Mount Vernon

Im PDT Cocktailbook finde ich immer wieder faszinierende Drinks. So auch den Mount Vernon, eine immens fruchtige und gut balancierte Kreation von Jim Meehan.

Dass spanischer Brandy und PX Sherry gut harmonieren, ist irgendwie naheliegend, und wie gut Kirschwasser zum PX Sherry passt, war mir auch bekannt. Hier tummeln sich nun diese Zutaten gemeinsam in einem Drink – und nicht genug: dazu kommen noch Cherry Brandy (auch passend) und frischer Grapefruitsaft. Der scheint etwas aus der Reihe zu tanzen, aber das täuscht. Er bringt dem Drink nicht nur eine angenehme Säure sondern ergänzt durch seine Bitternote ganz ausgezeichnet die Kirsch-Aromen.

Mount Vernon

Rezept

Adaptiert nach einer Rezeptur von Jim Meehan aus “The PDT Cocktailbook”.

Zutaten:

  • 30 ml Kirschwasser
  • 30 ml Brandy de Jerez
  • 25 ml Grapefruitsaft
  • 15 ml Pedro Ximénez Sherry
  • 15 ml Cherry Brandy
  • 3 Brandy Cocktailkirschen

Zubereitung:

1. Alle Zutaten zusammen mit Eis im Shaker ca. 10–15 Sekunden kräftig schütteln.

2. Doppelt in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

3. Mit Brandy Cocktailkirschen auf einem Stick garnieren.

Andere Leckereien:

Blood And Sand

Blood and Sand

Wie gut Whisky und roter Wermut zusammen passen,

Paddington

Paddington

Beim Durchblättern des PDT Cocktailbooks blieb ich

Derby Cocktail

Derby Cocktail

Damit ich nicht immer Drinks aus dem mir bekannten

  • immerhin hab ich erst kurz vor 16h auf eure website geschaut. da darf man ruhig schon mal an den ersten drink denken ;-) eure cocktailbar muss gigantisch groß sein! Das Glas ist für so einen edlen Drink übrigens super hübsch. Kurze Frage noch: Was heißt denn “doppelt abseihen”?AntwortenAbbrechen

    • Doppelt abseihen oder auch “fine strain” bedeutet, dass man neben dem normalen (Howthorne-) Strainer mit Metallspirale zusätzlich noch ein feines Sieb (etwa wie ein Teesieb) beim Abseihen benutzt. Dadurch werden nicht nur die groben Frucht- und Eispartikel zurückgehalten, sondern auch noch ganz feine Eissplitter.
      Das muss man nicht machen – manche Barkeeper sind auch heftig dagegen – aber bei geschüttelten Drinks ergibt das so eine klarere Flüssigkeit im Glas.AntwortenAbbrechen

Uwe Spitzmüller mit Tim Mälzer

Im Rahmen eines Hamburg-Besuchs hatte ich die Gelegenheit, in Tim Mälzers Restaurant „Bullerei“ zu essen und ihm kurz die Hand zu schütteln.

Die Bullerei ist ein hübscher Backsteinbau unweit des Schanzenviertels. Früher befanden sich dort die alten Viehhallen des Hamburger Schlachthofs, die vor dem Abriss gerettet und umgebaut wurden. Zum Haus gehören das Restaurant und das Café/Deli, in letzterem erhält man Speisen wie Burger, Steaks oder auch Kuchen aus der Vitrine.

Klassischer Industriecharme trifft moderne Architektur

Das Restaurant ist üppig bemessen und rustikal aber dennoch ansprechend eingerichtet. Die Architektur bewahrt den klassischen Industriecharme des Gebäudes, kombiniert ihn aber mit modernen Elementen. Massive Holztische unterschiedlicher Größen füllen den hohen Raum und bieten schätzungsweise Platz für 150 Personen. Im Raum befindet sich zudem eine große Bar sowie direkte Sicht in die Küche, in der emsig gearbeitet wird.

Das Restaurant war voll besetzt, was einen lauten Geräuschpegel verursachte. Mich erinnerte das Ambiente durch die Einrichtung und die Lautstärke an ein „modernes Hofbräuhaus“ – was mich zuerst etwas abschreckte. Wäre ich mit meiner Frau oder einer kleinen Gruppe von 4-6 Personen dort gewesen, so hätte mich dies wahrscheinlich sehr gestört. Wir hatten aber für 36 Personen reserviert, sodass die Gruppendynamik die Umgebung ausblendete.

Der tolle Service hat mich begeistert

Begeistert war ich vom Service. Wir wurden durchweg von freundlichen, kompetenten und aufgeschlossenen Kellnern bedient. Jede Rückfrage wurde perfekt und ausführlich beantwortet, das Personal nahm sich sehr viel Zeit. Eine solche Servicequalität, die nicht nur professionell sondern auch Nähe versprühte, hatte ich bis dato noch nicht erlebt.

Wir hatten ein 4-Gang-Menü vorbestellt. Sämtliche Gänge wurden für alle 36 Personen gleichzeitig in homogener Qualität serviert, was ich auf der einen Seite für sehr respektabel halte, auf der anderen Seite von einem solchen Restaurant aber auch erwarte.

4 Gänge für volle Mägen

Die Vorspeise bestand aus einem Dreierlei aus Beef Tatar, einem Frischkäse sowie einem Vanille-Lachs auf Selleriepüree. Vom Beef Tatar war ich etwas enttäuscht, für meinen Geschmack übertönten Tomate und Zwiebeln den Geschmack des Fleisches. Der Frischkäse und der Lachs waren gut, letzterer perfekt gegart. Die Kombination aus Vanille, Lachs und Selleriepüree empfand ich als sehr gewagt und hat meinen Geschmack nicht ganz getroffen.

Der Zwischengang brachte einen Klassiker: Ein Senf-Ei mit Kartoffelpüree und frischem Spinatsalat, serviert in einer Dose, die vom Service gekonnt entfernt wurde und den Blick auf das Gericht freigab. Das Ei hatte eine tolle, wachsweiche Konsistenz – rundum ein gelungenes Gericht.

Der Hauptgang bestand aus einem Stück Rinderfilet, einem gebutterten Maiskolben, Pesto und Kartoffelecken. Das Fleisch war perfekt gegart, durchgängig zartrosa und wäre perfekt als Einreichung für das Cookbook of Colors Event „Rosa“ im Monat April gewesen. Tim, wie wär’s?

Der Nachtisch bestand aus einer saftigen Schokoladentarte mit Saucen – ein schwerer Abschluss für ein reichhaltiges Menü.

Ein gelungener Abend mit gutem Essen

Zusammengefasst empfand ich persönlich nach meiner subjektiven Wahrnehmung das Menu in sich als wenig stimmig, die Komponenten passten für mich nicht wirklich zusammen. Das Essen steigerte sich von einer nach meinem Geschmack eher schwachen Vorspeise über den tollen Zwischengang bis zum perfekten Fleisch. Der Nachtisch war mir zu wuchtig – aber perfekt zubereitet und ein wirklicher Genuß. Alles in allem war es ein gelungener Abend mit gutem Essen.

Tim Mälzer und der Klugscheißer

Nach dem Essen hatte ich dann noch die Gelegenheit, Tim Mälzer die Hand zu schütteln und das ein oder andere Wort zu wechseln. Meine Kollegen kamen natürlich nicht umhin, im Voraus den Umstand zu erwähnen, dass „der Uwe auch gerne kochen und darüber bloggen würde“, was bei Tim Mälzer eine lustige Reaktion hervorrief: „Na, bei den Bloggern gibt es ja solche und solche.“ – begrüßt wurde ich dann mit den Worten „Sie sind also der Klugscheißer?“ – recht authentisch und sympathisch, wie ich finde. Und nicht jeder wird von sich behaupten können, von Tim Mälzer als Klugscheißer bezeichnet worden zu sein.

Tim versprach natürlich, auf meinem Blog vorbeizusehen. Tim, ich rechne mit einer Einreichung zum Cookbook of Colors! Ich zähle auf Dich!

 

  • Oh … Neid! Die “Bullerei” steht bei mir ganz oben auf der Wunschliste an zu besuchenden Restaurants. Und so ein Foto mit Tim hätte ich natürlich auch zu gerne :-)

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    JulianeAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu Juliane, es war ganz nett da, jau :)
      Es war gut, keine Frage – aber eben auch nicht außergewöhnlich.AntwortenAbbrechen

  • tim sieht aber auch ein wenig aus, als haette er eine harte nacht hinter sich ;-)AntwortenAbbrechen

  • Ich bin ein bisschen neidisch….übermorgen fahren wir nach HH, aber die Bullerei bekomme ich zeitlich vermutlich nicht unter.AntwortenAbbrechen

Ich geb’s ja zu – blau und hellblau waren wirklich zwei schwierige Aufgaben. Und dass die auch noch so kurz hintereinander kamen, macht den ganzen Umstand nicht besser. Aber warum hat die Natur die Farbe Blau ausgelassen? Gibt es dafür einen triftigen Grund? Wahrscheinlich schon.

Ein Cookbook of Colors braucht jedenfalls auch blaue Komponenten, denn sonst fehlt etwas. Ob es dann Blau und Hellblau sein mussten? Nah, eher nicht. Müsste ich diesen Plan noch einmal aufstellen, so würde ich es bei blau belassen. Und eben bei anderen Farben in Abstufungen gehen, geht ja.

Wie auch immer: Ihr habt Euch wirklich tapfer geschlagen – denn auch im Monat März kamen satte 42 Einreichungen zusammen. Das ist eine Ansage! Viele Eurer Rezepte kamen dabei auch ohne die Verwendung von Zusatzstoffen und E-Lebensmittelfarben aus, was ich sehr schön finde.

Es wurde bereits gemutmaßt, ob die beiden Event-Monate wohl einen Einfluss auf die Absatzraten von Blue Curacao hatten – denn im März war durchaus eine Häufung in der Nutzung dieses Likörs zu erkennen. Provision habe ich jedenfalls keine bekommen…

Jetzt gilt mein Dank aber wieder Euch fantastischen Köchen – denn ohne Eure Einreichungen ist dieser Event zum Scheitern verurteilt.

Und ich wage einmal eine These: Mit den kommenden Farben werden wir den Rekord von 92 Einreichungen in einem Monat noch knacken, oder?

DANKE! Ich freue mich, wenn Ihr diese Zusammenfassung wieder verlinkt und auf Facebook/Twitter/Google+ teilt.

Und hier kommen die blauen Gerichte:

Cookbook of Colors: Weiss

Moules-frites
Asche auf mein Haupt – erst vergesse ich Heikes Beitrag in der Zusammenfassung, dann ist der Blog nicht erreichbar – es hat ein wenig gedauert. Heike, hier ist das Ding! Und wie schön blau die Muscheln sind! Danke vom Mann!
Essen von Au


Cookbook of Colors: Weiss

Blaukraut!
Würzöl von missboulette, kleine Chemiestunde von lamiacucina. Und schwupps! – schon ist das Blaukraut blau. Richtig blau. Tolle Sache, und das ganz ohne künstliche Nachhilfe…
tomatenblüte

Cookbook of Colors: Weiss

Frischkäsepralinen im Kornblumenmantel
Schick kommt sie her, die Frischkäsepraline! Und damit sie nicht so frieren muss, wird sie von einem Mantel aus Kornblumen umgeben. Tolles Bild, tolle Idee, tolle Farbe! Danke, Nina!
Ninas kleiner Foodblog

Cookbook of Colors: Weiss

Gewürfeltes Curaçaogelee an Kokosschaum
Woff. Was für ein Titel, was für ein Name. Ich kann mir richtig vorstellen, wie ich aus den Würfelchen mein eigenes kleines Iglu baue…
Lecker Bentos und mehr

Cookbook of Colors: Weiss

Blaubeer-Pfannkuchen mit Blauschimmelkäse
Schicke Pfannkuchen – eine Liaison aus Blaubeeren und Blauschimmelkäse. Klingt mächtig abgefahren.
Küchenkatastrophen

Cookbook of Colors: Weiss

Kartoffelcremesuppe oder Amandine meets Vitelotte
Blauer wird’s nicht, meint zumindest Robert. Und wer er das sagt, dann glaube ich das gerne. Und lecker sieht sie aus, seine Kartoffelcremesuppe aus Vitelotten. Yummy!
lamiacucina


Cookbook of Colors: Weiss

Blaublütiges Grapefruit Risotto mit Tellicherry Pfeffer
Das Schöne an diesem Event: Jeden Monat lerne ich neue Blogs kennen, die ich bis dato noch nicht kannte. Diesmal: Dinner um Acht. Tolles Foto, tolles Gericht, spricht mich wirklich sehr an! Und ein Grapefruit-Risotto habe ich wahrlich noch nicht gegessen, sehr spannend!
Dinner um Acht

Cookbook of Colors: Weiss

Blaue Sünde: Blueberry-White-Chocolate-Cheesecake
Süßkram! Mit Blaubeeren! Und weißer Schokolade! Haben will! Sofort!:D
Feinschmeckerle

Cookbook of Colors: Weiss

Blauer Vulkan Muffin
Potzdonner! Was ein Vulkan – und was der alles speit! Aber: Wo ist der Muffin?;)
Cami’s Magic World

Cookbook of Colors: Weiss

Swimmingpool-Cupcakes mit Blue Curaçao-Topping
Auch Hamburg macht blau und verbringt den Tag am Swimming-Pool, serviert sich selbst leckere Cupcakes mit einem Curacao-Topping.
Hamburg kocht!

Cookbook of Colors: Weiss

Terrine von Blaukraut und Ente mit Laugenchips
Cookzilla bleibt dem Blaukraut treu und serviert uns eine leckere Terrine von Blaukraut und Ente – tolle Idee, tolle Sache!
Cookzilla & Friends

Cookbook of Colors: Weiss

Geburtstags-Muffins
L. beschreibt sich als “endlich 20, verliebt, hungrig und sherlocked”. Interessant! 20 war ich auch mal, verliebt bin ich immer noch und hungrig dauernd – nur was ist sherlocked? Jedenfalls serviert sie uns Geburtstagsmuffins…mit Augen! Danke!;)
Thank you for eating.


Cookbook of Colors: Weiss

Krümelmonstermuffins
Jetzt wird’s lustig. Nochmal die Muffins – ein kleines Deja-Vu. Hihi – Zufälle gibt’s…
Miss Blueberrymuffin

Cookbook of Colors: Weiss

Forelle blau für Uwe
Für miiiich? Extra für miiiiich? Das ist aber lieb! Deine Forelle sieht sehr schön blau aus -ist auch ein ordentlicher Bursche, lecker! Lieben Dank für Deine Einreichung!
Wildes Poulet

Cookbook of Colors: Weiss

Krümelmonstermuffins – die Dritte
Hihihihi. Dreimal! Und jedesmal schielen die Burschen ulkiger. Danke Jim, besonders der Bild-Mouseover-Effekt ist cool!:)
No Kitchen for Old Men

Cookbook of Colors: Weiss

Frozen Yoghurt
Blaubeeren sind nicht blau. Gute Erkenntnis! Der Frozen Joghurt ist lila-blau – genehmigt! Danke! Lieferst Du den auch?
Nachkochen

Cookbook of Colors: Weiss

Antipasto per Uwe
Schon wieder was für mich! Dankeeee! Lecker Parmesantaler mit einem Püree von blauer Kartoffel – merci!
Yummie foodblog

Cookbook of Colors: Weiss

Blau, blauer, Kornblumensalz
Bushi baut blaues Kornblumensalz – wunderbar! Natürlicher geht es nicht. Danke!
Bushcooks Kitchen

Cookbook of Colors: Weiss

Kartoffelsalat in Blau
Bea bereitet uns einen Kartoffelsalat in blau – und benutzt dazu Vitelotten. Wunderbare Farben, findet Ihr nicht? Besonders die gelben Tupfer geben dem Bild eine unglaubliche Brillianz. Toll!
Holozaen

Cookbook of Colors: Weiss

Blau-(Lila) Kartoffelsuppe
Exklusiv und direkt aus Graz: Eine leckere Kartoffelsuppe! Sehr lecker – zum Anbeißen! Danke!
Kochkrimis

Cookbook of Colors: Weiss

Blaubeer-Sirup
Das Backtrinchen hat einen Blaubeer-Sirup gebaut, der verdächtig schwarz aussieht. Aber sie beteuert, dass es sich wirklich um ein strahlendes dunkelblau handelt – na, wenn sie das sagt… genehmigt!
Backtrinchen

Cookbook of Colors: Weiss

Süßholz-Zander-Saté mit krossen blauen Kartoffelwürfeln und Balsamico-Trevisano
Ach bin ich froh, dass Du etwas eingereicht hast, sonst wäre mir Dein Blog entgangen. Dieses Rezept rockt – nicht nur namentlich. Es macht Lust auf das Probieren – so muss es sein! Danke dafür!
Dinner um Acht

Cookbook of Colors: Weiss

Blueberry Cheesecake “Manhattan”
Unser Januar-Gewinner reicht diesen Monat einen Kuchen ein – flexibel, Herr Kollege! Und der sieht sehr lecker aus – tolle Bilder!
el Gusto

Cookbook of Colors: Weiss

Sardinen vom heißen Stein mit Pesto und Brotsalat
Die blauen Sardinen werden auf einem heißen Stein gegart und mit einem Pesto aus verschiedenen Kräutern gewürzt. Dazu wird ein leckerer Brotsalat gereicht. Toll!
Obers trifft Sahne

Cookbook of Colors: Weiss

Blaue Kartoffel-Feta-Suppe
Die drei Köche des Blogs kreieren eine Kartoffel-Feta-Suppe. Für die blau-lila Färbung sorgen Vitelotten. Kartoffelsuppe mit Feta – das kann ich mir gut vorstellen!
Das kleine Kochstudio

Cookbook of Colors: Weiss

Tapa Nr. 2: Violette Kartoffeln mit geräuchertem Makrelenfilet
Margit steuert ein Tapa bei und serviert geräucherte Makrelen mit Vitelotten. Danke, das hat Max und Moritz bestimmt geschmeckt!
Kochbuch für Max und Moritz

Cookbook of Colors: Weiss

Carac bleu • ขนม ยิ้ม
Hier wird mit der aus Thailand stammenden Anchan-Blüte gefärbt – natürlich und ohne Zusätze! Super! Habe ich wieder was gelernt.
Changpuak

Cookbook of Colors: Weiss

Pochiertes Schweinefilet in blauer Sülze mit Frühlingszwiebeln, dazu blauer Kartoffelsalat mit Schnitt- und Bärlauch
Uff. Was für ein Rezept – zugegeben, nicht ganz so blau, aber Mike beteuert, bei der Zubereitung blau gewesen zu sein. Das zählt! Wahnsinns-Rezept, tolles Bild. Schaut’s Euch an!
Olivenölblog

Cookbook of Colors: Weiss

Pouletaufstrich Salvia
Ohhh, sind die Salbeiblüten schön blau! Soooo blau! Wunderbaaaar:)-Spaß beiseite, der Aufstrich sieht sehr, sehr lecker aus. Tolles Bild! Danke Dir!
Kochtopf

Cookbook of Colors: Weiss

Blaubeer-Kirsch-Buttermilcheis
Das erste Eis! Graublau! Aus Blaubeeren, eingelegten Kirschen, Buttermilch und Milch – tolle Sache! Danke, Jen!
Prairiesummers

Cookbook of Colors: Weiss

Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebel auf Ruccola
Der zweite Versuch, blau zu machen. Heute: Bratkartoffeln – blau. Schön! Übrigens ist das Beitrag Nummer 30. Ihr seid super!
Das kleine Kochstudio

Cookbook of Colors: Weiss

Blauer Regenbogenfisch
Eine Kuchen-Skulptur wurde von estrellacanela eingereicht – ich bin mir sicher, dass das Geburtstagskind total darauf fliegt…
estrellacanela

Cookbook of Colors: Weiss

itronen-Mascarpone-Tarte mit Heidelbeeren
Der Frühling naht! Und wenn ich mir dann diese wundervolle Tarte ansehe, wird mir auch gleich wärmer. Sieht erstklassig aus! Danke:)
Sugar and Spice

Cookbook of Colors: Weiss

Blue Curacao Törtchen
Lieber Martin, ich wollte nicht den Anschein erwecken, frech zu sein. Noch wollte ich Euch mit meiner Aufgabe über Gebühr strapazieren – mir gingen schlicht die Farben aus. Und was ist schon ein Regenbogen ohne blau – richtig! Kein Regenbogen. Deswegen entschuldige ich mich untertänigst und freue mich über Deine tollen Torten – danke! Die nächsten Monate machen mehr Freude, versprochen.;)
Einfach ein schönes Leben

Cookbook of Colors: Weiss

Halbgefrorenes Blue-Curacao-Eis mit Orangen
:)– nette Frage, ob der Blue Curacao-Umsatz seit den beiden Events gestiegen ist. Wenn dem so ist, würde ich gerne über Provision verhandeln…. Danke für Deine Teilnahme und Deine Einreichung!
Mein i-Tüpfelchen

Cookbook of Colors: Weiss

Vongole Minga
Frische Vongole vom Viktualienmarkt – frische Pasta, eine gute Sauce. Mehr braucht’s nicht. Sieht das lecker aus! Und fantastisch fotografiert, meinen Respekt! Vielen, vielen Dank!
Gaumenfreuden

Cookbook of Colors: Weiss

Blue-Curacao-Sirup
Blue Curacao, die Nächste! Vom veganen Blog kommt dieser Sirup, der gerne mit diversen Cupcakes konsumiert werden kann!
Twoodledrum

Cookbook of Colors: Weiss

Blaubeer-Sahnekuchen
Mel ist sauer. Auf mich. Bezeichnet mich als Klosterschwester. Wenn die wüsste. Dafür genehmige ich ihren Beitrag…grade so. Weil ich heute gut drauf bin. Und die Vögel zwitschern. Und ich Blaubeeren mag.
Pimpimella

Cookbook of Colors: Weiss

Saphir-blaue Götterspeise mit flüffiger Sahne-Baiser-Creme
Geilomat. Schönes Ding! Himmlisch! Und echt blau. Schlumpfig, nahezu. Danke!
Essen ohne Grenzen

Cookbook of Colors: Weiss

Marmoriertes Osterei
Ohne Chemie! Ich schwör! Das Ei wird ein paar Stunden in einem Blaukraudsud eingelegt und offenbart nach dem Schälen seine blaue Seite. In so jungen Jahren schon blau, unglaublich.
Culinaria Ungaria

Cookbook of Colors: Weiss

Blaubär-Gin-Tonic
Ron serviert uns nicht nur Beitrag Nummer 40 – sondern auch einen blauen Gin-Tonic in Bärenform. Abgefahren!
Rons Kochlabor

Cookbook of Colors: Weiss

Fisch mit BLAUmohn und BLAUEN Trauben
Dunkelblau! Graublau! Ole! Wunderschönes Rezept für zwei Personen, bei dem man schwelgen kann. Danke!
Chez Lilly

Cookbook of Colors: Weiss

Brombeer-Ricotta-Törtchen mit Schoko-Biskuitboden
Last but not least – ein blauer Beitrag aus Frankreich. Und die Torte sieht zum Anbeißen aus. Yummy. Tolles Foto – danke!
Grain de Sel

  • Hallo Uwe,

    mal wieder eine sehr gelungene Zusammenfassung. Toll!
    Liebe Grüße und ein schönes Osterfest
    AmikaAntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,
    herzlichen Dank für die freundlichen Worte zu meinem Blog. Und im April wird es auf jeden Fall noch ganz “rosig”.
    Liebe Grüße und schöne Ostern!
    ClaudiaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Claudia, sehr gerne! Mir hat es sehr viel Freude gemacht, in deinem Blog zu stöbern!AntwortenAbbrechen

  • Hallo lieber Uwe – um dich nicht im Ungewissen zu lassen: ‘sherlocked’ ist auf die empfehlenswerte BBC Serie “Sherlock Homes” mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman bezogen. Ich bin ein absoluter Fan!

    Ich wünsch dir schöne Feiertage und ein paar tolle Ostereier!
    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe

    Die Kreationen die da zusammen gekommen sind, sind alle auf ihre Art phantastisch. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht bei dir mit zu machen.Die Zusammenfassung ist dir echt gelungen.

    Wir wünschen dir und allen Teilnehmern schöne Ostertage

    Grüße Bea und ThomAntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe!

    Wow!!!!!! Du muss es zugeben: Du hättest selbst nicht gedacht, dass nach der Farbe hellblau, so viele fantastische Rezepte eingereicht werden im März, oder??!! Ich bin total sprachlos!!! :-)

    Was passiert dann erst im April, wenn endlich mal eine leichte Farbe dran ist?? :-O

    Danke Dir für die tolle Zusammenfassung, wie immer!!

    Liebe Grüße und schöne, erholsame Ostertage! Krisz! :-)AntwortenAbbrechen

  • also uwe, da hast du die geister geweckt, die du jetzt nicht mehr los wirst. bis zum dezember musst du uns ertragen :)
    ein schönes osterfest.AntwortenAbbrechen

  • Schöne Zusammenfassung – was bin ich froh, dass wir nun die blaue Ära hinter uns haben. Ab jetzt geht es leicht, locker-flockig weiter bis Ende Jahr. Naja, nicht ganz – aber im Moment sieht es farblich ganz nett aus.

    Kleine Frage noch am Rande: Dürfen wir für den März auch abstimmen oder entscheidest Du bei Blau selbst, Uwe?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      @Wilde Henne: Ja, das sehe ich auch so. Aber was muss das muss :)
      @pe. Och, da habe ich kein Problem mit, fühlt Euch wie zuhause!AntwortenAbbrechen

  • Schöne Zusammenfassung und da sind ja wieder sehr interessante Gerichte dabei. Ich wünsch Dir noch schöne Restostern. LGAntwortenAbbrechen

  • You forgot my dish :-(AntwortenAbbrechen

  • Nein nein nein! Hier läuft alles glatt. Da habe ich mich wohl im Monat vertan! Mann o Mann…! Danke trotzdem!AntwortenAbbrechen

  • Gibt es für den März dann auch noch eine Abstimmung oder wie läuft hier die Auswahl der drei März-Gewinner-Gerichte ab?

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    JulianeAntwortenAbbrechen

  • Das würde mich auch mal interessieren :)
    Für den April steht ja jetzt (soweit ich richtig liege) da, dass du sie selbst aussuchst- wie sieht es also mit dem März aus?

    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Ja genau ! Meine 300 Studenten und 400 facebook-Freunde brennen darauf abzustimmen ;-) ;-)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo zusammen und entschuldigt die späte Antwort! Ich habe für den März selbst ausgesucht – für den April werde ich wohl wieder abstimmen lassen. Die März-Gewinner gibt’s bald im schicken Kochbuch-Layout – wollte ich am Wochenende machen, war aber durch ein Date mit einem magen-Darm-Virus verhindert.AntwortenAbbrechen

  • Tja, das mit der Abstimmung habe ich auch schon gefragt – Antwort gab’s keine :-(AntwortenAbbrechen

  • […] März (blau) Frozen Yoghurt […]AntwortenAbbrechen

Sashimi vom Lachs auf Mairübchen-Spinatsalat

Ich liebe Fisch. Egal ob Sushi oder gekocht – da bin ich wenig wählerisch. Sushi oder Sashimi bereite ich selbst herzlich selten zu – obwohl gerade ein Sashimi wirklich keine große Kunst ist.

Der Fischhändler meines Vertrauens wartete letzten Samstag mit einem wunderschönen Bio-Lachs auf – fangfrisch und bestens geeignet für ein leckeres Sashimi. Wer rohen Fisch seit Jahren probieren möchte, sich aber noch nie wirklich an die Materie herangetraut hat, für den ist ein Sashimi vom Lachs der perfekte Einstieg. Der Fisch schmeckt nicht zu stark, hat eine angenehm feste Konsistenz und harmoniert prächtig mit diversen Beilagen. In der Version dieses Rezeptes wird der Lachs sogar von allen Seiten kurz angebraten, so dass er lauwarm und nur innen roh auf den Tisch kommt.

Wenn ich rohen Fisch reiche, so versuche ich immer etwas Ingwer mit zu verarbeiten. Ingwer tötet Bakterien, die in rohem Fisch oder Fleisch immer vorhanden sind, weil sie nicht durch das Garen abgetötet werden. Der Ingwer fungiert somit als natürliche Gesundheitspolizei.

Zum Sashimi vom Lachs habe ich einen frischen Spinatsalat gereicht, dem ich ein paar hauchdünne Scheiben Mairübchen (Navets) zugesetzt habe. Mairübchen schmecken wie eine Mischung aus Kohlrabi und Rettich und harmonieren so wunderbar mit Fisch. Der Salat ist asiatisch mariniert – neben Ingwer verwendete ich noch Chili, Fisch- und Sojasauce, etwas Zitronensaft, Palmzucker und Erdnussöl. Lecker!

REZEPT

Zutaten für das Sashimi vom Lachs auf Mairübchen-Spinatsalat (für 4 Personen als Vorspeise):

  • 300g Lachs ohne Haut vom Kopfende
  • 400g frischer Spinat
  • Ca. 2cm frischer Ingwer
  • 1 Chili
  • 2 kleine Mairübchen
  • Schale einer halben Zitrone
  • ½ Knoblauchzehe
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Palmzucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz

Zubereitung:

1 Den Spinat waschen, harte Strunkteile entfernen. Eine Pfanne erhitzen, etwas Erdnussöl zugießen, die halbe Knoblauchzehe zugeben. Die Pfanne vom Herd nehmen und den Spinat zugeben, mit einem Kochlöffel in der heißen Pfanne ca. 1 Minute rühren. Der Spinat darf nicht komplett in sich zusammenfallen! Herausnehmen und auskühlen lassen.

2 Die Mairübchen schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Chili und den Ingwer fein hacken.

3 Aus Chili, Ingwer, Erdnussöl, Fischsauce, Sojasauce, Zitronensaft und Palmzucker eine Vinaigrette mischen und abschmecken (ggf. die ein oder andere Zutat mehr hinzufügen, meine Angaben sind Richtwerte!).

4 Den Spinat und die Mairübchen mit der Vinaigrette vermischen. Final abschmecken.

5 Den Lachs in Pfeffer und Salz wenden und in einer Pfanne mit etwas Erdnussöl kurz von jeder Seite anbraten (ca. 1 Minute pro Seite). Aus der Pfanne nehmen und mit einem scharfen Messer aufschneiden. Alles anrichten, zum Schluss die Zitronenschalen über dem Lachs verteilen.

Mehr frischen Fisch

Forelle auf Pistou-Risotto mit Bouillabaisse-Sud und confierten Tomaten

Nachdem ich letztens schon ein Rezept aus Holger

Gedämpfter Zander auf Champignon-Tatar mit Dill-Kartoffeln

Gedämpfter Zander auf Champignon-Tatar mit Dill-Kartoffeln und Limonensauce

Meine kleine Tochter hat sich Fisch gewünscht. Und da

Lachs auf Tomaten-Oliven-Tapenade

Lachs auf Oliven-Tomaten Tapenade

Kurz vor Mittag bei Spirit Link. Hunger. E-Mail. An

 

  • Ich dachte immer das bei Sashimi gar nix dabei wäre. Also nur Fisch. Aber egal, sieht trotz dem Spinat und der Rübchen sehr lecker aus :)

    Gruß TomAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Tom, da hast Du grundsätzlich recht. Genaugenommen dürfte ich den Lachs nichtmal eine Pfanne sehen lassen, aber….warum nicht variieren? ;)AntwortenAbbrechen

  • Doris

    Mein Mann und ich waren die Glücklichen, die bei Uwe zum Abendessen eingeladen waren und das sagenhafte Sashimi probieren durften. Ich esse eigentlich überhaupt kein Sushi und wenig Fisch, aber der Lachs von Uwe war für meinen Gaumen eine wahre Freude und hat perfekt mit den Beilagen harmoniert.AntwortenAbbrechen

  • gunther

    lecker.
    Danke für die Inspiration.
    Besonders die Spinatzubereitung. Hatte ich so noch nie gemacht und fand ich prima dazu.
    Schöne Kombi, hast wieder ne Reihe Leute glücklich gemacht :-)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach cool, freut mich. Hast in den letzten Tagen ziemlich viel gekocht, was?AntwortenAbbrechen

Bamboo Cocktail

Ab und an darf ein Drink auch gern mal etwas leichter sein und muss nicht mit einer hohen Dosis einer Spirituose aufwarten. Der Bamboo Cocktail ist ein herrlich frischer, ziemlich trockener und leicht aromatischer Drink. Die 1:1 Mischung aus trockenem Sherry und trockenem Wermut wird durch ein paar Dashes Orange Bitters abgerundet.

Manche Rezepturen fügen noch Angostura Bitters hinzu, die dem Drink dann natürlich eine andere Farbe geben. Ich belasse es lieber beim klaren Drink, nehme aber noch ein wenig Triple Sec dazu – das macht den Drink nur einen Hauch süßer und betont die dezente Orangennote.

Rezept

Adaptiert nach einer Rezeptur von Louis Eppinger, Grand Hotel Yokohama, ca. 1890.

Zutaten:

  • 45 ml trockener Sherry (Fino oder Manzanilla)
  • 45 ml trockener Wermut
  • 1 BL Triple Sec Curacao
  • 2 Dash Orange Bitters

Zubereitung:

1. Alle Zutaten zusammen mit Eis im Rührglas ca. 30 Sekunden kalt rühren.

2. In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

3. Mit einer Zitronenzeste garnieren

Tempter Cocktail

Alte Cocktailrezepte sind immer mal wieder aufregend

Chrysanthemum

Chrysanthemum Cocktail

Der Chrysanthemum Cocktail überrascht durch seine

Old Hickory Cocktail

Old Hickory Cocktail

Der Old Hickory Cocktail besteht hauptsächlich aus