Big Apple

Als Silvester wie alle Jahre wieder die Korken knallten, fiel mir auf, dass mein letzter Post zu einem Champagner-Cocktail schon eine kleine Ewigkeit her ist. Schade eigentlich – denn es gibt da einige auch weniger bekannte gute Kandidaten. So zum Beispiel der Big Apple. Calvados und Haselnuss-Likör gehören nicht gerade zu den Zutaten, die ich häufig vermixe. Sie passen aber wunderbar zusammen und geben so dem Schaumwein eine harmonische und leicht süße geschmackliche Grundlage. Die Muskatnuss verleiht dem Drink noch ein wenig Pepp. Wer das nicht mag, nimmt ersatztweise gemahlenen Zimt – passt perfekt zu Apfel.

Adaptiert nach einer Rezeptur aus “The Bubbly Bar” von Maria Hunt, 2009

Zutaten:

  • 15 ml Calvados
  • 15 ml Haselnuss-Likör
  • Champagner / Schaumwein zum Auffüllen
  • 1 hauchdünne Scheibe Apfel
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss

 

Zubereitung:

1. Calvados und Haselnuss-Likör in eine vorgekühlte Cocktailschale geben.

2. Mit gut gekühltem Champagner auffüllen, Apfelscheibe auf den Drink gleiten lassen und etwas Muskatnuss darüber reiben.

Big Apple

„Julie & Julia“ lief neulich im Fernsehen. Nicht, dass mir das aufgefallen wäre, denn der Filmtitel sagte mir bis vor kurzem nichts. Am Tag der Ausstrahlung flatterten aber eine Menge Statusmeldungen via Facebook auf meinen Newsstream, die alle auf den Film hinwiesen.

Zwei-drei Tage darauf flatterten in statistisch an Unwahrscheinlichkeit grenzendem Umfang Rezepte für das „Boeuf Bourguignon“ in meinen RSS-Reader. „Das kann kein Zufall sein“, dachte ich mir und machte mich auf die Suche.

Ich lernte in der Folge sehr viel: Julie&Julia ist zunächst ein Film, der das Leben von Julia Child und der Entstehung ihres Kochbuches „Mastering the Art of French Cooking“ zeigt. Julia wer? – Child. Julia Child. Eine amerikanische Fernseh-Köchin und Kochbuchautorin, die zwischen 1930 und 1970 die amerikanische Küche maßgeblich beeinflusste. Weiterhin handelt der Film von Julie, die sich durch das Buch kocht und darüber in einem Blog schreibt.

Und anscheinend gibt’s nur das eine wahre Rezept für ein gutes Boeuf Bourguignon: von Julia Child. Das Gericht stand schon lang auf meiner Nachkochliste (allerdings nicht nach Frau Child), und so hänge ich mich nun etwas verzögert an den Hype des Herbstes dran.

Mein Boeuf Bourguignon habe ich ziemlich frei Schnauze gekocht. Ich mag Schmorgerichte immer lieber, besonders wegen der kräftigen Sauce, die während des Schmorprozesses entsteht. Und natürlich auch wegen des zarten Fleisches, das man mit der Gabel trennen kann und das wie von selbst auf der Zunge zergeht.

REZEPT

Zutaten für mein Boeuf Bourguignon (für 4 Personen):

  • 1kg Wade vom Rind
  • 2 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 Lauch (das Weiße davon)
  • 1 Handvoll Sellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 3-4 Stängel Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Pfefferkörner
  • 2 Thymianzweige
  • 1L Burgunder
  • Wasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Wade in relativ große Stücke zerteilen. Die Karotten, Petersilienwurzeln, Sellerie und die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden. Den Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Die Petersilie fein hacken. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.

2 Die Fleischstücke in etwas Butter kräftig anbraten. Aus dem Topf nehmen. Die Gemüsewürfel mit dem Knoblauch ebenfalls in etwas Butter anschwitzen und ein paar Minuten Farbe bekommen lassen. Dann mit einem Schuss Rotwein ablöschen, den Rotwein fast verkochen lassen. Vorgang wiederholen, bis der Rotwein aufgebraucht ist. Fleisch zugeben und den Topf soweit mit Wasser auffüllen, bis Fleisch und Gemüse knapp bedeckt sind. Aufkochen. Lorbeerblätter, Thymian und Pfefferkörner zugeben und bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel langsam schmoren. Ich habe dem Gericht 6 Stunden Zeit gegeben.

3 Fleischstücke herausholen und die Soße durch ein feines Sieb passieren. Ggf. etwas einköcheln lassen oder binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Wer mag kann nun ein paar Champignons in Scheiben schneiden, anbraten und dazu servieren. Als Beilage passen Nudeln, Schupfnudeln, Knödel oder Gnocchi.

Weitere Rezepte für ein Boeuf Bourguignon finden sich bei:

 

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  • Da knurrt mir gleich wieder der Magen… Ich hab da noch nen Vorsatz für dich und´s neue Jahr: Veggie-Burger, mein Lieber!AntwortenAbbrechen

  • Nadja

    Wow 6 Std. – Wahnsinn. Hab mir das ein oder andere Rezept für dieses Gericht im Herbst während des Hypes ;-) gezogen, aber bisher noch nicht nachgekocht. Aber das von Dir lacht mich doch gerade an. Wieso eigentlich Fleisch aus der Wade? Ist das mehr durchzogen als aus Keule oder Schulter? LG Nadja P.S. eigentlich wollte ich am nächsten WE Lamm schmoren, aber ich glaube es wird dann wohl eher Rind werden :-)AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    wie witzig – ich guck den Film grade und habe mir vorgenommen Fisch mit Beurre blanc bald mal auszuprobieren.

    Dein Bœuf Bourguignon sieht fantastisch aus!AntwortenAbbrechen

  • Rudi

    Hallo Uwe,
    egal wer dieses amerikanische Köchin auch war und was sie in der amerikanischen Küche beeinflusst hat, bei einem Boeuf Bourgignon wird das Fleisch immer mit trockenem Rotwein mariniert, ein paar Stunden zumindest und später mit der Marinade geschmort, das gibt den typischen Geschmack, nach burgunder Art.
    Das tut deinem Gericht keinen Abbruch, hat aber mit dem Ursprung nur noch das geschmorte gemein.AntwortenAbbrechen

Na? Gut rübergerutscht? Kater ausgeschlafen? Bleigießreste beseitigt? Die letzten „Frohes Neues“-SMS gegen 6:30 Uhr bekommen? Gute Vorsätze zumindest einmal überdacht? Schön! Dann bleibt mir, mich der Reihe der Glückwünschenden anzuschließen und Euch ein gutes, fröhliches neues Jahr 2012 zu wünschen.

Und weil man in Jahresrückblicken immer etwas vergisst, habe ich hier noch 63 coole kulinarische Dinge zusammengefasst, die mir 2011 durch die Küche gelaufen sind:

  1. Sojasauce in Bolognese-Saucen
  2. Microplane-Reiben
  3. Vanilleschoten von Madavanilla.de
  4. Ein maßangefertigtes Gewürzregal
  5. Das eigene Fotostudio in der Küche
  6. Ein handgeschriebenes Rezeptebuch von Mama
  7. Food-Magazin “Dish” aus Neuseeland (online beziehbar)
  8. “Sky Sushi” – Champions League mit dem besten Kumpel gucken und dazu Sushi genießen
  9. Die eigene Nudelmaschine – und sie auch benutzen
  10. Premiere: gelungene Semmelknödel!:D
  11. Das Service “Cuba Marone” von ASA Selection
  12. In Reagenzgläsern servierte Suppen für Buffets und die Frage, wie zum Geier man die Suppe da wieder rausbekommt
  13. Nach einem Achillessehnenriss wieder stehen und kochen können
  14. Das Kochwochenende mit meiner Cousine Juliane von “Schöner Tag noch!”
  15. Franks Cocktails auf HighFoodality
  16. Immer wieder schön: Kochen in der Firma
  17. Die Reaktionen Unbeteiligter, wenn man sich voller Leidenschaft über einen Grill mit dem Namen “Pitmaster 3000″ unterhält
  18. Die erste Veröffentlichung eines HighFoodality Food-Fotos von Frank in der “essen&trinken für jeden Tag”, Mai-Ausgabe 2011
  19. Dijon-Senf au Miel: Leckerst!
  20. Restaurant “Zum Fegerer” in Aschaffenburg
  21. Food-Magazin “marmite” aus der Schweiz
  22. Schneidebretter aus Bambus
  23. Das Thai-Restaurant „O-Sha“ in Nürnberg
  24. Gewürzmischungen von Herbaria
  25. Matcha-Tee (Danke an Julia!)
  26. Die Gemüse-Abo-Kiste vom Hutzelhof
  27. Olivenöl von der Fattoria La Vialla
  28. Gläser, Flaschen und Gefäße von Gapados.de
  29. Das Kochbuch “A year in my Kitchen” von Skye Gingell
  30. Arbeiten mit einem Pariser Messer
  31. Das Kochbuch “Smart Food” von Roland Trettl
  32. Die erste Auftragsarbeit in der Food-Fotografie für eine Diät-Webseite für chronisch Nierenkranke
  33. Eine Burgerpresse, hell yeah!
  34. Die Sonderhefte “Gäste und Feste” von Living at Home
  35. High Foodality stellt ein Rezept für das Kochbuch “Scheisse, was koche ich heute?”
  36. Tasmanischer Pfeffer
  37. Der Grillcontest im Rahmen des Spirit Link Sommerfestes
  38. Tomatenkernöl
  39. Mein Buffet 2011
  40. Die Reaktion Umherstehender, wenn ich mir an der Tanke mal wieder die Rezepte in Frauenzeitschriften ansehe
  41. Männer, die Macarons backen
  42. Laminatplatten aus dem Baumarkt als Untergrund für Food-Fotos
  43. Das Kochbuch „They Draw and Cook“
  44. Mein erster eigener Blog-Event Weihnachtsmenüs 2011
  45. Meine Schwester schafft es, lila Salatsaucen mit Standardzutaten herzustellen
  46. Das Foodblogger-Treffen in Würzburg
  47. Pochierte Filetstücke
  48. „Verärgerte Ehemänner“, weil man deren Frauen netterweise mittags lackierte Entenbrust vorbeigebracht hat
  49. Der Japaner, der im Sommer 100m von meinem Büro aufgemacht hat
  50. SMS an Heiligabend 14 Uhr von Kollegen, die ein Rezept nachkochen wollen: „Hi Uwe, Eiermasse zur Rose abziehen…WTF? Und wie herrgottnochmal weiß ich, wann die 78 Grad erreicht sind? Und was bitte sind 25g Eier? Arrrrr. Ich hätts vorher lesen sollen.“
  51. Die Benutzung eines Stativs für Food-Fotografien
  52. Lightroom 3 zur Verwaltung und Bearbeitung der Fotos
  53. Ein Freund, der mir einen Label-Drucker zum Geburtstag schenkt, weil er meine selbstgemachten Gewürzdosenetiketten hässlich findet
  54. Das Korma von Ralf….der Wahnsinn!
  55. Das epische Werk „Modernist Cuisine“ von Microsoft-Veteran Nathan Myhrvold
  56. Eine Wandhalterung für die Verwendung des iPad in der Küche
  57. Aceto Balsamico di Modena von der Fattoria La Vialla
  58. Das Kochbuch “Stromberg*” von Holger Stromberg
  59. Digitaler Flashmob: Kaum läuft der Film Julie & Julia im Fernsehen, sprießen danach die Boef Bourguignon Rezepte aus dem Boden
  60. Confierte Tomaten
  61. Noch ein Freund, der Fußball hasst aber trotzdem gerne wegen des Essens zum Champion’s League gucken kommt
  62. Spargel aus dem Dampfgarer
  63. Der erste selbstgebackene – und gelungene – Apfelkuchen

Was würdet Ihr aus Eurer Sicht auf eine solche Liste schreiben?

 

  • besonders in sachen fattoria la vialla stimme ich dir uneingeschränkt zu … zudem einfach köstlich: deren fenchelsalami & pecorino…

    guten start in ein kulinarisch tolles 2012!AntwortenAbbrechen

  • Männer die Macarons backen… Du Knalltüte ;-)

    64. Essen aus dem Kochbeutel (Sous Vide)
    65. Chef-Sache in Köln
    66. Geschmiedete Pfannen
    67. Nierenzapfen
    68-70. Elverfeld Kochbuch, Nachkochen, Treffen
    71. Brigitte Food Blog Award Finalist (Yay!)

    Und viele ganz persönliche Erinnerungen…AntwortenAbbrechen

  • Punkt 14 hat definitiv gerockt :)

    Die Vanilleschoten von Madavanilla liebe ich auch, meine Microplane-Reibe ebenso, meine Nudelmaschine auch, und den Boeuf Bourguignon-Flashmob fand ich ebenfalls spitze! Weitere Highlights waren bei mir das Blogger-Event mit Frank Buchholz in Köln, die Nominierung für den Brigitte Foodblog-Award, die Veröffentlichung eines meiner Rezepte im “Scheisse, was koche ich heute”-Kochbuch und meine selbstgemachte Gemüsebrühen-Paste! Uff… und da hab ich bestimmt noch was vergessen ;-)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    JulianeAntwortenAbbrechen

  • Klasse Liste! Was ich selbst hinzufügen würde weiß ich gerade gar nicht, müsste ich mir mal Gedanken zu machen.

    Vanille von Madavanilla und Microplane Reibe haben dank dir aber auch inzwischen den Weg in meine Küche gefunden!Vielen Dank nochmal für den Tipp ;)

    Zu Punkt 55: “Das epische Werk „Modernist Cuisine“ von Microsoft-Veteran Nathan Myhrvold” – Hast du dir das tatsächlich zugelegt? Lohnt es sich? Wie wäre es mit einem Review in deinem Blog ;) Das liegt nämlich seit der Ankündigung in meinem Amazon-Warenkorb und bisher hält mich der Preis noch davon ab endlich auf “Bestellen” zu klicken.AntwortenAbbrechen

  • ah, jetzt verstehe ich, die laminatplatten sind also das ganze geheimnis solch toller foodbilder ;-)AntwortenAbbrechen

  • […] zwei Jahren hatte ich schon einmal eine Liste mit kulinarischen Entdeckungen veröffentlicht, die mir im Laufe eines Jahres begegnet sind. Diese Liste reanimiere ich heuer […]AntwortenAbbrechen

„Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks“, sagte schon Herr Escoffier. Demnach bin ich zum Ende des Jahres ein glücklicher Mensch, denn dieses Jahr hatte viele kulinarische Höhepunkte bereit.

Insgesamt habe ich dieses Jahr 273 Rezepte (und davon eine Handvoll Artikel) veröffentlicht. Eine ganze Menge, wie ich finde. Unter den Rezepten waren einige, die ich gerne in Erinnerung behalte und als besonders gelungen einstufe.

Das war besonders gut (Um den Rezepttitel zu sehen bitte mit der Maus über die Bilder fahren):

Hühnchen-Reisbällchen mit Gurken-Mangosalat

Hühnchen-Reisbällchen auf Gurken-Mangosalat

Ich habe mir nun das Kochbuch gekauft, welches WMF in

Riesengarnelen im Rinderfiletmantel

Riesengarnelen im Rinderfiletmantel (NEU: Mit Video!)

Nicht kleckern, sondern klotzen – dieses Motto

Kürbissuppe nach Paul Bocuse

Arthurs Tochter hat’s getan, die von Au

Vanille-Nudeln mit karamellisierten Amaretto-Äpfeln

Vanille-Nudeln mit karamellisierten Amaretto-Äpfeln

[tweetmeme] Meine Frau hat mir zu Weihnachten eine

Lebkuchenparfait mit Feigen und Rotweinsauce

Lebkuchenparfait mit Feigen, Rotweinsauce und Nougat-Strudel

Zugegeben, Weihnachten ist nun doch schon ein paar

Saltim Bocca von der Jakobsmuschel mit Steinpilzrisotto

Saltim Bocca von der Jakobsmuschel mit Steinpilzrisotto

[tweetmeme] Es kommt wirklich selten vor, dass ich an

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Kaltes Ingwer-Gurkensüppchen

Wenn der Sommer mit großen Schritten naht und die

Ragout vom Feuchtwanger Damhirsch mit Semmelknödel

[tweetmeme] Matthias leitet einen kleinen

Gebackenes Steinbeisser-Croustillant mit Kartoffel-Gurken-Salat

[tweetmeme] Dieses Gericht habe ich mittlerweile zum

Confit Byaldi - Rémis Ratatouille

Confit Byaldi – Remys Ratatouille aus dem Film

Das Ratatouille aus dem gleichnamigen Film ist eine

Vietnamesischer Rindfleischsalat mit Birnen

Vietnamesischer Rindfleischsalat mit Birnen

Alle zwei Wochen kommt mein bester Kumpel zum Fußball

Safran-Birnen mit Blaubeereis und Vanillesud

Safran-Birnen mit Blaubeereis und Vanillesud

Heute veröffentliche ich mal wieder ein Rezept, das

Dreierlei von der Maultasche

Dreierlei von der Maultasche

Juliane hat gestern das Basisrezept für

Wraps mit Schweinefilet und Mango

Wraps mit gebratenem Schweinefilet und Mango

Geht Euch das auch so? Richtig gute mexikanische

Risoni-Salat mit Bratwurstdressing

Risoni-Salat mit Bratwurst-Petersiliendressing

Bratwurstdressing? Jau! Richtig gelesen. Es muss

Vanille-Graupen mit Garnelen im Tomatensugo

Vanille-Graupen mit Garnelen im Tomatensugo

Ich bin immer auf der Suche nach edlen Vorspeisen,

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Fenchel-Angelotti mit Paprika-Sugo

Mein letztes Wochenende war wirklich nicht von Erfolg

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Kiopolo – Auberginensalat mit bulgarischem Büffelkäse

Heute wenden wir uns einmal der osteuropäischen Küche

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Geschnetzeltes nach Zürcher Art

Ein Original Zürcher Geschnetzeltes wird aus

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[tweetmeme] Dieses Rezept stammt aus der Zeitschrift

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In Barolo pochiertes Rinderfilet mit Petersilienwurzelpüree

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Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig

Seit meine Cousine Juliane und ich das gleiche Hobby

Apfelmus aus dem Ofen

Heute gibt’s etwas ganz Einfaches. Ohne großes

Pistazien-Parfait mit Rotweinsauce

Ich besitze keine Eismaschine und musste im Sommer

Gewürz-Zander auf Topinamburpüree und Postelein

Postelein ist auch bekannt als Tellerkraut und kommt

Mal sehen, was 2012 auf der Rezepteseite bringen wird.

Kulinarischer Jahresrückblick 2011
Wenn ich auf 2011 als Gesamtjahr zurückblicke, so mache ich das mit gemischten Gefühlen. Es war sicher kein schlechtes Jahr. Aber es war ungemein anstrengend mit vielen Tälern, aber noch mehr schönen Momenten. Einschneidendes Ereignis war sicher mein Achillessehnenriss gleich zu Beginn, was mich bis April außer Gefecht gesetzt hat. Umso schöner ist es, dass ich ein Jahr nach dem Unfall in ganz guter Verfassung bin und nun meinen heißgeliebten Sport wieder aufnehmen kann.

Das erste Quartal stand demnach ganz im Fokus der Genesung nach der Operation. Den Blog bestritt ich in dieser Zeit vom Sofa aus auf Basis meiner unveröffentlichten Beiträge. Für mein zweites Hobby – die Fotografie – war die Verletzung ein größeres Problem. Da ich lange nicht stabil stehen und kaum Gewicht tragen konnte, war ich erst im Herbst wieder mit der Kamera unterwegs. So kam mein Fotoprojekt „Gesichter Nürnbergs“ zu einem jähen Ende. Um den fotografischen Mangel zu kompensieren, habe ich mich sehr stark mit der Food-Fotografie beschäftigt und mich hier voll ausgelebt.

Ab Mitte des Jahres kehrte Normalität ein und ich wurde sehr routiniert im Betreiben des Blogs. Die nahezu tägliche Veröffentlichung eines Rezeptes erfordert einiges an Planung, was ich immer besser in den Griff bekam. Am Ende des Jahres stehen sicher die beiden Events in erster Reihe: Der Blog-Event „Burger Battle“ bei Zorra (Hinweis: Das Battle zwischen mir und Ralf mit dem Gewinner-Burger von Heike wird nächstes Jahr stattfinden. 2011 haben wir’s einfach nicht mehr sauber geschafft) und mein erstes eigenes Event haben sehr viel Spaß gemacht und viele neue Leser und Leserinnen auf den Blog gebracht.
 

Rückschau auf meine Ziele und guten Vorsätze

Wenn ich auf meine Ziele und guten Vorsätze für 2011 zurückblicke, so sehe ich fast alle Punkte als erfüllt. Es gelang mir, meine Qualität der Food-Bilder nachhaltig zu steigern und konstant zu halten. Ich habe mich stark mit Gewürzen beschäftigt und Wissen aufgebaut, ein Maultaschen-Rezept habe ich ebenso hergestellt. Und die gesunde und ausgewogene Ernährung meiner Kinder klappt zum Teil – sie scheitert hin und wieder an dem kleinen Dickkopf meiner Tochter („Ich mag das nicht. Ich esse es aber trotzdem, damit Du nicht traurig bist, Papa“).

Nicht geschafft habe ich mein Kochbuch. Im September habe ich sehr viel daran gearbeitet und hätte es auch irgendwie fertig stellen können, habe mich dann aber dazu entschlossen, dem Projekt die Zeit zu geben, die es braucht. Es ist ein Hobby und soll Spaß machen und keinesfalls zur Belastung werden. Und so ist es völlig ok, dass ich zum Ende des Jahres nicht bei 100% sondern nur bei etwa 60% gelandet bin.
 

Danke

Am Ende des Jahres ist es auch einmal Zeit, danke zu sagen. Ich möchte mich zuallererst bei meiner Frau Sonja bedanken, die meine kulinarischen Eskapaden immer unterstützt, fördert und aushält. Manchmal ist es ziemlich nervig, mit einem fotografierenden Foodie verheiratet zu sein, der anscheinend nicht mehr „irgendwas ganz Normales“ kochen kann.

Dann möchte ich mich bei Frank und Ralf bedanken, die mich tatkräftig beim Betreiben des Blogs unterstützen. Frank hat dieses Jahr mit nur einer Woche Pause jede Woche einen neuen tollen Cocktail veröffentlicht und damit den Blog thematisch ungemein bereichert. Und seine Fotos sind ein echter Benchmark für mich. Nicht umsonst wurden zwei seiner Bilder in der „essen&trinken Für jeden Tag“ abgedruckt. Danke, Frank!

Ralf ist immer und überall für jede Schandtat zu gebrauchen. Als Sparringspartner gibt er mir wertvolle Tipps für den Betrieb und hat immer Spaß an diversen Aktionen, wie dem Spirit Link Grillcontest oder aber als charmanter Verlierer desselben beim Blog-Event von Zorra herzuhalten. Danke Ralf, das macht Laune mit Dir!

Mein Dank gilt aber vor allem Euch Lesern und Leserinnen, die Ihr mich motiviert, beinahe jeden Tag einen neuen Artikel zu veröffentlichen und mein Hobby intensiv zu leben. Danke!

 

Nach so viel Gesülze ist es nun aber Zeit für meine Highlights 2011. Ab geht’s:

Kompletten Artikel lesen »

  • Nadja

    Ein wunderschöner Jahresrückblick :-), amüsant & spannend zu lesen, was Dich so umgetrieben hat. Mein grösstes Highlight auf kochtechnischer Ebene war die Teilnahme hier an Deinem Weihnachtsmenü-Event und das meine ich ernst, denn es hat mir wahnsinnigen Spass gebracht. Dann natürlich überhaupt erst einmal Küchenblogs entdeckt zu haben, denn seit dieser Entdeckung sind sie meine Kochinspirationsquelle Nummer 1 und dafür bin ich Dir und allen anderen Foodbloggern sehr dankbar. Ihr macht Euch soviel Mühe damit, Rezepte auszuprobieren, wunderschöne Foodfotos zu erstellen und dann lasst Ihr auch noch andere daran teilhaben. Danke dafür. Und nun gilt es Dir und allen anderen nur noch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Bis in 2012 :-) LG NadjaAntwortenAbbrechen

  • Du kannst wirklich entspannt auf “dein Werk” 2011 zurückblicken! Ich stehe imme wieder mit offenem Mund und sehnsüchtigem Blick vor deinen wunderschönen Fotos. Und ich bin sicher, es schmeckt auch genauso fantastisch, wie es herüberkommt.

    Ein vor allem gesundes neues Jahr mit vielen kulinarischen Highlights für dich und deine Familie!AntwortenAbbrechen

  • Mein Highlight des Jahres war das Eröffnen eines eigenen Foodblogs…nach zähem Ringen und einiger Überredungskunst meines Mannes und anderer Blogger. Meine Teilnahme an Deinem Event hat mir sehr sehr viel Spass gemacht!AntwortenAbbrechen

  • Es war schön und gleichzeitig sehr faszinierend für mich, zu beobachten, wie Deine Aufnahmen sich im vergangenen Jahr weiter und weiter entwickelt haben. So wie Petra bleibt auch mir ständig der Mund offen stehen! :)

    Das Trettl-Buch habe ich seit 2 oder 3 Wochen auch und bin völlig begeistert! Und die Suppe von Bocuse – eh klar, auch wenn meine Bilder dazu nicht so gut waren, war sie ein kaluröses highlight für mich in 2011. Oder eher ein highwight. ;)

    Und ich freue ich auf Dein Buch, auch wenn es noch ein wenig dauern möge. Mit den besten Wünschen für ein teuflisch gutes 2012!AntwortenAbbrechen

  • nochmal ich. ;)
    Einen Wunsch zum Jahresende habe ich noch. Ich würde schrecklich gerne einen Kommentarfeed oder ein Kommentarabo von Dir nutzen können.AntwortenAbbrechen