Makkaroni mit Rapunzel, Roquefort und Birne

Wenn meine Schwester zu Gast ist sind manche Zutaten einfach tabu. So begab es sich vor langer Zeit, dass der junge Uwe in Abwesenheit mütterlicher Kochexzellenz für die eigene Nahrungsaufnahme und die der kleinen Schwester sorgen wollte. Gesagt, getan und eine gar nicht einmal schlechte Gorgonzolasauce gezaubert, stolz präsentiert um nur mitansehen zu müssen, wie das Schwesterherz theatralisch röchelnd vom Stuhl kippte.

Die Reaktion war durchaus übertrieben – dennoch schmeckte die Sauce meiner kleinen Nervensäge nicht wirklich. Seither darf ich Gorgonzola nicht mehr anfassen und vermeide diesen Konflikt tunlichst.

Zu meinem Buffet konnte meine Schwester nicht anwesend sein, daher ergriff ich die Gunst der Stunde und entschied mich für ein Nudelgericht mit Roquefort. Neben Roquefort spielen Birnen und Feldsalat eine große Rolle – eine ziemlich sichere Kombination.

Das Rezept ist für ein Buffet sehr gut geeignet, da es sich sowohl warm als auch kalt servieren lässt. Warm hat es den Charakter einer Pasta, auch wenn das Gericht durch die Vinaigrette stark in die Richtung Salat gedrückt wird.

Makkaroni mit Rapunzel, Roquefort und Birne
Makkaroni mit Rapunzel, Roquefort und Birne

REZEPT

Zutaten für die Makkaroni mit Rapunzel, Roquefort und Birne (für 4 Gläser):

  • 100g Makkaroni
  • 2 Birnen
  • 80g Roquefort
  • 1 Handvoll Feldsalat
  • 100ml Olivenöl
  • 50ml Aceto Balsamico di Modena
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Ausreichend Wasser aufsetzen und die Makkaroni al dente kochen. Danach – Achtung, Frevel! – mit kaltem Wasser abschrecken.

2 In einem kleinen Topf etwas Wasser zum Kochen bringen. Die Birnen schälen und 2-3 Minuten im Wasser pochieren. Birnen vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 4 Viertel beiseitelegen. Die restlichen Birnen in feine Würfel schneiden.

3 Den Roquefort zerbröseln. Den Feldsalat waschen und putzen. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen.

4 Das Olivenöl, den Aceto Balsamico di Modena sowie das Salz und den Pfeffer in einer Schüssel zu einer Vinaigrette verrühren. Salat in die Gläser füllen, die Vinaigrette darüber träufeln und mit einem Birnenviertel garnieren.

Quelle: Food&Glas, Christian Verlag

Die November-Highlights auf HighFoodality
Heute wage ich mich zum ersten Mal an eine Monatszusammenfassung. Denn der Monat November war nicht nur besonders reich an Besuchern, sondern auch besonders reich an guten und interessanten Rezepten und Beiträgen: mit dem heutigen Beitrag wurden 26 Artikel veröffentlicht (Im Vergleich zu 16 Artikeln im Oktober).
 

Was war also los im November?

Zorra lud mich ein, Gastgeber eines Blog-Events zu sein. Der Burger Battle generierte 44 eingereichte Rezepte, aus denen Ralf Heikes Winter-Burger auswählte. Mit diesem möchte er nun gegen meinen preisgekrönten Cheeseburger antreten: Voraussichtlich nächste Woche werden wir die Burger-Klingen kreuzen. Die Berichterstattung werdet Ihr natürlich auf HighFoodality und auf dem kochtopf finden.

Mitte des Monats startete ich meinen ersten eigenen Blog-Event: Euer Weihnachtsmenü 2011. Der Event läuft noch bis 20. Dezember. Solange habt Ihr noch die Möglichkeit, ein Weihnachtsmenü aus Eurem Archiv zusammenzustellen und in den Kommentaren des Beitrags einzureichen. Ich freue mich über rege Teilnahme!

Ende des Monats traf ich mich mit meiner Cousine Juliane von Schöner Tag noch! zu einem kulinarischen Wochenende. Es gab Rinderfilet mit Honigglasur im Filoteig – eine leckere Sache!
 

Was waren die kulinarischen Highlights im November?

Der November hatte einige Leckereien in petto. Ich bin richtig zufrieden mit der kulinarischen Vielfalt – es hat auch sehr viel Spaß gemacht, all die Speisen zuzubereiten. Hier also meine Top 6 des Monats November:

  1. Kürbissuppe nach Paul Bocuse
  2. Glasierte Entenbrust auf lauwarmen Linsensalat
  3. In Barolo pochiertes Rinderfilet mit Petersilienwurzelpüree
  4. Süßkartoffeln mit Kassler und dreierlei Marinaden
  5. Gebackene Zander-Brandade mit Kartoffel-Sellerie-Püree und Koriandersalsa
  6. Filetspieße mit Physalis-Chutney und Koriander-Kartoffeln

Frank hat sich auch nicht lumpen lassen und einige leckere Cocktails zum Besten gegeben:

  1. Hemingway Daiquiri
  2. Winter Wermut
  3. Old Hickory Cocktail
  4. El Diablo
  5. Bayswater Café

Und bei Euch Lesern waren folgende 10 Artikel meistgelesen:

  1. Blog-Event: Weihnachtsmenü 2011
  2. Kürbissuppe nach Paul Bocuse
  3. Uwes Buffet 2011
  4. In Barolo pochiertes Rinderfilet mit Petersilienwurzelpüree
  5. Indisches Kichererbsen-Curry
  6. Spirit Link Grillcontest 2011
  7. Maronen-Zimt-Shot mit Chili-Schaum
  8. Glasierte Entenbrust auf lauwarmen Linsensalat
  9. Burger-Battle: Ralf hat gewählt!
  10. Kochtopf-Blog-Event: Burger Battle!

 

Und wie viel war los?

Sehr viel! Zorras Blog-Event, mein eigener Blog-Event und einige sehr gut frequentierte Beiträge (v.a. die Kürbissuppe nach Paul Bocuse) brachten eine Traffic-Steigerung (Unique Visitors) um 48% im Vergleich zum Vormonat.

 

Auf in den Dezember!

Hemingway Daiquiri

Letztens wurde nach dem Rezept für einen Ernest Hemingway Special gefragt. Kein Problem, dachte ich – schließlich habe ich den auch schon des öfteren gemixt und mich dabei an das Originalrezept gehalten. Nun wollte ich  – just for kicks – noch andere Rezeptvarianten ausprobieren und mich für die eine Rezeptur entscheiden, die mir am besten taugt.  Je mehr Cocktailbücher man aber aufschlägt, umso mehr “Originalrezepte” findet man. Das ist bei vielen anderen Cocktailrezepten auch nicht anders: Jeder meint sich bestens auszukennen, während die tatsächliche Geschichte eines Rezepts eher schwammig und weitgehend unbekannt ist.

Während seiner Zeit auf Kuba trank Hemingway viele seiner Daiquiris in der Bar “La Florida” in Havanna, später auch unter dem Spitznamen La Floridita bekannt. Dort hatte Constantino Ribalaigua Vert – der “Constante” – verschiedene Daiquiri Rezepturen perfektioniert. Diese wurden auf der Karte der Einfachheit halber numeriert. So gab es einen Daiquiri #1 bis #4 und auch noch einen Haus-Daiquiri, den Floridita Daiquiri.

Der Legende nach soll Hemingway einen Daiquiri probiert und so oder so ähnlich reagiert haben: “Der ist gut. Aber ich mag ihn lieber ohne Zucker und mit doppelt so viel Rum”.
Er bekam seinen Daiquiri genauso zubereitet und befand ihn für gut. Angeblich ist diese Daiquiri-Variante seitdem als Papa Doble bekannt. Eine spätere Variante mit Grapefruitsaft und Maraschino wurde dann als Hemingway Special bezeichnet. Inzwischen wird in vielen Büchern der Hemingway Special Daiquiri auch Papa Doble genannt. Ob sie tatsächlich ein und derselbe Drink sind, kann bezweifelt werden. Hemingways Wunsch nach der doppelten Menge Rum findet sich in den meisten Rezepten ebensowenig wieder wie der weggelassene Zucker.

Hemingway Daiquiri

Während klassische Daiquiris üblicherweise geschüttelt werden, soll Hemingway seine Variante dann doch mit dem Blender gemixt bevorzugt haben – also ein Frozen Daiquiri. Auch lecker – mir pesönlich fehlen da aber die kubanischen Außentemperaturen, um mich damit anfreunden zu können.

Und nun?
Vielleicht mixe ich mir den Hemingway Daiquiri wie sonst auch – nach einem Rezept, das für mich bestens funktioniert. Originalrezept hin oder her – schmecken muss es. Im Gegensatz zu Hemingway mag ich eben doch eine Kleinigkeit Zucker – weil’s ausgewogener schmeckt.
Ist das der viel gelobte Hemingway Special Daiquiri? Keine Ahnung – klingt eher nach dem Daiquiri #3 von La Floriditas Barkarte. Den hat Hemingway damals wahrscheinlich auch probiert – und special ist er allemal:-)

 

Zutaten:

  • 60 ml weißer Rum
  • 15 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • 10 ml Grapefruitsaft (frisch gepresst)
  • 1 BL Maraschino
  • 1 BL Zuckersirup

 

Zubereitung:

1. Alle Zutaten zusammen in den mit Cracked Ice gefüllten Shaker geben.

2. ca. 10-15 Sekunden kräftig schütteln.

3. In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.

 

  • Mhhhm lecker! Da kommt Urlaubsstimmung auf! :D AntwortenAbbrechen

  • Frank

    Stimmt, etwas mehr karibische Sonne als derzeit draußen wäre passend zum Drink :-) AntwortenAbbrechen

  • Mein absoluter Lieblingsdrink – leider bekommt man ihn häufig in mittelmäßiger Qualität. Dein Rezept gefällt mir gut. Und die Herleitung ist richtig spannend. Danke dafür. Jetzt muss es nur noch warm werden :) AntwortenAbbrechen

Orichiette mit Rosenkohl-Weinsauce und Schwarzwälder Schinken

Rosenkohl! Eine Ode an den Rosenkohl! Dieses Rezept ist der Auftakt für mehrere Beiträge, in dem das Gemüse die Hauptrolle spielt. Es folgen noch eine Rosenkohl-Tarte, Rosenkohl-Salat und Rosenkohl mit Pfannkuchen – und vielleicht noch das ein oder andere mehr, wenn’s mich überkommt.

Mittags wird bei Spirit Link entweder selbst gekocht oder bei wechselnden Lieferanten bestellt. Wir haben eigentlich das Glück, in Laufreichweite zwei klasse Italiener zu haben, die geschmacklich fantastisches Essen zubereiten können. Wäre da nur nicht der Umstand, dass die Portionen dermaßen klein sind und in keinem Verhältnis zum aufgerufenen Preis stehen. Nach mehrfacher Frustration und Gang zum Bäcker wegen akutem Hungergefühl bestelle ich dort nun nicht mehr. Die Pasta machen wir lieber selbst!

Dabei haben wir nicht nur Spaß, sondern können uns dann auch ordentlich satt essen. Und auch der Preis liegt weit unterhalb dem einer externen Verköstigung.

Diese Woche auf der Ersatz-Italiener-Wochenkarte: Orichiette mit Rosenkohl-Weinsauce und Schwarzwälder Schinken. Gute, frische Nudeln mit leckerem Rosenkohl, dessen Blätter voller Inbrunst von meinen Küchenhelfern liebevoll und mit viel Motivation abgefummelt wurden. Ergänzt wird das Rosenkohl-Aroma durch eine leckere Weißweinsauce, glasig gedünstete Zwiebeln und einem Hauch frischen Parmesans – und oben drauf: Hauchdünn geschnittener Schwarzwälder Schinken. Yummy. Kostenpunkt: 3€ pro Person, natürlich feinste Bio-Ware.

Orichiette mit Rosenkohl-Weinsauce und Schwarzwälder Schinken

REZEPT

Zutaten für die Orichiette mit Rosenkohl-Weinsauce und Schwarzwälder Schinken (für 2 Personen):

  • 250g Orichiette
  • 8 Rosenkohl-Röschen
  • 5 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 4 kleine Strauchtomaten
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 3 Schalotten
  • 50ml Sahne
  • 50ml Weißwein
  • 80g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • etwas frischer Parmesan

Zubereitung:

1 Rosenkohl waschen und die Blätter abzupfen. Schwarzwälder Schinken in dünne Streifen schneiden. Strauchtomaten vierteln. Petersilie waschen und hacken. Schalotten in dünne Ringe schneiden. Wasser für die Nudeln aufsetzen.

2 Nudeln al dente garen.

3 Derweil die Zwiebeln in reichlich Butter glasig dünsten. Strauchtomaten zugeben und bei mittlerer Hitze verkochen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen. Rosenkohlblätter zugeben und 2-3 Minutenblanchieren. Danach die Hitze reduzieren.

4 Nudeln abtropfen, Butter und Petersilie unterrühren.

5 Sauce mit Sahne, Salz und Pfeffer abschmecken.

6 Sauce auf die Orichiette geben, Parmesan darüber hobeln, Schwarzwälder Schinken darauf verteilen.

 

  • Mhhh, Rosenkohl!
    Hatte ich dieses Jahr ja noch gar nicht, welch Versäumnis!
    Hübsche Anregung, bestell ich mir gleich mal :) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ich hatte letztes Jahr keinen Rosenkohl, ging nicht. Deswegen gibt’s den dieses Jahr satt!
      Wohin soll ich liefern? ;) AntwortenAbbrechen

  • Huhu,

    die Nudeln standen heute bei uns auf den Tisch, wirklich sehr, sehr lecker. Hab vielen Dank fürs Rezept =)

    LG
    StephiAntwortenAbbrechen

  • Sehr schönes Foto !AntwortenAbbrechen

  • Gunter Schwark

    Sehr nettes Rezept.Allerdings wenn ich das schöne Fotot sehe, frage ich mich ob es zum Rezept passt.Ich kann die Soße nicht entdecken und der Schinken sieht angebraten aus.Der Rosenkohl wird in der Soße blanchiert?

    hm..bin etwas verunsichert.AntwortenAbbrechen

  • Gastronaut

    Hallo Uwe
    habe es gestern gekocht.Suuuper lecker !!
    Habe noch etwas Zitronenabrieb drübergehobelt. war grandios.
    Danke für deine Ideeen…good job.AntwortenAbbrechen

 

Weihnachten rückt mit großen Schritten näher, und oftmals stellt sich die Frage nach geeigneten Geschenken für Verwandte, Freunde und Bekannte – oder aber auch für sich selbst. Wenn Ihr also in Ihrem Bekanntenkreis kochbegeisterte Personen habt, so ist vielleicht in der folgenden zusammengestellten Liste das ein oder andere interessante Geschenk dabei.

Wie letztes Jahr gilt auch dieses Jahr die gleiche Regel: Ich empfehle nur Artikel, die ich entweder selbst besitze oder aber so benutzt habe, dass ich den Artikel guten Gewissens als Geschenk empfehlen kann.

Die Preisangaben sind als Hausnummern zu verstehen. Ich habe nur bei Amazon nachgesehen, was die Artikel dort kosten und nicht nach günstigeren Alternativen gesucht, die es sicher gibt.

 

1. Microplane Zestenreibe

Microplane Reibe

Ich dachte ja lange, Reibe sei Reibe. Aber das ist genauso Käse wie die Annahme, Messer sei Messer. Bis dato nutzte ich eine Vierkantreibe von WMF. Als ich die Käsereibe von Microplane gekauft hatte, war die erste Nutzung wie eine Offenbarung: Alles ging so leicht und wie von selbst. Egal ob relativ weicher Käse, harte Muskatnüsse oder sehniger Ingwer – die Reibe wird mit allem fertig und ist darüber hinaus auch noch leicht zu reinigen. Man sollte nur nie gegen die Schnittrichtung wischen…

Kosten: 19,95 €

 

2. Vanille von madavanilla.de

Vanille von madavanilla

Vanille ist eines der teuersten Gewürze der Welt. Leider bekommt man im Handel meist Ware minderer Qualität. Dies zeigt sich darin, dass die Vanille weder stark duftet noch sonderlich ergiebig ist. Im Frühjahr bestellte ich zum ersten Mal bei Madavanilla, die ihre Vanille aus Madagaskar einfliegen. Man erhält die Schoten in verschiedenen Längen und Mengen, man kann auch die Verpackung wählen. Frisch vakuumiert kamen tolle, ergiebige Schoten auf dem Postweg für vergleichsweise wenig Geld ins Haus. Nie mehr woanders bestellen. Seither traue ich mich auch, Vanilleextrakt herzustellen.

Kosten: 100g ca. 11 € bei madavanilla.de

 

3. Tasmanischer Pfeffer

Der tasmanische Pfeffer stammt aus Australien und wird dort hauptsächlich in der traditionellen Küche der Ureinwohner (Bush Food) verwendet. Er schmeckt zunächst etwas süßlich und entfaltet danach einen intensiven, scharfen Geschmack. Nach der Schärfe hinterlässt der Pfeffer ein leicht taubes Gefühl auf der Zunge (so wie es auch beim Szechuanpfeffer der Fall ist). Der Pfeffer passt wunderbar zu Salaten, Eintopfgerichten oder Kurzgebratenem und gibt diesen Gerichten einen unverwechselbaren Charakter.

Kosten: 10,90 € à 40g (von Zauber der Gewürze), bei Amazon

 

4. Bambus-Schneidebrett

Bambus-Schneidebrett

Ich hätte es schon länger tun sollen. Ich habe mir Anfang des Sommers ein großes Schneidebrett aus Bambus besorgt, mit viel Platz zum Schneiden. Bambus ist ein sehr hartes Material (jeder kennt die aberwitzig anmutenden Bilder aus Asien, auf denen Gerüste aus Bambus in wilden Konstruktionen zu sehen sind) und somit perfekt als Schnittunterlage geeignet. Zudem ist’s einfach zu reinigen, schwer wie Blei und schick – was will man mehr?

Kosten: 420 x 40 x 310 mm von Zwilling, ca. 45 € bei Amazon

 

5. Pariser Messer

Pariser Messer, Kugelausstecher

Ein Pariser Messer (oder Kugelausstecher) vereinfacht den Arbeitsalltag radikal. Ich kann mich an die vielen Male erinnern, an denen ich versucht habe, das Gehäuse eines Kürbis mit einem Löffel auszukratzen und schier dabei verzweifelt bin. Mit dem Kugelausstecher klappt das wunderbar einfach und dazu noch sehr, sehr sauber. Zudem ist es das perfekte Werkzeug, um aus diversen Lebensmitteln formschöne, dekorative Kugeln auszustechen, welche sich sehr hübsch auf dem Teller machen.

Kosten: ca. 10€, z.B. von WMF bei Amazon

 

6. Tomatenkernöl

Tomatenkernöl

Tomatenkernöl wird aus den Tomatenkernen und den Schalen der Tomate gewonnen. Das Öl hat eine warme, orangene Farbe und einen feinen, tomatigen Geschmack der wunderbar zur Verfeinerung von Salaten, Pasta-Gerichten oder Fischkreationen passt. Eine Essenz, die Gerichte wunderbar verfeinert.

Kosten: 100ml etwa 12€

 

7. Kochbuch: “Smart Food” von Roland Trettl

Kochbuch: "Smart Food" von Roland Trettl

Roland Trettl ist mit seinem Kochbuch “Smart Food” ein echtes Meisterwerk gelungen. Er bietet uns hier nicht nur fantastisch abgefahrene Rezepte mit irren Kombinationen (“Feldsalatmousse mit Entenbrust und Wasabinüssen”), er hat diese auch noch sehr kunstvoll inszeniert und fotografiert. Alle Gerichte sind in Gläsern angerichtet, eher arrangiert, und lassen den Betrachter ungläubig staunen. Große Kunst!

Kosten: 29,90 € bei Amazon

 

8. Kochbuch: “A Year in My Kitchen” von Skye Gingell

Kochbuch A Year in my Kitchen von Skye Gingell

Skye Gingell schreibt regelmäßig für The Independent und hat davor überall in der Welt als Küchechefin gearbeitet. In ihrem Kochbuch “A year in my kitchen” veröffentlicht sie saisonale Rezepte basierend auf einem “kulinarischen Werkzeugkasten” diverser Aromen. Ein tolles, natürliches Kochbuch mit vielen ungewöhnlichen, aber extrem ansprechenden Rezepten.

Kosten: 18,99 € bei Amazon

 

9. i-Phone-App: Jamie Oliver’s Recipes

i-Phone-App: Jamie Oliver

Was viele Leute nicht wissen: Apps für iPhone oder iPad können auch über den iTunes-Store verschenkt werden. Und Jamie Olivers App ist ein wirklich gelungenes Exemplar seiner Zunft. Die App ist an sich kostenlos, über sogenannte In-App-Käufe können Rezeptpakete der Wahl zugekauft werden. Die Rezepte sind multimedial sehr ansprechend aufbereitet und beinhalten Videos mit handwerklichen Techniken, Zubereitungstipps, Übersichten über die benötigten Küchenutensilien, Arbeitsschritte, Einkaufslisten und vieles mehr.

Kosten pro Rezeptpaket (10 Rezepte): 1,59€

 

10. Kochbuch: “They Draw and Cook” von Nate Padavick & Salli Swindell

Kochbuch: "They Draw and Cook"

Das Kochbuch beinhaltet 107 Rezepte, die von Künstlern der ganzen Welt illustriert wurden. Die beiden Herausgeber starteten mit einem Blog, auf dem sie die Kunstwerke veröffentlichten. Das Herausgeben eines Kochbuchs war nur eine Frage der Zeit. Die Rezepte werden je auf einer Doppelseite illustriert erklärt und ähneln kleinen Comic-Geschichten, die kreativ und künstlerisch wertvoll umgesetzt sind. Ein echter Geheimtipp!

Kosten: 14,99 € bei Amazon