100 coole kulinarische Dinge 2013

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Es sind die klitzekleinen Kleinigkeiten, die manchmal Großes bewirken und neue Welten auftun. Meine klitzekleinen Kleinigkeiten habe ich über das Jahr gesammelt und nun noch etwas aufbereitet. Viel Spaß damit!

Vor zwei Jahren hatte ich schon einmal eine Liste mit kulinarischen Entdeckungen veröffentlicht, die mir im Laufe eines Jahres begegnet sind. Diese Liste reanimiere ich heuer wieder und gebe Euch damit einen Einblick in meine kleinen Highlights und Erkenntnisse. Manches – oder vielleicht auch alles – mag Euch eventuell schon bekannt sein. Mir eröffnen sich aber jeden Tag aufs Neue Kleinigkeiten wie hilfreiche Küchengeräte, neue Zubereitungsmethoden, neue Produkte, neue Kombinationen, Rezepte und Anregungen oder aber auch neue Blogs, Magazine, Bücher oder Webseiten. Die Welt ist voll von Dingen, die entdeckt werden wollen.

Bitte beachtet: Die folgende Liste benennt konkret Hersteller von Geräten oder Produkten. Die Nennung erfolgt rein objektiv – nur Dinge, die mich nachhaltig begeistert haben, habe ich in die Liste aufgenommen.

Ich wäre natürlich gespannt auf Eure coolen kulinarischen Dinge 2013 – wir können die Liste in den Kommentaren ja fortsetzen, wenn Ihr wollt…

  1. Eine eigene Eismaschine.
  2. Dass die Nürnberger Stadtbibliothek Kochbücher verleiht…
  3. Das Kochbuch “Jerusalem” von Yotam Ottolenghi.
  4. Rinderfond aus dem Bioladen – wenn’s mal schnell gehen muss.
  5. Frische Bio-Orangen aus Italien.
  6. Eine Gräten-Zange – erleichtert das Leben ungemein!
  7. Das Kochbuch “Wild” von TreTorri.
  8. Gusseiserne Pfannen von Kuhn Rikon.
  9. Das Sous-vide PDF mit vielem praktischen Wissen über diese Gartechnik.
  10. Das Koch-Wochenende mit Mel und Chef Hansen.
  11. Grillfleisch von OTTO Gourmet.
  12. Ein elektrisches Handrührgerät gegen Sabayon-Unterarm-Muskelkater.
  13. Hansens sous-vide gegarter Schweinebauch mit salzigem Schmarrn und Whiskey-Karamell-Sauce.
  14. Die Veröffentlichung des “Cookbook of Colors” mit mehr als 1.000 Downloads in den ersten 10 Tagen.
  15. Evernote” und der zugehörige “Web-Clipper”, um tolle Rezepte schnell und einfach zu speichern und zu durchsuchen.
  16. Rosenkohl in Tonic-Lake.
  17. Der eigene saisonale Newsletter.
  18. Salziger Schmarrn oder salzige Dampfnudeln als Beilagen: Es gibt mehr neben Reis, Nudeln und Kartoffeln!
  19. Elektrische Temperaturmesser für die schnelle Kontrolle des Gargrades von Fleisch.
  20. Mein Weber Q300 Gasgrill inklusive der Möglichkeit, indirekt zu grillen.
  21. Das vietnamesische Restaurant “Asialand” in Nürnberg.
  22. Die Dreharbeiten zum Video “Take your Weber everywhere“.
  23. Beurre Blanc mit Vanille als Sauce zu kross gebratenem Fisch.
  24. Das Kochbuch “Desserts” aus dem Teubner-Verlag.
  25. Selbst gebeizter Lachs, entweder mit Weißwein, gerne auch mit Gin.
  26. Marinierter, glasierter Schweinebauch vom Grill nach diesem Rezept.
  27. Das Burger-Battle mit Chef Hansen.
  28. Chimichurri – passt zu so vielen Gerichten und auch wunderbar zu Fisch!
  29. Meine neue Kamera für die Food-Fotografie (Canon 5D Mark III).
  30. Der Blog von Frau Ziii.
  31. Der Online-Dienst “Bloglovin’”, um alle Blogs im Auge zu behalten.
  32. Burgerpressen – sorgen für schöne, kreisrunde Pattys für den perfekten Burger.
  33. Die neue Food-Zeitschrift “Slowly Veggie!”.
  34. “Evernote Food” zum Browsen der gespeicherten Rezepte und zum Archivieren toller Restaurants.
  35. Ein Pizzastein für den Grill.
  36. Schwarze Nüsse von pimpimella – besonders gut zu Käse!
  37. Für ein gutes Eis brauchst Du nicht immer eine aufwändige Eiercrème. Joghurt, Honig und pürierte Erdbeeren tun’s auch.
  38. Das Kochbuch “Vive la France” aus dem Christian-Verlag.
  39. BRIOCHE BURGER BUNS!
  40. Grand Manier als Topping für Eiscrèmes.
  41. Meine kulinarische Reise in das Beaujolais.
  42. Dass das Buch “Kulinarische Momentaufnahmen” meiner lieben Kollegin Ariane verlegt wurde.
  43. Verjus – als Weißweinersatz oder für eine volle Säurenote in Saucen und im Risotto.
  44. Gemeinsam mit Stefan Müller – mehrfacher deutscher Grillmeister – grillen.
  45. Kokosblütenzucker! Ahornzucker!
  46. Sous-vide kochen mit Christian Mittermeier in Rothenburg ob der Tauber.
  47. Das Brotbackbuch von Bloggerkollege Lutz Geißler.
  48. Mein neuer Ofen – ein Multidampfgarer von AEG.
  49. Der kleine Getränkeladen “Frankenbierspezialist” in Nürnberg.
  50. Stauferico Schweinefleisch – hat mich beim Grillen wirklich umgehauen.
  51. “Chipotle Salt Flakes” als Finishing-Salz.
  52. Frischen Meerrettich eingefrieren und bei Bedarf raspeln.
  53. Der Spiralschneider von Lurch – Zucchini-Nudeln einfach gemacht…
  54. Ein Wassersprudler für Kohlensäure-haltiges Mineralwasser bei Bedarf.
  55. Ein Entsafter für tolle Gazpachos, Suppen und Smoothies.
  56. “Murray River Salt Flakes” als Finishing-Salz für Steaks
  57. Das Kochbuch “I love NY” von Daniel Humm
  58. Meine Foto-Suppenteller aus der Serie “Á table” von ASA Selection.
  59. Ein Vakuumiergerät für vollen sous-vide Genuss.
  60. Pariser Gnocchi als Beilage und vollwertiges Gericht. Super lecker mit Pilz-Sauce oder Kalbsbäckchen-Ragout.
  61. Kürbis-Hummus als Brotaufstrich.
  62. Eine Tour durch die kleinen bacaros in Venedig.
  63. Sardèle in Saór – Sauer eingelegte Sardinen, die in Venedig mit Zwiebeln auf geröstetem Brot serviert werden.
  64. Gutes Bio-Fleisch vom Zacherhof in Puschendorf bei Nürnberg.
  65. Guter, fair bezahlter Kaffee von Christof Feichtinger.
  66. Selbst gemachter Glühwein – alles andere ist keine Alternative.
  67. Gewürzregale, handgemacht von Klotz auf Klotz.
  68. Selbst Pasteten herstellen: Es dauert seine Zeit, das Ergebnis lohnt sich aber in jedem Fall!
  69. Die Nürnberger Food-Truck-Szene – besonders das tolle Essen vom “Swagman“: Langsam geschmortes Fleisch mit Gemüse und leckerem Stampf. Alles selbst gemacht. Toll!
  70. Die Erkenntnis, wie wichtig es ist, einen Bäcker zu finden, der noch traditionell ohne Teiglinge, Triebmittel und Zusatzstoffe arbeitet. Leute, setzt Euch damit auseinander!
  71. Die Weißweine vom Weingut August Eser aus dem Rheingau – Himmel, ich muss endlich bestellen!:D
  72. Käse von Fromage Frères – lecker!
  73. Hefezopf mit Honigbutter, ein einfaches, aber unglaubliches Geschmackserlebnis!
  74. Flanksteaks! Gerne auch dünn aufgeschnitten auf einem Burger.
  75. Kalbsbäckchen-Rilette als Brotaufstrich.
  76. Das Kochbuch “Deutschland Vegetarisch” von Stevan Paul. Aus kaum einem anderen Buch habe ich in diesem Jahr so viel nachgekocht.
  77. Chimichurri zum Skrei.
  78. Öle aus 100% der genutzten Frucht aus der “Huilerie Beaujolaise” – ohne Zusatzstoffe!
  79. Fränkisches Kürbiskernöl aus Kammerstein.
  80. Der Slowfood-Genussführer 2014 mit vielen Tipps für tolle Restaurants in ganz Deutschland.
  81. Selbst gemachte Focaccia nach diesem Rezept. Nicht anderes mehr:)
  82. Peperonata Dolce zu Ziegenkäse, ein Traum!
  83. Pale Ale aus einer lokalen fränkischen Brauerei – dem Riedenburger Brauhaus.
  84. Sot-l’y-laisse – das “Pfaffenschnittchen” vom Federvieh – ein unglaublicher Genuss!
  85. Vanilleeis mit Tonkabohne. Boah, ey!
  86. Blutorangensorbet! Mangosorbet!
  87. Kleine Plastikflaschen mit Tülle für punktgenaues Anrichten von Saucen, Vinaigrettes und Cremes.
  88. Das Kochbuch “Die Venezianische Küche” aus dem Christian Verlag. Unglaublich gute mediterrane Rezepte aus der Lagunenstadt.
  89. Das Lehrbuch “Der junge Koch/Die junge Köchin” aus dem Verlag Pfanneberg. Ich nutze das Standardwerk um mir Mangels Koch-Ausbildung Basis-Wissen anzulesen und um für meine Artikel eine valide Quelle zu haben.
  90. Das Online-Magazin “Bon Appetit” – steter Quell für Inspiration.
  91. Das Print-Magazin “dish” aus Neuseeland. Antizyklische Rezeptequelle, wunderbar aufgemacht.
  92. Ingwertee. Ein TL brauner Zucker, 2-3 cm Ingwer, heißes Wasser, fünf Minuten Zeit. Rock’n'Roll.
  93. Tasmanischer Pfeffer. Tolles Aroma, lecker zu Fleisch und Fisch.
  94. Pimenton de la Vera zu Kürbis.
  95. Lindenblütentee mit einem kleinen Löffel Honig.
  96. Das Kochbuch “Die besten Burger” aus dem DK-Verlag.
  97. Selbst gemachter Erdbeeressig. Hält sich lange und bringt etwas Sommer in den Winter – passt super zu Feldsalat!
  98. Ras-el-Hanout-Nüsse – schnell gemacht, unglaublich lecker zu Käse oder einfach so…
  99. Traubensaftschorle von den Tauberhasen – regional und nachhaltig erzeugt.
  100. Dass es 2014 wieder 100 neue Dinge zu entdecken gibt…
  • Eine schöne Sammlung! Beurre Blanc (passt auch hervorragend zu einem Graupenrisotto mit gebratenem Sellerie) und die Chipotle Salt Flakes stehen auch auf meiner Liste. Ganz oben auf meiner Liste steht allerdings Brotbacken. Das war meine kulinarische Offenbarung 2013, gar nicht schwer, aber super gut :)
    Viele Grüße
    JuliaAntwortenAbbrechen

  • Für mich war zinio die grösste Entdeckung in 2013 – mittlerweile ist die Anzahl der Abo an englischsprachigen Zeitschriften deutlich gewachsen, und so ein kleiner Ausflug in den australischen Sommer mit delicous oder dish ist auch sehr nett bei kaltem WetterAntwortenAbbrechen

  • Schöne Sammlung, hab mir gleich das Rezept für Kürbis-Hummus gebookmarkt, das war mir durchgerutscht… 2014 gehört unbedingt auf meine Entdeckerliste: Das Buch “Von der Schale bis zum Kern” von Brandstätter. Ich hab schon einen Blick reinwerfen können, großartig!
    Übrigens, beim Blog von Frau Zii stimmt mit dem Link was nicht.AntwortenAbbrechen

  • Schöne Sammlung, am besten finde ich die Nummer hundert, denn Anfang des Jahres glaubt man gar nicht noch mal so eine Liste vollzubekommen, aber eigenartigerweise wird die liste am Ende doch wieder so lang.
    Viel Spaß dabei auf der kulinarischen Entdeckungsreis 2014.
    In diesem Sinne ein Frohes neues Jahr.
    Gruß MichaAntwortenAbbrechen

  • Hast du auch den sous-vide multi Dampfgarer von AEG? Der ist im Dezember bei mir eingezogen und ich liebe ihn. Ansonsten sind meine Highlights 2013 das Upgrade auf 2 Backöfen und das Kochbuch Tapas Revolution von Omar Allibhoy :) Ich freue mich schon auf 2014!AntwortenAbbrechen

  • […] wimmelt es von Jahresrückblicken – Uwe hat gleich 100 Highlights gelistet, Nina hat im letzten Jahr einige Projekte abgeschlossen, Pimpimella berichtet von Treffen […]AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Julia: Brotbacken, ja, das ist “auch noch was”. Ich bin ja nicht so der Bäcker, aber irgendwann will dieses Feld auch erobert werden…

    @Tina: Ich habe die Dish auch via Zinio bezogen. Echt toll!

    @lika: Danke für den Hinweis! Bessere ich aus! Und das Buch kenne ich noch gar nicht…

    @restauro: Das stimmt, das habe ich mir beim Schreiben der Liste auch immer wieder gedacht….

    @Katha: Ich habe den Multi-Dampfgarer ohne die s/v-Funktion. Ist so auch super toll.AntwortenAbbrechen

  • […] 100 coole kuli­na­ri­sche Dinge 2013 (High Foo­da­lity) […]AntwortenAbbrechen

  • Beeindruckend Länge Liste, woow!
    Meine Highlights als beginner in der foodblog Szene:
    Veröffentlichung eines meiner Rezepte im BRAUN Kochbuch “Smart Speed Kitchen” und die Einführung von Lemonaniskraut in vielen Rezepten die man bei Mr. Google findet auf verschiedenen Websites. Ferner mein erstes Croc Steak verbucht unter “Seltsam Delikat, Essen” sowie eine Rotkohlsuppe, die irgendwie an den Filmklassiker “Blue Velvet” erinnert…
    Bleiben wir alle neugierig auf neue Geschmackskombinationen die uns in 2014 erwarten!AntwortenAbbrechen

  • Bernd

    Meine kulinarische Entdeckung des Jahres 2013 ist eindeutig “HighFoodality”
    Viele Grüße
    BerndAntwortenAbbrechen

  • Uta

    Hallo Uwe!
    Auf Ingwertee stehe ich auch sehr. Und er passt auch ganz toll zu asiatischem essen. In einem Thai-Restaurant habe ich den tollen Tipp bekommen, getrockneten Ingwer zu verwenden. Der hat noch mehr von der schönen Ingwerschärfe, die bei den Gewächsen aus dem Supermarkt ja schon oft ziemlich weggezüchtet ist. Frohes 2014!AntwortenAbbrechen

  • Ich ackere gerade Deine Liste ab und finde meinen Blog unter Punkt 30 wieder. Das ehrt mich. Vielen Dank für die Blumen :-)))
    Lieben Gruß aus Wien von Frau ZiiiAntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Cookinator: Klingt auch alles sehr interessant! Viel Spaß 2014!

    @Bernd: Oha, vielen lieben Dank! Das freut mich!

    @Uta: Danke für den Tipp, das muss ich mal probieren. Ich mag die Schärfe ja sehr gerne!

    @Frau Ziii: Gern, ist ja auch verdient! :D AntwortenAbbrechen

  • […] 2. 100 coole kuli­na­ri­sche Dinge (High Foo­da­lity) […]AntwortenAbbrechen

  • Ramona

    Hi Uwe,

    tolle Liste und schön, dass man bei der ein oder anderen Sache auch dabei war, ich sag nur Asialand oder Flanksteaks vom Zacherhof mit Kürbis-Hummus. Das hab ich am Wochenende erst wieder gemacht und ist sehr gut bei meinen Gästen angekommen! Den Link mit dem Foodtruck hab ich gleich mal ausgecheckt – mit dem Resultat dass ich jetzt nur noch an pulled pork denken kann…;-)
    Sag liebe Grüße an die Family! LG, RamonaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Ramona, ja, das taugt mir auch sehr. Schön, dass wir über’s Jahr immer das eine oder andere kulinarische Erlebnis teilen :) AntwortenAbbrechen

  • Tolle Idee! Ich glaube, ich werde sie für dieses Jahr aufgreifen.

    Zwischenzeitlich kann ich mein persönliches Highlight für 2013/2014 anbieten: im November angesetztes und im Januar perfektes Sauerkraut!

    Liebe Grüße, SusAntwortenAbbrechen

  • […] Uwe bei seinem Jahresrückblich behauptet hat, dass eine Pattypresse zu den Dingen gehört die man haben muss haben wir uns auch […]AntwortenAbbrechen

Kulinarischer Jahresrückblick 2013

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Das Jahr atmet aus, ich atme ein und entspanne im Weihnachtsurlaub. Ich möchte die Atempause nutzen, um 2013 nochmals Revue passieren zu lassen, bevor der Alltag wieder an Fahrt aufnimmt und ich mich wieder auf den Weg mache, immer hungrig Neues zu erleben.

“Immer hungrig” – das passt nämlich auch gut zu 2013. Ich war immer hungrig, neue kulinarische Dinge zu entdecken: Neue Rezepte ausprobieren, neues Wissen anhäufen, neue spannende Leute kennen lernen. Dieser Hunger ist Antrieb, Motivation und Gewissen gleichermaßen, meine Versicherung gegen Stillstand und Lethargie. 2013 veröffentlichte ich 179 Artikel – damit gab es im Schnitt fast jeden zweiten Tag etwas Neues auf HighFoodality zu lesen. Wenn ich durch die Rezepte des letzten Jahres scrolle, dann sind da wieder einige gute Sachen dabei, die lecker waren und Spaß bei der Zubereitung gebracht haben. Mein “Best of 2013” erschien bereits gestern – da findest Du meine persönlichen Lieblingsrezepte des Jahres in einer netten Übersicht.

Bevor ich mit dem Jahresrückblick starte, möchte ich mich jedoch bei Euch Leserinnen und Lesern bedanken. Danke für Eure Zeit, die Ihr mit meinem kleinen Blog verbringt. Es motiviert mich ungemein zu sehen, dass das, was ich hier in meiner Freizeit tue, viele von Euch inspiriert und vielen gefällt. Ich habe mich in diesem Jahr sehr über viele Zuschriften gefreut, die mich weiter motivieren, beinahe jeden zweiten Tag meine Hobbys – das Kochen und Fotografieren – mit Euch zu teilen. In diesem Jahr lasen zudem so viele Leserinnen und Leser wie noch nie meinen Blog, was mich natürlich nur noch weiter anspornt. Wenn ich mir aber etwas wünschen dürfte, dann würde ich mich 2014 sehr über mehr Kommentare von Euch freuen, denn Kommentare sind die Seele des Blogs. DANKE!

Die erste Jahreshälfte 2013

Der Anfang des Jahres stand noch ganz im Zeichen des Blog-Events “Cookbook of Colors”. Am 31.12.2012 endete das Ganzjahresprojekt und ich machte mich daran, aus den Gewinner-Rezepten der einzelnen Monate ein hübsches E-Book zusammenzustellen. Dieses erschien dann auch Anfang Februar, zusammen mit meinem eigenen Newsletter, der ab April 2013 bis Jahresende viermal erschien. Das “Cookbook of Colors” wurde bis heute fast 3.000 Mal herunter geladen – dafür möchte ich nochmals allen Beteiligten recht herzlich danken!

Mit dem Start des eigenen Newsletters versuchte ich, einmal im Monat saisonale Rezepte und Informationen an die Abonnenten zu schicken. Das funktionierte hinlänglich gut: Ich habe es auf zeitlichen Gründen nicht geschafft, jeden Monat eine Ausgabe zu verschicken, da das Erstellen sehr aufwändig und zeitintensiv ist. Nach vier versendeten Ausgaben bin ich aber durchaus zufrieden: Der Newsletter wird sehr gut angenommen. Hier kannst Du Dich übrigens dafür registrieren:

Anmelden:

 

Ebenfalls im Januar traf ich mich mit Chef Hansen und Mel von pimpimella, um ein Sieben-Gänge-Menü zuzubereiten. Wir kochten gemeinsam sieben Stunden lang bei herrlichstem Sonnenschein und fantastischer Aussicht auf das Bergpanorama des Allgäus. Durch das Bloggen habe ich Mel und Alex kennen gelernt, und es haben sich mittlerweile sehr gute Freundschaften entwickelt. Der Kontakt schwappte längst von der Virtualität des Internets in die Echtheit des Lebens über, was mich sehr freut! Mel, Alex, schön war’s 2013 mit Euch!

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Im Februar schleppte ich einen Grill auf eine Hütte, um dort meine Jungs mit guten Grillgerichten bei Laune zu halten. Wie wir den Grill auf Skiern zur Hütte transportierten, haben wir in einem netten Video festgehalten. Ein Video zu drehen und dann auch weiter zu verarbeiten war neu für mich, hat aber tierischen Spaß gemacht. Wenn meine Küche etwas besser geschnitten wäre, könnte ich mir durchaus vorstellen, öfter das eine oder andere Video zu drehen und auch auf dem Blog zu veröffentlichen.

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Das erste Halbjahr endete mit einer Reise in das Beaujolais, bei der ich durch Weinberge der Region tourte, viele nette Winzer und deren Geschichten kennen lernte und einige unglaublich gute Restaurants – vom Sternelokal bis hin zum kleinen Gipfel-Wirtshaus, einem Geheimtipp der Einheimischen – entdecken durfte. Wir Deutschen können uns von den Franzosen noch einiges in Punkto “savoir vivre” abschauen und auch die eine oder andere Scheibe abschneiden, wenn es um die Bedeutung guter Lebensmittel im täglichen Leben und den Stellenwert des Essens geht.

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Besonders, wenn wir uns über Brot unterhalten. Ich habe in diesem Jahr gelernt, wie verheerend eigentlich die Lage in Deutschen Bäckereien ist. Die wenigsten Bäckereien betreiben ihr Handwerk noch nach traditioneller Lehre. Die meisten benutzen Industrie-Ware, vorgefertigte Backmischungen, Teiglinge, Triebmittel und viele Stoffe, die in ein gutes Brot nicht gehören. Gutes Brot kostet Zeit, und Zeit hat leider in der modernen Gesellschaft scheinbar keiner mehr – oder niemand will für Zeit und gute Zutaten bezahlen. Dennoch gibt es Hoffnung: Überall finden sich kleine gallische Dörfer, kleine Inseln inmitten des tosenden Kommerzstroms, die sich gegen die brausende Gischt der Industriewellen stemmen und durch ein starkes Fundament die Erosion ihrer Philosophie verhindern. Diese kleinen Inseln musst Du nur finden, und das ist nicht so leicht. Ich habe mich in Nürnberg auf den Weg gemacht und 3-4 Bäckereien gefunden, die noch traditionell arbeiten. Und diese unterstütze ich fortan.

Die zweite Jahreshälfte 2013

Mein Sommer-Highlight war sicher der Besuch in Venedig und die kulinarische Tour durch die kleinen bacaros. Venedig kulinarisch zu erkunden und sich von bacaro zu bacaro zu hangeln ist definitiv eine empfehlenswerte Möglichkeit, sich der Lagunenstadt abseits der gelben Schlange und des Touristenstroms zu nähern. Die sauer eingelegten Sardinen sind mir seit jeher nicht mehr aus dem Kopf gegangen, das “Venezianische Kochbuch” aus dem Christian Verlag gehört zu den Top 3 Kochbüchern des Jahres.

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Über den Sommer fanden sich auf dem Blog viele Grillgerichte. Ich habe mich über das Jahr mit dem Thema Grillen intensiv beschäftigt und versucht, mich so tief wie nur möglich einzuarbeiten. Momentan arbeite ich daran, die Grill-Rezepte gebündelt im Rahmen eines Themenspecials zur Verfügung zu stellen und über die nächsten Wochen noch das eine oder andere Wintergrillen-Rezept beizusteuern.

Im August veranstaltete ich zusammen mit Staatl. Fachingen ein karitatives Blog-Event: Unter dem Motto “Wir kochen alle nur mit Wasser” war die Blogger-Welt aufgerufen, leichte Sommer-Rezepte einzureichen. Staatl. Fachingen spendete 10 Euro pro eingereichtem Rezept an Viva con Agua, einer Organisation, die sich dafür einsetzt, in den ärmsten Regionen der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. Am Ende kamen 2.000 € zusammen, die im September feierlich überreicht wurden.

Was mich besonders freut: Ich habe nun endlich einen fotografischen Stil gefunden, der mir selbst gut gefällt und der “typisch Uwe” ist. Im Mai habe ich mir meinen lang gehegten Traum erfüllt und eine Vollformat-Kamera gekauft, die nach anfänglichen Schwierigkeiten (Ich kontrolliere die Kamera mittlerweile mehr als sie mich…) nochmals für neue fotografische Möglichkeiten gesorgt hat. Ich bin nicht mehr so abhängig von exzellenten Lichtverhältnissen und kann dadurch flexibler agieren. Nun werde ich ein wenig mehr in Geschirr investieren, um Dir 2014 nicht immer meine gleichen zwei Foto-Teller zeigen zu müssen, auf denen ich momentan so gut wie alles anrichte…

Nun aber genug der Worte – ab zu meinen Highlights 2013:

Meine Rezepte des Jahres

Geschmorte Kalbsbäckchen mit Kürbis-Risotto und Parma-Segel

Seit letztem Winter habe ich eine innige Beziehung zu Bäckchen entwickelt: Ich liebe den intensiven Geschmack, dasKompletten Artikel lesen »

Pesto Rosso alla Puttanesca

Das Pesto Rosso alla Puttanesca ist meine momentane Lieblingsversion des roten Pesto und eine geschmackliche Bombe.Kompletten Artikel lesen »

Sous-vide gegarter Schweinebauch mit salzigem Schmarren und Kreuzkümmel-Soja-Reduktion

Zarter Bauch, wohlig-würzige Aromen, süß-salziger Schmarren, verfeinert mit Brösel der aufgeknusperten Schwarte,Kompletten Artikel lesen »

Meine Zutat des Jahres: Kalbsbäckchen

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Einmal gemacht – nicht mehr davon weggekommen. Ich liebe den Geruch, der sich über die Wohnung verbreitet, wenn die Bäckchen mehrere Stunden in einer Rotweinsauce schmoren. Ich liebe den intensiven Geschmack, wenn man die Bäckchen vor dem Schmoren für mindestens 12 Stunden in Rotwein mariniert – und ich liebe die Saucen, die durch den Schmorprozess entstehen. Ich liebe Kalbsbäckchen in allen Variationen – als Schmorgericht, als Ragout oder als Brotaufstrich. Hachja.

Mein Kochbuch des Jahres: “Deutschland Vegetarisch”

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Noch nie habe ich so viele Rezepte aus einem Kochbuch nachgekocht, wie aus diesem. Mittlerweile habe ich wohl knapp zwei Dutzend zubereitet – jedes davon war lecker, toll beschrieben und eine wunderbare Inspiration. Ich habe das Buch bereits ausführlich rezensiert, den Artikel findest Du hier.

Meine persönliche Kochbuch-Top-5 2013:

  • “Deutschland Vegetarisch” von Stevan Paul
  • “I love NY” von Daniel Humm (noch nicht rezensiert, aber bald)
  • “Die Venezianische Küche” von Russel Norman
  • “Das Kochbuch von Land und Meer” von Johannes King (noch nicht rezensiert, aber bald)
  • “Das Winterkochbuch” von Jane Lawson (noch nicht rezensiert, aber bald)

Mein “Auswärts essen” des Jahres: Auberge De Clochemerle, Villefranche-sur-Saône

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Während meiner Reise in das Weinbaugebiet des Beaujolais und speiste ich in der “Auberge De Clochemerle“. Das Restaurant hatte etwa zwei Wochen vor meinem Besuch seinen ersten Stern erhalten und überzeugte mich auf der ganzen Linie. Toller Service, tolle Gerichte, top zubereitet, ansprechend präsentiert und von einer sehr guten Sommelière begleitet.

Meine Foodfotos des Jahres

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Danke

Liebe Sonja, Du weisst es ja: Ohne Deine Unterstützung könnte der Blog nicht in der Form leben, wie ich ihn gerade betreibe. Danke, dass Du auch 2013 meine kulinarischen Spinnereien mit einem Lächeln ertragen und es mir ermöglicht hast, mich des öfteren auf Reisen zu begeben. 2014 bemühe ich mich, Deine Lieblingsgerichte öfter so wie immer und ohne “Neuinterpretationen” zuzubereiten. Es fällt mir nur einfach schwer, ein Rezept zweimal gleich zu kochen….

Lieber Ingo, lieber Ralf, danke, dass Ihr immer ein offenes Ohr für meine Spinnereien, Ideen, Eindrücke, Theorien und Hirngespinste habt – in unseren Diskussionen sind schon so viele gute Sachen entstanden, so dass ich diese auch 2014 nicht missen möchte!

Rutscht gut ‘rüber!

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und bin schon hungrig auf all die neuen Dinge, die sich 2014 ergeben werden.

  • Lieber Uwe,
    rutsch du auch gut rüber. Es hat mich mehr als gefreut, dass wir uns in diesem Jahr kennengelernt haben und hoffe auf viele weitere Treffen (und endlich mal auch eine Kocherei!) im nächsten Jahr ;)
    liebe Grüße
    AnnetteAntwortenAbbrechen

  • Frank

    Hallo Uwe. Als passionierter Griller freue ich mich schon besonders auf die Zusammenstellung der Grillrezepte. Wenn es mal etwas anderes aufm Tisch sein soll -> highfoodality! AntwortenAbbrechen

  • Nic

    Ich bin ein riesiger Fan von Highfoodality (immer mitgelesen, mitgekocht und mitgenossen und aber bisher nie kommentiert). Ich konnte 2013 mit dem ein oder anderen Rezept von dir bei vielen gemütlichen Runden meine “Mitesser” beeindrucken. Ich hoffe du bist 2014 genauso kreativ und inspirativ wie gewohnt. Liebs Grüßle!!!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Annette: Danke! Ich fand unsere Treffen auch sehr schön – und 2014 packen wir das mit einem gemeinsamen Kochen!

    @Frank: Das freut mich aber sehr! Guten Rutsch!

    @Nic: Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! Schön, dass Dir die Rezepte etwas gebracht haben – ich habe fest vor, auch im neuen Jahr viele Anregungen zu geben! :D AntwortenAbbrechen

  • Franziska Heybal

    Hallo Uwe! Frohes neues Jahr! Ich bin mittlerweile auch eine Leserin geworden. Liebe Grüße Franzi!AntwortenAbbrechen

  • Uwe

    Hallo Franzi, danke, Dir auch! Und es freut mich sehr, hier öfter von Dir zu lesen! Grüße an alle :D AntwortenAbbrechen

Die besten Rezepte 2013

Bevor ich mich morgen in meinen ausführlichen Jahresrückblick ergehe, habe ich meine persönlichen Lieblingsrezepte aus dem Jahr 2013 zusammengestellt. Ich blicke gerne auf mein Jahreswerk 2013 zurück und freue mich schon jetzt darauf, auch 2014 wieder so Einiges entdecken zu dürfen.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 179 Artikel auf dem Blog veröffentlicht, das sind ein paar mehr als im Jahr davor. 179 Rezepte bedeuten neue Beiträge an beinahe jedem zweiten Tag, das ist ordentlich und kann sich sehen lassen. Besonders angetan war ich in diesem Jahr von Kalbsbäckchen in jeder Variation, aber auch von vielen vegetarischen Gerichten, die vor allem angeregt durch das wunderbare Buch “Deutschland Vegetarisch” auf meinem Teller landeten.

Hier kommen nun meine persönlichen Highlights 2013 – was waren denn Deine Highlights in diesem Jahr?

Schwarzwurzeln mit Ziegenkäse und Petersilien-Vinaigrette

Schwarzwurzeln gab es in meiner Kindheit oft als Béchamel-Auflauf mit Schinken und einem leckeren Käse gratiniert.Kompletten Artikel lesen »

Glühwein-Granita

Seit einem Jahr wartet dieses Rezept auf seine Veröffentlichung: Die Glühwein-Granita war Bestandteil meines letztjäKompletten Artikel lesen »

Entenbrust mit Ravioli, Rucola, Kräuterseitlingen und Beeren-Jus

Entenbrust lässt sich sehr gut mit Pasta und einer Sauce kombinieren. Zusammen ergeben Nudeln und Geflügel ein edlesKompletten Artikel lesen »

Glasiertes Schweinefilet mit Dattel-Koriander-Relish

Relish, Chutney, Dip, Mayonnaise, Remoulade, Sauce – wer soll bei so vielen Bezeichnungen noch den DurchblickKompletten Artikel lesen »

Pariser Gnocchi mit Waldpilzsauce

Wenn wir an Gnocchi denken, dann meist an diese fluffigen Kartoffelkissen, die oftmals mit Salbei, Knoblauch und einerKompletten Artikel lesen »

Vanille-Äpfel mit Blauschimmelkäse und Fingersalz

Weich, süß, herzhaft, salzig, und doch ausgewogen: Die Vanille-Äpfel mit Blauschimmelkäse und Fingersalz sind einKompletten Artikel lesen »

Milchreis mit Zimt-Schaum und Pflaumen-Kompott sous-vide

 Milchreis und meine Person – das ist eine innige Beziehung. In regelmäßigen Abständen brauche ich einfachKompletten Artikel lesen »

Kürbis-Hummus mit geröstetem Knoblauch und Rosmarin

Der Geruch langsam vor sich hin röstenden Knoblauchs erobert Zimmer für Zimmer die Wohnung, die angenehme Süße desKompletten Artikel lesen »

Himmel und Erde (vegetarisch)

Himmel und Erde ist ein wahrer Klassiker der deutschen Küche und darf eigentlich auf keinem Food-Blog fehlen. Da ichKompletten Artikel lesen »

Gebratene Dorade mit Puy-Linsen-Salat, Kartoffel-Wein-Gratin, Perlzwiebeln, Lardo und Zitronenvinaigrette

Die knusprige Dorade freut sich schon auf den bissfesten Puy-Linsen-Salat, die süßen, karamellisierten PerlzwiebelnKompletten Artikel lesen »

Spinat-Ricotta-Rolle

Pasta-Gerichte sind Stammgäste in meiner Küche. Aber selten hat mich ein Pasta-Rezept so begeistert wie dieseKompletten Artikel lesen »

Rhabarber-Ingwer-Chutney

Du willst etwas Abwechslung, wenn es darum geht, Saucen und Dips zu gegrilltem Fleisch zu servieren? Es muss nämlichKompletten Artikel lesen »

Blutorangen-Carpaccio mit Brin d’Amour, Pinienkernen und Riesling-Vinaigrette

Vor ein paar Wochen habe ich bereits ein Orangen-Carpaccio mit Ziegenkäse veröffentlicht. Ich kann davon einfachKompletten Artikel lesen »

Sauerkraut-Mango-Fenchel-Salat mit Nürnberger Rostbratwürsten

Letztes Jahr habe ich gelernt, dass die Grillsaison niemals aufhört und auch im Winter wunderbar gegrillt werden kannKompletten Artikel lesen »

Gegrillte Ochsenfetzen auf Salat von dicken Bohnen, gegrilltem Spargel und Rhabarber

Mehr Saisonalität geht nicht. Rhabarber, Spargel, dicke Bohnen, Ochse – alles hat Saison. AppetitlichKompletten Artikel lesen »

Skrei mit Chimichurri-Marinade und scharfem Gurkensalat

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  • Absolut mundwässernder Rückblick, lieber Uwe – ich hätte gern einmal von allem, bitte ;-). Einen guten Rutsch und ein tolles neues (Blog-)-Jahr!AntwortenAbbrechen

  • Herrlich! Alles wunderbar hübsch fotografiert, gerne für mich von allem ein Löffelchen. Bei deinen tollen Bildern gluschten mich sogar Zutaten die ich nicht so wirklich mag :-) ich freue mich auch auf ein genussvolles 2014 und komme jederzeit gerne *gluschten*
    Liebs Grüessli aus der Schweiz
    IreneAntwortenAbbrechen

  • […] gute Sachen dabei, die lecker waren und Spaß bei der Zubereitung gebracht haben. Mein “Best of 2013” erschien bereits gestern – da findest Du meine persönlichen Lieblingsrezepte des […]AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,
    eine sehr schöne Übericht. Die Schwarzwurzeln mit Zeigenkäso sowie Himmel und Erde sind gleich auf meine Nachkochliste für 2014 gewandert.
    Grüsse,
    SarahAntwortenAbbrechen

  • Uwe

    @Claudia: Danke! Ich wünsche Dir auch einen guten Rutsch!

    @Irene: Das freut mich sehr! Liebe Grüße in die Schweiz! :D

    @Sarah: Viel Spass beim Nachkochen! :D AntwortenAbbrechen

Schwarzwurzel-Quiche mit Rosenkohl

Schwarzwurzel-Quiche mit Rosenkohl

Habt Ihr Weihnachten gut überstanden? Hattet Ihr ein paar geruhsame Tage? Wie immer ist bei mir die Sehnsucht nach vegetarischer Kost nach der Völlerei der Feiertage groß – deswegen gibt es heute eine Schwarzwurzel-Rosenkohl-Quiche.

Meine Liebe zu Schwarzwurzeln hatte ich letzte Woche bereits gestanden und Euch Schwarzwurzeln mit Ziegenkäse serviert. Die übrig gebliebenen Stangen habe ich zu einer Quiche weiter verarbeitet und mit etwas Rosenkohl gemischt. Die Zubereitung der Quiche dauert zugegeben etwas und man benötigt einige Schritte: Ich würde aber auf keinen Fall auf das Garen und Braten des Gemüses vor dem eigentlichen Backen der Quiche verzichten wollen – die Röstaromen sorgen für viel Geschmack.

Schwarzwurzel-Quiche mit Rosenkohl

Hat Euch Euer Weihnachtsessen geschmeckt? Ich habe in diesem Jahr versucht, mir nicht zu viel Arbeit zu machen (mein Weihnachtsmenü 2012 war da deutlich aufwändiger) und habe ganz klassisch drei Gänge serviert. Den Anfang machte eine mit Orangensirup glasierte Entenbrust, die auf einem Zitrus-Rotkraut-Fenchel-Salat angerichtet wurde. Den Salat setzte ich bereits einige Stunden vor dem Menü an, so dass sowohl Rotkohl als auch Fenchel gut durchziehen konnten. Der Hauptgang – wie so oft in meinen Menüs in diesem Jahr – brachte Kalbsbäckchen, diesmal mit einer leichten Weihnachtsnote durch die Zugabe von Zimt und Sternanis in die Rotweinmarinade. Als Beilage kochte ich nochmal den leckeren Rosenkohl-Kartoffel-Stampf mit karamellisierten Walnüssen, der letzte Woche noch meine Glühwein-Ente begleitete.

Das Menü wurde von einem Dessert aus einer Apfel-Tarte-Tatin mit Calvados-Sirup glasiert, Vanille-Eis, schwarzen Nüssen und Vanille-Äpfeln mit Ziegenkäse abgerundet. Die schwarzen Nüsse hatte ich im Sommer von Mel von pimpimella geschenkt bekommen – im Weihnachtsdessert wurde diese nun entsprechend gewürdigt. Die Herstellung ist nämlich eine Schweinearbeit…

Die Rezepte dazu folgen in den nächsten Tagen.

Schwarzwurzel-Quiche mit Rosenkohl

Rezept

Zutaten für die Schwarzwurzel-Quiche mit Rosenkohl (Für 3-4 Personen):

Für den Teig (Dieser sollte für eine 26 cm-Form reichen):

  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • evtl. 50 ml Wasser
  • 1 Eigelb

Der Inhalt:

  • 5 Schwarzwurzeln, nicht zu dick
  • 300 g Rosenkohl
  • 2 Schalotten
  • 100 g Parmesan
  • 1 Zitrone
  • Butter zum Einfetten der Formen und Pfannen
  • Etwas Kümmel (Wer mag)

Für den Guss:

  • 2 TL Speisestärke
  • 2 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 ml Crème Fraîche
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

1 Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben. Dann unter Rühren die Butter in kleinen Flöckchen zugeben, bis sich eine krümelige Masse ergeben hat. Danach das Wasser langsam und portionsweise zugeben bis der Teig einen Klumpen bildet. Mit der Hand noch etwas durchkneten, dann eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

2 Die Schwarzwurzeln schälen (Handschuhe!) und sofort in Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone legen. Eine Pfanne mit Butter einstreichen. Die Schwarzwurzeln halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen. Die Pfanne mit Wasser auffüllen, bis die Schwarzwurzeln zu 2/3 bedeckt sind. Erhitzen und köcheln lassen, bis das Wasser verschwunden ist. Dann braten, bis die Schwarzwurzeln goldbraun werden.

3 Den Rosenkohl putzen und halbieren. Die Schalotten fein hacken. Beides in einer Sauteuse mit etwas Butter anschwitzen, leicht abschmecken. Den Backofen auf 180°C vorheizen.

4 Eine Quiche- oder Tarte-Form (26 cm Durchmesser) mit Butter fetten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, bis er etwas größer als die Grundfläche der Form ist. den Teig in die Form einpassen und die Ränder andrücken. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen. Den Boden 10 Minuten backen.

5 In der Zwischenzeit die Eier mit der Sahne, der Crème Fraîche und der Speisestärke verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken – evtl. etwas Kümmel zugeben.

6 Den Boden aus dem Ofen nehmen. Die Schwarzwurzeln in die quer in die Mitte der Form legen, den Rosenkohl drumherum verteilen. Mit dem Guss aufgießen und die Quiche etwa 30 – 40 Minuten fertig backen (Zeit variiert je nach Ofen).

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  • Lieber Uwe (verzeih die vertrauliche Anrede, aber ich fühlte mich auf deinem Blog direkt zu Hause),

    eigentlich suchte ich nur nach einem weiteren Rezept für Schwarzwurzeln und fand dieses Goldstück. Da ich selbst einen Blog betreibe, weiß ich, wie viel Arbeit und Kreativität da drin stecken. Ich find Deine Seite absolut gelungen, das Design ist ein Augenschmauß und die Rezepte hier gefallen mir ganz hervorragend. Bin sicher nicht zum letzten Mal hier gewesen, und Ideen für meine Schwarzwurzeln hab ich ebenfalls bekommen :-)

    Vielen Dank dafür und immer weiter so!

    Herzliche Grüße
    OkraschoteAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu! Schön, dass es Dir gefällt, das freut mich sehr – vielen Dank für das Lob! :D AntwortenAbbrechen

Frohe Weihnachten!

frohe-weihnachten-2013

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben, ein paar geruhsame, besinnliche Stunden und natürlich auch wunderbare kulinarische Erlebnisse – mögen Eure Kreationen gelingen und sich der Stress in Grenzen halten:)

Mein Blog hat bis Freitag Weihnachtsurlaub, Ende der Woche lesen wir uns dann aber wie gewohnt wieder. Bis dahin: Eine schöne Zeit!

unterschrift

  • Lieber Uwe, dir wünsche ich wunderschöne Weihnachten, ein bisschen Zeit zum Relaxen, und gutes Gelingen beim Weihnachtsmenü. Vielen Dank für deine Arbeit am Blog, die sorgfältig recherchierten und gestesteten Rezepte, und natürlich die super Fotos. Immer wieder eine Inspiration!
    Herzliche Grüße!AntwortenAbbrechen