Spargel aus dem Dampfgarer mit Kartoffeln und Schinken

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Jaaaaaaaaaaaaaaaaa! Die Freude war groß, als ich beim Heimfahren das Schild sah, auf dem “Tennenloher Spargel” stand und ein roter Pfeil auf den Parkplatz eines Baumarktes in Erlangen zeigte. Die Spargel-Saison ist also eröffnet, wunderbar! Das trockene, warme Wetter der letzten Wochen hat den Spargel laut der verkaufenden Bäuerin besser wachsen und früher reif werden lassen als die letzten Jahre. Zwar sind die Kilopreise mit 10,90€ noch ziemlich teuer – aber nach langer Wartezeit konnte ich nicht anders. Ein Kilo Spargel war also schnell gekauft und der Speiseplan für den Folgetag spontan umgeschmissen.

Es gibt sehr, sehr viele tolle und ausgefallene Spargelrezepte. Unzählige Varianten und kreative Rezepte. Heute will ich aber die Zubereitungsart veröffentlichen, die ich über alles liebe – und die gleichzeitig sehr, sehr einfach ist. Es ist wahrscheinlich das einfachste Rezept, welches dieser Blog bislang gesehen hat. Aber eben auch verdammt lecker. Am liebsten esse ich den Spargel schonend gedämpft mit Salzkartoffeln, frischem, saftigem gekochten Schinken, Schnittlauch und Butter. Geschmolzener Butter. Und ein Hauch von Salz. I’m lovin it!

Oftmals wird der Spargel direkt im kochenden Wasser gegart. Dabei verliert er nicht nur viele wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine sondern auch Geschmack. Ich empfehle daher die Zubereitung in einem Dampfgarer.

Zutaten für Spargel aus dem Dampfgarer mit Kartoffeln und Schinken (für 2 Personen zum Sattessen):

  • 1kg Spargel
  • 10 mehligkochende Kartoffeln
  • 8 Scheiben Schinken
  • 1 Bund frischer Schnittlauch
  • 100g Butter
  • 1/2 Zitrone
  • 1-2 TL Zucker
  • Salz

Zubereitung:

1 Die Kartoffeln schälen und salzen. In ausreichend Wasser gar kochen.

2 Den Spargel schälen und die Enden sparsam abschneiden. In einem Dampfgarer einen Sud aus Wasser und zwei Scheiben Zitronen zum Kochen bringen. Den Spargel einsetzen und den Zucker über dem Spargel verteilen. Ca. 20 Minuten bei 90°C garen (Wer den Spargel weicher mag sollte 25 Minuten daraus machen).

3 Die Butter in einem Topf bei milder Hitze schmelzen.

4 Den Spargel entnehmen und leicht salzen, die geschmolzene Butter darüber geben. Den Schnittlauf fein schneiden und über dem Spargel verteilen. Mit Kartoffeln und Schinken servieren. *schleck*

  • Ich war nie so verrückt auf Spargel, aber seit ich ihn zum ersten Mal in meinem Dampfgarer zubereitet habe, liebe auch ich ihn! :-) AntwortenAbbrechen

    • Ulrike

      Hallo Eva,
      habe einen Dampfgarer, bin mir aber nicht sicher, wie ich den Spargel würzen soll. Benötigt er im Dampfgarer eine Gewürze, sondern schmeckt auch so?
      Danke für eine Antwort.AntwortenAbbrechen

  • Stimmt, Spargel mit Butter ist etwas Wunderbares!AntwortenAbbrechen

  • Oh ja! Die Spargel-Saison muss ich auch bald einleiten.

    Freue mich auch schon auf den ersten Spargel vom Grill!AntwortenAbbrechen

  • Ja endlich geht die Spargelzeit wieder los. Habe kürzlich den Tipp eines Bekannten getestet und den Spargel in einem Schnellkochtopf zubereitet. Dazu den geschälten Spargel mit Butter, etwas Salz und Zucker in den Schnellkochtopf und bis zur zweiten Garstufe erhitzen. Danach das Ganze von alleine Abkühlen lassen. Sobald sich der Druck abgebaut hat, ist der Spargel genau richtig. Ich wollte es anfangs auch nicht glauben, aber es funktioniert.AntwortenAbbrechen

  • Das ist ja lustig. Da hat es fast das Gleiche bei uns gegeben.AntwortenAbbrechen

  • Hast du den Steamw**** für die Spargeln verwendet?AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Eva: Ja, das Ergebnis ist wirklich besser!
    @Petra: Ich nehme mir jedes Jahr vor, “mal andere” Rezepte auszuprobieren. Lande dann aber in 9 von 10 Fällen beim Spargel mit Butter.
    @Jens: Das steht auch noch auf meinem Programm. Und ne Spargelpasta.
    @Petra: Interessant, vielleicht probier ich’s mal aus!
    @tobias: :D
    @zorra: Nein. Ich liebe meinen Vitalis. Den Steamw*** probiere ich nächstes Wochenende aus.AntwortenAbbrechen

  • So mag ich ihn auch am liebsten – ganz puristisch. Ich dämpfe ihn einfach in einem Schlauch im Ofen.AntwortenAbbrechen

  • [...] Spargel aus dem Dampfgarer mit Kartoffeln und Schinken [...]AntwortenAbbrechen

  • Freue mich jetzt schon auf die kommende Spargelzeit :-) Wer keinen Dampfgarer hat, kann 500gr Spargel auch in Alufolie wickeln und eine halbe Stunde bei 180 Grad im Ofen zubereiten. Auch eine sehr schonende Zubereitung und dazu daann ein paar bunte Kartoffeln – hmmm lecker!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Das stimmt, das ist wunderbar. Ich freue mich auch schon wieder auf die Spargelzeit…AntwortenAbbrechen

  • gunther

    schön, dass auch so ein Standard-Gericht mal einen Blogeintrag bekommt. Hats verdient finde ich.AntwortenAbbrechen

Geisha

Geisha

Ein wenig vom Martini-Cocktail, gepaart mit etwas vom Gimlet, angehaucht von typisch fernöstlicher Lychee und optisch abgerundet durch einen Spritzer roten Bitterlikörs – so präsentiert sich der Geisha Cocktail.

Während das Original mit wesentlich weniger Gin auskommt und damit nach meinem Geschmack deutlich zu süß wird, ergänzt in dieser Variante ein wenig Wermut den höheren Gin-Anteil und macht den Drink so zu einem fruchtig-frischen Aperitif.

Adaptiert nach einer Rezeptur von Heinz Dahlmeier, 1996.

Zutaten:

  • 50 ml Gin
  • 15 ml Lychee Likör
  • 10 ml trockener Wermut
  • 10 ml Lime Juice Cordial
  • 1 BL Red Orange Likör


Zubereitung:

(1) Alle Zuaten außer den Red Orange Likör in einem Rührglas auf Eis ca. 30 Sekunden kalt rühren.

(2) In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

(3) Den Red Orange Likör langsam in den Drink träufeln.

(4) Den Glasrand mit einer Limettenzeste aromatisieren.

 

Langer Pfeffer

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Der lange Pfeffer (Piper longum) war bereits den Griechen und Römern bekannt und lange vor dem schwarzen Pfeffer in Europas Küchen Gang und Gebe. Schon damals war der lange Pfeffer teurer als sein allgegenwärtiges Pendant. Vom römischen Imperium aus schaffte das Gewürz den Sprung auf nach Nordafrika, wo er seitdem in vielen traditionellen Gewürzmischungen verwendet wird.

Wissenswertes

  • Langer Pfeffer ist auch bekannt als Stangenpfeffer oder Bengalischer Pfeffer und gehört zu den Pfeffergewächsen
  • Benutzt werden die zapfenähnlichen Früchte des Langen Pfefferbaumes
  • Langer Pfeffer ist in etwa so scharf wie schwarzer Pfeffer und besitzt einen süßlichen bis säuerlichen Geschmack
  • Langer Pfeffer stammt aus den Regionen des indischen Subkontinentes und Südostasien. Er war in Europa schon vor dem schwarzen Pfeffer bei den Griechen bekannt

Verwendung

  • Die Frucht wird in der Regel auf kürze Stücke zurecht geschnitten und dann in einem Mörser zerstoßen
  • Das süß-säuerliche Aroma des langen Pfeffer harmoniert vorzüglich zu Käse, deftigen Weinsaucen und in vielen Gewürzmischungen
  • Da der lange Pfeffer schärfer als der schwarze Pfeffer ist, sollte man bei der Dosierung vorsichtiger vorgehen

Bekannte Gewürzmischungen

  • Ras el Hanout (Marokkanische Gewürzmischung)
  • Berbere (Afrikanische Gewürzmischung)
  • Signi (Afrikanisches geschmortes Rindfleisch)

 

Der lange Pfeffer (Piper longum) war bereits den Griechen und Römern bekannt und lange vor dem schwarzen Pfeffer in Europas Küchen Gang und Gebe. Schon damals war der lange Pfeffer teurer als sein allgegenwärtiges Pendant. Vom römischen Imperium aus schaffte das Gewürz den Sprung auf nach Nordafrika, wo er seitdem in vielen traditionellen Gewürzmischungen verwendet wird.

 

Wissenswertes

 

  • Langer Pfeffer ist auch bekannt als Stangenpfeffer oder Bengalischer Pfeffer und gehört zu den Pfeffergewächsen
  • Benutzt werden die zapfenähnlichen Früchte des Langen Pfefferbaumes
  • Langer Pfeffer ist in etwa so scharf wie schwarzer Pfeffer und besitzt einen süßlichen bis säuerlichen Geschmack
  • Langer Pfeffer stammt aus den Regionen des indischen Subkontinentes und Südostasien. Er war in Europa schon vor dem schwarzen Pfeffer bei den Griechen bekannt

 

Verwendung

 

  • Die Frucht wird in der Regel auf kürze Stücke zurecht geschnitten und dann in einem Mörser zerstoßen
  • Das süß-säuerliche Aroma des langen Pfeffer harmoniert vorzüglich zu Käse, deftigen Weinsaucen und in vielen Gewürzmischungen
  • Da der lange Pfeffer schärfer als der schwarze Pfeffer ist, sollte man bei der Dosierung vorsichtiger vorgehen

 

Bekannte Gewürzmischungen

 

  • Ras el Hanout (Marokkanische Gewürzmischung)
  • Berbere (Afrikanische Gewürzmischung)
  • Signi (Afrikanisches geschmortes Rindfleisch)

Pichelsteiner Eintopf

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Der Pichelsteiner Eintopf ist ein sehr altes Gericht, welches zum ersten Mal 1894 in einem Kochbuch erwähnt wurde. Das Rezept geht zurück auf eine Wirtin eines Gasthofes im Bayerischen Wald. Der Name des Gerichts ist wohl auf den Ort “Büchelstein” zurückzuführen – im bayerischen Dialekt wird aus dem “ü” ein “i”.

Der Pichelsteiner Eintopf ist ein recht deftiges Gericht, bei dem eine kräftige, aus Markknochen hergestellte Fleischbrühe verwendet wird. Die Zutaten – gerade die Grießklößchen und die Schweinelende – sind sehr sättigend. Durch das Gemüse wird der Eintopf abgerundet.

Man sollte bei der Zubereitung unbedingt darauf achten, dass das Wurzelgemüse ungefähr in dieselbe Größe und nicht zu klein geschnitten wird. So wird eine in etwa gleiche Garzeit erreicht und verhindert, dass der Kohlrabi butterweich und die Karotten noch hart sind. Den Wirsing und Lauch sollte man auch nicht zu klein schneiden sondern eher großzügig portionieren, da diese Gemüse schnell den Biss verlieren.

Zutaten für den Pichelsteiner Eintopf (für 2 Personen):

  • 2 Karotten
  • 1 kleiner Kohlrabi
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1/2 Stange Lauch
  • 4 Wirsingblätter
  • 1 Schweinelende
  • Salz, Pfeffer
  • frischer Schnittlauch
  • 1l Fleischbrühe

Für die Grießknödel:

  • 125ml Milch
  • 75g Butter
  • 75g Grieß
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • frischer Muskat

Zubereitung:

1 Karotten, Kohlrabi, Petersilienwurzel und Lauch putzen und schneiden. Den Wirsing waschen und in Rauten schneiden. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Die Fleischbrühe erhitzen.

2 Die Milch mit der Butter erwärmen. Den Grieß zugeben und solange rühren, bis sich die Masse vom Boden löst. Etwas abkühlen lassen, dann das Ei unterrühren und die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen (ca. 2-3cm Durchmesser).

3 Die Karotten, den Sellerie, den Kohlrabi und die Petersilienwurzel zugeben und zugedeckt ca. 8 Minuten köcheln. Nach 8 Minuten die Schweinelende und die Klößchen zugeben, alles 10-14 Minuten zugedeckt köcheln. 5 Minuten vor Ende der Garzeit noch den Lauch und den Wirsing zugeben.

4 Die Schweinelende herausnehmen und in Scheiben schneiden. Mit der Brühe und frischem Schnittlauch anrichten.

 

Quellen:

  • Rezept: Lust auf Genuss 3/2011
  • Informationen zum Pichelsteiner Eintopf: Wikipedia

Kräuter-Frittata mit Frischkäsehaube und Lachsröllchen

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Letztes Wochenende waren Freunde zu Gast, was ich genutzt habe, um ausgiebig zu kochen. Nach meiner langen Zeit in Gips macht es wieder richtig Spaß, in der Küche zu stehen und ein mehrgängiges Menü zuzubereiten. Die Kräuter-Frittata mit Frischkäsehaube und Lachsröllchen servierte ich als Amuse-Gueulle und Einstieg in ein Vier-Gänge-Menü.

Die Menüfolge:

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch “Schnelle Küche für Gäste” von Donna Hay.

Zutaten für die Kräuter-Frittata mit Frischkäsehaube und Lachsröllchen (für 2 Personen als Snack oder für 4 Personen als Vorspeise):

  • 2 Eier
  • 2 EL Saure Sahne
  • 1 EL Petersilie
  • 1 TL Zitronenzesten
  • 2-3 EL Frischkäse
  • 1 EL Meerrettich
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Scheibe Lachs
  • 1/2 Schalotte
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.

2 Die Petersilie fein hacken. Die Eier mit der sauren Sahne und der Petersilie zu einer glatten Masse verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Masse in kleine, gut gefettete Backförmchen füllen. 2-3 EL der Masse pro Förmchen vorsehen. Die Eiermasse 6-8 Minuten im Ofen backen, herausnehmen, kurz ruhen lassen und danach stürzen.

3 Die Zitronenzesten mit dem Frischkäse, dem Zitronensaft und dem Meerrettich mischen. Die Frischkäsemasse auf der Frittata anrichten. Die Lachsscheibe vierteln und in vier Röllchen aufrollen. Auf die Masse geben und mit Schalottenringen garnieren.