undefined

Couscous gab’s bei mir in letzter Zeit immer nur als Salat. Als Beilage zu Gerichten greife ich (leider) eher zu Reis oder Nudeln. Das musste also geändert werden, und so entstand ein Hauptgericht auf reiner Couscous-Basis – vegetarisch – mit grünem Spargel und getrockneten Tomaten.  Seinen Geschmack erhält der Couscous durch Garam Masala und einer guten Portion Harissa (Achtung, scharf!).

Harissa ist eine scharfe, aus Nordafrika stammende Gewürzpaste, die aus Chili, Kreuzkümmel, Knoblauch und Koriandersamen gefertigt wird.

Zutaten für das Couscous mit Harissa und grünem Spargel (für 2 Personen):

  • 200g Couscous
  • 5 Stangen grüner Spargel
  • 6-8 getrocknete Tomaten
  • 2 Schalotten
  • 1-2 cm Ingwer
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 TL Harissa
  • 1 EL Garam Masala
  • 1 Bund frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Grünen Spargel schälen und in ca. 2cm lange Stücke schneiden. Die getrockneten Tomaten in kleine Streifen schneiden. Die Schalotten, den Ingwer und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Petersilie fein hacken. Wasser zum Kochen bringen.

2 Den Couscous nach Anleitung quellen lassen.

3 In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Schalotten, den Knoblauch und den Ingwer andünsten. Den Spargel zugeben und mit anbraten. Anschließend die getrockneten Tomaten unterrühren und alles mit Garam Masala und Harissa vermischen. Mit etwas Wasser aufgießen und 1-2 Minuten köcheln lassen. Couscous unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Frische Petersilie untermischen und servieren.

  • Klingt absolut lecker und sieht auch so aus!AntwortenAbbrechen

  • Das ist ein Rezept für mich :-) Couscous hab ich in letzter Zeit leider auch sehr selten gegessen und Harissa lagert schon ne Weile in meinem Gewürzschrank, wurde aber fast noch nie benutzt – da wird’s höchste Zeit und deswegen wandert Dein Rezept gleich mal auf die Nachkochliste :-) AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Kirsten: Bin gespannt wie’s Dir geschmeckt hat. Harissa wird im Maghreb sehr oft zu Couscous gereicht…AntwortenAbbrechen

  • Alrin

    Hmz… in dem Rezept ist alles drin, was ich mag, also war’s direkt zum Nachkochen für heute eingeplant – und dann führt der Supermarkt meines Vertrauens keine Harissa mehr und der Spargel ist ausverkauft! Meine experimentelle Variante mit Sambal Oelek und gestiftelten Zucchini war zwar okay, aber kam garantiert nicht ans Original ran.AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Alrin: Ich glaube Sambal Oelek bringt zu viel Eigengeschmack mit. Zucchini kann ich mir dagegen echt gut vorstellen, auch wenn das Gemüse per se etwas weniger würzig schmeckt…AntwortenAbbrechen

  • Alrin

    Ja, das war halt dann das Problem, dass man außer Sambal Oelek nicht mehr viel geschmeckt hat… Aber sobald ich Harissa gefunden hab, wird das wieder probiert!AntwortenAbbrechen

  • Couscous mal anders – zumindest anders als ich es bisher kannte. Danke für dieses interessante Rezept. Wobei ich eher zur Zucchini tendieren werde, da Spargel nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgemüse gehört. :)

    @Alrin: Ich persönlich stelle die Harissa-Paste immer selbst frisch her. Dazu habe ich immer Harissa-Gewürzmischung im Küchenschrank vorrätig (die wesentlich länger haltbar ist) und bei Bedarf wird diese dann mit etwas Olivenöl vermengt. Schon hat man frische Harissa-Paste… :) AntwortenAbbrechen

  • Bene

    Ich verwende immer frische Minze, das gibt einen guten Geschmack…AntwortenAbbrechen

  • guinther

    prima, war super lecker.
    Keine Ahnung, wie Harissa aussieht, wenn man es kauft, aber ich bin gespannt. Hat auf jeden Fall geschmeckt.
    Danke, hast vier Leuten eine leckere Speise beschert.
    Like.AntwortenAbbrechen

Ich darf zwei Tickets für die AEG Masterclass “Trüffel” mit Trifolao Klaus-Wilhelm Gérard am 28.06.2011 in Düsseldorf verlosen, wie im Artikel Zitronengrassuppe aus der Parfümküche bereits angekündigt.

Was erwartet Euch da?

Ohne Trüffeln geht in der Gourmet-Küche (fast) nichts. Aber die unscheinbare Erdfrucht entfaltet ihre himmlischen Aromen nur, wenn sie je nach Sorte richtig behandelt und verarbeitet wird. In der AEG Masterclass „Trüffeln“ wird der Trifolao Klaus-Wilhelm Gérard die Teilnehmer mit einigen Kostproben, atmosphärischen Fotos und Videos von der Trüffelsuche in der malerischen Landschaft der italienischen Region Le Marche einstimmen.

Gérard wird sein Expertenwissen mit den Kursbesuchern teilen und über die Trüffelsaison, die richtige Handhabung, Aufbewahrung und Zubereitung der edlen Pilze berichten. Zudem präsentiert er originelle Rezepte und ein exklusives 4-Gänge-Menü mit köstlichen Trüffeln. Die Veranstaltungen finden am 28. Juni 2011 im Düsseldorfer Café del Sol statt.

Und…wie könnt Ihr gewinnen?

Das geht ganz einfach:

  • Einfach auf die HighFoodality Facebook Seite gehen und “Gefällt mir” klicken
  • Danach einfach einen Kommentar beim Artikel Zitronengrassuppe aus der Parfümküche veröffentlichen und eine E-Mail-Adresse angeben
  • Der Gewinner zweier Tickets wird am Dienstag, 07.06.2011 um 20 Uhr ermittelt und auf dem Blog bekannt gegeben und per E-Mail kontaktiert.
  • Der Mann soll Trüffelesperte sein? Nun denn…..dann soll er mal seine Kurse zur Trüffelsaison anbieten und nicht jetzt im Sommer mit der faden Sommertrüffel!AntwortenAbbrechen

  • [...] zum Thema Fleisch berichtete wird nun auch bei Uwe von Highfoodality die Teilnahme an der Masterclass zum Thema Trüffel verlost. Wer da nicht [...]AntwortenAbbrechen

undefined

Am Samstag fand das Fußballhighlight des Jahres statt: Das Champions League Finale, dieses Jahr ausgetragen zwischen dem FC Barcelona und Manchester United. Vor beeindruckener Kulisse im Londoner Wembley-Stadion ließ sich Barcelona den Titel schließlich nicht nehmen und gewann in beeindruckender Manier mit 3:1. Ich hatte das Ergebnis vorher im Freundeskreis getippt, bin aber grundsätzlich zu geizig, um bei einschlägigen Wettplattformen echtes Geld zu setzen. Gut so.

Ich hatte recht spontan ein paar Freunde eingeladen, das Spiel gemeinsam anzusehen. Natürlich hatte ich auch einen kleinen Halbzeit-Snack vorbereitet, man hat ja einen Ruf zu verlieren. Und so gab’s neben allerlei verschiedenen Biersorten einen defitigen Hirten-Strudel mit grünem Spargel, Feta und allerlei Gemüse.

Das Gemüse wird klein geschnitten und gut gewürzt. Die Füllung wird dann auf Yufkateig-Blätter geschichtet und mit selbigen auch abgedeckt. Ab in den Ofen und warten. Das Gericht passt perfekt zu einem Fußballspiel:

  • Vor dem Spiel vorbereiten (15 Minuten)
  • Während der ersten Halbzeit backen (45 Minuten)
  • In der Halbzeitpause genießen und fachsimpeln (15 Minuten)

Jörg und Ralf, schee war’s!:D

 

REZEPT

Zutaten für den Hirten-Strudel mit grünem Spargel (als Snack für 4 Personen):

  • 250g Yufka-Teig (auch: Filo-Teig)
  • 6-8 EL Olivenöl
  • 200g Feta
  • 5-6 Cherrytomaten
  • 2 Schalotten
  • 5 Stangen grüner Spargel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Sweet Chili Sauce
  • wer mag: 150g Schweinefilet
  • 2 TL Kräuter der Provence
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2 Den Feta in Würfel schneiden. Die Tomaten in feine Ringe schneiden, die Schalotten hacken, den Knoblauch würfeln. Das Schweinefilet hauchdünn aufschneiden.Den grünen Spargel schälen und in einer Pfanne 3-4 Minuten anrösten. In ca. 2cm lange Stücke schneiden. Danach das Schweinefilet in der Pfanne anbraten. Alles in einer Schüssel vermischen und mit etwas Olivenöl und der Sweet Chili Sauce beträufeln. Kräuter der Provence zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Ein Backblech fetten. Ca. 8 Blätter Yufka-Teig übereinander schichten. Alle 2 Blätter mit ca. 1TL Olivenöl bestreichen. Die Füllung auf die Blätter geben und mit den restlichen Yufka-Teig-Blättern verschließen. Auch hier wieder Olivenöl zwischen die Blätter pinseln. Die oberste Teigschicht pinseln und mit etwas Kräutern bestreuen.

4 Ca. 45 Minuten backen, bis der Teig goldbraun gebacken ist.

  • Perfekt,

    ich habe gestern noch gerätselt was ich mit den restlichen Yufka Blättern, die in meinem Kühlschrank liegen, noch anstellen soll.AntwortenAbbrechen

  • Ich wünsche Dir und Deinem Projekt zu Deinem Bloggeburtstag alles Gute. ” Jahre ist der Blog nun alt. Darauf bekommst Du einen TUSCH!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    OHA

    GEBURTSTAG!

    Ist mir komplett entgangen! Stimmt! Der Blog wird 2 :) Tolle Sache…AntwortenAbbrechen

Comte de Sureau

Am bitteren Geschmack von Campari scheiden sich oft die Geister. Während mancher sich an den Geschmack gewöhnt und ihn schätzen gelernt hat, empfinden andere die Bitternote oft als zu extrem und störend. Mit einem Negroni wird man ihnen also kaum eine Freude machen können. Aber vielleicht ja mit einem Drink, der Campari in deutlich geringeren Mengen enthält?

Im Comte de Sureau tritt der Campari deutlich in den Hintergrund und umspielt eher die Fruchtigkeit des Holunderblüten-Likörs, der dem Drink eine angenehme Süße verleiht.  Ohne den Campari wäre der Drink wahrscheinlich etwas plump und zu süß. Durch die kleine Menge des bitteren Likörs wirkt er ausgewogener und auch interessanter – ohne nach Campari zu schmecken.

Adaptiert nach einer Rezeptur von Gonçalo de Souza Monteiro (damals Barkeeper im Le Lion, Hamburg)

Zutaten für den Comte de Sureau:

  • 45 ml Dry Gin
  • 30 ml Holunderblüten-Likör
  • 8 ml Campari


Zubereitung:

(1) Alle Zutaten auf Eis im Rührglas ca. 30 Sekunden kalt rühren.

(2) In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

(3) Je eine Orangen- und eine Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken.

undefined
Vor einigen Wochen habe ich bei zorra ein Rezept für ein Erdbeer-Crumble gesehen und ein Himbeer-Bananen Crumble fabriziert, da ich noch keine vernünftigen deutschen Erdbeeren bekommen konnte. Nun gibt’s Erdbeeren aus heimischen Landen in Hülle und Fülle, und so komme ich nun etwas verspätet auch in den Genuss des Erdbeer-Crumble. Zum Glück!

Ach so? Warum man ein Crumble machen sollte?

  1. Es geht kinderleicht
  2. Es ist ratz-fatz fertig
  3. Es schmeckt lecker

Äh…und was war nochmal ein Crumble?

Crumble kommt aus dem Englischen und bedeutet Krümel. In England ist diese Süßspeise sehr beliebt und bezeichnet im Allgemeinen mit Streuseln überbackene Früchte. Da haben die Briten auch mal etwas Kulinarisches gut hinbekommen.

Zutaten für das Erdbeer-Crumble (2 kleine Portionen):

  • 25 g brauner Zucker
  • 25 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Haferflocken
  • 1 EL grob gehackte Mandeln
  • 30 g kalte Butter
  • Puderzucker
  • 250g Erdbeeren

Zubereitung:

1 Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

2 Den braunen Zucker, das Mehl, die Haferflocken, das Salz und die gehackten Mandeln mit der Butter vermischen. Dies kann mit der Hand oder der Küchenmaschine gemacht werden. Der Teig sollte eine bröselige Konsistenz bekommen.

3 Die Erdbeeren in eine ofenfeste Form geben und das Crumble darauf verteilen. Ca. 20-25 Minuten backen, bis das Erbeer-Crumble eine goldbraune Färbung angenommen hat. Danach mit Puderzucker bestäuben und servieren.