Wenn man einen Event ankündigt, so weiß man nie, wie sich dieser entwickelt. Kündigt man einen Ganzjahres-Event an, so schwingt da eine ganze Portion Nervosität mit. Denn wenn gleich im ersten Monat niemand teilnimmt, so kann man das Vorhaben fast schon wieder begraben.

Ich hatte mir gedacht, dass es schön wäre, im ersten Monat um die 20 Einreichungen zusammen zu bekommen. Dass es nun mehr als doppelt so viele wurden (ich bin noch nicht fertig mit dem Zählen und lasse mich überraschen), damit habe ich nicht gerechnet. Ich danke Euch allen schon jetzt für die große Begeisterung, die Ihr diesem Event entgegenbringt. Ich freue mich schon richtig darauf, Euch morgen die Zusammenfassung des Januar-Events zu zeigen. Danke! Und jetzt freue ich mich, die Türen für die zweite Aufgabe zu öffnen. Und die hat es in sich (die Aufgabe, nicht die Türe!).

Im Februar heißt die Aufgabe: Hellblau. Genau. Und das ist sehr schwer, denn es gibt da draußen nicht so viele blaue oder hellblaue Lebensmittel. Die Farbe Blau hat die Natur ausgelassen. Aber was wären wir für Köche, wenn wir uns nicht auch dieser Aufgabe annähmen! Ich zähle auf Euch!

Da die Bedingungen so schwer sind, habe ich die Teilnahmeregeln etwas entschärft. Ich werde auch Bilder von Gerichten zulassen, die hellblau dominieren – und dafür kann auch die Deko herhalten. Dennoch wünsche ich mir so viele wirklich hellblaue Speisen wie möglich, am besten ohne Lebensmittelfarbe. Ich bin sehr gespannt!

Ihr habt bis zum 29.02.2012 Zeit, Eure Kreationen einzureichen – einfach wieder zu diesem Artikel einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich schon!

Die Teilnahmeregeln

  • Es gibt keine Einschränkung. Jedes Rezept ist erlaubt. Außer Tiernahrung. Aber auch Cocktails sind erlaubt.
  • Pro Person sind zwei Einreichungen zugelassen.
  • Die Einreichung benötigt diesmal zwingend ein Bild. Dieses sollte (ist kein Muss!) hochkant aufgenommen und möglichst hochauflösend sein. Wenn Euer Rezept den Weg ins Kochbuch findet, komme ich auf Euch zu mit der Bitte, mir das Originalbild in voller Auflösung zukommen zu lassen.
  • Das Gericht auf dem Bild muss überwiegend hellblau sein. Natürlich sind die ein oder anderen andersfarbigen Komponenten erlaubt, sie sollten sich aber im Hintergrund halten. Benutztes Geschirr kann beliebig gewählt werden – in diesem speziellen, schwierigen Fall lasse ich auch Fotos gelten, die durch Servietten etc. stark hellblau aussehen. Aber bemüht Euch, eine hellblaue Speise herzustellen.
  • Reicht Euer Rezept bis spätestens 29.02.2012 ein, indem Ihr hier in diesem Artikel einen Kommentar hinterlasst und in Eurem Artikel auf dieses Event verlinkt. Banner zum Mitnehmen gibt’s weiter unten.
  • Selbstverständlich können auch Leser teilnehmen, die selbst keinen Blog betreiben. In diesem Falle könnt Ihr das Rezept samt Bild an blog [at] highfoodality [punkt] com senden.
  • Für die Teilnahme sind neben neuen Rezepten auch Archivbeiträge zugelassen, bitte verlinkt dann aber auch auf diesen Artikel.

Was passiert mit den Rezepten?

  • Nach Ablauf der Frist werde ich alle Einreichungen hier zusammenfassend präsentieren
  • Aus allen Einreichungen wählen wir dann bis Mitte Februar unsere drei Favoriten
  • Die drei Gewinner werden in das Cookbook of Colors aufgenommen
  • Zudem erhalten die drei Gewinner je einen Präsent-Korb, der netterweise von der Metro gesponsert wird.

Banner zum Mitnehmen

400×89:

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Blog-Event Cookbook of Colors: Gerichte mit weißer Weste sind im Januar gefragt!

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Während der Arbeit an meinem eigenen Kochbuch bin ich immer wieder an dem Gedanken hängen geblieben, mit Euch, derWeiter zum Rezept >>

Cream Gin Fizz

Oft wird bei einem Barkeeper der Drink nach grober Geschmacksbeschreibung („etwas fruchtiges – aber nicht zu süß“) oder mit Angabe einer oder mehrerer Zutaten („mit Rum und Limette“) bestellt. Wünsche nach Drinks in einer bestimmten Farbe sind eher selten. Warum eigentlich? Uwes Cookbook of Colors ist für mich der willkommene Anlass, gelegentlich mal Drinks nach Wunschfarbe zu mixen.

Der Cream Gin Fizz ist dann also mein Drink mit weißer Weste. Etwas weniger kompliziert als der Ramos Gin Fizz, ist er doch ähnlich frisch und fruchtig und von cremiger Konsistenz. Damit sich Sahne und Zitrussaft zu einer cremigen Emulsion verbinden, muss man ordentlich Muskelkraft und Ausdauer inverstieren. Das Ergbnis lohnt sich aber auf jeden Fall – noch Sodawasser dazu (am besten frisch aus dem Siphon) und kurz umrühren – fertig ist die leckere Erfrischung ganz in Weiß.

REZEPT

Adaptiert nach einer Rezeptur aus „Sippin‘ Safari“ von Beachbum Berry, 2007

Zutaten:

  • 45 ml Gin
  • 45 ml Sahne
  • 60 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • 3 BL Zucker
  • Sodawasser zum Auffüllen

Zubereitung:

1. Zucker und Limettensaft in den Shaker geben und solange verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

2. Gin, Sahne und viel Eis zugeben und mindestens 30 Sekunden kräftig schütteln.

3. In ein vorgekühltes, hohes Glas abseihen.

4. Mit Sodawasser auffüllen und leicht umrühren.

 

Cream Gin Fizz

Darf’s noch etwas Gin sein?

 

 

Sauerbraten vom Schweinefilet nach Vincent Klink

Manche Zufälle sind schon sehr lustig. Ich habe den SWR-Newsletter „Kochkunst mit Vincent Klink“ abonniert und in der Ausgabe der letzten Woche ein Rezept gefunden, welches mich ansprach und welches ich auch gerne nachkochen wollte: Ein Sauerbraten vom Schweinefilet.

Vincent Klink begegnet mir oft auf meinen kulinarischen Streifzügen, und oft begleitet diese Begegnungen der Nimbus unübertrefflicher Größe: Wann immer von Vincent Klink die Rede ist, so schwingt eine gehörige Portion Ansehen, Verehrung und Respekt mit. Und das fasziniert: Schon seit Längerem habe ich mir vorgenommen, mich intensiver mit diesem Herren und seinen Vorschusslorbeeren zu beschäftigen. Für ein Kochbuch hat’s noch nicht gereicht – ich beginne mit dem Sauerbraten vom Schweinefilet.

Ich köchelte Samstagmorgen vor mich hin und hatte mein iPad in der Küche zur Lektüre des Rezeptes in seiner Wandhalterung montiert. Klar, in den Pausen ist Facebook nicht weit, und dort entdeckte ich, dass zorra am selben Tag auch ein Rezept von Vincent Klink zubereitete. Sie möchte damit beim tollen Ganzjahres-Blogevent Foodfreak.de teilnehmen: „Koch den Vinz“ setzt zum Ziel, binnen Jahresfrist alle Gerichte aus dem Kochbuch „Meine Küche“ nachgekocht zu haben. Andere Blogger sind aufgerufen, ebenfalls zu partizipieren und entsprechende Beiträge des Meisters einzureichen. Da bin ich doch gerne dabei!

Lustig nur, dass mein gewähltes Rezept doppelt vorkommen wird. Nicht genug, dass zorra am selben Tag ein Vincent Klink Rezept kocht, nein, sie kocht auch noch genau dasselbe: Den Sauerbraten vom Schweinefilet. Es gibt schon irre Zufälle. Gleiches Gericht für den gleichen Event zur gleichen Zeit. Als hätten wir uns abgesprochen. Und da wir dann schon wussten, dass bald beide Rezepte auf den Blogs erscheinen würden, haben wir uns darauf geeinigt, auch noch zur selben Zeit zu veröffentlichen: Ihr findet also nun just in diesem Moment zorras Version des Sauerbratens auf ihrem Blog. Nette Geschichte, oder?

Ich liebe Sauerbraten. Ich erinnere mich gerne an die Zeit, als ich als kleiner Junge sonntags bei meiner Oma saß und nach der obligatorischen Klößchensuppe auf den Sauerbraten wartete, den sie wie keine Zweite zubereitete.

Vincents Rezept ist sehr lecker und auch einfach zuzubereiten. Im Nachhinein würde ich aber ein paar Dinge anders machen, als sie im Originalrezept standen:

  • Mir war der Braten nicht sauer genug. Das Ding heißt Sauerbraten und darf demnach ordentlich…sauer sein. Deswegen habe ich die Menge an Essig für die Beize verdoppelt – und hätte noch mehr zugeben sollen.
  • Nächstes Mal würde ich das Fleisch länger als „über Nacht“ einlegen, damit die Beize noch besser einziehen kann.
  • Die Mengenangaben im Originalrezept reichen NIE für vier Personen – insbesondere von den Spätzle werden knapp zwei Personen satt
  • Mir fehlt eine Gemüse-Komponente: Das nächste Mal gibt’s Rotkraut dazu.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Rezept war sehr gut, insbesondere die Sauce war der Hammer. Auch ein Sauerbraten vom Schwein funktioniert und schmeckt vorzüglich. Herr Klink, das war sicher nicht unsere letzte Begegnung!

Sauerbraten vom Schweinefilet nach Vincent Klink

REZEPT

Zutaten für den Sauerbraten vom Schweinefilet (für 2 Personen):

  • 1 Schweinefilet
  • 4 Wacholderbeeren
  • 3 Pimentkörner
  • 5 EL Aceto Balsamico di Modena (Menge nach Geschmack, ich mag’s sauer)
  • 250 ml Rotwein
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Schalotten
  • 1 Karotte
  • 150g Sellerie
  • etwas Salz, Pfeffer
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Honig
  • 300 ml Kalbsfond
  • 2 EL Crème fraîche

Zubereitung:

1 Das Schweinefilet am Vortag marinieren. Dafür Pimentkörner und Wacholderbeeren andrücken und mit dem Rotwein und dem Aceto Balsamico di Modena vermischen. Das Lorbeerblatt zugeben. Das Schweinefilet in einer Schüssel mit der Beize begießen und abgedeckt mindestens 24 Stunden marinieren.

2 Am nächsten Tag das Schweinefilet aus der Marinade nehmen, diese durch ein feines Sieb passieren und das Fleisch gut trockentupfen. Schalotten, Karotten und Sellerie in kleine Würfel schneiden. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen.

3 Das Fleisch im Butterschmalz rundherum anbraten, danach das Gemüse anrösten. Fleisch dazugeben und mit der Hälfte der Marinade ablöschen, aufkochen. Etwas Kalbsfond angießen und für 30 Minuten in den Backofen geben. Immer wieder Kalbsfond nachgießen.

4 Die Spätzle nach Anleitung herstellen (Siehe Rezept #3 Spätzle-Teig).

5 Wenn das Fleisch gar ist, den Fond durch ein Sieb abgießen und mit der restlichen Marinade erhitzen und auf ein Drittel reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken, Crème fraîche unterrühren und binden.

6 Das Schweinefilet aufschneiden und mit den Spätzle und der Sauce servieren.

Quelle: Kochkunst mit Vincent Klink, SWR

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  • Spätzle dazu gefallen mir besser, als Nudeln. Also ist der richtige Sauerbraten richtig sauer? Soll ich sowas mal riskieren?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Er ist nicht zu sauer – kommt bestimmt auch auf den Essig an, den Du verwendest. Ich mag’s sauer – im Originalrezept werden 2 EL genommen.AntwortenAbbrechen

  • Das war wirlich lustig, man könnte es nicht besser planen! Hat Spass gemacht und wie ich vermutet habe sieht das Gericht bei dir edler aus. 😉AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Was ein Zufall, genau. Wenn wir es geplant hätten, hätten wir es nicht besser hinbekommen! Dein Schweinchen sieht aber auch verlockend aus. Gut auch: Die Saucen ähneln sich seeeeeehr!AntwortenAbbrechen

  • Wer da noch keinen Hunger hat, bekommt ihn ;o)
    Jetzt habe ich mir beide Rz angesehen, jedes für sich wunderbar, hier gefallen mir die Spätzle, die saugen so schön die Sauce auf, das mag Ich ganz besonders gerne .
    Sauerbraten mal vom Schwein eine willkommene Abwechslung die wir mal testen werden .

    Lg KerstinAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      :) – es braucht nicht zwingend Rind. Das Schweinchen hat auch sehr, sehr gut geschmeckt!AntwortenAbbrechen

  • Tolle Geschichte :) und tolles Rezept, macht mich auch total an, danke für’s mitmachen!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gerne =) – Auch wenn Du nun ein Rezept doppelt hast…Toller Event übrigens! Bin schon sehr gespannt, was am Ende des Jahres alles zusammengekommen ist!AntwortenAbbrechen

  • Als ich die Überschrift gelesen habe dachte ich erst es geht hier um ein Krankenhaus-Kantinen-Essen der berühmten, mir allerdings nicht bekannten, Vincent Klinik 😉

    Sekunden später ist mir dann aber aufgefallen, dass wohl doch ein „i“ fehlt und es sich um eine Person handeln muss. Ist halt noch früh.

    Phew – nochmal Glück gehabt.

    Klingt und schaut mal wieder fabelhaft aus übrigens.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Jens, ich kann dich so gut verstehen. Geht mir nicht anders morgens.AntwortenAbbrechen

  • ich hatte mir das gleich schon nach dem mail-eingang auf die nachkochliste gesetzt, weil es mich so angesprochen hat… also wird es das sicherlich mindestens 3 x geben 😉AntwortenAbbrechen

  • Sieht sehr schön aus, Rezept liest sich lecker – aber ich würde wahrscheinlich die Sauerkomponente auch noch mehr erhöhen. Bin ebenfalls eher auf der sauren Seite.
    Gruss aus der Schweiz vom Wilden HuhnAntwortenAbbrechen

  • Das steht bei mir auch ganz oben auf der Liste. Gut, das ich noch gewartet habe, deine Verbesserungsvorschläge leuchten ein.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Das freut mich, dass sie plausibel erscheinen ^^
      Wenn’s dann auch noch schmeckt…AntwortenAbbrechen

  • Superschön fotografiert, Uwe. Und hört sich genauso lecker an wie bei Zorra 😉AntwortenAbbrechen

  • Das sieht ja super aus! Sauerbraten hatte ich eeeewig nicht, das war immer Sache meiner Oma. Dann allerdings nie mit Schweinefilet! Vielleicht versuch ich mich auch mal daran, reizen würde es mich schon, bei den Bildern!AntwortenAbbrechen

  • Alrin

    @Jens: Hier in Karlsruhe gibt es tatsächlich das St. Vincentius-Klinikum… 😉

    Puh, ich liebe Sauerbraten, mal schauen, ob ich mich da rantraue.AntwortenAbbrechen

  • Auch ich habe deinen Sauerbraten vom Schwein ausprobiert. Ja du hast Recht etwas Gemüse fehlt. Ich habe Karotten-Kohlrabigemüse dazu gereicht. Aber die Sauce war der oberhammer.AntwortenAbbrechen

  • […] Sauerbraten vom Schweinefilet […]AntwortenAbbrechen

  • […] Sauerbraten vom Schweinefilet – bei Highfoodality […]AntwortenAbbrechen

  • Yoda_kocht

    Ich habe gestern das Saure Schweinefilet nachgekocht und bin auch sehr begeistert von dem Rezept! Ich fand’s von der Säure her gut, denke dass zu viel Säure den feinen Filetgeschmack zerstören könnte. Bei uns gab’s dazu ein gutes Rotkraut; das passt wie Uwe schon mutmaßte, sehr gut dazu! Momentan sieht es stark danach aus, dass wir das Filet zu Weihnachten wieder machen.AntwortenAbbrechen

  • Sebastian K.

    Großartiges Rezept. Hat es wieder ins Menü für den ersten Festtag geschafft (:AntwortenAbbrechen

Zimtparfait

Was ist denn mit mir los? Zwei Dessert-Rezepte in einer Woche? Seeeehr komisch. Na, das werde ich nicht einreißen lassen…

Heute brauche ich allerdings auch nur zwei Schüsseln – und das qualifiziert das Zimt-Parfait schon einmal dazu, dass ich es wirklich gerne zubereite. Endlich mal kein Schüsselwahnsinn beim Dessertzubereiten. Danke.

Solange ich noch keine Eismaschine besitze (das wird sich aber bald ändern, dann wird der Unhold Unold Einzug halten, mit Pauken und Trompeten), bereite ich Parfaits wirklich gerne zu. Da neben dem Zimt keinerlei andere Zutaten zugesetzt werden, kann man sich ganz auf dessen tollen Geschmack einlassen und hemmungslos genießen. Wer mag serviert sich selbst ganz im Stil der 80er Jahre eine Kelle Rumtopf oder Pflaumenkompott dazu – basta. Mehr brauche ich nicht.

Zimtparfait

REZEPT

Zutaten für das Zimt-Parfait (Für 4-6 Personen):

  • 3 Eigelb
  • 75g Zucker
  • 1 gehäufter EL Zimt
  • 250g Sahne

Zubereitung:

1 Das Eigelb mit dem Zucker sehr schaumig aufschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse eine hellgelbe Farbe erreicht hat. Dann einen gehäuften EL Zimt unterrühren (wer Zimt mag darf gerne mehr nehmen). Die Sahne schlagen und unter die Eigelb-Masse heben.

2 Eine Form mit kaltem Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen. Die Masse einfüllen und abgedeckt für mindestens 5 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Zimtparfait

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Für mein Buffet 2011 brauchte ich auch Desserts. Wie

  • Catrin

    Hallo Uwe,

    Überleg Dir das gut mit der Unold… Ich habe sie voller Begeisterung gekauft und bin ehr gefrustet. Aussen am Zylinder friert das Eis sehr schnell durch, der Rührer hört dann auf zu rühren und statt zartschmelzendem Eis gibts ehr ein Endergebnis, dass dem Eis ohne Eismaschine gleicht. Bisher konnte sie mich nicht überzeugen und war rausgeschmissenes Geld – denn günstig ist sie ja nicht… LG CatrinAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke für den Tipp! Hast Du Dir eine andere Eismaschine zugelegt?AntwortenAbbrechen

  • Hi Uwe,

    ich hab auch so einen Unold Unhold, bin aber voll zufrieden. Vielleicht liegt’s bei Catrin am Modell? Ich hab die 48806. Kritikpunkt ist nur, dass nicht wirklich 1,5l Eis bei rauskommen, sondern max. so 1,2l.Ein paar meiner Ergebnisse habe ich auch schon verbloggt, die sagen vielleicht mehr aus als ein ausführliches Produktreview 😉

    http://www.el-gusto.net/?tag=eis

    viele Grüße
    PhilippeAntwortenAbbrechen

  • Daniela

    Ich hab ein sehr ähnliches Rezept für Zimtparfait, mein absoluter Lieblingsnachtisch. Bei mir kommt aber immer noch ein Schuß Rum rein, finde das passt gut dazu :)AntwortenAbbrechen

  • Einfach, klar und so wie es bisher aussieht: auch sehr lecker! Steht gerade im Gefrierschrank und ist heute Abend Bestandteil des Silvester-Menü-Nachtischs! :)AntwortenAbbrechen

  • Dennis

    Unschlagbar für Eis ist der Pacojet. Nachteil: sehr teuer (gebraucht bei Ebay bereits 2000 Euro) und braucht 24h Gefrierzeit und ausreichend Platz im Eisschrank für die Becher (habe einen eigenen Eisschrank für ihn gekauft).

    Nur für Eis ist er aber zu schade. Mit ihm betritt man eine neue Welt der Espumas, Pürees und Mousse.AntwortenAbbrechen

  • […] Herstellung von Parfaits sträflich vernachlässigt. Dabei erinnere ich mich wirklich gerne an das Zimt-, Pistazien- und Lebkuchen-Parfait, das anno dazumal auf den Tisch kam und Gästen serviert wurde. […]AntwortenAbbrechen

Thai-Rindfleischsalat à la Jan

Heute gibt’s ein Rezept, welches mein Kollege Jan mittags des Öfteren bei Spirit Link zubereitet. Einen schnellen, scharfen und würzigen Thai-Rindfleischsalat.

Der Clou daran: Eine Handvoll Reis wird in einem Mörser gemahlen (welch undankbare Aufgabe), in einer Pfanne trocken gebräunt und zum Schluss unter den Salat gegeben. Das sorgt für knackige Stimmung im Mund und für ein tolles Duftaroma.

Thai-Rindfleischsalat à la Jan

Der Salat selbst besteht aus Rindfleisch, Lauchzwiebeln, roten Zwiebeln und etwas Knoblauch. Die Vinaigrette ist sehr schnell gemacht und benötigt nichts weiter als Erdnussöl, Fisch- und Sojasauce sowie frischen Limettensaft. Ein mutiger Haufen Chilis sowie massenweise frischer Koriander runden die Sache ab – großartig.

REZEPT

Zutaten für den Thai-Rindfleischsalat à la Jan (für 2 Personen):

  • 600g Rindfleisch – z.B. Roastbeef oder ein Rinderhalssteak, alternativ geht auch Hackfleisch
  • 4 Chilis (je nach Geschmack und Schärfeverträglichkeit bitte variieren!)
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 Handvoll Zuckerschoten
  • 1 EL Reis

Für die Vinaigrette:

  • 2 EL Limettensaft
  • 3 EL Fischsauce
  • 2 EL Erdnussöl
  • 3 EL Sojasauce

Zubereitung:

1 Das Rindfleisch in feine, millimeterdünne Streifen schneiden. Die rote Zwiebel häuten und in Ringe schneiden. Die Lauchzwiebeln waschen und schräg in Rauten schneiden. Die Zuckerschoten waschen und ebenfalls schräg in Rauten schneiden. Die Chilis fein schneiden. Den Knoblauch häuten und fein hacken. Den Reis in einem Mörser fein zerstoßen.

2 Für die Vinaigrette die Limettensaft mit Soja- und Fischsauce vermischen, 1 EL Erdnussöl dazugeben.

3 Den zerstoßenen Reis in einer Pfanne trocken bräunen. Beiseite stellen.

4 Das Fleisch mit den roten Zwiebeln mit 1EL Erdnussöl anbraten. Vinaigrette zugeben, kurz einkochen lassen. Lauchzwiebeln, Chilis, Zuckerschoten und Knoblauch zugeben, 1-2 Minuten garen. Vom Herd nehmen, etwas auskühlen lassen. Reis und frischen Koriander untermischen, final abschmecken (Evtl. mit etwas Salz und Palmzucker justieren oder nachschärfen. Der Salat soll eine knackige Schärfe haben).

Tipp: Dazu passt Reis als Beilage.

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