Fusilli mit Erbsen-Pesto

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[tweetmeme] Dieses Rezept stammt aus der Zeitschrift “Leichte Küche”, einem essen&trinken Spezialheft. Das Erbsen-Pesto ist schnell zubereitet und eignet sich damit besonders für Tage, an denen nicht viel Zeit vorhanden ist. Die angenehme Süße der Erbsen harmoniert hervorragend mit den Mandeln und der Säure der Tomaten. Das Rezept sah keinen Knoblauch vor – für mich fast schon ein Muss in einem Pesto. Ich habe ihn nicht vermisst…

Das Gericht werde ich demnächst für ein paar Leute in der Firma machen – bin gespannt, wie da dann das Feedback ausfällt. Wir essen dort oft Nudeln mit Basilikum-Pesto, ein wenig Abwechslung wird uns gut tun.

 

Rezept

Zutaten für die Fusilli mit Erbsen-Pesto (für 2 Personen):

  • 350g Fusilli
  • 300g TK-Erbsen
  • 10 Datteltomaten
  • 5 getrocknete Tomaten
  • 8-10 EL gutes Olivenöl
  • 20g Manchego (oder Parmesan)
  • 100g Mandelplättchen, geröstet
  • Schale einer halben Zitrone
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Wasser in einem Topf für die Fusilli aufsetzen und zum Kochen bringen. Die Fusilli al dente garen.

2 Die TK-Erbsen 3-4 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Danach mit einem Pürierstab nicht zu fein hacken.

3 Die Mandeln rösten und zerkleinern. Die Datteltomaten und die getrockneten Tomaten klein hacken. Den Manchego reiben. Mandeln, Tomaten, Erbsen, Zitronenschale, Zitronensaft und Manchego in eine Schüssel geben und mit Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den Nudeln vermischen.

  • oh das sieht super aus!
    da bekommt man zur frühen stunde schon hunger auf das mittagessen ;)

    lg
    the vegetarian diariesAntwortenAbbrechen

  • So, ausgedruckt und über der Büroküchenarbeitsfläche festgeklebt, damit ich das nächste Woche mache.AntwortenAbbrechen

  • Ich habe dieses E & T Sonderheft auch, wäre allerdings nie auf die Idee gekommen, speziell dieses Gericht nachzukochen. Jetzt sehe ich es bei Dir und finde es absolut nachkochenswert. Du solltest mal bei Gruner & Jahr nachhören, ob sie nicht noch einen guten Foodografen brauchen ;-) AntwortenAbbrechen

  • Kerstin

    Man ist das lecker… heute gelesen und spontan zum Abendessen auserkohren…
    Parmesan statt Manchego (war noch im Kühlschrank) und auch ziemlich fix gemacht. Danke für dieses wunderbare Rezept!
    Gruss KerstinAntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @the vegetarian diaries: das war auch lecker. eine tolle alternative zu “standard-pesto”.

    @KochSchlampe: Löblich, löblich! :D

    @Sabine: Freut mich :D – vielleicht melden sich die Damen und Herren ja mal…

    @Kerstin: Das freut mich sehr, wenn’s geschmeckt hat. Das Pesto kann man übrigens auch sehr gut einmachen…AntwortenAbbrechen

  • Rebecca

    das probiere ich heute Abend =)AntwortenAbbrechen

  • Hajo
  • Uwe

    freut mich :) AntwortenAbbrechen

  • Rebecca

    hhhhhmmmmmmm, war das lecker! =) das müssen wir unbedingt mal auf der Arbeit kochen *yummy*AntwortenAbbrechen

  • Das Rezept hatte mich gleich angelacht und ich wollte es schon ewig nachkochen… Nun hab ich es endlich gemacht, hatte aber Dein Rezept grad nicht zur Hand – daher hab ich improvisiert und mein Pesto ist mal wieder genauso, nur ganz anders geworden ;o) Lecker war’s auf jeden Fall, vielen Dank für die Anregung! Ich hab das Ganze noch mit ein bisschen Serranoschinken veredelt:

    http://sugarandspice-foodblog.blogspot.com/2011/07/pasta-mit-erbenpesto-und.html

    Viele liebe Grüße,
    KirstenAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Cool! Sehr schöne Variante! Und mir geht’s oft ja ganz genauso – ich wandle auch alles ab…AntwortenAbbrechen

  • Mhmm das wird ausprobiert! Erbsen sind eines meiner Lieblingsgemüse und ich kann sie mir mit ihrer leichten Süsse ganz wunderbar als Pesto zu Nudeln vorstellen.
    Liebe Grüsse!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ich kann’s Dir nur empfehlen! Dieses Pesto hat mich wirklich begeistert…AntwortenAbbrechen

Petersilienknödel mit Zitronen-Kapern-Sauce

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Bei Juliane von “Schöner Tag noch!” habe ich vor einigen Wochen dieses Rezept gesehen und sofort Appetit bekommen. Die Kombination aus Kapernsauce und Knödeln hat mich direkt angesprochen. Soweit so gut, wenn hier nicht meine Semmelknödelphobie wäre…

Ach was. Sind doch nur Semmeln. Brösel. Chi hi hi.

Wenn es eine Art von Gericht gibt, die Heulen und Zähneklappern bei mir entfacht, dann sind’s Semmelknödel. Einige Gäste wissen: “Ok, Uwe will Semmelknödel machen, also gibt’s letzten Endes dann doch Spätzle.” Ich habe zig Rezept probiert – die Jungs wollen mit einfach nicht gelingen. “Auf ein Neues!” dachte ich mir und fuhr fort mit “Wohlan, lasset die Semmeln in die Arena, mein Messer ist scharf, ich kriege die Weichbirnen klein!”. Aber da hatte ich mich wohl geschnitten.

Nur Brösel? MONSTER. Hundsgemeine!

Ich kann’s einfach nicht. Nachdem ich die Zutaten streng nach Rezept (ich mache hier schon lange keine Experimente mehr) zusammengerührt hatte, entschloss ich mich sicherheitshalber für die ganz einfache Variante: Serviettensemmelknödel. Dann können die Burschen im Falle des Falles schon nicht davonschwimmen. Also flugs Teigi in Tuchi und ab ins kochende Wasser. Nach 30 Minuten (Hey, I’m mister play-it-safe, auf 20 Minuten gebe ich nix!) herausgenommen, aufgeschnitten – blankes Entsetzen. Der Kern war flüssig wie Gas in flüssigem Zustand (woaah, toller Vergleich). Leicht resigniert schnitt ich die Knödel in recht dünne Streifen und schmiss sie in die Pfanne. Röststoffe und Acrylamid sind toll. Ich habe KEINE Ahnung, was schief gegangen ist. Mag mir irgendwer beibringen, wie man Semmelknödel macht? Ich würde mich mit Spätzle revanchieren.

Lecker war’s trotzdem

Geschmeckt hat mir’s dann trotzdem, auch wenn die optische Präsentation eher mangelhaft war. Schönes Rezept, Cousinchen!

 

Rezept

Zutaten für die Petersilienknödel mit Zitronen-Kapern-Sauce (für 2 Personen):

  • 1 Milchbrötchen vom Vortag
  • 350ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Butter
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Eier (Größe M)
  • 160g Mehl
  • 15g Stärke
  • Salz, Pfeffer
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 20g Kapern
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 2 EL Butterschmalz
  • einige Stängel frischer Kerbel

Zubereitung:

1 Wasser in einem großen Topf aufsetzen und zum Kochen bringen.

2 Das Milchbrötchen zerkleinern und in eine Schüssel geben. 200ml Milch aufkochen und das geschnittene Brötchen damit 5 Minuten einweichen. Die Zwiebel schälen und fein hacken, die Zwiebelwürfel in einer Pfanne glasig anschwitzen. Die Petersilie fein hacken. Die Petersilie, die Zwiebeln, die Eier und 150g Mehl sowie die Stärke mit dem eingeweichten Milchbrötchen vermischen. Falls die Masse zu weich sein sollte, etwas Mehl untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Aus der Masse mit angefeuchteten Händen 8 Knödel formen. Oder mit der Weichei-Methode die gesamte Masse in ein Tuch einrollen. Die Knödel 20 Minuten kochen. Die Knödel sind angeblich fertig, wenn sie oben schwimmen. Aber Achtung, die Burschen sind fies!

4 Nun bereiten wir die Zitronen-Kapern-Sauce zu. Dafür 1 EL Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen, das restliche Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und mit Gemüsebrühe und der restlichen Milch ablöschen. Gut verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Ein Lorbeerblatt zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken, 10 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen. Dann reichlich Kapern und etwas von der Flüssigkeit im Gläschen zugeben, nochmals 5 Minuten köcheln lassen. Mit Zitronenschalen abschmecken.

5 Knödel aus dem Wasser nehmen und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne kurz von beiden Seiten anrösten. Den Kerbel fein hacken und über die Knödel verteilen. Mit der Sauce anrichten und servieren.

 

 

  • Oh nein! Ich dachte, als ich den Rezepttitel gelesen habe: “Yes, er hat seine Phobie überwunden, es hat geklappt!” – aber nein! Wieso sind die nichts geworden? Verstehe ich nicht. Ich biete Dir aber hiermit beim nächsten Kochwochenende ein Semmelknödel-Coaching an!

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    JulianeAntwortenAbbrechen

  • Hi!

    Die Angst vor Semmelknödeln kenne ich, allerdings gelingen sie mir in letzter Zeit problemlos. Bei Deinem Rezept fällt mir eine Semmel auf 200ml Milch auf, Das muss ja Suppe geben.

    Ein exaktes Rezept habe ich leider nicht, weil ich das immer nach Gefühl mache, aber ich nehme Auge mal pi eine Tasse Milch auf 6-7 Semmeln. Ausserdem Mehl erst zum Feintuning, wenn mir der Teig zu flüssig vorkommt.

    Der Teig muss schön matschig-fest sein und beim Formen müssen halbwegs feste Knödel entstehen. Das Gefühl muss hier schon stimmen :-)

    Gut klappt es auch mit Brezn oder Kastanien (vulgo Laugensemmeln), das gibt einen kräftigeren, würzigeren Geschmack.

    Hier eine Richtschnur:

    Semmelknödel:
    8 alte Semmeln
    1/4 L heiße Milch
    Halbe Zwiebel
    Petersilie
    2-4 Eier
    Semmeln fein würfeln, salzen und mit Milch eine halbe Stunde einweichen.
    Zwiebeln und Petersilie dünsten.
    Alles mischen und je nach Konsistenz mit Mehl tunen
    ca 20 min. simmern lassen

    Viele Grüße
    VolkerAntwortenAbbrechen

  • Owei! Das hört sich ja gar nicht gut an!
    Weiß gar nicht, ob ich’s besser könnte. Hatte noch gar keine Gelegenheit eine Semmelknödel-Phobie zu entwickeln.AntwortenAbbrechen

  • Zizibe K.

    Ich koche meist eine Packung Kartoffelknödel, mache zusätzlich immer einige Portionen Semmelknödel, wenn mehr Personen zum Essen kommen. Da ich dann keinen großen Kochtopf zur Verfügung habe, kommt die ganze Masse in einen Gefrierbeutel. Ich forme eine Rolle daraus und stecke diese in die Mikrowelle für 4-5 Minuten (höchste/ mittlere Stufe).
    Das ist zwar nichts für Mikrowellenhasser, ich jedoch praktiziere dies seit Jahren so und habe eine Punkt genaue Sättigungsbeilage.

    Die Sauce werde ich ausprobieren, zumal ich gerade von Lipari Salzkapern mitgebracht habe.AntwortenAbbrechen

  • Hihihi, ach wie schön, dass jeder so ein “Angstgegner” hat. ;-) Irgendwann besiegst du ihn, und du bist der Knödelmeister.

    PS: Ich hab noch nie welche gemacht. ;-) AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Juliane: Dachte ich auch. Nope. Habe nur ein neues Kapitel aufgemacht.

    @Volker: Danke Dir :D – ich werd’s mal wieder probieren und berichten…

    @multikulinaria: Es ist immer wieder ein Abenteuer. Nungut – man muss ja auch Ziele haben ^^

    @Zizibe: Danke für die Tipps! Aber in mir ist schon die Leidenschaft entbrannt, es auf dem klassischen Weg zu schaffen. Irgendwann!

    @zorra: LASS ES! ES IST DIE HÖLLE! ;) AntwortenAbbrechen

  • Uschi

    Diese Serviettenknödel gelingen immer:

    250 g Semmelwürfertl
    1 große Zwiebel, fein gehackt
    4 Eier, in Dotter und Klar getrennt
    Butter
    Salz
    1/2 Muskatnuss, frisch gerieben
    1/4 Liter Milch

    Serviettenknödel

    Die Zwiebel in etwas Butter goldgelb anschwitzen. Gemeinsam mit den Semmelwürferln, den Dottern, der Milch und den Gewürzen in einer Schüssel verrühren. Mindestens 20 Minuten rasten lassen, bis sich die Semmelwürferl weich geworden sind und sämtliche Flüssigkeit aufgenommen haben. Das Eiweiß zu einem steifen Schnee schlagen. Ein Drittel davon unter die Knödelmasse rühren. Den Rest vorsichtig unterheben. Eine Serviette zu zwei Drittel mit Butter bestreichen, dann die Knödelmasse darauf zu einer rund zehn Zentimeter dicken Wurst formen. Die Serviette vorsichtig einschlagen und mit Spagat binden. Zugedeckt mindestens 40 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Vorsichtig von der Serviette lösen und in fingerdicken Scheiben servieren.

    Gutes Gelingen!AntwortenAbbrechen

Spargel im Dampfgarer

Grüner Spargel
Oftmals wird der Spargel in Wasser gekocht. Das verstehe ich nicht ganz, da der Spargel viele wertvolle Inhaltsstoffe an das Wasser abgibt und an Geschmack verliert. Dabei gibt es wesentlich schonendere Methoden:

  • Zubereitung des Spargel im Dampfgarer
  • Zubereitung des Spargel im Bratschlauch

Ersteres wollen wir uns nun näher ansehen.

 

Schonende Zubereitung des Spargel im Dampfgarer

In einem Dampfgarer wird der Spargel unter Dampf gegart. Er kommt dabei nicht mit dem Wasser in Kontakt und verliert so weniger wertvolle Inhaltsstoffe, Farbe und Flüssigkeit. Der Dampf umschließt dabei den Spargel von allen Seiten und gart ihn gleichmäßig. Diese Zubereitungsmethode hat im asiatischen Raum bereits eine lange Tradition, in Deutschland existieren seit den 1920er Jahren spezielle Geräte wie der Schnellkochtopf.

Fonds geben Spargel aus dem Dampfgarer Geschmack

Beim Dampfgaren wird Flüssigkeit erhitzt. Der entstehende Dampf gart das Gargut. Um dem Gargut mehr Geschmack zu verleihen, kann ein Fond aus unterschiedlichen Zutaten angesetzt werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – die Bandbreite möglicher Fonds reicht von klassischen Gemüse- oder Fleischbrühen hin zu mediterranen oder asiatischen Kreationen. Wenn man sich die Mühe macht kann der Fond auch gleich als Basis für Saucen oder Vinaigrettes, manchmal auch für Suppen benutzt werden.

Wenn ich Spargel im Dampfgarer zubereite, gebe ich zum Wasser meist etwas Zitronensaft, Zitronenscheiben oder Zitronenschale. Ingwer und Zitronengras funktionieren auch ganz gut. Zudem füge ich 1-2 TL Zucker hinzu.

Welche Geräte eignen sich denn zum Garen von Spargel im Dampfgarer?

Auf dem Markt gibt es einige Lösungen:

  • Der asiatische Raum kennt seit vielen hundert Jahren kleine Bambuskörbchen, die auf einen Topf mit kochendem Wasser gestellt werden.
  • Der Schnellkochtopf erlebte in den 70er Jahren einen Boom. Dabei bilden kochendes Wasser und das Gargut ein abgeschlossenes System, in dem sich der Druck erhöht.
  • Mehrere Hersteller bieten Dampfgartöpfe, bei denen das Gargut leicht erhöht über Wasser oder Fonds gegart wird. Diese Töpfe beinhalten auch ein Thermometer, über das die Dämpftemperatur gemessen und gesteuert werden kann.
  • Festinstallierte Kombigeräte: Führende Hersteller bieten auch Herde an, die eine Dampfgarfunktion mitbringen. Diese Kombigeräte sind in der Regel recht teuer, bieten dem Koch aber unglaubliche Flexibilität und Komfortfunktionen wie integrierte Fleischthermometer oder Timerfunktionen.

Das klingt alles sehr teuer. Gibt’s auch eine Alternative?

Natürlich! Jeder Topf eignet sich theoretisch als Dampfgarer: Ich hatte mir zu Beginn einen Schnellkochtopfeinsatz für Kartoffeln (Wichtig: Im Boden des Einsatzes sollten Löcher sein) gekauft, diesen in einem Topf auf eine kleine feuerfeste Form gestellt und rings herum Wasser aufgegossen. Deckel drauf, fertig ist ein Mini-Dampfgarer.

Wie lange gare ich nun Spargel im Dampfgarer?

Die Garzeiten von weißem und grünem Spargel unterscheiden sich ein wenig. Grüner Spargel ist viel schneller fertig. Generell gilt:

  • 10 Minuten bei 90°C für grünen Spargel
  • 15-20 Minuten bei 90°C für weißen Spargel – je nach Dicke

Meine Rezepte für Spargel aus dem Dampfgarer:

  • Weisser Spargel ist in Dampf unter Normaldruck so schnell gar, dass sich die Verwendung eines Schnellkochtopf kaum lohnt. Zudem hat man über den Zustand die Kontrolle.AntwortenAbbrechen

  • Hatte soeben auch Spargel aus dem asiatischen Dampftopf. Wie Bambuskörbe nach Bedarf mehrstöckig – nur größer und aus leichtem Aluminium. Die gibt es glaube ich in jedem Asialaden und sind nicht teuer.
    Darin dämpfe ich Reiskuchen, Kürbis, Dampfnudeln und eben auch Spargel.AntwortenAbbrechen

  • Super Idee mit dem Dampfgarrer!AntwortenAbbrechen

Beuser & Angus Special

Beuser & Angus Special

Die kontrastierenden Zutaten dieses Sours erinnern etwas an den Last Word, der ebenso Chartreuse und Maraschino harmonisch kombiniert. Durch das Eiweiß wird der Drink fein abgerundet und bekommt ein duftendes Finish in Form einiger Tropfen Orangenblütenwasser.
Definitiv special und angenehm ausbalanciert!

Inspiriert von den Barkeepern Bastian Heuser und Angus Winchester wurde dieser Drink von Gonçalo de Sousa Monteiro kreiert.

Zutaten:

  • 60 ml Grüne Chartreuse
  • 2 BL Maraschino Likör
  • 30 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • 1/2 Eiweiß
  • 5 Dashes Orangenblütenwasser


Zubereitung:

(1) Alle Zutaten im Shaker ohne Eis(!) ca 15 Sekunden schütteln (Dry Shake).

(2) Eiswürfel zugeben und weitere 20 Sekunden kräftig schütteln.

(3) In einen mit Eis gefüllten Tumbler abseihen.

 

 

 

Krustentier-Risotto mit Tomaten und Manchego

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Mein Kollege Ingo bereitete letzte Woche mittags ein schnelles Risotto zu. Ich hatte schon lange kein Risotto mehr gegessen und musste dann am Wochenende gleich nochmal eins zubereiten. Ich war also wieder auf den Geschmack gekommen.

Klassischerweise bereite ich Risotto oft mit Fleischbrühe, Parmesan und Pilzen zu – diesmal war mir aber nach einer Variante mit Meeresfrüchten. Für die Zubereitung eines Risotto können die unterschiedlichsten Fonds benutzt werden um dem Reis einen eigenen Geschmack zu geben. Ich benutze neben genannter Fleischbrühe gerne auch einen Waldpilzfond. Eine Kollegin von mir dagegen liebt Risotto, das nur mit Rotwein angegossen und gekocht wird.

Den Parmesan habe ich gegen Manchego getauscht. Dieser schmeckt nicht so kräftig und dominiert dadurch das Krustentier-Risotto nicht so stark wie normaler Parmesan. Das passt ganz gut, da ich den fischigen Geschmack durchaus im Vordergrund haben wollte. Manchego ist ein spanischer Hartkäse aus Schafsmilch (Queso Manchego) und stammt aus der Region Kastilien.

Der Krustentierfond schmeckt leicht süßlich, so dass dem Risotto keine weitere Süße neben dem Saft der Tomaten zugeführt werden muss.

 

Zutaten für das Krustentier-Risotto mit Tomaten und Manchego (für 2 Personen):

  • 6 Riesengarnelen
  • 300g Risotto-Reis
  • 1L Krustentier-Fond
  • 50ml Weißwein
  • 2 Schalotten
  • 1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
  • 5 braune Champignons
  • 10 Datteltomaten
  • 5 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 1/2 Bund frische Petersilie
  • 50g Manchego
  • 30g Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Schalotten und den Knoblauch fein hacken. Die Champignons in feine Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren, die getrockneten Tomaten in kleine Würfel schneiden. Den Krustentier-Fond aufkochen. Die Petersilie fein hacken. Die Garnelen aus der Schale holen und ggf. den Darm entfernen.

2 Die Schalotten und den Knoblauch in etwas Butter glasig dünsten. Ich nehme für die Zubereitung des Risottos entweder eine beschichtete Pfanne oder einen Topf mit viel Bodenfläche. Den Risotto-Reis zugeben und mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und aufkochen.

3 Nun Krustentierfond zugeben, bis der Reis bedeckt ist und einkochen lassen. Wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, Krustentierfond nachgießen und dabei oft und gut umrühren. Die Prozedur wiederholen, bis der Reis weich genug ist (~20 Minuten).

4 Nun die Champignons, die Tomaten, die getrockneten Tomaten, die Butter und den Manchego zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer zweiten Pfanne etwas Butter erhitzen und die Garnelen von beiden Seiten 2-3 Minuten anbraten. Die Petersilie unter das Risotto rühren und servieren.

  • bei Krustentier-Risotto gibt’s bei uns gar keinen Käse im Risotto, denn egal welchen man nimmt, er dominiert immer und das wäre schade.AntwortenAbbrechen

  • Risotto hab ich auch schon viel zu lange nicht mehr gegessen, und welches mit Krustentieren sogar überhaupt noch nie…! Da wird es jetzt Zeit, finde ich. Kommt auf der Nachkochliste im Bereich Risotto gleich mal ganz nach oben ;o)AntwortenAbbrechen

  • Ich finde auch bei diesem Risotto den Manchego nicht erforderlich. Wir nehmen ab uns zu einen Hauch Sobrasada, wirklich nur einen Hauch.AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Bolliskitchen: Ich hab’s nicht als dominierend empfunden….aber das Risotto schmeckt bestimmt auch ohne Manchego…

    @Kirsten: Schmeckt wirklich lecker – kann ich nur empfehlen!

    @chezuli: :D – schmeckt bestimmt auch ohne…AntwortenAbbrechen