Whiskey-Krabbensuppe mit Sahnemeerrettich

Whiskey-Krabbensuppe mit Sahnemeerrettich

Seit ich in Hamburg eine Büsumer Krabbensuppe gegessen habe, steht sie auf meiner Nachkochliste. Auf dem Weg dahin gibt es eine Variante mit Whiskey und leckeren Nordseekrabben.

Ich koche gerne mit Alkohol. Ein Risotto ohne Wein finde ich meist unvollständig, auch in Fonds gebe ich gern ein Schlückchen dazu. Seit meine Kinder auf der Welt sind, schränke ich dies jedoch ein, was aber nur eine temporäre Reaktion auf die Umstände bleiben wird. Eine gute Rotweinsauce zum Filet ist so schnell durch nichts zu ersetzen, naja, doch – durch exzellentes Salz vielleicht.

Fakt ist, dass ich höchst selten mit Hochprozentigem koche. Ich habe den obligatorischen Rum im Schrank, aber da ich kaum backe habe ich die Flasche in den letzten Jahren nur angesehen. Ich habe auch wenig Hochprozentiges im Haus, da ich eher zu der Fraktion Bier- und Weintrinker gehöre und für Schnäpse nicht so zu haben bin (Wie einschlägige Feldversuche bewiesen haben).

Die Büsumer Krabbensuppe im altehrwürdigen Hamburger Old Commercial Room kam mit einem guten Schuss Cognac daher, was mich beim Lesen der Speisekarte erst irritierte, beim Essen dann begeisterte.

In meiner Variante habe ich einen Whiskey verwendet, keinen besonderen, der aber seinen Job gut gemacht hat. Das rauchig-kräftige Aroma kam gut heraus.

Whiskey-Krabbensuppe mit Sahnemeerrettich

Rezept

Zutaten für die Whiskey-Krabbensuppe mit Sahnemeerrettich (für 2 Personen):

  • 5-6 Kartoffeln
  • 3-4 Karotten
  • 2 Schalotten
  • 200g Krabben
  • 2 EL Whiskey
  • 6 Rosenkohlröschen
  • Etwa 1L Fleischbrühe, besser Krustentierfond
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL mittelscharfer Meerrettich
  • Etwas Sahne

Zubereitung:

1 Die Kartoffeln, Schalotten und die Karotten schälen, danach würfeln. Die Blätter von den Rosenkohlröschen zupfen. 4-5 Krabben beiseite legen.

2 Die Karotten, Kartoffeln und Schalotten in etwas Butter anschwitzen und Farbe nehmen lassen. Die Krabben zugeben und kurz rösten. Mit Whiskey ablöschen und anschließend mit der Fleischbrühe auffüllen. Aufkochen und etwa 15 Minuten leise köcheln.

3 In der Zwischenzeit den Meerrettich mit der Sahne vermischen, bis sich eine glatte Masse ergibt. Ggf. mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

4 Die Rosenkohlröschen kurz in etwas Butter schwenken.

5 Die Suppe kurz und schnell mit einem Pürierstab pürieren – nicht zu lange und zu langsam, weil die Kartoffeln die Suppe sonst schleimig machen. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Whiskey abschmecken.

6 Die Suppe in Teller füllen. Rosenkohl und Krabben in die Mitte setzen, Sahnemeerrettich verteilen.

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Whiskey trinken ist nicht meins, Whiskey essen umso mehr! Was für ne Suppe! Wunderbar auch wie immer diese wunderschönen Einlagen! Vielen Dank für diesen Augenschmaus!

Oh, noch einer, der eine gute Verwendung für Whiskey gefunden hat! Liest sich hinreißend.
LG, Claudia

Liest sich wirklich klasse und eins muss ich auch mal sagen egal welches Rezept man sich bei dir durchliest und die Fotos dazu anschaut man bekommt Hunger. Tolles Rezept und Whiskey mit dabei hört sich interessant an.

Uwe

@uda: So ähnlich geht es mir auch. Whiskey-Flaschen werden bei mir in der Regel sehr alt ;) Hast Du bei Dir auf dem Blog ein paar empfehlenswerte Whiskey-Rezepte?

@Claudia: Hehe, ja, irgendwann muss die Flasche ja mal weg….

@Sebastian: Das freut mich sehr, und so soll es auch sein :) Danke!

Wieder so ein Augenschmaus! Krabben, Crevetten und Garnelen mögen sogar die Widmattkinderchen. Ich koche nach wie vor mit Wein, nicht Flaschenweise aber etwas schon.
Grüessli
Irene

Uwe

@Irene: Ich denke ich werde das auch wieder “normalisieren”, wenn die beiden etwas älter sind. Jetzt gerade (die Kids sind 2 und 4) muss ich’s nicht übertreiben – denn ich liebe es eigentlich, mit Wein zu kochen…

Ok, deine sind auch ein bisschen jünger. Unsere 5,6 und gerade 10 schmecken wenn es zuviel ist. Jedoch köcheln Saucen ja auch und für mich ist der Alkohol Gehalt danach vertretbar. Jedoch, und so soll es sein, gibt es weder richtig noch falsch und viele Wege und Meinungen :-) probieren eure kleinen alles was du kochst resp verbloggst, oder braucht es auch bei euch Alternativen? Denn manchmal sitze ich doch etwas in der Zwickmühle :-)
Grüessli

Uwe

Mein kleiner Sohn (2) ist sehr resolut und probiert nahezu alles. Meine Tochter (4) ist da deutlich wählerischer und lässt das eine oder andere durchaus weg. Generell koche ich selten Alternativen, ich versuche schon, die Familie an “meine” Küche zu gewöhnen. Die ganz krassen Sachen mache ich dann manchmal aber auch nur für Sonja und mich, oder wenn Gäste kommen.

ja so sind die Kinder verschieden, zudem sind das auch Phasen (wobei das Wort schon eher negativ belegt ist) die sich dauern wieder ändern. Ich koche auch keine Alternative, plane aber die spezielleren Gerichte so das es meistens eine Beilage hat wie Reis oder Teigwaren, dazu etwas Rohkost und sie haben auch *vernünftig* gegessen. Jedoch ist es auch immer etwas eine Gratwanderung, vorallem bei der Grossen und beim Junior, die mögen meistens das Neue und versuchen eher wenn es nicht zu umschiffen ist. Die Mittlere war und ist eine spezieller Esserin, die riecht und weiss dann ob sie es mag oder nicht.
Merci für die Auskunft
Alles Liebe
Irene

Vidamo

Bin vor einer Woche eher per Zufall auf dein Rezept gestoßen und muss sagen, dass ich absolut besgeistert bin. Als echter Whisky und Krabbenliebhaber eigentlich das perfekte Rezept für mich. Insbesondere das Rauchige des Whiskys fand ich wunderbar!
Vielen Dank dafür.

Uwe

@Vidamo: Danke, das freut mich sehr, wenn’s geschmeckt hat!

Graved Lachs mit Meerrettich-Remoulade

Graved Lachs mit Meerrettich-Remoulade

Graved Lachs ist ein eingedeutschter Begriff, der sich von diversen nordischen Sprachvarianten ableitet. Graved Lachs bedeutet wörtlich übersetzt “eingegrabener Lachs” und geht auf eine skandinavische Methode zurück, die Fisch haltbar macht.

Während der Laichzeit der Lachse herrschte früher Jagdsaison – den Tieren wurde bei ihren stromaufwärts führenden Reisen aufgelauert. Für viele Bewohner Skandinaviens stellte diese Zeit eine sehr wichtige dar, wurde doch ein Teil der wichtigen Wintervorräte gewonnen.

Die Beute musste aber haltbar gemacht werden, da moderner Luxus des 21. Jahrhunderts (Kühlschränke) noch nicht verfügbar waren. Also entwickelten die findigen Wikinger eine Methode, den Lachs direkt nach dem Ausnehmen mit diversen Beizstoffen – in der Regel Salz-Zucker-Mischungen mit Dill – zu behandeln und anschließend für mehrere Tage in Erdlöchern zu vergraben.

Durch den entstehenden Druck wird dem Lachs Wasser entzogen, es findet sogar eine Fermentation statt. Dabei werden organische Stoffe durch Enzyme umgewandelt, wodurch diverse Mikroorganismen keinen guten Nährboden finden und die Lebensmittel weniger schnell verderben.

Ich habe Ralfs Tipp befolgt und mir das Buch “Seafood” aus dem Programm des Teubner Verlags gekauft. In diesem findet sich eine Anleitung, Lachs selbst zu beizen. Bis auf den Teil des “Vergrabens” kommt die Methode der Konservierung sehr nah an den ursprünglichen Prozess der Herstellung von Graved Lachs heran.

Bei mir lag der Lachs für 18 Stunden in der Beize. Ich glaube, ein paar Stunden mehr hätten dem Fisch noch mehr Geschmack verliehen, obwohl der Lachs auch so schon sehr aromatisch geschmeckt hat. Lachs auf diese Weise zu beizen ist sehr einfach und geht schnell – die Beizzeit nicht mit einberechnet. Werde ich öfter machen!

Graved Lachs mit Meerrettich-Remoulade

Rezept

Zutaten für den Graved Lachs mit Meerrettich-Remoulade (Für 2 Personen):

  • 400g Lachsfilet mit Haut
  • Etwa 150g Salz
  • 10g Schwarze Pfefferkörner
  • 10g Koriandersamen
  • 1 Bund Dill
  • 30g Zucker
  • 3-4 EL Weißwein
  • 1 TL Lavendelblüten

Für die Remoulade:

  • 2 EL Mayonnaise
  • Etwas frischer Dill
  • 1 EL Meerrettich
  • 1 TL Milch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Lachs von den restlichen Gräten befreien. Die Hälfte des Salzes auf einen Teller geben und das Lachsfilet mit der Hautseite drauf legen.

2 Den Dill hacken. Den Pfeffer in einem Mörser mittelfein zerkleinern, die Koriandersamen ebenso.

3 Nun nacheinander Zucker, Pfeffer, Koriandersamen, Lavendelblüten und den Dill auf den Lachs geben. Zuletzt mit der übrigen Hälfte des Salzes bestreuen und den Weißwein darüber verteilen. Mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

4 Für die Remoulade die Mayonnaise mit dem Meerrettich und der Milch verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5 Den Lachs aus dem Kühlschrank holen und von der Beize befreien. Dann mit einem sehr scharfen Messer mit einer biegsamen Klinge dünn aufschneiden. Mit der Remoulade servieren.

Beilagen: Kartoffeln oder geröstetes Brot.

Quelle für den Graved Lachs: Seafood aus dem Teubner-Verlag

Quelle für die Informationen zu Graved Lachs: Wikipedia

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Ich beize häufig Lachs für uns. Er kommt für mindestens 48 Stunden in die Beize. Schau Dir mal meine asiatische Variante an:

http://www.tisalutoticino.blogspot.fr/2011/11/gebeizter-lachs-mit-ingwer-und.html

Uwe

Oh, vielen lieben Dank! Das klingt auch sehr lecker, ich mag ja diese frischen Thai-Noten sehr gerne! Ich habe noch einen Beizversuch mit Gin und einen mit Campari auf der Liste stehen…

Da ist ja auch der Weg frei für den Graved Lachs Martini ;-) Ich lasse meinen 36 Stunden in der Beize.

Ohhhh, ich liebe Gravad Lax – habe ich schon ewig nicht mehr gemacht. Die Lavendelblüten finde ich sehr gewagt dazu.
Ich beize 24 Stunden, wende den Lachs aber nach 12 Stunden. Und vor allem lege ich ein Holzbrett auf den Fisch und stelle ein paar schwere Dosen Pelati auf das Brett zum Beschweren.

Uwe

Ich glaube ich werde bald alle Alkoholika durch haben. Martini, klar, her damit. ;)

Lecker!
Lachs zählt zu meinen Lieblingen unter den Fisch-Rezepten. Ein Kompliment auch an die schönen Bilder. Hier hab ich gleich Hunger bekommen, das Rezept selber auszuprobieren ;)

[...] Uwe von Highfoodality beispielsweise ergänzt seine ansonsten ganz traditionelle Würzmischung um Weißwein und Lavendelblüten. Überhaupt sind alkoholhaltige, gerne auch hochprozentige Beizzugaben gut geeignet, denn die meisten Aromaten der beigegebenen Gewürze sind alkohollöslich. [...]

Blutorangen-Carpaccio mit Brin d’Amour, Pinienkernen und Riesling-Vinaigrette

Blutorangen-Carpaccio mit Brin d

Vor ein paar Wochen habe ich bereits ein Orangen-Carpaccio mit Ziegenkäse veröffentlicht. Ich kann davon einfach nicht genug bekommen und habe das Gericht ein wenig abgewandelt.

Von der Mangold-Schlacht war noch etwas Brin d’Amour übrig und auf dem Markt gab es frische Blutorangen. Zuvor hatte ich in einem Kochbuch von der Kombination Riesling/Orange/Fisch gelesen und mir gedacht, ha, das geht auch ohne Fisch. Riesling war noch offen, und so ist dieses Gericht streng genommen hochwertige Resteverwertung.

Einfach reife Orangen schälen, flugs aufschneiden. Für die Vinaigrette wird der Honig kurz erhitzt, nur nicht zu lange und schön langsam, dann mit einem Schuss Riesling abgelöscht. Aus dieser Basis mische ich dann die Vinaigrette mit Aceto Balsamico Bianco, etwas gutem Olivenöl und Salz und Pfeffer. Darin werden die Orangen mariniert, der Brin d’Amour wird darauf gesetzt.

Etwas frisch gemörserter tasmanischer Pfeffer rundet das Gericht ab und hinterlässt dieses wundervolle Bitzeln auf der Zunge. Orangen-Carpaccio könnte ich zur Zeit jeden Tag essen. Ihr müsst das unbedingt einmal versuchen, Tina von Lunch for One und Julia von Chestnut and Sage haben es schon getan!

Blutorangen-Carpaccio mit Brin d

Rezept

Zutaten für das Blutorangen-Carpaccio mit Brin d’Amour, Pinienkernen und Riesling-Vinaigrette (Als Vorspeise für zwei Personen):

  • 3-4 Blutorangen (je nach Größe)
  • 100g Brin d’Amour
  • 2 Blätter Chicorée
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 TL Kürbiskerne
  • 5-6 Körner tasmanischer Pfeffer
  • 1 TL Honig
  • 1 Schuss Riesling
  • 1 EL Aceto Balsamico Bianco
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

1 Die Orangen schälen und hauchdünn aufschneiden. Auf zwei Teller anrichten.

2 Den Brin d’Amour vorsichtig krümeln und in die Chicorée-Schiffchen legen.

3 Den tasmanischen Pfeffer in einem Mörser leicht zerstoßen, danach die Kürbiskerne leicht zerkleinern.

4 Die Pinienkerne trocken anrösten.

5 Den Honig in einem kleinen Topf erhitzen und mit dem Riesling ablöschen, kurz aufkochen, abkühlen lassen. Mit dem Essig, dem Olivenöl und Salz und Pfeffer abschmecken.

6 Die Vinaigrette über den Orangen verteilen. Das Chicorée-Blatt auf die Orangen setzen. Pinienkerne, tasmanischen Pfeffer und Kürbiskerne darauf verteilen.

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Waage für eine tolle fruchtige Vorspeise!
Ich bin wirklich immer wieder begeistert was ich für tolle Rezepte bei dir sehe!
Lieben Gruß Christin

Uwe

Liebe Christin, das freut mich sehr! Das Orangen-Carpaccio ist wirklich sehr empfehlenswert – ich komm’ nicht mehr davon weg…probier’s mal aus!

Wunderschöne Farben und sicher gerade jetzt, da man immer bei trockener Heizungsluft und im grauen Januar herumhockt, eine köstliche Erfrischung!

Unglaublich tolle Präsentation! Orangen und Pinienkerne da kannst Du immer bei mir Punkten. Sieht super lecker aus.

Liebe Grüße

Anna

Grandios, mit so etwas hast du mich gleich gepackt! Von Zitrusfrüchten und speziell Blutorangen kann ich gar nicht genug bekommen.

[...] ich aber leider nicht bekommen. Mit einem Blick auf das Obstsortiment habe ich mich dann an das Blutorangen-Carpaccio erinnert von dem Uwe von Highfoodality so geschwärmt hat. Bei so einem guten Stück Fleisch [...]

Cookbook of Colors: Gewinner Dezember

Cookbook of Colors: Gewinner Dezember

Es ist vorbei! Mein Ganzjahres-Event Cookbook of Colors kommt mit dem Abschluss der Dezember-Gewinnerwahl und den drei verdienten Gewinnern zu einem Ende – vorläufig.

Denn das Beste steht ja noch an: Der Launch des Buches! Ich bin gerade schwer dabei, die letzten fehlenden Puzzlesteine zusammenzufügen, um Euch den Arbeitsnachweis des ganzen letzten Jahres so schnell wie nur irgendwie möglich unter die Nase zu legen. Es fehlen noch die letzten drei Rezepte, ein paar Zwischenseiten sowie die finale Fehlerkorrektur.

Zudem solltet Ihr mir die Daumen halten: Ich versuche gerade noch, einen Sponsor für den Druck des Buches zu finden. Wenn alles klappt, könnte es sogar so enden, dass ich einige Exemplare in gedruckter Form und als haptisches Erlebnis vorliegen haben werde. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Doch nun dreht sich erst einmal alles um die drei tollen Gewinner des „schwarzen“ Dezember: Gratulation an Maja von Moey’s Kitchen für ihr fantastisches schwarzes Sesam-Eis, an Andy von lieberlecker für seinen Kabeljau mit Venere und Senfschaum und an Claudia von Le Bonheur Goûteux für ihre tolle Venere-Terrine mit Steinpilzen und Trüffel-Reduktion!

Herzlichen Glückwunsch! Damit sind die 36 Rezepte komplett. Wer sich nun noch einmal alle Gewinner, alle Einreichungen und ein paar Informationen rund um das Blog-Event Cookbook of Colors ansehen möchte, kann dies gerne tun: Ich habe für das Cookbook of Colors eine Ecke auf dem Blog mit vielen Informationen eingerichtet.

 

So oft, wie in diesem Jahr, habe ich mich noch nie mit der Farbe von Essen beschäftigt. Schade, dass es vorbei ist – obwohl, also blau möchte ich nicht nochmals ;-)

Ich freue mich so, dass es ausgerechnet im letzten (und für mich schwierigsten) Monat doch noch geklappt hat!
Vielen vielen Dank für eure ganzen Stimmen, ich bin schwer begeistert :-)

Und Uwe meinen herzlichsten Dank für die ganze Mühe und den unermüdlichen Einsatz. Das ist wirklich ein großartiges Projekt und ich bin sehr sehr froh, dass ich Teil davon sein darf.

Viele Grüße,
Maja

[...] allen Informationen rund um das Cookbook of Colors Zu den Gewinnern der Dezember-Wahl [...]

Auch ich bin total baff und freue mich sehr über die vielen Stimmen für mein Rezept – vielmals und herzlichst dankeschön! Herzlichen Glückwunsch auch an Maja und Andy, ganz tolle Rezepte. Einen riesengroßen Dank vor allem an Uwe und Sonja für dieses tolle Event und für die viele, viele engagierte Arbeit am Cookbook. Ich bin nicht zuletzt sehr beeindruckt von dem Niveau, auf dem das alles abläuft und bin – wie natürlich alle – schon sehr gespannt auf das fertige Werk!
Liebe Grüße
Claudia

Uwe

@Wilde Henne: Ich glaube das geht vielen so…und blau brauche ich auch nicht mehr wirklich :)

@moey: Glückwunsch nochmal! Freut mich, wenn es Dir Spaß macht! Ich geh’ dann mal wieder layouten… ;)

@Le Bonheur Goûteux: Danke, mich freut’s wenn’s Euch gefällt. Und ich versuche, mich mit der Fertigstellung wirklich zu beeilen ;)

Irgendwie fehlt jetzt schon was – so ganz ohne farbliche Herausforderung… ^^ Ich bin gespannt auf das Buch – vielen Dank für die Arbeit und Mühe die du dir mit diesem Projekt gemacht hast!

Viele Grüße,
Katha

Papperlapapp…Blau war doch das Beste… :D

Lieber Uwe,
vielen Dank für die tolle Idee und Arbeit, die du dir gemacht hast!

Cookbook of Colours – eine wirklich tolle Idee und mal wieder haben 3 wunderbare Rezepte gewonnen. Wenn es dieses Buch gibt muss ich unbedingt ein Exemplar davon haben! Einfach toll!!!
Lieben Gruß Christin

Uwe

@Katha: Gerne, mich freut es sehr zu sehen, wie viel Spaß Euch das Event gemacht hat!

@Sybille: Echt? Dann könnten wir ja nochmal… *g*

@Christin: Ich verhandle grade mit einem möglichen Sponsor für den Druck – noch ist nix in trockenen Tüchern. Daumen drücken!

Die besten Rezepte 2012

2012 habe ich gut gegessen. Nicht nur zu Hause, sondern auch während der Mittagspausen bei Spirit Link. Wenn ich auf mein Jahreswerk zurückblicke, so mache ich dies gerne. 2012, es war schön mit dir!

Insgesamt habe ich dieses Jahr etwas mehr als 160 Rezepte und Artikel veröffentlicht, das sind etwa 100 weniger als im Jahr davor. Aber auch mit etwas weniger Durchsatz und Frequenz hat das Blog-Jahr 2012 gut funktioniert und genug neue Rezeptideen hervorgebracht. Das Gute: Ich habe aus dem Jahr 2012 noch etwa 40 Rezepte “auf Halde”, die allesamt nicht verbloggt sind. Auf einem solchen Fundus lässt es sich gut bloggen – brauche ich doch erst einmal keine mauen, ideenlosen Zeiten fürchten.

Ich habe das Jahr in Rezepten noch einmal Revue passieren lassen – und dies sind die Rezepte und Gerichte, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind:

Kichererbsen-Curry Chana Masala

Ralf bereitet von Zeit zu Zeit bei Spirit Link in der

Gewürzäpfel mit Joghurt-Pfannkuchen und Haselnusseis

Seit ich eine Eismaschine habe, werde ich zum Dessert-

Gegrillte Mango mit Sauerrahm-Orangen-Eis

Der Vorteil einer eigenen Eismaschine ist, dass sich

Entenragoût mit Tagliatelle und karamellisierten Nashi-Birnen

Kennt Ihr das? Es gibt diese Momente, in denen Ihr

Brin d’Amour mit Mangold und Zitronen-Carpaccio

Wir unterbrechen das planmäßige Programm für eine

Orangen-Carpaccio mit Ziegenkäse, Olivenöl und Szechuan-Pfeffer

Meine Firma veranstaltete ihre Weihnachtsfeier in einem

Gâteau Victoire – Schokoladenkuchen

Ich war für das Dessert eines Menüs auf der Suche

Kürbis-Hackfleisch-Quiche

Zum Herbst gehören bunte Blätter, ein leichter Wind,

Pfifferling-Tomaten-Pasta

Erlangen, Spirit Link, kurz vor Mittag. „Irgendwas

Gefüllte Portobello-Pilze vom Grill

In Bayern haben Anfang August die Sommerferien

Sauerbraten vom Schweinefilet nach Vincent Klink

Manche Zufälle sind schon sehr lustig. Ich habe den

Bœuf Bourguignon

„Julie & Julia“ lief neulich im Fernsehen.

Zimt-Parfait

Was ist denn mit mir los? Zwei Dessert-Rezepte in einer

Beef tagliata mit Feldsalat und Parmesan nach Heston Blumenthal

Der Name des Gerichts leitet sich vom italienischen &#

Gefüllter Schoko-Chili-Kuchen

Den gefüllten Schoko-Chili-Kuchen gab’s als Dessert

Schokoladensahneeis (Bacio)

Geschickt fädeln kleine Finger Perlen auf eine Schü

Saiblings-Rouladen auf Gurken-Ingwer-Salat

Es ist einige Zeit her, dass ich Zeit gefunden habe,

Zanderfilets mit Süßkartoffeln, Schmortomaten und Zitronen-Piment-Butter

Wenn Ihr ein Sommerrezept mit Fisch und frischen Noten

Marinierter Sommerlachs aus dem Päckchen

Es sind diese seltenen Momente unbegreiflicher Genialit

Mango-Matjes-Tatar mit rote Beete und Limonen-Meerrettich

Manche Sachen ergeben sich spontan. Ich postete auf

Sashimi vom Lachs auf Mairübchen-Spinatsalat

Ich liebe Fisch. Egal ob Sushi oder gekocht – da bin

Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse

Das Tomatengelee mit Ziegenfrischkäse ist eine tolle,

Forelle auf Pistou-Risotto mit Bouillabaisse-Sud und confierten Tomaten

Nachdem ich letztens schon ein Rezept aus Holger

Tournedos auf mediterranen Schupfnudeln – Remix 2012

Die Tournedos auf mediterranen Schupfnudeln war

Thai-Rindfleischsalat à la Jan

Heute gibt’s ein Rezept, welches mein Kollege Jan

Hagebutten-Vanille-Eistee

Es gibt nichts Erfrischenderes als einen eisgekühlten

Crostini mit Maronencrème und Schwarzwälder Schinken

Heike will Butterbrote. Zeit für mich, meinen Hintern

Maronen-Suppe mit Rosenkohl und Champignons

Geht man in den Wintermonaten durch die Einkaufsstraß

Thymian-Consommé mit Gnocchi

Thymian benutze ich meist nur als Zugabe zu

 

Sebastian K.

Ich würde mich wieder sehr über eine 2012er Liste mit kulinarischen Entdeckungen freuen (:

Uwe

@Sebastian: Ui! Das freut mich aber, dass Du an die Liste denkst, das hat 2011 nämlich einen Heidenspaß gemacht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich über 2012 nicht gesammelt gabe und mich ad hoc sehr schwer tue, eine solche, vergleichbare Liste zu erstellen. Aber ich werde jetzt eine für 2013 anlegen und über das Jahr sammeln. Danke für den Hinweis!

Wow, so viele tolle Rezepte! Dein Blog ist wirklich unheimlich inspirierend!
Lieben Gruß Christin

Uwe

@Christin: Danke, das freut mich sehr! Ich bin mit meiner Ausbeute in diesem Jahr auch sehr zufrieden :)