Pasta alla Napolitana

Pasta-Klassiker, der nächste: Auf meiner Reise durch die Klassikerrezepte steht heute eine simple Variante auf dem Programm: Die „Pasta alla Napolitana“.

Ihr erinnert Euch: Ich habe vor ein paar Wochen begonnen, mich durch die Pasta-Klassiker Italiens zu kochen und kulinarische Lücken zu schließen. Nach Pasta alla Norma, Gnocchi alla romana, Pasta all’Alfredo und Bucatini all’amatriciana folgt heute die Pasta alla Napolitana, die im Wesentlichen nur aus frischen Tomaten, einer Handvoll Kräutern und ein wenig Salz und Zucker besteht. Denn wo Tomaten sind, da ist immer ein wenig Zucker.

Bevor nun der Winter unsere Breiten in ihren Bann zieht, habe ich die letzten Tomaten auf dem Balkon vom Stock gezupft und frisch verarbeitet. Für die Sauce werden diese halbiert, entkernt und anschließend gewürfelt. Zusammen mit glasig gedünsteten Zwiebeln sowie ein wenig Chili, Basilikum und Petersilie ist in 10 Minuten eine leckere Sauce gezaubert, die mit gutem Parmesan und Nudeln keines weiteren Kommentars bedarf: Einfach, wenig Zutaten, schnell zubereitet und sehr, sehr lecker.

Bis nächstes Frühjahr wird meine Pasta-Klassiker-Reihe nun ruhen. Bis dahin gibt es nun aber umso mehr Schmorgerichte, die ausprobiert werden wollen. Ganz oben auf meiner Liste: Belgisches Trappistengulasch, Carbonade flamande und ein edles Chateaubriand.

Wohlan.

Pasta alla Napolitana

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für die Pasta alla Napolitana (Für 4 Personen):

  • 600 g Pasta
  • 400 g reife Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chili
  • Etwas Petersilie
  • Etwas Basilikum
  • Reichlich frisch geriebener Parmesan
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Etwas Zucker
  • Salz

Zubereitung:

1 Die Tomaten waschen, halbieren und entkernen, dann würfeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Chili, Petersilie und Basilikum hacken. Parmesan reiben.

2 Pasta al dente kochen.

3 Die Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Chili und Tomaten zugeben und bei milder Hitze etwa 5-6 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Zucker abschmecken und die Kräuter unterheben. Mit der Pasta mischen und servieren.

Quelle: „Alles über Pasta“ aus dem Christian Verlag

  • Ohh das sieht gut aus :) Ich bin ein großer Spagetthi-Fan und könnte die praktisch jeden Tag futtern… Gerade die einfachen Rezepte sind mir da auch die Liebsten.

    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

  • Mhhmmm – das liest sich lecker :) Ich glaube, das werde ich mal ausprobieren – allerdings ohne Chili, dann ist es etwas kindertauglicher ;)AntwortenAbbrechen

  • Tommy

    Sieht toll aus. Kleiner Tipp von Ital. Mama: bei Tomatengerichten immer eine Messerspitze Natron dazu, nimmt die Säure und Du brauchst keinen Zucker.
    Und Danke für Deine tolle Seite.AntwortenAbbrechen

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Frischkäse selbst herzustellen ist unglaublich einfach. Dafür werden nur zwei Zutaten und ein wenig Zeit benötigt.

Es ist immer wieder frappierend zu sehen, dass Generation um Generation wertvolles Wissen um die Herstellung von Lebensmitteln verloren geht. Während meine Großmutter Frischkäse stetig selbst für die Familie produzierte, tut dies heute kaum ein Angehöriger meiner Generation mehr. Die Nahrungsmittelindustrie hat dies vollständig ersetzt und mit ihrem Angebot ein Stück kulinarischer Handwerkskunst verdrängt.

Dabei ist die Herstellung von Frischkäse hochgradig einfach und kein Zeitfresser. Nur zehn Minuten werden benötigt, um aus handelsüblicher Milch Frischkäse herzustellen, denn alles was dafür getan werden muss, ist die in der Milch enthaltene Molke von den festen Bestandteilen, dem sogenannten Bruch, zu trennen. Das kann schnell geschehen, indem man in heiße Milch Zitronensaft gibt, oder langsam, indem man Milch bei Zimmertemperatur stehen lässt und diese beginnt, zu stocken. Durch Abtropfen entweicht die Molke, zurück bleibt der Bruch – reiner Frischkäse.

Wenn Ihr also ein Stück alter Hausfrauenkunst zurückerobern und Euch frei von der Abhängigkeit von der Nahrungsmittelindustrie machen wollt, so habe ich heute das Rezept für selbst gemachten Frischkäse für Euch. In 10 Minuten seid Ihr fertig, morgen früh könnt Ihr den selbst gemachten Frischkäse auf gutem Brot genießen. Versprochen. Wie das geht? Dafür braucht es nicht mehr als einen Satz:

Ihr nehmt einen Liter frische Milch, erwärmt diese bis sie dampft, gebt den Saft einer Zitrone unter langsamen Rühren hinzu und wartet, bis die Milch gerinnt und sich eine klare Flüssigkeit von festen Bestandteilen trennt. Dann gießt Ihr die geronnene Milch durch ein Passiertuch und lasst den Bruch über Nacht im Kühlschrank fest werden. Gut, ich habe zwei Sätze gebraucht, die Einfachheit wird dadurch aber nicht geschmälert. Fertig. Fertigfertig.

Wenn Ihr experimentieren wollt, so funktioniert dieses Prinzip sowohl mit Kuh- als auch Schafs- oder Ziegenmilch. Bei der Verfeinerung des Bruchs sind Euch dann keine Grenzen gesetzt, der Kreativität kann Lauf gelassen werden. Ob fränkischer Ziebeleskäs, indisch angehauchte Variation, frühlingshafte Bärlauchvariante oder herbstliche Mischung mit Kürbis-Püree: Erlaubt ist, was schmeckt. Und es schmeckt ganz hervorragend. Selbst gemacht. Mit voller Inhaltskontrolle. Ohne Zusatzstoffe und doppelten Boden.

Übrigens: Die Molke müsst Ihr nicht wegschütten. Gemischt und aufgemixt mit frischen Fruchtsäften wie Mango, Orange oder diversen Beeren ergibt diese gut gekühlt ein wunderbar erfrischendes Getränk.

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Rezept

Dauer: Ca. 10 Minuten Zubereitungszeit, ca. 6 Stunden Ruhezeit

Zutaten für selbst gemachten Frischkäse (Ergibt etwa 250 g Frischkäse):

  • 1 L frische Milch
  • 1 Zitrone

Zubereitung:

1 Zitronensaft auspressen. Die Milch in einem Topf erwärmen, bis sie dampft. Die Milch darf nicht kochen!

2 Nun den Zitronensaft mit einem Holzkochlöffel langsam in die Milch einrühren, bis diese gerinnt und sich größere Eiweißpartikel von einer klaren Flüssigkeit, der Molke, absetzen. Dabei langsam und bedächtig rühren, damit die festen Bestandteile nicht auseinander gerissen werden.

3 Topfinhalt durch ein Passiertuch, das in einem Sieb liegt, passieren. Dabei wird die Molke vom Bruch getrennt. Bruch über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und am nächsten Tag weiter verarbeiten oder pur genießen.

Frischkäsevariationen

  • […] einmal Frischkäse selbst hergestellt und gemerkt hat, wie einfach dies ist, der braucht nicht lange um mit kreativen Variationen zu […]AntwortenAbbrechen

  • Anja

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Schön, dass du auch solche Themen aufgreifst. Von alleine wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen selber Frischkäse herzustellen:) Wie lange hält er sich denn bei dir?
    Ich werde das sicher bald ausprobieren. Für Cupcakes oder Cheesecakes brauche ich immer Unmengen an Frischkäse und das geht dann doch schnell mal ins Geld :/

    Was verstehst du unter frische Milch? Direkt vom Bauer? Oder geht auch übliche Vollmilch?AntwortenAbbrechen

  • ooh toller post! ich finde das super, wenn man zutaten einfach selber herstellen kann. bis jetzt hab ich nur quark selbst gemacht, aber frischkäse muss ich erst noch ausprobieren. ich mag das irgendwie total gern so bedächtig irgend ein zeugs anzurühren, seitan selber machen ist auch immer ein riesenspaß und lustiges gebaze:D
    liebe grüße, sabine =)AntwortenAbbrechen

  • Tore

    Danke für den Beitrag und damit auch ans Erinnern an selbstgemachten Frischkäse. Habe ich leider das letzte Mal vor 2 Jahren selbst gemacht. Aber ich nehme es wieder in Angriff. Ideen habe ich einige.Es wird hier einem auch nicht einfach gemacht bei den klasse verschiedenen Frischkäsevarianten auf dem Markt.AntwortenAbbrechen

  • […] Brot würde ich eher den Labneh aus Joghurt empfehlen. Er ist nicht so körnig. Ausserdem bietet HighFoodality eine Auswahl an Möglichkeiten, wie man den Frischkäse aromatisieren […]AntwortenAbbrechen

Sashimi vom Lachs mit Pfefferbrot, Kürbis-Carpaccio und Rosé-Sabayon

Die letzten Sonnenstrahlen wärmen dieser Tage die herbstliche Welt und bescheren und eine angenehme Verlängerung des goldenen Oktobers. Dazu gibt’s heute ein kühles Glas Rosé und den Auftakt zur „Rosé Dinner Party“.

Sieben Blogs, sieben Tage, ein Thema: Food-Pairing mit Rosé. Spätestens seit meinem Besuch im französischen Beaujolais weiß ich einen kühlen Rosé an warmen Tagen zu schätzen. Auch im Nürnberger Zwei-Sterne-Restaurant „Essigbrätlein“ wird Rosé zu den fantastischen Gängen serviert, was ich als weiteres Signal dafür werte, dass der leicht blasse Wein den Kinderschuhen entwachsen und ein ernstzunehmender Bestandteil großer Winzerkunst geworden ist, die wunderbar in den Herbst passt.

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Bis nächsten Sonntag werden nun auf sieben verschiedenen Blogs sieben Gerichte serviert, die wunderbar zu einem kühlen Glas Rosé und einem ausklingenden Herbsttag passen. Deswegen freue ich mich sehr, dass ich den Auftakt zu einer Woche „Rosé Dinner Party“ geben darf. Ein Dinner startet am besten mit einem gemütlichen Appetizer, der die Stimmung auflockert, Vorfreude generiert und dafür sorgt, dass die Gäste neugierig auf das sind, was sie kulinarisch noch erwartet.

So habe ich mich für eine herbstliche Vorspeise entschieden, die nicht belastet und noch genügend Platz im Magen lässt, um die kommenden sechs Gänge genießen zu können. Wenn ich an Rosé denke, denke ich in zweiter Instanz an Fisch. Wenn ich an Fisch denke, denke ich meist an Sushi, gerade wenn es sich um eine Vorspeise handeln soll. Ich finde Lachs geschmacklich einen unglaublich ausgewogenen Fisch, der mit am besten roh schmeckt und sich mit vielen Geschmacksrichtungen kombinieren lässt. Pfeffer und Ingwer passen zum Fisch, das habe ich in vielen Sashimi-Varianten ausführlich getestet. Zudem eignet sich Lachs gut für Sushi-Anfänger, weil er die Probanden nicht überfordert, ein angenemes Mundgefühl hervorruft und überhaupt nicht fischig schmeckt.

Sashimi vom Lachs mit Pfefferbrot, Kürbis-Carpaccio und Rosé-Sabayon

Das angenehme, weiche Mundgefühl durch den Lachs wird ergänzt mit knusprigeren Texturen: Das Kürbis-Carpaccio hat nach einigen Minuten im Ofen noch genügend Biss, und das geröstete Pfeffer-Brot sorgt für den finalen Crunch. Das Kürbis-Carpaccio ist eine Inspiration von Arthurs Tochter, die es zusammen mit Speckeis als Zwischengang bei ihrem legendären Supperclub servierte. Ich habe die Rezeptur für dieses Gericht etwas verändert und mich auf die Zugabe von grünem Pfeffer und etwas fein gehacktem Ingwer konzentriert.

Abgerundet wird die Vorspeise durch eine Rosé-Sabayon, für die Rosé mit etwas Fischfond und Eigelb schaumig geschlagen und anschließend mit Zitronensaft, Salz und etwas Pfeffer abgeschmeckt wird. Ich habe relativ wenig Rosé benutzt, um mit dem Weingeschmack die feinen Aromen des Lachses nicht zu überstrahlen.

Gewinnspiel: Drei Weinpakete zu gewinnen!

Zum Gericht gab es einen gekühlten (8°) Rosé aus der Provence (Château Minuty M Rosé, 2013) der mit seinem fruchtigen Aroma und einer für mich gut passenden Säure ein ausgewogener Begleiter ist. Wer diesen Rosé und zwei andere Weine aus der Provence selbst probieren möchte, der möge einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen – ich verlose unter allen Kommentatoren drei Weinpakete à 3 Flaschen. Der Einsendeschluss für Eure Kommentare ist Sonntag, 09.11.2014, 18 Uhr. Viel Glück!

Nun darf ich an meine liebe Blogger-Kollegin Mirja übergeben, die als Küchenchaotin seit einigen Jahren die Food-Blogger-Landschaft mit tollen vegetarischen Gerichten bereichert und morgen ihr Gericht im Rahmen der „Rosé Dinner Party“ vorstellen wird.

Sashimi vom Lachs mit Pfefferbrot, Kürbis-Carpaccio und Rosé-Sabayon

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für das Sashimi vom Lachs mit Kürbis-Carpaccio, Pfefferbrot und Rosé-Sabayon (Für 4 Personen als Vorspeise):

Für den Lachs und den Kürbis:

  • 250 g Lachsfilet ohne Haut, Sushi-Qualität
  • 1 Ciabatta-Brötchen
  • 1/4 Hokkaido-Kürbis
  • Olivenöl
  • 1 TL grüner Pfeffer
  • 1/2 TL Rosa Beeren
  • 1 cm frischer Ingwer
  • Salz

Für die Sabayon:

  • 2 Eigelb
  • 1/2 TL Zucker
  • 20 ml Fischfond
  • 20 ml Rosé
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für das Kürbis-Carpaccio den geviertelten Kürbis von allen Kernen befreien. Anschließend das Fruchtfleisch mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Den grünen Pfeffer in einem Mörser grob zerstoßen. Den Ingwer schälen und fein hacken.

2 Die Kürbisstreifen in eine ofenfeste Form geben und mit der Hälfte des grünen Pfeffers, dem Ingwer, etwas Salz und etwa 1 EL Olivenöl vermischen. Bei 140°C etwa 15 Minuten im Ofen garen. Der Kürbis sollte noch Biss haben.

3 Das Lachsfilet in Würfel schneiden und wieder in den Kühlschrank stellen.

4 Das Ciabatta-Brötchen in hauchdünne Scheiben schneiden und mit ganz wenig Olivenöl bepinseln. In grünem Pfeffer wenden und etwa 10 Minuten mit im Ofen kross backen.

5 Jetzt kommt der anstrengende Teil. Eigelb, Zucker, Fischfond (Alternativ: Hühnerfond) und Rosé in eine (Metall-)Schüssel geben. Die Masse dann auf einem Wasserbad (Achtung: Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren oder zu nahe kommen, da die Eier sonst gerinnen!) aufschlagen, bis die Sabayon dick wird. Fertig ist die Sauce, wenn sich beim Herausziehen des Schneebesens kleine Sabayon-Türmchen bilden. Dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer es sich einfacher machen möchte, verwendet ein Handrührgerät.

6 Die Lachswürfel in den grünen Pfeffer tauchen. Die Kürbis-Streifen aufrollen. Lachs, Kürbis und Pfeffer-Brote anrichten, mit Sabayon beträufeln und rosa Beeren auf dem Teller verteilen. Wer mag kann den Teller noch mit etwas Dill oder Zitronenthymian garnieren.

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Werbe-Hinweis: Die “Rosé Dinner Party” ist eine Kooperation mit SOPEXA und dem Verband der Provence-Weine. Im Artikel wird ein Rosé aus der Provence namentlich genannt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.
  • Eines ist mir bei diesem feinen Gericht wieder klar geworden – bis auf wenige Ausnahmen esse ich Rosé lieber, als dass ich ihn trinke :)AntwortenAbbrechen

  • hanni

    Ich hab´s ausprobiert! Die Rosé-Sabayon harmoniert perfekt zu Kürbis und Lachs und ist dabei angenehm unaufdringlich! Fein-fein-fein!AntwortenAbbrechen

  • Hmmmm, Lachs… Klingt super und sieht wie immer klasse aus!
    LGAntwortenAbbrechen

  • […] von HighFoodality hat mir gestern mit einer herrlichen Vorspeise schon die Steilvorlage gegeben, denn ich mache heute direkt mit dem Hauptgang weiter. Das Rezept […]AntwortenAbbrechen

    • Julia

      Ach, Rosé….da werden Erinnerungen an den Sommer und den Urlaub in der Provence wach!AntwortenAbbrechen

  • Wenn das auch nur annähernd so schmeckt wie es aussieht :-)AntwortenAbbrechen

  • Das Abendessen ist gerettet. Ich hoffe das der Lachs bis zum Abend aufgetaut ist. Hoffe es schmeckt so gut wie aus aussieht.
    lgAntwortenAbbrechen

  • Wow, dass sieht toll aus. Will diese auch mal Lachs machen. Mir ist aber die Sabayone noch nie so gut gelungen!

    LG TatjanaAntwortenAbbrechen

  • das sieht sehr lecker aus! Kürbis und Fisch habe ich noch nie kombiniert.AntwortenAbbrechen

  • Jonnywalker

    Habe auch schon viel mit Kürbis gemacht. Aber so kunstvoll ist mir dass noch nie gelungen. vg, JohannesAntwortenAbbrechen

  • AlexAndre

    Wenn das wirklich so schmeckt wie es aussieht. HmmmmmmmAntwortenAbbrechen

  • […] bisherigen Gänge der Rosé Dinner Party findet ihr übrigens hier: bei Highfoodality, bei der Küchenchaotin, dem Küchenjungen, Anette von Culinarypixel und live life deeply […]AntwortenAbbrechen

  • […] meine Kollegen, die diese Woche Gastgeber zur virtuellen Rosé-Dinner-Party waren – Highfoodality, Küchenchaotin, Küchenjunge, Culinarypixel, live life deeply-now und meine besonders liebe […]AntwortenAbbrechen

  • Katja

    Hallo und vielen Dank für den schönen Beitrag mit dem leckeren Rezept und die tolle Verlosung!

    Rosé passt natürlich perfekt zu Lachs. Ich bin aber bei französischen Weinen immer etwas unsicher, weil ich mich mit den französischen Weinen nicht so gut wie auskenne. Deshalb greife ich meistens eher zu italienischen Weinen auskenne. Sehr gerne würde ich die Weine probieren, um auch die französischen Weine etwas besser kennenzulernen.

    Viele liebe Grüße
    KatjaAntwortenAbbrechen

  • Sabine

    Lieber Uwe,
    meine Güte, das klingt ja extrem lecker und schaut auch so aus. Das könnte meine Weihnachtsvorspeise werden. Da bräuchte ich natürlich noch den Rosé ;-)
    Herzliche Grüße SabineAntwortenAbbrechen

Pasta all

Beschäftigt man sich etwas ausführlicher mit Pasta-Klassikern, so kommt man früher oder später an der Pasta all’Alfredo nicht vorbei. Gut so.

Ja, zugegeben: Die Pasta eignet sich nicht für die gesunden Kategorien dieser Welt. Für die Sauce wird nämlich Fett mit Fett und anschließend zur Sicherheit noch einmal mit Fett kombiniert, abgeschmeckt und mit Fett bestreut. Da ist es auch schon egal, auf fettarme Varianten bei der Zugabe der Fette zu achten. Der Geschmack reiht sich hier allerdings nahtlos ein, und kann mit einem Wort sehr treffend beschrieben werden: Fett.

Aus Sahne, Butter und einer ordentlichen Portion Käse entsteht eine wunderbar sämige Sauce, die mit einem Hauch Salz und viel Parmesan jede Pasta-Sorte in ein Fest verwandelt. Fett und Kohlehydrate funktionieren eben immer. Die Pasta-Kreation geht zurück auf den Restaurantbesitzer Alfredo di Lelio, der 1914 ein uraltes Rezept aus dem 16. Jahrhundert adaptierte. Das Gericht war zunächst als „doppio burro“ bekannt, weil die Nudeln vor und nach dem Kochen mit Butter versetzt wurden. Alfredo machte daraus sogar eine noch reichhaltigere Version „triplo burro“, als seine schwangere Frau während der Schwangerschaft mit argen Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte. Die Pasta fand den Weg auf die Speisekarte seines Restaurants und wurde alsbald als Pasta all’Alfredo weltbekannt.

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für die Pasta all’Alfredo (Für 4 Personen):

  • 600 g Pasta
  • 100 g Butter
  • 200 g Sahne
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Nudeln al dente garen.

2 Währenddessen die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Sahne und den geriebenen Parmesan zugeben und unterrühren. Einkochen, bis die Sauce eine sämige Konsistenz hat. Abschmecken.

3 Mit den Nudeln vermischen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Quellen:

  • Rezept: „Alles über Pasta“ aus dem Christian Verlag
  • Hintergrundinformationen: Wikipedia

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  • Ooohhh, die Alfredosoße habe ich auch schon seit längerem auf dem Schirm ;) So viel Fett, das kann nur geil sein!AntwortenAbbrechen

  • Elly

    Uwe – Hut ab!
    Als der Göttergatte gestern Abend der Firmenweihnachtsfeier feucht-fröhlich beiwohnte, ließ ich mich von deinen vegetarischen Gerichten inspirieren, um für die kommende Feiertagswoche Pläne zu schmieden. Das Fleisch haben wir vorbestellt, aber die Beilagen sind immer so ein Problem. Noch dazu – ich will was Gesundes (eure Gemüse-Bleche werden es im Übrigen werden, da kann man mehrere Tage variieren, das Gemüse ist im kühlen, dunklen Keller gut eine Woche frisch – ideal).
    Dann stieß ich auf dieses Rezept und ließ es halt mal als Tab offen. Klingt gut, einfach – muss mal gemacht werden.
    So, da sitze ich nun mit GöGa, der sichtlich k.o. von letzter Nacht ist, einem gähnend leeren Kühlschrank und ohne Auto, das noch am Ort der Weihnachtsfeier steht. Und plötzlich fällt mir dieses Rezept wieder ein – die Zutaten haben wir sogar alle noch im Haus! Gedacht, gekocht – und dafür geliebt worden. Es schmeckt super, ist so extrem schnell und einfach – und nach einer durchzechten Nacht schön deftig und cremig.
    Ich hab noch etwas TK-Petersilie reingemischt am Schluss, für die Farbe, es war wunderbar.AntwortenAbbrechen

Herbstliche Lamm-Bratwürste im Schweinenetz mit Pflaumen-Chutney

Wer gerne grillt, wird selbst gemachte Würste lieben. Selbst zu wursten wird dabei oft nicht in Betracht gezogen. Dabei braucht man weder Wurstfüllmaschine noch Fleischerlehre, um gute Ergebnisse zu erzielen. Eine Alternative.

Eine gute Wurst frisch vom Grill ist etwas Leckeres. Noch besser schmeckt die Wurst, wenn man genau weiß, was drin ist und wenn man Kreationen außerhalb der in jeder Fleischtheke erhältlichen Norm schafft. Die Kreativität muss nämlich nicht vor der Theke aufhören. Wurst selbst herzustellen ist leichter als man denkt und mit ein paar Tricks auch nicht zeitaufwändig. Teures Equipment ist nicht zwangsläufig von Nöten, auch mit einfachen Mitteln können leckere Würste für die nächste Grillparty (Ja! Auch im Herbst und Winter! Es ist immer Grillsaison!) geschaffen werden.

Um Würste selbst herzustellen, wird lediglich etwas Schweinenetz benötigt. Das Brät muss schließlich zusammen- und davon abgehalten werden, zu zerfallen, wenn es auf den Grill oder in die Pfanne gelegt wird. Das Schweinenetz stammt aus dem Bauchfell von Schweinen und umgibt dort die meisten inneren Organe. Der Vorteil: Hackfleischmassen können einfach per Hand in Schweinenetz eingewickelt werden. Das Schweinenetz verschwindet beim Garprozess fast völlig und stört den Geschmack in keinster Weise. Schweinenetze müssen beim Metzger vorbestellt werden, sind aber ohne Probleme zu bekommen. Gefroren halten sie sich mehrere Monate im Tiefkühler und können bei Bedarf in handwarmen Wasser aufgetaut und anschließend benutzt werden. Feine Sache.

Es gibt nun zwei einfache Wege zur eigenen Wurst mit Hilfe des Schweinenetzes:

  • Pimp my Wurst: Die wohl einfachste Möglichkeit ist die, bereits fertig gekaufte Würste „aufzumotzen“ und geschmacklich zu variieren. Dafür wird das Brät aus den Häuten geholt und mit zusätzlichen Zutaten vermischt. Besonders lecker ist zum Beispiel, fränkische Bratwürste mit etwas Püree von der Roten Bete zu mischen und anschließend wieder in ein Schweinenetz zu sperren.
  • Create my Wurst: Dafür lasse ich beim Metzger 1/4 Schweinebauch oder Speck und 3/4 Fleisch – z. B. aus der Hüfte oder auch Roastbeef – durch den Wolf drehen. Das erspart mir das aufwändige Wolfen zuhause. Pro Kilogramm Fleisch verwende ich etwa 20 – 22 g Salz und anschließend beliebige Gewürze, Obst, Pürees oder andere Zutaten, um die Wurst zu aromatisieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für das heutige Rezept habe ich Lammfleisch beim Metzger wolfen lassen, gesalzen und gepfeffert. Anschließend kamen fein geschnittene Äpfel, Petersilie sowie gemahlener Zimt dazu. Die Masse habe ich zu Würsten geformt und in Schweinenetz gewickelt, anschließend etwa 10 Minuten unter stetem Wenden bei mittlerer Hitze auf dem Grill gegart. Dazu gab’s herbstliches Pflaumen-Chutney, das ich bereits im Spätsommer zu Pancetta-Röllchen serviert hatte.

So einfach kann wursten sein.

Herbstliche Lamm-Bratwürste im Schweinenetz mit Pflaumen-Chutney

Rezept

Dauer: 30 Minuten Vorbereitungszeit, etwa 10 Minuten Grillzeit

Zutaten für die herbstlichen Lamm-Bratwürste im Schweinenetz mit Pflaumen-Chutney (Für 4 Personen):

  • 750 g Lammhackfleisch aus der Hüfte,
  • 250 g Speck, bereits beim Metzger durch den Wolf gedreht
  • 1 Apfel
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 22 g Salz
  • 1 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Schweinenetz

Für das Pflaumen-Chutney:

  • 500 g Pflaumen
  • 2 rote Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Handvoll gehackte Petersilie
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Zucker
  • Salz

Zubereitung:

1 Den Apfel entkernen und in feine Würfel hacken. Petersilie hacken. Fleisch mit Apfelwürfeln, Zimt, Petersilie, Salz und Pfeffer mischen und abschmecken. 8 Würste aus der Masse formen und in Schweinenetz wickeln.

2 Für das Pflaumen-Chutney die Pflaumen waschen, entsteinen und fein hacken. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und inklusive der Chili ebenfalls fein hacken. Alles vermischen (inkl. Petersilie) und mit Weißweinessig, Zucker und Salz abschmecken.

3 Würste auf dem vorgeheizten Grill (180°C) etwa 10 Minuten unter Wenden fertig braten. Mit dem Chutney servieren.

Quelle: Anregung für die „Gepimpten Würste“ aus dem Buch „BBQ & Grill“ von Stéphane Reynaud

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  • Wir sind auch große Fans von selbst gemachten Würsten, daher werden bei uns auch in regelmäßigen Abständen Bratwürste produziert. Das Pflaumen-Chutney klingt wirklich lecker. Die Bilder sehen sehr appetitanregend aus.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke Dir! Ich komme leider viel zu selten zum Wursten, habe aber ebenfalls großen Spaß daran…AntwortenAbbrechen