Labskaus-Maultaschen mit Spinat, gebeiztem Eigelb und brauner Butter

Hamburg trifft Stuttgart, Nordsee trifft Bodensee, Krabben treffen Felchen. Heute gibt’s Fusion-Food, also einen Mix zweier Klassiker aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Labskaus trifft Maultaschen. Wohlan.

Puristen mögen nun aufschreien und mahnend den Zeigefinger heben: “Vergreife Dich nicht an Klassikern, Junge!“ Ok, kann ich verstehen. Aber der Kreative in mir ist schon lange auf Revolutionskurs und hat sich längst den kulinarischen Rebellen ans Revers geheftet. Außerdem macht es unglaublichen Spaß, Dinge zu kombinieren und neue Geschmackserlebnisse zu schaffen. Zugegeben, das geht auch hin und wieder schief (ich erinnere mich gern an den einen oder anderen Outtake…), funktioniert mehrheitlich aber sehr gut. Die Ergebnisse? Nun, da wäre zum Beispiel die berühmt-berüchtigte Thai-Bolognese, die neben den Brioche Burger Buns wohl zu den am meisten nachgekochten Rezepten auf dem Blog gehört. Oder die bayerischen Frühlingsrollen, die mich im letzten Jahr sehr begeistert haben. Oder das “Carbonade bavaroise” mit Brezen-Gnocchi, eine bayerische Abwandlung eines flämischen Gulasch-Klassikers. Ihr seht schon, die Liste ist lange.

Die neueste Episode aus der Serie „Fusion-Food“ ist nicht, wie sonst, eine Melange aus Gerichten verschiedener Länder oder Kontinente, sondern eine Kombination zweier deutscher Klassiker: Ich habe mir die wohl nordischste Spezialität, Labskaus, und das Markenzeichen der schwäbischen Küche, die Maultaschen, geschnappt und eine wilde Kombination kreiert: Der Labskaus wurde kurzerhand zur Füllung für die Maultaschen umfunktioniert. Dazu passen Spinat und Ei geschmacklich wunderbar, noch dazu sind es typische Zutaten sowohl für die Maultaschen als auch für den Labskaus (Ein klassisches Rezept für puristische schwäbische Maultaschen findet Ihr übrigens hier).

Bevor ich Euch auf das Rezept loslasse, müssen wir noch über zwei Dinge intensiver sprechen: Labskaus und gebeiztes Eigelb. Labskaus ist ein typisches Matrosengericht, das vor 250 Jahren erstmals Erwähnung in diversen Büchern fand. Die Rezeptur unterscheidet sich dabei von Hamburg bis Liverpool oder das Baltikum: Manchmal wird Labskaus mit Fisch, manchmal ohne Fisch, manchmal mit Rote Bete und Gewürzgurken, manchmal ohne beschrieben. Fakt ist jedoch, dass immer gepökeltes Fleisch mit diversen anderen Beigaben püriert zu einem Brei verarbeitet und serviert wurde. Die Breiform hatte dabei einen praktischen Nutzen: Die Seeleute litten oft unter Skorbut, was sich unter anderem in schlechten Zähnen äußerte. Der Brei konnte folglich auch mit schlechten Beisserchen konsumiert werden. Zusätzlich war es dem Smutje so möglich, Lebensmittel mit, sagen wir „mittlerer Qualität“ im Brei zu „verstecken“. Denn je länger die Seereise dauerte, desto mehr litten die vorhandenen Vorräte.

Über die Etymologie des Wortes herrscht ebenfalls Uneinigkeit: Es finden sich im nordischen Sprachraum genug mögliche Quellen, auf die das Wort „Labskaus“ zurückgehen könnte. Am Wahrscheinlichsten scheint aber ein englischer Ursprung zu sein. „Lob’s course“ bedeutet so viel wie „Speise für Flegel“. Ach ja, die Puristen. Klassisch wird Labskaus mit einem Spiegelei, Gewürzgurken und einem Hering serviert.

Gebeiztes Eigelb. Ja, das ist wieder einmal ein Thema aus der Kategorie „Uwe, geht’s noch?“. Zugegeben, der Aufwand ist schon recht hoch und auch nur zu rechtfertigen, wenn die Maultaschen für viele Personen zubereitet werden. Da für mich Aufwand aber kein Argument ist, Dinge nicht auszuprobieren, habe ich mich dem Thema gerne gewidmet. Grundsätzlich durchlaufen wir beim Eigelb beizen zwei Phasen: Der Beize selbst und der Trocknung. Das Eigelb wird vorsichtig auf eine Salzschicht gesetzt und anschließend mit Salz bedeckt. 24 Stunden später hat das Salz dem Eigelb viel Wasser entzogen und es ein wenig gehärtet. Nun müssen wir die Salzschicht vorsichtig entfernen und jeden Salzeinschluss aus dem Eigelb entfernen. Die Eigelbe kommen nun für mehrere Stunden bei 60°C in den Ofen oder Trockenautomaten. Danach können wir das Eigelb wie Parmesan über die Speise reiben. Sieht toll aus und schmeckt richtig lecker.

Ich habe das Rezept als Auftragsarbeit für ein E-Book zum Thema „Fusion Food“ produziert. Das E-Book könnt Ihr Euch hier nun auch kostenfrei herunterladen.

Rezept

Dauer: Ca. 60 Minuten (120 Minuten, wenn der Nudelteig selbst gemacht wird)

Zutaten (Für 4 Personen):

  • 1 Packung Nudelteig aus dem Biomarkt
  • 500 g Spinat
  • 200 g Butter
  • 2 Zwiebeln
  • 500 g grobkörniges Salz
  • 6 Eigelbe
  • 200 g Rote Bete, gekocht
  • 2 Kartoffeln, gekocht
  • 300 g Rinderhackfleisch
  • 4 Essiggurken
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für das gebeizte Eigelb braucht es Zeit. Wer die nicht hat, serviert pochierte Eier oder Spiegeleier. Die Hälfte des Salzes in eine ofenfeste, kleine Form geben. Darauf die Eigelbe setzen und diese vorsichtig mit dem restlichen Salz bedecken. 24 Stunden im Kühlschrank beizen. Danach das Salz vollständig entfernen und das Eigelb bei 60°C etwa 6 bis 8 Stunden im Ofen trocknen.

2 Für den Labskaus Rote Bete, Kartoffeln, die halbe Zwiebel und die Essiggurken in Würfel schneiden und mit dem Rinderhackfleisch in einem Mixer zu einer homogenen Paste verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Vom Nudelteig 10 cm breite Bahnen abschneiden. Den Labskaus auf die Bahnen verteilen, an den Rändern jeweils 1 cm Platz lassen. Die Ränder mit Eiweiß bestreichen und die Maultaschen zusammenrollen, die Enden gut andrücken.

4 Die Zwiebeln in Halbringe schneiden, den Spinat waschen. Die Zwiebeln in etwas Butter anschwitzen, bis sie braun werden. Die restliche Butter in einem Topf langsam erhitzen, bis das Eiweiß zum Boden sinkt und die Butter braun wird und beginnt, zu duften. Beiseite stellen. Den Spinat zu den Zwiebeln geben und 3 Minuten bei moderater Hitze kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5 Die Maultaschen in kochendem Wasser 4 Minuten ziehen lassen, dann in etwas Butter in einer Pfanne anbraten. Die Maultaschen halbieren und auf einem Spinatbett anrichten. Darüber etwas braune Butter geben, zuletzt das gebeizte Eigelb mit einer Reibe darüber reiben.

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Werbe-Hinweis: Das Rezept entstand im Auftrag von Suxeedo für die Produktion eines E-Books für dertour.de. Im Artikel wird das E-Book auf dertour.de verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.
  • ThomasP.

    Moin Moin,

    tja da hättest Du wohl einen Norddeutschen, nach einem “Richtigen Rezept” für Labskaus fragen müssen…Kein Bremer, oder Norddeutsche würde jemals Hackfleisch verwenden. Es muss immer gepökeltes Fleisch sein… und schon garnicht roh alles zusammen mischen, weil das wäre auf jedem Handelsschiff “ranzig” geworden, und hätte somit zum Tode der netten Seefahrer geführt…
    Ist natürlich auch ein Norddeutsches Winteressen…
    Aber behalte Deine kreativität, nur so gibt es mal was neues auf den Tisch.

    Gruß aus Bremen
    ThomasP.AntwortenAbbrechen

  • Birgit

    Moin, noch ein Nordlicht schreibt dir AntwortenAbbrechen

  • Das gebeizte Eigelb ist allein Grund, dieses Rezept nachzukochen – mein großes Herz für Labskaus und alles Teigtaschige sind zwei weitere. Wenn ich jetzt noch die Pastamaschine greifbar hätte…
    Ich danke schon hier für die Vorlage!AntwortenAbbrechen

Kalbs-Onglet sous-vide mit Rettichsalat, confierten Tomaten und Miso-Mayonnaise

Onglets entwickeln sich langsam zu meinen Fleischfavoriten. Ich stehe total auf den intensiven Geschmack und die vielen Zubereitungsmöglichkeiten, die das Stück Fleisch bietet. Habt Ihr’s schon einmal ausprobiert?

Ach, war das fein. Eine Woche ist es nun schon wieder her, dass zu echten Freunden gewordene Food-Blogger-Kollegen bei mir zu Gast waren und gemeinsam mit mir meine neue Küche einweihten: Gemeinsam mit Simone von “Pi mal Butter” und Alex von, na klar, „Chef Hansen“ bereitete ich ein Menü über neun Gänge vor, das abends sogleich nach Ankunft von Juliane von „Schöner Tag noch“, Kerstin von „My Cooking Love Affair“, Annette von „Culinary Pixel“ und Zorra von „Kochtopf“ Gang für Gang verspeist und genossen wurde.

Die Küche hat diesen ersten Härtetest mit Bravour bestanden: Drei Personen können sehr gemütlich darin kochen, ohne sich auf den Füßen zu stehen, die Kochinsel macht’s möglich. Als Amuse gab es frisch gebackenes Brot vom Hansen, der das letzte halbe Jahr damit zubrachte, seine Backkünste nach Vorgabe aus Chad Robertsons tollem Buch „Tartine Bread“ zu vervollkommnen. Das Brot hatte eine herrliche Kruste, krachte richtig beim Daraufbeißen und bestach zudem durch eine tolle Krume, die bestrichen mit Romesco-Sauce, Guacamole oder Kräuterbutter ein wahrer Gaumenschmaus war. Ich muss doch noch Brotbacken lernen, so viel steht fest. Der zweite Gang stammte von Simone, sie servierte eine Ceviche vom Kabeljau mit Zitronencrème, Miso-Mayonnaise und einem sehr, sehr leckeren Limetten-Grapefruit-Sorbet. Ein toller Gang mit tollen Aromen und viel Gaumenfeuerwerk ob unterschiedlicher Texturen und Temperaturen.Das Rezept wird folgen. Als dritten Gang servierte ich meine Thai-Bolognese als edle Ragout-Variante, langsam aus klein geschnittenem Roastbeef gekocht und mit Thai-Auberginen, viel Koriander und frischen Tomaten veredelt. Gang vier – wieder von Simone – war mein Mitfavorit des Abends: Langsam in Karottensaft gegarte Baby-Möhren auf Purple-Curry-Joghurt, dazu Wildkräutersalat und ein knuspriger Brotchip. Tolle Aromen, toller Geschmack. Simone, das war wirklich ganz großes Tennis!

Das heutige Rezept – Kalbs-Onglet sous-vide mit Rettichsalat, confierten Tomaten und Miso-Mayonnaise – war Gang fünf. Ein Onglet ist ein spezielles Stück Fleisch, das nicht zur Skellettmuskulatur und damit streng genommen schon zu den Innereien zählt. An dem Muskel hängen die Nieren eines Rindes oder Kalbs, weswegen das Stück Fleisch auch als „Nierenzapfen“ bekannt ist. Das Fleisch besitzt einen tollen, kernigen, sehr kräftigen Geschmack und eignet sich für viele Garmethoden. Ob schmoren, kurzbraten, grillen oder sous-vide zubereiten, das Fleisch macht alles mit.

Am liebsten esse ich es souse-vide gegart und danach noch kurz durch die Pfanne gezogen, so kommt das Onglet durchgängig rosa mit toller Textur auf den Tisch. Für meinen Zwischengang habe ich es auf einem asiatisch marinierten Rettichsalat mit Miso-Mayonnaise und langsam in Olivenöl confierten Tomaten serviert. Das schmeckt lecker, dauert nicht lange und ist relativ einfach zuzubereiten, vorausgesetzt man besitzt ein Sous-Vide-Becken. Aber wie bereits angedeutet: Onglets machen sich auch wunderbar als Steak vom Grill – probiert es doch einmal aus! Der Metzger Eures Vertrauens sollte in der Lage sein, ein gutes Stück Onglet zu beschaffen.

Rezept

Dauer: Ca. 120 min

Zutaten für das Kalbs-Onglet sous-vide mit Rettichsalat, confierten Tomaten und Miso-Mayonnaise (Für 2 Personen):

  • 1 Kalbs-Onglet (Alternative: Onglet vom Rind)
  • 1 Rettich
  • 6 Kirschtomaten
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 EL Fischsauce
  • Etwas Agavendicksaft
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1-2 EL Miso-Paste
  • Rettichsprossen
  • 1 Knoblauchzehe
  • Murray River Fingersalz
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für das Kalbs-Onglet selbiges vakuumieren und das Wasserbad auf 56°C vorheizen. Das Onglet 1 Stunde darin garen.

2 Die Kirschtomaten in dem Olivenöl bei schwacher Hitze etwa 45 Minuten confieren, bis sie aufplatzen.

3 Für den Rettich-Salat den Rettich schälen und mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Mit den Rettichsprossen vermischen und mit etwas Salz vermischen. 30 Minuten ziehen lassen. Danach mit Fischsauce, etwas Olivenöl, Agavendicksaft sowie ggf. etwas mehr Salz und Pfeffer anmachen.

4 Für die Miso-Mayonnaise etwas Mayonnaise mit Miso vermischen.

5 Das Onglet aus dem Vakuumbeutel holen und in einer Eisenpfanne in etwas Olivenöl und mit der zerdrückten Knoblauchzehe von beiden Seiten je drei Minuten anbraten. In eine Alufolie einschlagen und 10 Minuten ruhen lassen.

6 Etwas Rettich und je drei confierte Tomaten auf einem Teller anrichten. Das Onglet aufschneiden und Scheiben auf dem Rettich platzieren. Mit Fingersalz bestreuen. Etwas Miso-Mayonnaise daneben platzieren und alles mit dem Tomaten-Öl nappieren. Frischen Pfeffer darüber streuen und servieren.

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  • Es war ein wunderschöner Abend und alle 9 Gänge köstlich! Danke, dass ich dabei sein durfte. Und weiterhin viel Spass mit deiner neuen Küche, ich bin sicher, in dieser schönen Küche werden noch ganz viele Köstlichkeiten zubereitet!
    Lieber Gruss auch an Sonja, die uns ertragen hat. ;-)AntwortenAbbrechen

  • Oh, das hört sich schon wieder sehr lecker an und es sieht auch wieder fantastisch aus!

    Was mich aber noch interessiert: Gibts zu Simones Gang mit den Karotten auch irgendwo ein Rezept?

    Beste Grüße,
    FabianAntwortenAbbrechen

Scharfer Hühnchen-Salat mit gebratenem grünen Spargel

Scharfe Thai-Salate esse ich besonders gerne im Sommer an warmen Tagen, weil sie gut sättigen und durch die vielen Zitrus-Aromen sehr frisch und durch die Schärfe durchaus vitalisierend sind.

Mein Lieblings-Thai-Dealer bietet auf seiner Speisekarte genau drei Salate: Mit Rind, mit Huhn und vegetarisch. Was ich an allen Varianten schätze: Das ausgewogene Aromenspiel zwischen scharf, süß und erfrischend. Besonders bei den Varianten mit Fleisch wird eine kleine Geheimwaffe untergemischt: Gemahlener und dann gerösteter Reis, der für den nötigen Biss sorgt. Diese Geheimzutat können wir am heimischen Herd gut selbst herstellen, auch wenn es etwas an Muskelkraft und Schweiß erfordert. Rohe, ungekochte Reiskörner sind im Mörser Gegner mit hohem Level, die einem einiges abverlangen.

Dafür röste ich zunächst die Reiskörner trocken in einer Pfanne an, bis sie einen leichten Braunton annehmen. Danach kippe ich den Reis in meinen Mörser und fuhrwerke solange mit dem Stößel darin herum, bis von den Reiskörnern nur noch kleine Körnchen von etwa einem Millimeter Durchmesser übrig geblieben sind. Es ist ratsam, diese Prozedur einmal mit mehr Reis durchzuführen und das Ergebnis in einer Dose oder einem Glas zwischenzulagern. So könnt Ihr bei der Zubereitung des nächsten Salates (Muss gar keinen Thai-Touch haben) bequem Eure Geheimzutat ausspielen.

Auf dem Bild des Hühnchen-Salates sucht Ihr die kleinen Reiskörner vergebens, ich war bei der Zubereitung einfach zu faul. Den Tipp wollte ich Euch aber nicht vorenthalten. Wenn Euch Thai-Salate schmecken, so verweise ich Euch gerne auch auf meinen Thai-Rindfleischsalat (Mit dem gemörserten Reis!) und auf eine Variante mit Birnen und Spitzkohl, die zugegeben etwas besser in den Herbst als in den Hochsommer passt.

Ich habe den Hühnchensalat aus Resten eines Hühnchens zubereitet, das ich für ein anderes Rezept im Smoker zubereitet habe. Dabei liegt das Geflügel bei 125°C etwa 1,5 Stunden im heißen Rauch (Geschmacksrichtung Hickory) und nimmt in der ersten Phase den Rauchgeschmack wunderbar an (Bis das Geflügel selbst eine Kerntemperatur von 60°C erreicht hat). Bei dieser Zubereitungsart, die sehr, sehr schonend ist, behält das Hühnchen eine unbeschreiblich weiche Textur, trocknet nicht aus und bildet zudem eine leckere Kruste, die besonders intensiv nach Rauch schmeckt. Das habe ich mir für den Salat zu Nutze gemacht und die Haut separat in kleine Stücke gehackt und unter den Salat gemischt.

Wenn Ihr aber keinen Smoker zur Hand habt, so könnt Ihr das Hühnchen auch in Eurem Ofen schonend zubereiten. Dafür heizt Ihr diesen auf 120°C vor und lasst das Hühnchen dort ebenfalls etwa 1,5 Stunden garen. Wenn Ihr einen Dampfgarer habt, so bereitet Ihr das Huhn darin zu. Wenn Ihr keinen Dampfgarer besitzt, so könnt Ihr einfach eine Schale mit warmen Wasser in den Ofen stellen, was ebenfalls für etwas Feuchtigkeit sorgt und damit dazu beiträgt, dass das Hühnchen saftig bleibt.

Guten Appetit!

Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten, wenn das Hühnchen schon gegart ist, ca. 2 Stunden, wenn nicht

Zutaten für den scharfen Hühnchen-Salat mit gebratenem grünen Spargel (Für 2 Personen):

  • 1/2 Hühnchen
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 rote Chilis
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Bund Thai-Basilikum (Oder roter Basilikum)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Limette
  • 200 g Basmati-Reis
  • 2-3 EL Fischsauce
  • 1 EL helle Sojasauce
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 2-3 EL Sesamöl
  • Etwas Salz

Zubereitung:

1 Das Hühnchen ca. 1,5 Stunden bei 120 °C im Ofen garen, am Ende etwa 10 Minuten bei angeschaltetem Grill und 200°C die Haut knusprig garen.

2 Den grünen Spargel an der Sollbruchstelle im hinteren Drittel abbrechen und quer in kleine Stücke schneiden. In etwas Sesamöl anbraten und danach auskühlen lassen.

3 Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Chilis und Frühlingszwiebeln ebenfalls in Ringe schneiden. Koriander und Thai-Basilikum grob hacken. Mit dem Spargel in einer Schüssel vermischen. Das kalte Hühnchen mit der Gabel auffasern und das Fleisch mit in die Schüssel geben. Die Haut fein hacken und auch in die Schüssel geben.

4 Mit Sesamöl, Fischsauce, Limettensaft, Sojasauce, Kokosblütenzucker und Salz abschmecken und 15 Minuten ziehen lassen. Sollte der Salat nicht scharf genug sein: Mehr Chilis!

5 Den Reis während der 15 Minuten garen. Das geht am besten so: Reis in einem Topf kurz anrösten. Dann mit 300 ml Wasser aufgießen, kurz aufkochen, einmal umrühren und dann die Hitze drastisch reduzieren. Deckel auf den Topf und 15 Minuten ziehen lassen, dabei den Deckel geschlossen lassen.

6 Alles mit Reis servieren.

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Ihr sucht leckere, schnell herzustellende Pasta-Saucen, die sich auch einige Tage halten und die sich noch gut als Mitbringsel aus der Küche eignen? Dann habe ich heute wieder einmal etwas für Euch, den Pesto-Sauchen eignen sich dafür schlicht perfekt.

Pesto-Variationen gehören ja zum Standard-Repertoire des Blogs, die langjährigen Leser unter Euch wissen das. Ich mag die Saucen nicht nur sehr, sehr gerne, nein, sie sind in der Regel auch noch schnell und einfach zubereitet. Nudeln im kochenden Nudelwasser können gar nicht so schnell „al dente“ sagen, wie nebenbei ein schmackhaftes Pesto Rosso gezaubert und auf den Tisch gebracht ist.

Die Grundrezeptur eines Pestos ist dabei immer gleich: Neben Gemüse oder Kräutern spielen Olivenöl, Nüsse, Käse sowie diverse Gewürze eine Rolle. Der Fantasie sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt: Erlaubt ist, was schmeckt und gerade Saison hat. Wer eine Anregung braucht, kann sich gerne aus meinem Fundus bedienen:

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Aber damit nicht genug: Pesto ist zudem noch ein tolles Mitbringsel aus der eigenen Küche. In sterile Gläser luftdicht verpackt halten sich die Saucen in der Regel vier Wochen oder mehr. Das heutige Rezept „Pesto Rosso alla Norma“ ist eine Abwandlung eines Pasta-Klassikers, der es im Laufe der Jahre zu großer Bekanntheit gebracht hat: Die Pasta alla Norma ist das wohl bekannteste Nudelgericht Siziliens dessen Name auf einen Künstler zurückgeht, der sich nach dem erstmaligen Genusses zu einem Vergleich mit einer Oper mit Namen „Norma“ des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini hinreißen ließ.

Ich nehme mir solche Klassiker gerne als Vorbild (wie auch bei dem Pesto alla Puttanesca geschehen) und wandle diese als Pesto ab. Für das Pesto alla Norma nutze ich als Grundlage ein klassisches Pesto Rosso, das durch Ricotta und geschmorte Auberginen ergänzt wird. Beide Zutaten lassen das Pesto cremiger werden, der Ricotta sorgt für einen feineren Geschmack, die Aubergine gibt ein besonderes Aroma.

Das Pesto Rosso alla Norma ist mein Beitrag zum „Schenk-mal-was-Tag“, der am 24.06. stattfinden wird (kein Tag im Jahr ist in beide Richtungen weiter von Weihnachten entfernt) und zu dem Vorwerk bittet, im Rahmen der „Thermomix it yourself“-Aktion leckere Geschenke aus der eigenen Küche beizutragen. Im Folgenden findet Ihr also sowohl eine detaillierte Anleitung, wie das Pesto mit dem Thermomix als auch ohne hergestellt werden kann. In der Rezeptwelt von Thermomix finden sich zudem noch viele andere Ideen und Anregungen, was Ihr lieben Menschen zum „Schenk-mal-was-Tag“ als kleinen Gruß aus der Küche zukommen lassen könnt. Vielleicht ist für den einen oder anderen ja noch eine schöne Idee dabei.

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Rezept

Dauer: Ca. 30 Minuten

Zutaten für das Pesto Rosso (Ergibt etwa ein 125ml Glas):

  • 140 g getrocknete Tomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 ml Olivenöl
  • 50 g Ricotta
  • 1 Aubergine
  • 30 g Butter
  • Zum Servieren: 1 Handvoll frischer Basilikum
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung im Thermomix:

1 Die Aubergine waschen und die Enden entfernen. In kleine Würfel schneiden.

2 Knoblauch, getrocknete Tomaten, Pinienkerne und Olivenöl in den Thermomix geben und etwa 20 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern.

3 Den Ricotta zugeben und 10 Sekunden auf Stufe 2 unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto entnehmen und den Topf säubern.

4 Die Auberginenwürfel mit der Butter 20 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 dünsten. Die Auberginenpaste mit dem Pesto Rosso verrühren und ggf. final abschmecken.

5 Beim Servieren frischen Basilikum über die Pasta geben.

Zubereitung ohne Thermomix:

1 Die Aubergine waschen und die Enden entfernen. In kleine Würfel schneiden. Knoblauch und getrocknete Tomaten grob hacken.

2 Die Pinienkerne trocken in einer Pfanne rösten. Mit dem Knoblauch, den getrockneten Tomaten und dem Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Ricotta vorsichtig unterheben und das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Die Auberginenwürfel mit der Butter in einer Pfanne braten, bis die Auberginen weich geworden sind. Die Auberginenpaste mit dem Pesto Rosso verrühren und ggf. final abschmecken.

4 Beim Servieren frischen Basilikum über die Pasta geben.

Werbe-Hinweis: Dieser Artikel entstand im Auftrag von Vorwerk im Rahmen der “Thermomix-it-yourself”-Aktion. Im Artikel wird Vorwerk sowie Termomix mehrfach genannt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.
  • Alexander

    Thermomix???

    oh oh ich dachte es handelt sich hier um einen vernünftigen Blog…
    ;)AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Tjaja! Du wirst nicht glauben, wie schnell sich ein Thermomix mit seinen Fähigkeiten in eine “vernünftige Küche” integriert…AntwortenAbbrechen

      • Christine

        Wieso messe ich einen Blog am Einstz eines Küchengeräts? Ich finde diesen Blog wegen der super Rezepte, der Einstellung gegenüber Lebensmitteln, der Wertigkeit des Umgangs mit den Lebensmitteln und der wunderschönen Fotos genial. Und es ist mir völlig egal, mit welchem jeweils passenden Utensil das Rezept gelingt. Warum macht man eigentlich um die Benutzung des Thermomix eine Lebens- und Kochphilosophie?AntwortenAbbrechen

  • Doris Klösges

    Freue mich über ThermomixrezeptAntwortenAbbrechen

  • sieht unglaublich lecker aus! und wunderschöne bilder dazu! werde ich auf jedenfall mal austesten, das rezept ist soeben bei meinen favoriten hinzugefügt :).AntwortenAbbrechen

  • […] bin dann mal kurz in der Küche | Der geht immer : Mandarinen-Käsekuchen auf Maras Wunderland | Pesto Rosso alla Norma auf […]AntwortenAbbrechen

  • Sieht total lecker aus, ich mag Pesto auf Pasta und hab es nie selbs gekocht!AntwortenAbbrechen

Peaches Burger

Am Wochenende wird es warm, Zeit, den Grill herauszuholen. Wer mag, kann sich an dem heutigen leckeren Burger-Rezept versuchen.

Früchte vom Grill mag ich ja sehr gerne: Egal ob Ananas, Mango oder gegrillte Apfelscheiben, es gibt viele Möglichkeiten, Früchte gut zuzubereiten. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir ein Rezept von Stefan Müller, der eine ganze Ananas mit einem speziellen Rub einrieb und diese auf einem Drehspieß montiert einige Zeit über der schmatzenden Glut grillte. Das Ergebnis: Ein süß-fruchtig-aromatisches Dessert vom Grill, das aber auch gut zu einem karibisch inspirierten BBQ gepasst hätte.

Die Pfirsiche für den Peaches Burger (Peaches….da muss ich immer an den mittlerweile uralten Song “Peaches” der “Presidents of the United States of America” denken, kennt den noch jemand?) habe ich in Scheiben geschnitten und kurz (1 Minute) von jeder Seite gegrillt. Der Clou: Ich habe zu den Pattys etwas Wodka gegeben, was super zum Fleisch und der Frucht passt. Der Wodka schmeckt nicht stark und drängt sich nicht so extrem in den Vordergrund wie ein Bourbon, gibt dem Burger aber ein zusätzliches, kerniges Aroma.

Mit dem Burger-Rezept nehme ich heute am #foodfriday auf Twitter teil – vielleicht ist für Euch ja die eine oder andere zusätzliche Anregung dabei.

Habt ein feines Wochenende, es soll ja gutes Wetter geben…

Rezept

Zutaten für den Peaches Burger (Für 4 Personen):

  • 4 Buns nach dem Brioche Burger Bun Rezept
  • 2 Pfirsiche
  • 4 Scheiben Bergkäse
  • Etwas Ketchup
  • 4 Blätter Kopfsalat
  • 500 g Rinder-Hackfleisch
  • 200 g Speck, gewolft
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 EL Wodka
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Brioche Burger Buns nach dem Rezept zubereiten.

2 Für die Pattys die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Rinderhack, Speck, Wodka, Zwiebeln und Knoblauch vermischen. Petersilie fein hacken und zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4 Pattys à 175 g formen.

3 Die Pfirsiche waschen, entsteinen und in Scheiben schneiden. Diese sollten etwa 1 cm dick sein.

4 Grill vorheizen. Die Pattys bei 180°C direkter Hitze je 3 Minuten von beiden Seiten anbraten. Nach dem Wenden auf jedes Patty eine Scheibe Bergkäse legen. Nebenbei die Buns aufscheiden und kurz auf den Schnittflächen toasten. Die Pfirsichscheiben von beiden Seiten kurz grillen.

5 Etwas Ketchup auf die untere Hälfte der Buns geben, darauf den Salat, dann das Patty, Pfirsich, etwas Ketchup und zuoberst die obere Hälfte des Buns schichten. Servieren.

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  • Lieber Uwe,
    Deine Burger sind sowieso der Wahnsinn, aber diese Kombination mit Frucht und Fleisch (vor allem Pfirsich) hat es mir angetan – super gute Idee!
    Vielen Dank dafür und liebe Grüße,
    SwanAntwortenAbbrechen

  • muss Swan recht geben, interessante Burger, die du hier zur Schau stellst. Somit werde ich das Rezept ausprobieren und dir Bescheid geben, wie er geschmeckt hat.AntwortenAbbrechen