bieressig-2

Ihr wisst ja: Ich versuche hin und wieder, Produkte selbst herzustellen, die wir meist nur noch aus industrieller Produktion kennen und als Fertigprodukt Woche für Woche in den Supermärkten kaufen. Diesmal habe ich mich an Essig versucht.

Um Essig herzustellen, bedient man sich wieder einmal der Hilfe von Bakterien. Diese wandeln den Alkohol mit Hilfe von Sauerstoff in Essigsäure um, es handelt sich dabei also um Fermentation, nur dass im Gegensatz zur Herstellung von Ginger Beer nicht Alkohol auf-, sondern abgebaut wird.

Klassischerweise wird Essig aus Weinen hergestellt. Ob Obst-, Frucht- oder Traubenweine: Alles funktioniert. Nur geschwefelt sollten die Ausgangsprodukte nicht sein, da der Schwefel die Umwandlung von Alkohol in Essigsäure stark verzögert. Lässt man nun alkoholhaltige Flüssigkeiten längere Zeit offen stehen, so kann es sein, dass die Fermentation von ganz alleine startet. Essigsäurebakterien siedeln sich an und bilden gallertartige Fäden, wie ihr sie vielleicht auf den Böden von Essigflaschen schon einmal gesehen habt. Diese Fäden werden „Essigmutter“ genannt und können alkoholhaltigen Flüssigkeiten zur Beschleunigung der Essiggewinnung zugesetzt werden.

In Gunnar Karl Gíslasons famosem Kochbuch „North – The new nordic cuisine“ fand ich ein Rezept für Bieressig, was mein unmittelbares Interesse geweckt und den Drang ausgelöst hat, es selbst auszuprobieren. Für die Herstellung von Bieressig braucht Ihr ein stärkeres Bier, am besten einen hellen oder dunklen Bock, lieber Doppelbock. Diesem wird etwas Essigmutter zugesetzt (gibt es im Spezialversand zu kaufen), und nach 3-4 Wochen hat der Essig einen angenehm sauren Geschmack, der Alkohol wurde abgebaut.

Bieressig
Ich verwende den Bieressig um Saucen abzuschmecken oder um deftige Salate zu marinieren – daraus ergibt sich ein wunderbar aromatischer Geschmack. Selbst hergestellter Essig hält sich luftdicht und steril abgefüllt mindestens etwa 4 Wochen.

Auf den Bildern seht Ihr, dass der Essig in ausgespülten Smoothie-Flaschen steckt. Das ist kein Zufall, denn der Hersteller der leckeren True Fruits-Smoothies hat sich wahrlich etwas Gutes einfallen lassen, um Müll zu vermeiden und die Glasflaschen auch weiter benutzen zu können. Passend zu den Flaschen wurden zwei Schraubverschlüsse entwickelt, die aus den Gläsern tolle Kannen und Gefäße machen. Dabei handelt es sich also nicht um Re-, sondern „Upcycling”: Dabei werden Abfall- oder scheinbar nutzlose Produkte durch stoffliche Aufwertung in neue Produkte verwandelt. Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert dabei die Produktion neuer Materialien und leistet so einen Beitrag zu Umweltschutz und Müllvermeidung. Ich finde es toll, wenn sich Unternehmen in eine solche Richtung Gedanken machen (und nebenbei auch noch leckere Smoothies ohne Zusatzstoffe produzieren), weswegen ich eine entsprechende Anfrage zur Kooperation gerne angenommen habe. Nun schlummern in verschiedenen Smoothie-Gläsern die unterschiedlichsten Essig-Sorten….

Bieressig

Rezept

Dauer: 5 Minuten Zubereitungszeit, 3-4 Wochen Reifezeit

Zutaten für den Bieressig:

  • 600 ml dunkler (Doppel-)Bock
  • Etwas Essigmutter (1-2 TL)

Zubereitung:

1 Das Bier in eine saubere, sterilisierte Glasflasche füllen. Die Essigmutter zugeben und mit einem Mulltuch verschließen. Etwa 3 bis 4 Wochen an einem dunklen, trockenen Ort – nicht zu kalt – lagern.

2 Jede Woche probieren und kontrollieren, wie sich die Säure entwickelt. Falls sich auf dem Essig ein weißer Film bildet, diesen entfernen und mit einem frischen Mulltuch verschließen. Sobald der Geschmack angenehm sauer und würzig ist, kann der Essig verwendet werden – dann mit einem sterilisierten Deckel verschließen und vor Gebrauch durch einen Kaffeefilter filtern. Sollte sich Schimmel gebildet haben, muss der Essigansatz leider weggeschüttet werden.

Tipp: Um die Glasflaschen zu sterilisieren, setze ich einen Topf mit Wasser auf und bringe dieses zum Kochen. Dann gebe ich die Glasflaschen in das kochende Wasser und lasse diese 10 Minuten kochen. Ich entnehme die Flaschen mit einer Pinzette und lasse sie an der Luft trocknen – die Verschlüsse sterilisiere ich genauso.

Quelle: „North – The new nordic cuisine“ von Gunnar Karl Gíslason

Mehr Sachen selbst gemacht

Gebeizter Saibling mit gebratenen Römersalat-Herzen und Maracuja-Emulsion

Der gebeizte Saibling ist eine wunderbare fruchtige Vorspeise, die gut vorbereitet und schnell finalisiert werdenKompletten Artikel lesen »

Sülze vom geschmorten Ochsenschwanz

An Sülze habe ich typische Kindheitserinnerungen: Viel gläsernes Aspik, darin eingegraben schweben eine Bratwurst, einKompletten Artikel lesen »

Jakobsmuscheln mit Blumenkohl und Rosinen-Kapern-Sauce

Heute wird’s wild: Kapern-Rosinen-Sauce? Seriously? Jap. Das Rezept stammt aus Johanna Maiers formidablen Kochbuch undKompletten Artikel lesen »

Werbe-Hinweis: Der Artikel wurde im Auftrag von True Fruits geschrieben. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen. Im Artikel wird die Webseite von True Fruits mehrfach genannt und verlinkt.

Eier-Bagels mit Speck und Kresse

Bagel-Time! Heute nicht als Snack, sondern als Frühstückchen mit einem samtig-weichen Frühstücksei und krossem Speck. So macht aufwachen Spaß!

Seit ich meiner Familie vor einigen Wochen den Lachs-Bagel nach einem Rezept aus Stevan Pauls Kochbuch „Auf die Hand“ vorgesetzt habe, verlangt die liebenswürdige Meute stetig nach den Kringeln mit Loch. Tja, selbst schuld, wie man sie sich erzieht…

Ich habe Euch in einem eigenen Artikel schon einmal beschrieben, wie Ihr die Bagels am besten selbst herstellt. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, immer die doppelte Rezeptmenge zu produzieren und nicht benötigte Bagels nach dem Backen einzugefrieren. Das funktioniert super, und auch das Aufgefrieren ist unproblematisch: Raus aus dem Tiefkühler, rein in den Ofen, 10 Minuten bei 120 Grad gewartet, Ping, fertig.

Die Frühstücksbagels heute sind mit Rührei und krossem Speck sowie einem Schwung Kresse belegt. Meine Rühreier bereite ich immer gleich zu: Ich vermische Eier mit wenig Milch (oder Sahne), und backe daraus bei wenig Hitze schön saftige Rühreistücke. Das Rührei kann dabei beliebig mit Tomaten, Zwiebeln, Pilzen oder anderen Zutaten aromatisiert werden. Alles auf den Bagel und ab in den Mund – so kann der Tag beginnen….

Rezept

Dauer: Wenn die Bagels nicht selbst gemacht werden: 10 Minuten

Zutaten für die Eier-Bagels mit Speck und Kresse (Für 4 Personen):

  • 4 Bagels, selbst gemacht z. B. nach diesem Rezept
  • 6 Eier
  • 4 EL Milch
  • 4 Scheiben Schinkenspeck, etwas dicker geschnitten
  • 6 EL Kresse
  • Etwas Butter
  • Etwas Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und die Milch zugeben. Mit einer Gabel vermischen. In einer Pfanne etwas Butterschmalz schmelzen und den Speck von beiden Seiten kross braten. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

2 Die Eier in dieselbe Pfanne gießen und bei mittlerer Hitze etwa 2-3 Minuten garen lassen. Dann mit einem Pfannenwender stückig umdrehen und wenden, bis die Eier vollständig gestockt, aber noch nicht bröselig sind. Mit Salz und Pfeffer würzen, wer mag kann einen Hauch Pimenton de la Vera zugeben.

3 Die Bagels halbieren und mit Butter bestreichen. Rührei darauf portionieren, je eine Scheibe Speck dazu und mit Kresse garnieren. Deckel darauf und servieren.

Varianten:

  • Anstelle Butter könnt Ihr auch Frischkäse nehmen
  • Ihr könnt in das Rührei Pilze, Zwiebeln oder Tomaten geben
  • Alternativ könnt Ihr die Bagel-Scheiben kurz vor Gebrauch toasten, damit sie beim Verzehr noch warm sind

Mehr Frühstückstipps

Ofenpfannkuchen aus “Frühstücksglück” von Virginia Horstmann [Rezension]

Pfannkuchen aus dem Ofen! Als ich das Rezept las, war mir klar: „Morgen, Kinder, wird’s was geben…“ DieKompletten Artikel lesen »

Baked Beans, selbst gemacht

Der Wind heult und jagt kleine Strohballen durch die leeren Straßen, in der Ferne jault ein Kojote. Die Saloon-TürenKompletten Artikel lesen »

Croque Madame Muffins

Sonntagmorgen! Das bedeutet bei mir gemütliches Familienleben, lange im Schlafanzug durch die Wohnung schlurfen, mitKompletten Artikel lesen »

  • Guten Morgen Uwe, das ist ja lustig – genau die gleichen Bagels gab es gestern Morgen bei uns auch zum Frühstück. Nur habe ich die Kringel nicht selber gemacht. Das werde ich aber beim nächsten Mal nach Deinem Rezept probieren. Hört sich gut an.
    Den Speck mache ich immer im Backofen – einfach auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Spritzt und stinkt nicht, und die Eier kann man parallel braten.
    LG, StefanieAntwortenAbbrechen

Scharfe Marinara-Fleischbällchen

Kennt Ihr das? Ihr seht untertags ein Rezept auf einem Eurer Lieblingsblogs, speichert das in Eurer “demnächst-mal-sofort-nachkochen-Liste” ab und könnt eigentlich den ganzen lieben langen Tag an nichts anderes mehr denken?

So ging es mir, als Mel von Gourmet Guerilla vor fast zwei Wochen das Rezept zu diesen Fleischbällchen veröffentlichte. Mit Fleischbällchen könnt Ihr mich ja eh hinter dem Ofen hervor locken, darauf stehe ich in nahezu jeder Kombination. Ob als Polpette, Bulette oder Köfte – ich mag aus Hack geformte Kugeln, Bratlinge oder Braten wirklich gerne.

Ich konnte dem Drang des sofortigen Nachkochens am Tag des Entdeckens noch nicht nachgeben, weil einfach zu viele Punkte auf der Agenda standen. Noch nicht. Das sollte sich aber ein paar Tage später ändern. An einem stressigen Arbeitsdienstag stand ich ohne eine Idee, was ich mittags nun zu mir nehmen sollte, in unserer kleinen Agenturküche, als meine liebe Kollegin Wencke Tupperschüssel-bewaffnet um die Ecke kam und mir solidarisch anbot, ihr Mittagessen mit mir zu teilen. Sie meinte: “Weisste, das ist dieses Gericht von der Bloggerin, das Du neulich auf Facebook geliked hast, von dieser Gourmet…dings…Gorilla.”

Mel, soweit ist’s gekommen: Liebe Kolleginnen teilen mit mir Deine Rezepte. Und das ist durchaus etwas, an das ich mich gewöhnen könnte, denn die Meatballs sind einfach umwerfend. So umwerfend, dass ich mich an eben jenem Tag abends noch selbst in die Küche stellte, um dem nun erhöhten Druck des “Muss-ich-unbedingt-nachkochen” endlich nachzugeben.

Die Fleischbällchen werden mit Piment, Salz und Pfeffer sowie Petersilie gewürzt und schnell geformt. Die Sauce besteht aus Zwiebeln, Knoblauch, Sardellen, Auberginenpaste und allerlei orientalischen Gewürzen. Der Clou: Mel bereitete die Sause im Schnellkochtopf zu: Sauce unten, Fleischbällchen im Einsatz darüber. Innerhalb von 10 Minuten Garzeit ist das Gericht also fertig, nach in Summe 30 Minuten steht das Essen auf dem Tisch.

Und wenn ich’s mir recht überlege, dann könnte ich gerade schon wieder….

Rezept

Dauer: 30 Minuten

Zutaten für die Marinara Meatballs (Für 2-3 Personen):

  • 600 g Rinderhack
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Dosen geschälte Tomaten
  • 200 g Auberginenpaste
  • 4 Sardellenfilets
  • 2 EL Rosinen
  • 1 Bund Petersilie (oder Koriander)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Piment
  • 1-2 TL Cayenne-Pfeffer, je nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Butter

Zubereitung:

1 Petersilie hacken, ebenso die Stängel fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Sardellenfilets ebenfalls fein hacken.

2 Das Hackfleisch mit Piment und der Hälfte der Petersilie vermischen, mit Salz und ordentlich Pfeffer würzen. Bällchen formen und in den Einsatz eines Schnellkochtopfs legen.

3 Für die Sauce die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Butter im Schnellkochtopf anschwitzen, Sardellen zugeben. Auberginenpaste, Rosinen, Petersilien-Stiele und Tomaten zugeben, dann mit Kreuzkümmel, Cayenne-Pfeffer und Pfeffer abschmecken.

4 Die Fleischbällchen in den Kochtopf einsetzen und Kochtopf schließen. Auf der zweiten Ringstufe etwa 10 Minuten garen.

5 Fleischbällchen entnehmen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker abschmecken. Restliche Petersilie unterrühren und die Fleischbällchen mit der Sauce vermischen.

Tipp: Dazu passen Reis und ein wenig Parmesan.

Quelle: Gourmet Guerilla

Mehr “sofort-nachkochen-Rezepte”:

Pasta mit Linsen-Ragout

Linsen! Es muss wohl an meiner halb-schwäbischen Ahnenschaft liegen, dass ich mich so hingezogen zu den kleinenKompletten Artikel lesen »

Zitronen-Risotto mit Portwein-Zwiebeln

Das Zitronen-Risotto mit Portwein-Zwiebeln ist zweifelsohne eines meiner Lieblingsessen des Winters. Risotto ist fürKompletten Artikel lesen »

Sauerbraten von Kalbsbäckchen mit bayerischen Frühlingsrollen

Der Sauerbraten von Kalbsbäckchen ist lecker, keine Frage. Heute geht’s aber nicht um das Fleisch, sondern umKompletten Artikel lesen »

  • Das Foto mach Appetit auf mehr…

    Gut, die Sauce würde ich persönlich jetzt nicht im Schnellkochtopf zubereiten – einerseits habe ich vor diesen Dinger einen gewaltigen Respekt und andererseits stört mich daran das ich sozusagen die Kontrolle über den Garvorgang ein Stück weit aus der Hand gebe. Ich befürchte da bin ich Traditionalist…

    Reis kann ich mir als Beilage hervorragend vorstellen, aber über den Parmesan bin ich dann schon ein wenig gestolpert – habe ich jedenfalls im Zusammenhang mit orientalischen Aromen noch nicht gegessen…

    Viele Grüße
    MarioAntwortenAbbrechen

  • Die Nahaufnahme der Meaballs ist der Hammer!
    Das sieht fantastiach aus, da möchte ich den Bildschirm gar ablecken ;-)
    Sehr schönes Rezept, danke dafür!AntwortenAbbrechen

  • Tobias Stapf

    Soeben nachgekocht und begeistert…
    Statt dem Reis habe ich jedoch Kartoffelstampf mit etwas Parmesan serviert.
    Vielen Dank fürs Rezept.

    Viele Grüße aus München
    TobiasAntwortenAbbrechen

Cashew-Erbsen-Curry

Nach einer fleischreichen Woche startet die neue vegan, und das mit für ein Curry eher ungewöhnlichen Zutaten. Im Mittelpunkt stehen Cashew-Kerne und Erbsen.

Zunächst jedoch noch etwas in eigener Sache: Christian vom Küchenfunk kam vor ein paar Wochen auf mich zu und fragte, ob ich Lust hätte, mit ihm eine Folge für seinen Podcast – den Küchenfunk – zu produzieren. Christian macht das schon seit einigen Jahren und ist mittlerweile bei über 70 Podcast-Folgen angelangt, in denen er sich zumeist etwa eine Stunde mit einem Interview-Partner über kulinarische Themen, Rezepte, Zutaten oder auch Restaurants unterhält. Ich habe sofort eingewilligt und das Ergebnis kann seit gestern auf der Webseite des Küchenfunk angehört werden. Wer mag, hört einfach einmal in die Sendung hinein oder kann sich die Folge auch herunterladen.

Zurück zum Curry! Die Geschichte dazu ist schnell erzählt: Knoblauch, Ingwer und Cashew-Kerne werden in etwas Sesamöl angebraten, die Gewürze zugegeben. Am Ende werden die Erbsen untergerührt, kurz geschwenkt, bevor das Curry mit ein paar Spritzern Zitronensaft und etwas Salz final abgeschmeckt wird.

Cashew-Erbsen-Curry

Ich war erst sehr skeptisch ob der wenigen und dann auch noch sehr speziellen Zutaten: Erbsen und Cashew-Kerne als Hauptfiguren in einem Essen sind alles andere als alltäglich. Es gibt aber keinen Zweifel: Geröstete Nüsse sind schon solo eine Wucht, Erbsen geben dem Gericht Halt und die vielen Gewürze sorgen für eine angenehme Wärme im Mund. Der Clou: Der Zitronensaft am Ende, der das Gericht nochmal in ungeahnte Höhen hievt. Versucht außerdem unbedingt Curry-Blätter zu bekommen, sollten diese nicht frisch zu haben sein, so haben viele Asia-Läden getrocknete Blätter im Sortiment. Diese werden beim Kochen angenehm weich und können problemlos mitgegessen werden.

Habt eine schöne Woche! Ach ja, habt Ihr eigentlich schon mein E-Book „Die besten Rezepte 2014“ heruntergeladen? Nein? Gibt’s hier. Natürlich kostenfrei.

Cashew-Erbsen-Curry

Rezept

Dauer: 15 Minuten

Zutaten für das Cashew-Erbsen-Curry (Für 2 Personen):

  • 200 g Cashew-Kerne
  • 300 g Erbsen
  • 1 EL braune Senfsamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 4 cm Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 Chili
  • 1 Handvoll Curryblätter
  • 1/2 Zitrone
  • 2 EL Sesamöl
  • Salz

Wer mag: Reis als Beilage

Zubereitung:

1 Den Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Chili ebenfalls fein hacken.

2 Das Sesamöl langsam erhitzen, Ingwer, Knoblauch, Nüsse, Senfsamen und Kreuzkümmel zugeben und rösten. Erbsen, Curryblätter und die Chili zugeben und alles etwa 5 Minuten anbraten.

3 Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Quelle: Food52

Mehr Currys

Süßkartoffel-Curry mit Kichererbsen und Koriander

Das Süßkartoffel-Curry mit Kichererbsen und Koriander ist ein beliebtes Mittagessen bei mir in der Firma. Wir könnenKompletten Artikel lesen »

Indisches Kichererbsen-Curry

Indisches Kichererbsen-Curry

Dieses Gericht besteht aus Kichererbsen und vielen Gewürzen, die zu einem leckeren Curry zusammengemischt werden. MitKompletten Artikel lesen »

Lamm-Tomaten-Curry mit grünem Spargel

Lamm-Tomaten-Curry mit grünem Spargel

[tweetmeme] Dass ich das Kochbuch “Indisch schnell und gesund” von Monisha Bharadwaj toll finde, habe ichKompletten Artikel lesen »

  • Das ist wirklich mal ein spannendes Curry! Unter Curry stell ich mir meist eher eine matschige scharfe Pampe mit viel Gemüse vor, dieses eher trockene Curry mit Erbsen und Nüssen überrascht mich. Klingt aber toll und sieht auch so aus!
    Ist gemerkt :)
    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Ela, das war auch wirklich lecker. Und ich fand’s auch nicht trocken – Sesamöl und am Ende der Zitronensaft scheinen auszureichen.AntwortenAbbrechen

  • Max

    Hi Uwe, ist das Ganze nicht etwas trocken?
    Liebe GrüßeAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hi Max, nein, war es nicht. Für den Fall des Falles kannst Du immer 2-3 EL Wasser zugeben und neu abschmecken.AntwortenAbbrechen

Geeister Honig mit Orangen-Ragout

Heute gibt’s ein Winterdessert: Geeister Honig nach Johannes King mit einem fruchtig-sauren Orangen-Ragout aus Orangen, Nüssen und Cranberries.

Seit ich eine Eismaschine besitze, habe ich die Herstellung von Parfaits sträflich vernachlässigt. Dabei erinnere ich mich wirklich gerne an das Zimt-, Pistazien- und Lebkuchen-Parfait, das anno dazumal auf den Tisch kam und Gästen serviert wurde. Besonders das Pistazien-Parfait entlockte meinen Freunden viele „Aaahhs“ und „Ohhs“. Mit Einzug der Eismaschine herrschte lange Eiszeit für Parfaits. Aber: Die Durststrecke ist vorbei!

Der geeiste Honig stammt wie der gefüllte Rosenkohl neulich aus Johannes Kings „Kochbuch von Land und Meer“. Dafür benötigt Ihr ein paar Eier, Crème Fraîche, Sahne und eine gute Portion aromatischen Honig. Aus diesen Zutaten wird eine Masse hergestellt, die in einer Form flugs über Nacht, mindestens aber über vier Stunden gefrieren soll.

Zum geeisten Honig habe ich ein Ragout aus Orangen, Cranberries, Nüssen und Zimt für Euch, das mit seinem fruchtigen Aroma gut zum Honig passt. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, den geeisten Honig auf Pancakes oder den Ofenpfannkuchen von letzter Woche für ein edles Sonntagmorgen-Frühstück zu servieren…

Habt einen schönen Sonntag!

Rezept

Dauer: Ca. 4 Stunden Gefrierzeit, ca. 30 Minuten Zubereitungszeit

Zutaten für den geeister Honig mit Orangen-Ragout (Für 4 Personen):

Für den geeisten Honig:

  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • 150 g Blütenhonig
  • 1 Blatt Gelatine
  • 300 g Sahne
  • 300 g Crème Fraîche

Für das Orangen-Ragout:

  • 3 Orangen
  • 2 EL Cranberries
  • 1 EL Pistazien- und Pekan-Nüsse
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Sternanis
  • 1 Msp. Piment d’Espelette
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Kokos-Raspel

Zubereitung:

1 Für den geeisten Honig die Eier mit dem Eigelb und dem Honig auf einem heißen Wasserbad aufschlagen, bis die Flüssigkeit eindickt. Dabei ständig rühren, die Masse darf nicht heißer als 74°C werden, da das Ei sonst stockt.

2 Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und mit dem Ei-Gemisch vermischen. Die Eiermasse auf Eiswürfeln kalt schlagen.

3 Sahne und Crème Fraîche in zwei Schüsseln mit einer Küchenmaschine aufschlagen. Nacheinander langsam unter die Eimasse heben. Die Eimasse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenkuchenform gießen und im Tiefkühler über etwa 4 Stunden gefrieren.

4 Für das Orangen-Ragout die Orangen schälen und filetieren. Den Saft auffangen. Die Nüsse trocken anrösten. Orangen-Filets mit dem Saft aufkochen und etwas einkochen, Sternanis, Zimt und Piment d’Espelette zugeben und 10 Minuten ziehen lassen. Mit Honig abschmecken. Cranberries und Nüsse untermischen.

5 Den geeisten Honig aus dem Tiefkühler holen und aus der Form heben. 4 Scheiben abschneiden und mit dem Orangen-Ragout anrichten. Mit etwas Kokos-Raspeln bestreuen.

Quelle für den geeisten Honig: „Die Küche von Land und Meer“ von Johannes King

Mehr Desserts

Spekulatius-Eis, Stollen-Crumble, Schokoladen-Praliné und Mousse von Crema Catalana

Nürnberg, 22.12.2014. Uwe macht sich auf die Socken, um die letzten fehlenden Zutaten für die WeihnachtsmenüsKompletten Artikel lesen »

Schoko-Praliné-Tarte mit Whisky [Interview]

„Was? Du bist jetzt auch in der Patisserie unterwegs?“ fragte eine Blogger-Kollegin staunend, als sie eben jenes FotoKompletten Artikel lesen »

Zwetschgenknödel mit Hafer-Zimt-Streuseln, Pflaumen-Sorbet und Johannisbeergelee

An Zwetschgenknödel habe ich viele schöne Erinnerungen: Die Süßspeise gab es am elterlichen Esstisch sehr, sehrKompletten Artikel lesen »