Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]

Erinnert Ihr Euch noch? Letztes Jahr im August veranstaltete ich den Blog-Event „Wir kochen alle nur mit Wasser“ zusammen mit Staatl. Fachingen. Gemeinsam mit Euch sammelte ich 2.000 €, die an Viva con Agua gespendet wurden.

Im Rahmen dieses Events gab ich Euch die Aufgabe, leichte Sommergerichte zu kochen und diese beim Event auf meinem Blog einzureichen. Für jedes eingereichte Rezept wollte Staatl. Fachingen 10 € an Viva con Agua spenden – bis zu einem Maximalbetrag von 2.000 €. Innerhalb eines Monats kamen fantastische 225 Rezepte zusammen, womit ich beim besten Willen nicht gerechnet hätte.

Aber damit nicht genug: Staatl. Fachingen hatte zudem vor, einige der eingereichten Rezepte in das neue Kochbuch aus der Reihe „Natürlich besser kochen.“ aufzunehmen. Eine Jury wählte also aus 225 Rezepten 22 aus, die dann von einem Profi-Koch nachgekocht, von einem Food-Stylisten hübsch gemacht und von einem Profi-Fotografen abgelichtet wurden.

Und nun ist es soweit: Nach mehreren Monaten der Produktion ist das Kochbuch fertig, ist, wie ich finde, wunderschön geworden und wird mit jedem Kasten Staatl. Fachinger verteilt. Das Kochbuch wurde mit einer satten Auflage von 300.000 Exemplaren gedruckt und wird somit in einigen Haushalten der Republik landen. Ich habe ein paar exklusive Einblicke für Euch:

Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]
Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]
Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]
Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Teilnehmern bedanken, die im August 2013 ein Rezept eingereicht und damit den guten Zweck unterstützt und dieses Projekt möglich gemacht haben.

Zu guter Letzt möchte ich nun noch 10 Exemplare des Kochbuchs verlosen – hinterlasst dazu einfach einen Kommentar unter diesem Artikel. Die Gewinner werden am Sonntag, 13.04.2014 um 18 Uhr gezogen und per E-Mail benachrichtigt.

Werbe-Hinweis: Dieses Blog-Event wurde im Auftrag von Staatl. Fachingen erarbeitet und wird mit Staatl. Fachingen als Sponsor realisiert. Im Artikel wird Staatl. Fachingen mehrfach genannt und verlinkt. Zu Viva con Agua bestehen keinerlei Geschäftsbeziehungen; Die Spenden-Aktion entstand nach Idee und Initiative von HighFoodality.

Alle Artikel zum Blog-Event „Wir kochen alle nur mit Wasser“:

Blog-Event: Wir kochen alle nur mit Wasser. Los geht’s!

Am Mittwoch wurde das Blog-Event angekündigt, heute geht’s offiziell los: “Wir kochen alle nur mitKompletten Artikel lesen »

225 Einreichungen für das Blog-Event “Wir kochen alle nur mit Wasser”! [Zusammenfassung]

Wahnsinn! Zusammen haben wir das große Ziel von 200 Einreichungen doch tatsächlich erreicht. Ich staune und bedankeKompletten Artikel lesen »

Der Goldene Oktober bringt 2.000€ für Viva con Agua

Wir dürfen stolz sein! Staatl. Fachingen hat vorgestern einen Scheck über 2.000€ an Viva con Agua übergeben –Kompletten Artikel lesen »

  • Dorrit

    Das sieht verdammt lecker aus!

    Liebe Grüße
    DorritAntwortenAbbrechen

  • Die Idee finde ich super und das Kochbuch sieht wirklich vielversprechend aus!AntwortenAbbrechen

  • Tobias

    Schöne Bilder, lecker Rezepte!

    Über dieses Kochbuch würde ich mich freuen!AntwortenAbbrechen

  • Alex

    ich verfolge diese Reihe schon die Ganze Zeit und finde es mehr als ansprechend. Tolle Rezepte, ansprechen präsenttiert.AntwortenAbbrechen

  • Oh das Buch ist ja wirklich toll geworden, das würde mir gefallen! :-)

    LG AliceAntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, ganz ganz herzlichen Dank für diese tolle Aktion. Ich freue mich riesig darüber, dass ich eine der 22 Glücklichen bin, deren Rezept in das Büchlein aufgenommen wurde. Und weil ich meine Freude teilen möchte, verlose ich ebenfalls ein paar Exemplare. Näheres dazu auf meinem Blog…AntwortenAbbrechen

  • Basler Dybli

    Mein Kompliment zur Idee und deren Umsetzung !
    Toll sieht es aus. Gerne beteilige ich mich am Wettbewerb.AntwortenAbbrechen

  • Anna B.

    Lieber Uwe, das klingt nach einer tollen Aktion! Ich würde mich freuen, das Endergebnis in den Händen zu halten und nachzukochen :)

    Ein schönes We,
    AnnaAntwortenAbbrechen

  • Thea

    Eine tolle Idee, und die Beschreibung verspricht ein gelungenes Buch. Allerdings hätte ich es schöner gefunden, wenn die auslobende Wasserfirma gegenüber dem Projekt etwas spendabler gewesen wäre.AntwortenAbbrechen

  • Heiner

    Hey Uwe,

    als stiller Begleiter dieses Blogs melde ich mich zu dieser tollen Aktion auch mal zu Wort! ;) Und nutze gleichzeitig die Chance, um mich für die zahlreichen tollen Rezeptideen zu bedanken. Ich konnte nicht nur meinen Gaumen sondern auch schon den ein oder anderen meiner Freunde mit Leckereien aus deiner Feder beglücken :)!

    Weiter so und viele Grüße

    P.S.: Die Portionen auf den Bildern werden immer kleiner :(.AntwortenAbbrechen

  • Dani

    das sieht super aus, würde mich sehr über ein Buch freuen.
    Grüße aus Oberbayern,
    DnaiAntwortenAbbrechen

  • Sebastian K.

    Uh… Was daraus geworden ist. Dann kann ja der Sommer anrücken (:

    Danke und weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Sonja Kracht

    Das sieht ja so lecker aus. Jetzt muss der Tag nur noch mehr Stunden haben…AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,
    das Endergebnis sieht wirklich fantastisch aus. Ich würde mich freuen, auch ein Exemplar in den Händen zu halten…auch wenn es für mein Rezept dieses mal nicht gereicht hat…
    Und ein Glückwunsch an alle, die es in dem Buch geschafft haben.

    LG
    DianaAntwortenAbbrechen

  • Oh, das ist toll. Mit Rezept hatte ich mich beteiligt, aber ich schätze nicht, dass es reingekommen ist. Aber an sich würde ich sehr gerne mal ins Buch reinschauen und hoffe auf Fortuna :-)
    Liebe Grüße
    PetraAntwortenAbbrechen

  • Felicita

    Wow, das ist ja ein tolles Ergebnis. Ich muss zugeben, dass ich von dem damaligen Blogevent nichts mitbekommen habe, da ich erst kürzlich auf deinen Blog gestoßen bin. Aber das Buch wäre natürlich eine tolle Möglichkeit der “Nachlese” :).
    Viele Grüße
    FelicitaAntwortenAbbrechen

  • Tina

    Tolle Idee und tolle Ideen, die nun so wunderhübsch Umsetzung gefunden haben!
    Freute (konj.) mich auch über eine Ausgabe!
    LG
    TinaAntwortenAbbrechen

  • Stefan

    Sieht echt sehr sehr schick aus!AntwortenAbbrechen

  • Carokatz

    Yummie:)
    Das sieht wirklich gut aus und wäre bei mir in sehr dankbaren, guten Händen!AntwortenAbbrechen

  • Alex
  • Trudel

    Hoffe auf das Glück des Tüchtigen und würde mich freuen, ein Buch zu gewinnen.

    LG
    TrudelAntwortenAbbrechen

  • Matthias

    Schaut lecker aus :)
    GrüßeAntwortenAbbrechen

  • Henrik

    Sieht alles sehr gut aus. Ich freue mich auch das die € 2.000,00 gespendet wurden. Weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Volkmar

    Egal ob gewinnen oder nicht – Dein Blog ist echt super!AntwortenAbbrechen

  • Ingrid Meyer

    Na das sieht vielsprechend aus.

    Ich würde mich wie jeder hier riesig über den Gewinn freuen.

    Gruß
    IngridAntwortenAbbrechen

  • Elly

    mhhh das sieht ja lecker aus – und war eine tolle Aktion!AntwortenAbbrechen

  • Sabine

    Schon soviele Kommentare vor mir, da ist das Buch wohl schon weg. Würde mich total freuen, wenn ich ne Chance hätte… :-) AntwortenAbbrechen

  • Anna

    Ich würde so gern das ein oder andere Nachkochen – sehr schön :) AntwortenAbbrechen

  • Elita

    Will haben !!!AntwortenAbbrechen

  • Chris

    Das sieht echt gut aus, gerne würde ich so ein Buch mein eigen nennenAntwortenAbbrechen

  • hanna

    Mal sehen wie es so ist, “mit Wasser zu kochen” ;-) AntwortenAbbrechen

  • Christina-Johanne

    Oh, das klingt aber wirklich nach einem leckeren Kochbuch.AntwortenAbbrechen

  • KaTeBee

    Das sieht sehr gut aus, ich würde mich freuen, ein solches Buch zu gewinnen! :) AntwortenAbbrechen

  • Becka

    Oh, das ist schonmal eine tolle Vorschau. :) AntwortenAbbrechen

  • Dorit

    Schöne Idee und dir Vorschau der Rezepte sieht auch sehr interessant aus.AntwortenAbbrechen

  • Jennifer

    Eine tolle Idee, super umgesetzt! Würde gerne was daraus nachkochen! :-) AntwortenAbbrechen

  • Völlinger

    Super tolle Rezepte, koche immer wieder gerne diese Rezepte, würde mich über das Buch sehr freuen :) AntwortenAbbrechen

  • Alex

    Muss ich allen Recht geben. Super Idee und Realisierung der gesamten Aktion. Bilder sehen toll aus. GrüßeAntwortenAbbrechen

  • Elli

    Da bekomme ich schon von Lesen und Gucken Hunger! Daumen sind gedrückt!AntwortenAbbrechen

  • Wow, das Buch sieht richtig gut aus: schicke Fotos, klares Layout – gefällt mir. Vielleicht gewinne ich es ja, würde mich freuen.

    Viele Grüße
    NicoAntwortenAbbrechen

  • Sandra

    Das sieht nach vielen sehr gelungenen Ideen aus…und perfekten Inspirationen meinen nächsten Sonntag. :-) AntwortenAbbrechen

  • Miri

    yay, super Aktion, und tolles Buch!!AntwortenAbbrechen

  • Anja

    Da bekommt man beim hinschauen schon Lust nachzukochen!AntwortenAbbrechen

  • Tolle Aktion! das Kochbuch hätte ich auch gerne AntwortenAbbrechen

  • chilli

    Sehr forza .
    . Das Kochbuch wäre ideal für unseren jährlichen kochabend für freunde … da würden wir imponieren AntwortenAbbrechen

  • BerndFFM

    Auf meinem Regal mit Kuchbüchern drauf ist durchaus noch Platz und ich freue mich wenn mein Name aus der Lostrommel gezogen wird..AntwortenAbbrechen

  • honza

    Gut das eine so tolle Aktion jetzt noch so eine Anerkennung erfährt.AntwortenAbbrechen

  • Medidoc

    Ein interessantes Kochbuch!AntwortenAbbrechen

  • Persistera

    Super Aktion! Tolle Rezepte! Und dann auch noch ein Kochbuch daraus – wie genial ist das denn!?!AntwortenAbbrechen

  • Martina

    Das ist ja klasse geworden! Super! Über so ein Buch würde ich mich auch freuen.AntwortenAbbrechen

  • Ulli

    da wünsch ich mir mal ausnahmsweise viel Glück…AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, dein Cookbook of Coulors hat mir schon sehr gut gefallen und ist in meiner “Rezeptesammlung” gespeichert. “Natürlich besser kochen” steht diesem in nichts nach.
    Liebe Grüße, ElisabethAntwortenAbbrechen

  • Das sieht nach einem sehr gelungenen Werk aus – Kompliment!AntwortenAbbrechen

  • Martina Schneider

    Tolle Aufmachung und die eingestellten Rezepte hören sich vielversprechend an. Auf zum Probekochen.
    LGAntwortenAbbrechen

  • Das Kochbuch ist ja echt ein Hingucker, das hätte ich auch gerne.
    Viele Grüße DaniiAntwortenAbbrechen

  • Britta

    Schön geworden, und ich freue mich für die 22, deren Rezepte Aufnahme ins Kochbuch gefunden haben. Aber sind wir nich alle privilegiert, dass wir über Deinen Link Zugang zu allen eingereichten Rezepten haben?AntwortenAbbrechen

  • Das Buch hätte ich ja ganz doll gerne! War auch eine tolle Aktion!AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    das Buch macht wirklich einen tollen Eindruck – sehr gerne würde ich es komplett durchblättern!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    NinaAntwortenAbbrechen

  • Pixelpu

    Die Aktion hat mir schon viel Feude und vor allem tolle Rezepte beschert, deshalb würde ich mich natürlich auch sehr über das Buch freuen!AntwortenAbbrechen

  • Ui, da würde ich mich aber SEHR drüber freuen, über so ein feines Buch!
    Liebe Grüße
    LissiAntwortenAbbrechen

  • Uuh, da hätt ich aber auch gern ein Exemplar :) Die Aktion war echt supertoll und es freut mich immer noch, dass so viele mitgemacht haben :D AntwortenAbbrechen

  • …jedesmal krieg ich H U N G E R auf Deinen BLOG, einfach grandios und super toll gestaltet, mit viel L I E B E bis ins kleinste Detail und das sieht man. Liebe Grüße MarionAntwortenAbbrechen

  • Ich bin beeindruckt – klasse!AntwortenAbbrechen

  • Hallo und guten Abend,
    habe dieses Event verfolgt und würde mich über die Ausgabe sehr freuen.
    Liebe Grüße und einen schönes Wochenende, Petra!AntwortenAbbrechen

  • Hallo,
    Ein Buch für ein Kommentar!
    Ein Kommentar zum Buch:
    Sieht gut aus! da lohnt ein Kommentar zum Buch
    Gruß MichaAntwortenAbbrechen

  • Moni

    Ob es auch so lecker schmeckt, wie es aussieht???
    Naja-dafür brauche ich unbedingt das Kochbuch! ;-) AntwortenAbbrechen

  • Dieses Kochbuch hätte ich gern in meiner Sammlung.
    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Gabi

    Leichte Sommerküche – das Kochbuch hätte ich auch gerne!
    Gruss!AntwortenAbbrechen

  • satori

    Tolles Buch toller Blog tolle Idee! Danke für den Gewinn ;-) AntwortenAbbrechen

  • satori

    Tolles Buch toller Blog tolle Idee! Danke für den Gewinn ;-) liebe grüße MonikaAntwortenAbbrechen

  • satori

    Tolles Buch toller Blog tolle Idee. Freu mich über einen Gewinn ;-) liebe grüße MonikaAntwortenAbbrechen

  • Christian Wilke

    Ich habe vor kurzem erst mit einer Freundin angefangen Pop-Up-Dinner in Berlin zu veranstalten, unser Name ist EATDICTION, wir kochen nach Farbthemen. Für unseres nächstes Event wollten wir auch jeden Fall eine frische Farbe passend zum Sommer wählen. Das Buch käme gerade wie gerufen, mehr Inspirationen, mehr Freude am Kochen! LG ChristianAntwortenAbbrechen

  • Kathrin Müller

    Das sieht alles ganz schön lecker aus! Über das Buch würde ich mich sehr freuen!AntwortenAbbrechen

  • War wirklich eine tolle Aktion Uwe,

    dann werde ich mit der Verlosung meiner eigenen Exemplare noch ein bisschen warten ;-)

    Gruß, PeterAntwortenAbbrechen

  • Da ist wirklich ein tolles Kochbuch entstanden – das würde ich auch gerne in meiner Sammlung haben! Auf jeden Fall eine tolle Aktion, schon alleine wegen der großen Spende die wir alle erbloggt haben :) AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,

    es war wirklich einfach unglaublich dabei zu sein, und ich freue mich jedesmal beim durchblättern des Kochbuches.

    Vielen Dank nochmal und viele liebe Grüße
    InesAntwortenAbbrechen

  • Marco

    Daumen hoch für Buch und Blog!

    Grüße aus dem schönen Fachingen
    MarcoAntwortenAbbrechen

  • Anja Bentlage

    Ich hab auch Interesse an diesem Kochbuch und nehme gerne an der Verlosung teil! Dir lieben Dank für Deine Mühen!!!AntwortenAbbrechen

Hickory Smoked Burger mit Hummus von dicken Bohnen und Bärlauch

Zeit für einen Frühlings-Burger! Neben den altbewährten Brioche Burger Buns spielen dicke Bohnen und Bärlauch die Hauptrolle, frisch verarbeitet zu einem aromatischen Püree.

Zu den Brioche Burger Buns muss ich ja nicht mehr viel schreiben. Seit ich den Artikel letztes Jahr veröffentlicht habe, ist dieser stetig der am meisten nachgefragte, Monat für Monat. Dabei hat das Rezept schon viele Blogger-Kollegen und Leser überzeugt, was mich natürlich unglaublich freut. Ich probiere hin und wieder neue Rezepte aus, lande aber immer wieder bei den Brioche Burger Buns. Ich mag deren Leichtigkeit, den leicht süßlichen Geschmack und die unglaublich lockere Krume.

Nachdem ich im Herbst Kürbis-Hummus mit einem Flank-Steak auf einem Burger probiert habe, hatte ich Blut geleckt: Pürees passen hervorragend zu Burgern und sind eine tolle Alternative zu den klassischen Saucen, die überlicherweise auf Burgern landen.

Das Rezept zum „Hummus“ aus dicken Bohnen und Bärlauch hatte ich am Montag bereits veröffentlicht und aus den Kommentaren gelernt, dass es in Süditalien ein ähnliches Püree aus dicken Bohnen gibt, genannt Maccu – zubereitet nur eben ohne Bärlauch. Und genau dieses Püree kommt für den Burger zum Einsatz. Darauf sitzt ein Patty, ein wenig aromatisiert durch die Zugabe von einem Ei für die Bindung, Schalotten und Knoblauch sowie einige Gewürze für den Geschmack.

Hickory Smoked Burger mit Hummus von dicken Bohnen und Bärlauch

Die Pattys habe ich diesmal auf dem Grill mit etwas Rauch umhüllt. Hickory-Holz-Chips werden dafür mindestens eine Stunde gewässert und in meinem Fall in eine Aluschale direkt über die Brenner des Gasgrills gestellt. Sobald sich Rauch entwickelt hat, lege ich die Pattys auf den Grill und schließe den Deckel, damit der Rauch schön auf das Fleisch einwirken kann. Das Fleisch kann den rauchigen Geschmack annehmen, solange die Kerntemperatur unter 60°C liegt, was für die Pattys wunderbar funktioniert. Die Pattys bekommen zudem durch den Rauch eine schöne dunkle Farbe.

Ich würde sagen, die Burger-Sommer-Saison ist eröffnet…

Rezept

Dauer: ca. 120 Minuten (Ohne Backzeit für die Brioche Burger Buns)

Zutaten für den Hickory Smoked Burger mit Hummus von dicken Bohnen und Bärlauch (Für 6 Burger):

Für die Pattys:

  • 1 kg Rinderhack
  • 2 Schalotten
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 3 Knoblauchzehen
  • Etwas Petersilie
  • 1-2 EL Worcestersauce
  • Salz, Pfeffer
  • Eine Handvoll Hickory Holz-Chips, mindestens eine Stunde gewässert

Für den Belag:

Zubereitung:

1 Zunächst die Brioche Burger Buns nach Anleitung herstellen. Dann den Humus von dicken Bohnen gemäß dieses Rezeptes herstellen.

2 Für die Pattys die Schalotten und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In etwas Butterschmalz glasig dünsten. Die Petersilie hacken. Alle Zutaten gut miteinander vermengen und mithilfe einer Burgerpresse sechs Pattys formen – jedes besitzt etwa 170g.

3 Den Salat in feine Streifen schneiden, die Tomate in dünne Scheiben.

4 Den Grill auf 180°C vorheizen. Bei einem Holzkohlengrill die gewässerten Hickory-Chips zu den Kohlen geben. Bei einem Gasgrill werden die Hickory-Chips in eine Aluform gegeben und mit aufgeheizt, bis sie zu rauchen anfangen. Die Pattys auf den Grill legen und mit geschlossenem Deckel etwa 4 Minuten grillen, dann wenden. Nach zwei Minuten den Gouda auf die Pattys legen.

5 Die Brioche Burger Buns aufschneiden und kurz mit der Schnittfläche nach unten auf den Grill legen.

6 Etwas Ketchup auf der Unterseite der Brioche Burger Buns verteilen, dann reichlich Hummus aufstreichen. Dann das Patty sowie den Salat und eine Tomatenscheibe auflegen und den Burger deckeln.

Tipp: Dazu passen selbst gemachte Pommes Frites, z. B. aus Süßkartoffeln.

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  • Zum Glück gibts kein Abbiss-Bild, wo das saftige Fleisch, mit rosanem Rauchring umhüllt, zu sehen ist. Würde mich dann vermutlich aus purer Gier am Boden krümmen.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ehrlich: Ich hatte nach dem ersten Biss kurz überlegt, zu fotografieren. Aber ich hatte dann einfach keine Lust :D AntwortenAbbrechen

      • Grad beim Burger ist ja auch immer die Gefahr gegeben, dass die Hände dann total versifft sind.

        Mein Anbiss/Abrissbild von meinen Ribs hat die Tage auch nicht funktioniert ;) AntwortenAbbrechen

        • Uwe

          Kann ich total verstehen. Und irgendwann möchte man auch einfach mal essen :D AntwortenAbbrechen

  • Ja, solche Slowfood-Burger, die begeistern mich!!
    Im Grill habe ich noch nie geräuchert, das muss ich unbedingt ausprobieren – es löst den Nachahm-Reflex aus, dein leckeres Rezept!
    Vielen Dank und liebe Grüße
    CheriechenAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ich habe das Räuchern in meinem Gasgrill auch zum ersten Mal ausprobiert. Es ist schon nicht ganz leicht und so einfach wie auf einem Kugelgrill, aber das bekomme ich auch noch in den Griff.

      Schön, dass Dir das rezept gefällt!AntwortenAbbrechen

  • Wow! Sieht mjam aus. Und schönes Holz da drunter aufm Foto. Wie ich sehe hast Du was gefunden :-) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Papa hat’s gefunden, ist nur leider sehr schmal….die Suche geht also weiter :) AntwortenAbbrechen

  • das sieht ja mal wirklich nach einem gelungenen burger aus, toll. ich plane grad das angrillen mit freunden – da ist ist etwas abwechselung genau richtig :) AntwortenAbbrechen

  • Gesmokte Burger? Sehr geniale Idee. Smoken muss ich dringend mal mit meinem Gasgrill ausprobieren. Bin mir noch nicht sicher ob das gut funktioniert…AntwortenAbbrechen

Hummus von dicken Bohnen und Bärlauch

Dicke Bohnen sind variabel einsetzbar: Ob als Salat, Püree oder Gemüse, ich mag die großen Bohnen sehr und nehme dabei gerne in Kauf, dass es einige Zeit dauert, bis ich diese aus der Schale befreit habe. Die geringe Kochzeit macht die Vorbereitungsdauer wieder wett: Nach nur 5 Minuten sind die Bohnen essbar.

Ok, ich geb’s zu. Der Name Hummus ist für dieses Rezept etwas irreführend, habe ich doch auf die Kernzutat eines Hummus – die Kichererbsen – gänzlich verzichtet. Da sich „Bohnenpüree“ aber nicht halb so gut macht wie „Hummus“ mögt Ihr mir die Wahl des Rezepttitels unter dem Deckmantel rhetorischen Marketings einmal mehr verzeihen. Und zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass Puristen natürlich jederzeit einen Schlag Kichererbsen beimengen und mit pürieren können, womit wir wieder korrekt unterwegs und qua Definition im grünen Bereich schwämmen.

Ich habe also einfach eines meiner liebsten Frühlingsgemüse, die dicken Bohnen, mit einem anderen meiner liebsten Frühlingsgemüse, dem Bärlauch kombiniert. Seit dem fantastischen Kürbis-Hummus des letzten Herbstes stehe ich ja total auf die Kombi Püree von Bohnen (oder Kichererbsen) mit geröstetem Knoblauch. Ich dachte mir, dass ein ähnliches Geschmackserlebnis mit Bärlauch wiederholbar sein müsste, schlüpfte in den Mantel des Puristen und verzichtete auch allerlei Schnickschnack wie dem aromatisieren des Öls durch frittierten Bärlauch, nur um dann direkt in den nächsten Mantel, nämlich den des Püristen (haha) zu schlüpfen und mit rasanter Rotationsgeschwindigkeit die Molekülketten von Bärlauch und dicken Bohnen gehörig in Wallung zu bringen. Ein wenig Salz und Agavendicksaft runden die Sache ab.

Warum ich kein Olivenöl benutze? Ich muss zugeben, dass ich so meine geschmacklichen Probleme mit Olivenöl in Hummus und Bohnenpürees habe. Ich möchte den Eigengeschmack der Zutaten möglichst wenig Konkurrenz ins Boot setzen und habe einfach das Gefühl, dass mit Olivenöl schnell alles nach selbigem schmeckt – auch wenn ich ein mildes verwende. Rapsöl ist da wesentlich diplomatischer und hält sich angenehm zurück, sorgt aber dennoch für einen crèmige Konsistenz mit hohem Flussfaktor.

Wozu man diesen Hochstapler-Hummus verwenden kann? Ich habe ihn erstmal nur für einen Zweck produziert: Als Hauptbestandteil eines Frühlings-Burgers, der diese Woche auch noch verbloggt wird. Abgesehen davon taugt der Hummus wunderbar als Brotaufstrich oder zu einem saftigen Steak vom Grill, als üppiger Pesto-Ersatz für eine Pasta und als interessante Zugabe für ein Salat-Dressing. Ein Tipp zum Abschluss: Der Hummus sollte vor allzu viel Licht geschützt werden, weil er sonst schnell braun wird.

Hummus von dicken Bohnen und Bärlauch

Rezept

Dauer: Ca. 10 Minuten

Zutaten für den Hummus von dicken Bohnen und Bärlauch (Ergibt ca. 250 g):

  • 200 g dicke Bohnen (Kerne)
  • 10 Bärlauchblätter (nach Gusto gerne auch mehr)
  • 3-4 EL Rapsöl
  • Salz
  • Evtl. etwas Agavendicksaft

Zubereitung:

1 Die dicken Bohnen etwa 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren und danach abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

2 Die dicken Bohnen zusammen mit dem Bärlauch und dem Rapsöl in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer zu einer homogenen Masse pürieren. Mit Salz und evtl. etwas Agavendicksaft abschmecken.

Mehr Dips

  • Lecker, gibt`s schon wieder dicke Bohnen? Hatte die mehr in den Spätsommer eingeordnet.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      In meinem Bioladen hatten sie diese Woche welche aus dem Knoblauchsland. Die Saisonkalender variieren hier – die meisten starten im Mai. Streng genommen bin ich dann ein wenig früh dran.AntwortenAbbrechen

  • Hummus ist wirklich etwas abseits, aber vielleicht Maccu (‘Ncapriata) (http://toettchen.eu/?p=1871). Ein ähnliches Bohnenpüree aus dem Süden Italiens.
    Ansonsten nebenbei bemerkt, Dein Blog gefällt mir asunehmend gut und ich lese ihn regelmäßig.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Huhu! Danke für den Hinweis – Maccu kannte ich noch nicht, da habe ich doch heute wieder etwas dazugelernt!AntwortenAbbrechen

  • HA – dicke Bohnen und Bärlauch habe ich gerade heute auch kombiniert. Das will uns doch was sagen, Uwe ;) AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    Ich will nur ganz sicher gehen: bei diesem hummus wird keine sesampaste tahina verwendet?

    Schönes Wochenende
    LeilaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Leila, brauchst Du nicht zwingend, es ist auch einer ein “Hummus” :D – ich habe dieses Rezept aber auch schon mit Tahina gemacht, etwa einem EL. Schmeckt ebenfalls!AntwortenAbbrechen

  • Margit

    Ich liebe hummus und coAntwortenAbbrechen

Kokos-Eis mit Mango, Minze und Brotchip

Sonntag! Zeit für etwas Süßes! Heute habe ich eine Kugel Kokos-Eis auf einem Mango-Ragout für Euch, dazu ein wenig Minze und einen süßen Brotchip. Los geht’s!

Kokos-Eis ist eine dieser Eissorten, die ein von mir normalerweise eher verschmähtes Leben führen. Oder positiv ausgedrückt: Wenn ich an der Theke meiner Lieblings-Eisdiele stehe, so kann sich das Kokos-Eis ziemlich sicher sein, dass die vorhandenen Molekülstrukturen nicht durch eine Eiskelle disruptiv reorganisiert und in Unordnung gebracht werden. Anyways.

Ich hatte vor einiger Zeit ein wenig mit Kokosblütenzucker experimentiert und einen Salat von Roter Bete damit mariniert. Seither verwende ich den Kokosblütenzucker immer wieder, meist um Vinaigrettes für Salate herzustellen. In einer Pressemitteilung einer Münchner Food-Agentur las ich dann über ein Kokos-Eis, das mit Kokosblütenzucker anstelle normalem Zucker hergestellt wurde und war neugierig. Generell mag ich es ja, wenn Eis nicht zu süß ist. Da kommt mir der Kokosblütenzucker sehr entgegen, weil er eine eher karamellige Note besitzt und nicht so stark süßt wie normaler Zucker.

Die übrigen Zutaten für das Kokos-Eis waren schnell ausgemacht, Kokosmilch sollte normale Milch und ein wenig Kokosnusscrème einen Teil der Crème Double ersetzen. Wenn man die Eier mit dem Kokosblütenzucker aufschlägt, so stellt man schnell fest, dass das Eis nicht wirklich weiß werden wird. Der Zucker ist dunkel und färbt die ganze Eismasse in einem hellen beige. Da das Auge immer mitisst, finde ich das etwas schade, weil ich bei Kokos zuerst an Weiß denken muss. Wer übrigens keinen Kokosblütenzucker zur Hand hat, der kann getrost auch normalen Zucker verwendet. Der Kokosgeschmack kommt maßgeblich von der Kokosnusscrème und der Kokosmilch.

Die Mango passt nicht nur hervorragend zu Kokos, sie hilft auch beim Anrichten: Die Eiskugel kann nicht wegrutschen und hinterlässt damit keine Schlieren auf dem Teller, wenn sie direkt auf dem Ragout positioniert wird. Das Ragout kann warm oder kalt serviert werden, beides schmeckt sehr gut. Mit der Zugabe von Zitronensaft sollte man vorsichtig sein und je nach Süße der Mango justieren.

Einen schönen Sonntag!

Kokos-Eis mit Mango, Minze und Brotchip

Rezept

Dauer: 45 Minuten Vorbereitungszeit, 6 Stunden Kühlzeit, 180 Minuten Gefrierzeit

Zutaten für das Kokos-Eis mit Mango, Minze und Brotchip (Für etwa 4 Personen als Dessert):

Hinweis: Das Eis reicht für etwa 6 Personen.

Für das Kokos-Eis:

  • 250 ml Kokosmilch
  • 50 g Kokosnusscrème
  • 75 g Crème Double
  • 80 g Kokosblütenzucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 Handvoll Minze
  • 1 TL Kokosflocken

Für die Mango:

  • 1 reife Mango
  • Etwas Zitronensaft
  • Etwas Piment d’Espelette
  • Etwas Butterschmalz

Für den Brotchip:

  • 4 Scheiben Baguette, hauchdünn aufgeschnitten (etwa 2 mm)
  • Etwas braunen Zucker
  • Etwas Butterschmalz

Zubereitung:

1 Für das Eis die Kokosmilch mit der Kokosnusscrème und der Crème Double langsam erhitzen. Währenddessen die Eigelb mit dem Kokosblütenzucker aufschlagen, bis die Masse heller wird und luftig ist. Mit dem Salz langsam unter die Masse rühren und auf 78°C erwärmen – keinesfalls kochen lassen! – und zur Rose abziehen. Die Eismasse auskühlen lassen und etwa 6 Stunden im Kühlschrank durchwühlen.

2 Die Masse in einer Eismaschine über 60 Minuten zu Eis gefrieren. Danach für 1-2 Stunden in der Gefriertruhe frosten.

3 Die Mango schälen und den Stein entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und mit etwas Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne goldbraun anbraten. Mit wenig Zitronensaft ablöschen und etwas Piment d’Espelette untermischen.

4 Die Brotscheiben in einer Pfanne in etwas Butterschmalz von beiden Seiten goldbraun rösten. Mit braunem Zucker karamellisieren und auskühlen lassen.

5 Mit einem Kugelausstecher Eiskugeln aus dem Behälter formen, auf die Mango setzen und mit einem Brotchip und ein paar Kokosflocken sowie Minze dekorieren.

Quellen:

  • Inspiration zum Rezept von Storykitchen
  • Bezugsquelle für Bio-Kokosblütenzucker: Tropicai

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Werbe-Hinweis: Dieser Artikel beinhaltet einen Link zur Webseite des Herstellers des Kokosblütenzuckers. Die Nennung erfolgte auf freiwilliger Basis ohne bestehende Geschäftbeziehung und dient rein als Empfehlung.
  • Wow, das sieht ja mal wieder absolut köstlich aus :) Tolles Rezept!
    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Ela! War auch lecker, auch wenn die Farbe des Eises zunächst nicht an Kokos erinnert.AntwortenAbbrechen

  • kerstin hammer

    Ein super Rezept!
    Vielen DankAntwortenAbbrechen

  • Das Eis klingt echt herrlich. Sehr interessante Kombination. Als Eisfan werde ich mir das mal auf den Zettel schreiben!

    Gruß,
    JensAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Jens, war auch ein leckeres Eis. Hat mich aber nicht so begeistert wie das Vanille-Tonkabohnen-Eis von neulich…AntwortenAbbrechen

Lamm-Koteletts sous-vide mit Chimichurri

Chimichurri ist eines meiner Lieblingsrezepte des letzten Jahres – und in Kombination mit dem Lamm-Karree sous-vide gegart hat das Chimichurri die Chance, auch in diesem Jahr oft auf den Tisch zu kommen.

Ok, nun muss ich ein aktuelles Thema aufgreifen, weil es mich nicht loszulassen scheint. Ich habe auf diverse Teller der letzten Wochen immer wieder das Feedback bekommen, dass die Portionen ja wirklich mickrig seien und von diesen Teller ja wohl kein Mensch satt werden könne. Und wenn wir ehrlich sind, so unterstützt der heutige Teller diese These durchaus.

Deswegen sei an dieser Stelle gleich zu meiner Verteidigung gesagt, dass es sich hierbei um einen Zwischengang für ein Menü handelte, bei dem bewusst auf die Zugabe einer Beilage verzichtet und die Menge eher schmal gehalten wurde – schließlich sollten noch 5 Gänge folgen…

Ich muss aber noch mal auf das Feedback zurück kommen: Es stimmt, meine Teller sind nicht überladen – im Gegenteil, ich versuche, den einzelnen Komponenten genug Raum zu geben, so dass sie für sich wahrgenommen werden und wirken können. Ich verwende in der Regel große Teller, die weit über 30 cm Durchmesser haben – wodurch die angerichtete Portion in der Mitte noch etwas kleiner aussieht.

Aber ist das so schlimm? Ich mag einfach keine übervollen Teller, wenn es um die Ästhetik geht. Natürlich mag ich auch nicht hungern – aber impliziert eine angerichtete Speise immer gleich, dass es nicht mehr davon in der Küche gibt? So viel, dass davon mit einem Löffel eines Salatbestecks gekostet werden könnte? Mehrfach? Wer bei mir bis dato zu Gast war, hat den Laden noch nie hungrig verlassen, aber immer auch einen schön angerichteten Teller bekommen. Und einen Nachschlag. Oder zwei. Oder drei. Ich möchte gerne verstehen, warum es anscheinend schwer fällt, zu abstrahieren.Warum ein angerichteter Teller zwangsläufig mit „Da werde ich aber nicht satt davon“ gleichgesetzt werden muss. Ich versuche, mit meinen Bildern Appetit zu machen, zum Genuss anzuregen, etwas darzustellen, was ästhetisch ansprechend ist und natürlich auch einer Form oder einem Stil entspricht, den ich schön finde – und über die Jahre des Bloggens für mich persönlich entwickelt habe.

Wie seht Ihr dieses Thema? Hättet Ihr gerne mehr auf den Tellern?

Das heutige Gericht ist mit Abstand das beste, was ich bisher aus meinem Sous-Vide-Becken zubereitet habe. Das Lamm war an Zartheit und Wohlgeschmack nicht zu überbieten – mehr als eine Prise Murray River Salt Flakes und ein wenig Chimichurri habe ich nicht dazu gebraucht. Letzteres hatte ich nicht zu scharf zubereitet, weil ich den leckeren Eigengeschmack des Lamms nicht überstrahlen wollte.

Das Lamm-Karree wird im Ganzen vakuumiert und dann für 35 Minuten bei 58°C ins Wasser zum Baden gegeben. Noch flugs in einer Pfanne rundherum braten – fertig. Bei mir gab’s dieses Gericht als Zwischengericht im Rahmen eines Menüs, das aus 7 Gängen bestand. Meine Gäste waren also auch mit einer kleinen Portion zufrieden und haben den Tisch sogar satt verlassen….:)

Rezept

Dauer: Etwa 45 Minuten

Benötigtes Equipment:

  • Vakuumierer
  • Sous-Vide-Garbecken

Zutaten für die Lamm-Koteletts sous-vide mit Chimichurri (Als Zwischengang für 4 Personen):

  • 1 Lamm-Karree
  • Etwas Butterschmalz
  • Ein wenig Murray River Salt Flakes

Für das Chimichurri:

  • 1 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Minze
  • 1 Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 3cm frischer Ingwer
  • 2 rote Chili
  • Etwas Zucker
  • Etwa 200ml Olivenöl
  • Etwa 75ml Essig
  • Etwa 80ml kaltes Wasser
  • 1 Limette
  • Etwas Sojasauce

Zubereitung:

1 Das Lamm-Karree vakuumieren und bei 58°C etwa 35 Minuten im Wasserbad ziehen lassen.

2 Währenddessen die Petersilie, Minze, Basilikum, Knoblauchzehen, Ingwer und Chili fein hacken. Mit Zucker, Olivenöl, Essig und Wasser vermischen. Mit Limettensaft, Sojasauce sowie Salz und Pfeffer nach Gusto abschmecken.

3 Das Lamm aus dem Wasserbad und dem Vakuum befreien. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und das Lamm-Karree im Ganzen von allen Seiten kräftig anbraten.

4 Das Lamm-Karree aufschneiden und auf Chimichurri mit etwas Murray River Salt Flakes bestreut servieren.

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  • In dein Wasserbad passt ein ganzes Lamm? Sorry…

    Das ist ein ernstes Thema hier und wühlt die Erinnerungen an die überwiegend scheußliche “Fotografie” in diesem Koch-Forum wieder auf… Ich frag mich, ob für diese Kritiker der ästhetische Aspekt überhaupt zählt, oder ob die eher von den Deutschen Tugenden(tm) an den Tisch getrieben werden und beim Essen den Mund halten, essen was auf den Tisch kommt und den Teller leer machen?AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ja, ist ja auch eher ein Pool. Spaß beiseite: Danke für den Hinweis, hab’s ausgebessert.

      Ich weiß es nicht – ich finde es jedenfalls schade, wenn der Teller auf einem Blog – der ja Appetit anregen soll – rein auf die Menge reduziert wird.AntwortenAbbrechen

  • “Das Lamm wird im Ganzen vakuumiert…”
    Stelle ich mir gerade bildlich vor. Zumindest das Problem der “übersichtlichen” Portionen wäre damit gelöst. :) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      *grml* – Aber ja: Dann wäre reichlich da. Brauche ich nur noch einen größeren Teller…AntwortenAbbrechen

  • Torsten

    Hallo Uwe,

    erstmal vielen Dank für die immer wieder tollen Rezepte.
    Die kleinen sehr schön angerichteten Teller finde ich im Übrigem super, gerade wenn man sie fotografiert muss das so sein, wer sich größere Portionen machen will kann das ja tun.
    Wenn du sagst es gibt ja noch Nachschlag, würde ich gerne wissen, wie du das machst, da oft die Komponenten auf den Punkt gegart werden und durch längeres warten nicht umbedingt besser werden.
    Außerdem würde mich interessieren was für ein Sous-Vide Becken du verwendest.

    Gruß TorstenAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Torsten, danke für Dein Feedback! Wenn ich Gäste habe, dann serviere ich meist ein mehrgängiges Menu, so dass nicht jedesmal ein Nachschlag gebraucht wird. Das mache ich vor allem bei den problematischen Gerichten so.

      Unkritischer sind da Schmorgerichte, die einfach nur heiß sein sollten. Da ist’s ja auch kein Problem, eine gewisse Menge vorzuhalten oder in Schüsseln auf den Tisch zu stellen.

      Bei kritischen Gerichten sehe ich schon zu, dass eine größere Menge auf dem Teller landet – aber auch hier kann ich das Fleisch z. B. aufschneiden und auf einem Brettchen auf den Tisch stellen, so dass sich meine Gäste bedienen können. Klar, dadurch geht ein wenig verloren, aber hey – ich bin ja kein Sternetempel…

      Ich verwende ein – Achtung, Werbung! – Becken von Vac Star und bin bisher sehr zufrieden. Wenn Du mir eine Mail schreibst, kann ich Dir den Link zum Produkt schicken.AntwortenAbbrechen

      • Torsten

        Dank dir Uwe, Das Gerät habe ich schon gefunden.
        Ja Schmorgerichte sind eh das Beste wenn man was von seinen Gästen haben will :-) AntwortenAbbrechen

        • Uwe

          Das stimmt :D – Im Sommer tausche ich das Schmorgericht gerne mit einem Braten vom Grill…AntwortenAbbrechen

  • Was machen aber nun die Leute , die weder Vakuumierer oder ein Sousvide – Becken haben ?
    Wenn man weiß wie , geht dies auch ohne den beiden .AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Sebastian, Du kannst das Lamm-Karree natürlich auch “klassisch” zubereiten. Dabei würde ich es zuerst in einer Pfanne rundherum anbraten und dann bei etwa 120°C im Ofen fertig garen. Je nach Ofen variiert hier die Zubereitungszeit – ich würde es einmal mit 10-15 Minuten probieren, sicherheitshalber aber mit einem Thermometer prüfen, wie nah der Garzustand an der gewünschten Temperatur ist.AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, ich glaub, ich hab den FB-Kommentar und damit vielleicht Auslöser des Themas mitbekommen und da schon leicht die Augen verdreht. Ich liebe Deine Rezepte und bei jedem Foto bekomme ich 1. Lust aufs Lesen 2. Appetit 3. Hunger 4. Lust aufs Nachkochen 5. Motivationsschübe in Sachen Fotografie. Bei einem all-you-can-eat-Teller-Foto würde das mit Sicherheit never ever passieren. Bitte nichts ändern! Tatsächlich reduziere ich manchmal Deine Mengen noch ein bisschen nach: unten! ;o)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Astrid, das freut mich sehr, vielen Dank für Deine lieben Worte! Und so soll es sein – das ist mein Ziel!AntwortenAbbrechen

  • Sebastian K.

    Ich finde deine Fotos unglaublich gut und die Portionsgrößen sind perfekt. Gerade im Bereich kleiner Mengen lässt sich viel ansprechender (und schwieriger) anrichten. Ich schaue mir da gerne was ab. Erbsen auf halb 6 kann jeder.

    Mach bloß weiter so. Auch mit Gerichten, die gut in ein Menü passen. Das ist toll.

    Wie wäre es mal mit einer “Kaufberatung für Einsteiger” – auch was das Vakuumieren angeht? Ich bin sehr interessiert an der Kochtechnik, nur fehlen mir 600 Euro (: Wie entscheidend ist denn die absolut konstante Temperatur (die ja wohl den hohen Preis ausmacht)?.. Gibt es noch eine Alternative außer dem Thermometer? Das scheint mir irgendwie zu unhandlich, wenn man über mehrere Stunden operiert.. weil sobald man mal nicht aufpasst ist bei zu hoher Temp. gleich alles im Eimer.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Sebastian, ich habe ganz fest vor über meine Eismaschine und über das Sous-Vide-Gerät einen ausführlichen Artikel zu schreiben. Ich hoffe, ich komme bald dazu!

      Schön, dass Dir auch die Bilder so gefallen, das bestätigt meinen Weg.AntwortenAbbrechen

  • Anne

    Also manche Menschen müssen sich auch wirklich über alles aufregen. Ich finde die Fotos jedes Mal wunderschön und freue mich über die klare Linie, die dabei immer zu erkennen ist. Das sagt mir deutlich mehr zu, als dieser ganze Deko-Kram, der dann mich immer vom Essen auf dem Bild ablenkt. Mir gefallen die Fotos genau so und für mich sind sie lediglich ein “Neugierig-Macher” und eine übersichtliche Anordnung der verschiedenen Bestandteile des Gerichts. Bisher habe ich schon einige deiner Rezepte nachgekocht und was mir immer wieder positiv aufgefallen ist: Die Menge pro Person ist jedes Mal genau richtig. Nie zu viel oder zu wenig, sondern passend. Dass man das nicht auf einem Foto darstellen kann und möchte, sollte doch verständlich sein! Weiter so, ich lese gerne hier!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Anne, ich bin auch einfach kein Dekorateur – ich habe erstens nicht die Zeit dafür, zweitens nicht das Händchen und drittens auch gar keine Interesse an zu viel Schnickschnack. Schön, dass die Mengen für Dich funktionieren!AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,
    du sprichst mir aus der Seele! Ich finde es grauselig, wenn ein Teller derart voll ist, dass ich schon vom Anblick pappsatt bin.
    Sollte ich noch hunger haben, so kann ich mir doch auch jederzeit noch etwas nehmen, denn es ist ja schließlich selbst gekocht!!!!
    Liebe Grüße
    Ines
    P.S. Außerdem sieht es auf dem Foto auch viel schöner aus!!!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Ines, das freut mich! Und eben: Man kann ja einen zweiten Teller nehmen…AntwortenAbbrechen

  • Ich bin nicht gerade die Super-Fotografin und weiss das auch. Der Chef Hansen hat mir mal bei einem wirklich “Ugly-Foto” den Rat gegeben, dass kleinere Mengen wesentlich fotogener seien (Alex, weisst du noch? ;-) ) Seitdem gelingen mir, zumindest meistens, bessere Fotos. Ich versuche mir gerade deinen Teller mit drei Lammkotelettes vorzustellen… sicherlich nicht halb so gelungen präsentiert wie jetzt. Lass dir nichts einreden – mache genau so weiter wie bisher – und mache bitte genau solche gelungenen Fotos weiter, von denen andere noch lernen können.AntwortenAbbrechen

    • Da ging´s darum, dass man Risotto garnicht schlecht fotografieren kann, oder?AntwortenAbbrechen

      • Genau das! Und ich musste dich leider eines Besseren belehren, denn das war wirklich “ugly food” und ich habe dein Entsetzen förmlich zwischen den Zeilen gespürt ;-) AntwortenAbbrechen

        • Uwe

          Danke Dir für das schöne Feedback! Ich denke nicht, dass ich etwas ändern werde. Ich mag den Stil. Es ist mein Stil – und das ist ok. Und den verteidige ich dann auch mal gerne.

          PS: Risotto ist aber wirklich nicht sooo einfach, finde ich.AntwortenAbbrechen

          • Naja, wenn das Risotto gut gemacht ist, dann fließt es ja in die richtige Form ;-) Obendrauf noch ne Garnele und ein Minzblättchen, Zack, im Kasten.

          • Uwe

            :)

  • Uwilein. Die Scherze ob Deiner kleinen, wunderschönen Mahlzeiten sind nötig, damit das gemeine Fussvolk, also ich, mich mit Dir wenigstens auf Kniehöhe befinden kann.
    Niemand macht schönere Teller als DU, und hör bloss nicht auf mit Deinen Prinzessinnentellern. Und ich hör nicht auf mich drüber lustig zu machen. Deal? Und Nele lässt ausrichten: MiMiMiMiMi.(Ich soll in Klammern “Baker” schreiben.)(Baker).AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach Melli, danke! Du darfst immer Witzchen machen, schließlich befindest Du Dich am anderen Ende der Mengenskala. *g* Deal!AntwortenAbbrechen