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Tusch! Spirit Link feierte seinen 12. Geburtstag mit einer elitären Grillparty im firmeneigenen Garten. Unsere gute Fee Susi hatte sich (wieder einmal) klasse ins Zeug gelegt und den Abend perfekt vorbereitet. Im Rahmen des Grillfestes wurde zum ersten Mal der Spirit Link Grillcontest “Main Steakholder 2011″ ausgetragen.

Dabei durfte ich gegen Ralf antreten. Im ersten Gang waren Burger gefragt, während das zweite Gericht aus Freestyle-Rezepten bestand. Eine kompetente Jury bewertete die Gerichte nach Geschmack, Aussehen und zuvor entrichtetem بخشش‎.

Wer wird gewinnen? Wird Uwes Spezialburger gegen Ralfs über vier Jahre entwickelten Klassiker bestehen? Hat Uwes Elektrogrill eine Chance gegen Ralfs Smoker? Ist Uwes Ketchup wirklich zu süß? Wer wird beim Freestyle von wem in die Zange genommen?

Die ausführliche Foto-Berichterstattung findet Ihr in den nächsten Tagen hier auf HighFoodality…

Chrysantemum

Viele klassische Cocktails bestehen aus einer großen Menge einer Basis-Spirituose, die durch die restlichen Zutaten wie Wermut, Likör oder Sirup umspielt und durch Bitters ergänzt wird. Der resultierende Drink ist dann meist auch deutlich alkohol-haltig und nicht unbedingt jedermanns Sache. Es gibt jedoch auch Cocktails, in denen der Wermut als Aperitif-Wein die dominierende Rolle anstelle einer Spirituose übernimmt.

Der Chrysanthemum Cocktail überrascht durch seine fruchtige Leichtigkeit. Die aromatische Süße, die der Benedictine – ein französischer Kräuterlikör – beisteuert, wird perfekt durch den Wermut verdünnt. Die Aromen der kleinen Dosis Absinth verleihen dem Drink eine zusätzliche Komplexität. Die Orangenzeste ist nicht nur ein nettes Detail sondern liefert wichtige Zitrus-Aromen, die den Geschmack und den Duft dieses Cocktails abrunden.

Während der amerikanischen Prohibition war der Chrysanthemum Cocktail ein beliebter Drink auf dem Trans-Atlantik-Dampfschiff “S.S. Europa”, das jede Menge durstiger Amerikaner nach Europa beförderte.

Adaptiert nach einer Rezeptur aus dem Savoy Cocktail Book, 1930.

Zutaten:

  • 60 ml trockener Wermut
  • 30 ml D.O.M. Benedictine
  • 3 Dashes Absinth
  • 1 Orangenzeste

 

Zubereitung:

1. Alle Zutaten auf Eis kalt rühren und in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

2. Eine Orangenzeste über dem Drink auspressen.

 

 

  • Ich will das Glas. (Den Cocktail nehme ich auch gern, aber das Glas ist wichtiger)AntwortenAbbrechen

  • Frank

    Das könnte schwierig werden – ich habe drei dieser Gläser zufällg auf einem Flohmarkt erstanden. So etwas wie “Nachkaufgarantie” gab’s da nicht.AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    Das Glas ist aber auch extrem toll.AntwortenAbbrechen

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Metzgern, die eine Parzelle in einem großen Supermarkt gemietet haben, schenke ich erst einmal wenig Beachtung. Zu oft war ich von der feilgebotenen Qualität enttäuscht. Gerade beim Fleisch hatte ich immer den Eindruck, billige Massenware zu erwerben. Seitdem ich mit meiner Familie nach Nürnberg gezogen bin, vermisse ich noch den “Metzger meines Vertrauens”. Sollte also der ein oder andere Nürnberger den Blog lesen, freue ich mich über Tipps!

Ein guter Metzger ist Gold wert

Umso überraschter war ich, als ich den Metzger in einem Erlanger Supermarkt testete. Jeden Donnerstag gibt’s dort frischeste Ware zum Grillen – wahlweise eingelegt oder natur. Die Marinaden kommen nicht aus dem 10-Liter-Eimer, sondern werden selbst aus frischen Zutaten hergestellt. Die Fleischauswahl ist sehr regional geprägt, auch wenn man immer wieder einem irischen oder argentinischen Produkt über den Weg läuft.

So begegnet man in der Auslage regelmäßig gutem Roastbeef, Rinderfilet, frischer Ente, Lammlachse, -keulen und -filets – und eben T-Bone-Steaks. Die Fleischstücke liegen aber nicht einfach so da, sondern sind mit ausreichend Marinade (oder auch pur) in Aromabehältern vorbereitet. Toll!

Ein T-Bone-Steak vom Grill ist schnell zubereitet

Nach meinem ersten Test war ich begeistert. Tolle, frische Qualität, gutes, saftiges Fleisch. So soll’s sein. Seither stehe ich Donnerstagmorgen öfters an der Theke und flirte mit den Fleischwarenfachverkäuferinnen.

Ein T-Bone-Steak wird mit Filet und Knochen aus dem Zwischenrippenstück geschnitten und ist zwischen 3cm und 6cm dick. Namensgebend für das T-Bone-Steak ist der Knochen, der wie ein “T” geformt ist und das Steak in zwei Teile teilt. Da das Fleisch nur einen geringen Anteil an Bindegewebe aufweist, kann die Garzeit gering gehalten werden.

Ich habe das Steak auf dem Kugelgrill zubereitet und von beiden Seiten ca. 5 Minuten direkt gegrillt. Der Kugelgrill war geschlossen. Zuvor hatte ich das Steak über Nacht in einer einfachen Marinade aus Olivenöl, Chili, Knoblauch und Rosmarin durchziehen lassen. Ich nehme das Fleisch ca. 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank, so dass es Zimmertemperatur annehmen kann. Nach dem Grillen lasse ich das T-Bone-Steak 2-3 Minuten ruhen und gebe noch etwas Salz und frischen Pfeffer darüber.

Da das Fleisch einen exzellenten Eigengeschmack hat, genieße ich es gerne mit minimaler Beilage. Hier habe ich es mit der Cranberry-Salsa serviert.

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REZEPT

Zutaten für das T-Bone-Steak mit Cranberry-Salsa (für 2-3 Personen):

  • 1 T-Bone-Steak (~700g)
  • 3 El Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer

Für die Cranberry-Salsa die Angaben aus dem Rezept befolgen.

Zubereitung:

1 Das Fleisch mit dem Olivenöl, den Knoblauchzehen, dem Rosmarin und der Chilischote über Nacht marinieren.

2 Das Fleisch von jeder Seite ca. 5 Minuten (je nach Dicke) bei geschlossenem Deckel direkt grillen.

3 Das Fleisch 2-3 Minuten ruhen lassen, salzen und pfeffern und mit der Cranberry-Salsa aufgeschnitten servieren.

  • Vom Prinzip her eine tolle Sache, mir wäre das Fleisch aber wieder zu durch ;-)

    Gruß TomAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Grunz. Ja. Hast recht ^^. War’s mir auch. Auf der dickeren Seite hat’s gepasst.AntwortenAbbrechen

  • Wie Preiselbeeren zum SchnitzelAntwortenAbbrechen

  • Karin

    Mein Einkaufstip ist der Freitags – Bauernmarkt am Kobergerplatz mit dry-aged-Beef, ansonsten Weidefleisch, welches man auch nach amerikanischenm oder französischen Schnittmuster bestellen kann. Ich habe da sogar Kronfleisch und Nierenstock bekommen. Der Metzger ist auch meine Bezugsquelle für Schwein. Des weiteren gibt es dort einen ganz hervorragenden Ziegenkäsestand. Mein zweitliebster Metzger ist dann schon wieder in Bamberg…AntwortenAbbrechen

  • Das sieht ja schon nach der hohen Kochkunst aus!
    Traumhaft…AntwortenAbbrechen

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Mein Kollege Ingo veranstaltet jedes Jahr einen Freizeit-Triathlon, an dem neben 4-5 Vollstartern auch einige Staffeln teilnehmen. Viele Teilnehmer sind Kollegen von Spirit Link. Die Veranstaltung ist immer recht kurzweilig, man trifft sich ungezwungen, um einen Tag lang gemeinsam Sport zu treiben und danach gemütlich zu grillen. Mein Stichwort.

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Ich konnte letztes Wochenende leider nicht aktiv teilnehmen, da ich nach meinem Achillessehnenriss Anfang des Jahres noch nicht wieder fit bin. Aber ein Anfang ist gemacht, die abschließenden 10km konnte ich langsam und locker joggen.

Also hatte ich Ingo angeboten, mich um das Essen zu kümmern. Es gab zwei gefüllte Fische vom Grill, in Joghurt marinierte Auberginen, Ofenkartoffeln, ein T-Bone-Steak, gute Rinderhüftsteaks und neben diversen Salaten selbst gemacht Saucen und Dips. Und da wir auch noch mit dem Wetter Glück hatten, wurde die Veranstaltung wieder zu einem echten Erlebnis.

Die Cranberry-Salsa harmoniert wunderbar mit Rindfleisch. Ich habe es zum T-Bone-Steak serviert (Rezept folgt), aber auch zur Rinderhüfte hat sie perfekt gepasst.

 

REZEPT

Zutaten für die Cranberry-Salsa:

  • 4 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400g Cranberrys
  • 2 EL Butter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 200ml Rinderfond
  • 200ml Rotwein

Zubereitung:

1 Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln. Mit der Butter und den Rosmarinzweigen glasig andünsten. Die Cranberrys dazugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Mit Rinderfond aufgießen und eindicken lassen.

Quelle: Magazin “Grillen”, Nr. 1/2011

La Paloma

Fragt man hierzulande nach dem beliebtesten Tequila-Drink, bekommt man wahrscheinlich “Margarita” als Antwort. In Mexiko ist jedoch die Paloma mindestens ebenso beliebt: Ein bemerkenswert einfacher und erfrischender Longdrink, der einer Margarita gar nicht mal unähnlich ist. Auch hier harmonieren Tequila und Limettensaft – die sind wie gemacht füreinander. Natürlich benötigt man noch etwas Süße – diesmal nicht vom Orangenlikör sondern von Grapefruit Soda, die dem Drink zusätzlich Frische und Spritzigkeit verleiht. Abgerundet mit einer Prise Salz wird daraus ein herrlich ausgewogener, unglaublich erfrischender Longdrink.

Zutaten:

  • 60 ml Tequila (100% Agave)
  • 15 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • 1 Prise Meersalz
  • Grapefruit Soda zum Auffüllen

 

Zubereitung:

1. Tequila, Limettensaft und eine Prise Salz in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas geben und kurz verrühren.

2. Mit Grapefruit Soda auffüllen und vorsichtig umrühren.

3. Mit einem Limettenviertel oder einer Pink Grapefruit-Zeste garnieren.