Osso Buco nach Marcela Hazan

Erinnert Ihr Euch noch an meine nette Geschichte, in der ich bedürftigen Mamas aus der Nachbarschaft ein Mittagessen kochte und danach Ärger mit dem Ehemann bekam?

Ich konnte dies natürlich so nicht auf mir sitzen lassen und überlegte, wie ich besagten Ehemann beim Ausgraben des Kriegsbeils noch aufhalten konnte. Gleiches Recht für alle – und nahezu jeder ist bestechlich. Nur ob das mit einem guten Essen funktioniert, sollte sich erst noch herausstellen.

Ich beauftragte also kurzerhand meine Frau, die Drohkulisse von Ehemann anzurufen und ein Mittagessen anzubieten. Schließlich wussten wir, dass der arme Kerl alleine zuhause saß und wahrscheinlich vor randvollem Kühlschrank verhungern würde (Zur Steigerung der Dramaturgie wurde hier schamlos übertrieben, der Proband kann hervorragend kochen; Anm. d. Red.). Es bedurfte keiner weiteren Überredungskünste, und so flitzte ich nach getaner Arbeit ein paar Häuser weiter und übergab mein Gericht: Ein Osso Buco nach Marcela Hazan! Ein Gedicht!

Langsam und schonend über 4 Stunden geschmort, mit einer leckeren Sauce aus Gemüse und Rotwein serviert. Dazu eine frische Gremolata und Nudeln – al dente gegart. Schmorgerichte sind für mich meine Entdeckung des Winters.

Und siehe da – schwupps! – war das Kriegsbeil auch begraben.

Osso Buco nach Marcela Hazan

REZEPT

Zutaten für das Osso Buco nach Marcela Hazan (Für 4 Personen):

  • 2 Scheiben Kalbshaxe (von der Hinterhaxe, die ist fleischiger)
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Stangen Staudensellerie
  • 400g Tomaten aus der Dose
  • ½ Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • ¼ L Weißwein
  • ¼ L Fleischbrühe
  • Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • Petersilie
  • Butter
  • Etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Karotten, Staudensellerie, Knoblauch und Zwiebeln fein schneiden. Mit etwas Butter in einem schweren Topf anbraten, die Schale der Zitrone zugeben und noch 2 Minuten garen. Das Gemüse sollte weich sein. Topf vom Herd nehmen.

2 Den Backofen auf 180°C vorheizen.

3 Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Beinscheiben in etwas Mehl wenden und sofort danach von beiden Seiten anbraten. Das Fleisch herausnehmen und in den Topf mit dem Gemüse legen. Die Pfanne mit dem Weißwein ablöschen, aufkochen und den Bratensatz vom Boden lösen. In den Topf geben.

4 Die Fleischbrühe erhitzen und mit den Dosentomaten, dem Thymian, den Lorbeerblättern und etwas Petersilie in den Topf geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optimaler Weise sind die Fleischstücke zu 2/3 mit Flüssigkeit bedeckt.

5 Topf für 2-3 Stunden in den Ofen geben. Danach herausnehmen und die Sauce durch ein nicht zu feines Sieb passieren. Mit Nudeln servieren.

6 Für die Gremolata Petersilie mit Knoblauch und Zitronenschalen vermischen und darüber geben.

Quelle: Marcela Hazan, Die klassische italienische Küche

Andere Schmorgerichte

Bœuf Bourguignon

„Julie & Julia“ lief neulich im Fernsehen. Nicht,

Süßkartoffeln mit Kassler und dreierlei Marinaden

Bei Kassler denke ich gleich an trockene

Gulasch mit Kürbis

Gulasch mit Kürbis

Frischer Thymian und eingelegter Kürbis tragen

  • Das sieht absolut fantastisch aus. Ich liebe Schmorgerichte.

    Mal wieder ein neuer Link für meine To-Cook-List.

    Besten Dank dafür!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    Gerne, Jens! Solange es noch Winter ist, wird es bei mir auch noch das ein oder andere Schmorgericht geben…AntwortenAbbrechen

  • Uwe, das sieht göttlich aus. Du glaubst es nicht, aber gestern war da so ein Blitzgedanke: Ossobuco oder Involtini? Auf jeden Fall was Geschmortes, demnächst, wenn die Fasterei vorbei ist…AntwortenAbbrechen

  • Hallo,
    So ein Zufall auch. Ich habe mir genau gestern so ein ähnliches Gericht zusammengewürfelt ohne Kalbshaxen aber mit Rinderbeinscheiben ;). Es war köstlich. Das nächste Mal versuche ich dieses Rezept mit den richtigen Zutaten, denn meine Kinder konnten nicht genug von der Sauce bekommen!

    LG
    charsiubauAntwortenAbbrechen

  • Bene

    Welchen Rotwein speziell kannst du zu dem Gericht empfehlen?
    Ich bin ein großer Fan von Weißwein und kenne mich mit Rotwein leider nicht so gut aus, das einzige was ich auf die schnelle gefunden habe, ist die Liste hierAntwortenAbbrechen

  • […] Damit sollte nun Schluss sein und so zog ich los um alle benötigten Zutaten zu besorgen. Traditionell wird Ossobuco ja mit Kalbshaxe zubereitet. Da die aber aktuell nicht greifbar war musste ich auf Rinderbeinscheiben ausweichen. Orientiert habe ich mich schlussendlich an einem Rezept von Highfoodality. […]AntwortenAbbrechen

Aviation

Lange Zeit wurde der Aviation – wenn überhaupt – nach der bekannten Rezeptur aus dem Savoy Cocktailbook zubereitet. Die Mischung aus Dry Gin, frischem Zitronensaft und etwas Maraschino ist herrlich erfrischend und vielschichtig, spart jedoch eine Zutat aus: Crème de Violette.

Dieser Likör mit dem Aroma von Veilchenblüten und intensiv violetter Farbe war in älteren Rezepten noch Bestandteil des Drinks aber jahrzehntelang kaum noch aufzutreiben und galt praktisch als „ausgestorbene“ Cocktailzutat.

Das hat sich zum Glück geändert. Inzwischen gibt es Crème de Violette sogar von verschiedenen Herstellern, so dass man den Aviation auch wieder nach alten Rezepten zubereiten kann. Und das lohnt sich: Während die Savoy-Variante auch schon lecker ist, bringt Crème de Violette dem Drink noch etwas mehr Komplexität und feinere Balance – und eine schöne, blass-blaue Farbe.

Rezept

Adaptiert nach einer Rezeptur aus “Recipes for Mixed Drinks” von Hugo Ensslin, 1916.

Zutaten:

  • 60 ml Dry Gin
  • 20 ml Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 2 BL Maraschino
  • 1 BL Crème de Violette

Zubereitung:

1. Alle Zutaten zusammen mit Eis im Shaker ca. 10–15 Sekunden kräftig schütteln.

2. Doppelt in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

Andere leckere Sours:

The Last Word

Last Word

Beim Betrachten der Zutaten dieses Drinks könnte man

Paddington

Paddington

Beim Durchblättern des PDT Cocktailbooks blieb ich

Vieux Mot

Vieux Mot

Wie hervorragend Holunderblüten-Likör als Aromageber

  • Vroni

    passend zur aktuellen “Cookbook of Colors”-Farbe. sieht toll aus und liest sich sehr gutAntwortenAbbrechen

  • Schmeckt auch sehr gut :-)AntwortenAbbrechen

  • Schleck! Schlürf! ICh bin verrückt nach Gin. Crème de Violette kenne ich allerdings nicht. Muss ich besorgen. Kennst Du Lillet Blanc bzw. eine gute Mixtur mit Weißwein und … Gurke? Viele Grüße AlexAntwortenAbbrechen

  • Ah, ein Gin Freund :-)
    Lillet Blanc kenne und schätze ich (siehe Paddington und Lily Blossom)
    Nach einem Drink mit Weißwein und Gurke schau ich mich mal um – klingt nach einer leichten und leckeren KombinationAntwortenAbbrechen

  • Torben

    Großartiges Getränk…tolles Bild…darf ich nach dem Hersteller und Bezeichnung des Glases fragen?
    Weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Danke Sehr!
    Das Glas ist eine Likörschale der Serie “Adina” von Spiegelau.AntwortenAbbrechen

  • Falls hier Münchner mitlesen: Einen astreinen Aviation gibt’s im “Red Hot” in Schwabing – neben anderen Bar-Klassikern und Diner-Küche auf hohem Niveau.AntwortenAbbrechen

  • Bene

    Sieht und klingt sehr gut!AntwortenAbbrechen

  • […] Als Variation des bekannten Gin Fizz’ baut der Violet Fizz auf die immer wieder gut funktionierende Formel Gin / Zitrussaft / Zucker / Soda. Diese Grundform ist relativ simpel und ganz klar nur durch die Zugabe von Sodawasser von der klassischen Sour-Familie verschieden. Keine Cocktail-Offenbarung – aber immerhin ein bodenständiger und wirklich erfrischender Drink. Seine blass-violette Farbe bekommt er natürlich durch den Crème de Violette, der mir hier geschmacklich etwas besser zur Geltung zu kommen scheint als in Drinks wie dem Aviation. […]AntwortenAbbrechen

Das war eine harte Nuss. Aus 92 tollen Einreichungen 10-12 Rezepte auswählen, die ins Voting gehen sollen. Ich konnte mich nicht für 10-12 entscheiden – es sind nun 20 geworden, die ich alle exzellent gut finde.

Ich gebe die Aufgabe nun an Euch weiter, aus den 20 Einreichungen die drei zu wählen, die dann ins Cookbook of Colors übernommen werden sollen. Ihr habt drei Stimmen, die Ihr verteilen könnt. Das Voting läuft bis 02.03.2012 um 18 Uhr – ich würde mich freuen, wenn Ihr auf Euren Blogs oder auf Euren Facebook-Seiten auf das Voting hinweisen würdet, damit möglichst viele Personen wählen können! Danke!

Den drei Gewinnern winkt ein Geschenkkorb gesponsert von der Metro.

Diese Gerichte stehen zur Auswahl (das Voting findet Ihr darunter):

Cookbook of Colors: Weiss

Kabeljau-Sauerampfer-Strudel auf Riesling-Speck-Kraut
Sylvia rockt die Küche und zeigt uns, welch weiße Weste der Kabeljau nach dem Genuss einer gehörigen Portion Riesling hat. Der grüne Sauerampfer hat sich nur durch Zufall in das Bild gemischt, und ist eigentlich auch gar nicht grün.
Rock the Kitchen

Cookbook of Colors: Weiss

Japanisch inspirierter Rettichsalat
Kirsten hat sich japanisch inspirieren lassen und einen schneeweißen Rettichsalat zubereitet. Arigato!
Sugar and Spice

Cookbook of Colors: Weiss

Oetkers Frischkäse-Kekse
Die Kekstesterin testet Oetkers Frischkäse-Kekse und weiß, wie sie schmecken.
Kekstesterin


Cookbook of Colors: Weiss

Calamaretti-Spargelsalat mit Wasabi-Dressing
Heike spielt mit Farben und versucht zunächst, ihr Gericht zu malen. Es sieht aber im ersten Entwurf zu eckig aus, weshalb sie dann doch zum Fotoapparat greift. Das Bild zeigt einen leckeren Spargelsalat in spargelweiß!
Essen von Au

Cookbook of Colors: Weiss

Rettich & Meer
Wunderschön! Wunderschön! Wunderschön! Tolles Foto, tolles Gericht, leckeres Sushi. Haben will!
El Gusto

Cookbook of Colors: Weiss

Riesen-Forellen-Ravioli mit Weißwein-Wermut-Schaum
Dieses Rezept hat mich schon beim ersten Lesen neugierig gemacht und macht mich immer noch hungrig. Micha bereitet Forellen-Ravioli zu und serviert diese an einer leckeren Weißwein-Sauce.
Grain de sel

Cookbook of Colors: Weiss

Seezunge mit weißer Polenta, Tomatenschaum und Lauch
Tolles Foto, tolles Gericht, wunderbar angerichtet! Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen – und deswegen wanderte dieses Rezept direkt auf meine Nachkochliste.
Anie’s Delight

Cookbook of Colors: Weiss

Hausgemachter Frischkäse
Das Schöne an Blog-Events ist nicht nur die Tatsache, dass man viele gute Rezepte geliefert bekommt, man entdeckt auch Blogs, die man bis dato nicht kannte. Confiture de Vivre gehört dazu und ist definitiv einen regelmäßigen Blick wert – tolle Fotos, tolle Beiträge und schön geschrieben. Willkommen in meiner Bookmark-Familie!
Confiture de Vivre


Cookbook of Colors: Weiss

Shirataki in Ziegencarbonara mit Knusperstern
Shira…was? Shirataki sind Nudeln – übersetzt bedeutet das Wort “weißer Wasserfall”. Na wenn sich das nicht perfekt für das Event eignet? Die entsprechende Portion Drama wird jedenfalls auch mitgeliefert. Tolles Rezept, toll abgelichtet, macht mich unglaublich neugierig.
Gourmet Guerilla

Cookbook of Colors: Weiss

Coupe Chantilly Vanille
Eis! Weiß! Lecker! Ein selbstgemachtes Eis – mit einer leichten Vanille-Färbung. Lecker. Leckerleckerlecker.
Kochtopf

Cookbook of Colors: Weiss

Gratinierter Ziegenkäse mit Rosmarinhonig und Apfel-Confit
Juliane mag eigentlich keinen Käse. Eigentlich. Für uns macht sie eine Ausnahme: Das Gericht passt als kleine Vorspeise in einem winterlichen Menü oder als schneller Snack zwischendurch. Lecker!
Schöner Tag noch!

Cookbook of Colors: Weiss

Garnelen auf Himbeerstreifen mit gratiniertem Chicorée
Mein fränkischer Kochkollege Peter serviert und eine himmlich aussehende Köstlichkeit: Garnelen auf Himbeerstreifen und gratiniertem Chicoree! Das liest sich nicht nur fabelhaft, es sieht auch noch umwerfend aus! Danke!
Aus meinem Kochtopf

Cookbook of Colors: Weiss

Kokosnuss-Cupcakes mit Grapefruit
Wer Kleidungsstücke nach Farben sortiert, der MUSS bei diesem Event mitmachen. Bei mir wäre das schnell gemacht: 80% meiner Klamotten sind schwarz. Danke für diesen leckeren Cupcake! Den würde ich jetzt gerne zu einer warmen Tasse Kaffee nehmen!
Backeifer

Cookbook of Colors: Weiss

Weißer Borschtsch
Borschtsch? Weiß? Hab ich da was verpasst? Es gibt so Dinge, die werden mit einer Farbe verknüpft – und zwar nur einer. Beispiel: Eine Orange ist…orange. Und nicht türkis. Borschtsch ist rot. Anscheinend habe ich mich geirrt! Danke, Alice!
Alice im kulinarischen Wunderland

Cookbook of Colors: Weiss

Weisse Süsskartoffelsuppe mit Chili-Sumach-Öl
Sumach ist ein säuerliches Gewürz, das gerne über Fleischgerichte oder Salate gegeben wird. Bei uns ziemlich unbekannt, spielt es im arabischen Raum eine große Rolle. Danke für das Rezept!
Cooketteria

Cookbook of Colors: Weiss

Knallbonbon-Involtini aus dem Backofen
Ach ist das ein tolles Rezept. Einfach aus einem Gulaschwürfel mit einem Hammer ein Schnitzel zaubern, und das nach Lust und Laune belegen. Rollen, ab in den Ofen. Lecker!
Feinschmeckerle

Cookbook of Colors: Weiss

Smoothie von Topinambur, Kartoffel und Meerrettich
Ein Smoothie vor dem Essen? Ja? Gerne! Wir haben hier einen speziellen Vertreter, bei dem der Mixer auch zum Schluß kommt: Topinambur, Kartoffel und Meerrettich. Abgefahren!
Nerizs Schlemmer-Blog

Cookbook of Colors: Weiss

Pasta mit Hähnchen, Mohn und Zitrone
Tolle Fotos sind wir von Paule ja gewohnt. Und tolle Gerichte auch. Und so verwundert es mich nicht, dass hier wieder beides zusammenkommt. Danke für Deine Einreichung!
Paules Kitchen

Cookbook of Colors: Weiss

Zedrat-Zitronensalat mit Pinienkernen
Roberts zweiter Beitrag – ein Zitronensalat. Aber nicht aus irgendwelchen Zitronen, sondern den selten Zedrat-Zitronen. Spannend. Ausgefallen. Zitronenweiß. Einreichung Nummer 80. Ihr seid verrückt.
Lamiacucina

Cookbook of Colors: Weiss

Sellerie-Meerettich-Püree, Red Snapper, Jakobsmuschel, frittierter Reis und Parmesan-Chip
Wow. Was eine Präsentation! Tolles Gericht, schönes Foto – und – weiß! Einzig den Red Snapper hätte man gegen einen weißen Hai…egal.
Essraum

Wählt Eure drei Favoriten

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  • […] dankbar, wenn ihr u.a. für mein Gericht stimmen würdet. Aber nur, wenn ihr es toll findet! Hier findet ihr die Auflistung.  Das unterste Gericht ist meins, steht aber auch dabei!  Sellerie-Meerettich-Püree, Red Snapper, […]AntwortenAbbrechen

  • Grundsätzlich ein Frage: die Gerichte sind alle wunderschön, aber die Deko darf doch andersfarben sein? Etwas orange, etwas grün, etwas schwarz erlaubt? Das macht es natürlich auch geschmacklich dann leichter, ich dachte, es muss gar alles weiss sein.
    Habe mein Voting brav abgegeben.AntwortenAbbrechen

  • Michael Hofer

    Bestimmt lecker ;-)AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, mit dieser wunderschönen Idee für Dein “Cookbook of Colors” hast Du Dir eine große Aufgabe gestellt. Ich freue mich für Dich, dass Du darauf eine solche Resonanz bekommst, allerdings beneide ich Dich nicht darum, eine Auswahl aus so vielen tollen Rezepten zu treffen, das ist ja der helle Wahnsinn. Mir ist es eben ja schon sehr schwer gefallen, mich für nur drei zu entscheiden.AntwortenAbbrechen

  • Meins ist dabei!! Juhui, ich freu mich tierisch!!

    Bei all den grossartigen Einreichungen als Newbie in die engere Auswahl zu kommen, damit hätte ich nie gerechnet. *froifroifroi*

    Gevotet und die Abstimmung auf meinem Blog verlinkt.

    Ganz liebe GrüsseAntwortenAbbrechen

  • hört sich sehr lecker anAntwortenAbbrechen

  • Hallo,

    danke Uwe, daß du meinen Vorschlag “Smoothie…” in die engere Wahl genommen hast.
    Ich bin schon sehr gespannt.

    Schönen Sonntag
    LG NeriAntwortenAbbrechen

  • Wow, mein Beitrag ist im Voting dabei! Damit hätte ich nie, nie, nie gerechnet! Vielen Dank Uwe, bei mir war die Freude darüber riesengroß :-)

    Den Link zur Abstimmung hab ich auf meinem Blog gepostet und bin schon super-gespannt auf die Januar-Gewinner und auf die folgenden Monate!

    LG KirstenAntwortenAbbrechen

  • […] Uwe und den weißen Shirataki hat es glücklicherweise ganz zufällig gepasst (habt Ihr schon abgestimmt?). Aber jetzt habe ich […]AntwortenAbbrechen

  • Oh, ich freu mich so sehr, dass ich in der engeren Auswahl bin. Tausend Dank!!! Ich kann mir vorstellen, dass es schwer war aus all diesen tollen Einreichungen auszuwählen!

    Hab natürlich einen kurzen Bericht auf meinem Blog dazu geschrieben und alle zum Voten aufgefordert. Bin schon ganz gespannt!

    Liebe Grüße, KatharinaAntwortenAbbrechen

  • 187 Stimmen! Ihr seid verrückt ;) Vielen lieben Dank an alle die für “Rettich & Meer” gestimmt haben!

    Gratulation auch an Katharina & Sandy!AntwortenAbbrechen

  • Katharina

    Ohhhhh…ich freu mich riesig!!!AntwortenAbbrechen

  • Vielen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben. Danke an Uwe für das wunderbare Hosting des Events und Glückwünsche an el Gusto und Katharina. Und letztlich liebe Grüße und gute Wünsche an alle, die sich beteiligt haben und denen ein gutes Essen wichtig ist.AntwortenAbbrechen

  • […] das dazugehörige Bild einen solchen Anklang gefunden haben und mich damit auf den 3. Platz beim Cookbook of Colors Blogevent gebracht haben! Nie hätte ich gedacht, dass, beim, gerade mal, zweiten Mitmach-Event gleich ein […]AntwortenAbbrechen

Zander mit mariniertem Blaukraut und Blaukrautsauce
In der Biobox war ein Kopf Rotkohl und der Wunsch hing im Raum, doch mal wieder Fisch zuzubereiten. Fisch und Rotkohl? Die Kombination habe ich nicht gerade in der „Populär-Ecke“ meines kulinarischen Gedächtnisses abgespeichert.

Aber nicht verzagen, Google fragen – und siehe da, eines der ersten Ergebnisse kam von Petra von Chili und Ciabatta: Ein Huchen mit mariniertem Blaukraut und Blaukrautsauce. Und schon war ich neugierig.

Der Huchen gehört zur Familie der Salmoniden – also lachsartigen Fische. Der Edelfisch ist bei uns etwas in Vergessenheit geraten, fand man ihn im 19. Jahrhundert doch sehr oft auf Tellern im Süden Deutschlands und in Österreich.

Heute ist dieser stolze Süßwasserfisch durch die Wasserverschmutzung und Flussbegradigung stark vom Aussterben bedroht und unterliegt strengen Regulierungen.

Ich habe das Gericht nachgekocht, aber keinen Huchen verwendet. Ich habe stattdessen meinen Lieblingssüßwasserfisch, den Zander, zubereitet.

REZEPT

Zutaten für den Zander mit mariniertem Blaukraut und Blaukrautsauce (für 2 Personen):

  • 400g Zanderfilet mit Haut
  • 400g Rotkohl
  • 2cm Meerrettich
  • ½ Zwiebel
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 EL Crème Fraiche
  • 2-3 EL Butter
  • 1 Zweig Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Orange
  • 2 EL Erdnussöl

Zubereitung:

1 200g Rotkohl würfeln, die Zwiebel und den Meerrettich schälen und ebenfalls würfeln. In 1L Wasser mit dem Zucker, dem Essig und dem Thymian ca. 30 Minuten köcheln. Danach den Blaukrautfond durch ein Sieb abgießen und auf 1/8L Flüssigkeit reduzieren.

2 Derweil den restlichen Rotkohl so fein schneiden, wie es nur irgend möglich ist. Mit dem Saft der Orange, dem Erdnussöl und etwas Salz und Pfeffer marinieren.

3 Das Zanderfilet waschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. In etwas Butter auf der Hautseite langsam anbraten, bis die Haut kross ist. Dann wenden und 1-2 Minuten Hitze auf die andere Seite geben, kurz ruhen lassen.

4 Derweil die Crème Fraiche zur Sauce geben und diese mit Salz, Pfeffer und Rotweinessig abschmecken. Mit kalter Butter binden.

Tipp: Dazu passen Bratkartoffeln.

Andere Fischgerichte

Forelle auf Pistou-Risotto mit Bouillabaisse-Sud und confierten Tomaten

Nachdem ich letztens schon ein Rezept aus Holger

Gewürz-Zander auf Topinamburpüree und Postelein

Postelein ist auch bekannt als Tellerkraut und kommt

Gedämpfter Zander auf Champignon-Tatar mit Dill-Kartoffeln

Gedämpfter Zander auf Champignon-Tatar mit Dill-Kartoffeln und Limonensauce

Meine kleine Tochter hat sich Fisch gewünscht. Und da

 

Casino Soul

Wermut spielt in einer Vielzahl von Cocktails eine ganz entscheidende Rolle. Ohne ihn gäbe es viele Klassiker nicht – wie den Martini Cocktail, den Manhattan oder den Negroni – um nur ein paar zu nennen. Die gängige Unterscheidung verschiedener Wermut-Sorten beschränkt sich zumeist auf trockenen (“dry” oder “French”) oder roten Wermut (“sweet” oder “Italian”).

Natürlich ist das Wermut-Spektrum deutlich breiter. So gibt es unter anderem noch Amber Wermut (bernsteinfarben, geschmacklich zwischen trockenem und roten Wermut) und weißen Wermut – oder Bianco für italienische und Blanc für französische Sorten. Der weiße ist ähnlich süß wie roter Wermut und wird in Cocktails eher selten verwendet.

Im Casino Soul balanciert der weiße Wermut einen fassgelagerten Rum und Cynar, einen bitteren Artischocken-Amaro, perfekt aus. Beim Rum empfehle ich einen Rhum Agricole VSOP von Martinique, beim Wermut den hervorragenden Dolin Blanc.

Casino Soul

Rezept

Adaptiert nach einer Rezeptur von Mike Treffehn, Franklin Mortgage & Investment Co., Philadelphia

Zutaten:

  • 40 ml dunkler Rum
  • 20 ml Weißer Wermut
  • 20 ml Cynar

Zubereitung:

1. Alle Zuaten zusammen mit Eis ca. 30 Sekunden im Rührglas kalt rühren.

2. In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

3. Mit einer Zitronenzeste aromatisieren

Weitere Wermut-Drinks:

 

  • Drinks und so sind ja nicht wirklich meins – aber das hier sieht sooooo schön aus. Diese Farbe… und das tolle Glas… kein Firlefanz – wow! Ich glaub, den würde ich probieren, wenn man mir so ein Glas hinstellen würde.
    Superschönes Foto – Kompliment!

    Lieben Gruss von der Wilden HenneAntwortenAbbrechen

  • Vielen lieben Dank!AntwortenAbbrechen

  • Wunderschöne Bilder … ein schönes Glas … das Licht stimmt … perfekt fotografiert.
    Trinken würde Ich sowas ja auch mal, bei mir kommt Wermut eher ins Essen …

    Lg KerstinAntwortenAbbrechen