaigrette die Chilis in Ringe und den Koriander fein hacken. Die Zitrone auspressen. Dann Senf, Zucker, Apfelsaft, Zitronensaft und Salz vermischen. Das Sesamöl am Schluss unter Rühren in dünnem Strahl zugeben, bis sich eine Emulsion ergeben hat. Chilis und Koriander untermischen und final abschmecken.

6 Die Vinaigrette mit der Papaya und dem Rucola vermischen. Den Tafelspitz vom Grill holen, kurz ruhen lassen und dann aufschneiden. Zusammen mit dem Salat servieren.

Tipp: Dazu passen Kartoffeln aus der Salzkruste.

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Hinweis: Dieses Rezept wurde für Weber® Stephen Deutschland produziert. Im Artikel wird das Produkt genannt und die WM-Webseite von Weber® verlinkt.

Wer glaubt, dass uns Bloggern keine Fehler unterlaufen und nicht auch einmal ein Gericht daneben geht, der liegt falsch. Wer viel ausprobiert, erlebt auch desöfteren Rückschläge.

Zugegeben: Mein Blog ist mein digitales Schaufenster auf meinen Esstisch. Wenn Gäste kommen, werden die Gerichte hübsch auf meinen Fototellern (Ihr kennt die Dinger, das sind die großen, in deren Mitte man mit etwas Glück etwas zum Essen findet…) angerichtet und serviert. So ist’s auch mit Rezepten, die auf den Blog kommen: Das sind in der Regel die Gerichte, die zum einen gut geschmeckt und zum anderen auch sehr schön ausgesehen haben.

Die bösen Brüder und Schwestern müssen dagegen im Kämmerlein hinter dem Schaufenster bleiben und laufen Gefahr, irgendwann gelöscht zu werden. Nicht heute. Ich habe mich durch 5 Jahre Bilder gewühlt und ein paar besonders böse Exemplare herausgesucht, die entweder auf dem Teller aussehen wie Hundefutter oder tatsächlich auch so geschmeckt haben.

Beginnen möchte ich den Reigen von Kuriositäten mit einer netten, kleinen Vorspeise: Einer klassischen französischen Zwiebelsuppe. Dafür braucht Ihr gute Rinderbrühe, reichlich Zwiebeln, guten Käse und ein Stück französisches Baguette. Die Zwiebeln werden mit der Brühe vermischt, darauf wird das Brot gelegt und zuoberst kommt der Käse drauf. Das Ganze wandert dann für einige Zeit in den Ofen und kommt dort eigentlich als dampfend-duftendes, leckeres Etwas heraus. Zumindest das Etwas hat hier gestimmt – ich finde das Foto einfach unglaublich unappetitlich. Lecker war’s trotzdem. Das nächste Mal werde ich kleinere Schüsselchen und einen anderen Käse zum gratinieren verwenden. Und französisches Brot. Kein sich krümmendes und extrem hart werdendes deutsches Schwarzbrot. Ähmja.

Outtakes aus fünf Jahren bloggen

Nach der ersten Vorspeise geht’s weiter mit dem zweiten Suppengang (Jaha! Moderne Menüs haben zwei Suppengänge hintereinander!), der diesmal sowohl optisch als auch geschmacklich ein Highlight ist. Schaut diese in pastellernen Brauntönen gehaltene Suppe nicht frisch und knackig aus? Ich habe das Gemüse und das Hühnchen hoffnungslos übergart – die Suppe schmeckte nur nach Brühe, Gemüsefasern und Stärke. Japanische Udon-Nudeln habe ich seither von meinem Speiseplan gestrichen und bestelle mir diese nur noch bei meinem Lieblingsjapaner in Erlangen – zubereitet von Leuten, die das können. Aber ernsthaft: Ich liebe diese dampfenden Nudeltöpfe und werde mich bestimmt noch einmal daran versuchen. Mit kürzeren Garzeiten und einer anderen Farbpalette.

Outtakes aus fünf Jahren bloggen

Nun wird’s Zeit für den ersten Zwischengang: Wie wäre es mit einer Blätterteigrolle mit Spitzkohl, der in etwas Sahne und Muskat im besten Stil der 80er Jahre getränkt und eingewickelt wurde? Dazu hätte ich eine zugegeben leckere Sauce aus Haselnüssen und Tahini. Dieses Konsistenzmonster entwickelt im Mund eine Gefühlseigendynamik, die nahe an meinen ersten unbeholfenen Kuss in der Ecke einer ländlichen Diskothek heranreicht. Bombe, das Teil!

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Einen schlechten Zwischengang spült man am besten mit einem kräftigen Schluck Wein hinunter. Das neutralisiert die Geschmacksnerven, in unserem Fall sollten wir dagegen hoffen, dass er sie wegen des nächsten Gangs sogar ein wenig betäubt. „Blaue Zipfel“ sind so schon für viele Menschen ein eher gewöhnungsbedürftiges Gericht, was mich aber bei dieser Kombination geritten hat, kann ich beim besten Willen nicht mehr erklären. Ich kombinierte 2010 doch tatsächlich die gekochten Bratwürste mit Zwiebeln aus dem Essigsud mit tomatigen Linsen und…Spätzle. Als Halbschwabe bitte ich meine Landsleute inständig um Vergebung. Als Vollblutfranke entschuldige ich mich dafür, „däi blaue Zibbfl“ so ad absurdum geführt zu haben. Da fällt es schon gar nicht mehr auf, dass der Sud zu heiß war und die Bratwürste deswegen aufgeplatzt sind – ein kapitaler handwerklicher Fehler.

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Zeit für den ersten Schnaps. Ihr kennt mich als einen Liebhaber guter Burgerkreationen, aber auch hier sind meine Gäste nicht gefeit vor misslungenen Kreationen. Mein lieber Kumpel Ingo war ungleich tapfer, als mir der „Big Pig BBQ“ misslang. Ich hatte in einem Kochbuch die Inspiration dafür aufgegriffen und Schweinekoteletts kleine gehackt und mit einer selbst gemachten BBQ-Sauce vermischt. Die Masse sollte nach ein paar Stunden Kühlung genug Bindung entwickeln, um zu Pattys geformt und auf dem Grill gebraten zu werden. Pustekuchen. Die Masse litt, wie sich in späteren Gesprächen mit Psychologen herausstellte, unter massiven Bindungsängsten. Es war also nicht daran zu denken, Pattys zu formen. So briet ich die Fleisch-BBQ-Pampe in der Pfanne auf dem Grill an, wodurch natürlich nur Matsch und keine Röstaromen entstehen konnten. Wie gesagt, Ingo war tapfer.

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Hauptgang! Ein Augenschmaus sondergleichen! Blaue Kartoffeln, überwürztes Rosenkohlhackgemüse, dazu eine handwerklich dilettantisch gefüllte Rolle aus Kalbsfilet und Pflaumenmarmelade. War geschmacklich in der neutralen Zone, optisch aber eine Vollkatastrophe. Peinlich, weil ich das Rezept tatsächlich bei einem Wettbewerb einreichte. Da hat das Qualitätsmanagement wohl Urlaub gehabt.

outtakes-kalbsfilet

Schnaps! Denn nun kommt die Dessert-Orgie. Den Anfang in unserem „leckeren“ Menü macht ein Gericht für Wissenschaftler, Tüftler und Archäologen. Alle könnten sich mit der Frage beschäftigen, was das sein könnte:

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Der Archäologe würde zunächst mit einem Pinsel die zentimeterdicke Puderzuckerstaubschicht entfernen, nur um darunter auf etwas hartes, betonartiges zu stoßen. Zusammen mit dem Tüftler würden sie herausfinden, dass diese Schicht mit Hammer und Meißel aufgebrochen werden kann. Der Wissenschaftler hätte nun die Aufgabe, die eruptiv austretende orange Flüssigkeit als radioaktive Aprikosenmasse zu definieren und die sofortige Sprengung des Tellers einzuleiten. Crumble in the Jungle. Ein wenig Knoff-Hoff am Esstisch belebt die Kommunikation unter den Gästen.

Wer bis dahin noch kein Problem mit dem Magen bekommen hat, wird nun vor die härteste Probe gestellt. Mascarpone mit Rhabarber-Kompott-Pampen-Massen-Dings. Leute, das war mit Abstand das schlechteste Dessert, an das ich mich erinnern kann. Wahrscheinlich war die Mascarpone schlecht, denn ich verbrachte die Nacht in inniger Liebe mit der Kloschüssel. Brrr.

Outtakes aus fünf Jahren bloggen

Wer das Menü bis zum Schluss durchgehalten hat, braucht einen Kaffee. Affogato. Aber, hahaaaa, nicht mit Vanille- sondern Erdbeereis. „Schmeckt bestimmt auch!“, dachte ich mir. Lasst Euch eines sagen: Erdbeereis und guter italienischer Espresso passen NICHT zusammen. Nicht mal ein bisschen. Dafür sieht’s aber hübsch aus….

Outtakes aus fünf Jahren bloggen

  • Super Artikel :) Jeder Food Blogger kann das nachvollziehen! Bei mir wäre noch die Kategorie: “Habe super hunger und bin daher zu ungeduldig ein tolles Foto zu machen, wird schon so gehen” – und danach dann die Enttäuschung wenn man satt ist und das “wird schon reichen” am Computer sieht.

    Glückwunsch zum 5-jährigen!
    Viele GrüßeAntwortenAbbrechen

  • marschro

    … ebenfalls Glückwunsch und immer weiter so…
    Sehr schön der Artikel, weil das Niveau hier allerdings so hoch liegt hätte ich so manches gar nicht als “Take-Outs” erkannt. Vor allem die Rhabarber-Mascarpone-Sache sieht echt gut aus. Wenn die Mascarpone ok wäre, wäre die doch ok, oder? Vielleicht etwas heftig und schwer… aber optisch sehr schön….AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo marschro, glaube mir: Das Dessert war nicht wirklich lecker… :D AntwortenAbbrechen

  • Hey Uwe,

    also ich weiß gar nicht was du hast. Die Zwiebelsuppe sieht lecker aus. Hätte der nur noch etwas Weißwein spendiert ;-) Auch der Burger und das drunter sieht lecker aus. Wenn DAS deine Outtakes sind kannst du dich aber glücklich schätzen. Ich hätte alles von den Bildern sofort und ohne Wimpern-zucken gegessen ;-)

    Aber ich hab auch immer so Hunger…

    Gruß TomAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ächd? Vielleicht bin ich da auch schon ein wenig zu krass in meinem Anspruchsdenken an mich, aber in meinen Augen und Gaumen sind die Sachen…naja…ähm, Outtakes eben… :D AntwortenAbbrechen

  • Kathrin

    Hahahahaa! Lange nicht mehr so gelacht! Es scheint, als hättest du dich in Rage geschrieben. ;-) AntwortenAbbrechen

  • Herrlich *tränen-weg-wisch*
    Freut mich, dass bei Dir auch alles so normal ist ;) AntwortenAbbrechen

  • Das vorletzte Foto sieht tatsächlich grauenvoll aus, mir kam grad etwas Tee aus der Nase vor Lachen! Sehr lustig hast du das geschrieben!

    Liebe Grüße
    NadjaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke Dir, Nadja. Ja, die Mascarpone ist….nunja. *manteldesschweigens*AntwortenAbbrechen

  • Cool geschrieben! Hatte viel Spaß beim Lesen :D AntwortenAbbrechen

  • Wie wunderbar, das hat mir ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert und ich schließe mich gerne den Vorkommentatoren an: Wenn das Deine Outtakes sind …
    Herzlichen Glückwunsch zum 5., ich freue mich auf die nächsten 5 Jahre Highfoodality! Herzlichen Gruß, KathrinAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu Kathrin, dann ist’s fein. Es gab über die Jahre bestimmt noch schlimmere Sachen, die habe ich dann aber nicht fotografiert…AntwortenAbbrechen

  • Muaahahahahaa – sehr schön! Bindungsängste!AntwortenAbbrechen

  • Wenn das Deine schlimmsten Katastrophen sind, hast Du meine noch nicht gesehen ;)
    So schwer sind übrigens Udonnudeln nicht, einfach mal die Schnitttechnik beim Gemüse ändern und die Nudeln separat kochen, schon ist es schick.
    Liebe Grüße DaniiAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke für den Tipp Danii, werde ich berücksichtigen! Ich mag Udon-Nudeln nämlich sehr, sehr gerne!AntwortenAbbrechen

  • […] – Ein “Best of Missgeschicke” Blogpost, wie ihn Uwe von HIGHFOODALITY heute passend veröffentlicht hat. – Und andere Küchenmissgeschicke mehr, die man sich gar nicht ausdenken […]AntwortenAbbrechen

  • Schöner Beitrag! Ich habe ihn gerade thematisch passend aus unserer neuen Blogparade bei Küchenatlas verlinkt: http://blog.kuechen-atlas.de/blogparade-kuechenmissgeschicke/
    Wenn du teilnehmen möchtest reicht ein kurzer Kommentar bei uns. ;-) AntwortenAbbrechen

  • Herrlicher Post – ich liebe deine Art zu schreiben und deinen Humor. Ansonsten kann ich deine outtakes nicht ganz als outtakes nachempfinden – so sieht es auf meinem Blog immer aus und bis zum Dessert hätte ich locker durchgehalten, naja, bis auf diese Mascarpone-Creme ;-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Najaaaaa! Auf Deinem Blog sieht es schon deutlich besser aus als das hier… :D Und wie gesagt: Ganz üble Sachen habe ich auch meist gar nicht fotografiert. Sollte ich mal machen für den 10-Jahres-Post…AntwortenAbbrechen

  • Lieblingssatz: Dieses Konsistenzmonster entwickelt im Mund eine Gefühlseigendynamik, die nahe an meinen ersten unbeholfenen Kuss in der Ecke einer ländlichen Diskothek heranreicht. :)))

    … und dass DU mal einen Burger nur mäßig in Szene gesetzt bekommst, das läd nun echt zum Staunen ein!

    Ich schließe mich der Assi an: Made my day!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Den Satz mag ich auch sehr gerne…und Du, mir sind schon mehr Burger dabenen gegangen. Aber Übung macht den Meister….AntwortenAbbrechen

  • Espresso und Erdbeere kann schon funktionieren:

    Erdbeergelee, Canache mit Kahlua und karamellisierten Espressonips, Zartbitterkuvertüre ;-)

    Und vielen Dank für Deine Outtakes. Ich habe echt lachen müssen. :-D

    Schokoladige Grüße,
    NeleAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Nele, jaha! :D Würde ich auch sofort so nehmen, aber ich habe für die Herstellung nicht genug Schüsseln…AntwortenAbbrechen

  • Haha! vielen Dank fürs Teilhaben lassen, das ist so herrlich!
    Ich glaube, die Wurscht gefällt mir am besten… oder doch das Erdbeereis im Affogato??

    ich hab ja schon einiges gnadenlos verbloggt, was zwar gut geschmeckt hat, aber eine optische Katastrophe war. Wem’s nicht gefällt, kann ja wegklicken :-D
    Wobei ich im Lauf der Zeit auch gelernt habe, hässliche Speisen ein bisschen hübscher zu präsentieren ;-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Die Wurscht ist großartig. Grunz… aber ja, nicht alles klappt…AntwortenAbbrechen

  • KlasseArtikel! Aber man erkennt einfach die hohe Fotokunst denn selbst die grusligsten Derichte sehen bei Dir noch leckerer aus als so manches eigentlich leckere Gericht mal eben im Halbdunkel mit dem Handy abgelichtet ;) AntwortenAbbrechen

  • Herrlicher Post, ich musste sehr schmunzeln! Fühle mich spontan an meine eigenen Küchenmissgeschicke erinnert. Wie die zugegebenermaßen etwas kräftig angebratene Salsiccia an Erbsenpüreepampezeugs. Das Ding aus dem Sumpf trifft auf Gefahr aus dem Weltall. Geschmacklich war’s aber super! ;-)
    Aber was wäre das Kochen ohne solche Abenteuer?!?
    Luebe Grüße – und herzlichen Glückwunsch zum 5-jährigen! MarenAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      So muss kochen sein – da gibt’s immer mal wieder Ausrutscher. Sonst kann man ja nicht besser werden. Danke Dir für Deine Wünsche!AntwortenAbbrechen

  • Ich gebe zu, bis auf deinen Absackerkaffee (und das nur, weil ich Kaffee generell nicht mag), hätte ich vermutlich alles zumindest probiert. Manches sieht meiner Meinung nach auch gar nicht mal so unappetittlich aus. Gut, ohne jetzt in deinen Wunden stochern zu wollen, die gebrühte Bratwurst sieht aus wie eine Albino-Seegurke, und dein zerfallenes Burgerpatty hat mehr Ähnlichkeit mit Mett, als mit irgendetwas gegartem, aber weil du es fabriziert hast, hätte ich tatsächlich der Neugierde und Höflichkeit halber gekostet.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Du bist echt mutig! Aber es ist schon so wie Du schreibst: Albino-Wurst und komisches Mett. Genau so war’s :D AntwortenAbbrechen

  • Also bis zur Mascarponencreme war’s ja gar nicht soo schlimm, lieber Uwe. Aber die Fäden auf dem Bild vom Dessert, die mich jetzt irgendwie an Alienfilme denken lassen (ich weiß selbst nicht wieso…) samt liebender Beschreibung sind echt famos. Ich hoffe, Dein Magen hat sich inzwischen wieder beruhigt und Du bist mit der Mascarpone nun wieder am Friedenspfeife rauchen ;)

    Der Espresso mit Erdbeereis allerdings hat mir den Rest gegeben und mir die Lachtränen in die Augen getrieben. Es könnte so glatt eine ganz schlaue spontane Kreation von mir sein. Nur um mal auszuprobieren ob das denn schmeckt (höhö). Dabei hätte ich jetzt auch im ersten Moment fast wetten können, dass ja.

    Liebe Grüße und auf fünf weitere tolle Jahre :)
    YlvaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Ylva, ich muss gestehen: Mascarpone meide ich seither eher. Da hat anscheinend der Urinstinkt eingesetzt, der vor dem Konsum von Dingen warnt, wenn einem bei einem vorherigen Konsum schon einmal schlecht geworden ist. Selben Effekt beobachte ich übrigens auch, wenn ich in die Nähe von Zwetschgenschnaps komme. Aber das ist eine andere, uralte Geschichte.AntwortenAbbrechen

  • Kristina

    Lieber Uwe,
    zum Jubiläum melde ich mich als stille Leserin ebenfalls zu Wort.

    Erstmal Gratulation, zweitens: danke für diesen Blick hinter die Kulissen. Da kann ich als Studentin, die schon hin und wieder auch mal einen Biskuit für einen Erdbeerkuchen ein zweites Mal backen musste, weil der erste Versuch nach dem Auskühlen locker als Sonnenschirmständer hätte herhalten können, ja aufatmen: Es ist doch noch kein Meister vom Himmel gefallen =)

    Vielleicht kann ich mich ja jetzt doch an die ein oder andere “gewagtere” deiner Kreationen heran trauen – und wenns nicht auf Anhieb funktioniert an diesen Beitrag denken und die Zutaten einfach nochmal kaufen…
    lg aus Wien,
    KristinaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Kristina, schön, von Dir zu hören und vielen lieben Dank für die Glückwünsche! Und in der Tat: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, die Übung und Beschäftigung mit einem Thema macht’s. Und was die gewagteren Kreationen anbelangt: Einfach ausprobieren. Das wird schon! Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Andere Kochblogger kochen oder knipsen auch mal daneben? Habe ich es mir doch gedacht. Kaum haben wir Fressfeinde unserem Blog aufgemacht, haben wir gleich mal die passende Kategorie dafür eingerichtet – besser ist das, lustiger auch.
    Wen es interessiert:
    http://tinyurl.com/olv2zd5AntwortenAbbrechen

    • “unseren” muss es natürlich heißen. Aber redeten wir hier nicht gerade von Pannen? ;-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, öfter mal Outtakes zu veröffentlichen….AntwortenAbbrechen

  • […] hab letztens so herrlich gelacht. Bei Uwe von highfoodality, zu seinem fünfjährigen. Seine Outtakes waren einfach genial und Anlass für mich, meine ganzen “Bunkerrezepte” mal […]AntwortenAbbrechen

Orichiette mit Tahini-Tomaten-Sauce und Oliven

Vorhang auf für das erste Remake im Rahmen der Geburtstagswoche zu “Fünf Jahre HighFoodality”: Zugegeben, hierbei handelt es sich eher um einen Abriss und kompletten Neubau als um einen neuen Anstrich: Das war aber auch bitter nötig.

Wirklich: Ich weiß nicht mehr, was mich an jenem 10. Juli 2009 geritten hatte, als ich die Vorversion dieses Rezeptes zubereitete. Noch viel weniger Verständnis bringe ich dafür auf, wie das Gericht angerichtet und fotografiert war. Die Sauce sieht aus, als ob sie gestockt und bereits halb erkaltet wäre, während die Nudeln eher staubig und trocken wirken. Die Zubereitung der Sauce ist auch nicht wirklich gut geschrieben, da werden Tomaten frittiert, bis sie weich sind, dann werden die Sesamkerne mit den Tomaten geröstet, was definitiv nicht funktionieren kann, denn die Tomaten geben ja viel Flüssigkeit ab. Nein nein, das war nix.

Dabei ist die Kombi vielversprechend: Tomaten, Frischkäse und Sesam sollte sehr gut zusammen funktionieren. Trotzdem ist es an der Zeit, das alte Rezept in das Schaufenster der gesammelten Kuriositäten aus der Anfangszeit zu stellen, kurz über sich selbst zu grinsen und über eine Neuauflage nachzudenken.

Das Remake verzichtet auf den Frischkäse und benutzt anstelle der Sesamsamen Sesammus. Das gibt den langsam erwärmten Tomaten (Keinesfalls frittiert!!) einen wohligen, runden Geschmack, der sich warm um die Zunge legt und angenehm um den Gaumen schmiegt. Orecchiette passen besser als Spaghetti, weil die kleinen Muschelnudeln den Sugo besser aufnehmen und dadurch mehr Aroma transportieren. Eine Handvoll frische Kräuter sorgen für Aroma, der Knoblauch sorgt dafür, dass sich die Aromen nicht zu lieb haben und in esoterischem Heilewelt-Gefasel langweilig werden.

Wer das fast vegane Gericht in ein vollständig veganes Gericht verwandeln möchte, der lässt den Parmesan einfach weg. Ich für meinen Teil lege da immer noch eine Extraschippe drauf, weil ich Parmesan einfach über alles liebe.

Bei vielen Remakes besteht die Gefahr, dass sie einfach daneben gehen, peinlich werden oder schlicht das Gefühl, welches man mit dem Original verbunden hat, vermissen lassen. Hierbei kann ich Euch beruhigen: Das Remake schmeckt ausgezeichnet und lässt mich das Original vergessen. Und das ist gut so, denn damit habe ich mit dem schlimmsten Rezept (Und Foto!!) auf dem Blog abgerechnet.

Als nächstes Remake erwartet Euch eine Neuauflage des Couscous-Salates.

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für die Orecchiette mit Tahini-Tomaten-Sauce und Oliven (Für 4 Personen):

  • 600 g Orecchiette
  • 1,2 kg Cherry-Rispentomaten
  • 4 Schalotten
  • 100 g schwarze Oliven, entsteint
  • 100 g Parmesan
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Etwas frischer Salbei
  • Etwas frischer Majoran
  • Etwas frischer Oregano
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chili
  • 4 TL Tahini
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Etwas Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

1 Wasser zum Kochen bringen und salzen. Orecchiette al dente kochen.

2 Währenddessen die Knoblauchzehen und Schalotten schälen und fein hacken, die Chili ebenfalls fein hacken. Die Tomaten waschen und leicht einschneiden.

3 Die Schalotten, den Knoblauch und die Tomaten in etwas Olivenöl anbraten, bis die Tomaten weich sind und aufplatzen. Agavendicksaft darüber geben und verrühren. Rosmarin, Salbei, Chili und Tahini untermischen und eine Kelle Nudelwasser zugeben. Gut vermischen und aufkochen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz hat. Hitze reduzieren. Oliven zugeben und mit Salz abschmecken.

4 Nudeln mit der Sauce mischen, gekerbelten Majoran und Oregano zugeben und mit Parmesan bestreuen.

Hinweis: Veganer lassen den Parmesan einfach weg.

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  • Auch von mir Glückwünsche zu fünf Jahren Bloggerei – ich hoffe, es bereitet dir noch lange Freude. Die Remake-Idee finde ich so gut, dass ich mir überlege nachzuziehen. Selbst nach drei Jahren wie bei mir gibt es Rezeptefotos, die doch SCHWER danach rufen, ausgetauscht zu werden…AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke Dir, Micha! Und pssst….zu dem Remake-Thema ist ein Event in Arbeit…. ;) AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,
    ich liebe und bewundere sehr deine tollen Fotos, die lassen mich stets vor Neid erblassen. Umso schöner finde ich es zu sehen, dass hinter diesen großartigen Fotos viel Arbeit und Hingabe steckt (Hundefutter *hihi).

    Ganz liebe Grüße,
    JohannaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Johanna, danke Dir! Ich glaube, sobald Leidenschaft im Spiel ist, kommt die Lernkurve durch Hingabe ganz von alleine. Es dauert einfach nur eine gewisse Zeit…AntwortenAbbrechen

  • Ohhh das sieht gut aus :) Schön, dass du das Rezept nochmal “ausgegraben” hast!
    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      :) Ich kann’s Dir nur zum Nachmachen empfehlen – war wirklich sehr, sehr lecker!AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, auch aus dem Elsass kommen herzliche Glückwünsche zum Bloggeburtstag und ein grosses Dankeschön für 5 Jahre Inspiration, wundervolle Rezepte und traumhafte Fotos – und nicht zuletzt für dein Meisterwerk Cookbook of Colors.AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    habe es leider erst jetzt gesehen. Alles Gute zum fünften!!!!!

    Die Orecchiette sehen zum Niederknien aus. Werde ich ausprobieren!

    Liebe Grüße
    IrisAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Iris, danke! Die Pasta war auch sehr lecker, kann ich nur empfehlen!AntwortenAbbrechen

  • Wie praktisch! Jetzt weiß ich, was ich heute essen werde. Es wird hoffentlich kein Sakrileg sein, wenn ich noch ein paar Gambas auf dem Tellerrand patrouillieren lasse? Die stehen hier für heute nämlich auch schon auf der Wunschliste.AntwortenAbbrechen

  • Fee

    wird heute abend gekocht und meinen gästen vorgesetzt. wollte noch etwas sesam leicht rösten und zum schluss drüber geben. werde berichten wies ankam :-) AntwortenAbbrechen

  • Fee

    sensationell! war nicht das erste rezept was ich nachgekocht habe, bin immer wieder beeindruckt! mach weiter so :-) danke!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Das freut mich sehr! Schön, dass es Euch geschmeckt und dass beim Kochen alles geklappt hat! :D AntwortenAbbrechen

Fünf Jahre HighFoodality!

Heute vor genau fünf Jahren – am 29. Juni 2009 – habe ich meinen ersten Blog-Artikel veröffentlicht und mich auf den Weg gemacht, ein Teil der deutschen Food-Blogger-Community zu werden. Was damals recht zaghaft und einfach begann, ist heute fester Bestandteil meines Lebens und eine echte Leidenschaft.

Etwa ein Jahr zuvor hatte ich Food-Blogs als Inspirationsquelle für mich entdeckt: Ich las gerne den Blog „Delicious Days“ und war hin und weg von so viel Kreativität: Die Vereinigung von kulinarischem Können, fotografischer Exzellenz, gepaart mit unglaublich ästhetischer Aufmachung des Blogs faszinierte mich nachhaltig. Bloggen fand ich schon länger spannend, hatte bis dahin aber keine Idee, über was ich schreiben sollte – mir war es wichtig, ein Thema zu finden, zu dem ich recht fundiert einen Mehrwert liefern konnte. Einfach aus der Kiste der eigenen Erfahrungen zu plaudern war mir zu platt, und auch ein wenig zu esoterisch. Je länger ich an den virtuellen Lippen der Münchner Bloggerin hing, desto kräftiger reifte in mir der Wunsch, selbst über Food, Rezepte und kulinarische Erlebnisse zu schreiben.

Zugegeben: Es ging mir damals weniger um das Schreiben an sich, als um die mit dem Kochen und Fotografieren verbundene Kreativität. Zudem liebte ich es damals noch, selbst Designs für den Blog zu entwerfen und diese auch programmatisch umzusetzen. Für die erste Version des Blogs – die niemals das Licht der Welt erblickte – verbrachte ich unglaublich viel Zeit mit der Gestaltung und Programmierung. So dauerte es über ein Jahr, bis ich am 29. Juni 2009 schließlich den Hebel umlegte und HighFoodality Teil des World Wide Web wurde.

Sag mal Uwe, was bedeutet eigentlich der Name HighFoodality?

Der Name meines Blogs ist ein Wortspiel und leitet sich vom Film „High Fidelity“ ab, der in den Neunzigern mit John Cusack in der Hauptrolle über die Leinwände flimmerte. Im Film verarbeitet der Protagonist seine vielen Trennungen durch Musik, indem er speziellen Beziehungserlebnissen Toplisten korrespondierender Songs widmet. Mir gefielt der Gedanke, als Konzeptelement des Blogs Toplisten zu nutzen und meine kulinarischen Erlebnisse in dieser Form zu präsentieren. Wenn man sich den Erfolg von Portalen wie „Buzzfeed“ ansieht, so war der Gedankengang nicht allzu schlecht: Toplisten kommen in der digitalen Welt gut an. Fakt ist jedoch, dass dieses Konzept bislang den tiefen Schlaf der nie umgesetzten Ideen in der Schublade meiner gesammelten Hinrgespinste schläft und irgendwie nie in die Tat umgesetzt wurde. Nur der Name ist geblieben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Fünf Jahre später blicke ich voller Stolz auf die zurückliegende Zeit. Die ersten eineinhalb Jahre des Bloggens waren eher eine Art Erfahrungssammlung – sowohl was die Mechaniken den Bloggens als auch die Fähigkeiten des Kochens anbelangt. Wenn ich mir nun meine ersten Rezepte ansehe (die sich übrigens noch alle auf dem Blog befinden), dann muss ich grinsen. Viele Gerichte würde ich heute ganz anders zubereiten, viele Kombinationen empfände ich heute als eher gewagt. Ich ging recht unbedarft an die Sache heran und machte mir wenig Gedanken ob der veröffentlichten Artikel. Über die Qualität der Fotos will ich heute gar nicht reden.

Mein erstes Mal

Mein erstes Gericht war demzufolge eine vogelwilde Kreation aus nicht selbst gemachten Schupfnudeln, Schweinelende und mediterranem Grillgemüse – gepaart mit einem Parmesanchip und Fertigpesto aus dem Glas. Ich kann mich noch genau erinnern, dass das Schweinefilet ziemlich trocken und die ganze Sache durch das Fertigpesto eher überwürzt als geschmacklich in sich stimmig war. Aber hey, jeder muss einmal anfangen. Viele Blogs erblicken nie das Licht der Welt, weil die Schöpfer viel zu viel Zeit mit Aussehen und Funktionalität verbringen, als sich zunächst dem Wichtigsten Element zu widmen: Der Kreation von gutem Inhalt.

5 Jahre HighFoodality - das erste Gericht im Original und Remake

2012 habe ich mein erstes Gericht nochmals neu aufgelegt und mit deutlich mehr Wissen und handwerklichem Geschick neu gekocht. Wenn ich beide Ergebnisse nebeneinander halte, dann freue ich mich: Ich kann ganz klar behaupten, mich über die Jahre entwickelt zu haben. Sowohl hinsichtlich der Fähigkeiten in der Küche, als auch hinsichtlich der fotografischen Qualität. Es hat fast vier lange Jahre gedauert, bis ich meinen eigenen Stil gefunden hatte und soweit perfektioniert habe, dass ich nun gleichbleibende Qualität und ein homogenes Erscheinungsbild meines Bildstils gewährleisten kann. Ich mag es, wenn sich Bilder voneinander unterscheiden und der fotografische Stil eines Bloggers wiedererkannt und zugeordnet werden kann. Die Fotografie und der Bildstil als Erkennungs- und Alleinstellungsmerkmal – wahrscheinlich ist dies die Errungenschaft der fünf Jahre, auf die ich am meisten stolz bin. Dennoch: Auch hier ist immer noch viel Platz für Verbesserung, Stillstand wird es nicht geben. Ich bin über die Jahre hungrig geblieben, mich stetig zu verbessern, mit neuen Themen zu beschäftigen und neue Dinge auszuprobieren. Das wird auch so bleiben, denn als Autodidakt ist dieser Hunger Garant für Authentizität und Beständigkeit.

In den fünf Jahren gab es natürlich nicht nur gute Zeiten: Nach etwa eineinhalb Jahren verlor ich etwas die Lust am Bloggen und legte eine Pause von einem halben Jahr ein. Viel Zuspruch von Kollegen und Freunden sorgte schließlich dafür, dass ich wieder begann, Artikel zu veröffentlichen. Ich gab dem Blog auch ein neues Erscheinungsbild und startete Anfang 2011 eigentlich erst ernsthaft mit der Bloggerei. Von da an wuchs die Leserschaft von ein paar Handvoll auf Tausende, was zusätzlich Motivation freisetzte und dafür sorgte, dass ich die Zügel nicht mehr aus der Hand gab. Fast. Denn 2012 war ich nochmals kurz davor, alles an den Nagel zu hängen. Die große Resonanz auf das Blog-Event „Cookbook of Colors“ brachte mich über meine Belastungsgrenze. Ich schaffte es nicht mehr, allen Aufgaben Herr zu werden und verfiel in Lethargie – und nur meiner Frau Sonja ist es zu verdanken, dass der Blog heute noch existiert. Sie griff mir unter die Arme, nahm mir viele belastende Aufgaben ab und gab mir den Freiraum, mich wieder kreativ zu betätigen und in die Spur zurückzufinden. Das war vor zwei Jahren.

Danke an meine Unterstützer!

Der Betrieb eines Blogs ist aufwändig und kostet Zeit. Besonders, wenn man nahezu jeden zweiten oder dritten Tag ein neues Rezept veröffentlicht. Ohne die Unterstützung meiner Frau wäre es mir nicht möglich, meinem Hobby, meiner Leidenschaft in dem Maße zu frönen, wie ich es aktuell tun kann. Auf dem Weg seit 2009 gab es aber sehr, sehr viele Personen, die mich unterstützt und weiter gebracht haben. Es ist toll, so viele Unterstützer im Freundeskreis zu wissen, die einem unter die Arme greifen, mit Rat und Tat zur Seite stehen und mich gerne ein Stück des Weges begleiten. Ralf, Ingo, Äirlinger, Särah, Frank – danke Euch!

In den letzten Jahren durfte ich auch viele neue Freunde und wunderbare Menschen kennen lernen: Aus losen Bekanntschaften wurden echte Freundschaften, die ich nicht mehr missen möchte: Alex, Mel und Astrid – schön, Euch kennen gelernt zu haben, unsere Freundschaft bedeutet mir wirklich sehr viel!

Mein Dank gilt aber natürlich auch Euch Lesern: Ohne Euch wäre das Bloggen reine Beschäftigungstherapie. Durch Euer Feedback, durch Eure Kommentare fühle ich mich stetig motiviert und habe Spaß an meiner Leidenschaft. DANKE für Eure Treue! Fünf Jahre HighFoodality – das möchte ich nun eine Woche lang mit Euch feiern! Ich habe alte Rezepte neu aufgelegt, Outtakes und Geschichten aus fünf Jahren gesammelt, einige spannende Neuigkeiten vorbereitet und einige Kleinigkeiten zusammengetragen, die ich über die Woche sukzessive verlosen werde. Es lohnt sich also, bis nächsten Sonntag jeden Tag hier vorbei zu sehen!

Den Anfang macht morgen das Remake eines der schlimmsten alten Rezepte mit dem wohl gräßlichsten Foto auf meinem Blog – die Spaghetti mit karamellisierten Tomaten und Sesam. Vorgeschmack gefällig? Hier das alte Foto:

5 Jahre HighFoodality - eines der ersten Gerichte

Auf die nächsten fünf Jahre!

  • Bastel

    Dann freue ich mich doch, die erste zu sein, die hier gratuliert! Ich bin seit Jahren eine stille Leserin und Nachkocherin dieses Blogs. Es inspiriert mich und hat uns zu unvergessliches Genüssen gebracht. Herzlichen Dank dafür!
    Und ich hoffe, ich werde hier noch sehr lange lesen udn nachkochen dürfen.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Bastel, wenn ich von den vielen stillen Leserinnen und Lesern hin und wieder etwas höre, so freut mich das unglaublich. Vielen Dank für die Treue all die Jahre und die Glückwünsche!AntwortenAbbrechen

  • Die allerherzlichsten Glückwünsche und viel Spaß bei den nächsten mindestens 10 Jahren :)
    Ich bin dann ja mal gespannt auf die Neuauflagen, weil die alten Sachen habe ich dann doch nicht auf’m Schirm ;-) AntwortenAbbrechen

  • Annegret Linder

    Das ist so wunderbar! Danke für all die genussvollen Momente, die ich mit Rezepten von diesem Blog bereits hatte und. (Und danke auch von meinen Gästen…) Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag und ich hoffe wirklich aufrichtig, dass ich noch lange hier lesen kann, trotz schwierigen Phasen und den Anstrengungen, die das für dich, den Macher, bedeutet.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Annegret, danke vielmals! Ich habe nicht vor, den virtuellen Kochlöffel an den Nagel zu hängen :D AntwortenAbbrechen

  • Herzliche Gratulation aus dem Bayerwald! Ich bin hier immer gerne zu Besuch und bewundere, wie gekonnt und appetitanregend du deine Kompositionen in Szene setzt :-)

    Viel Elan und neue Ideen für die nächsten Fünf!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    Danke Petra! Jawoll, auf die nächsten fünf! :D AntwortenAbbrechen

  • Hallöchen Uwe
    auch von mir herzliche Glückwünsche zum 5jährigen. Dein Blog ist für mich immer eine Inspiration besonders hinsichtlich Deiner tollen Bilder, da bin ich selber ja immer noch am Üben. Ich hoffe, dass Du noch sehr viele kreative Momente hast und Dir der Spaß am Bloggen noch lange erhalten bleib.
    Viele liebe Grüße
    DaniiAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu Danii, ach schön, das freut mich sehr! Ich habe nicht vor, so bald von der Bildfläche zu verschwinden :D AntwortenAbbrechen

  • Herzlichen Glückwunsch! Schön, dass Du da bist und einen lieben Dank an Deine Frau, die u. a. dafür gesorgt hat, dass es weiter geht :)

    Ich fine es toll, dass wir uns bereits persönlich kennen gelernt haben und freue mich auf die bevorstehende Woche und auch auf alle Wochen danach!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Sandra! Ich fand’s auch schön, dass wir uns schon kennen lernen konnten :) AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, Glückwunsch und herzliche Gratulation, dass Du durchgehalten hast. Nun kommt die Kür !AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Robert! Die Kür ist dabei immer das angenehmere Geschäft :D AntwortenAbbrechen

  • Hallo lieber Uwe,

    vielen Dank für HighFoodality und Dein Resumee über die letzten 5 Jahre. Beruhigend zu lesen, dass auch ein solch großer und großartiger Blog mal in der “Sinnkrise” steckte und noch schöner zu lesen, dass Du weitergemacht hast!

    Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre mit Deinem wunderbar trockenen Wortwitz und Deinen tollen Gerichten.

    Schokoladige Blog-Geburtstagsgrüße,
    NeleAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Nele, ich glaube ja, dass es keinen Blogger gibt – und mag er noch so groß sein – der nicht mindestens einmal eine Sinnkrise erlebt hat. Das gehört einfach dazu :)
      Danke für Deine Wünsche!AntwortenAbbrechen

  • Kasia Pohl

    Lieber Uwe,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinem Blog Jubiläum! Ich freue mich jedesmal ganz besonders deine Posts zu lesen, die Rezepte nachzukochen, über deine Tipps und Tricks, die wunderschönen Bilder und die lustigen Filmchen;)
    Ich habe deinen Blog vor ein Paar Jahren über lamiacucina entdeckt und seitdem bin ich eine treue Leserin und manchmal Kommentatorin:)
    Danke schön für die tollen Sachen, die Du dir einfallen lässt und hier präsentierst! Ich freue mich auf weitere, viele, wunderbare kulinarische (und nicht nur) Erlebnisse:)
    Viele Grüße
    KasiaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Kasia! Es freut mich, wenn mein Hobby anderen Inspiration ist – das schafft Motivation für die nächsten Jahre :D AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,
    Du bist schon sehr lange eines meiner Leuchtfeuer unter den Blogs. Komme ich kaum dazu, überhaupt noch welche zu lesen, lasse ich mir Deine Einträge nur sehr selten entgehen. Das war übrigens schon so, bevor wir uns persönlich kennen gelernt haben :)

    Ich danke Dir für die Stringenz in Qualität und persönlichem Anspruch, mit der Du praktisch uns allen (Bloggern) eine Bresche schlägst. Happy Blog-Birthday To You!

    Du bist halt toll, ey! ;) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Oh, das werde ich ja gleich ganz rot, Astrid! Danke Dir für die lieben Worte! :D AntwortenAbbrechen