Kartoffelsuppe mit Radieschen, Bärlauch und geräuchertem Pfeffer

Kartoffelsuppe mit Bärlauch und geräuchertem Pfeffer

Manche Rezepte entstehen ja durch Zufall. Und durch Ausprobieren und etwas Glück – so wie bei dieser Suppe: Kartoffeln, Radieschen und Bärlauch passen super zusammen – und dann wäre da noch der geräucherte Pfeffer. Aber der Reihe nach.

Ein bisschen Wehmut schwingt schon mit, denn so langsam neigt sich die Bärlauch-Saison dem Ende zu. Dabei kann ich mich wahrlich nicht beschweren, denn in diesem Jahr bin ich wirklich auf meine Kosten gekommen. Die Klassiker-Pasta mit Bärlauch-Spinat-Pesto, Bärlauch-Hummus, Burger mit Bärlauch und Bärlauchcrèmesuppe waren meine Highlights. Oftmals habe ich einfach ein paar Blättchen fein gehackt und mit in den Salat gegeben oder Bärlauch anstelle von Knoblauch in diversen Rezepten oder Schmorgerichten benutzt. Aber wie das jedes Jahr so ist, überwiegt die Vorfreude auf die Spargel-Saison doch deutlich. Nun gibt’s den ersten Tennenloher Spargel zu vernünftigen Preisen, und ich werde diese Woche wohl zum ersten Mal in diesem Jahr zuschlagen.

Wenn ich die Spargelsaison eröffne, dann immer mit dem gleichen (einfachen) Rezept. Ich liebe meinen Spargel schonend gegart aus dem Dampfgarer, dazu ein paar Salzkartoffeln und geschmolzene Butter, dazu einen guten, saftigen Schinken, mit etwas Schnittlauch garniert. Mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein. Dieses Jahr werde ich den Spargel nicht ausschließlich dämpfen, sondern auch einmal sous-vide im Wasserbad zubereiten. Jeder, der gerne sous-vide kocht, hat mir Spargel nachdrücklich empfohlen und prophezeit, dass ich vor geschmacklicher Überwältigung in kniefallende Demut verfallen werde – nunja, die Messlatte hängt also hoch.

Doch bevor ich mich bis in den Juni hinein ausführlich dem Thema Spargel widmen werde, verbrauche ich noch meinen Bärlauch-Vorrat. Die Kartoffelsuppe ist eigentlich ein Reste-Produkt. Ich hatte frischen Kartoffelstampf für ein Fischgericht vom Grill (Wird bald auf dem Blog veröffentlicht) zubereitet, von dem eine ganze Menge übrig blieb. An meinem Stampf gebe ich neben Kartoffeln nur etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskat. Ich habe den Rest also kurzerhand in eine Suppe verwandelt – was nicht gerade die klassische Vorgehensweise ist, aber dennoch sehr gut schmeckt.

Radieschen und Bärlauch machen sich super in einer Kartoffelsuppe und geben dem Gericht eine knackig-frische Frühlingsnote. Und dann wäre da noch der geräucherte Pfeffer von Arthurs Tochter. Astrid schenkte mir vor drei Wochen eine Probierportion, mit der ich nun seit einer Woche experimentiere. Astrid räucherte verschiedene Sorten Pfeffer mit Räuchermehl und füllte den Pfeffer danach sofort luftdicht ab. Wenn man nun das Glasgefäß öffnet, schwebt einem eine unglaublich aromatisch-pfeffrig-rauchige Wolke entgegen – Wahnsinn! Ich habe den Pfeffer nur leicht gedrückt und zuletzt über die warme Suppe gegeben. Das sorgt für einen angenehmen Geschmack und dennoch für eine rauchige Note. Lecker! Natürlich eignet sich als Zugabe auch jeder nicht geräucherte Pfeffer.

 Tipps für die Zubereitung einer Kartoffelsuppe:

  1. Ich benutze keinen Pürierstab, um die Kartoffeln zu zerkleinern. Durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit der Messer werden die Kartoffeln schmierig, das mag ich nicht. Ich benutze einen robusten Schneebesen oder nehme eine Kartoffelpresse, um die Kartoffeln zu zerkleinern. Wenn noch Stückchen übrig bleiben, so passiere ich die Suppe gerne durch ein Sieb, um eine feine Konsistenz zu erreichen.
  2. Ich habe den Eindruck, dass Kartoffelsuppen aus Kartoffeln, die am Vortag gekocht und über Nacht offen im Kühlschrank gelagert wurden, aromatischer und intensiver schmecken. Zudem habe ich den Eindruck, dass die Kartoffeln die Suppe besser binden. Physikalisch kann ich’s nicht begründen, ist eben ein Eindruck. Aber vielleicht kann mir hier jemand von Euch auf die Sprünge helfen?
  3. Ich nehme für Kartoffelsuppen am liebsten Fleischbrühe als Grundlage, weil die Suppe meiner Meinung nach eine kräftige Grundlage verträgt. Mit Gemüsebrühe funktioniert’s natürlich auch, finde ich aber geschmacklich nicht so rund. Zudem versuche ich den Geschmack durch die Zugabe von glasig gedünsteten Zwiebeln und Speck zu steigern.
  4. Ich nehme gerne Pfeffer und Muskat, um die Kartoffelsuppe abzuschmecken. Ein wenig Butter sorgt für Glanz und verstärkt den Geschmack. Im Sommer gebe ich gerne etwas gerösteten Rosmarin und Knoblauch dazu.

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten (inkl. Kochzeit für die Kartoffeln)

Zutaten für die Kartoffelsuppe mit Radieschen, Bärlauch und geräuchertem Pfeffer (Für 4 Personen):

  • 1 L Fleischbrühe (Oder Gemüsebrühe)
  • 1,2 kg Kartoffeln, gekocht und geschält
  • 1 Zwiebel
  • 1 Handvoll Bärlauch
  • 2 TL geräucherter Pfeffer (oder normaler schwarzer Pfeffer)
  • 6 Radieschen
  • 250 ml Milch
  • 30 g Butter
  • Salz
  • Etwas Muskat

Zubereitung:

1 Die Zwiebel schälen und fein hacken. In etwas Butterschmalz glasig dünsten. Mit der Fleischbrühe ablöschen, aufkochen und pürieren. 500 ml Wasser zugeben, aufkochen. Die gekochten Kartoffeln zugeben und mit einem robusten Schneebesen zerkleinern. 150 ml Milch und die Butter zugeben und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

2 Den Bärlauch fein hacken, die Radieschen putzen und in feine Scheiben schneiden. Die restliche Milch erwärmen und aufschäumen. Den geräucherten Pfeffer leicht zerkleinern.

3 Die Suppe in Suppentellern anrichten. Radieschen und Bärlauch darauf verteilen, den Milchschaum darüber geben. Mit dem geräucherten Pfeffer bestreuen.

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  • Ich liebe Kartoffelsuppe!
    Ich koche ja immer mehr Kartoffel-Pürree um am nächsten Tag noch Suppe draus zu machen. Und ja…mit Fleischbrühe. Die ist so schön rund im Mund. Ich brauch sie auch nicht passiert. Gerne mit verschiedenen, der Jahreszeit angepassten Einlagen (Spargel, Pilze, Speck). Ich hobel auch sehr gerne vor dem servieren noch eine Möhre/Karotte mit hinein.
    Für mich ist die Kartoffelsuppe so eine Kindheitserinnerung an meine Grundschule. Da wurde noch richtig frisch gekocht von ein paar Omis aus dem Dorf. Herrlich.AntwortenAbbrechen

Waffeln mit Rhabarber-Kompott

Waffeln mit Rhabarber-Kompott

Waffeln gehen immer. Schon als Kind habe ich es geliebt, wenn meine Mutter das Waffeleisen hervorholte und nach und nach ein wohlig-nussiger Geruch Besitz vom Haus ergriff.

Doch bevor ich zum eigentlichen Waffel-Rezept und einem fantastischen Rhabarber-Kompott komme, habe ich noch etwas in eigener Sache vorzubringen. Ich durfte mich und meinen Blog der Zeitschrift „Lust auf Genuss“ in der aktuellen Ausgabe „Das wird ein Grillfest!” (5/2014) ausführlich vorstellen und habe passend zum Hefttitel auch ein leckeres Grillrezept – ein Rinderfilet im Kaffee-Rub mit gegrilltem Kartoffel- und Zwiebelsalat – beigesteuert. Hier ein paar Impressionen:

HighFoodality in der Lust auf Genuss

HighFoodality in der Lust auf Genuss

Vielen Dank an die Redaktion der „Lust auf Genuss“, insbesondere an Maren Steinmann für diesen tollen Beitrag! Ich habe mich sehr gefreut, Teil dieser Ausgabe sein zu dürfen!

Waffeln. Wir waren eigentlich bei Waffeln. Goldbraun müssen sie sein, schön fluffig und nicht zu süß. Ich liebe es, den Waffeln je nach Saison einen besonderen Geschmack mitzugeben und füge im Winter gerne Zimt, im Sommer Abrieb von Limetten- oder Zitronenschalen hinzu. Das Gute an Waffeln: Sie lassen sich mit vielen Dingen kombinieren. Wenn der Teig nicht zu süß ist, passen allerlei Dessert- oder Beerensaucen dazu, oder aber auch ein Limetten-Schmand mit gebeiztem Lachs. Oder eben ein Rhabarber-Kompott.

Rhabarber-Kompott wird oft sehr matschig und flüssig – das passiert, wenn man den Rhabarber zu schnell zu heiß erhitzt und zu lange kocht. Ich mag es, wenn der Rhabarber noch etwas Biss hat und nicht komplett zerfasert. Dafür hat meine Cousine Juliane das ideale Rezept, welches wir vor ein paar Wochen auch gemeinsam zubereiteten. Wir hatten uns wieder einmal zu einem Koch-Wochenende getroffen und diesmal das Thema „Brunch“ auserkoren – wofür neben Baked Beans, gebeiztem Lachs, diversem Rührei, einem süßen Auflauf und allerlei Aufstrichen auch Waffeln mit diversen Zugaben auf dem reichlich gedeckten Tisch standen.

Julianes Rhabarber-Kompott-Rezept arbeitet mit wenig Hitze und geht sanft an die Sache heran. Der Effekt: Der Rhabarber zerfasert nicht völlig, behält genug Biss und ist dennoch weich und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl. Juliane beschreibt das Rezept auf ihrem Blog als das “perfekte Rhabarber-Kompott” – und diese Beschreibung trügt keineswegs.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein frohes Osterfest, tolles Wetter und gute Laune! Und wer mag, der kann sich dieser Tage einmal an meinem Rezept für ein Rhabarber-Ingwer-Chutney versuchen – vielleicht zu einem leckeren Schweinenackensteak vom Grill?

Rezept

Dauer: Ca. 45 Minuten

Zutaten für die Waffeln mit Rhabarberkompott (für 4 Personen):

Für das Rhabarberkompott:

  • 500 g Rhabarber
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Zitronenschalenabrieb

Für die Waffeln:

  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • 2 EL Vanillezucker
  • 250 ml Milch
  • 1/2 Pckg. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Evtl. etwas Zitronenabrieb
  • Etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1 Für das Kompott den Rhabarber waschen und die Enden abschneiden. Rhabarber schälen und in ca. 2cm dicke Stücke schneiden. Danach mit dem Zucker und dem Zitronenschalenabrieb in einen Topf geben und 10 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen.

2 Dann 60ml Wasser zugeben und den Rhabarber bei geschlossenem Deckel etwa 3 Minuten kochen lassen. Vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel 5 Minuten ziehen lassen.

3 Für die Waffeln die Eier aufschlagen und verquirlen. Diese dann mit dem Zucker und der zimmerwarmen Butter glatt verrühren, bis die Masse schaumig und heller geworden ist. Vanillezucker, Mehl und Backpulver zugeben und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Am Schluss die Milch zugeben und rühren, bis der Waffelteig eine glatte Konsistenz hat.

4 Ein Waffeneisen erhitzen und leicht fetten, Waffeln goldbraun ausbacken. Mit Puderzucker bestäuben und mit dem Rhabarberkompott servieren.

Quelle für das Rhabarberkompott: Schöner Tag noch!

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  • Hallo, frohe Ostern!
    Hab den Artikel schon gelesen (die Lust auf Genuss kommt jeden Monat in meinen Briefkasten :))
    Herzlichen Glückwunsch! Ganz, ganz toll!
    LG und ein frohes Osterfest!AntwortenAbbrechen

  • Dein Artikel sieht très chic aus – Kompliment! Und: Fröhliche Ostern!AntwortenAbbrechen

  • Dann sollte ich mir mal schnellstmöglich diese Ausgabe der Lust auf Genuss beschaffen. Glückwunsch! Und für dich und deine Lieben frohe Ostergrüsse aus dem Tessin.AntwortenAbbrechen

  • Hmmm – Rhabarber!
    Ich liebe ihn. Den gab es immer bei meiner Oma. Die anderen Kids verschmähten ihn oft wegen der säuerlichen Note, ich nicht. Muss ich unbedingt mal wieder machen, jetzt beginnt ja die Rhabarberzeit. Danke für die Erinnerung.
    KaiAntwortenAbbrechen

  • Wunderbares Rhabarberkompott! Ich habe gestern eine Menge Waffeln gebacken und bin danach in der Küche auf und ab gelaufen, weil ich nicht wusste, was ich dazu servieren soll, hätte ich das hier mal vorher entdeckt ;) AntwortenAbbrechen

  • Du hättest mich mal hören sollen, am Freitag im ICE Richtung Straßburg, als ich das neue Lust auf Genuss Heft durgeblättert habe: Guck mal – das ist der Uwe!
    Da wusste dann auch der Rest vom Zug Bescheid ;) Ein wirklich schöner Bericht!AntwortenAbbrechen

Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein

Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein

Gleichmäßig weiß steigt der Rauch aus der Armada an Grills auf, die entlang der begrünten Grenze der überdachten Terrasse der Weber® Grillakademie stehen. Um die Grills herum herrscht geschäftiges Treiben und im nächsten Augenblick interessierte Ruhe wenn die Grillmeister zu fundierten Erklärungen ausholen. Eine Eventreportage in Bildern.

Schon viele Male stand ich wie der Ochs vor’m Berg vor einer scheinbar zu großen Aufgabe. Immer dann, wenn ich mir versuche, neue Dinge zu erschließen, gibt es diesen einen Moment, der darüber entscheidet, ob ein Vorhaben in die Tat umgesetzt oder in die Ablage der schönen Gedanken transportiert wird. Schaffe ich es, dem immensen Gewicht Stand zu halten? Schaffe ich es, die Herausforderung anzunehmen? Bringe ich die Energie auf, zu lernen?

Als ich mich letztes Jahr in das Abenteuer „Grillen“ warf, war das keine schwere Entscheidung. Ich wollte schon lange richtig grillen lernen, wegkommen vom typisch Deutschen Verhalten, Steaks in Briketts zu verwandeln und dazu Baguette und vielleicht einen Kartoffelsalat zu verspeisen. Ich wollte Gerichte auf dem Grill zubereiten, die vollständige Mahlzeiten sind, die ein Konzept verfolgen und in sich stimmig meine Gäste begeistern. Andere Facetten des Grillens aufzeigen. Damals wäre ich sehr dankbar gewesen, hätte ich einen Lehrmeister gehabt, der mir wenigstens die Grundlagen des Grillens erklärt und damit eine steilere Lernkurve ermöglicht. Aber wie so oft habe ich mich der Thematik autodidaktisch gewidmet und den einen oder anderen Fehlschlag billigend in Kauf genommen.

Ein bisschen Wehmut war also dabei, als ich mich vor zwei Wochen zur Weber® Grillakademie nach Ingelheim am Rhein aufmachte. Die dort angebotenen Kurse sind vielfältig und bieten für Anfänger wie für Fortgeschrittene eine Reihe von Themen, die die Teilnehmer auf ein neues Niveau heben und den eigenen Horizont erweitern. Weber® hat es geschafft, über die Jahre ein Netz an Grillakademien in ganz Deutschland und sogar auf Mallorca aufzubauen. Überall in Deutschland finden sich Möglichkeiten, an Kursen teilzunehmen – immer geleitet von ausgewiesenen Spezialisten ihres Fachs.

Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein
Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein
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Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill? Egal!

Natürlich steckt hinter diesem Service auch eine clevere Marketingstrategie, denn schließlich findet die Ausbildung ausschließlich an Weber®-Grills statt – von Elektro über Gas bis zum klassischen Holzkohlegrill ist alles vertreten und in Gebrauch. Zudem werden für viele Rezepte Zubehörartikel benötigt, die anschaulich in Aktion gezeigt und ausprobiert werden können. Das ist aber total in Ordnung, denn schließlich steckt hier keine Penetranz sondern eine ausgewiesene Exzellenz dahinter: Den Grillmeistern geht es nicht um den Verkauf von Zubehör, sondern um das Vermitteln wertvollen Wissens. In Ingelheim war die Begeisterung der beiden Kursleiter für das Grillen und gute, hochqualitative Produkte in jeder Sekunde anzumerken. Radikal wurde mit Vorurteilen gegenüber Gas- und Elektrogrills aufgeräumt, die physikalische Begründung inklusive. Vehement wurde darauf hingewiesen, dass übermäßiger Konsum noch dazu minderqualitativem Fleisches aus der Theke kontraproduktiv und keinesfalls unterstützenswert ist. Der Anspruch an den eigenen Erziehungsauftrag ging somit weit über die Vermittlung von handwerklichem Grillkönnen hinaus, was ich als sehr lobenswert und respektabel erachtete.

Ich besuchte in Ingelheim den Grillkurs „Basic“, ein Angebot für Anfänger, die ganz frisch sich ihren ersten Grill gekauft haben oder die seit Jahren grillen, aber etwas tiefer in die Materie einsteigen möchten. Gemäß dieser Ausrichtung ist das Ausbildungsprogramm umfassend. Bevor die Teilnehmer an die Grills gelassen werden, ist das Mise en Place an der Reihe. Die Grillmeister erklären die verschiedenen Gerichte, an dem Abend wird es 5 Gerichte vom Grill geben, die nötigen Vorbereitungsschritte und den gesamten Ablauf des Tages. Dann wird zusammen vorbereitet, jeder packt an und bekommt wertvolle Tipps zu allerlei allgemeinen Dingen.

In Ingelheim finden die Kurse der Grillakademie in den Räumen des Kloster Engelthal statt, einem aufwändig restaurierten Anwesen, das von schlichter Eleganz nur so strahlt und jeden Gast sofort mit einer wohligen Athmosphäre umgibt und gefangen nimmt. Neben der Küche mit genug Platz vor 20 Teilnehmer gehören noch ein großer Speisesaal mit Bar und der überdachte Grillbereich zum Areal. Alle Kurse finden immer im Freien statt – ein Umstand, den man besonders im Winter oder den kälteren Monaten Beachtung schenken sollte.

Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein
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Schweinebraten vom Grill, Pasta aus dem Wok und Hühnchen auf der Dose

Nach abgeschlossenem Mise en Place geht es endlich zu den Grills, die wie eine Armada auf der Terrasse aufgereiht sind. Weber lässt es sich natürlich nicht nehmen, das komplette Produktportfolio zu zeigen und den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, jeden Grill eingehend zu studieren und auch auszuprobieren. Es kommen alle Grills zum Einsatz, egal ob Holzkohle, Gas oder Elektro – überall dampft und brodelt es. Und tatsächlich: Beim späteren Essen ist auch wirklich niemand in der Lage, geschmacklich festzustellen, von welchem Grill welches Steak oder welcher Braten gekommen ist. Eindrucksvoll werden Vorurteile pulverisiert und die Diskussionen radikal fokussiert. Die Entscheidung für oder gegen ein Modell sollte weniger ideologisch als rational hinsichtlich eigener Präferenz und gegebener Restriktionen getroffen werden. Wer auf seinem Balkon keinen Holzkohlegrill betreiben darf, hat mit den Elektro-Varianten exzellente Ausweichmöglichkeiten. Martialisches Gehabe hin oder her.

Nach gelungener Einführung zu den unterschiedlichen Grilltypen lernen wir, wie man richtig Feuer macht, was die richtige Temperatur für viele Aufgaben ist und wie man den Grill für den Garvorgang ordentlich vorbereitet. Nach und nach werden die Grills mit den unterschiedlichen Gängen bestückt, angefangen mit einfachen Sandwiches, lecker mit Graved Lachs und knackigem Salat belegt, gefolgt von Schweinebraten vom Grill und dem klassischen Hühnchen auf der Bierdose. Während diese Gerichte langsam garen, bereiten wir noch eine Pasta aus dem Wok vom Grill zu und bekommen gezeigt, wie man ein Steak braten sollte, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein
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Die 10 besten Tipps des Grillkurses

Auch wenn ich nun schon eine Weile intensiv grille, so konnte ich mir aus dem Basic-Kurs einige Dinge und Tipps mitnehmen, die ich gerne mit Euch teile. Hier kommen meine Top 10:

  1. Die Temperatur in einem Kohlegrill wird über die Menge der Kohle geregelt. Die Grillmeister wissen genau, wie viele Kohlestücke für welche Temperatur in den Anzündkamin gefüllt werden müssen. Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden: Ausprobieren und zählen. Bei uns waren es etwa 50 Stücke für 180°C.
  2. Viele Holzkohlegriller haben das Problem, dass die Kohle in einem der beiden Körbe früher ausgeht. Das liegt daran, dass die Kohle aus dem Anzündkamin erst in den einen Korb, der Rest in den anderen Korb geschüttet wird. Die Kohlen ganz unten im Kamin brennen aber schon viel länger und gehen daher auch eher aus. Die Kohlen sollten also wechselseitig verteilt werden.
  3. Auf einem Holzkohlegrill kann die Grillfläche einfach vergrößert werden, indem Gargut nach „unten“ zwischen die beiden Kohlekörbe gestellt wird. Das eignet sich z. B. super für Gratins.
  4. Hitze ist keineswegs immer gut und auch für das perfekte Steak nicht immer hilfreich. Eine gute Temperatur, mit der viel richtig gemacht wird, liegt bei 180°C. Selten heizen die Grillmeister ihre Grills stärker an – Ihr hättet mal deren Meinung zu 800°C-Grills hören sollen: „Außen verbrannt und innen roh…“.
  5. Gasgrills und Elektrogrills eignen sich nicht immer für „echtes“ indirektes Grillen. Dann ist es wichtig, dass der Abstand zwischen Hitzequelle und Gargut vergrößert wird. Dafür kann einfach eine große Aluschale genommen werden, die umgedreht auf den Rost gelegt wird. Auf den Rost kann dann das Grillgut (Natürlich nicht direkt, sondern z. B. auf einem zweiten Rost oder in einer Grillpfanne) gelegt werden. Für spezielle Anforderungen gibt es auch Hitzeschilde, die auf Elektro- und Gasgrills die Zubereitung von Braten über viele Stunden ermöglichen, ohne dass die Unterseite anbrennt.
  6. Gerade für die Zubereitung von Braten eignen sich Grillthermometer, die einem ständig den Überblick über die Kerntemperatur geben. Wichtig ist, dass nicht die perfekte Zieltemperatur (Schweinebraten z. B. 74°C), sondern eine Temperatur ein paar Grad darunter eingestellt wird. Das Fleisch gart nach, und so verhindert man, dass der Braten übergart. Beim Schweinebraten stellt man z. B. 70°C ein.
  7. Wer mit einem Gas- oder Elektrogrill räuchern möchte, der hat dazu rein systemisch nicht immer die Möglichkeit. Eine einfache Methode, um auch mit diesen Grills zu räuchern ist, die Holzspäne in eine kleine Aluschale in der vorderen linken Ecke zu positionieren und bereits beim Aufheizen des Grills mit unter den Deckel zu geben. Erst wenn Rauchentwicklung entsteht, sollte das Gargut zugegeben werden. Die Rauchentwicklung kann auch beschleunigt werden, indem die Holz-Chips mit einem Bunsenbrenner angezündet werden.
  8. Räuchern bringt geschmacklich nur etwas, solange das Fleisch eine Temperatur unter 60°C besitzt. Danach kann das Fleisch den Rauch geschmacklich nicht aufnehmen.
  9. Auf dem Gasgrill ist es einfacher, sogenannte Chunks zum Räuchern zu benutzen. Das sind große Holzstücke, die auch mehrfach benutzt werden können. Diese glimmen besser und eignen sich für den Gasgrill.
  10. Nach dem Grillen sollte man seinen Gasgrill ausbrennen und alle 4-5 Mal die Emaille-Wanne ausbürsten – aber bitte nicht mit Stahl! Bei einem Holzkohlegrill sollte der Rost eingeweicht (Dafür eignen sich super große Untersetzer für Topfpflanzenkübel) und gesäubert werden. Nach dem Entfernen der Kohle sollte hier auch die Emaille-Wanne gesäubert werden.

Der Abend vergeht wie im Flug, im angenehmen Wechsel stehen wir an den Grills und sitzen vor unseren Tellern, trinken einen guten Wein in angenehmer Atmosphäre und lassen uns dabei verschiedene Kniffe von den Grillmeistern erklären.

Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein
Ein Besuch in der Weber® Grillakademie in Ingelheim am Rhein

Fazit eines schönen Abends

Der Basic-Kurs eignet sich also bestens für alle Anfänger, die fundiert in die Materie einsteigen wollen und Profis gezeigt bekommen möchten, wie man professionell grillt. Die zubereiteten Gerichte – Sandwiches vom Grill, Pasta aus dem Grill-Wok, Schweinebraten vom Grill, Roastbeef, Hühnchen auf der Bierdose und als Dessert ein Aprikosen-Auflauf – eignen sich hervorragend für Anfänger und sind auch zuhause am heimischen Grill gelingsicher zuzubereiten.

Wer nun Interesse bekommen hat, der kann sich auf der Webseite der Weber® Grillakademie über das Kursangebot und die vielen Standorte in ganz Deutschland informieren.

Werbe-Hinweis: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit und im Auftrag von Weber® Stephen Deutschland. Im Artikel wird die Weber® Grillakademie verlinkt und das Kursangebot beworben.

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  • Ich habe bisher wenig Ahnung vom Grillen, mir geht es aber wie es dir ging: ich würde gerne komplexere Gerichte auf dem Grill zubereiten können, gerne auch mehr vegetarische Sachen.

    Der Kurs klingt echt interessant, danke für den Tipp!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Gerne! Die Grillakademie hat auch noch andere Kurse, die fortgeschrittener sind!AntwortenAbbrechen

  • Nora

    Schön die Transparenz, dass es sich um ein bezahltes Adverorial handelt. Noch schöner wäre es, wenn dies schon am Anfang der (sehr guten) Artikels und nicht erst “schamhaft” ganz am Ende erwähnt wäre!AntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Hallo Nora, danke für Dein Feedback! Die Transparenz ist mir in solchen Fällen wirklich wichtig! Ich werde also darüber nachdenken, ob ich den Hinweis weiter oben anbringen werde. Frohe Ostern!AntwortenAbbrechen

  • Ich grolle grundsätzlich sehr gerne, bin mir nur bei neuen Ansätzen relativ unsicher ob es etwas wird. Vielleicht sollte ich auch mal einen solchen Kurs besuchen.
    Das ist eine super Idee, Du hast mich in der Tat auf den Geschmack gebracht :-)

    Gruß,
    JensAntwortenAbbrechen

    • Uwe

      Du musst halt gucken, ob der Basic-Kurs etwas für Dich ist oder ob Du lieber einen der anderen Kurse besuchst. Ich habe mir aus dem Basic-Kurs auch einiges mitnehmen können, vieles wusste ich aber schon. Wenn Du also wirklich oft grillst, dann ist ein anderer Kurs vielleicht besser für Dich.AntwortenAbbrechen

Topfengitterkuchen mit Vanillesauce und Minze

Topfengitterkuchen mit Vanillesauce und Minze

Fluffiger Luftikus trifft bodenständiges Vanillemonster – so oder ähnlich dramatisch könnte man versuchen, dieses Dessert zu beschreiben. Das Dessert macht wenig Arbeit, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt wunderbar.

Es gibt sie immer wieder, diese Momente, wenn ich mich auf Streifzug durch meine Lieblingsblogs begebe und dabei die Liebe auf den ersten Blick zuschlägt. So geschehen in der letzten Woche, als ich bei Bine kocht! über das Bild des Topfengitterkuchens stolperte. Ja, ich bin anfällig für Dampfnudeln, Rohrnudeln, Germknödel und alles fluffige Gebäck, gerne serviert mit Mohn oder Vanillesauce. Damit holt man mich immer hinter dem Ofen hervor, da habe ich mich nicht wirklich unter Kontrolle.

Bine beschrieb des Rezept auch noch als super einfach, was mir als Back-Dau sehr entgegen kommt. Und wahrlich: Wenn man den wohl unvermeidlichen Schüssel-Wahnsinn beim Backen überlebt hat, stellen sich keinerlei Hindernisse in den Weg. Ab in den Ofen – fertig. Ich habe das Rezept von Bine etwas erweitert und den Topfengitterkuchen als Teil eines Desserts missbraucht und klassisch mit Vanillesauce serviert. Minze macht sich super dabei und gibt dem ganzen einen frischen Geschmack. Ich mag es, wenn die Vanillesauce noch warm serviert wird – aber auch kalt wird der Geschmack nicht wirklich leiden.

Als Variante kann ich mir sehr gut vorstellen, die Oberseiten der Topfengitterkuchenstücke in eine Art Mohnpesto – Mohn wird im Mörser etwas angequetscht und dann mit Puderzucker vermischt – zu tauchen und dann statt der Minze mit frischen Blaubeeren zu arbeiten – aber noch haben die kleinen Kerle keine Saison. Die Variante werde ich mir dann wohl für den Sommer aufheben.

Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Woche!

Topfengitterkuchen mit Vanillesauce und Minze

Rezept

Dauer: Etwa 20 Minuten Vorbereitungszeit, 35-40 Minuten Backzeit

Zutaten für den Topfengitterkuchen mit Vanillesauce und Minze (Für 4 Personen):

Für den Topfengitterkuchen:

Teigmasse:

  • 5 Eigelb
  • 320 g Puderzucker
  • 1/8 l Öl
  • 1/8 l Wasser
  • 320 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 5 Eiweiß
  • 1 Prise Salz

Topfenmasse:

  • 500 g Quark
  • 2 Eigelb
  • 70 g Puderzucker
  • 1 EL selbst gemachten Vanillezucker
  • 2 Eiweiß

Für die selbst gemachte Vanillesauce:

Zubereitung:

1 Die Vanillesauce gemäß Anleitung herstellen. Ich mag die Vanillesauce zu diesem Dessert leicht warm und habe sie während der Backzeit des Topfengitterkuchens zubereitet. Kalt passt die Vanillesauce aber auch dazu.

2 Für die Teigmasse das Eigelb mit dem Puderzucker, dem Öl und dem Wasser in eine Schüssel geben und schaumig aufschlagen. Danach die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

3 Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und beides in die Eigelbmasse durch ein feines Sieb geben. Vorsichtig vermischen, bis eine glatte Masse entsteht. Dann den Eischnee unterheben.

4 Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Teigmasse gleichmäßig auf dem Bleck verteilen.

5 Für die Topfenmasse die Eiweiss zu Eischnee aufschlagen. Quark mit dem Eigelb, Puderzucker und Vanillezucker vermischen. Den Eischnee unterheben.

6 Die Topfenmasse in einen Spritzbeutel füllen und gitterförmig über die Teigmasse spritzen. Den Topfengitterkuchen bei 180°C etwa 35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

7 Den Kuchen aus dem Ofen holen und in Karos schneiden. Kuchen in die (warme) Vanillesauce setzen und mit Puderzucker bestreuen und mit Minze garnieren.

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  • Fluffiger Luftikus – das macht Lust, Lust auf alles, auf die Vanillesauce und den frischen Geschmack der Minze dazu. Ich sage nur: Lecker!AntwortenAbbrechen

  • Die Vanillesauce hat mir gerade noch gefehlt! Bei mir gab’s den wunderbaren karierten Quarkkuchen ja auch. Aber auf diese tolle Idee bin ich nicht gekommen. Wie war das bei Dir mit der Backofeneinstellung? Hast Du den Kuchen auch auf Umluft gebacken? Bei mir wurde er am Ende ein bisschen zu schnell dunkel und ich musste die Temperatur senken.AntwortenAbbrechen

  • Mir geht es wie dir: bereits beim Durchlesen dachte ich mir, dass dieses Rezept so toll klingt, dass ich das unbedingt auch ausprobieren muss.AntwortenAbbrechen

Das Blogger-Kochbuch von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]

Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]

Erinnert Ihr Euch noch? Letztes Jahr im August veranstaltete ich den Blog-Event „Wir kochen alle nur mit Wasser“ zusammen mit Staatl. Fachingen. Gemeinsam mit Euch sammelte ich 2.000 €, die an Viva con Agua gespendet wurden.

Im Rahmen dieses Events gab ich Euch die Aufgabe, leichte Sommergerichte zu kochen und diese beim Event auf meinem Blog einzureichen. Für jedes eingereichte Rezept wollte Staatl. Fachingen 10 € an Viva con Agua spenden – bis zu einem Maximalbetrag von 2.000 €. Innerhalb eines Monats kamen fantastische 225 Rezepte zusammen, womit ich beim besten Willen nicht gerechnet hätte.

Aber damit nicht genug: Staatl. Fachingen hatte zudem vor, einige der eingereichten Rezepte in das neue Kochbuch aus der Reihe „Natürlich besser kochen.“ aufzunehmen. Eine Jury wählte also aus 225 Rezepten 22 aus, die dann von einem Profi-Koch nachgekocht, von einem Food-Stylisten hübsch gemacht und von einem Profi-Fotografen abgelichtet wurden.

Und nun ist es soweit: Nach mehreren Monaten der Produktion ist das Kochbuch fertig, ist, wie ich finde, wunderschön geworden und wird mit jedem Kasten Staatl. Fachinger verteilt. Das Kochbuch wurde mit einer satten Auflage von 300.000 Exemplaren gedruckt und wird somit in einigen Haushalten der Republik landen. Ich habe ein paar exklusive Einblicke für Euch:

Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]
Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]
Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]
Das Blogger-Kochbuch in von Staatl. Fachingen ist da! [Verlosung]

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Teilnehmern bedanken, die im August 2013 ein Rezept eingereicht und damit den guten Zweck unterstützt und dieses Projekt möglich gemacht haben.

Zu guter Letzt möchte ich nun noch 10 Exemplare des Kochbuchs verlosen – hinterlasst dazu einfach einen Kommentar unter diesem Artikel. Die Gewinner werden am Sonntag, 13.04.2014 um 18 Uhr gezogen und per E-Mail benachrichtigt.

Werbe-Hinweis: Dieses Blog-Event wurde im Auftrag von Staatl. Fachingen erarbeitet und wird mit Staatl. Fachingen als Sponsor realisiert. Im Artikel wird Staatl. Fachingen mehrfach genannt und verlinkt. Zu Viva con Agua bestehen keinerlei Geschäftsbeziehungen; Die Spenden-Aktion entstand nach Idee und Initiative von HighFoodality.

Alle Artikel zum Blog-Event „Wir kochen alle nur mit Wasser“:

Blog-Event: Wir kochen alle nur mit Wasser. Los geht’s!

Am Mittwoch wurde das Blog-Event angekündigt, heute geht’s offiziell los: “Wir kochen alle nur mit WasserKompletten Artikel lesen »

225 Einreichungen für das Blog-Event “Wir kochen alle nur mit Wasser”! [Zusammenfassung]

Wahnsinn! Zusammen haben wir das große Ziel von 200 Einreichungen doch tatsächlich erreicht. Ich staune und bedankeKompletten Artikel lesen »

Der Goldene Oktober bringt 2.000€ für Viva con Agua

Wir dürfen stolz sein! Staatl. Fachingen hat vorgestern einen Scheck über 2.000€ an Viva con Agua übergeben –Kompletten Artikel lesen »

  • Dorrit

    Das sieht verdammt lecker aus!

    Liebe Grüße
    DorritAntwortenAbbrechen

  • Die Idee finde ich super und das Kochbuch sieht wirklich vielversprechend aus!AntwortenAbbrechen

  • Tobias

    Schöne Bilder, lecker Rezepte!

    Über dieses Kochbuch würde ich mich freuen!AntwortenAbbrechen

  • Alex

    ich verfolge diese Reihe schon die Ganze Zeit und finde es mehr als ansprechend. Tolle Rezepte, ansprechen präsenttiert.AntwortenAbbrechen

  • Oh das Buch ist ja wirklich toll geworden, das würde mir gefallen! :-)

    LG AliceAntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, ganz ganz herzlichen Dank für diese tolle Aktion. Ich freue mich riesig darüber, dass ich eine der 22 Glücklichen bin, deren Rezept in das Büchlein aufgenommen wurde. Und weil ich meine Freude teilen möchte, verlose ich ebenfalls ein paar Exemplare. Näheres dazu auf meinem Blog…AntwortenAbbrechen

  • Basler Dybli

    Mein Kompliment zur Idee und deren Umsetzung !
    Toll sieht es aus. Gerne beteilige ich mich am Wettbewerb.AntwortenAbbrechen

  • Anna B.

    Lieber Uwe, das klingt nach einer tollen Aktion! Ich würde mich freuen, das Endergebnis in den Händen zu halten und nachzukochen :)

    Ein schönes We,
    AnnaAntwortenAbbrechen

  • Thea

    Eine tolle Idee, und die Beschreibung verspricht ein gelungenes Buch. Allerdings hätte ich es schöner gefunden, wenn die auslobende Wasserfirma gegenüber dem Projekt etwas spendabler gewesen wäre.AntwortenAbbrechen

  • Heiner

    Hey Uwe,

    als stiller Begleiter dieses Blogs melde ich mich zu dieser tollen Aktion auch mal zu Wort! ;) Und nutze gleichzeitig die Chance, um mich für die zahlreichen tollen Rezeptideen zu bedanken. Ich konnte nicht nur meinen Gaumen sondern auch schon den ein oder anderen meiner Freunde mit Leckereien aus deiner Feder beglücken :)!

    Weiter so und viele Grüße

    P.S.: Die Portionen auf den Bildern werden immer kleiner :(.AntwortenAbbrechen

  • Dani

    das sieht super aus, würde mich sehr über ein Buch freuen.
    Grüße aus Oberbayern,
    DnaiAntwortenAbbrechen

  • Sebastian K.

    Uh… Was daraus geworden ist. Dann kann ja der Sommer anrücken (:

    Danke und weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Sonja Kracht

    Das sieht ja so lecker aus. Jetzt muss der Tag nur noch mehr Stunden haben…AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,
    das Endergebnis sieht wirklich fantastisch aus. Ich würde mich freuen, auch ein Exemplar in den Händen zu halten…auch wenn es für mein Rezept dieses mal nicht gereicht hat…
    Und ein Glückwunsch an alle, die es in dem Buch geschafft haben.

    LG
    DianaAntwortenAbbrechen

  • Oh, das ist toll. Mit Rezept hatte ich mich beteiligt, aber ich schätze nicht, dass es reingekommen ist. Aber an sich würde ich sehr gerne mal ins Buch reinschauen und hoffe auf Fortuna :-)
    Liebe Grüße
    PetraAntwortenAbbrechen

  • Felicita

    Wow, das ist ja ein tolles Ergebnis. Ich muss zugeben, dass ich von dem damaligen Blogevent nichts mitbekommen habe, da ich erst kürzlich auf deinen Blog gestoßen bin. Aber das Buch wäre natürlich eine tolle Möglichkeit der “Nachlese” :).
    Viele Grüße
    FelicitaAntwortenAbbrechen

  • Tina

    Tolle Idee und tolle Ideen, die nun so wunderhübsch Umsetzung gefunden haben!
    Freute (konj.) mich auch über eine Ausgabe!
    LG
    TinaAntwortenAbbrechen

  • Stefan

    Sieht echt sehr sehr schick aus!AntwortenAbbrechen

  • Carokatz

    Yummie:)
    Das sieht wirklich gut aus und wäre bei mir in sehr dankbaren, guten Händen!AntwortenAbbrechen

  • Alex
  • Trudel

    Hoffe auf das Glück des Tüchtigen und würde mich freuen, ein Buch zu gewinnen.

    LG
    TrudelAntwortenAbbrechen

  • Matthias

    Schaut lecker aus :)
    GrüßeAntwortenAbbrechen

  • Henrik

    Sieht alles sehr gut aus. Ich freue mich auch das die € 2.000,00 gespendet wurden. Weiter so!AntwortenAbbrechen

  • Volkmar

    Egal ob gewinnen oder nicht – Dein Blog ist echt super!AntwortenAbbrechen

  • Ingrid Meyer

    Na das sieht vielsprechend aus.

    Ich würde mich wie jeder hier riesig über den Gewinn freuen.

    Gruß
    IngridAntwortenAbbrechen

  • Elly

    mhhh das sieht ja lecker aus – und war eine tolle Aktion!AntwortenAbbrechen

  • Sabine

    Schon soviele Kommentare vor mir, da ist das Buch wohl schon weg. Würde mich total freuen, wenn ich ne Chance hätte… :-) AntwortenAbbrechen

  • Anna

    Ich würde so gern das ein oder andere Nachkochen – sehr schön :) AntwortenAbbrechen

  • Elita

    Will haben !!!AntwortenAbbrechen

  • Chris

    Das sieht echt gut aus, gerne würde ich so ein Buch mein eigen nennenAntwortenAbbrechen

  • hanna

    Mal sehen wie es so ist, “mit Wasser zu kochen” ;-) AntwortenAbbrechen

  • Christina-Johanne

    Oh, das klingt aber wirklich nach einem leckeren Kochbuch.AntwortenAbbrechen

  • KaTeBee

    Das sieht sehr gut aus, ich würde mich freuen, ein solches Buch zu gewinnen! :) AntwortenAbbrechen

  • Becka

    Oh, das ist schonmal eine tolle Vorschau. :) AntwortenAbbrechen

  • Dorit

    Schöne Idee und dir Vorschau der Rezepte sieht auch sehr interessant aus.AntwortenAbbrechen

  • Jennifer

    Eine tolle Idee, super umgesetzt! Würde gerne was daraus nachkochen! :-) AntwortenAbbrechen

  • Völlinger

    Super tolle Rezepte, koche immer wieder gerne diese Rezepte, würde mich über das Buch sehr freuen :) AntwortenAbbrechen

  • Alex

    Muss ich allen Recht geben. Super Idee und Realisierung der gesamten Aktion. Bilder sehen toll aus. GrüßeAntwortenAbbrechen

  • Elli

    Da bekomme ich schon von Lesen und Gucken Hunger! Daumen sind gedrückt!AntwortenAbbrechen

  • Wow, das Buch sieht richtig gut aus: schicke Fotos, klares Layout – gefällt mir. Vielleicht gewinne ich es ja, würde mich freuen.

    Viele Grüße
    NicoAntwortenAbbrechen

  • Sandra

    Das sieht nach vielen sehr gelungenen Ideen aus…und perfekten Inspirationen meinen nächsten Sonntag. :-) AntwortenAbbrechen

  • Miri

    yay, super Aktion, und tolles Buch!!AntwortenAbbrechen

  • Anja

    Da bekommt man beim hinschauen schon Lust nachzukochen!AntwortenAbbrechen

  • Tolle Aktion! das Kochbuch hätte ich auch gerne AntwortenAbbrechen

  • chilli

    Sehr forza .
    . Das Kochbuch wäre ideal für unseren jährlichen kochabend für freunde … da würden wir imponieren AntwortenAbbrechen

  • BerndFFM

    Auf meinem Regal mit Kuchbüchern drauf ist durchaus noch Platz und ich freue mich wenn mein Name aus der Lostrommel gezogen wird..AntwortenAbbrechen

  • honza

    Gut das eine so tolle Aktion jetzt noch so eine Anerkennung erfährt.AntwortenAbbrechen

  • Medidoc

    Ein interessantes Kochbuch!AntwortenAbbrechen

  • Persistera

    Super Aktion! Tolle Rezepte! Und dann auch noch ein Kochbuch daraus – wie genial ist das denn!?!AntwortenAbbrechen

  • Martina

    Das ist ja klasse geworden! Super! Über so ein Buch würde ich mich auch freuen.AntwortenAbbrechen

  • Ulli

    da wünsch ich mir mal ausnahmsweise viel Glück…AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe, dein Cookbook of Coulors hat mir schon sehr gut gefallen und ist in meiner “Rezeptesammlung” gespeichert. “Natürlich besser kochen” steht diesem in nichts nach.
    Liebe Grüße, ElisabethAntwortenAbbrechen

  • Das sieht nach einem sehr gelungenen Werk aus – Kompliment!AntwortenAbbrechen

  • Martina Schneider

    Tolle Aufmachung und die eingestellten Rezepte hören sich vielversprechend an. Auf zum Probekochen.
    LGAntwortenAbbrechen

  • Das Kochbuch ist ja echt ein Hingucker, das hätte ich auch gerne.
    Viele Grüße DaniiAntwortenAbbrechen

  • Britta

    Schön geworden, und ich freue mich für die 22, deren Rezepte Aufnahme ins Kochbuch gefunden haben. Aber sind wir nich alle privilegiert, dass wir über Deinen Link Zugang zu allen eingereichten Rezepten haben?AntwortenAbbrechen

  • Das Buch hätte ich ja ganz doll gerne! War auch eine tolle Aktion!AntwortenAbbrechen

  • Hallo Uwe,

    das Buch macht wirklich einen tollen Eindruck – sehr gerne würde ich es komplett durchblättern!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

    NinaAntwortenAbbrechen

  • Pixelpu

    Die Aktion hat mir schon viel Feude und vor allem tolle Rezepte beschert, deshalb würde ich mich natürlich auch sehr über das Buch freuen!AntwortenAbbrechen

  • Ui, da würde ich mich aber SEHR drüber freuen, über so ein feines Buch!
    Liebe Grüße
    LissiAntwortenAbbrechen

  • Uuh, da hätt ich aber auch gern ein Exemplar :) Die Aktion war echt supertoll und es freut mich immer noch, dass so viele mitgemacht haben :D AntwortenAbbrechen

  • …jedesmal krieg ich H U N G E R auf Deinen BLOG, einfach grandios und super toll gestaltet, mit viel L I E B E bis ins kleinste Detail und das sieht man. Liebe Grüße MarionAntwortenAbbrechen

  • Ich bin beeindruckt – klasse!AntwortenAbbrechen

  • Hallo und guten Abend,
    habe dieses Event verfolgt und würde mich über die Ausgabe sehr freuen.
    Liebe Grüße und einen schönes Wochenende, Petra!AntwortenAbbrechen

  • Hallo,
    Ein Buch für ein Kommentar!
    Ein Kommentar zum Buch:
    Sieht gut aus! da lohnt ein Kommentar zum Buch
    Gruß MichaAntwortenAbbrechen

  • Moni

    Ob es auch so lecker schmeckt, wie es aussieht???
    Naja-dafür brauche ich unbedingt das Kochbuch! ;-) AntwortenAbbrechen

  • Dieses Kochbuch hätte ich gern in meiner Sammlung.
    Liebe Grüße!AntwortenAbbrechen

  • Gabi

    Leichte Sommerküche – das Kochbuch hätte ich auch gerne!
    Gruss!AntwortenAbbrechen

  • satori

    Tolles Buch toller Blog tolle Idee! Danke für den Gewinn ;-) AntwortenAbbrechen

  • satori

    Tolles Buch toller Blog tolle Idee! Danke für den Gewinn ;-) liebe grüße MonikaAntwortenAbbrechen

  • satori

    Tolles Buch toller Blog tolle Idee. Freu mich über einen Gewinn ;-) liebe grüße MonikaAntwortenAbbrechen

  • Christian Wilke

    Ich habe vor kurzem erst mit einer Freundin angefangen Pop-Up-Dinner in Berlin zu veranstalten, unser Name ist EATDICTION, wir kochen nach Farbthemen. Für unseres nächstes Event wollten wir auch jeden Fall eine frische Farbe passend zum Sommer wählen. Das Buch käme gerade wie gerufen, mehr Inspirationen, mehr Freude am Kochen! LG ChristianAntwortenAbbrechen

  • Kathrin Müller

    Das sieht alles ganz schön lecker aus! Über das Buch würde ich mich sehr freuen!AntwortenAbbrechen

  • War wirklich eine tolle Aktion Uwe,

    dann werde ich mit der Verlosung meiner eigenen Exemplare noch ein bisschen warten ;-)

    Gruß, PeterAntwortenAbbrechen

  • Da ist wirklich ein tolles Kochbuch entstanden – das würde ich auch gerne in meiner Sammlung haben! Auf jeden Fall eine tolle Aktion, schon alleine wegen der großen Spende die wir alle erbloggt haben :) AntwortenAbbrechen

  • Lieber Uwe,

    es war wirklich einfach unglaublich dabei zu sein, und ich freue mich jedesmal beim durchblättern des Kochbuches.

    Vielen Dank nochmal und viele liebe Grüße
    InesAntwortenAbbrechen

  • Marco

    Daumen hoch für Buch und Blog!

    Grüße aus dem schönen Fachingen
    MarcoAntwortenAbbrechen