Beuser & Angus Special

Beuser & Angus Special

Die kontrastierenden Zutaten dieses Sours erinnern etwas an den Last Word, der ebenso Chartreuse und Maraschino harmonisch kombiniert. Durch das Eiweiß wird der Drink fein abgerundet und bekommt ein duftendes Finish in Form einiger Tropfen Orangenblütenwasser.
Definitiv special und angenehm ausbalanciert!

Inspiriert von den Barkeepern Bastian Heuser und Angus Winchester wurde dieser Drink von Gonçalo de Sousa Monteiro kreiert.

Zutaten:

  • 60 ml Grüne Chartreuse
  • 2 BL Maraschino Likör
  • 30 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • 1/2 Eiweiß
  • 5 Dashes Orangenblütenwasser


Zubereitung:

(1) Alle Zutaten im Shaker ohne Eis(!) ca 15 Sekunden schütteln (Dry Shake).

(2) Eiswürfel zugeben und weitere 20 Sekunden kräftig schütteln.

(3) In einen mit Eis gefüllten Tumbler abseihen.

 

 

 

Krustentier-Risotto mit Tomaten und Manchego

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Mein Kollege Ingo bereitete letzte Woche mittags ein schnelles Risotto zu. Ich hatte schon lange kein Risotto mehr gegessen und musste dann am Wochenende gleich nochmal eins zubereiten. Ich war also wieder auf den Geschmack gekommen.

Klassischerweise bereite ich Risotto oft mit Fleischbrühe, Parmesan und Pilzen zu – diesmal war mir aber nach einer Variante mit Meeresfrüchten. Für die Zubereitung eines Risotto können die unterschiedlichsten Fonds benutzt werden um dem Reis einen eigenen Geschmack zu geben. Ich benutze neben genannter Fleischbrühe gerne auch einen Waldpilzfond. Eine Kollegin von mir dagegen liebt Risotto, das nur mit Rotwein angegossen und gekocht wird.

Den Parmesan habe ich gegen Manchego getauscht. Dieser schmeckt nicht so kräftig und dominiert dadurch das Krustentier-Risotto nicht so stark wie normaler Parmesan. Das passt ganz gut, da ich den fischigen Geschmack durchaus im Vordergrund haben wollte. Manchego ist ein spanischer Hartkäse aus Schafsmilch (Queso Manchego) und stammt aus der Region Kastilien.

Der Krustentierfond schmeckt leicht süßlich, so dass dem Risotto keine weitere Süße neben dem Saft der Tomaten zugeführt werden muss.

 

Zutaten für das Krustentier-Risotto mit Tomaten und Manchego (für 2 Personen):

  • 6 Riesengarnelen
  • 300g Risotto-Reis
  • 1L Krustentier-Fond
  • 50ml Weißwein
  • 2 Schalotten
  • 1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
  • 5 braune Champignons
  • 10 Datteltomaten
  • 5 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 1/2 Bund frische Petersilie
  • 50g Manchego
  • 30g Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Schalotten und den Knoblauch fein hacken. Die Champignons in feine Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren, die getrockneten Tomaten in kleine Würfel schneiden. Den Krustentier-Fond aufkochen. Die Petersilie fein hacken. Die Garnelen aus der Schale holen und ggf. den Darm entfernen.

2 Die Schalotten und den Knoblauch in etwas Butter glasig dünsten. Ich nehme für die Zubereitung des Risottos entweder eine beschichtete Pfanne oder einen Topf mit viel Bodenfläche. Den Risotto-Reis zugeben und mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und aufkochen.

3 Nun Krustentierfond zugeben, bis der Reis bedeckt ist und einkochen lassen. Wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, Krustentierfond nachgießen und dabei oft und gut umrühren. Die Prozedur wiederholen, bis der Reis weich genug ist (~20 Minuten).

4 Nun die Champignons, die Tomaten, die getrockneten Tomaten, die Butter und den Manchego zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer zweiten Pfanne etwas Butter erhitzen und die Garnelen von beiden Seiten 2-3 Minuten anbraten. Die Petersilie unter das Risotto rühren und servieren.

  • bei Krustentier-Risotto gibt’s bei uns gar keinen Käse im Risotto, denn egal welchen man nimmt, er dominiert immer und das wäre schade.AntwortenAbbrechen

  • Risotto hab ich auch schon viel zu lange nicht mehr gegessen, und welches mit Krustentieren sogar überhaupt noch nie…! Da wird es jetzt Zeit, finde ich. Kommt auf der Nachkochliste im Bereich Risotto gleich mal ganz nach oben ;o)AntwortenAbbrechen

  • Ich finde auch bei diesem Risotto den Manchego nicht erforderlich. Wir nehmen ab uns zu einen Hauch Sobrasada, wirklich nur einen Hauch.AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Bolliskitchen: Ich hab’s nicht als dominierend empfunden….aber das Risotto schmeckt bestimmt auch ohne Manchego…

    @Kirsten: Schmeckt wirklich lecker – kann ich nur empfehlen!

    @chezuli: :D – schmeckt bestimmt auch ohne…AntwortenAbbrechen

In andere Kochtöpfe gesehen: Eure besten Spargelrezepte

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Neulich fragte ich Euch auf der HighFoodality Facebook-Seite (Schon Fan? Nein? Dann schnell klicken!:D) nach Euren Lieblingsspargelrezepten. Es kamen einige zusammen, die ich Euch heute hier zusammengefasst präsentieren möchte.

Spargel mit Pasta

Natascha von Nataschas Blog genießt grünen und weißen Spargel schnell abgelöscht mit etwas Wein und Sahne mit frischer Pasta.

 

Spargelmousse

Einen spannenden Rezepttipp bekam ich von Sven, der mich auf Spargelmousse (erschienen bei Disturbed Cooking) aufmerksam machte. Sogar ein Video wird als Anleitung mitgeliefert:

 

Hähnchen-Keule auf Spargel und Rhabarber

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Juliane von Schöner Tag noch! hat gleich mehrere Rezepte genannt, am Interessantesten fand ich die Hähnchen-Keule auf Spargel und Rhabarber, eine Kombination von Spargel, Rhabarber, Wacholder und Rosmarin samt knusprigem Hähnchen. Klingt doch super, oder? Weiterhin klang das Rezept Rindergeschnetzeltes mit Spargel und Walnüssen noch super spannend.

 

Salat von Spargel, Eiern, geräuchertem Wildlachs und Krachelscher

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Arthurs Tochter kocht uns Salat. Mit Krachelscher. Mit was? Krachelscher. Ich habe gelernt, dass es sich dabei um geröstete Brotwürfel handelt – aber hallo! – nicht um irgendwelche. Keinesfalls Toastbrot nehmen. Sonst droht “er Gnaggschelln, dassd drei Daag zum Bremmsn brauggst”, wie man in Franken sagt. Lecker!

 

Spargel mit Salzkartoffeln, Pfannkuchen und heller Sauce

Ganz klassisch eben, wie ihn Heike am Liebsten mag. Heike ist auch die einzige Person die ich virtuell kenne, die einen Sack Spargelspitzen geschenkt bekommen hat. Weird.

Frank macht Fotos für essen&trinken Für jeden Tag

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In der aktuellen Ausgabe der “essen&trinken Für jeden Tag” (Nummer 5) wurden zwei Bilder von Frank abgedruckt. Vor zwei Monaten wurde ich über das Kontaktformular von der Bildredaktion des Magazins kontaktiert. Die Herausgeber waren auf der Suche nach einem Bild des CocktailsGin Basil Smash” und wurden bei uns fündig. Und da ihnen auch noch ein Bild eines Gin pur fehlte, lieferte Frank ein entsprechendes Foto gleich mit.

Und nun halten wir die aktuelle Ausgabe der essen&trinken Für jeden Tag in der Hand und freuen uns über die erste Veröffentlichung zweier unserer Bilder. Schöne Sache, wir haben uns sehr gefreut!:)

Papardelle mit Ochsen-Ragout

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Eigentlich wollte ich nur etwas Schinken für das Abendbrot kaufen. Dann sah ich diese wunderschöne Ochsenbeinscheibe in der Fleischtheke liegen und musste diese einfach mitnehmen. Tomaten hatte ich noch genug zuhause – der Plan wäre gewesen, eine einfache Tomatensauce zu machen um die Tomaten zu verbrauchen. Ein richtiges, schönes Ochsen-Ragout ist da natürlich viel besser…

Lange Schmorzeit zahlt sich aus

Einziger Nachteil: das Ragout muss richtig lange schmoren. Das Fleisch soll am besten von selbst vom Knochen fallen und butterweich mit der Gabel zertrennt werden können. Gönnt man dem Fleisch aber 3-4 Stunden Schmorzeit, so wird man ein tolles Geschmackserlebnis verzeichnen können. Ich mag es, wenn der Rotweingeruch langsam dem kräftigen Fleischaroma weicht und durch die Wohnung zieht. Und ich mag es, wenn man den Deckel zum ersten Mal lüftet und das volle Aroma einatmen kann. Und der Geschmack…

Die Kollegen freuen sich auch über das Ochsen-Ragout

Da es sich nicht lohnt, eine Ein-Personen-Portionen zuzubereiten, habe ich gleich so viel gekocht, dass es am nächsten Tag für ein Mittagessen mit Kollegen reichte. Und ich habe auch hier den Eindruck, dass sich der Geschmack nochmals verbessert, wenn man das Ragout noch einen Tag ziehen lässt.

 

Zutaten der Papardelle mit Ochsen-Ragout (für 4 Personen):

  • 1 Ochsenbeinscheibe (~600g)
  • 5-6 frische Tomaten
  • 5-6 frische Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400ml Rotwein
  • 400ml Fleischbrühe
  • evtl. etwas Wasser zum Auffüllen, das Fleisch sollte bedeckt sein
  • 2 EL Thymian
  • 2 EL Rosmarin
  • 1 EL Rosenpaprika
  • 1 EL Cayennepfeffer
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 1 rote Chilischote (wer mag)
  • 2 EL Tomatenmark
  • frisch geriebener Parmesan
  • 500g Papardelle
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Zwiebeln fein würfeln. Die Tomaten waschen, das Gehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden, die Champignons vierteln. Den Knoblauch und die Chilischote hacken.

2 Die Zwiebeln in etwas Butter glasig anschwitzen. Die Ochsenbeinscheibe zugeben und von beiden Seiten kräftig anbraten. Die Tomaten, die Chili und den Knoblauch zugeben und kurz mit anbraten. Mit Wein, Fleischbrühe und Wasser ablöschen. Champignons, Thymian, Rosmarin und Tomatenmark zugeben. Mit Cayennepfeffer, Rosenpaprika, Salz und Pfeffer abschmecken und aufkochen. Bei geschlossenem Deckel 3-4 Stunden bei geringer Hitze schmoren – immer wieder umrühren.

3 Nach der Schmorzeit den Knochen entfernen, das Fleisch mit einer Gabel zerdrücken und ggf. binden und final abschmecken. Wasser aufsetzen und die Papardelle al dente kochen. Die Papardelle abgießen, in etwas Olivenöl wenden und anschließend zum Ochsen-Ragout geben. Mit frischem Parmesan und Petersilie servieren.

  • Das kenne ich: Ich will etwas Bestimmtes einkaufen und dann ruft es: “Nimm mich mit” ;-)
    Hat sich doch gelohnt bei Dir: ein schönes Rezept.AntwortenAbbrechen