Fenchel, Fenchelsamen Fenchel (Foeniculum vulgare) war für die Hochkulturen der Antike ein unverzichtbares Gewürz und ist als solches heutzutage eher in Vergessenheit geraten. Der Geschmack der Fenchelsamen ähnelt Anis, ist aber süßer.

Wissenswertes

  • Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler.
  • Die Pflanze wird 40cm bis 200cm hoch und riecht kräftig. Der Geruch erinnert an Anis.
  • Fenchel kommt wild hauptsächlich im mediterranen Raum vor
  • Karl der Große ordnete an, Fenchel als Heilpflanze in Klostergärten nördlich der Alpen anzubauen
  • Fenchel lindert als Tee beispielweise Magenbeschwerden
  • Je grüner die Fenchelfrüchte sind, desto besser ist die Qualität.

Verwendung

  • Die Knolle wird sehr häufig als Gemüse verwendet
  • Die Früchte (oft als „Samen“ bezeichnet) werden in der mediterranen Küche als Gewürz zu Ragouts und Saucen benutzt, hierzulande schätzt man Fenchel als Brotgewürz.
  • In der chinesischen Küche sind die Fenchelsamen oft ein Hauptbestandteil vieler Gewürzmischungen. Dabei wird der Fenchel so gut wie nie allein verwendet.
  • Fenchel harmoniert gut in eher süßlichen Würzmischungen und in Verbindung mit Kümmel, Zitronenschale oder auch Muskatnuss.
  • Nach Alfons Schuhbeck eignet sich Fenchel besonders gut als Gewürz für fette Gerichte, da es die Fettverdauung unterstützt.

Bekannte Gewürzmischungen:

  • Fünf-Gewürze-Pulver (Chinesische Mischung)
  • Herbes de Provence (Südfranzösische Würzmischung)
  • Garam Masala (Indische Würzmischung)