Gegrillte Avocado mit Tomaten-Koriander-Vinaigrette

Schnelle, einfache Gerichte vom Grill, die sich zudem noch als Vorspeise servieren lassen, mag ich sehr. Leider habe ich den Eindruck, dass es hierzu nicht wirklich viele Quellen gibt. Da ist doch eine Kochbuch-Marktlücke…

Ich sehe das Cover schon vor mir: Unter dem Titel „Schnelle Vorspeisen vom Grill“ lodern im Hintergrund die Flammen aus einem Kugelgrill, leicht unscharf. Im Vordergrund prangen kleine Spieße mit allerei Leckereien, angefangen von Garnelen im Kartoffelspaghettimantel über japanische Yakitori-Spieße mit geflochtenem Rinderfilet und selbst gemachter Teriyaki-Sauce. Im Buch selbst finden sich dann allerei kleine Grillgerichte und viele Saucen samt ausführlicher Erklärung, wie man die Gerichte anrichten kann – denn das kommt oft zu kurz. Die Frustration, wenn man ein appetitliches Foto mit dem selbst fabrizierten Gericht vergleicht, empfinde ich manchmal als zu groß. Da wäre doch Verbesserungspotenzial für die Kochbuch-schreibende Fraktion. Anyways, mein Traum, ein Kochbuch zu produzieren, liegt wohl noch wenig auf Halde.

Als kleinen Trost gibt’s diese sehr, sehr leckere Vorspeise vom Grill. Der Schwierigkeitsgrad hat Urlaub, ebenso die lange Vorbereitungszeit. Zu meinem Erstaunen stelle ich gerade fest, dass die gegrillten Avocado mit Tomaten-Koriander-Vinaigrette auch noch vegan sind – sehr schön. Die Zubereitung braucht keine 15 Minuten und ist nebenbei aus dem Ärmel zu schütteln. Nachdem die Vinaigrette angesetzt ist, muss nur noch die Avocado halbiert und auf der Schnittfläche direkt gegrillt werden. Vinaigrette drüber, fertig. Lecker. Schmatz. Nachschlag.

Gegrillte Avocado mit Tomaten-Koriander-Vinaigrette

Rezept

Dauer: Ca. 15 Minuten

Zutaten für die gegrillte Avocado mit Tomaten-Koriander-Vinaigrette (Für 4 Personen als Grillvorspeise):

  • 2 reife Avocados
  • 2 Tomaten
  • 2 Bund Koriander
  • 1/2 Zitrone
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 TL Ahornsirup
  • Salz
  • Ein paar Radieschensprossen zum Dekorieren

Zubereitung:

1 Für die Vinaigrette die Tomaten in kleine Würfel schneiden und den Koriander – am besten mit Wurzel – fein hacken. Mit dem Saft der halben Zitrone, dem Rapsöl und dem Ahornsirup vermischen, mit Salz abschmecken. Ggf. noch mehr Säure oder Süße nach Geschmack zugeben.

2 Die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Den Grill auf 200°C direkte Hitze vorbereiten. Die Avocados mit der Schnittfläche nach unten etwa 3 Minuten grillen, umdrehen und nochmals bei geschlossenem Deckel 3-5 Minuten garen. Entnehmen und mit der Vinaigrette beträufeln und servieren.

Hinweis: Die Avocados können natürlich auch auf dem Herd in einer Pfanne angebraten werden.

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  • Super Idee, Uwe, ich würde das Buch sofort kaufen :) AntwortenAbbrechen

  • wird beim nächsten Grillabend bestimmt nachgekocht. Ich mag Avocado sehr…egal ob Guacamole, aus dem Eier-Boot oder als Nachspeise.

    LG
    DianaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Avocados sind tolle Dinger, mag ich auch sehr! Schon mal als Eis probiert?AntwortenAbbrechen

  • Also manchmal wundere ich mich ja wirklich, weshalb ich selbst nicht auf solche Ideen komme. Eine Avocado g r i l l e n . Wär ich nie drauf gekommen. Danke dir für die Verbreitung deiner Genialität ♥AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gern, Natali. Das geht mir selbst aber auch oft so, wenn ich Abwandlungen auf anderen Blogs sehe. Inspiration geben geht nur, wenn man selbst auch inspiriert wird. :D AntwortenAbbrechen

  • Sieht sehr schick aus! Ich dachte immer, Avocados würden bei Hitze leicht bitter?
    Ich subskribiere übrigens auch sofort :-) AntwortenAbbrechen

  • Gute Kochbuchidee! Und die blauen Radischensprossen machen sich farblich extrem gut ;-) Liebe Grüße, BiancaAntwortenAbbrechen

Kürbiskernpesto

Jeder kennt Pesto Rosso oder Pesto alla Genovese, der Kreativität sind bei der Zubereitung der kalten Würzsaucen keine Grenzen gesetzt. Das Kürbiskernpesto verzichtet auf die Zugabe von Gemüse und fokussiert sich ganz auf das nussige Aroma.

Für das Kürbiskernpesto habe ich einfach eine gute Menge Kürbiskerne geröstet, bis diese die ganze Küche mit einem wohligen Geruch erfüllten und laut zu knacken begannen. Danach folgte das Standard-Procedere: Alle Zutaten kamen in ein hohes Gefäß und der Stabmixer erledigte elegant den Rest.

Neben Rapsöl kam noch die gleiche Menge Kürbiskernöl zum Einsatz, was dem Pesto einmal eine wunderbar dunkle Farbe und zum zweiten einen verstärkten Geschmack nach Nüssen gibt. Die Nüsse neigen dazu, Flüssigkeit quasi in nullkommanichts verschwinden zu lassen, weshalb es sein kann, dass Ihr – bei Lagerung des Pesto in einem Einmachglas – nochmals etwas Öl zugeben müsst. Ich mag es nicht, wenn Pesto im Öl schwimmt, deswegen bin ich bei den Öl-Mengen eher zurückhaltend.

Das Pesto schmeckt natürlich zu den al dente gegarten Lieblingsnudeln, machst sich aber auch super auf einem kross getoasteten Stück Ciabatta als kleines Amuse – oder als attraktiver Begleiter zu einem kalten Chardonnay an einem warmen Sommerabend. Letzten Sommer habe ich einen Kartoffelsalat mit Basilikumpesto als Vinaigrette-Ersatz veröffentlicht – auch hierfür eignet sich das Kürbiskernpesto. In diesem Fall können 3-4 EL zu einer Vinaigrette gegeben werden, um den Kartoffeln einen nussigen Geschmack zu verleihen.

Mein Pesto habe ich bisher mit einem Stabmixer zubereitet. Ich muss aber sagen, dass der Stabmixer mit den vielen Nüssen immer zu kämpfen hatte. Ein Umstand, der mit dem Thermomix einfach gelöst werden konnte: Die Messer schneiden wie ein heißes Messer durch die Butter und in wenigen Sekunden ist das Pesto fertig. Ich habe Euch Rezept-Anleitungen für beide Wege aufgeschrieben. Als Alternative zum Thermomix könnt Ihr auch einen leistungsstarken Mixer verwenden.

Rezept

Dauer: 10 Minuten

Zutaten für das Kürbiskernpesto (Für Pasta für vier Personen):

  • 100 g Kürbiskerne
  • 50 g Parmesan
  • 60 ml Kürbiskernöl
  • 60 ml Rapsöl
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz

Zubereitung mit dem Stabmixer:

1 Die Kürbiskerne in einer Pfanne trocken rösten, bis sie angenehm duften und laut zu knacken beginnen. Den Parmesan reiben. Die Basilikumblätter von den Stängeln zupfen.

2 Alle Zutaten bis auf das Salz vermischen und mit einem Stabmixer zu einer homogenen Paste verarbeiten. Abschmecken und mit heißer Pasta, die al dente gekocht wurde, servieren.

Zubereitung im Thermomix:

1 Den Parmesan in grobe Stücke schneiden und kurz bei Stufe 8 zerkleinern. Entnehmen.

2 Die Kürbiskerne 4 Minuten bei 80°C und Stufe 1 rösten, bis sie duften und knacken.

3 Alle Zutaten zugeben und 8 Sekunden bei Stufe 8 pürieren. Abschmecken.

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Werbe-Hinweis: Im Artikel wird das Produkt “Thermomix” genannt und eine Zubereitungsmethode für das Gerät erklärt.
  • Dein Rezept gefällt mir, denn es betont so herrlich den Nuss-Geschmack. Werde mich dann demächst mit diesem Rezept an das erste selbstgemachte Pesto herantrauen. Vielen Dank!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Sabine, immer ran an den Speck! Pesto herzustellen ist wirklich SEHR einfach…und lecker!AntwortenAbbrechen

  • Das hört sich ja mal richtig gut an! Stelle ich mir auch lecker vor zu gedünsteten Blumenkohl oder zu Hähnchenbrust…

    Werde ich mir mal merken!

    Gruß

    BenniAntwortenAbbrechen

  • Axel

    Grad probiert, schnell umsetzbar und echt köstlich! Die Kinder mögen den nussigen Geschmack ebenso! Danke Uwe!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke Axel, schön dass es auch die Kids gemocht haben, ist ja nicht so selbstverständlich…AntwortenAbbrechen

Tomaten-Tarte mit Ricotta

Aromatische Tomaten treffen knusprigen Teig und eine würzige Füllung aus Ricotta und Eiern, dazu ein Finish aus einer Vinaigrette mit Honig, Zitrone und Olivenöl. Diese Tarte ist ein wunderbares Mitbringsel.

Erinnert Ihr Euch noch? Ich hatte vor ein paar Tagen einen scharfen Auberginen-Salat vorgestellt, den ich als Mitbringsel für einen Grillabend bei Freunden empfohlen hatte. Die Tomaten-Tarte eignet sich dafür ebenso: Sie ist einfach herzustellen, schmeckt lecker und ist auf dem Buffet ein echter Hingucker. Die kräftigen Farben der Tomaten leuchten intensiv und laden die Gäste ein, sich ein Stück mit auf den Teller zu nehmen.

Die Tomaten-Tarte besteht aus einem Mürbteig sowie einer Füllung aus Ricotta, getrockneten Tomaten und Eiern. Das Gemisch wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und auf dem Teig verteilt. Zuoberst werden die halbierten Tomaten geschichtet – unterschiedliche Farben machen sich wunderschön und sind optisch ein Highlight. Aber natürlich könnt Ihr für die Tarte auch einfach rote Tomaten – am besten eignen sich kleinere Rispen-Tomaten – verwenden, sollte es schwer sein, an gelbe oder grüne Sorten zu gelangen. Wichtig ist allerdings, dass die Tomaten nach dem Halbieren etwas ausgedrückt werden, weil das viele Wasser in den Tomaten die Tarte sonst zu sehr aufweichen würde.

Der Clou bei diesem Rezept: Nach dem Backen wird die Tarte noch mit einer Mischung aus Öl, Honig und Kräutern beträufelt. Das sorgt zum einen für den richtigen Glanz, zum anderen aber auch für die richtige Geschmacksbalance. Die süßen Aromen des Honigs fangen galant die Säure der Tomaten und den salzigen Geschmack der Füllung auf und runden das Gebäck geschmacklich ab.

Wenn die Tomaten auf Euren Balkonen oder in den Gärten also langsam reif werden und Ihr nicht mehr wisst, wohin damit, so kann ich Euch diese Tarte wärmstens empfehlen, sei es als vollwertige Mahlzeit mit einem kleinen grünen Salat oder als Beilage zu Gegrilltem aller Art.

Tomaten-Tarte mit Ricotta

Rezept

Dauer: Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, Backzeit: ca. 40 Minuten, Kühlzeit: ca. 60 Minuten

Zutaten für die Tomaten-Tarte (Für 4 Personen):

  • 250 g Mehl Typ 550
  • 125 g Butter
  • 40 g Parmesan
  • 30 g getrocknete Tomaten
  • 2 Rosmarinzweige
  • 500 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 300 g Tomaten (Gelb, rot)
  • Schale einer halben Zitrone
  • 3 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für den Mürbteig das Mehl mit der Butter und dem fein geriebenen Parmesan sowie einer Prise Salz und 2 EL Wasser verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Eine Kuchen- oder Tarteform mit etwas Butter fetten und den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollen und auf dem Boden der Form verteilen. Optimalerweise steht etwas Teig über, so dass sich ein 2 cm hoher Rand ergibt. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und 60 Minuten im Kühlschrank kühlen.

2 Derweil den Ricotta mit den Eiern vermischen. Die getrockneten Tomaten und die Nadeln eines Rosmarinzweigs fein hacken und beides untermischen, gut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Ricotta-Mischung gleichmäßig darauf verteilen.

3 Die Tomaten waschen, halbieren und die Flüssigkeit etwas ausdrücken. Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf der Ricotta-Mischung verteilen. Den Backofen auf 210°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Tarte etwa 40 Minuten backen.

4 Für die Vinaigrette die Nadeln des zweiten Rosmarinzweigs fein hacken und mit den Schalen der Zitrone, dem Honig und dem Olivenöl vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5 Die Tarte aus dem Ofen nehmen und einige Minuten stehen lassen, dann aus der Form nehmen. Mit der Vinaigrette beträufeln.

Quelle: Lust auf Genuss 7/2014

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  • chastity64

    Das Rezept liest sich sehr lecker und sieht dazu noch sehr gut aus! Welche Größe hat denn deine Form? Es sieht größer aus als eine normale Springform…
    Viele Grüße,
    chastity64AntwortenAbbrechen

  • Tolles Rezept! Habe ich für meine Kollegen gebacken und kam super an. Danke dafür! Wird demnächst verbloggt…
    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Björn

    Habs gestern gemacht: Sieht super aus und ist genauso lecker! Nur die Buttermenge für den Teig musste ich etwas erhöhen, da er sich ansonsten nicht ausrollen ließ und nur zerkrümelte.AntwortenAbbrechen

The Ribbespierre Burger

Es gibt Gerichte, die würden, einzeln zubereitet, viel zu viel Aufwand bedeuten. Wenn aber der glückliche Umstand eintritt, dass verschiedene Komponenten schon vorhanden sind und diese nur kombiniert werden müssen, entstehen ganz besondere Dinge.

Deswegen solltet Ihr dieses Rezept weniger als Anreiz nehmen, den Burger 1:1 und „from scratch“ – wie es so schön Beraterneudeutsch heisst – zuzubereiten, sondern vielmehr als Denkanstoß betrachten, vorhandene Produkte zu neuen Kreationen zu kombinieren.

Dieser Burger entstand bei der gemeinsamen Koch-Session mit Chef Hansen, quasi als „Abfallprodukt“. Weil und bei der Liste an Gerichten Pulled Pork zu lange den Smoker belegt hätte, haben wir kurzerhand beschlossen, ein wenig mehr Five-Spice-Ribs zu produzieren und für Burger zu nutzen. Alex hatte noch Brioche Burger Buns eingefroren, die fix aufgetaut waren. Die Brioche Burger Buns können super in der Tiefkühltruhe gelagert werden, das macht den Burschen gar nichts aus. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur lagern und kurz vor dem Servieren einfach auf dem Grill toasten. Yummy.

Alex hatte zudem noch ein paar Gläser Bacon Jam von seiner letzten Jam Session, weswegen wir nicht aufwändig einkochen mussten. Glas holen, knack, Jam auf Buns verteilen. Fertig. Das Mispel-Chutney hingegen hatten wir frisch zubereitet und nebenher eingekocht. Die Mispeln besitzen eine harte Haut, weswegen das Chutney etwa 2 Stunden brauchte, um weich zu werden. Aber selbst diese Zubereitung könnte man mit etwas Weitblick auslagern und vorbereiten. Mispeln werden im Oktober reif und ich kann wirklich nur empfehlen, im Herbst ein paar Gläser einzukochen. Mispeln schmecken fein-säuerlich und funktionieren gut mit Ingwer und Chili.

Zum Burger selbst bleibt nur zu sagen, dass langsam gesmokte Rippchen wunderbar als Patty-Ersatz funktionieren und einmal etwas anderes sind – ich kann’s wirklich nur empfehlen. Bacon Jam und Mispel-Chutney sorgen für eine angenehme Süße und gute Säure. Wer gerade keine Mispeln zur Hand hat, kann auch auf ein anderes Chutney zurückgreifen, z. B. auf ein Kirschen-, Zwetschgen- oder Zwiebel-Chutney. Uns hat’s geschmeckt…

The Ribbespierre Burger

Rezept

Dauer: Lange. Rippchen: Ca. 12 Stunden marinieren, ca. 6 Stunden im Smoker. Zubereitungszeit: Ca. 60 Minuten.

Zutaten für The Ribbespierre Burger (Für 4 Personen):

  • 4 Brioche Burger Buns
  • 4 EL Bacon Jam
  • 2 Handvoll junger Spinat
  • 3 Stränge Ribs
  • 3-4 TL Five-Spice Rib-Marinade
  • 4 EL Mispel-Chutney
  • 4 Scheiben Cheddar Cheese

Für den Bacon Jam:

  • 500 g geräucherter Speck
  • 3-4 Knoblauchzehen, je nach Geschmack
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Zucker
  • 200 ml kalter Kaffee
  • 50 ml Apfelessig
  • 50 ml Ahornsirup
  • 2 EL Aceto Balsamico di Modena
  • 1/2 TL Piment d’Espelette (Nach Geschmack gern auch mehr)

Für das Mispel-Chutney:

  • 1 kg Mispeln
  • 4 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g brauner Zucker
  • 400 ml Apfelessig
  • 2 TL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Chiliflocken
  • 1 TL Cayennepfeffer

Zubereitung:

1 Die Ribs nach diesem Rezept vor- und zubereiten.

2 Für den Bacon Jam den Speck sehr klein würfeln und in einer Pfanne bei moderater Hitze auslassen. Den Speck abtropfen lassen. Währenddessen Knoblauch und Zwiebel schälen und ebenfalls fein hacken. In wenig ausgelassenem Speck-Fett glasig dünsten, anschließend mit der Hälfte des Zuckers karamellisieren. Speck zugeben und mit dem kalten Kaffee, dem Apfelessig und dem Ahornsirup aufgießen. Bei moderater Hitze ca. 1,5 Stunden kochen, bis sich eine dickliche Konsistenz ergeben hat. Sollte das früher erreicht sein, Wasser nachgießen. Am Ende der Garzeit mit Piment d’Espelette, Aceto Balsamico di Modena und Salz abschmecken.

3 Brioche Burger Buns nach diesem Rezept zubereiten.

4 Für das Mispel-Chutney die Mispeln waschen, vierteln und dabei die Blüte sowie den Stielansatz abschneiden. Kerne und die Haut des Kerngehäuses entfernen. Sehr fein würfeln. Schalotten und Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Schalotten und Knoblauch in einem tiefen Topf in etwas Butter glasig dünsten. Alle übrigen Zutaten in den Topf geben und aufkochen. Bei moderater Hitze köcheln lassen, bis die Mispeln weich sind (was etwa 2 Stunden dauern kann). Sollte zu viel Flüssigkeit entweichen, einfach etwas Wasser nachgeben. Wem das Chutney zu stückig ist, der kann mit einem Stabmixer Abhilfe schaffen. Mispel-Chutney in sterile Gläser füllen.

5 Den Spinat waschen. Die Brioche Burger Buns halbieren und auf dem Grill kurz toasten. Das Fleisch der Rippchen vom Knochen lösen. Auf die Bun-Unterseite etwas Bacon Jam streichen, Spinat darauf verteilen und das Fleisch einschichten. Mit Cheddar bedecken und zuoberst Mispel-Chutney zugeben. Den Bun-Deckel daraufsetzen.

Quellen:

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Affogato

Eure Suche nach dem Sommergetränk schlechthin kann ein Ende haben. Die Lösung: Ein alter Hut. Ein Klassiker sondergleichen. I proudly present: The Affogato.

Simpel, schnell, superlecker. Was klingt wie eine konstruierte Alliteration ist in der Tat zuallererst selbige und zum zweiten eine stimmige und passende Aufzählung von Faust-aufs-Auge-Attributen. Seit meiner kleinen Affäre mit selbst gemachtem Vanilleeis im letzten Jahr – zu der sich irgendwie dieses Schlitzohr von Tonkabohne gesellt hat – habe ich eigentlich immer einen hübschen Vorrat davon im Tiefkühlfach. Das hängt aber vor allem auch damit zusammen, dass meine kleine Tochter, dieses Schleckermäulchen, total auf Vanilleeis steht und dafür jedes schokoladengefrostete Kugelgebilde gekonnt ignoriert. Ist kein Vanilleeis da, hat Papa ein Problem. Deswegen: Not und Tugend und so.

Affogato geht so: Bialetti mit dem Lieblingsespresso füllen, Hitze geben und Druck machen. Der Lieblingsespresso sollte ein guter Kaffee sein, fair gehandelt, gut geröstet, von Plantagen bezogen, die es lieben, guten Kaffee herzustellen und nicht durch die Marktmacht der Konzerne gegängelt werden. Derweil eine hübsche Kugel formen und in eine Espresso-Tasse geben. Oder Ihr macht es wie ich: Drei Kugeln in die Milchkaffee-Tasse und schon mal einen dreifachen Espresso ansetzen. Blubbern lassen, seitlich an der Tasse angießen, 10 Sekunden warten, bis sich heißer Kaffee und kaltes Eis geküsst haben, Löffel auf 10 Uhr und…das Telefon klingelt.

„Hallo Uwe, Ingo hier, passt’s grad?“ – „Grmblbrmm!“. „Du, pass auf, ich bin hier gerade im Kaffeeladen und kann Dir Kaffee mitbringen. Welchen willst Du? Was hast Du nochmal? Chemex? Aero Press? Filter? Welchen Mahlgrad brauchst Du? Äthiopien? Oder lieber Guatemala? Cuvee? Brauchst Du auch ne Espresso-Röstung? Bialetti haste ja, ne?“. Is klar.

Ingo und ich besuchten kurz darauf eine Röstereiführung inklusive kleinem Theoriekurs, bei dem verschiedene Zubereitungsmethoden vorgestellt, einige Tipps gegeben und Mythen beseitigt wurden. Damals dachte ich mir, dass ich auf dem Blog eigentlich einmal einen Artikel zum Thema Kaffee verfassen müsste, so viel Neues hatte ich während des Seminars erfahren.

Die besten Tipps neben dem Bezug von Kaffee hoher Qualität, die ich mir damals mitnahm, waren folgende:

  • Bei der Zubereitung mit einem Handfilter sollte der Papierfilter vor der Befüllung mit kaltem Wasser gespült werden. Das sorgt dafür, dass der Papiergeschmack und eventuell vorhandene Fasern nicht im Kaffee landen.
  • Jede Brühmethode benötigt einen eigenen Mahlgrad.
  • Das Wasser sollte nicht mehr kochen, wenn damit der Kaffee aufgegossen wird.

Da ich aber absoluter Anfänger bin, was ernsthaften Kaffeegenuss anbelangt, habe ich mir Hilfe geholt. Hannes Fendrich ist amtierender Deutscher Meister im Kaffee Brewing und hat sich die Zeit genommen, einige Fragen zu beantworten. Zudem wird unter allen Kommentatoren zu diesem Artikel guter Kaffee von Coffee Circle verlost – Einsendeschluss ist der kommende Mittwoch. Der Gewinner/die Gewinnerin wird wie immer per E-Mail benachrichtigt.

Während Hannes also meine Fragen beantwortet, gieße ich mir in Ruhe einen neuen Affogato auf und schalte vorher das Telefon auf lautlos….

HighFoodality: Hallo! Schön, dass Ihr für ein Interview zur Verfügung steht! Wollt Ihr Euch meinen Lesern kurz vorstellen?

Hannes von Coffee Circle: Mein Name ist Hannes, ich bin Kaffee-Aficionado und deutscher Meister im Kaffee Brewing. Ich arbeite für Coffee Circle, ein junges Unternehmen aus Berlin. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, richtig guten äthiopischen Kaffee über eine faire, wirkungsorientierte Art des Handels für unsere Kunden zugänglich zu machen. Dafür fliegen wir jedes Jahr persönlich zu den Bauern und suchen die besten Sorten aus. Unsere Produzenten beteiligen wir mit gerechten Preisen an dem Erfolg ihrer hochwertigen Produkte und für jedes Kilo verkauften Kaffee fließt zusätzlich ein Euro als Spende direkt zurück in Projekte vor Ort.

HighFoodality: Wenn ich mir zuhause einen richtig guten Kaffee kochen möchte, dann habe ich zwei Stellschrauben: Den Kaffee selbst und die Art des Brühens. Wie kann ich als Laie Kaffee guter Qualität erkennen? Worauf sollte ich achten?

Hannes: Guter Kaffee schmeckt meines Erachtens nicht nur nach “Röstaromen”, sondern bringt noch einen interessanten Eigengeschmack mit. Das heißt, wenn ich bei Kaffee noch mehr als nur Kaffee schmecken kann und zum Beispiel Frucht- oder Nussaromen feststellen kann, ist es ein guter Kaffee. Wenn der Kaffee schwarz aber nicht genießbar schmeckt und ich das Verlangen habe, Milch und Zucker hinzuzugeben, handelt es sich um Massenware.

HighFoodality: Wenn es um Anbaugebiete geht, denke ich bei Kaffee sofort an Mittel-und Südamerika. Aber auch aus Afrika kommt hervorragender Kaffee, meines Wissens nach hat Kaffee dort sogar seinen Ursprung. Unterscheidet sich der Kaffee aus den unterschiedlichen Anbauregionen geschmacklich stark?

Hannes: Ja, der Kaffee unterscheidet sich in der Tat merklich je nach Anbaugebiet. Die Kaffees aus Mittel- und Südamerika sind häufig eher nussig, während Kaffees aus Afrika einen kräftigen Charakter haben und eine lebendige Säure. Äthiopien ist übrigens das Ursprungsland des Kaffees. Der Legende nach soll ein Ziegenhirte vor mehr als 1000 Jahren im äthiopischen Hochland die Kaffeepflanze entdeckt haben.

HighFoodality: Zum Glück bekommt die Herkunft und die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln immer mehr Bedeutung. Was richte ich eigentlich an, wenn ich Standard-Kaffee der großen Anbieter der Nahrungsmittelindustrie für 4 Euro im Supermarkt kaufe?

Hannes: Ein günstiger Preis im Supermarkt rechnet sich nur, wenn der Rohkaffee dahinter auch sehr günstig ist. Immerhin zahlt der Konsument in Deutschland pro Kg Kaffee eine Kaffeesteuer von 2,19€. Das heißt, wenn ein Pfund Kaffee im Supermarkt für 4€ angeboten wird, entfallen neben 7% MwSt noch 1,09€ auf Kaffeesteuer. Demzufolge ist der Rohkaffee sehr günstig. Und ein so günstiger Rohkaffee kann nur produziert werden, wenn die Qualität niedrig ist. Ein solcher Kaffee stammt häufig von Großplantagen, die Pestizide und Herbizide einsetzen, damit der Kaffee mit großen Erntemaschinen geerntet werden kann. Bei Einsatz von Pestiziden besteht in den Anbauländern häufig vom Gesetz her keine oder nur geringe Schutzregelungen für Arbeiter, so dass in manchen Anbauregionen Arbeiter auf Kaffeeplantagen schwerwiegende Erkrankungen erleiden. Mit dem Kauf solch günstigen Kaffees wird außerdem eine nicht nachhalthaltige Landwirtschaftsform unterstützt. Aufgrund des Einsatzes der Chemikalien werden die Böden so sehr geschädigt, dass eine langfristige Nutzung nicht möglich ist. Kurzfristiger Profit steht hier leider über einer nachhaltigen Sichtweise, der Preisdruck im Supermarkt bedeutet leider eine Abwärtsspirale.

HighFoodality: Könnt Ihr kurz die gängigsten Brühverfahren vorstellen?

Hannes: Man kann zwischen drei Methoden unterscheiden:

  • Filter (z.B. Handfilter, Filtermaschine oder Chemex): Hier wird Wasser nach und nach auf den Kaffee aufgegossen und der Kaffee tropft durch ein Papierfilter in die Tasse/Thermoskanne. Kaffee und Wasser werden nicht vollständig miteinander vermischt.
  • Volle Immersion (z.B. French Press): Hier wird der Kaffee vollständig im heißen Wasser verrührt und ziehen gelassen. Nach einer bestimmten Brühzeit (z.B. bei der French Press 4 Minuten) wird durch einen Filter getrennt.
  • Zubereitung mit Druck (z.B. Bialetti): Der Druck des heißen Wassers wird genutzt, um den Kaffee zu extrahieren. Durch den Druck wird der Kaffee stark extrahiert und der Kaffee schmeckt sehr stark und ähnelt dem Mokka Kaffee.

HighFoodality: Ich werde oft nach dem gewünschten Mahlgrad gefragt. Wie hängt dieser mit den Brühverfahren zusammen?

Hannes: Idealerweise wird der Mahlgrad dem jeweiligen Zubereitungsverfahren angepasst, da so das optimale Aroma aus dem Kaffee herausgeholt werden kann. Das Brühverfahren gibt meist eine optimale Zubereitungszeit vor, zum Beispiel wird ein Espresso in nur 25 Sekunden zubereitet, eine French Press jedoch in 4 bis 5 Minuten. Bei einer kurzen Zubereitungszeit muss der Kaffee fein gemahlen sein, damit in der kurzen Zeit viel aus dem Kaffee herausgelöst werden kann, je länger die Zubereitungszeit ist, desto gröber sollte der Kaffee gemahlen werden.

HighFoodality: Wie sollte ich Kaffee am besten lagern?

Hannes: Am besten kühl und an einem lichtgeschützten und geruchsneutralem Ort. Meistens ist ein Platz im Schrank besser als die Aufbewahrung im Kühlschrank, da der Kühlschrank feucht ist und viele Fremdgerüche bereit hält. Kaffee ist hygroskopisch und nimmt Feuchtigkeit und Fremdgerüche auf, daher ist der Kühlschrank kein geeigneter Ort. Einzig zu Höchsttemperaturen im Sommer ist der Kühlschrank vorzuziehen, da der Kaffee hier kühl bleibt, dann sollte die Kaffeeverpackung gut verschlossen werden und dann nochmal in eine Dose gelegt werden, damit er so gut wie möglich vor Feuchtigkeit geschützt bleibt.

HighFoodality: Oftmals gibt es ja einfache Tipps, die das Ergebnis drastisch verbessern. Oder anders herum gefragt: Was sind die kapitalsten Fehler, die man beim Kaffeekochen machen kann?

Hannes: Damit haben wir uns auf unserem Blog ausgiebig beschäftigt und die 7 typischsten Fehler in der Kaffee-Zubereitung zusammengetragen. Punkt 2 ist für mich der wichtigste. Frisch gemahlener Kaffee bedeutet die größte Genusssteigerung, die man leicht zuhause erreichen kann.

HighFoodality: Ich habe gehört, dass es beim Aufbrühen von Kaffee auch auf die richtige Temperatur des Wassers ankommt. Was hat die Temperatur für Auswirkungen und welche Temperatur sollte ich anpeilen? Wie kann ich mich der Temperatur annähern, wenn ich keinen Wasserkocher mit Temperaturanzeige besitze?

Hannes: Das ist richtig, die ideale Wassertemperatur liegt bei 90° bis 95°C. Je heißer das Wasser ist, desto stärker wird der Kaffee extrahiert. Wenn das Wasser kocht, werden leicht zu viele Bitterstoffe aus dem Kaffee gelöst. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese optimale Temperatur zu erreichen. Entweder den Wasserkocher nach dem Aufkochen ca. 1 bis 2 Minuten ruhen lassen oder das kochende Wasser in einen weiteren Wasserkocher umschütten, falls ein extra Wasserkocher für die optimale Zubereitung genutzt wird.

HighFoodality: Für Espresso und normalen Kaffee unterscheidet sich die Röstung. Könnt Ihr kurz einen Einblick geben, was bei der Röstung geschieht und wie sich eine Espresso- von einer normalen Röstung unterscheidet?

Hannes: Die Röstung ist die Veredelung des grünen Rohkaffees in den braunen Röstkaffee. Bei der Röstung wird der Rohkaffee in einer Röstmaschine in ca. 12 bis 18 Minuten auf ca. 200 bis 220 Grad erhitzt. Während dieses Vorganges setzen Maillard Reaktionen ein, die dafür sorgen, dass Zuckerstoffe und Aminosäuren sich neu zusammensetzen, so dass in jeder einzelnen Zelle während der Röstung schätzungsweise 1.000 Aromen bzw. chemische Verbindungen neu gebildet werde. Eine Espressoröstung ist etwas länger als eine Filterkaffeeröstung, damit noch mehr Säuren im Kaffee abgebaut werden, die bei der Espressozubereitung unangenehm schmecken könnten. Filterkaffee wird etwas kürzer geröstet, da hier etwas Säure im Kaffee bleiben soll, damit der Kaffee angenehm lebendig schmeckt.

HighFoodality: Im Café bekomme ich meinen Kaffee mit wunderschöner Crema. Auch die Pad-Maschinen zaubern oft ein schönes Häubchen auf den Kaffee. Wie gelingt mir das zuhause ohne Profi-Kaffeemaschinen?

Hannes: Ein Crema entsteht durch Druck, das heißt unter den üblichen Zubereitern bekommt man nur mit einem Bialetti Kocher eine Crema hin. Diese zerfällt allerdings wieder nach wenigen Sekunden, da der Druck im Bialetti Kocher recht gering
ist. Für eine richtige Crema benötigt man schon eine Siebträger-Espressomaschine.

HighFoodality: Zu einem guten Cappuchino gehört auch immer eine wunderschön aufgeschäumte Milch. Auf was muss ich achten und was benötige ich, um einen wunderbaren Milchschaum zu produzieren?

Hannes: Guter Milchschaum benötigt Druck, das heißt mit einer Profi-Maschine im Café kann man leicht besseren Milchschaum als zuhause kreieren. Zuhause gibt es preiswerte und auch gute Varianten für den Herd.

HighFoodality: Und sagt mal: Wie kommen eigentlich die schönen Muster in den Milchschaum?

Hannes: Die gelingen nur mit der richtigen Milchschaumkonsistenz: der Milchschaum muss sehr feinporig sein, nur dann verbindet er sich mit dem Kaffee. Ein solcher Milchschaum lässt sich an einer Profi-Maschine leichter produzieren als zuhause. Mit einem Milchschäumer für den Herd und etwas Übung kann man es zuhause aber fast genau so gut schaffen.

HighFoodality: Hannes, vielen lieben Dank für das ausführliche Interview mit so vielen interessanten Fakten zum Thema Kaffee!

Rezept

Dauer: 10 Minuten

Zubehör: Espresso-Maschine, z. B. von Bialetti

Zutaten für den Affogato:

Zubereitung:

1 Das Vanilleeis nach diesem Rezept zubereiten.

2 Espresso in einer Bialetti aufkochen. In jede Tasse eine Kugel Vanilleeis verteilen und den heißen Espresso darüber gießen.

3 Genießen.

4 Es gibt keinen 4. Punkt.

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Werbe-Hinweis: Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Coffee Circle erstellt. Im Artikel wird das Unternehmen genannt und die Webseite verlinkt.
  • Tolles Interview! Coffee Circle saßen bis April mit bei uns im Büro, es gab also keinen anderen Kaffee – und auch wenn ich selbst keinen trinke, kann ich nur Gutes darüber sagen :)
    Lustig, Hannes dann auf diese Weise wieder über den Weg zu “laufen”.
    Schönen Sonntag noch!
    LG CarolinAntwortenAbbrechen

  • Ein schöner Post, habe ich gern gelesen und bin interessiert ob es anders ist.AntwortenAbbrechen

  • Thea

    Leider, leider habe ich hier im heißen Berlin kein Vanilleeis vorrätig. Meine Küche ist wirklich zu winzig, um mir eine Eismaschine zuzulegen, nicht mal ein Toaster hat mehr Platz. Morgen gehe ich aber gutes Eis kaufen, um den Affegato nachzubauen.
    Vor einiger Zeit hat der Schmidt Max im bayerischen Fernsehen zwei wunderbare Folgen zum Thema Kaffee gesendet. Ich erlaube mir, die beiden Links hier zu setzen, denn es macht Spaß zu schauen, und es ist auch so lehrreich wie das kompetente Interview hier auf der Seite.

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/freizeit/themen/filterkaffee-116.html

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/freizeit/themen/filterkaffee-teilzwei-100.htmlAntwortenAbbrechen

  • Marina

    Hallo Uwe,

    danke für das Interview – sehr informativ!

    lgAntwortenAbbrechen

  • Fred

    Oha! Da drücke ich mir doch selber mal die Daumen! ;) AntwortenAbbrechen

  • Evelyn

    Sehr interessanter Beitrag!!!

    Auch die Philosophie hinter Coffee Circle finde ich toll.

    Herzliche GrüßeAntwortenAbbrechen

  • Affogato ist für mich schon seit Jahren der Sommerhit in meinem Stammeiscafé. Eine schöne Alternative zum doch sehr schweren und großen Eiskaffee… Schleck!AntwortenAbbrechen

  • Hallöchen,
    das ist wieder mal ein sehr interessanter Beitrag. Und obwohl ich eigentlich meistens Tee trinke, genieße ich auch immer gerne einen guten Kaffee bzw. Espresso. Dafür habe ich mir denn auch eine gute Maschine gegönnt, die war zwar etwas preisintensiver war aber mit frisch gemahlenen Kaffeebohnen schmeckt mir der Kaffee am besten und auch mein Espresso hat immer eine sehr schöne Crema, da kommt keine Padmaschine mit. Zum Glück gibt es hier bei mir eine kleine Kaffeerösterei, bei der man fair gehandelten und nachhaltig angebauten Kaffee kaufen kann und da kaufe ich mich immer quer durchs Sortiment, um neue Geschmackserlebnisse auszuprobieren.
    Liebe Grüße DaniiAntwortenAbbrechen

  • Elisa

    Ich liebe Kaffee und stoße auf so vielen Foodblogs auf Coffee Circle – gerne würde ich auch mal in diesen Genuss kommen!AntwortenAbbrechen

  • Vötter

    Lieber Uwe,
    auch dieser Beitrag war ein reiner Erfolg, danke dafür.
    Ich trinke am Liebsten DANESI Café oder auch NANINI, würde schon aber auch gerne mal in diesen Genuss kommen.

    Liebe Grüße

    MarionAntwortenAbbrechen

  • hanni

    Hier lerne ich immer noch etwas dazu! Super Interview!AntwortenAbbrechen

  • Ich hör zum ersten mal von einem Affogato. Klingt aber irgendwie lecker. Ich hol mir jetzt gleich mal das Vanilleis aus der Truhe und mache mir einen :) AntwortenAbbrechen