Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig

Seit meine Cousine Juliane und ich das gleiche Hobby haben, treffen wir uns regelmäßig und schaffen es tatsächlich, uns mindestens zwei Mal im Jahr zu sehen. Vorher hatten wir auch schon dieses hehre Ansinnen, es aber nie in die Tat umsetzen können.

Die Treffen drehen sich natürlich rund um’s Kochen. Eine Woche vorher werden Rezeptideen ausgetauscht und Speisefolgen festgelegt. Manchmal stehen wir den ganzen Tag in der Küche, manchmal können wir an uns halten und den Ausflug auf ein Gericht reduzieren. Schweren Herzens.

Für unsere lieben Ehegatten ist ein solcher Tag dann meist anstrengend – können sie beide unsere Begeisterung für’s Kochen nur rudimentär nachvollziehen. Auf der anderen Seite sind sie froh, wenn jeden Tag Köstlichkeiten auf den Tisch kommen – eine Symbiose eben.

Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig

Natürlich läuft alles nach Plan: In der Küche herrscht Aufgabenteilung, die perfekt vom gereichten Kochwein unterstützt wird. Ebenso das schnelle, zielstrebige Arbeiten, welches auch nicht durch ausschweifende Gespräche über Zutaten, Zubereitungsarten oder die Foodblogger-Szene abgelenkt wird. Keinesfalls. Steht das Essen hübsch angerichtet auf dem Tisch gilt das Credo: „Nicht anfassen bevor wir fotografiert haben.“ Na, unsere Ehegatten kennen das schon und sind auf den Foto-zück-Reflex eingestellt.

Also ratterten die Kameras aus allen möglichen Perspektiven und lichteten das hervorragende Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig ab. Das Fleisch war zartrosa auf den Punkt gebraten und hatte durch die Honigglasur einen tollen Geschmack. Das Arbeiten mit einer einzelnen Filoteigplatte erfordert Geduld und etwas Fingerspitzengefühl, da die Burschen schnell reißen, gerade wenn man mit Flüssigkeit arbeitet.

Für mich gehört das Gericht zu den besten, die ich dieses Jahr zubereitet habe. Ich freue mich schon auf das Frühjahr, wenn Juliane und ich unsere Kochsession wiederholen. Und dann werden wir auch sicher wieder ein Gericht mehr kochen (und unsere Liebsten solange eben in die Stadt zum Kaffeetrinken schicken).

Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig

REZEPT

Zutaten für das Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig mit Kartoffel-Süßkartoffel-Püree (für 4 Personen):

Für das Rinderfilet mit Honigglasur:

  • 4 Rinderfiletmedaillons à ca. 150 g
  • 4 Blätter Filoteig
  • 3 Schalotten
  • 8 EL Butter
  • 2 EL Akazienhonig
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 1 Zweig Thymian
  • 3 EL Aceto Balsamico di Modena
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Sahne

Für das Kartoffel-Süßkartoffel-Püree:

  • 800g Süßkartoffeln
  • 1kg Kartoffeln (mehlig kochend)
  • ca. 125ml Milch
  • Salz

Für den Salat:

  • 1kg Feldsalat
  • 1 Schalotte
  • 1 TL Honig-Senf
  • 2 EL Johannisbeer-Himbeer-Saft
  • 2 EL Aceto Balsamico di Modena
  • 4 EL Olivenöl

Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig

Zubereitung:

1 Die Schalotten (für Glasur und Feldsalat) schälen und hacken. Die Süßkartoffeln und die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Feldsalat waschen und abtropfen lassen. Die Rinderfilets aus dem Kühlschrank nehmen, waschen, trockentupfen und ggf. in vier gleich große Medaillons schneiden. Das Eigelb mit der Sahne verquirlen.

2 Die Kartoffeln in einem Schnellkochtopf garen, bis sie weich sind (das dauert ca. 16-20 Minuten).

3 Für die Honigglasur 2EL Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die Schalotten glasig dünsten. Honig und Thymian zugeben und rühren, bis der Honig zerlaufen ist. Danach mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen, Aceto Balsamico di Modena zugeben und 5 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Den Backofen auf 200°C vorheizen.

5 Die Rinderfilets in einer Pfanne mit etwas Butter kurz von allen Seiten anbraten. Gleichzeitig 4EL Butter in einem kleinen Topf schmelzen.

6 Nun können die Filoteigpäckchen vorbereitet werden. Dafür immer nur eine Filoteigplatte auf die Arbeitsplatte legen, da der Teig sehr schnell trocken wird und bricht. Die Teigplatte mit der geschmolzenen Butter bepinseln. In die Mitte ein Rinderfilet setzen. Auf das Rinderfilet Honigglasur und Zwiebeln geben. Um das Rinderfilet herum den Filoteig bis an den Rand mit dem Eigelb-Sahne-Gemisch bepinseln und ein Päckchen formen. Die Päckchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen (dafür unbedingt einen Pfannenwender verwenden!). Die Päckchen von außen mit der restlichen Butter bepinseln, so dass sie im Ofen schön bräunen. Im Backofen für 10 Minuten fertig backen.

7 Die Kartoffeln und Süßkartoffeln in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Etwas Milch erhitzen und unterrühren. Mit Salz abschmecken.

8 Für den Feldsalat die Schalotte mit dem Honig-Senf, dem Johannisbeer-Himbeer-Saft, dem Aceto Balsamico di Modena und etwas Olivenöl vermischen. Feldsalat zugeben.

9 Die Rinderfilets aus dem Ofen holen und alles anrichten.

Quelle: Living at Home

 

Mehr Rezepte mit Rinderfilet

In Barolo pochiertes Rinderfilet mit Petersilienwurzelpüree

Ich pochiere gerade gerne. Angefangen habe ich mit

Gefülltes Rinderfilet auf Orangen-Pfeffer-Chutney

Gefülltes Rinderfilet auf Orangen-Pfeffer-Chutney

Sommer. Grillzeit. Yummy. Es muss nicht immer das

  • Keinesfalls! Ist klar ;)AntwortenAbbrechen

  • Das hast Du sehr schön beschrieben, genau so war´s :-) Ich freu mich schon auf das nächste Mal! Und jetzt hätte ich gerne zum Mittagessen so ein Rinderfilet im Filoteig… seufz.

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    JulianeAntwortenAbbrechen

  • Wow. Das sieht hervorragend auch – auch wenn ich, was Rinderfilet angeht, bekennender Purist bin ;)AntwortenAbbrechen

  • Bei Steak und Filet bin ich auch Purist. Mit Pfefferrahmsaucen & Co kann ich dann wenig anfangen. Aber als ich das Rezept bei Juliane im Blog gelesen hatte, wurde es sofort nachgekocht, und bin schwer begeistert. Ich gerate immer noch ins Schwärmen wenn ich an die Honigschalotten denke, und den knusprigen Filoteig. Auch das Püree war ein Traum. Für mich jetzt mein Favorit wenn es um Rinderfilet geht.AntwortenAbbrechen

  • Julia

    Ich würde ja sagen, ihr solltet eure Lieben lieber zum Teetrinken in die Stadt schicken . :-)AntwortenAbbrechen

  • Perfekt, wenn man mit jemand mit der gleichen Leidenschaft in der Küche stehen (und auch ratschen ;-)) kann. Und wenn dabei so etwas rauskommt – ein Traum! Fröhliche und genussreiche Weihnachtstage euch beiden!AntwortenAbbrechen

  • Großartig klingt’s – werde ich nach Weihnachten machen. Danke für das Rezept!!AntwortenAbbrechen

  • Moin,
    gestern gab es das Rinderfilet im Filo-Mantel. Es hat allen Beteiligten sehr gut geschmeckt. Dazu Chateau Béard 2004.
    Die Feldsalat-Menge habe ich stark reduziert (das Dressing – großartig!!!) und die Püreemenge halbiert. Dann kam es wunderbar hin. Danke für das Rezept – gibt es bald wieder!AntwortenAbbrechen

  • Basler Dybli

    Das sieht Klasse aus !
    Eine Verständnissfrage zur Zubereitung: Wird nur die Honigglasur gesalzen und gepfeffert ? Die Filetstücke “natur” angebraten ?
    P.S. Die Feldsalatmenge für 4 Nasen lässt mich Schmunzeln … ;-)
    Schönen Sonntag !AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Basler Dybli: Hach ja, wir sind eben Vielfraße…. ;) – vielleicht hätten’s hier 500g Feldsalat auch getan. Aber wir lieben Salat und essen hier wirklich viel davon.
      Soweit ich mich erinnere, haben wir nur die Glasur gewürzt – was völlig ausgereicht hat. Würde ich tatsächlich auch wieder so machen, weil ich es gerne mag, wenn der Eigengeschmack des Fleisches erhalten bleibt.AntwortenAbbrechen

Dieses Jahr sollte es kein Problem sein, sich Inspirationen für das Weihnachtsmenü zu holen. Denn zu meinen ersten Blog-Event „Weihnachtsmenü 2011“ wurden 27 tolle Weihnachtsmenüs eingereicht, wesentlich mehr, als ich mir erhofft hatte. Euch allen sei dafür herzlich gedankt!

Ein bisschen mulmig war mir ja schon, als ich Ende November zu meinem ersten Blogevent Weihnachtsmenü 2011 aufrief. Ich hatte vorher noch nie einen Event veranstaltet, und somit war mir nicht klar, wie der Event wohl ankommen und wie viele Einreichungen es geben würde. Dass am Ende 27 Weihnachtsmenüs zusammengekommen sind, hat mich wirklich sehr gefreut!

Die Weihnachtsmenüs kommen in die Gänge

Und was für Menüs! Von Klassikern wie der guten alten Weihnachtsgans bis hin zu wirklich modernen Gerichten wie einem „Baby-Leaf-Salat mit Zitronensenfdressing, Burrata, Salami vom Chianina Rind und ofengetrocknete Datteltomaten“ war alles dabei.

Von 27 eingereichten Weihnachtsmenüs waren 14 ein Drei-Gänge-Weihnachtsmenü, 8 ein Vier-Gänge-Weihnachtsmenü und 4 von Euch konnten sich sogar zu einem Fünf-Gang-Weihnachtsmenü überreden. Respekt!

Erstaunlich war, dass die ominöse Bratwurst, die es in vielen Familien zu Weihnachten gibt, kein einziges Mal eingereicht wurde. Was mich freut, denn wirklich verstehen konnte ich diese Tradition noch nie.

Hier sind sie: Eure Weihnachtsmenüs 2011

Wie erstellt man am besten eine Zusammenfassung für einen Event, das aus vielen Einzelgerichten besteht? Ich habe mich dazu entschlossen, Euch die Weihnachtsmenüs 2011 in einer virtuellen Speisekarte zu präsentieren. Klickt dafür einfach unten auf das erste kleine Bildchen. Danach öffnet sich eine Lightbox, in der Ihr durch die Menüs navigieren könnt. In der Bildunterschrift findet Ihr dann auch die Links zu den Weihnachtsmenü-Rezepten der Eventteilnehmer.

Das schreit nach Wiederholung

Das Gute an Weihnachten: es ist jedes Jahr. Und genau wie man jedes Jahr überrascht ist, dass man am 24. Geschenke braucht, wird man auch immer vor der Frage stehen, was an den Feiertagen kulinarisch serviert werden soll. Und deswegen werde ich den Blog-Event nächstes Jahr gerne wiederholen und Euch Mitte November nach Euren Weihnachtsmenüs 2012 fragen. Ich freue mich darauf!

Tragt die frohe Botschaft in die Welt!

Wenn Euch dieser Event gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr diesen Artikel auf Facebook teilen oder auf Euren Blogs verlinken könntet. Danke!

  • Da sind ja wirklich tolle Menüs zusammengekommen.
    Danke Uwe für das schöne Event, es hat wirklich Spaß gemacht. Ich freue mich auch schon auf nächstes Jahr ;-)
    Viele Grüße
    AmikaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Das habe ich doch gerne gemacht :) Besonders, wenn so viele schöne Rezepte herausgekommen sind!AntwortenAbbrechen

  • 27 tolle Inspirationen für ein außergewöhnliches kulinarisches Weihnachtsfest 2011…

    Uwe hatte aufgerufen ein Weihnachtsmenü einzureichen und viele sind dem gefolgt. Hier gibt es nun die insg. 27 Einreichungen (wir sind auch mit zweien dabei) und nun gibt es keine Ausreden mehr, man oder frau wüsste nicht, was an Weihnachten …AntwortenAbbrechen

  • Bratwurst? Wo gibt es das denn? Davon habe ich ja noch nie gehört, das gabs noch nicht mal bei uns im Osten und wir hatten ja nix :-) An heilich Abend Kartoffelsalat mit Wiener, das kenne ich, aber Bratwurst an Weihnachten?
    Vielen Dank für das tolle Event vor Weihnachten das hat Spaß gemacht und war und ist inspirierend. Zum einen konnte man mal so durchforsten, was man in den Jahren so alles zusammengebruzzelt hat und mit den 27 Menükärtchen hat man zum anderen auch wieder viel Neues zu entdecken.
    Die Drohung mit der Wiederholung nächstes Jahr baut nat. viel Druck auf neues Pulver zu sammeln, dass man heuer verschossen hat :-)
    dg MaikAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Maik: Jau, Bratwurst. Mit Kraut oder gerne auch mal mit Kartoffelsalat, frevelhafterweise…
      @Moey: Die Speisekarten haben auch echt gedauert…. ;)AntwortenAbbrechen

  • Vielen Dank für die tolle Zusammenfassung in Speisekartenform, Uwe.
    Da sind ja wirklich ein paar schöne Menüs zusammengekommen :-)

    Viele Grüße,
    MajaAntwortenAbbrechen

  • Eine wirklich wunderschöne Zusammenfassung phantastischer Menüvorschläge!
    Und dass ich es nicht geschafft hab, teilzunehmen wurmt mich dank der Aussicht auf Wiederholung nun auch nicht mehr so… ;)

    Liebe Grüße,
    InaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Ina. Ja, dann hast Du jetzt ein Jahr lang Zeit an einem Menü zu feilen…AntwortenAbbrechen

  • oooh, das ist ein schönes round-up!AntwortenAbbrechen

  • Wow, da sind ja wirklich schöne Menüs zusammen gekommen! Für dieses Jahr ist es zwar schon zu spät, und Weihnachten ist – zumindest kulinarisch – schon in Sack und Tüten, aber bei künftigen Festivitäten werde ich auf jeden Fall das eine oder andere Rezept ausprobieren.
    Die Art der Präsentation in Form von Speisekarten finde ich übrigens besonders hübsch. Da hast du dir ja reichlich Arbeit gemacht. :-)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @zwergenprinzessin: Freut mich! Danke :)
      @Jürgen: Danke! Gefällt mir auch gut!AntwortenAbbrechen

  • Nadja

    Wahnsinn – das ist wunderschön geworden und so viele inspirierende Menüs :-) Ein großes Dankeschön an Dich Uwe für diese tolle Event und auch dafür, dass ich als Nichtblogger teilnehmen durfte, bin ein bißchen stolz wie Oskar hier etwas von mir lesen zu dürfen ;-) Vielleicht sollte ich doch mal über einen eigenen Blog nachdenken, hab aber leider keinen blassen Dunst wie derlei wirklich funktioniert :-0. Ansonstwn wünsche ich Dir und natürlich allen anderen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und natürlich genussvoll Tage ;-) LG NadjaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Nadja: Aber gerne doch :) Soll ich Deine Rezepte noch als PDF zum Download direkt an Deine Speisekarte hängen?AntwortenAbbrechen

  • Nadja

    Hallo Uwe, kannst Du gerne tun :-) LG NadjaAntwortenAbbrechen

  • Die Menüs sind zwar auch toll, aber die Idee mit den Türchen ist wirklich klasse!! Es war bestimmt viel Arbeit!! Danke schön lieber Uwe, dass du es so schön präsentierst.
    Liebe Grüße: Krisz! :-DAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Nadja: Ok, trage ich noch nach…
      @Krisztina: Ging so. 2 Stunden hat’s gedauert…AntwortenAbbrechen

  • Gisa

    Danke für dieses total hilfreiche Blog-Event! Macht echt Spaß die Menüs durchzulesen und sich dabei vorzustellen, wie das alles schmecken könnte!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gerne. Das fand ich beim Erstellen der Menükärtchen auch sehr spannend: sich auszumalen, wie wohl die Komponenten zusammenpassen…AntwortenAbbrechen

  • […] wie mir und ihr Anregungen für eure Menüs kurz vor Schluss benötigt, hier hat Uwe eine schöne Sammlung […]AntwortenAbbrechen

  • […] Frage Gedanken zu machen: Was soll ich an Weihnachten kochen? Nicht, dass ich nicht genügend Anregungen für Weihnachtsmenüs bekommen hätte – es macht einfach sehr viel Spaß, sich diese Frage zu stellen und der […]AntwortenAbbrechen

  • […] Jahr war es nicht so schwer, ein Menü zusammenzustellen, hat doch Uwe von Highfoodality in seinem Blogevent um Weihnachtsmenüs gebeten. 27 Menüs sind zusammengekommen – da sollte […]AntwortenAbbrechen

  • Doris Baier

    Hallo Uwe,

    Ich lese mit Begeisterung deinen Blog und freue mich über die Beiträge – superklasse !!
    Die gefüllten Datteln sind zum Niederknien.
    Jetzt bin ich über die Weihnachtsmenues gestolpert und “ziehe den Hut”
    Habe jetzt eine Frage, was mache ich falsch:Folgender Hinweis: “In der Bildunterschrift findet Ihr dann auch die Links zu den Weihnachtsmenü-Rezepten der Eventteilnehmer.” klappt bei mir leider gar nicht. Muß ich irgendwie eingeloggt sein ??? Bin kein Held am PC und freue mich, wenn Du mir weiterhelfen kannst.

    Herzlichst DorisAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Doris, Du machst nichts falsch. ich habe die Software meines Blogs aktualisiert und seither fehlen die Bildunterschriften. ich hatte noch keine Zeit, das zu korrigieren – vor dem nächsten Weihnachtsfest sind die Links aber wieder drin…AntwortenAbbrechen

  • Sabine Hoja

    immer wieder findet man hier tolle anregungen einfach mut haben etwas auszuprobierenAntwortenAbbrechen

  • […] Bis es am Mittwoch losgeht könnt Ihr Euch nochmal die Ergebnisse des letztjährigen Events – die Weihnachtsmenüs 2011 – […]AntwortenAbbrechen

  • […] sich im Handumdrehen tolle Menüs kreieren lassen. Wer Anregungen braucht, der kann sich gerne die Weihnachtsmenüs 2011 durchlesen – da waren viele tolle Sachen […]AntwortenAbbrechen

  • Iris

    …schade, die Bildunterschriften von 2011 fehlen noch. Kannst du da noch was machen?!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Iris, ich habe Anfang des Jahres meinen Blog umgezogen und dabei sind bei diesem Beitrag die hinterlegten URLs verloren gegangen. Ich hatte seither keine Luft, die URLs nachzutragen. Es gibt aber den Blogpost, bei dem alle Einreichenden ihre URLs hinterlassen haben: http://www.highfoodality.com/ineigenersache/blog-event/weihnachtsmenue-2011/ Hier findest Du die URLs auf jeden Fall in den Kommentaren. Entschuldige die Umstände, ich bekomme die URLs hierfür aber vor Weihnachten nicht mehr wiederhergestellt…AntwortenAbbrechen

  • Iris

    Vielen Dank Uwe, das ist sehr hilfreich -so kurz vor Weihnachten! Der Blog und die Inhalte sind übrigens super klasse!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach schön =)
      Entschuldige die Umstände, anders kann ich Dir nur leider (schnell) nicht helfen. Ich hoffe, dass Du ein paar Inspirationen für Weihnachten findest! Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • […] nach Inspiration für Euer Weihnachtsmenü seid, so kann ich Euch die Zusammenfassungen meiner Weihnachtsmenü-Events von 2011 und 2012 ans Herz legen: In beiden Artikeln findet Ihr zusammen über 50 inspirierende Menüs von […]AntwortenAbbrechen

Spiced Vanilla Punch

Wenn man in  geselliger Runde gemütlich beisammen sitzt, möchte man ungern jeden Drink einzeln zubereiten. Schon gar nicht, wenn es wie so oft nicht bei nur einem Drink bleibt. Da bieten sich natürlich Bowlen oder Punches an, die man in ausreichender Menge vorab zubereiten kann – so dass sie einen ganzen Abend lang die Gaumen erfeuen.

Der Spiced Vanilla Punch ist dezent winterlich gewürzt und wird durch frisch zubereitetes Ingwer-Sirup sogar ein wenig bissig. Das Schöne an einem Punch ist, dass man den Geschmack wunderbar justieren kann – gelegentliches Probieren ist dabei unbedingt erforderlich:-)So kann man die Süß-Sauer-Balance  neben der Feurigkeit des Ingwers sehr gut den eigenen geschmacklichen Vorlieben anpassen.

Den Punch sollte man auf jeden Fall gut kühlen – am besten mit einem großen Block Eis im Bowlegefäß. Der läßt sich ganz leicht über Nacht “herstellen”, indem man eine möglichst große Plastik-Dose mit Deckel zu 4/5 mit Wasser gefüllt ins Gefrierfach gibt. So ein großer Eisblock hat den angenehmen Vorteil, dass er den Punch nicht zu schnell verwässert, sondern recht langsam schmilzt. Das Schmelzwasser selbst ist für den Geschmack des Punches durchaus wichtig – denn der Punch schmeckt leicht verdünnt am besten.

 

Zutaten (für ca. 20 Portionen):

  • 700 ml Spiced Rum
  • 800 ml Apfelsaft
  • 500 ml Ingwer-Sirup*
  • 8-10 Zitronen
  • 100 ml Vanille-Likör
  • 20 ml Orange Bitters
  • 2 Granatäpfel
  • 1 Muskatnuss
  • 1 EL Nelken

Zubereitung:

1. Die Granatäpfel auf der Arbeitsfläche mit leichtem Druck des Handballens mehrmals hin und her rollen – bis sie sich weich anfühlen. Quer halbieren und mit der Schnittfläche nach unten über einer Schüssel ausklopfen bis alle Kerne herausgefallen sind.

2. Die Zitronen mit einem Sparschäler schälen, die Schalen begradigen und aufheben. Zitronen auspressen.

3. Rum, Apfelsaft, Ingwer-Sirup, Zitronensaft, Vanille-Likör und Bitters in ein Bowle-Gefäß geben und kurz verrühren.

4. Die einzelnen Stücke Zitronenschale mit einigen Nelken spicken und zusammen mit den Granatapfelkernen ins Bowlegefäß geben.

5. Eine Muskatnuss über dem Punch reiben und alles nochmals verrühren.

6. Einen großen Block Eis in den Punch geben und das ganze mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

 

Rezept für das Ingwer-Sirup:

  • 500 g Ingwer
  • 250 ml Wasser
  • 250 g Rohrzucker

Zuereitung:

1. Ingwer schälen und fein hacken.

2. Gehackten Ingwer zusammen mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen.

3. Vom Herd nehmen und vollkommen auskühlen lassen.

4. Durch ein feines Tuch in einen zweiten Topf abgießen. Das Tuch mit den festen Ingwer-Resten gründlich auswringen, um alle Flüssigkeit aufzufangen.

5. Das gefilterte Ingwer-Wasser zusammen mit dem Rohrucker bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen. Gelegentlich umrühren, so dass der Zucker sich komplett auflöst. Dann sofort vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

6. In eine sterilisierte Flasche abfüllen oder direkt weiter verwenden.

  • Wieder einmal ein tolles Foto !AntwortenAbbrechen

  • Frank

    Danke sehr!AntwortenAbbrechen

  • Julia

    Was ist denn Spiced Rum und wo kann man ihn kaufen?AntwortenAbbrechen

  • Frank

    Spiced Rum ist ein mit verschiedenen Gewürzen (wie Zimt, Vanille, Nelken, Limetten, Karamell usw.) aromatisierter Rum. In Deutschland gibt es ihn meines Wissens in mindestens drei Sorten: “Captain Morgan Spiced Gold”, “Sailor Jerry” und “El Dorado Spiced” im gut sortierten Fahchandel. Den Captain Morgan Spiced gibt es auch in diversen Supermärkten.AntwortenAbbrechen

  • Matthias

    Soll ich da wirklich eine ganze Muskatnuss rein reiben?AntwortenAbbrechen

  • Frank

    Die Muskatnuss ist zum Abrunden des Punches gedacht und wird über den Punch im Bowlegefäß gerieben (nicht pro Portion :-)). Die Menge kann man je nach Geschmack variieren. Probier im Zweifelsfall erstmal eine halbe Muskatnuss – Nachwürzen geht dann immer noch.AntwortenAbbrechen

  • […] Salbei, Jasminblüten und Kardamom aka Melange Blanc und Ingwer-Sirup, der seit Silvester und dem Spiced Vanilla Punch vorrätig ist und seither auch jedem Tee Süße und Pfiff verleiht. Süße und Pfiff tut auch einem […]AntwortenAbbrechen

  • Hallo,

    tolles Bild und tolles Rezept.
    ich will den Punch bald machen und habe noch eine Frage zum Sirup.
    Im Rezept steht, dass 500ml Ingwersirup gebraucht werden.

    Im Ingwer Sirup Rezept stehen 250ml Wasser. Braucht man dann die doppelte Menge? Die Ingwermenge kommt mir auch so hoch vor.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    AnnkathrinAntwortenAbbrechen

  • Tine

    Lieber Uwe, ich bin erst seit Kurzem bei Deinem Blog, dem Newsletter und den Kochbüchern und ich bin sooo begeistert von allem, toll, was Du alles auf die Beine stellst! Vielen Dank!AntwortenAbbrechen

Panierte Kürbisbratwurst mit zweierlei Püree und Rosenkohlgemüse

Heute geht’s um die Wurst. Um die Kürbisbratwurst. Und ok, da habe ich beim Schreiben des Rezepttitels wohl ein wenig übertrieben. Aber nur ein klitzekleines bisschen. Mangels Darm und geeigneter Abfüllmaschine bin ich nicht in der Lage gewesen, eine Wurst im klassischen Sinne herzustellen. Wollte ich aber. Und der gute Wille zählt.

Anstelle des Darms hält eine klassische Panade Bratwurstbrät und Kürbis formschön zusammen. Die Wurst besteht aus fränkischem Bratwurstbrät sowie Kürbis und Petersilie und wird auf eine Schicht aus zwei Pürees gesetzt: Topinambur und Kürbis. Drum herum ranken sich in feinster Handarbeit abgezupfte Rosenkohlblätter, die in etwas Weißwein und Aceto Balsamico di Modena geschwenkt wurden.

Panierte Kürbisbratwurst mit zweierlei Püree und Rosenkohlgemüse

REZEPT

Zubereitung der panierten Kürbis-Würste mit zweierlei Püree (für 2 Personen):

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 500g Topinambur
  • 400g grobes, fränkisches Bratwurstbrät
  • 8-10 Rosenkohl-Röschen
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 Ei
  • 1 Handvoll frische Petersilie
  • Semmelbrösel, am besten selbst gemacht
  • Etwas Milch
  • Etwas Mehl
  • Ein Schuss Weißwein
  • 1-2 EL Aceto Balsamico di Modena
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer

Panierte Kürbisbratwurst mit zweierlei Püree und Rosenkohlgemüse

Zubereitung:

1 Den Hokkaido-Kürbis schälen, halbieren und die Kerne mit einem Kugelausstecher entfernen. Dann den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Topinambur schälen und ebenfalls würfeln. Die Blätter der Rosenkohl-Röschen abzupfen. Die Schalotte und die Petersilie fein hacken.

2 Die Kürbis- und Topinambur-Würfel in einem Schnellkochtopf weich garen.

3 2EL Kürbiswürfel mit dem Bratwurstbrät vermischen, die Petersilie unterheben. Ggf. abschmecken – normalerweise ist fränkisches Bratwurstbrät sehr kräftig gewürzt. Sollte also nicht notwendig sein.

4 Aus der Fleischmasse Fleischküchle formen und zuerst in Mehr, dann in Ei und zuletzt in den Semmelbröseln wenden. Bei geringer Hitze in einer Pfanne mit etwas Butter herausbacken.

5 Nebenbei die Kürbiswürfel mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit warmer Milch, etwas frisch geriebener Muskatnuss und Salz und Pfeffer abschmecken. Die Topinambur-Würfel ebenfalls zerdrücken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

6 In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und die Schalotten glasig andünsten. Dann die Rosenkohlblätter zugeben und ein paar Minuten mitrösten. Der Rosenkohl soll seine Konsistenz behalten und noch bissfest sein. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen, anschließend den Aceto Balsamico di Modena zugeben und etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles anrichten.

 

 

  • shcmeckt klasse!AntwortenAbbrechen

  • Noko

    Nachdem ich hier schon einige Rezepte probiert habe, muss ich ein großes Lob aussprechen! Die Rezepte sind sehr stimmig, rund und extrem lecker.
    Heute habe ich die Kürbisbratwurst getestet. Weltklasse – einfach genial. Habe allerdings Kartoffeln und Kürbis genommen – und deutlich mehr Rosenkohl!
    Vielen Dank!AntwortenAbbrechen

Geflügelbrühe

Sonntag – Tag der Ruhe und der Familie. Wobei das mit der Ruhe im Sinne einer Familie mit zwei kleinen Kindern definitiv ein Gerücht ist. Deswegen reicht’s heute nur für ein Basisrezept: die Geflügelbrühe.

Einen guten Fond im Gefrierfach zu haben ist sehr, sehr wichtig. Ist er doch Basis für viele Saucen, Gemüse oder Suppen. Geflügelbrühe bereite ich dabei deutlich weniger oft zu als eine echte Fleischbrühe, ich mag den kräftigen Geschmack der Fleischbrühe einfach einen Tick lieber. Aber gerade im Winter zur Erkältungszeit bin ich froh, wenn ich das ein oder andere Schüsselchen Hühnerbrühe eingefroren habe.

REZEPT

Zutaten für etwa 2 Liter Geflügelbrühe:

  • 1kg Hühnerkarkassen
  • 3l Wasser
  • 1 Karotte
  • 1/2 Lauch, das Weiße davon
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Tomate
  • 2 Lorbeerblätter
  • 8 Pfefferkörner
  • 2 Nelken

Zubereitung:

1 Die Karotte, den Lauch und den Sellerie waschen und klein schneiden.

2 Das kalte Wasser mit den Hühnerkarkassen, dem Gemüse und den Gewürzen langsam erhitzen. Mit einer Schaumkelle den Schaum regelmäßig abschöpfen, so bleibt die Brühe klar. Dann zwei Stunden bei geringer Hitze köcheln.