Kürbissalat mit Schinken und Pecorino

Ab und zu sollte mit Traditionen gebrochen werden. Jedes Jahr ist eine klassische Suppe das erste Gericht, das ich mit Kürbis zubereite. Nicht so 2014: Diesmal hatte ein mediterran inspirierter Salat die Nase vorne.

Im Urlaub gab es mittags kleine Snacks: Gute Salami, herzhaften Schinken, dazu Pecorino, Burrata oder Mozzarella, meist noch begleitet von frischen Oliven und Gemüse. Egal ob Zucchini, Fenchel, Bohnen, Auberginen, Tomaten oder Kürbis: Schnell gebraten und mit Kräutern und Gewürzen aromatisiert lassen sich so schnelle Gemüse-Gerichte für eine leichte Mittagsmahlzeit zaubern.

Unser Lieblingsgericht waren zweifelsohne in Olivenöl angebratene Zucchini, zu denen ein wenig Knoblauch, Tomaten, Rosmarin und Mandeln gegeben wurden. Abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer und mit Semmelbröseln aromatisiert ist innerhalb von 10 Minuten eine leichte, frische Speise fertig, die das Mittagessen äußerst schmackhaft macht. Eine ähnliche Variante habe ich hier bereits einmal veröffentlicht.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Kürbissalat: Kürbisspalten vom Hokkaido werden gebraten (oder im Ofen geschmort, bis sie weich sind) und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert. Dazu gibt’s hauchdünn aufgeschnittenen Schinken und frisch geriebenen Pecorino. Wer dennoch lieber eine Kürbissuppe verzehrt, dem sei dieses Rezept empfohlen.

Rezept

Dauer: ca. 30 Minuten

Zutaten für den Kürbissalat mit Schinken und Pecorino (Für 2 Personen):

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 6 Salbeiblätter
  • 50 g Pecorino
  • 100 g gekochter Schinken, hauchdünn aufgeschnitten
  • 2 EL Kürbiskerne (Oder Mandelplättchen)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

1 Den Hokkaido halbieren und das Kerngehäuse entfernen. In dünne Spalten schneiden. Die Spalten mit Olivenöl, Salbei, Salz und Pfeffer in einer Pfanne anbraten und bei mittlerer Temperatur schmoren, bis der Kürbis weich ist.

2 Noch warm auf einer Platte anrichten und mit dem Schinken, dem Pecorino, den Kürbis- (oder Mandel-)kernen bestreuen und einen Schuss Olivenöl zugeben.

Tipp: Dazu passt frisch gebackene Focaccia oder krosses Ciabatta.

Quelle: “Die Venezianische Küche” von Russell Norman. Zur kompletten Rezension des Buches: Hier entlang.

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  • Kasia Pohl

    Hi Uwe, das hört sich wahrlich phantastisch an! Ich habe zufälligerweise all diese Zutaten im Haus, gleich morgen wird´s nachgekocht:))
    Und ich wollte gerade Pinterest durchforsten nach einem Kürbis Rezept mal etwas anders;)
    Wunderschöne Food Photos machst Du auch noch dazu, da braucht man kein Pinterest:))
    VG
    KasiaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ach Kasia, ich freue mich immer wieder über Deine Kommentare! Schön, dass Du so regelmäßig vorbei schaust!AntwortenAbbrechen

  • Ich mache mir auch gerne Zucchini oder Gemüsegerichte. Die Zucchini mit den Mandeln ist eine interessante Kreation, die ich ausprobieren muss. Allerdings hast du viele tolle Rezepte wie die Grillbanane mit Minze. Ein Grund warum ich deinen Blog so liebe ;-).AntwortenAbbrechen

Gegrillter Ziegenkäse in der Mandel-Hülle mit Heidelbeer-Ragout

Das Dessert eignet sich für alle, die ohne großen Aufwand eine leckere Zugabe vom Grill zaubern und die Gäste mit einer nicht ganz alltäglichen Kombination überraschen wollen: Sanft gegrillter Ziegenkäse in einer nussigen Hülle, dazu ein Obstragout. Mjamm.

Wenn Ihr meinen Blog schon länger verfolgt, dann ist es bestimmt nicht an Euch vorbei gegangen, dass ich mich nicht unbedingt zu den Dessert-Fans zähle. Oftmals sind mir Desserts zu süß oder zu schwer, so dass ich mir in der Regel lieber eine Vorspeise mehr bestelle als ein Dessert. Das führt leider dazu, dass ich bei der Kreation von Menüs sehr, sehr lange überlegen muss, was ich als Abschluss serviere, denn mir fehlt hier die große Weite an Inspiration, die mich sonst für Vorspeisen und Hauptgänge erfüllt. Ich habe als Konsequenz der Erkenntnis versucht, in den letzten Monaten für mich ein optimales Dessert zu definieren, mir Gedanken über Komponenten zu machen und eine Stil zu finden, der mir zusagt. Der mir erlaubt, auch den Bereich der Desserts in meine Komfortzone zu portieren.

Ein gutes Dessert braucht für mich eine tendenziell süße Richtung, aber immer eine fruchtige Komponente, die wahlweise zu Gebäck, Eis oder salzigen Zutaten wie Käse passt und sich auch mit Kräutern kombinieren lässt. Die Kombination daraus sollte sich in ein homogenes Gesamtbild fügen, das stimmig auf der Zunge zu einem angenehmen Geschmackserlebnis wird. Schwere Torten, Schokolade, Dessert-Saucen oder Crèmes sollten nur eine kleine Rolle in der Gesamtkomposition spielen.

Das heutige Dessert ist für mich ein Paradebeispiel. Ziegenkäse als salzige Komponente wird mit den süßen Aromen des Ahornsirup, der nussigen Note von Mandeln und dem charakteristischen Geschmack von Thymian kombiniert. Die süße und fruchtige Komponente wird durch ein einfaches Heidelbeer-Ragout erreicht, das nur aus frischen Heidelbeeren, etwas Zucker und Wasser zubereitet wird. Wer es gerne frischer mag, kann dem Ragout ein wenig Zitronensaft oder Abrieb der Schale mitgeben. Das Zuckerbrotsegel sorgt für „knusprige Texturen“ im ansonsten eher weichen Konsistenzgemisch.

Die Zubereitung auf dem Grill ist relativ einfach. Ihr solltet in jedem Fall einen schnittfesten Käse verwenden, der Euch auf dem Grill nicht sofort bei dem ersten Anzeichen von Hitze davon fließt. Solltet Ihr nur einen relativ weichen Käse haben, so könnt Ihr die Rädchen etwa zwei Stunden vor der Zubereitung im Gefrierfach etwas anfrieren, um das Auseinanderlaufen zu verhindern. Da der Käse auf dem Grill innen nur lauwarm wird, finde ich das immer die zweitbeste Lösung.

Beim Grillen solltet Ihr eine Grillpfanne verwenden, auf der der Käse komplett aufliegen kann. Verwendet schwache Hitze, damit die Mandeln nicht verbrennen und schön gleichmäßig bräunen. Am besten wendet Ihr den Käse mit einer flachen Palette, schön vorsichtig, damit wenig Mandeln abfallen und der Käse die Form behält. Frisch bestreut mit etwas Thymian und mit dem Heidelbeer-Ragout serviert ist dieses Dessert eine der besten Kombinationen, die ich bisher vom Grill getestet habe.

PS: Bitte entschuldigt das Foto – es musste schnell gehen. Ich werde ein besseres Foto bei Gelegenheit nachreichen. Den kulinarischen Genuss wollte ich Euch aber nicht vorenthalten.

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für den gegrillten Ziegenkäse in der Mandel-Ahornsirup-Hülle mit Heidelbeerragout (Für 4 Personen):

  • 4 kleine, runde Ziegenkäse, nicht zu weich oder zu hart (Durchmesser 3-4 cm); z. B. Chavignol oder Crottin de Chèvre
  • 200g Mandelplättchen
  • Ahornsirup
  • 400 g Heidelbeeren
  • 100 g Zucker
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 2 Ciabatta-Semmeln
  • 2 EL Zucker

Zubereitung:

1 Thymianblätter von den Stängeln lösen. Der Ziegenkäse wird erst in Ahornsirup, dann in den Mandelplättchen und Thymian gewendet.

2 Für das Heidelbeerragout die Beeren mit dem Zucker und 4 EL Wasser eingekocht, bis eine zähflüssige Konsistenz erreicht ist.

3 Ciabatta hauchdünn dekorativ aufschneiden und in einer Pfanne langsam mit etwas Zucker bestreut rösten.

4 Grill aufheizen und den Käse kurz von jeder Seite grillen, warm mit Ragout und frischem Thymian und dem Zuckerbrot servieren.

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  • Ohhh da hast du dich ja mal wieder selbst übertroffen :) So ein leckeres Rezept, danke!!
    LG
    ElaAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Danke, Ela! Das war auch sehr, sehr fein. Ich hatte nur keine Zeit zum Knipsen, das werde ich aber definitiv nochmal professionell produzieren. Marke Lieblingsdessert.AntwortenAbbrechen

"Sizilien - Das Kochbuch" von Giorgio Locatelli [Rezension]

Seit ein paar Jahren verbringe ich mit meiner Familie den Sommerurlaub in Italien, ganz klassisch am Strand. Da ich auch im Urlaub nicht ohne Kochen und Genießen sein kann, kaufe ich mir ein Kochbuch, das mich zwei Wochen lang begleitet und Inspiration für gutes Essen gibt.

In diesem Jahr fiel diese Rolle Giorgio Locatellis famosen Werk „Sizilien – Das Kochbuch“zu. Ich hatte über Giorgios Kochbücher schon einiges in der Vergangenheit auf anderen Blogs gelesen, so dass meine Erwartungen durchaus hoch gesteckt waren. Besonders, da ich während des letzten Italien-Urlaubs eine tolle kulinarische Zeit mit dem Buch „Die Venezianische Küche“ verleben durfte. Wenn ich ein neues Kochbuch in meinem Bücherregal begrüße, so habe ich immer das gleiche Vorgehen: Ich blättere das Buch Seite für Seite durch und lasse meine Augen über Bilder und Zutaten schweifen, und wo meine hungrigen Augen hängen bleiben, wird eine Markierung gesetzt. Die Anzahl der gesetzten Markierungen ist ein erstes Gütesiegel für das Buch, und meist verändert sich später wenig. Wenig Markierungen, wenig Inspiration. Viele Markierungen, viel Inspiration. Bei „Sizilien – Das Kochbuch“ war das anders: Nach dem ersten Durchlauf hatte ich bedenklich wenig Zettel geklebt und verspürte bereits den Anflug von Enttäuschung: Was sollte ich nur im Urlaub kochen? Wir würden hungern müssen.

Nach langer Nachtfahrt über die Alpen entschädigte der Blick auf sonnenbeschienenen Strand und Meer für die Strapazen der Anreise. Mit auf mediterranes „savoir vivre“ gepoltem Geist fand ich im Liegestuhl klebend beim zweiten Durchlauf plötzlich eine Unmenge an Inspiration im Buch und die Anzahl der geklebten Zettel erhöhte sich exponentiell. Ich hatte mich beim ersten Durchsehen davon blenden lassen, dass vergleichsweise wenig Rezepte mit Bilder versehen waren. Viele Bilder sind für mich eines der wichtigsten Kriterien für Kochbücher und für den ersten Eindruck natürlich sehr, sehr wichtig.

Ich hätte mir mehr Bilder gewünscht

Tatsächlich ist dieser Umstand der spärlichen Bebilderung mein einziger ernstzunehmender Kritikpunkt: Ich finde es schade, dass dem Buch nicht mehr Bilder spendiert wurden. So mutet das Kochbuch sehr textlastig an, was auf der anderen Seite aber definitv keinen Rückschluss auf die Qualität des Inhalts zulässt. Die im Buch enthaltenen Fotos sind stilistisch authentisch und unterstreichen die Einfachheit der sizilianischen Küche, für die Giorgio Locatelli steht. Kein Schnick-Schnack, keine übermäßige Deko, kein Chi-Chi, eben so, wie ich Food-Fotografie mag.

Auf der anderen Seite ist hinsichtlich der Bildsprache ein klares Konzept zu erkennen: Das Buch ist mehr als ein pures Rezeptregister, es ist der Versuch, ein Lebensgefühl einer ganzen Insel aus kulinarischer Sicht festzuhalten. Und so finden sich neben Food-Bildern auch zahlreiche Aufnahmen aus den Straßen Palermos, Messinas oder Catanias, die sehr authentisch und nah an den Menschen sind. Würde aus dem Buch nach dem Aufschlagen etwas Sand oder Meerwasser aus der Straße von Messina purzeln, würde mich das nicht wundern.

Sizilien zum Anfassen

Das Konzept des Buchs wird besonders allen Bloggern und Lesern von Blogs gefallen: Neben den vielen Rezepten gibt es zahlreiche Hintergrundgeschichten, Einblicke in den sizilianischen Alltag, kulinarische Geschichten und Reiseführer-artige Beiträge, die Sizilien greifbar machen. Klar, wenn man am Strand sitzend in diese Welt eintaucht, wirkt alles noch viel authentischer. Besonders, wenn man direkt nach der Lektüre den Grill anfeuert und eine Portion Sardinen im Tempurateig über den züngelnden Flammen röstet und anschließend im rötlichen Schein der untergehenden Sonne genießt.

"Sizilien - Das Kochbuch" von Giorgio Locatelli [Rezension]

Giorgio bietet auf über 400 Seiten viele Rezepte geordnet nach Vorspeisen, Couscous und Suppen, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte, Fleischgerichte, Pasta und Desserts, den beliebten Dolci. Nach oftmaligem Durchblättern und Querlesen des Buches ist die sizilianische Küche eine Küche der Einfachheit, die von ihrer großen natürlichen Nähe zum Meer lebt und gerne mit Oliven, Pistazien und Semmelbröseln jeder Größe arbeitet. Die Liebe zu Semmelbröseln stammt aus einer Zeit, zu der Brot knapp und jede Krume wertvoll war. Aus jedem noch so alten Stückchen Brot wurde etwas hergestellt – zum Beispiel der allgegenwärtige Panzanella oder Semmelbrösel in jeder Größe und Couleur. Giorgio beschreibt sehr anschaulich, wie er sich an die vielen verschiedenen Gläser auf dem Küchenschrank seiner Oma erinnern konnte, die unterschiedliche Semmelbrösel beinhalteten. Ganz feine für die Panade oder zum Andicken von Saucen, grobe als Zugabe zu Pasta-Gerichten und geröstete, um einen bestimmten Geschmack an Salate oder Fischgerichte zu bekommen. Ich finde diesen Gedanken schön, und werde mir auch drei verschiedene Semmelbrösel-Arten zulegen. Fein, grob und goldbraun geröstet. Mal sehen, was das für neue geschmackliche Exkursionen in der Zukunft ermöglicht.

Rezepte als kulinarische Reise durch die Insel

Wenn man über die sizilianische Küche nachdenkt, gilt die erste Assoziation meist dem sizilianischen Gericht schlechthin, der Caponata. Die als „Traum einen jeden hungrigen Mannes“ beschriebene Speise ist eine süß-saure Zusammenstellung von mediterranem Gemüse, das langsam im Backofen gegart und nie heiß sondern immer lauwarm gegessen wird. Was ich gelernt habe: Auf der Insel hat jede Region ihr eigenes (bestes) Caponata-Rezept, und natürlich gibt es neben diesem immerwährenden Wettstreit auch eine sommerliche sowie eine winterliche Caponata-Version. Letztere besteht dann weniger aus Tomaten, Auberginen und Zucchini, als vielmehr aus Artischocken, Stangensellerie, Oliven, Kapern und Zwiebeln. Die Liebe der Italiener zu agrodolci – süß-saurem – ist eben nicht saisonal.

Sizilianische Caponata

Was mich besonders anspricht, ist nur eine Kleinigkeit: Jedes Rezept wird mit seinem vollständigen italienischen Namen eingeführt – die deutsche Übersetzung folgt darunter als Subtext. Die italienischen Namen der Gerichte klingen einfach nach Sonne und Meer, und verstärken so das Gefühl, auf der Mittelmeerinsel zu sitzen. Sage ich, der, während er diese Rezension schreibt, am Strand im Veneto sitzt. Jammern auf hohem Niveau. „Tagliatelle con fiori di zucchine“ jedenfalls lassen mir schon beim Durchlesen das Wasser im Munde zusammenlaufen, und enttäuschen mich auch nicht, nachdem ich den dampfenden Pott Tagliatelle meiner hungrigen Meute nach einem anstrengenden Tag am Meer serviere. Zucchiniblüten bekommt man gerade an jeder Ecke, die Bauern verkaufen auf Hochtouren und möchten ihre Lager leeren, bevor der Herbst den Staffelstab im Rennen der Jahreszeiten übernimmt. Das Gericht lebt von Safran, mit der der Sugo aromatisiert wird. Eigelb und eine gehörige Portion frisch geriebener Pecorino tun ihr Übriges für eine sämige Sauce.

Tagliatelle con fiori di zucchine

So. Jetzt müssen wir über „Melanzane a beccafico“ reden – ausgebackene Auberginen-Sandwiches mit Sardellen. Ja, die Auberginen werden mit gutem Olivenöl in der Pfanne goldbraun zum Schwitzen gebracht. Anschließend werden sie aber mit gutem Mozzarella und Sardellen bestreut und zwischen Tramezzini-Hälften gepinnt. Wer mag, kann jedem Sandwich noch ein Ei spendieren, in dem die Auberginen zusätzlich herausgebacken werden. Natüüüürlich in mittelfeinen Semmelbröseln paniert. Etwas Basilikum schaut zwischen den Schichten heraus, und die Sache ist rund. Aber sowas von. Habe ich schon einmal gesagt, dass ich Auberginen liebe? Knaller-Rezept. Und dabei so herrlich einfach.

„Melanzane a beccafico“, Auberginen-Sandwiches mit Sardellen

Kichererbsen tragen im Italienischen den neckischen Namen „ceci“ – was irgendwie passt, wie ich finde. Kichererbsen eignen sich nicht nur für Hummus oder als Hauptbestandteil eines Currys, sondern auch als Grundlage für eine schmackhafte Suppe. Zusammen mit Karotten, Staudensellerie, Zwiebeln und einer guten Brühe ist das Gericht in Handumdrehen fertig. Einzig ein vernünftiger Stabmixer sollte zum Pürieren benutzt werden, sonst bleiben in der Suppe die Schalen der Kichererbsen zurück. Aber ehrlich: Das hat bei dem Geschmack auch keinen der Probanden gestört.

Kichererbsensuppe

Weit weniger oft als Fisch und Gemüse genießen die Sizilianer Fleischgerichte. Die Rouladen nach Messina-Art können sowohl auf dem Grill als auch im Schmortopf zubereitet werden und eignen sich damit für Sommer als auch Winter. Der Clou: Die Rouladen werden mit einer Farce aus Semmelbröseln (Ach, wirklich?), Pecorino, Pinienkernen, Rosinen und Petersilie gefüllt. Das schmeckt wunderbar nussig, süß und herzhaft zugleich, eine tolle Mischung. Ich habe zu den Rouladen noch ein paar reife Tomaten gegeben und das Ganze mit weißer Polenta, einem Klassiker des Veneto, serviert.

Kalbsrouladen nach Messina-Art

Oliven sind in südlichen Ländern oft Lebenselixier. Der „Insalata di olive verdi schiacciate“ mit Oliven, Minze und Staudensellerie hat mich schon beim ersten Durchblättern des Buches sehr angesprochen und beim Probieren schließlich nahezu überwältigt. Obwohl der Salat aus nur drei Zutaten und eine einfachen Vinaigrette besteht, ist er ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Minze und Oliven harmonieren dermaßen gut miteinander, dass es mir die Sprache verschlagen hat (Was laut meiner Frau nicht gerade oft vorkommt). Der Sellerie zeigt seine Qualitäten, indem er die Aromen ohne große Diskussion annimmt und für einen frischen, sommerlichen Salat sorgt, der natürlich am besten am Meer zu einem gebratenen Wolfsbarsch schmeckt. Fantastisch!

„Insalata di olive verdi schiacciate“ mit Oliven, Minze und Staudensellerie

Fazit

Auf Empfehlungen von lieben Blogger-Kolleginnen kann ich mich eben verlassen. Giorgio Locatelli ist mit „Sizilien – Das Kochbuch“ ein tolles, inspirierendes Werk gelungen, das es schafft, den mystischen Zauber der Insel auf die Teller des Nordens zu bringen. Die Rezepte sind durch die Bank eher neuartig, es gibt wenig, was ich bis dato schon einmal in anderen Kochbüchern oder Quellen zu sehen geglaubt habe. Das wiederum scheint mir ein Qualitätsmerkmal für Authentizität zu sein, die ich bei vielen anderen italienischen Kochbüchern oft vermisse. Die nachgekochten Rezepte waren allesamt lecker, haben wie in den Angaben funktioniert. Die verwendeten Lebensmittel sind auch in den Breiten der mittelfränkischen Marschen gut zu bekommen und nicht zu exotisch. Zusammen mit „Die Venezianische Küche“ gehört das Buch fortan zu meinen beiden liebsten Werken, wenn ich nach mediterranen Rezepten suche und die Küche Italiens mit der Nase voran seitenweise erkunden möchte. Einziger Kritikpunkt ist und bleibt die geringe Anzahl an Fotos zu den Gerichten – das aber hake ich unter Jammern auf hohem Niveau ab.

Giorgio Locatelli
Sizilien – Das KochbuchGebundene Ausgabe, 424 Seiten
Christian Verlag, 2012
ISBN13: 978-3862441525www.christianverlag.de

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Pasta alla Norma

Die Pasta alla Norma ist das wohl bekannteste Nudelgericht Siziliens. Grund genug für mich, es während meines Urlaubs nachzukochen und zu testen, ob die vielen Lobeshymnen wirklich gerechtfertigt sind.

Ja, Auberginen sollte man schon mögen, wenn man eine Pasta alla Norma bestellt. Die sind darin nämlich nicht nur in rauen Mengen sondern auch noch auf zwei unterschiedliche Arten zubereitet enthalten. Einmal frittiert und einmal im Ofen geschmort. Letzteres gibt der Pasta die nötige Grundlage und einen unglaublich warmen, harmonischen Geschmack, wie ich ihn seit dem bulgarischen Kiopolo-Salat nicht mehr geschmeckt habe. Die frittierten Auberginen sorgen für etwas Biss, Röstaromen und Abwechslung.

Deswegen ist die Zubereitung auch eher aufwändig: Bis die Auberginen im Ofen weich geworden und das Fruchtfleisch einfach mit einem Löffel ausgekratzt werden kann, vergehen gut und gerne 40 Minuten. Die Zeit solltet Ihr den Auberginen unbedingt geben, denn nur so sind sie in der Lage, das charakteristische Aroma zu entwickeln.

Der Sugo besteht aus eben jenen Ofen-Auberginen, etwas Tomatenmark und frischen Tomaten. Fein abgeschmeckt wird die Sauce eingekocht und mit den frittierten Auberginenwürfeln vermischt. Ricotta rundet die Kreation ab, im Norden Italiens war der für Sizilien so typische gesalzene Ricotta nicht zu bekommen, weswegen ich auf normalen zurück griff.

Ihren Namen hat die Pasta durch einen Künstler, der sich nach dem erstmaligen Genusses zu einem Vergleich mit einer Oper mit Namen „Norma“ des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini hinreißen ließ. Die Pasta sei ebenso ein Meisterwerk wie das Musikstück des Komponisten. Nun denn, wir nehmen gerne alla Norma – und zwar mit Nachschlag. Denn wer Auberginen mag, wird dieses Nudelgericht lieben. Da hat Giorgio Locatelli durchaus recht, denn das Rezept stammt einmal mehr aus „Sizilien – Das Kochbuch“.

Rezept

Dauer: Ca. 90 Minuten

Zutaten für die Pasta alla Norma (Für 4 Personen):

  • 3 Auberginen
  • 6 reife Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Rosmarinzweig
  • 200 g Ricotta
  • Olivenöl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

1 Zwei Auberginen längs halbieren und die Hälften karoförmig einschneiden. Eine Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben in die Schnitte der Aubergine schieben, Rosmarinnadeln ebenfalls in die Schnitte stecken. Die Auberginenhälften wieder zusammensetzen und in Alufolie wickeln. Für 20-30 Minuten bei 200°C im Backofen weich garen.

2 Auberginen aus dem Ofen nehmen und Knoblauch und Rosmarin entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Haut kratzen, auskühlen lassen und anschließend fein hacken.

3 Die dritte Aubergine in kleine Würfel schneiden.

4 Die Tomaten für 10 Sekunden in kochendes Wasser geben. Entnehmen, kalt abbrausen und häuten. Achteln.

5 Die Auberginenwürfel in reichlich Olivenöl goldbraun braten, eher frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Zwei Knoblauchzehen schälen und fein hacken, anschließend in einem Topf in etwas Olivenöl glasig dünsten. Gehackte Aubergine zugeben und bei moderater Hitze einige Minuten garen. Tomatenmark zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

6 Pasta al dente garen und abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten. Die Nudeln mit der Sauce vermischen, dabei auch die Tomatenstücke und ggf. etwas Kochwasser zugeben, sollte die Sauce zu dick sein. Gut mischen, danach die gebratenen Auberginenwürfel, den frischen Basilikum und Ricotta-Stückchen zugeben. Final abschmecken, ggf. mit etwas Olivenöl beträufeln und sofort servieren.

Quelle: “Sizilien. Das Kochbuch”von Giorgio Locatelli

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  • Thea

    Seit Jahren und immer wieder, wenn es durch die von mir geschätzten Foodblogs geistert, zögere ich. Ich liebe Auberginen, ich liebe Pasta. Aber beides zusammen?
    Vielleicht sollte ich nach der Lektüre dieser Rezeptur doch einmal ans Nachkochen denken.
    Schönes Wochenende.AntwortenAbbrechen

  • Was ich bisher als Pasta alla Norma gegessen habe, war einfach Pasta mit Tomatensauce und Auberginen. Nett, aber ich konnte nie so recht nachvollziehen, warum das Gericht nun zu Vergleichen mit der großen Oper inspiriert haben soll. Aber das mit der zusätzlich im Ofen gebackenen Aubergine klingt doch schon ganz anders! Dann lasse ich mich von Deiner Lobeshymne mal anregen, es mit diesem Rezept zu probieren.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      So ging’s mir auch, Sabine. Aber der Geschmack von in Ofen gebackenen Auberginen ist schon sehr toll.AntwortenAbbrechen

  • Das Rezept klingt echt super! Auberginen sind immer super, aber Pasta alla Norma kenn ich noch nicht :-)
    Wird definitiv nachgekocht.
    Danke für das nette Rezept!AntwortenAbbrechen

  • Heike

    Heute nachgekocht – sehr lecker. Mit “besseren” Auberginen sicher ein Traum, wir hatten halt nur Supermarktware :(
    Kommt aber definitiv in die “Lieblingsgericht”-Schublade, wir lieben Auberginen. Danke!
    ist auch nicht so aufwendig wie es sich anhört.AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Liebe Heike, das freut mich sehr! Mich haben die vielen Kochschritte auch erst abgeschreckt, ging dann aber…AntwortenAbbrechen

    • Heike

      … und die Reste einen Tag später schmecken noch mal viel besser, weil es schön durchgezogen ist. *jammi*AntwortenAbbrechen

  • Eine ungewöhnliche und interessante Interpretation dieses Klassikers, den ich so sehr liebe. Wobei bei mir unbedingt Ricotta salata zum Schluss darübergeraffelt werden muss. Schade, dass Du sie nicht bekommen hast.
    *Hach* – die sizilianischen Küche!
    Saluti
    ArianeAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Oh ja, das *hach*-e ich mit….und nach dem Ricotta hab’ ich mir die Hacken abgelaufen, aber was soll’s…AntwortenAbbrechen

Burrata mit Basilikum-Öl

Einmal in Italien angekommen, ist es wahrlich einfach, an Burrata zu kommen: Nahezu jeder Supermarkt führt die in kleinen Säckchen abgepackte Käsespezialität. In Deutschland ist das schon schwieriger.

Gerade einmal ein Feinkostgeschäft hat hin und wieder Burrata im Angebot, reichlich selten, wenn man wie ich Filata-Käsesorten so gerne mag. Filata ist eine Sammelbezeichnung für Käse, der nach einem bestimmten Herstellungsverfahren erzeugt wird. Zunächst wird zur Milch Lab oder Milchsäure zugegeben. Die dickgelegte Milch wird anschließend zerteilt, um die Molke abfließen zu lassen und abzutrennen. Die entstandene Bruchmasse wird gesäuert, gebrüht und anschließend zu langen Fäden gezogen. Die Bezeichnung Filata leitet sich direkt vom italienischen Wort filare ab, was spinnen oder ausziehen bedeutet. Nach einigen weiteren Arbeitsschritten wird der Käse zu einer Kugel geformt und nach dem Abkühlen in eine Salzlake oder Molke gelegt.

Im Falle der Burrata handelt es sich um eine Sonderform des Mozzarella, die immer aus Kuhmilch hergestellt wird. Im Inneren der Kugel besitzt der Burrata eine sehr weiche Konsistenz, eine Mischung aus Sahne und Mozzarella-Strängen. Früher wurde Burrata hergestellt, um Butter länger haltbar zu machen. Die Butter hielt sich im Inneren des Käses einfach eine längere Zeit – von dieser Methode hat der Burrata auch seinen Namen.

Geschmacklich ist der Burrata etwas feiner als Mozzarella, aber sowohl von der Konsistenz als auch dem Verhalten bei der Verarbeitung durchaus vergleichbar.

Der Frischkäse kann sehr einfach mit Kräutern aromatisiert werden. Wie so oft sind hier der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist, was schmeckt. Ich habe den Burrata für ein schnelles Urlaubsmittagessen mit Basilikum-Öl mariniert und zu gutem San Daniele und Ciabatta gegessen. Das Basilikum-Öl ist dafür sehr schnell hergestellt: Basilikum wird gewaschen, fein gehackt und mit Olivenöl vermischt. Nach ein paar Minuten ist das Öl aromatisiert und wird einfach über den aufgeschnittenen Burrata verteilt. Fertig. Und sooooo lecker.

Rezept

Zutaten für den Burrata mit Basilikum-Öl (Für 4 Personen als Beilage/Appetizer):

  • 1 Burrata
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronenschalen
  • Etwas Salz
  • Etwas Zucker
  • Etwas schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Basilikum waschen und fein hacken. Mit dem Öl und den Zitronenschalen vermischen und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Dann mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

2 Den Burrata aufschneiden und das Basilikum-Öl darüber verteilen.

Tipp: Dazu passt frisches Ciabatta oder frisch geröstete Focaccia, auch sauer marinierte Linsen funktionieren sehr gut.

Quelle für das Hintergrundwissen zu Burrata: Wikipedia

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  • Lieber Uwe, das ein sehr leckeres Mittagessen! Ich liebe ebenfalls Burrata und habe neulich zu meinem Entzücken festgestellt, dass die Metro nun auch Burrata gelistet hat, so dass ich nicht mehr auf die Feinkostgeschäfte in der (fernen) Stadt angewiesen bin. Herzlichen Gruß, KathrinAntwortenAbbrechen

  • Sieht echt lecker aus! Burrata ist halt schon einfach was gutes – auch wenn es nicht einfach zu kriegen ist teilweise :) AntwortenAbbrechen

  • Es geht wirklich nichts über Burrata! Es ist ein Fluch und ein Segen das man ihn selten bekommt. Somit ist es etwas ganz besonderes und zu viel davon macht echt eine schwere Hüfte… ;) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Ja, da hast Du absolut recht….beim Sport habe ich’s wieder büßen müssen…AntwortenAbbrechen

  • Danke für den kulinarischen Tipp, werde ich auf jeden Fall auch mal versuchen!
    Was Mozzarella angeht kann ich Büffelmozzarella nur weiterempfehlen. Wer den einmal gekostet hat, wird nicht mehr auf die Kuhmilch Variante umsteigen wollen!
    Ich hole mir diesen sogar direkt beim Produzenten in der Steiermark ab, dort gibt es einen Bio-Büffel-Bauern. Falls ich mal wieder in Italien bin werde ich mich mal an den Burrata ranwagen, freue mich schon auf das Geschmackserlebnis! :) AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Direkt vom Produzenten ist natürlich das Allerbeste, reiner Luxus! :D AntwortenAbbrechen